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Neue Canon EOS R8 Mark II, Fujis eigene “Charmera” und Tele-Festbrennweiten von Sony (Wochenrückblick)

Canon hat vergangene Woche die neue EOS R8 Mark II vorgestellt. Deren Design polarisiert, aber zählen vielleicht die inneren Werte? Neben der neuen Canon hat Fuji auch ihre erste Kamera des Jahres präsentiert und Sony glänzt mit ultraleichten Tele-Festbrennweiten.

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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 38

Neue Kamera von Fuji lehnt sich an Kodaks “Charmera” an

Fujifilm hat ja dieses Jahr noch keine neue Kamera vorgestellt … BIS jetzt. Ich hatte erst überlegt, ob ich Euch damit in diesen Wochenrückblick locke, doch die Enttäuschung wäre am Ende wahrscheinlich zu groß gewesen. Denn …

Fujis neue Kamera ist die Instax Pal 2, die so ein bisschen auf den “Charmera”-Trend aufspringt, den Kodak mit der Charmera Keychain Digital Camera gestartet hat. Die erste Generation der Instax Pal war ja knallbunt und kam ohne Display, ohne Sucher und mit einem winzigen ⅕-Zoll-Sensor und 4,9 Megapixeln. 

Die neue Instax Pal sieht nun eher aus wie eine auf Miniaturmaße geschrumpfte analoge Kamera. Dabei hat sie nun ein eher rechteckiges Gehäuse mit physischem Auslöser, einem Einstellrad und einer Art Filmtransporthebel auf der Oberseite.

Mit einem Gewicht von gerade einmal 87 Gramm bietet sie sich wie die Charmera von Kodak dazu an, immer irgendwie mit dabei zu sein. Und im Vergleich zur ersten PAL hat sie sowohl einen optischen Sucher als auch ein kleines LC-Display mit 170.000 Bildpunkten. 

Die Bildqualität sollte dank neuem 1/3,06-Zoll-CMOS-Sensor mit 10,7 Megapixeln ebenfalls besser sein. Dazu kommt ein 28-mm-Objektiv mit f/2.2 und Autofokus mit optionaler Gesichtserkennung. Ein integrierter Blitz und ein Selbstauslöser sind auch mit an Bord.

Das klingt … deutlich besser als bei den meisten Mini-Kameras, ist mit einer UVP von 169,99 € leider auch deutlich teurer. Wie findet Ihr die neue Pal? Ich kann’s mir schon fast denken, bitte Euch aber trotzdem um Kommentare!

Panasonic stellt kompaktes Lumix S 20 mm f/2.5 vor

Besser ankommen könnte bei Euch das neue Panasonic Lumix S 20mm f/2.5, das nun als Schwester-Objektiv zum 40mm f/2 aus dem April erscheint.

Mit einem Gewicht von nur 142 Gramm und einer Länge von so knapp 4,1 Zentimetern ist es vom Handling her nahezu identisch. Bietet mit einer festen Brennweite von 20 mm am Vollformat aber ein deutlich größeres Sichtfeld als das 40 mm.

Möglich wird das durch 11 Linsen in 9 Gruppen, von denen drei asphärisch und 3 ED-Elemente sind. Die Naheinstellgrenze von 18 cm bringt einen recht mauen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:6,7. Erfreulich sind allerdings ein AF/MF-Schalter, eine programmierbare Funktionstaste und die Möglichkeit, den Fokusring alternativ auch als Funktionsring einer anderen Funktion zuzuweisen. Das Gehäuse ist zudem gegen Spritzwasser und Staub geschützt und kommt mit Metallbajonett.

Das ist bei einem Preis von 499 Euro gar nicht mal sooo selbstverständlich. Und damit wird das 20 mm f/2.5 zu einem echt guten Begleiter für die Panasonic Lumix S9 und somit zu einem echt interessanten Paket für die Street-Fotografie. Mit 24,2 Megapixeln hat die ja durchaus ein bisschen Raum zum Croppen und so kann das 20‑mm-Objektiv auch gut als 35-mm-Festbrennweite oder als 50-mm-Objektiv arbeiten.

Falls Ihr die Kombi ausprobieren wollt, bietet Panasonic nun auch ein neues Kit-Bundle an, das ab November exklusiv im eigenen Shop für 1.599 € verkauft wird.

Canon EOS R8 Mark II vorgestellt

Kommen wir nun zur neuen Canon EOS R8 Mark II, die ja wirklich eine kuriose Gerüchte-Phase hatte.

Lange Zeit hieß es, Canon wolle in der R-Serie ein Retro-Design debütieren, dann war das kurz vom Tisch, bis dann vor wenigen Wochen erste Bilder auftauchten, die die neue Kamera dann zum Gespött im Internet machten.

