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Canon EOS R: Neues High-End-Modell schon in freier Wildbahn?

Canons kommendes EOS R Flaggschiff könnte neusten Gerüchten zufolge schon in freier Wildbahn von ausgewählten Fotografen getestet werden.

Canon EOS R: Der nächste Schritt

Was Canon im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras plant, ist im Grunde schon seit einigen Monaten grob bekannt. Auf die EOS R sollte zunächst einmal eine eher günstige DSLM für Einsteiger folgen – das ist bereits geschehen, Stichwort Canon EOS RP. Außerdem wurde gemunkelt, dass Canon das Objektiv-Portfolio massiv ausbauen möchte. Auch das hat sich bereits bestätigt.

Der nächste Schritt soll dann eine echte High-End-DSLM sein. Die Canon EOS R ist natürlich eine Kamera, die teilweise auch professionellen Ansprüchen gerecht werden kann, trotzdem ist hier eindeutig noch Spielraum nach oben. Vor allem die extrem hochwertigen (aber auch extrem teuren) Objektive, die Canon bereits präsentiert hat, verlangen nach einer Kamera, die auch höchsten Ansprüchen genügen kann.

High-End-Modell bereits in freier Wildbahn?

Neuste Gerüchte sprechen nun davon, dass diese High-End-DSLM momentan bereits von ausgewählten Fotografen getestet wird. Mit einer offiziellen Präsentation rechnet man allerdings trotzdem erst Ende 2019, was auch grob zu den Informationen passt, die wir zuletzt in diesem Artikel zusammengefasst hatten.

Die Auflösung der neuen Canon EOS R soll sich im Bereich zwischen 50 und 70 Megapixeln bewegen, des Weiteren wird die mit der EOS R eingeführten Touch-Bar wohl einem Joystick weichen und es soll zwei Speicherkartenslots geben.

Eine Quelle vermutet, dass Canon die neue High-End-DSLM auch als neue Kamera für die Olympischen Spiele 2020 unter den Profis bewerben möchte. Andere (wir eingeschlossen) sind da eher skeptisch. Für eine spiegellose Systemkamera als „Hauptkamera“ bei den Olympischen Spielen ist es noch zu früh. Auch kommt es da mehr auf Geschwindigkeit als auf eine hohe Auflösung an. Wir würden also nach wie vor davon ausgehen, dass Canon die kommende EOS-1D X Mark III als neues Flaggschiff für die Olympischen Spiele verkaufen möchte. Diese Kamera könnte dann aber die letzte echte Profi-DSLR des Herstellers sein.

Quelle: Canonwatch

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

52 Kommentare

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  • Canon ?
    Find ich gut ! 🙂

    Und ehrlich gesagt, brauch ich keine 50 MP. Wirklich nicht. Auch wenn die neuen Optiken das schaffen und mehr „räumliche Dimension“ suggerieren. Wie gross sollen denn die Zeitschriften werden, die das Ausbelichten. Vielleicht für Videos oder Animationen interessant. An Hochhäusern wohlgemerkt.

  • Ein EOS 5Ds R Gehäuse kostet 3.000 Euro. Was wird wohl eine EOS 70 R kosten? Ich habe mal überschlagen was das System mit den wichtigsten R Objektiven kosten wird. 12.000 bis 15.000 Euro muss der Profi bestimmt dafür hinblättern.

    Dafür darf der Kunde Ausstattung vom allerfeinsten erwarten. Darüber ist aber noch nichts durchgesickert. Alleine Auflösung reicht da nicht, da erwarte ich IBIS und eine gewaltige Kamera interne Software mit allem Drum und dran, einschließlich professionellem Video.
    Was ist eure Meinung?

      • Also mein Sensor macht Bilder – und zwar gute – und mein Sensor ist von 2016 (5D4) und einen von 2019 habe ich noch nicht gesehen, es gibt einige von 2018 und die sind vielleicht marginal besser, aber es kommt vor allem auf die Objektive (und den Fotografen) an, und da muss sich Canon nicht verstecken.

