Ihr denkt bei einer Mondmission an modernste Technik, und dann packt die NASA eine zehn Jahre alte DSLR aus dem Jahr 2016 ein. Genau das wird bei Artemis II passieren, denn an Bord der Orion-Kapsel sollen gleich zwei Nikon D5 dabei sein.
Bewährte Technik statt spiegellos
Mit Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen fliegt eine Crew ins All, die weiter von der Erde entfernt sein wird als je eine zuvor. Für die Fotoarbeit setzen sie auf ein flugtauglich qualifiziertes System. Die Nikon D5 soll mit Weitwinkel- und Teleobjektiven Bilder im Inneren und außerhalb der Orion-Kapsel liefern.
Warum nicht die Nikon Z9, die bereits auf der ISS im Orbit kreist? Eine klare technische Begründung wird nicht genannt, doch die NASA verweist darauf, dass künftige Artemis-Missionen nächste Kamerasysteme nutzen sollen, die aktuell die erforderlichen Spaceflight-Qualifikationen durchlaufen. Die D5 ist hingegen bereits erprobt und freigegeben. Für die NASA-Kameras hat Nikon übrigens spezielle Firmware-Anpassungen vorgenommen.

Die Zusammenarbeit von NASA und Nikon reicht bis ins Jahr 1971 zurück. Damals flog mit Apollo 15 eine modifizierte Nikon F, auch Nikon Photomic FTN genannt, zum Mond. In der digitalen Ära setzte die NASA ab 2008 erstmals Nikon-DSLRs für den Einsatz im All ein und ergänzte ihre Ausrüstung in den folgenden Jahren schrittweise durch weitere Modelle, darunter die Nikon D3S und die Nikon D4.
Hohe ISO und robuste Eigenschaften für die Dunkelheit im All
Schon bei ihrer Vorstellung machte die 2016 vorgestellte Nikon D5 mit einer extremen ISO-Spanne von bis zu 3.280.000 (theoretisch) Schlagzeilen. Zwar liefert die Z9 nativ “nur” bis 102.400, aber selbst bei auf 20 Megapixel heruntergerechneten Z9-Dateien bleibt die D5 bei extrem hohen ISO sauberer. In der Dunkelheit des Weltraums dürfte genau das gefragt sein, auch wenn anschließend eine starke Entrauschung helfen könnte.


Die D5 ist für ihre niedrigen Bildrauschwerte und ihren hohen Dynamikumfang bekannt. Dadurch kann sie harte Kontraste zwischen sonnenbeschienenen Flächen und tiefen Schatten besser bewältigen. Sie hat sich als sehr widerstandsfähig gegenüber Strahlungseffekten gezeigt. Das ist gerade jenseits des niedrigen Erdorbits sehr wichtig, da die Belastung dort deutlich höher ist.
Neben den D5-Kameras sollen auch persönliche Smartphones erlaubt sein. Zusätzlich sind Handheld-GoPros vorgesehen, die Disney für eine National-Geographic-Doku bereitstellt. Christina Koch gilt als besonders fotoaffin. Sie hat bereits während ihres 328-tägigen ISS-Langzeitaufenthalts viele spektakuläre Bilder gemacht, die sie beispielsweise auf ihrem Instagram-Account teilt.
Kurz vor dem geplanten Start gab es außerdem Hinweise auf eine Verzögerung durch ein Heliumproblem. Dadurch verschiebt sich der anvisierte Termin im März auf frühestens April.
Artemis II ist ein rund 10-tägiger, bemannter Mondvorbeiflug. Im Mittelpunkt steht nicht eine Landung, sondern der Härtetest von SLS und dem Orion-Raumschiff mit Crew an Bord im Deep Space, also weit außerhalb der Erdumlaufbahn. Gleichzeitig ist die Mission der Generaltest für Artemis III und die folgenden Flüge, bei denen Astronauten dann tatsächlich auf dem Mond landen sollen, vor allem in der Region rund um den Südpol. Die letzte Mondlandung liegt immerhin schon 53 Jahre zurück. Dabei dürfte aber dann auch die Z9 mit auf den Mond dürfen. Wenn euch das Thema interessiert, könnt ihr euch die entsprechende Dokumentation in der ARD-Mediathek anschauen.
Welche Kamera würdet ihr für so eine Mission einpacken, wenn ihr nur auf absolute Zuverlässigkeit setzen dürftet?
