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Leica M12 soll Anfang 2027 mit bekanntem Sensor kommen

Die nächste Leica M soll vor allem an der Rückseite zulegen. Unter der Haube bleibt offenbar vieles beim Alten.

Größeres Display, Tasten wandern nach rechts

Auf eine technisch grundlegend neue Messsucher-Leica müsst ihr wohl noch länger warten. Die Kamera, die bislang als M11-R gehandelt wurde, soll Anfang 2027 als M12 erscheinen und dabei Sensor und Bildprozessor der bereits letztes Jahr ausgelaufenen M11 (oben im Bild) übernehmen.

Das berichtet Leicarumors unter Berufung auf neue Gerüchte. Demnach bleibt es bei 60 Megapixel und dem bekannten Vollformat-BSI-CMOS-Sensor, dessen Auflösung sich auch auf 36 oder 18 MP reduzieren lässt. Die Kamera soll bereits in Produktion sein.

Sichtbar ändert sich vor allem die Rückseite. Die M12 soll einen größeren Bildschirm bekommen, die Tasten sitzen dann rechts statt links neben dem Display. Diese Anordnung kennt ihr bereits von der Q3 und der SL3-P. Leica würde die Bedienung seiner Kamerasysteme damit weiter angleichen. Diese Philosophie zog das Unternehmen zuletzt sogar bei seiner iPhone-Fotografie-App durch.

Neuer Sensor kommt später

Im Juni hieß es noch, eine M11-R könnte einen neuen Sensor als Testlauf für die M12 mitbringen. Leica arbeitet seit Anfang 2026 wieder an einem eigenen Bildsensor und hat dafür im April eine Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Gpixel angekündigt. Dieser Sensor soll in der M12 laut dem aktuellen Bericht noch nicht stecken.

Frühere Gerüchte zur M12 drehten sich um eine integrierte Bildstabilisierung und einen großen Touchscreen anstelle der meisten Tasten. Davon ist in den neuen Informationen keine Rede. Leica selbst hat sich – wie so üblich für den schweigsamen Hersteller – zur M12 bislang nicht geäußert.

Die M-Reihe ist Leicas Kernsystem, und die M12 kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Hersteller Rückenwind gut gebrauchen kann. Im Geschäftsjahr 2025/2026 setzte Leica erstmals nach vier Rekordjahren weniger um, ein Verkauf von Anteilen an einen chinesischen Finanzinvestor ist offenbar geplatzt.

Die M12 wäre zudem die erste neue M unter Andreas Voll, der Leica seit April als CEO führt. Voll will mehr Produkte für Videofilmer und eine günstigere Kamera für jüngere Käufer anbieten. Eine M mit bekanntem Sensor und überarbeiteter Bedienung zielt dagegen vor allem auf die bestehende Kundschaft – ob die dafür von ihrer M11 umsteigt, ist offen.

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4 Kommentare
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Alfred Proksch

Tasten auf die andere Seite legen und ein größeres Display reichen bestimmt für jede Menge Aufregung. Besonders jene die nie mit dem M-System Bilder gefertigt haben werden am lautesten brüllen.

Wegen solchen Äußerlichkeiten umsteigen? Sicher nicht! Wenn schon „modern“ dann bitte die M EV mit dem sehr fein auflösenden digitalen Sucher. Wer an der EV z.B. ein Apo-Summicron-M 1:2/35 mm Asph montiert hat trägt 16.000 Euro in der Manteltasche spazieren. Diese Summe reicht nicht einmal ansatzweise für den Chronometer am Handgelenk oder die Sonderausstattung des Fortbewegungsmittels. Leica Equipment könnte man sozusagen als Schnäppchen Produkte bezeichnen.

Peter Braczko

Kein beweglicher Monitor an dieser geplanten M-Leica, noch nicht einmal eine Dioptrieneinstellung neben dem Sucherokular – alles nix für die aktive Fotografie…

Patrick > Original Gangsta Dawg

„Kein beweglicher Monitor an dieser geplanten M-Leica“

Das geht aus diesem Beitrag, der im Grunde nur die aktuellen Gerüchte zusammenfasst, doch überhaupt nicht hervor.

„noch nicht einmal eine Dioptrieneinstellung neben dem Sucherokular – alles nix für die aktive Fotografie…“

Wo war da dein Aufschrei bei der Ankündigung der Nikon Z5IIC? Da hat man neben der Dioptrieneinstellung gleich den kompletten Sucher weggelassen. Ist die Nikon dann nicht für „aktive Fotografie“ geeignet? Oder misst du hier etwa mit zweierlei Maß?

Thomas Bube

Größere Displays sind schon lang mal überfällig im kamerabereich.
Klappbar brauche ich sie nicht, vor allem nicht an einer M.

Mit würden mehr JPGs Einstellungen gefallen und mehr Leica Looks.

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