Jetzt hat Canon die R8 Mark II offiziell präsentiert und verraten, an welchen alten Kameras man sich beim Design orientiert hat. Wie Ihr an diesem Foto sehen könnt, orientiert man sich vor allem an der Canon EOS T80. Nun sieht Canons modernere Version des T80-Designs leider sehr aus wie eine Mischung aus Sonys Alpha-Kameras und einer GFX 100 II.

Während man das Design und das Handling der Kamera recht radikal umbaut, bleibt im Inneren der Kamera vieles beim Alten. So kommt der 24,2-Megapixel-Sensor aus der R8 und der R6 II zum Einsatz, der jetzt aber auf einem IBIS gelagert ist. In Kombination mit stabilisierten Objektiven sollen so bis zu 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten möglich sein. Hier können wir also durchaus eine bessere Bildqualität erwarten.

Erste Tester erwähnen zudem die vielen internen Möglichkeiten, um Bildlooks anzupassen, mit denen Canon wohl vor allem Einsteiger abholen will.

Profis wiederum werden sich über den AF-Joystick auf der Rückseite freuen, den ich bei der ersten R8 im Vollformat-Vergleich durchaus vermisst habe. Ärgerlich ist allerdings, dass Canon den Foto-Video-Schalter auf der linken Seite entfernt und die Auswahl stattdessen rechts mit dem Anschalter kombiniert. Da links nun gar nichts mehr ist, würde es mich persönlich ärgern, dass man laut Petapixel häufiger mal aus Versehen im Videomodus landet.

Ebenfalls ärgerlich: Canon behält den alten und recht leistungsschwachen Akku bei, der laut CIPA-Zertifizierung mit Stromsparmodus 340 Aufnahmen über den Monitor und 220 Aufnahmen über den Sucher bringt. Die Kollegen von DPreview sprechen ohne Stromsparmodus von 270 Bildern mit Monitor und 150 Bildern mit Sucher.

Davon abgesehen gefällt mir die Kamera aber durchaus gut. Erfreulich ist, dass Canon das Speicherkartenfach aus der Akkuklappe an die rechte Seite packt, die Serienbildgeschwindigkeit reicht mit 40 Bildern pro Sekunde bei elektronischem Sucher und 6 Bildern pro Sekunde mit elektronischem 1. Verschlussvorhang für die meisten Anwendungen aus. Canon erhöht zudem den Pufferspeicher für 30 Prozent mehr RAW-Aufnahmen und 58 Prozent mehr JPEGs. Cool ist auch, dass es eine Voraufnahme-Funktion für bis zu 20 Bilder aus der halben Sekunde vor dem Drücken des Auslösers gibt.

Der Autofokus verrichtet seine Arbeit nun wie die Profi-Modelle von Canon schon bei -7,5 Belichtungsstufen und hat nun eine “Personen Priorität Registrieren”-Funktion. Man kann also bis zu 10 Personen in der Kamera hinterlegen, die dann bei der Fokussierung priorisiert werden.

Die Videofunktionen entsprechen im Kern denen der EOS R8. Neu dazugekommen sind lediglich ein Slow-and-Quick-Modus, in dem die Kamera Zeitraffer oder Zeitlupe direkt in der gewünschten Framerate ausgeben kann, eine Defokus-Funktion sowie eben der IBIS.

Wie im Vorfeld vermutet gibt es jetzt zudem eine neue 3D-Funktion als Experiment. Bei der bettet die Kamera Tiefeninformationen der Dual-Pixel-Autofokus-Architektur direkt in JPEG-Dateien ein, die man anschließend in der kostenlosen Software Dual Pixel 3D Converter in 3D-Fotos umwandeln lassen.

Das alles macht aus der neuen R8 Mark II eine etwas leistungsstärkere und irgendwie radikal andere Kamera. Mit einer UVP von 1.799 Euro ist sie dabei nicht teurer geworden und liegt jetzt auf dem Niveau der ersten R8. 

Ich bin ja persönlich sehr gespannt, ob Canon auch bei anderen zukünftigen Kameras vom eher ründlichen EOS-R-Design abweicht oder ob wir das kantigere Design auch woanders sehen. Laut ersten Reviews geht Canons neuer Sony-Design-Ansatz auf. Ich bin echt gespannt, die Kamera mal in die Hand zu bekommen!

Kommt doch noch eine moderne PEN-F?

Bevor wir gleich zu den neuen Sony-Telefestbrennweiten kommen, geht’s noch ein letztes Mal um die OM System PEN.

Wir habe die Kamera ja letzte Woche ausführlich vorgestellt und auch ein Testvideo veröffentlicht – und einer der deutlichsten Kritikpunkte in einem doch sehr positiven Produktlaunch war, dass sich OM System nicht an der beliebten PEN-F orientiert hat.

Zu diesem Thema hat sich Herr Nishihara von OM Digital Solutions jetzt in einem Interview mit dem japanischen YouTube-Kanal Gizmomo geäußert. Er war damals an der Entwicklung der PEN-F beteiligt, arbeitete als Produktleiter für die E-P7 und hat wohl bei der neuen PEN eine übergeordnete Rolle eingenommen.