Quelle: NASA | via: PetaPixel | DPReview | Beitragsbild: NASA


Es sprach schon immer viel und spricht noch immer viel für eine coole DSLR!
Stimmt, vor allem sieht man, was man fotografiert.
Hi Rolf Carl, ja, aber man sieht nicht, was die Kamera aufnimmt.
Hi Ingo, stimmt, aber wenigstens die Farben sehen so aus, wie sie nachher auf dem Foto sind, vorausgesetzt der WB stimmt. Ich finde den optischen Sucher trotz der Nachteile angenehmer.
Ja, schon wahr. Und bei vorhersehbaren Locations wie im Weltall bereitet man sich sich gut darauf vor. Anders aber in hektischen Situationen, insbesondere in Innenräumen. Das sieht man häufiger, daß der Weißabgleich einfach daneben ist. Alleine deshalb und wegen der Lautstärke zum Beispiel im Theater haben für mich die DSLM ihre Berechtigung. Trotzdem, für ein spezielles Objektiv ist bei mir noch eine D3s im Einsatz und macht ihre Sache auch gut.
Wohlgemerkt: Ich bin weder Astronaut noch Kernphysiker… mich treibt dieses Thema einfach aus Interesse schon lange um. Die D 5 ist wohl eine Kamera, die noch nicht auf maximale Einsparung an Material entworfen wurde – ganz anders als bei Folgeexemplaren. Material kostet und schafft Gewicht. Die D 5 dagegen zeigt sich aufgrund ihrer Wandstärke und ihrer Bauwinkel der tragenden äußeren Hülle besonders stabil gegenüber hochenergetischen Teilchen. Es wird sicherlich noch weitere Gründe geben (interne Vernetzungen mit Nikon etc.). Quellen sprechen aber immer wieder von der Schutzwirkung der äußeren Hülle gegenüber z. B. ionisierten Atomen. Als Laie kann ich nur die Quellen bedingt prüfen.
…böse Zungen können jetzt natürlich sagen:
wir haben schon lange vermutet, dass Nikon hinter dem Mond lebt:-))
Moin, man kann es in alle Richtungen auslegen… ich neige ja weniger zur Ironie. Aber dein Wortspiel ist schon klasse… 👋🏻👍🏻. Der Fanclub mag es besser überlesen…
…der Fanclub ist wohl gerade auf der Fotobörse eingebunden in Streitgespräche mit Anbietern anderer Marken.
Habe leider vergessen, wo das stattfindet…
Wo? In der modernen Stadthalle in Gladbeck! Diese Fotobörse ist eine eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Europa und die einzige Fotobörse mit einem Begleitprogramm: Es wird geboten die Ausstellung “Geschichte der Kodak-Retina-Kameras” in Foyer der Stadthalle (in Zusammenarbeit mit dem “süddeutschen Kameramuseum” in Bad Wörishofen), dazu eine weitere Ausstellung über fotografische Werbeartikel und “Figuren mit Kameras!” Das ist noch nicht alles: Zwei Beamerschauen im Kinossal sind zu sehen: Der “Christopher Street Day” in Köln, jedes Jahr im August ein buntes und fotografisch sehr interessantes Ereignis und als Begleitschau zur Kodak-Ausstellung zeigen wir eine Retina-Beamerschau. Beginnt um 11 Uhr, Eintrittspreis: Fünf Euro. Außerdem wichtig: Nikon belegt einen Stand und informiert dort über das aktuelle Kamera-, Objektiv- und Zubehörprogramm!
Leider verpass! Vielleicht nächstes Jahr…
Genau, herrlich witziges Wortspiel, nur Canon und Sony waren noch nie auf dem Mond. 😉 Aber das ist eine andre Geschichte. 🙂
Bei Denen würde der ACCU-Pack 150 kg wiegen.Mann muss halt Prioritäten setzen :-)Gewichtsproblem, da muss dann ein Astronaut zu Hause bleiben…..Böse Kommentare in US sagen elektroniches Spielzeug explodiert gern:-)
Dafür hat Canon Mondpreise, da aber der Mann im Mond keinen kleinen Mann im Ohr hat hat der sich eine Fuji zugelegt. C-Sensor reicht ihm, da er nicht auf der dunklen Seite des Mondes lebt.
Auf dem Mond kann man ja auch beim derzeit schwächelnden Dollar große Sprünge machen aber Obacht dabei, glaube nicht, dass die D5 einen IBIS hat, genau so wenig, wie der Mann im Mond einen Imbiss betreibt.
