Bei den L-Mount-Objektiven hat Leica viel angekündigt, aber zuletzt wenig geliefert. Eine Übersicht zur aktuellen Lage.
Leica hat 2026 vor allem beim Bestand nachgelegt. Im Januar kam das Noctilux-M 35mm f/1.2 ASPH. für 8.950 Euro und erweiterte die Reihe erstmals in den Weitwinkelbereich, im Mai folgte Metallgrau als neuer Farbton für M11-P, Q3, D-Lux 8 und das APO-Summicron-M 50mm f/2 ASPH.
Im Juni erschien die SL3-P samt Summilux-SL 50mm f/1.4 ASPH. und APO-Macro-Elmarit-SL 100mm f/2.8, und Anfang des Monats hat Leica mit dem Summicron-M 66 f/2 ein Objektiv aus der Militärgeschichte zurückgeholt.
M11-R soll den Sensor der M12 vorbereiten
Die M12, der nächste große Sprung im M-System, wird inzwischen erst für 2027 erwartet. Davor könnte Leica noch dieses Jahr oder Anfang 2027 eine M11-R mit neuem Sensor bringen, der wie bisher 60 Megapixel auflöst. Das Kürzel steht diesmal also nicht für mehr Auflösung, sondern vermutlich für einen Testlauf der Technik, die später in der M12 landet.

Parallel differenziert Leica das bestehende Programm über Lackierungen aus. Nach dem im Mai eingeführten Metallgrau für M11-P, Q3, D-Lux 8 und das APO-Summicron-M 50mm f/2 ASPH. soll eine M11-P im Hammerschlag-Finish folgen, von der bislang nur Mockups kursieren. Denselben Farbton könnte auch die SL3 Reporter bekommen, auch wenn Leicarumors die eigene Quelle dazu als unsicher einstuft.
Bei der Q3 43 Monochrom geht es nicht um Stückzahlen
Für den Herbst zeichnet sich außerdem eine Q3 43 Monochrom ab, die das apochromatische Objektiv der Q3 43 mit dem farbfilterlosen Sensor der Q3 Monochrom kombiniert. Beide Ausgangsmodelle starteten bei 6.750 Euro, für die Kombination dürfte Leica mehr aufrufen.

Offen bleibt die spiegellose Mittelformatkamera, die in den Gerüchtelisten weiterhin auftaucht. Im Mai hieß es dagegen, Leica habe die Entwicklung gestoppt und die zuständige Abteilung aufgelöst. Eine offizielle Aussage dazu gibt es bis heute nicht.
Bei den SL-Objektiven wartet ihr teils seit Jahren
Für den M-Mount steht noch ein APO-Summicron-M 50mm f/2 mit kürzerer Naheinstellgrenze aus, das schon 2025 im Gespräch war. Beim L-Bajonett ist die Warteliste länger und reicht von einem APO 135mm über ein 85mm f/1.4 auf mutmaßlicher Sigma-Basis bis zu einem 18-50mm, einem APO-Summicron-SL 24mm f/2 ASPH. und einem 28-105mm oder 24-105mm f/4. Optikchef Peter Karbe hatte die Arbeit am 135mm im Juli 2025 in einem Interview vermeintlich bestätigt, das 24mm kursiert seit 2021.
Geliefert hat Leica bei den SL-Objektiven zuletzt im Juni, als der Hersteller zusammen mit der SL3-P das Summilux-SL 50mm f/1.4 ASPH. und das APO-Macro-Elmarit-SL 100mm f/2.8 vorstellte. Termine für die übrigen Objektive nennt bislang niemand.
Was ist euer drängendster Punkt auf der Wunschliste?
via: Leicarumors


Da ich immer auf das Preis/Leistungsverhältnis achte, kommt Leica für mich nicht in Frage, obwohl ich mit L- Mount fotografiere.
Im L- Mount kaufe ich mir lieber die Originale als Lumix- Kameras und Sigma Linsen.
Nicht alle Leica Linsen sind von Sigma, aber einige.
Marken sind mir egal, das Ergebnis und Handhabung zählen.
Mit den M- Mount konnte ich mich noch noch nie anfreunden, von den Apothekenpreisen ganz abgesehen.
Aber ich wünsche ihnen weiterhin Erfolg, davon profitieren dann auch Panasonic und Sigma.