    • …und den zweiten Kartenslotti ,,, 🙂 –wohlgemerkt.
      Die 50-70 MP sind doch eher zum nachträglichen Croppen, wenn mal wieder daneben gedudelt wurde. Muss also für Amateure sein…

      • Micky,

        Ironie hilft da auch nicht weiter, aber ein klein wenig Wahrheit ist da schon dran. Wenn ich nicht gerade für die Agentur Bilder mache reicht mir die kleine handliche Kamera allemal.

        In der Klasse EOS 70R würde ich wegen der noch besseren Bildqualität gleich das Mittelformat verwenden, beim Preisunterschied macht das das Kraut auch nicht mehr fett. Eine 70R ist hauptsächlich ein Arbeitstier mit dem sauber gearbeitet werden muss. Mal so eben aus der Hüfte geschossen funktioniert mit dem Teil sicher nicht.

        Trotzdem, schön das die Image Kamera kommt, etliche werden sie deswegen kaufen. Umsatz ist Umsatz.

      • Das ist Q….
        Eine Profi Kamera ist ja nicht nur für Zeitungsjournalisten. Denk mal an Werbe- und Kunstfotografie für großformatige Produktionen. Da sind 50MP schon sehr vorteilhaft. Und cropping hat noch andere Möglichkeiten, als nur verhauene Bildausschnitte zu korrigieren.

  • Also das RP Gehäuse hab ich schon für unter 1500,- entdeckt. Die Kunden sind bisher sehr zufrieden. Man kann ja erstmal seine leichteren EF’s dran flanschen. Passt doch bestens.
    Schade nur, dass das Display nur zur Seite aufzuklappen geht. Jedenfalls für mich. Vielleicht bei einer „Profi“ etwas mehr Flexibilität.
    Man kann also bei der RP davon ausgehen, dass der Preis Anfang nächsten Jahres schon ganz anders aussieht, wenn die noch einen Boliden hinterher schicken und das gesparte Geld in eine neue RF-Optik stecken.
    Nur mal so als Idee. Nur dieses schrecklich seitlich ausklapb. Display….. Warum machen das bloss alle… Da war die D750 einfach genialer…

    • Hallo Robin…

      Das Hase – Igel Rennen gab es schon immer. In dem Fall (Megapixel) sind eher „Objektive“ Gründe die eine größere Packungsdichte verhindern. Andere Dinge wie die Lichtempfindlichkeit kleinerer Pixel und die daraus entstehenden Nachteile, wie Rauschen usw. kommen noch dazu.

      Deswegen hoffe ich das es der wirklich neue Sensor wird an dem Canon schon seit Jahren arbeitet und auf den Patente angemeldet sind. Warum ich das glaube liegt an den Leistungsdaten der neuen R Objektiv Linie.
      TowerJazz arbeitet mit Panasonic, Fuji und noch anderen Investoren ebenfalls an einer wirklich neuen Sensorgeneration. Sony schaut bestimmt nicht untätig zu und schraubt an seiner eigenen Variante.
      Es tut sich etwas im Hintergrund, ich bin gespannt.

  • Preise der R und RP als Ladenhüter im freien Fall.
    Und das soll der richtige Weg zu den Olympischen Spielen sein?

    In München sagt man dazu:
    Canon dramd vo de Weißwürscht!

    Spiegellose Hauptkameras?
    Sind heute schon unterwegs. SONY, Fuji, Olympus, Panasonic …
    Bis 2020 reicht für Canon die Zeit gar nicht mehr.
    Müsste alles in diesem Sommer im harten Einsatz sein um beim Profi das Vertrauen für 2020 zu erwerben.
    Dazu müßte man die Sachen aber auch schon jetzt kaufen können.

