Canon Kameras

Canon bleibt die unangefochtene Nr. 1 bei Vollformat- und APS-C-Kameras

Canon bleibt die Nummer 1: Kein anderes Unternehmen hat in den USA 2017 mehr Vollformat- oder APS-C-Kameras verkauft.

Kürzlich hat Nikon vermeldet, dass man im Dezember 2017 in den USA so viele Vollformatkameras verkauft hat wie kein anderer Hersteller. Selbst der große Konkurrent Canon wurde auf den zweiten Platz verwiesen, was für Nikon natürlich ein schönes Erfolgserlebnis war.

Canon ist und bleibt die Nr. 1

Doch nun hat Canon Nikon auf den Boden der Realität zurückgeholt. In einer neuen Pressemitteilung reagiert der Marktführer indirekt auf Nikons damalige Meldung und gibt bekannt, dass Canon im gesamten Jahr 2017 in den USA so viele Vollformat- und APS-C-Kameras verkauft hat wie kein anderer Hersteller.

„In 2017, Canon U.S.A., a leader in digital imaging, was the number one selling Full-Frame Interchangeable Lens Camera (ILC) brand and APS-C ILC brand in the U.S., according to The NPD Group. Canon has been number one worldwide in these camera segments for the last 14 years, based on a global Canon survey.“

Außerdem erwähnt Canon nur zur Sicherheit nochmal, dass man in diesen Bereichen seit nunmehr 14 Jahren der weltweite Marktführer ist. Eine beeindruckende Zahl – und gleichzeitig natürlich eine deutliche Ansage in Richtung Konkurrenz. Allzu große Hoffnungen sollten sich Nikon, Sony & Co. wohl nicht machen, dass sie Canon in den nächsten Jahren vom Thron stoßen können. Doch wir haben in den letzten Jahrzehnten schon viele große Unternehmen und ehemalige Marktführer untergehen sehen. Allzu sehr sollte sich Canon auf den aktuellen Erfolgen also nicht ausruhen.

Canon: Neuer Partner von Germany’s next Topmodel

Schon in Kürze wird Canon einige neue Kameras der Einsteiger-Klasse vorstellen, welche Modelle das genau sein werden, könnt ihr nochmal in diesem Artikel nachlesen. Außerdem ist Canon in diesem Jahr erstmals offizieller Partner von Germany’s next Topmodel (siehe offizielles Bild oben). Bei der heute startenden 13. Staffel von Heidi Klums Modelshow wird Canon wohl vor allem die EOS M100 bewerben und die jüngere Zielgruppe erreichen wollen. Canon scheint sich momentan also primär auf den Einsteiger-Bereich zu konzentrieren.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

31 Kommentare

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  • USA? Wer ist das?
    Ist das wirklich relevant?
    Eine Gegend in der fast ausschließlich mit Telefongeräten geknipst wird… die die ganze Welt zu Datensklaven machen?

    • …ich werde mir trotzdem eine bezahlbare Nikon VF zulegen,wenn dann vielleicht in ein paar Jahren der Nachgolger der D 750 kommt. Sie gefallen mir vom Handling her einfach besser. Meine D 300 habe ich geliebt . Ich weiss genau,kaufe ich mir jetzt noch eine D750,kommt nächste Woche das Folgemodel raus…oder soll ich doch eine D500? Hier in der Region gibt es leider keinen Händler wo man Vergleiche ziehen kann…schwierig schwierig…

      • ich habe auch lange auf den Nachfolger der D750 gewartet und mir dann letztlich doch diese gekauft (Dezember 2017). Ich bereue diese Entscheidung nicht eine Sekunde!
        Die D500 sehe ich nicht als Vergleich zu einem FX Sensor, die hat andere Qualitäten.

      • @Mimas…ja da hast du bestimmt Recht,ich hab nur knapp 2000€zum ausgeben,da will man das meiste fürs Geld aber da denke ich wahrscheinlich falsch…

      • Sepp

        Mach es am Besten wie ich, nämlich beide kaufen. Ich habe die D750 und die D500, beide haben ihre Stärken und Schwächen, aber sie ergänzen sich perfekt. Was die eine nicht kann, kann die andere. Ich würde keine mehr hergeben und ich kann dir versichern, dass ich die beiden nun ein paar Jahre runterfotografiere.