Durchaus witzig – bitte mehr davon!
Lieber Peter, ob die D5 liefert oder nicht, da braucht man sich gar keine Gedanken zu machen, die wird liefern und zwar in Top-Qualität.
Bei der Restzuverlässigkeit der NASA würde meinereiner denen allerdings empfehlen, die Mission erst dann zu starten, wenn die Startrampe in Baikonur repariert ist, eben für den Fall, dass die mal wieder nur “einfache Fahrt” garantieren können, nicht dass diese wundervolle Kamera am Ende noch da oben bleibt.
Egal welche Kamera mitfliegt – es ist eine Nikon – es ist eine Auszeichnung – Nikon besteht seit über 50 Jahren den “Ikea-Möbel-Fakta-Test” der NASA.
Das alleine zählt doch, eine echte win-win Situation für beide Seiten.
Und für den potentiellen.Konsumenten:
The yellow Queen of Photographie – Made in Japan – Made for your Moonmissions on Earth!
Die haben sie günstig gekriegt. Das ist doch die vom Rolf, der ist ja schlauerweise auf eine Z8 umgestiegen. Auch in der Raumfahrt muss gespart werden und für Instagram Bilder reicht die allemal.
Nicht ganz, joe, ich habe noch den kleinen Bruder der D5, die D5 selber war mir zu klobig. Das AF-Modul ist aber das gleiche, zudem rauscht die D5 weniger als die D500 und ist robuster. Also voll mondtauglich. Eine Spiegellose kommt dann, wenn man nicht alle 30 Bilder den Akku nachladen muss. Strom ist in einem Raumschiff nur begrenzt verfügbar.
Geht halt nix über meine F3 mit ‘nem 35er. Punkt.
…hast Du deine Haare mit Perwoll gewaschen? 🤪
“Volle-Wolle” ist bei mir das täglich frisch gef(r)önte Standard-Fön-Programm 😉😂
…das Programm funktioniert nur mit der Nikon oder auch mit Panasonic? 😂
Nun, mit dem LUMIXER-Quirl-Programm leuchten die Woll-Locken halt noch zusätzlich in allen CSD-Farben 🏳️🌈😎😉
Verwendest Du hin und wieder die Kamera noch oder das Obi an einer Digitalen?
1-2 SW-Filme im Jahr, dass war es, das Teilchen funktioniert noch, inkl. MD-4 …
Der Vergleich, 50mm f4.0 vs. 50mm f1.2 😂
Ich glaube, da ist einfach zu viel Fuji Classic Chrome drin. 😉
im iPhone ?
Nee, in den Haaren. 🤣
Die Haare sind mir auch als erstes aufgefallen, cool ✨Du solltest auf Nikon wechseln, kommt super rüber!
Ich wollte damals übrigens die F4 kaufen gehen, für CHF 3000.-. Ich traf vorher noch meinen Nachbarn und der fragte mich, ob ich schon gesehen habe, was die Objektive dazu kosten. Nee, hatte ich nicht und schaute nochmals den Katalog an. Tja, das Projekt Nikon war dann sofort gestrichen, und ich habe mit der Yashica weiterfotografiert 🤔 Aber dank digital hat es ja doch noch geklappt 😁
Ach, noch was, so hat man früher wohl Selfies geschossen 🤣
Neija, so banal war es nicht … 😂😉😂
Alle 30 Bilder den Akku nachladen? Das ist bestimmt keine Nikon-Spiegellose, dann hätte ich meine zuzverlässigen Nikon-Kameras Z-fc oder die Zf bestimmt weiter gereicht, denn die Nikon-Akkus halten durch, beispielsweise auf dem Fußballplatz bei neun Grad. Zugegeben, die Stromversorgung meiner Nikon Df und der Nikon D4s ist deutlich länger aktiv – das ist für mich jetzt die Gelegenheit, die Akku-Laufzeiten einmal intensiv zu testen und aufzuschreiben. Aber nur 30 Bilder? Kann ich mir auch bei den Konkurrenzkameras absolut nicht vorstellen! Werde von dem Test berichten…..
Ja, mach das, aber auf dem Mond, dort herrschen nämlich andere Verhältnisse. War auch nur eine grobe Schätzung von mir, also sozusagen Handgelenk mal Pi. Vielleicht findest du heraus, dass hinten noch ein 0 fehlt.