Im Interview sagt er, dass die neue PEN bewusst keine Modellnummer bekommen hat, da sie nicht als Nachfolgerin der E-P7 geplant wurde. Zur Nachfrage nach einer teureren PEN antwortete er dann:

“Nein, so weit, die Reihe in verschiedenen Ausstattungsklassen auszubauen, denken wir derzeit noch nicht. Zunächst möchten wir mit diesem Modell Rückmeldungen sammeln und dann weiter überlegen.” 

Angesprochen auf den Wunsch vieler Olympus-Fans nach einer neuen PEN-F sagte er später im Interview dann noch, dass man diesen Wunsch kenne und diese Wünsche zusammen mit dem Feedback zur neuen PEN prüft. 

Also alles noch sehr vage. Ich habe persönlich nie ein Produkt designt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Hersteller wie OM Digital Solutions “nicht so weit plant”. Einsteiger-Modelle wie die neue PEN haben ziemlich sicher eine größere Zielgruppe und als Wiederbelebung einer älteren Serie bietet es sich bestimmt an, auf ein sicheres Pferd zu setzen.

Sony lässt mit neuen Tele-Festbrennweiten Muskeln spielen

Schließen wir die Folge mal mit den zwei neuen Tele-Festbrennweiten ab, die Sony für den eigenen E-Mount präsentiert hat. Sie sind das 400‑mm-f/4.5 GM OSS und das 600 mm f/6.3 GM OSS, über die wir schon in einer der letzten Folgen gesprochen haben. Wie das GM bereits andeutet, erscheinen sie in der G-Master-Serie, sind also das Beste, was Sony aktuell zu bieten hat.

Und dabei unterbietet man die Konkurrenz vor allem im Gewicht und in der Größe:

Das 400-mm-Modell ist mit einem Gewicht von 994 Gramm genau 166 Gramm leichter als das Pendant von Nikon und ist fast ganze 2 Kilogramm leichter als das 400 mm f/2.8 GM OSS aus den eigenen Reihen.

Beim 600 mm sind die Abstände noch größer: Mit 995 Gramm ist es 395 Gramm leichter als das Nikon-Pendant und wiegt 2,05 Kilo weniger als Sonys eigenes 600 mm f/4 GM OSS.

Interessant ist zudem ein Vergleich zum extrem lichtschwachen, aber ultraleichten Canon RF 600mm f/11 – trotz f/11 statt f/6.3 ist das Canon-Objektiv gerade einmal 65 Gramm leichter.

Vergleichen wir die beiden neuen Tele-Festbrennweiten miteinander, sind sie vor allem durch die unterschiedliche Länge zu unterscheiden: Das 400er ist knapp 24 cm lang, während das 600er etwas über 26 cm lang ist. Sonst sind sie ab der Stativschelle ungefähr identisch mit einer Menge Schaltern und Knöpfen, mit denen wir folgende Funktionen ansteuren können: 


Den integrierten Bildstabilisator, der sich zusätzlich in drei Stufen einstellen lässt, den Autofokus an oder aus, wir können einen direkten Manualfokus ansteuern, den Fokusbereich eingrenzen und bekommen dazu noch vier Fokushalte-Tasten sowie einen frei belegbaren Fokusring.

Beim Autofokus setzt Sony jeweils auf zwei XD-Linearmotoren, also einen pro Fokusgruppe. Damit sollen beide Objektive mit den 120 Serienbildern pro Sekunde sowie mit 4K-Aufnahmen in 120p klarkommen und zuverlässig nachfokussieren.


Ganz interessant sind noch die Naheinstellgrenzen: Die liegen bei beiden Objektiven bei 2,5 Metern – das 600 mm schafft so eine Vergrößerung von 0,25-fach, während das 400er es “nur” auf 0,18-fach schafft.

Kompatibel sind beide Linsen zudem mit Sonys 1,4- und 2-fach Telekonvertern. Elf Blendenlamellen sollen zudem für das bei G-Master-Objektiven bekannte besonders weiche Bokeh sorgen.

Das klingt alles so exzellent, dass es schon fast langweilig ist, oder? Mit einer UVP von 2.800 Euro für das 400 mm f/4.5 und 3.900 Euro für das 600 mm bleibt so viel Exzellenz für viele Fotografen auch unerreichbar. 

Oder plant Ihr, Euch eine der neuen Tele-Festbrennweiten zu kaufen? Ich würd sie ja gerne mal ausprobieren, würde aber wahrscheinlich kaum interessante Motive hier in Berlin vor die Linse bekommen. Also freue mich auf die Meinung erfahrener Sport- und Tierfotografen hier in den Kommentaren!



Damit verabschiede ich mich und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“

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Alfred Proksch

Letzte Woche war für uns Foto-Kunden einiges geboten!

Reichlich Reaktionen zum Design oder zur Technik von Kameras sowie den vorgestellten Objektiven.

