Bei den spiegellosen Otus-Objektiven soll noch nicht Schluss sein. Vorbild könnte die alte Reihe für Spiegelreflexkameras sein.
Wie Sonyalpharumors berichtet, hält eine Quelle neue Otus-Modelle für sicher – und das, obwohl sich die aktuellen Otus-ML-Modelle (für Sony E-Mount, aber vermutlich auch für andere Systeme) eher schleppend verkaufen.
Die ursprüngliche Otus-Serie für Canon EF und Nikon F umfasste die Brennweiten 28, 55, 85 und 100 mm. Ein 100mm würde die spiegellose Reihe also nach dem Vorbild der Spiegelreflex-Objektive ergänzen.
Bisher gibt es drei Otus-ML-Modelle für Sony E, Canon RF und Nikon Z. Den Anfang machten Otus ML 50mm f/1.4 und 85mm f/1.4 im Februar 2025 zu Preisen von 2.499 und 2.799 Euro. Ein Jahr später folgte das Otus ML 35mm f/1.4 für 2.399 Euro.
Zeiss hat beide Neuheitenrunden der Reihe jeweils wenige Tage vor der Fotomesse CP+ in Yokohama vorgestellt. Ein weiteres Modell im Februar 2027 würde in diesen Rhythmus passen. Offiziell hat Zeiss bislang keine neuen Otus-Objektive angekündigt.
Im Juni hatte Zeiss Spekulationen widersprochen, Cosina habe die Otus-ML-Reihe entwickelt. Optisches Design und mechanisches Konzept stammen laut Zeiss aus eigener Entwicklung, gefertigt werden die Objektive aber bei Cosina. Die Otus-Festbrennweiten für Spiegelreflexkameras, darunter das 100mm f/1.4, laufen derweil aus. Größere Objektivneuheiten zeigte Zeiss zuletzt vor allem im Kinobereich, etwa die anamorphe Reihe Horizon Anamorphic mit eingebauten Fokus- und Blendenmotoren.
Habt ihr schon eines der neuen (oder vielleicht sogar noch eines der alten) Zeiss-Gläser im Einsatz?


Ja, ich habe noch Zeiss-Glâser im Einsatz. Diese sind mittlerweile 40 Jahre alt und haben einen M42-Anschluss.
Das war eben noch was solides.
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