Wenn wir schon neu Akkus sind. In der D3s bei mir arbeitet ein Original-Akku. Und erstaunlich, auch hier sind mehrere Fußballspiele noch drin. Der Akku ist einfach ein Vorteil der DSLR, da kommt keine DSLM ran. Oder eben eine Film-Leica-M. Da funktioniert es eben auch noch mal ohne Batterie. Aber eben nur mit 36 Aufnahmen, als würde das Problem nur verschoben 😁.
Und die Fabriken, die wirklich qualitativ hochwertige Kameras hergestellt haben, müssten ja unbedingt platt gemacht werden.
Denkt mal darüber nach.
Um die Frage zu beatworten:
Amerika zuerst !!! Natürlich eine Easypix V64 Flip-Kamera weil die ist billig, leicht und für Selfie geeignet. Alles andere wird als „Übergepäck“ sehr teuer in Rechnung gestellt.
Sollten die auf dem Mond landen muss schon wegen der „Mond-Gams“ eine Nikon Z9 plus wenigstens das Nikkor Z 600mm f_4,0 TC VR S mit dabei sein.
Panasonic bewirbt die DC-FZ82D mit Aufnahmen vom Mond – da hätte ich „ALLES in EINEM“ KB gerechnet von 20mm bis 1.200mm Brennweite mit dabei.
So interessant fande ich es dort auch wieder nicht, ein Smartphone reicht aus 📷
1962 fotografierte John Glenn (USA) mit einer kompakten Minolta-Sucherkamera, der Autoset. Minolta lieferte zusätzlich für die NASA einen Handbelichtungsmesser, den “Space-Meter” mit “Ein-Grad-Messwinkel”. Den Astronautenjob im Weltraum dokumentierten nicht nur Hasselblad- und Nikon-Kameras, Linhof (als Großbild-Luftbild-Spezialist spielte auch eine Rolle). Hasselblad erhielt einen weltweiten Image-Erfolg bei der Mondlandlung. Die Bilder (darunter der legendäre Fußabdruck im Mondstaub) entstanden mit den analogen Mittelformatkameras aus Schweden, allerdings – so berichtete mir auf der photokina in Köln ein ehemaliger Hasselblad-Mitarbeiter – gab es “irrsinnig viele Fehlbelichtungen” – die NASA verlangte mehr und präziseres Bildmaterial und setzte auf Nikon. Der Vorteil: Einige US-Astronauten verwendeten auch privat eine Nikon F, sie kamen dann mit den für Weltraumeinsätze umgebauten Nikon-F-Kameras sehr gut klar, außerdem waren die Nikon-Weltraummodelle motorisiert. Es ging weiter mit Nikon. Das berühmte Foto, auf dem ein Astronaut bei einem Ausseneinsatz neben der Raumkapsel schwebt, zeigt links oberhalb seiner Schulter eine eingegepackte Kamera, darin sitzt eine motorisierte Nikon F3 mit eingesetztem Sportsucher. Nikon lieferte weiterhin eine F4 und die Nachfolgemodelle. Dann kam DIGITAL, auch da blieb die NASA bei den robusten und zuverlässigen Nikon-Kameras! Übrigens: Die DDR-Kosmonauten nahmen Praktica-Kleinbild-Spiegelreflexkameras mit “nach oben” und dazu die 6×6-Pentacon Six……
Sind denn die DDR-Kosmonauten jemals aus Babelsberg rausgekommen?
…war das nicht sogar eine Gemeinschaftsproduktion zwischen Babelsberg und MGM 🤔🎥
…und zwar nach einer wahren Begebenheit:
der Tag, an dem Honnecker auf den Mond geschossen wurde…
Der DDR-Kosmonaut war sogar eher oben als der BRD-Astronaut.
Richtig: Der DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn aus Morgenröte-Rautenkranz flog als erster Deutscher ins All….
…und die russischen Kosmonauten, beispielsweise Titov – erhielt keine russische Zenith, sondern eine Nikon F2 Data. Die NASA brauchte für die Fotodukomentationen “da oben” auch exzellente und lichtstarke Top-Objektive – und wer steht in der Objektivfertigung im Bereich “absolute Schärfe” auf NUMMER EINS, natürlich Nikon! Die Russen favorisierten das legendäre Nikkor 1.2/58 mm “Noct” und das Nikkor 2/135 mm – eine gute Wahl. Die Amerikaner schätzten das Nikkor 1.4/35 mm, die Micro-Nikkore 4/105 mm plus 2.8/55 mm, dazu (wie die Russen) das Nikkor 2.8/135 mm. Bleibt festzustellen: Im All versammelte sich die fotografische Spitzenklasse: Nikon, Hasselblad und Linhof.