    Wer zu spät kommt, den betraft das Leben …

    • Woher kommt die Weisheit, dass die R und die RP Ladenhüter seien? Gibt es dafür eine Quelle? Canon erarbeitet sich derzeit über den Preis Marktanteile, was man schon an der sehr günstigen und in Verkaufszahlen gemessen erfolgreiche M50 sehen kann. Vermutlich ist es also genau umgekehrt, die R und RP verkaufen sich ua wegen der sinkenden Preise gut und Canon holt sich im DSLM Bereich Marktanteile zurück, technische Vorsprung von Sony im Sensorbereich hin oder her.

      • Ich kann es mir auch nicht so ganz vorstellen, dass der Preis sinkt weil der Absatz so gut ist. Bei Nikon ist es ja noch extremer. Die Z6 gab es ja schon inkl. Adapter für um die 1900€ mit 64GB XQD in Deutschland.
        Wenn die beiden großen ihre Preise trotz guter Verkaufszahlen senken, sieht das für mich eher nach einem Akt der Verzweiflung aus, da sie doch hinter den Erwartungen zurückblieben.
        Mit den Canon M Kameras kann man das nicht unbedingt vergleichen. Die sind von vornherein auf große Stückzahl bei geringer Marge ausgelegt. Eine R oder Z ist ganz sicher anders kalkuliert. Ist in der Autoindustrie ja genauso. VW verdient auch nicht viel an einem Golf, die Menge machts. Bei einem Touareg sieht das dann etwas anders aus.

      • Hallo Markus,
        an welcher Stelle soll ich behauptet haben, dass der Preis sinkt WEIL der Absatz so gut ist? Ich schrieb eigentlich genau das Gegenteil, nämlich dass Canon im DSLM-Bereich sehr wahrscheinlich darauf aus ist, Marktanteile (zurück-)zuerobern und versucht das über den Preis zu erreichen. Ebenso sehe ich keinen Grund, weshalb das nicht mit der M50 oder Canon-DSLRs vergleichbar sein soll, es ist immer das gleiche Muster bei einem schrumpfenden Markt, einem grossen und finanzkräftigen Marktteilnehmer und dem Versuch seine Marktanteile zu halten oder auszubauen und das ist bei weitem nicht nur aus dem Kamerabereich sehr wohl bekannt. Zudem ist ja eine der beiden Canon R-DSLMs auch eine Einsteigerkamera und zwar für den VF-DSLM-Bereich. Es passt also alles zu meiner Vermutung.

      • Hallo Thomas,

        evtl habe ich diesen Satz falsch verstanden:
        „….die R und RP verkaufen sich ua wegen der sinkenden Preise gut und Canon holt sich im DSLM Bereich Marktanteile zurück, technische Vorsprung von Sony im Sensorbereich hin oder her.“

        Sinkende Preise bedeuten für mich das der Hersteller seine UVP nicht halten kann, weil er nicht die gewünschten Stückzahlen verkauft. Manche Kameras sind ja sehr preisstabil, andere weniger. Nikon hat den Preis der Z6 in Deutschland ja schon wesentlich mehr gesenkt als Canon bei der R. Scheint so, als ob es hier noch schlechter läuft.
        Apple wäre das Paradebeispiel für ein stabiles Preisniveau. Vllt verstehst Du jetzt eher was ich meine.

    • Leider mal wieder so ein komischer, forentypischer Kommentar ohne Hand uns Fuß. Haben Sie Belege dafür, dass die R/RP Ladenhüter sind? Einen Link mit Zahlen die das Aussagen? Einen? Vielleicht relative Verkaufszahlen gegen die Nikon Z6/7 und entsprechende Sony Boliden die belegen, dass die R und RP von der Kundschaft gemieden werden? Wann ja, bitte liefern.

      Aber ich verstehe Ihren Kommentar viel mehr als das, was er wahrscheinlich auch ist: die mäßig qualifizierte und persönlich geprägte Meinung eines User, der sich halt selber im Lineup von Canon nicht mehr wiederfindet und einen Systemwechsel hinter sich hat oder noch davon träumt.