      • @ Sepp
        …oder soll ich doch eine D500? ..
        Hallo Sepp, das ist ganz einfach.
        Wollen Sie einen schnellen AF, Sport, Hunderennen, rennende Kinder, ist die D500 Recht.
        Traum AF !!
        Möchten Sie lieber Landschaft und co, haben Sie mit der D750 3 MP mehr !!

        Also ganz einfach, oder ?

  • ….dass Canon im gesamten Jahr 2017 in den USA so viele Vollformat- und APS-C-Kameras verkauft hat wie kein anderer Hersteller…..

    Die USA haben in etwa 320 Millionen Einwohner, Japan etwa 120 Mill.
    Der Asiatische Raum geht in die Milliarden.
    Daher sollte man so eine Aussage nur zur Kenntnis nehmen.

  • Canon soll sich nicht aufplustern, sondern liefern wie es Nikon bereits getan hat. Nur sehr gute bis gute Kameras zu haben und diese in zig verschiedenen Ausführungen zu liefern reicht (zumindest mir ) nicht mehr…;-). Zumal irgendwann keiner mehr durchblickt wie die Differenzierung ist…und ersatzteil- und supportmäßig legt sich Canon damit auch deutlich mehr Kapital ins Lager wie es sein sollte.
    Nikon hat mit der D850 geliefert, Canon nicht.

      • Die Nikon D850 ist eine Fotokamera. 99% der Leute, die diese kaufen, fotografieren. Im Videobereich gibt es besseres (wobei ich Canon nicht dazu zähle).

    • @ Jürgen…
      Alle Nummereinzen plustern sich in Ermangelung anderer Schlagzeilen mal gern auf und versuchen die innovativere unliebsame Konkurrenz damit zu irritieren und deren Erfolg aufzuhalten – aber dieses funktioniert nicht wenn Canon dieses Jahr nicht seinen treuen Kunden klaren Wein für die zukünftigen Absichten einschenkt!
      Eigentlich muß die Nr 1 immer einen Schritt voraus sein….
      Da werden auch wohl Heidi’s “ Hungerhaken“ nicht viel helfen!!!
      Gruß…Gustav

  • Ich finde dieses ewige Gezetere zwischen Nikon- und Canon-Fans und anderen Markenverfechter, was man auch hier nachlesen kann, eigentlich langweilig. Viel interessanter finde ich die Gründe herauszufinden, weshalb Canon, trotz der in den letzten Jahren geringen Innovationen, bei seinen Kameras es schaffen kann, bei den Verkaufszahlen immer noch vor seinen Wettbewerbern zu bleiben? Warum kauft man trotzdem weiterhin Canon? Offensichtlich sind diese Rennen nach immer mehr Pixel, Dynamikumfang, Auflösung und geringerem Rauschen etc für viele nicht die tatsächlichen Kaufargumente, auch nicht bei Amateuren, denn sonst könnten diese Verkaufszahlen nicht zustande kommen. Unter diesem Aspekt scheint mir Canons Strategie vollständig richtig und erfolgreich zu sein, nämlich auf den Einsteigermarkt zu setzen. Canon bringt ja momentan vor allem neue Einsteigerkameras heraus. Hat ein Kunde erst mal damit begonnen, in das Canonsystem zu investieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass er später in höherwertigere Bodys von Canon investiert, mehr Dynamik bei Kameras anderer Herstellern hin oder her. Trotzdem, auf Dauer muss Canon auch wieder wettbewerbsfähige Spitzenmodelle und erstklassige Optiken herausbringen, sonst wird dieser Platz 1 der Verkaufszahlen auf Dauer nicht zu halten sein. Denn der Ruf eines Herstellers und damit die Kaufentscheidung, in ein bestimmtes System einzusteigen, wird auch durch die Spitzenmodelle begründet.