Zusehen wie ein erstklassiger Fachmann einen Kamera Oldtimer instand setzt, ein Genuss für jeden der schon einmal einen „Selbstversuch“ hinter sich hat.

Eine unverhoffte seltsame neue Fuji Instax Pal erregt die Gemüter.

Software Schmieden bereiten sich für die dunkle Jahreszeit vor. Leider mit mehr oder weniger kostenintensiven Abo Modellen.

Irgend etwas von den vorgestellten Dingen für mich? Nein leider nicht! Auf das Ergebnis der „Foto des Monats“ Abstimmung bin ich neugierig. Immer wieder schön Fotos aus der Leserschaft zu sehen.

Conny

Da sicher noch aktuell, habe ich die Infos von unten hier hochgeholt… Für Interessierte Ich habe mal die MFT Diagramme für die beiden neuen Festbrennweiten und des 300 f/2.8 rausgesucht. Danach absolut Spitzen massig … Laut CameraDesicion (grob übersetzt): Gibt es bisher aus den vorhandenen 358 Diagrammen, nur 4 welche so flach verlaufen: Die beiden neuen Sonys 400er f/4.5 GM und 600er f/6.3 GM Das Nikon 800mm und das Sony 400mm f/2.8 GM. Alles vier sind Super-Tele-Prime-Objektive … Ich hab leider überhaupt nichts über das neue 100-400er f/4.5 GM gefunden, falls jemand da was weiß bilde gerne melden! Denn wir hier haben erstmalig einen Präzedenzfall, wie gut modernste Highend Telezooms mit modernsten Highend Festbrennweiten der gleichen Generation am langen Ende mithalten können. Das Sony 100-400m f/4.5 GM im Vergleich zu der Festbrennweite Sony 400mm f/4.5 GM Hier nun nacheinander die Links auf die beiden Diagramme von Sony Legendenbeschreibung hab ich vergessen da nicht im Diagramm Meine einfache Freitextanleitung zum Lesen der Diagramme für Leute die das nicht kennen 😉 Sony zeigt 4 Linien => rot und rot gestrichelt und blau und blau gestrichelt. Die roten Linien haben 10 Linienpaare pro Millimeter, was den breiten Kontrast und die Wirkung des Bildes… Weiterlesen »

Conny
Conny
Conny

Schludrig…
…”falls jemand da was weiß bitte gerne melden!”..
…”Denn wir haben hier erstmalig einen Präzedenzfall,” …

Conny

Und hier noch (dank an Lassi) der Link zum MFT Diagramm Sony FE 100-400 f/4.5 GM

https://www.sony.com.sg/image/11269b643e41a4d8386f219a84a8d0f4?fmt=png-alpha&wid=600

[1] Kontrast (%)
[2] Abstand vom optischen Mittelpunkt des Objektivs (mm)
[3] Bei 100 mm / maximal Blende
[4] Bei 100 mm / F8 Blende
[5] Bei 400 mm / maximaler Blende
[6] Bei 400 mm / F8 Blende
[7] Räumliche Frequenz
[8] 10 Linienpaare / mm
[9] 30 Linienpaare / mm
[10] Radiale Werte
[11] Tangentialwerte

Rolf Carl

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann fällt das Zoom gegenüber der Festbrennweite 4.5/400 ziemlich ab. Die Linie ist ziemlich krumm beim Zoom.

J.Friedrich

Ich muss gestehen (Rolf und) @Conny: so wirklich verstanden, habe ich diesen Präzedenzfall auch nicht oder sprichst Du nur vom absoluten Zentrum, denn bereits im erweiterten Zentrum ist dann schon Abfall vorhanden – oder meinst Du die 4 Festbrennweiten als nahezu 100% perfekt, dann kann ich folgen…

Rolf Carl

Nein, ich meine den krassen Unterschied bei den Kurven von den 4 FB und dem Zoom. Ist recht auffällig, wie ich finde, beim Zoom stürzt die Kurver regelrecht ab. Das verheisst in der Regel nichts Gutes. Aber ich muss gestehen, dass ich diese Digramm nicht kenne. Ich weiss von Conny nur: gerade Linien sind gut, krumme hingegen nicht so toll.

Rolf Carl

Es hat bei der Diskussion der Teles jemand gesagt, dass Zoom auf der Höhe von Festbrennweiten seien..Darum habe ich nachgefragt, für mich sieht das nämlich absolut nicht danach aus.

J.Friedrich

Hi Rolf, es war mehr an Conny gerichtet, ich sehe es wie Du: der Abfall der MTFs ausserhalb des Zentrums beim Zoom ist deutlich (verständlicherweise), aber durchaus auf sehr hohem Niveau…

Rolf Carl

Hi J.F. klar, man kann auch auf hohem Niveau nicht so toll sein.

Conny

mal ne Frage, verstehst Du dass MTF Diagramm überhaupt?