      Bei den Olympischen Spielen 2020 werden Sie in den Fotografengräben mit überwältigender Mehrheit klassische DSLRs sehen – da zumindest ist meine Prognose. Der Anteil spiegelloser Kameras egal welcher Marke werden da eine untergeordnete Rolle spielen.

      Das Canon spät dran ist mit der spiegellosen Technik .. das ist der einzige Punkt bei dem ich Ihnen recht gebe. Da nun dort aber ein Entwicklungsschwerpunkt zu liegen scheint ist es wahrscheinlich, dass der viel besprochene Abstand zu auf absehbare Zeit kleiner werden dürfe.

      Bleiben die Sensoren … sind ja schließlich Canons eigene Sensoren. Hier wird immer unterstellt, dass der Sensor für die breite Masse das Hauptargument beim Kamerakauf ist. Meiner Erfahrung nach trifft für die breite Masse zu. Auf den Sensor fixiert ist lediglich eine mäßig große Teilmenge der (Hobby)-Fotografen. Das ist zumindest meine Erfahrung, wenn ich mich außerhalb von Foren mit Leuten unterhalte.

      • Hallo Jens,

        Da muss ich zustimmen. Meine Erfahrung mit Kamera Besitzern ist folgende. Auf meine Frage warum sie dieses oder jenes Modell gekauft haben wurde zum größten Teil mit dem Satz, die war gerade im Angebot, geantwortet. Auf die nächste Frage was sie denn zum Sensor sagen können, Antwort, der macht schöne Bilder. Wirklich die wenigsten haben ihr Produkt wegen der verwendeten Technik gekauft, sondern wegen ihnen wichtiger Funktionen und dem günstigen Preis.

        Ich halte Canon für so schlau das ihnen dieser Umstand bekannt ist. Deswegen haben sie im Vollformat mehrere preiswerte Geräte im Programm und im APSC Sektor legen sie nach. Strategisch die richtige Entscheidung. Nun folgt das Image Modell (EOS 70+) welches den Technologiewert Canons eindrucksvoll bestätigen wird. Das strahlt auch auf die kleineren Modelle ab.

        Canon produziert in zwei japanischen Standorten eigene Sensoren. Diese Unabhängigkeit ist ein Garant für kontinuierliche Entwicklung. Sony als Marktführer bei der Sensorherstellung und 2-3 andere Produzenten beliefern den Rest der Fotowelt. Sony wird seinen Heimvorteil immer nutzen bevor sie die neueste Technologie z.B. an Nikon oder Pentax weiterverkaufen. Jetzt beim momentanen Abwärtstrend kann das ein entscheidender Faktor für das Überleben der „Kleinen“ sein.

      • @ Jens

        das sehe ich auch so, das sind „religiöse“ Gründe und nicht belegte Behauptungen. Man kommt sich als Canon-User fast schon wie ein Glaubensverweigerer vor, was du bist (noch) bei denen, aber die sind ja sowas von……..und dann kommt alles mögliche. Ich bin 2009 durch die 5D2 zu Canon gekommen, damals einfach der Oberhammer. Heute bin ich bei der 5D4 und M5 (und ein paar anderen, einer kleinen Lumix, einer 4k YJ, eine Olympus TG5) und habe keine Berührungsängste mit anderen Kameraproduzenten, hätte Nikon damals so ein Hammerprodukt gehabt wäre es Nikon geworden, aber warum soll man denn wirklich wechseln? Ob von Nikon zu Canon oder von Canon zu Sony oder von Sony zu Fuji? Die Kameras sind alle gut und dass die R oder RP möglicherweise nicht so laufen mögen liegt weniger an den Kameras als an der momentanen Kaufunwilligkeit. Im Übrigen sind all diese Preise die angegeben wurden (auch meine, die übrigens im Gegensatz zu den anderen Behauptungen belegt sind!!!) zeitlich begrenzt. Und was englische oder chinesische Webseiten anbelangt wäre es nicht das erste Mal, dass es Fake-Angebote sind.