    • Ich denke auch, mit billigeren Einsteigermodellen und Objektiven wird die Kunde „gefangen“. Ist man kein „Enthusiast“ der sich ständig in 100% Ansichten und technischen Feinheiten verliert, hauptsächlich seine Kinder, Haustiere und ein paar Urlaubsfotos macht, dann sind einem die kleinen Unterschiede wohl schlichtweg einfach nicht so wichtig. Die BQ ist an sich mittlerweile bei allen sehr hoch. Meist bleibt man dann beim selben Hersteller. (Man ist ja grundsätzlich gut „gefahren“). Schaut man im Fernsehen, egal ob bei Sport Events oder irgendwelche High Society Festivitäten sehe ich fast ausschließlich nur Canon. Also auch Berufsfotografen haben oder greifen eher zu Canon. Da sind wohl pragmatische Gründe vorrangig. Was mir schon auffällt ist, dass sich immer mehr DSLR Besitzer ein Spiegelloses Zweitsystem zulegen und dort eher nicht zu Canon gegriffen wird. Vergleicht man deren Bilder dann auf diversen Fotoplattformen wie 500px oder ähnlich sehe ich persönlich aber eigentlich keine Unterschiede. Die Bilder werden nicht anders oder „besser“. Vielleicht eine Spur „schärfer“ was aber mittlerweile mehr in den Augen kratzt als bessere Fotos bringt. Das „fotografische Geschick“ hängt also kaum mit dem technischen Equipment oder gar Megapixeln oder enormen Serienbildgeschwindigkeiten zusammen. Das Hauptargument erscheint mir hier nach wie vor, dass die Spiegellose Systeme einfach kleiner und leichter sind und man das eher mitnimmt bzw. immer/lieber dabei hat. Das hat jetzt aber nichts mehr mit den eigentlichen Thema des Artikels zu tun.

    • Beruflich lebe ich

      von meinen Bildern die ich für meine Kundschaft fertige. Diese entstehen hauptsächlich mit meiner Spiegellosen Mittelformat. Bei geringen Anforderungen mit den Vollformat Geräten von Canon. Dieses schon seit 12 Jahren und zwar wegen den Begleitumständen wie Verfügbarkeit von Zubehör bei meinem Großhändler und der Möglichkeit selten benötigte Objektive im Leih Service zu ordern.
      Selbes gilt natürlich auch für das Mittelformat. Nur für Canon, Nikon, Hasselblad, PhaseOne, Fuji und Studio Zubehör hat der Rent Service eine große Auswahl anzubieten. Alles andere käme schon aus diesen Gründen nicht in Frage.

      Wenn Canon nun den Einsteiger Markt im Auge hat ist das eine kluge Marktstrategie weil eine Bindung zum System entsteht.

      Persönlich warte ich noch auf die Fuji X-T3 weil die vielleicht meine sperrige, schwere und voluminöse Canon Ausrüstung ersetzen könnte. Mein Großhändler wird die X-T Baureihe in den Verleih Service aufnehmen und das ist für mich ein wichtiges, verkaufsförderndes Argument. Dann wechsle ich das System.

      Ich möchte nicht noch Jahre warten müssen bis Canon mit einem verbesserten System um die Ecke kommt und ich um die Leistung auf das Bild zu bringen auch noch neue Objektive kaufen muss.

    • Canon ist eine bekannte Marke. Jeder kennt Canon und verbindet das mit höchster Fotoqualität. Ergo will jeder Einsteiger eine Canon. Die wenigen Leute, die dann tatsächlich damit anfangen zu Fotografieren anstatt nur im A Modus zu knipsen sind im Vergleich ein Bruchteil und diejenigen, die sich in Foren rumtreiben wie diesem. Dieser Anteil geht aber unter im Massenmarkt. Ergo bleibt Canon solange führend, bis nicht wirklich eine bahnbrechende Innovation, die den Massenmarkt tangiert, von einer Konkurrenz erfolgt. Sony versucht es, hat aber nicht wirklich ein Image als Fotomarke. Wahrscheinlich wird Canon erst gekippt, wenn die Masse ihre Schnappschüsse tatsächlich nur noch mit Smartphones macht und Kameras nur noch von Fotografen und die solche werden wollen gekauft werden. Das überlebt Canon dann vermutlich nicht.

  • Canon hat den Vorteil der günstigen Objektive (hüstel, hüstel), von der breiten Palette mal abgesehen.
    Ich habe mir z.b. einen Wechsel zu Fujifilm angeschaut.
    Hier kosten alle Objektive enormes Geld, wer Weitwinkel sucht sucht vergeblich, wer Tele sucht findet auch kaum was. Es scheint außerdem so das die gepriesene Superqualität Kameraintern hergestellt wird.
    Zudem werden nur Objektive im einfach zu konstruierenden Bereich gefertigt.
    Wer also erstmal nach Optiken schaut kann nur Canon oder Nikon kaufen.
    Wer allerdings nach Leichtgewicht strebt landet bei MFT mit Supertechnik, Objektive….naja.