Hilfestellung:

Hier als Beispiel mal das MTF Diagramm des sehr guten NIKKOR Z 100-400mm f/4.5-5.6 VR S am langen Ende

https://imaging.nikon.com/imaging/lineup/lens/z-mount/z_100-400mmf45-56_vr_s/img/mtf_tele.jpg

Kenn mich aber bei Nikon nicht aus, gibt es noch ein anderes bessers 100-400 Telezoom von Nikon?

Rolf Carl

Nein, ich bin andere Diagramme gewohnt, von DxO und lenstip, die gibt es aber nicht mehr oder sind noch nicht verfügbar zu den Objektiven. Auf jeden Fall sind die übersichtlicher, weil die verschiedenen Parameter bei verschiedenen Blenden und bei Zooms bei den verschiedenen Brennweiten angezeigt werden. Die MTF finde ich total unübersichtlich, alles ineinandergewurstelt, statt in separaten Diagrammen angezeigt.

Nein, Nikon hat nur dieses Z 100-400. Es ist auch ein anderes Diagramm als das zum Sony 4.5/400. Normalerweise vergleicht man die gleichen Diagramme miteinander, so bringt das nichts.

Conny

Schwachsinn, ist genau das Gleiche in grün, und zwar original von Nikon.

Ist doch ein MTF Diagramm!!!

Geh einfach auf die Nikonseite des Objektives, dort ist alles abgebildet.

Hilfestellung:
x-Achse = Abstand vom Zentrum in mm
y-Achse = Prozent, bei Sonny 0 bis 100% bei Nikon 0 bis 1 => 0.9 = 90%
Die Kurven und Ihre Bedeutung entsprechen sich, sogar die Farben der Linien sind gleich 😉

Ich glaub Dir schon, als Du nach Deinen Sprüchen oben, da reingeschaut hast, Dir dann das Unterkiefer runtergefallen ist 😉

Gemessene Werte von DxO oder sonst wem, werden sicher nicht besser als die Angaben des Herstellers, eher das Gegenteil!

Zusatzbemerkung:
Beim Zoom wird die kurze und lange Brenbweite mit offener Blende und mit f8 abgebildet.
Beim 400er 4.5 Festbrennweite natürlich nur die 400mm offen und mit Blende f/8

Rolf Carl

Kein Problem, Conny, ich weiss ja auch so, dass das Nikkor 5.6/100-400 super ist. Und ich mag es euch gönnen, dass ihr so gute Diagramme gekriegt habt, das blöde ich nur, dass die meisten Sony-User dann einen 2.fach-TK dranhängen, dann ist die schönste Kurve wieder im Eimer. Aber ich habe gelesen, dass es auch dann noch knapp für A3 Drucke reicht.

Für Wildlife ist ja vor allem ein 800er wichtig, und da ist Nikon absolut topp, da hat auch Sony keinen Stich. Kann mir gut vorstellen, dass dir der Unterkiefer immer noch auf der Brust festsitzt, weil Sony nichts Vergleichbares hat. Aber ich vermute, sie machen es wie bei den 4.5/400 und 6.3/600: ein paar Jahre nach Nikon bringt Sony dann auch noch ein 800er mit guter Lichtstärke.

Rolf Carl

Unter Hilfestellung verstehe ich etwas anderes. Wenn ich die beiden Zooms von Nikon und Sony vergleiche, habe ich zwei komplett verschiedene Diagramme mit komplett anderen Werten. Wie bitte soll man da etwas serös vergleichen?

Das alles sagt mir absolut gar nichts, da brächte man schon 1:1 Diagramme von verschiedenen Objektiven, dann weiss man wenigstens, wo man etwa steht.

Aber so wie ich das auf den ersten Blick verstehe, fällt das 4.5/100-400 gegenüber dem 4.5/400 klar ab. Das war auch das, was ich im anderen Strang geschrieben habe. Eine FB lässt sich einfach besser optimieren als ein Zoom. Der Overall-Sieger ist ja eigentlich das Nikkor 6.3/800, einfach perfekt. Jetzt wissen die Sony-User auch, wieso die Nikonianer keine 2-fach TK montieren müssen, um auf 800 mm zu kommen. Von Sony gibt es nur ein 400-800 Zoom mit schwachen f8 am Ende. Bei 800 mm ist Nikon klar im Vorteil.