“erhielt keine russische Zenith”, stimmt da “Zenith” ein Uhrenhersteller aus der Schweiz ist
Die Kameramarke “Zenit” gab´s aber aber schon.
Eine Zenit Kamera steht bei mir sogar auf dem Sideboard umfunktioniert zur Schreibtischlampe 🛋️ Zenith wiederum stellte lange Zeit das „Chronowerk“ für Rolex her 🕠
Kleine Aufzählung der russischen Zenit-Spiegelreflexkameras:
Zenit 3
Zenit 3M
Zeniflex
Zenit 4
Zenit 5
Zenit 6
Zenit 7
Zenit 8
Zenit 9
Zenit B
Zenit C
Zenit D
Zenit E
Zenit 12
Zenit 16
Zenit ES
Zenit EM
Zenit ET
Zenit TTL
Zenit 12XP
Zenit 20
Zenit 21
Zenit 22
Zenit 2000
Zenit 125D
Zenit MK
Zenit 212K
Zenit 2000
Es gab sie auch mit der Gravur “Zenith”, in England und Westdeutschland zeitweise verkauft als Prinzflex 500E bzw. Revueflex. Diese kleine Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, hab`noch mehr Zenit-Kameras im Angebot, es sind bisher über vierzig verschiedene Ausführungen bekannt!
Wenns darum ginge, könnte man ja auch einfach mal eine EOS R6 mitnehmen. Aber ich nehme an, die Nikon wird genommen, weil sie die halt einfach auf Lager haben und sie sich bewährt hat. Während neuere Kameras angeschafft werden müssten.
Nimm ‘ne Pentax bei ISO 819.200 und du kannst den Objektivdeckel drauflassen 😉
Das Problem der spiegellosen Spitzenkameras ist, dass sie im Gegensatz zur D5 alle entweder Stackes Sensoren oder Global Shutter haben, zudem auch noch eine höhere Auflösung. Damit ist ja klar, dass sie beim Rauschen und somit der Bildqualität bei hoher ISO nicht mit der D5 mithalten können. Deshalb macht die Wahl dieser Kamera Sinn, dazu ist sie auch noch äusserst robust und mit einer längeren Akkulaufzeit ausgestattet. Ein Arbeitstier halt.
Erster Urlaubstag und schon pfiff der Sandsturm durch das herrliche Urlaubsparadies 😒
Das Glück ist mit den Tüchtigen 😉
Schnarch….
Also…meine beiden D850 wuerde ich nehmen…solide Workhorses..und der D5 gleichgestellt.
Na na, die Überschrift suggeriert ja, als handle es sich um Alteisen, obwohl die modernste DLSR Hardware an Bord ist, auch Profis mit früheren Generationen wunderbar ausgekommen sind. Mich wundert nur, dass keine D6 Verwendung findet, was vielleicht aber der speziell angepassten Firmware geschuldet ist, die es möglicherweise nur für die D5 gibt. Was aber vergessen wurde, kann dort oben ganz entscheidend sein. Die DSLR halten mit einer Akkuladung weit länger durch als die ach so moderneren spiegellosen Kameras. Ich bin übrigens auch nicht hinterm Mond geblieben, nutze selbst auch “schon” seit der Z6 Nikon Z, inzwischen auch die Z8. Nach Vorstellung der Z7 habe ich mir übrigens auch eine weitere DSLR gekauft, die D850, sogar zwei Bodies. Bei Porträtfotos in lauter Umgebung stellte ich vorher fest, dass mein Modell die D850 besser hört als meine Z8, bei Porträts ein ganz erheblicher Vorteil, weil das signalisiert, dass ausgelöst wurde. Fragt das Modell stattdessen nach, entgleist ständig die Mimik und genau das störte mich ganz gewaltig. Keine Weltraumanwendung, aber selbst wenn moderne spiegellose Kameras vorhanden sind, finden sich doch Fälle, wo die bewährte und eh noch vorhandene Technik dann doch lieber genutzt wird. Meine Z7 wurde nur genutzt, wenn es absolut… Weiterlesen »
Für Aufnahmen in und um die „Orion“ erscheint erprobtes „Vollformat“ mit Nikon sicher ausreichend. Das ginge sicherlich auch mit Sony, Canon oder Panasonic/ Leica. Warum eine ältere Kamera mit Spiegel zum Einsatz kommen soll liegt vielleicht daran, dass grundsätzlich zwei Suchersysteme (optisch und virtuell) standardmäßig zur Verfügung stehen?!