    • Dann hast Du Dir das Fuji-System nicht richtig angeschaut. Zum Canon 16-35 gibt es ein 10-24 bei Fuji. Dann gibt es gleich mehrere Primes mit 12, 14, 16, 18 mm – was fehlt Dir da? Es kommt noch ein 8-16 2.8 in Kürze raus. Im Telebereich gibt es auch mehrer Optionen, wobei für die meisten das 55-200 oder 50-140 interessant ist. Wildlife Leute nehmen das 100-400. Fuji ist also sehr gut sortiert und im Gegensatz zu Canon verfolgen die Objektive eine Design-Linie und sind für den Body optimiert, wogegen Canon Altlasten mitschleppen muss und Objektive, die unheimlich schwer werden müssen, ob die 35mp+ überhaupt noch auflösen zu können. Die interne Berechnung bei Fuji kann man abschalten, macht aber i.d.R. Sinn, dass solche rechenintensiven Operationen nicht später in dem eher lahmenden LR erfolgen. Also informier‘ Dich da besser noch mal richtig.

      • So sehe ich das auch. Fuji hat sehr wohl ein sehr gutes und hochwertig (auf das aktuelle System) abgestimmtes Objektivsortiment. Da kommt gefühlt „mehr raus“. In der Nachbearbeitung lässt sich aber auch aus dem etwas „älteren“ Canon System ein hervorragendes Ergebnis rausholen. Möchte man aus den JPG das Maximum, dann ist man vermutlich bei Fuji besser aufgehoben. Ich glaube übrigens auch, wie Emil das schon angesprochen hat, das der maßgebliche Bildeindruck (Schärfeindruck durch geschickte Kontrastveränderung, Farbgestaltung bzw. Farbübergänge, etc.) bereits in der Kamera durch eine „intelligente“ Software Programmierung „erledigt“ wird. Und das kann, meiner Meinung nach, aktuell Fuji am Besten bzw. es ist vermutlich das beste Gesamtsystem.
        Wobei ich die Unterschiede weit geringer sehe, als viele das oft kundtun.
        Aber nochmal zurück zu Canon. Ich denke sie werden alle ihre Objektive Zug um Zug in einer gewissen Zeit überholen bzw. anpassen müssen. Also in der Canonzeitrechnung vermutlich in ca. 25 – 50 Jahren! 🙂 Nein Scherz beiseite. Man darf das „Technische“ nicht immer alles so eng sehen. Einzigartige Bilder entstehen durch unterschiedliche besondere Stimmungen und Momente, besonderes Licht, etc. aber ich denke das muss ich in so einem profunden Forum wie hier eh nicht dazu sagen.

      • Genau hinschauen, es handelt sich um ein APSC-System.
        bei Canon passt EF-S und EF sowie einige Fremdhersteller.
        Wenn ich die Oberliega EF-L vergleiche kommt Fuji sehr gut weg.
        Ich denke jedoch das das große Geld in der Masse gemacht wird.
        Hier sind es bei Canon die 2, 3 und 4 stelligen Kameras und die günstigen Objektive.
        Nehme ich bei Fuji eine XT20 oder gar eine X A Kamera bin ich als Hobbyist schnell Objektivmäßig/Preismäßig am Ende meiner Möglichkeiten.

    • Hier mal die Fakten zum Gewichtsvergleich der Leichtgewichte und die Preise dazu:

      Die beste Olympus OM-D-EM1 mark 2 wiegt 574 Gramm. Die schwerste Fuji (Fuji XT-2) wiegt 504 Gramm.
      Eine Panasonic GH5 wiegt 725 Gramm, eine Fuji XE-3 wiegt 337 Gramm. alle mit Akku
      Eine MFT-Festbrennweite 17mm f 1.8 (KB 34mm) wiegt 120 Gramm und kostet ca. 430 €.
      Die APS-C Festbrennweiten 23mm f2.0 (KB 35mm), 35mm f2.0 (50 mm KB) oder 50mm f2.0 (KB 75mm) wiegen jeweils 180 Gramm und kosten ebenfalls ca. 450 €.
      Auch in der Summe mit einem Tele (KB 70-200mm f2.8) halten sich beim Gesamtgewicht von Kamera und Objektiv die beiden Systeme die Waage. Das gleiche gilt auch für den Preis. Richtig gute Objektive kosten bei allen drei Herstellern über 1000 €. Jetzt könnte jemand sagen auch Panasonic und Olympus hat leichtere und preiswertere Kameras. Dann reden wir jedoch nicht mehr vom High End Ergebnis in Sachen Bildqualität. Das kann jeder nachlesen.