Conny

Jetzt brauch ich Hilfestellung… Was meinst Du mit total verschiedene Werte? Aber egal, dann schreib ich Dir das gerne was Dir oben alles nichts sagt! Vorab zur Erklärung, das Nikon gilt als sehr gutes Telezoom oder nicht ? Und das finde ich wichtig, denn das zeigt auch im Vergleich was Sony hier geleistet hat! Das MTF Diagramm von Nikon ist offenblendig f/5.6 bei 400mm! Wie geschrieben auf der Nikonseite findest Du zusätzlich das Diagramm am kurzen Ende mit f/4.5 (ist auch nicht besser). Die Linien der feinen Schärfe und zwar radial (blau durchgezogen) und tangential (blau gestrichelt) zeigt im Zentrum gerade mal geschätzt 93% vom möglichen Maximum (1=100%). Und fällt dann im Randbereich radial auf ca. 86% und tangential sogar auf knapp unter 60% ab. Der Kontrast tangential (rot durchgezogen) ist voll ok und radial (rot gestrichelt) fällt zum Rand hin leicht auf vielleicht 93% ab. Das ist alles andere als schlecht und war bisher zusammen mit Teles anderer Hersteller, der obere Maßstab, das sollte man nicht vergessen! Das Sony Zoom habe ich unten schon ausführlich schon beschrieben. Und ja, wenn es Dir wichtig ist, ich freue mich für Dich das Nikon ein sehr gutes 800er hat, übrigens und auch… Weiterlesen »

Rolf Carl

Es sind einfach verschiedene Diagramme, aber egal, ich traue sowieso nur Diagrammen, die ich selbst gefälscht habe 😁

Beim Vergleich zwischen dem Nikkor Zoom und dem Sony darf man auch nicht vergessen, dass das Sony lichtstärker ist, da ist es eigentlich klar, dass dieses besser ist. Punkt für Sony.

Und klar, Sony, Nikon und Canon pushen sich gegenseitig hoch, davon profitieren dann wir von immer besseren Objektiven. Ich würde auch sagen, weiter so.

Conny

Hallo Friedrich,

mit dem Präzedenzfall hab ich gemeint, dass es jetzt von Sony 2 GM Teles gibt (Zoom und Festbrennweite) welche die gleiche Brennweite und Lichtstärke an langen Ende haben und aus der gleichen Generation stammen.

Dank Lassi bin ich doch noch zum MTF Diagramm gekommen.
Und was soll ich sagen, ich bin schon begeistert dass da gegenüber dem Alten, das schon sehr gut war, noch was ging.

Mir ist hier im Vergleich vor allem das Diagramm bei Offenblende am langen Ende wichtig! (Diagramm 5 links unten)
Es ist absolut das beste MTF Diagramm eines Telezoom in diesem Brennweitenbereich, dass ich persönlich bisher gesehen habe.

Zu den Festbrennweiten z.B. dem 400er, gibt es nix zu sagen, da ist quasi das theoretisch Maximum erreicht.

Conny

Vielleicht doch eine kleine ergänzende Erklärung…
Ich dachte meine allgemeine Erklärung oben würde ausreichen.

Beim Zoom sind 3 der 4 Kurven, allgemeiner Kontrast/Bildwirkung und feine radiale Auflösung perfekt abgebildet bis in den Randbereich hinein.
Geschätzt alles über 97% bis 100%

Die feine tangentiale Auflösung ist in Zentrum auch perfekt, fällt dann ca. außer halb von 20% des Zentrums zuerst linear flach, und im Randbereich etwas steiler auf bis ca. 80% ab.

Wer jetzt vermutet Katastrophe täuscht sich…

Die meisten Telezooms erreichen mit der feinen Auflösung (radial und Tangential) im Zentrum oft nur 80% bis 90% und die besten irgendwas zwischen 90 und 95 um dann in der feinen Auflösung am Rand locker bis zu 60% abzusacken.
Und zum Großteil betrifft das etwas unterschiedlich tangentiale und radiale feine Auflösung, aber prinzipiell beide.

Also, alles gut gemacht SONY!

Rolf Carl

Conny, habe noch etwas für dich: Du hast doch das tolle Foto von einem Flamingo gemacht, vermutlich in der Camargue. Im letzten Herbst sind in der Gegend von Genf etwa 20 junge Flamingos statt zurück in die Camargue nach Norden geflogen, und zwar zum Klingnauer Stausee an der Grenze zu Deutschland (bei Waldshut). Das ist etwa 30 km entfernt von meinem Wohnort. Ich war dreimal dort, um sie zu fotografieren, das letzte Mal Mitte November, als dieses Foto entstand, bei dem sich die beleuchteten Wälder in Herbstfarben hinter dem See im Wasser spiegeln:

https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/v%C3%B6gel?pgid=ksegko3n1-ee2f1624-73aa-4c34-9cc2-9099e50340aa

Kurz darauf haben sie den Weg zurück in die Camargue angetreten.

Conny

Nein, im Winter in Italien im südlichen Po Delta.
Schönes Foto, gefällt mir!

Rolf Carl

Danke! Ah, Podelta, da habe ich auch mal recherchiert, habe aber gefunden, dass es mit Fotografieren noch schwierig sein würde. Deshalb habe ich es wieder gestrichen. Aber da hast du ja offensichtlich Glück gehabt.

Conny

Ja wenn etwas schwierig wird lässt Du das natürlich, geht ja gar nicht..