Hier gehen federführend die NASA und andere, v. a. auch ESA und das aktuell andere Prioritäten setzende Russland, wohl auch den Kosten günstigsten Weg.
Für einmalige wissenschaftliche Aufgaben/ Aufnahmen (Mond, Mars) erscheint mir das vorgesehene Equipment zwar gut aber suboptimal. Hier sollte das Beste vom Besten zum Einsatz kommen ohne finanzielle Einschränkungen. China geht da ganz andere Wege und entwickelt die erforderlichen Ausrüstungen selbst von Anfang an für diese sehr speziellen Aufgaben optimiert.
Ihre amüsante Fragestellung 😎betreffend: zumindest Mittelformat, ggf. Fähigkeiten einer Fachkamera, das alles robust und möglichst leicht. Dazu Objektive, die möglicherweise noch gar nicht existieren und entwickelt werden müssten. Für diese Anforderungen wäre bei mir Carl Zeiss absolut favorisiert…
https://scilogs.spektrum.de/go-for-launch/contarex_gemini_4/
Kleiner Link mit Blick in die Vergangenheit und unzureichender Vorbereitung einer Contarex Special für Aufgaben im Gemini Programm.
Bleibt zu hoffen, dass die NASA inzwischen mit dem Thema Fotografie professioneller umgeht?!
Die NASA geht sehr professionell damit um, die Arbeit der Astronauten dokumentarisch und wissenschaftlich der Nachwelt zu erhalten – deshalb haben sie ja Nikon ausgewählt – und wenn ich einige Bildergebnisse betrachte, ist das alles optimal! Nebenbei, wer fertigt die besten Objektive in der optischen Weltproduktion? Natürlich Nikon – und nicht Cosina-Zeiss!
Wenn mein Beitrag offensichtlich inhaltlich nicht verstanden wurde, bitte nochmals lesen und gegebenenfalls nachfragen.
Bisher ist mir noch keine Veröffentlichung bekannt, warum Nikon erste Wahl der NASA wurde und nicht ein anderer vergleichbarer Hersteller. Kennen Sie denn dazu Internas?
Das Bessere ist des Guten Feind. Dann wissen Sie sicherlich auch warum man auf die unbestrittenen Bildvorteile des Mittelformats verzichtet hat und bei „Vollformat“ verweilt.
Bewundernswert erscheint Ihre Kompetenz ggf. auch wissenschaftliche Fotografie zu verstehen, einordnen und bewerten zu können.
Cosina und Zeiss haben eine sehr leistungsstarke Produktionsgemeinschaft, nicht mehr oder weniger. Ihr bewusst falsch gesetzter Bindestrich impliziert die Fusion beider Unternehmen. Hier geht es aber nur um kostengünstige Produktion sehr hochwertiger Optiken, und die können das sehr gut. Nikon und andere sparen auch unnötige Ausgaben und produzieren deshalb nicht nur in Japan.
Dass Ihre Lieblingsmarke gute Objektive herstellt ist bekannt, andere Hersteller können das aber auch. Können Sie denn die Überlegenheit Nikons beweisen? Bitte hierzu aber nicht die üblichen inhaltlosen Werbetexte Marke Braczko.
Hat Nikon auch langjährige Erfahrungen im Berechnen und Herstellen von Mittelformatobjektiven um sich mit Zeiss messen zu können?
Die Gründe sind offensichtlich. Erstens eine Spiegelreflex funktioniert auf jeden Fall, und zweitens muss sich eine Spiegelreflex nicht erst stundenlang initialisieren, sondern ist immer betriebsbereit.
Finde den Fehler.
@Ingo
Was die Kamera aufnimmt, siehst du im Sucher, oder hat hier jemand keine Ahnung, wie eine Spiegelreflex funktioniert?
@nochmal Ingo
Was bitte, hat Lautstärke mit einem Foto zu tun?
Ich hab fix nachgelesen, bei den Fotos, die ich mit meiner analogen Spiegelreflex gemacht habe, sind die Hintergrundgeräusche ganz deutlich zu hören