      Das MFT Format ist toll, keine Frage aber es ist nicht leichter oder günstiger als das APS-C Format von Fuji.
      Für den Otto Normalfotografierer macht es keinen Sinn, sich eine MFT Kamera mit einem Teleobjektiv mit 40-150mm f2.8 mit in den Urlaub zu nehmen, wenn er in der Summe dann für 3000 Euro 1,5 Kilogramm tragen soll.

      Eine Fuji XT 20 oder die XE-3 (beide mit dem gleichen Sensor einer XT-2) und einem 27mm f 2.8 (KB 41mm) nimmt er in jede Jackentasche (Gesamtgewicht ca. 400 Gramm) !!! Mit dem Gewicht läuft er dann auch gern mal paar Meter in Richtung Motiv, weil er außerdem Geld gespart hat.

      Body und Objektiv kosten zusammen <1200 €.

      Wer nur wegen der Fotografie unterwegs ist, wie ich, der hat einen Foto-Rucksack und fährt mit dem Auto möglichst nah an die Motive ran, um dann seine schweren Teleobjektive mit einer großen schweren Kamera in Stellung zu bringen.

      Daher habe auch ich als Fotograf, wenn ich privat unterwegs bin eine Systemkamera mit zwei leichten kleinen Festbrennweiten, für immer dabei, wie ein Otto- Normalfotografierer, den wir in diesem Forum hier weniger antreffen. Wer noch weniger Gewicht und Geld einsetzen möchte wird bei der Sony 6000 fündig. Mit einem Sigma Art Objektiv für knapp 200 € 19mm f2.8 (KB 38mm) oder einem Sigma Art 30mm f2.8 (KB 45mm) kommt man in der Summe auf 484 Gramm und ca. 600 €. Auch nicht schlecht und leicht wie eine kleinere MFT!!!

      • Was das Gewicht von Kamera und Objektiv betrifft sowie die kompakten Abmessungen, alles richtig, sehe ich auch so, da hat MFT im Vergleich zu Fuji keine Vorteile, wenn man es darauf anlegt, möglichst wenig Gewicht zu schleppen. Beim Preis sehe ich das anders, da hat man beim MFT durchaus Möglichkeiten, durch geschickte Wahl deutlich günstiger als bei Fuji zu sein. Eine GX80, immerhin mit 5-Achsen IBIS, kann man in der Schweiz zusammen mit einem Lumix 25mm, 1,7 für CHF 740,00 erwerben, also sehr deutlich unter EUR 1200,00. Selbst meine G81 hatte ich zusammen mit einem 14-140mm und dem 25mm 1,7 für für nur wenig mehr als CHF 1000,00 gekauft. Zusammen mit dem meiner Ansicht nach erstklassigen Leica 15mm, 1,7, waren es ca. CHF 1450,00. Ich halte es momentan für unmöglich bei Fuji für dieses Geld ein Reisezoom, zwei Festbrennweiten und einen wetterfesten Body für diese Summe zu erwerben. Aber bitte nicht falsch verstehen, das ändert natürlich nichts an der Qualität des Fuji-Systems.

  • Ich fotografiere ja immer noch mit beiden Systemen. Die Canon 6D ist schön leicht und man kann aus den Raw (meine Meinung) etwas mehr rausholen als bei Nikon.

    Dafür hat die D800 schon bei Jpg´s eine Menge drauf.

    War heute morgen bei Minus 6 Grad mit der D800 unterwegs und die ist nach ca. 20min wegen der Kälte ausgestiegen, habe dann die D7100 ohne Probleme weitergenutzt.

    Da ist die 6D auch Kälte unempfindlicher!

    Aber egal, erst die nächste Generation, gebogener Bio-Sensor oder was auch immer, wird einen wirklichen Spring in der BQ bringen, mit allen derzeitigen VF/APS-C Kameras kann man aber TOP Bilder machen.

    Wenn ich so sehe, was Amateure oft an Ausrüstung haben, die Sie gar nicht Nutzen können (auch mangels Wissen), da wäre eine Investion in Workshops oft sinnvoller.