Mich fordert sowas eher heraus…

Wie schön mal geschrieben

Einfach kann jeder!😉

joe

Ich verstehe die Diskussion nicht. Was interessiert mich ein Diagramm? Mich interessiert nur das Ergebnis, das Foto. Und wen interessiert marginal bessere Schärfe im Randbereich bei Tier-Tele-Aufnahmen. Da ist ausschließlich Schärfe im Zentrum und erweitertem Zentrum ausschlaggebend. Ich habe noch bei keinem Tierfoto gedacht, oh Mist, in den äußersten Ecken ist die Schärfe nicht bei 100%, die werden ja, weil man eh meistens zu kurz ist, weggecroppt. Also eigentlich viel zu viel Wind um nichts.

joe

FEHLER: Das war für Rolf Carl, bitte keinen Kommentar dazu von Conny, wird nicht gelesen und nicht beantwortet.

Conny

Ja richtig, letztendlich zählt was raus kommt und ob man mit dem Ergebnis zufrieden ist!👍

Aber man darf doch schon fachlich diskutieren können was Innovation verbessern, gerade im Bereich von Telezoom Objektiven wo immer Luft nach oben ist.

z.B. schafft es das neue Sony Zoom erstmalig, das Zentrum (ca. die inneren 20%) so abzubilden, dass es mit den besten Festbrennweiten gleichzieht.

Allen anderen Telezooms dagegen fehlt da im Zentrum im Vergleich zum Optimum schon 5 bis 10% an Schärfe und Auflösung.
Auch bei Deinem, kannste schön bei CANON nachsehen, das verlink ich jetzt nicht hier …

Und zu Deinem Einwand unten “Dank Software!”

MTF Diagramme sind die Werte aus der optischen Konstruktion des Linsensystems.
MTF-Werte zeigen rein die optische Leistung, also die Fähigkeit eines Linsensystems, Kontrast und feine Details und Auflösung zu übertragen und das völlig ohne jegliche Software-Eingriffe oder digitale Korrekturen.

Und mir ist bisher nicht bekannt dass es schon Linsen gibt wo heute SW drin läuft die das Licht brechen und Pixel schubsen.🙄

Also manchmal muss man sich bei gewissen Äußerungen schon an den Kopf langen 🤔
Da lohnt manchmal ein Blick in die optischen Grundlagen, bevor man heiße Luft produziert.😉

Alfred Proksch

Danke Conny das du dich um die tatsächlichen optischen Daten gekümmert hast. Der Versuch den Lesern den Unterschied zu erklären ist nicht so geglückt weil sich Besitzer von Telezooms niemals eingestehen würden das Physik unbestechlich ist, sie lässt sich durch Software nur bedingt überlisten.

Die Reinheit der beim „Glaskochen“ verwendeten Materialien sind der Ausgangspunkt. Des weiteren einer der wichtigsten Punkte sind die genauen zeitaufwendigen Abkühlprozesse. Sie sind für das spätere Transmission Verhalten der optischen Gläser verantwortlich.

Leider müssen wir normalen Anwender mit Objektiv-Kompromissen an unseren Kameras zufrieden sein. Eins A Ware wäre viel, sehr viel zu teuer!

Conny

Hallo Alfred,

Danke für Dein Feedback.

Ja Du hast vollkommen recht, ohne gutes Glas und nicht die Vergütung zu vergessen geht gar nichts.

Rolf Carl

Ja, das hat schon was, ich bin auch nicht so der Diagramm-Typ. Sicher schaue ich mir ein paar Tests an, bevor ich ein Objektiv kaufe. Aber bei praktisch allen hat man mit Offenblende schwächere Ecken, 2 Stufen abgeblendet sind die dann besser. Aber ein Tele kauft man ja nicht, um abzublenden, sondern man fotografiert offen. Und deshalb ist die Randschärfe wirklich kein gutes Argument, da hast du recht, ein Tele muss vor allem in der Mitte scharf sein, wobei man dann ein paar % weniger auf dem Foto auch nicht sieht.

J.Friedrich

Danke, jetzt hab’ ichs auch geschnallt 😉! Danke fürs Aufdrösseln Conny. Schon beeindruckende Leistungen die heute so möglich sind …

Rolf Carl

Ja, beeindruckend, und alles dank Nikon, die Sony herausgefordert haben. Sony sah sich genötigt, die Teles zu kopieren und haben noch 1 % draufgelegt. Bin gespannt, wie lange sie brauchen, um das Gegenstück zum Nikkor 6.3/800 zu bringen. Oder bringen sie gleich ein 5.6/800? Hat Nikon aber auch schon, nämlich für das F-Bajonett, das laut MTF-Diagramm sogar noch einiges besser performt.

joe

Sony kopiert da eher bei Canon!

Markus S.

Ja? Was kopieren sie da? Haben doch in dem Bereich keine Option zu Hand im Haues Canon.

joe

28-70/2.0

Markus S.

Aha, ja hier ist aber grade die Rede vom 400er und 600er falls es dir entgangen ist.

Rolf Carl

Vermutlich auch, aber die beiden Teles 4.5/400 und 6.3/600 hat Nikon schon eine Weile im Sortiment, und die beiden hat jetzt Sony praktisch identisch gebracht, einfach noch etwas leichter.

joe

Dank Software!

Conny

Hallo j.Friedrich,

vielen Dank für Dein Feedback, meist kommt leider nur Kritik.

J.Friedrich

Ich ❤️ liebe ❤️ ja Bennis wöchentliche Muckis-Mock-up-Show der grööößten Neuigkeiten 😉🍻😉 – Schönes WoEnde!

https://ibb.co/LzhZwwXS

Mirko

😂😂😂 Du bist Spitze 👍

Rolf Carl

Klasse! 👍🤣

Johannes Pottfay

Im Zusammenhang mit der R8 II wird immer wieder das getrennte Akku- und Speicherkartenfach als Vorteil bzw. Verbesserung hervorgehoben, was mich etwas wundert.

Bei meiner R5 befinden sich Akku und Speicherkarte ebenfalls in getrennten Fächern, bei meiner M6 II dagegen in einem gemeinsamen Fach. Ehrlich gesagt macht das für mich in der Praxis überhaupt keinen Unterschied.

Was spricht eigentlich dagegen, dass Akku und Speicherkarte über dieselbe Klappe zugänglich sind? Hat dazu jemand praxisrelevante Argumente?

Rolf Carl

Ganz einfach: Wenn man bei einem gemeinsamen Fach den Akku wechseln möchte, fällt eventuell die Speicherkarte raus und umgekehrt. Separate Fächer schliessen jegliches Restrisiko aus. Bei guten Kameras sind die Fächer immer getrennt, bei günstigen muss mal halt irgendwo sparen. Aber die gute Nachricht ist, dass der Akku die Speicherkarten nicht beschädigen kann, auch wenn er sehr nahe liegt.

Johannes Pottfay

Danke für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass es Kameras gibt, wo beim Wechseln des Akkus die Speicherkarte rausfällt.
Bei meinen Kameras sind alle Speicherkarten verriegelt und können nicht rausfallen.

Johannes Pottfay

Jetzt, wo ich so darüber nachdenke. Auch bei der R8 v.1 sind, gleich wie bei meiner M6 II, Akku und Speicherkarte getrennt voneinander verriegelt. Ich sehe den Vorteil von daher weiter nicht.

Rolf Carl

Nicht? Sollest jeweils einfach mal die Google-KI fragen, die weiss alles:

Der größte Vorteil von getrennten Fächern ist, dass du auf die Speicherkarte zugreifen kannst, während die Kamera auf einem Stativ oder einer Stativplatte montiert ist.

Coole Sache, oder?

Johannes Pottfay

Die KI ist nicht unfehlbar und weiß bei weitem nicht alles.

Ich verwende zum Beispiel

Damit habe ich immer Zugriff zu Speicherkarten- und Akkufach, auch am Stativ.
Coole Sache, oder?

Wenn Stativplatten und L-Winkel auf die jeweilige Kamera abgestimmt sind, bleibt der Zugriff auf Speickerkarten- und Akkufach normal problemlos möglich. 

Ich habe in meiner ursprünglichen Frage ganz bewusst nach praxisrelevanten Argumenten gefragt. Wenn du einen konkreten Nachteil der gemeinsamen Fach nennen kannst, der sich tatsächlich aus der fotografischen Praxis ergibt, bitte gerne. Wenn es dir allerdings nur darum geht, irgendeinen theoretischen Vorteil zu konstruieren, dann halte dich bitte raus.

chris xx

Ich beantworte dir die Frage anders. Das Speicherkarte oder Akku herausfallen können ist irrelevant; wenn du das eine oder andere wechselst, hälst du die Camera mit der Öffnung immer nach oben. Wenn du aber einen Batteriegriff, wenn möglich, an der Camera hast, kommst du nicht mehr an die Karte. Also wurde Akku- und Kartenfach getrennt; und zum anderen passten die alten großen CF-Karten gar nicht dahin. 📸📷🦁

Johannes Pottfay

Danke!

chris xx

🥂🦁

Rolf Carl

Ich benutze auch abgestimmte Schnellwechselplatten, allerdings von Kirk. Nur ein Fach für beides hat es normalerweise nur bei günstigen Kameras, und bei solchen haben die Leute vielleicht nicht unbedingt Lust dazu, eine aufs Modell angepasste Platte für sagen wir mal 80 Euro zu kaufen.

Praxisrelevant ist alles, was stört, vor allem im Winter ist es sehr ärgerlich, wenn man nicht direkten Zugriff auf die Fächer hat. Aber uns betrifft das ja nicht, ich hatte noch nie eine Kamera mit kominiertem Fach, du vermutlich auch nicht. Also muss man gar nicht weiterdiskutieren.