    Canon Kameras sind halt robust und zuverlässig,

    • Die Canon 6D hat mich in Island bei Dauerregen das erste mal im Stich gelassen – nach 5 Minuten im Regen gingen die Knöpfe hinten nicht mehr. Nach 1 Stunde trocknen an der Heißluft vom Mietwagen ging sie wieder. Ein halbes Jahr später das gleiche Problem – wieder Regen – dieses mal in Deutschland bei einem Tagesausflug. Dann der Akku leer, weil das GPS mal wieder am Strom saugt, obwohl die Kamera „off“ ist und man mal vergessen hat, GPS intern zu deaktivieren – Canon hat der Bug nie interessiert. Dann diesen Magenta-Farbstich, sobald ich aus den Tiefen mal etwas mehr rausholen muss. Unansehnlich, sodass diese Bilder nur für die Dokumentation nutzbar waren. Schade! Ja, die Canon 6D ist die günstige Vollformat, hat schöne Farben OOC, tollen LR Support, einzigartige Geotagging Funktionalität, hervorragende 16-35 und 70-200 Linsen. Aber… sie wurde von einer lieblosen 6D II nicht würdig abgelöst. Aus meiner Sicht ein großer strategischer Fehler von Canon. Viele sind dann in die doppelt so teurer 5D IV geflüchtet wegen ihrer teuer bezahlten Objektive, obgleich die Bildqualität kaum besser wurde (immer noch Magenta in den aufgehellten Schatten). Dann die Schläge von Nikon mit der D850 und Sony A7r 3. Canon muss sich neu erfinden – sprich neues Bajonett für DSLM Fullframe entwickeln. Das wird teuer – für Canon und die Altkunden. Hat Canon die Zeit und die Loyalität der Kunden? Ich glaubte nicht mehr daran und bin gewechselt… lasse mich aber gerne überraschen!

  • Das Ergebnis bleibt.
    Gerade in dem Segment legen sie die Zukunft des Sytems.

    Ich habe seit 6 Jahren nichts neues gekauft. Bin mit der 1DX und zwei Objektiven, 3 Blitzen sehr zufrieden. An mir würde Canon sterben. Deswegen bin ich unwichtig für sie und auch nicht in ihrem Focus.

    Das Unternehmen hat einen guten Ruf und lange Tradition.

    Alle anderen Argumente greifen natürlich auch. Und mein System für die Reise ist Fuji, Mein System für höhere Auflösung ist Sony. Wieso sollen alle nicht Ihre Vorteile ausspielen und ihre Marktsegmente besetzen. Der Vorteil bei allem ist die Canonobjektive ergänzen beide Systeme über Adapter. Versucht das ein Mal mit E oder x Mountobjektiven.

    • Also mit 3 Systemen zu fahren, halte ich für unsinnig. Damit brauchst du auch jedes Zubehör 3fach.

      Die Knipser werden früher oder später ohnehin bei den Handys oder anderen noch nicht bekannten Technologien landen. Ernsthafte Fotografierende werden weiterhin mit Systemen ähnlich DSLR oder DSLM oder anderen noch nicht bekannten Technologien arbeiten.

      • Für unsinnig halte ich das nicht. Sorry
        Mein Vater hatte sich in Analogzeiten. Jedes hat seine Aufgabe.
        Welches Zubehör meinst du?
        Eventuell das Blitzsystem? Da habe ich eines Profoto mit drei Funkauslösern.
        Filter sind universal. Akkus? Him kommt immer mit. Kamragurte? Kommen immer mit.
        Was meinst du?

      • Objektive erst mal. Kosten mehr als die Bodies. Für jede Kamera extra kaufen?
        Dann die Filter. Haben bei jedem Hersteller andere Durchmesser.
        Gute Filter sind ebenfalls nicht billig. UV, Grau, Pol.
        Systemblitzgeräte. Auch nicht billig. Funktionieren in vollem Umfang nur mit der Hausmarke.
        Ersatzakkus. Teuer. Passen nur in eine Kameramarke. Und dazu die Ladegeräte, alles mehrfach notwendig.
        Das Gewicht möchte ich nicht als Kabinengepäck im Flugzeug mit nehmen.

        Studioblitze sind neutral, das stimmt.
        Aber ich verwende Studioblitze für eine standardisierte Bildqualität.
        Und die erreiche ich sicher nicht mit lauter verschiedenen Kameras. Und den passenden RAW Konvertern.

        Die Analogzeiten sind vorbei. Kannst du nicht mehr annähernd vergleichen.