      • Hallo Alfred,

        jep, bin ich voll bei dir. Canon hat gutes Glas und (in der Regel) mäßige Bodys. Die sind aber schlau genug, sehr viel Menschen mit guten und günstigen Einsteigerkameras und Angebotsaktionen in Kontakt mit dem Canon-System zu bringen. Spätestens wenn die User an die Menüs und das Handling gewöhnt sind, vielleicht noch 1-2 Extra Linsen und Akkus gekauft haben, verbleiben die meisten beim Aufrüsten im System.

        Ist mir ja auch so gegangen (von den vierstelligen zur einstelligen EOS) und ein logischer Schritt für die meisten.
        Und die reale Welt zeigt auch bei mir: In Internetforen und Gruppen werden die Sensor-Messwert von DxO & Co. als Grundlage für reale Kaufentscheidungen maßlos überschätzt.

  • Kurz bemerkt, Ich habe mir diese Woche die Lumix DC-S1 zeigen lassen und in der Hand gehabt, Leute, dass ist eine Kamera. Die wird demnächst gekauft.

    • Wenn du mit der Objektivauswahl für den L-Mount zufrieden bist, ist das sicher ne solide Entscheidung. In wie weit hat das was mit dem Thema zu tun, dass der Artikel behandelt?

      • @ joe

        -angeblich- ist richtig. Ich habe gelesen das wer sich in der Bedienungsanleitung den Abschnitt für den Autofokus zu Gemüte geführt hat sehr zufrieden mit dem selben ist.

        Ich glaube das solche Meldungen meist auf Fehlbedienungen beruhen, einmal veröffentlicht und schon bekommen solche Dinge eine Eigendynamik weil jeder vom anderen abkupfert.

        In der aktuellen Digital Photo 05/2019 steht, ich zitiere wörtlich „reagiert nicht nur extrem schnell, sondern auch präzise. Gesichts- und Augenerkennung unterstützen eine unkomplizierte Kamerahandhabung.“ Die Beispielbilder in der beiliegenden DVD sind jedenfalls einwandfrei, knack scharf und auf das einzelne Auge fokussiert.

        Das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit der zukünftigen EOS 70+ zu tun, gehört aber zum Thema Gerätschaften.

    • @Herbert: Ok hat zwar mit dem Artikel nix zu tun, aber schau dir mal Reviews von Engadget auf Youtube an. Dort wird gesagt, dass die Kamera ständig am pumpen ist und daher weit hinter den Lösungen von Canon und Sony liegt, gerade bei bewegten Objekten oder Video.

      • Video, mach ich nicht ich fotografiere, der Autofocus ist Top ebenso der Sucher, die Kamera liegt in der Hand als wenn sie Maßgeschneidert ist, nicht wie so ein Spielzeug von Sony.
        Ich selbst komme von Canon und bin froh von Canon wegzukommen

  • Ich finde Canon aktuell wieder sympathischer, auch als nicht Nutzer, und wenn ich weiter im VF investieren würde. Schliesslich haben sie die letzten Jahren eher nur solche Mimimi-Kreise verloren, die Branche und Marken schaden, zum Kindergarten machen, und nun eher Sai-Sony´s so immer seichteren Dunstkreis vergiften. Von daher würde ich mir diese R als pure Kamera wünschen, richtig ergonomisch, aber ohne Filmerei und unnützem Zeugs das Menüs vermistet. Würden sie künftig tiefsinnigere Kundenkreise ansprechen, Leute die weniger Trends nachlaufen, sondern sich ihre selbst setzen können, würde dass ihnen bestimmt künftig mehr nützen.

    • Kameras ohne Video warum. Die G9 ist eine dezidierte Kamera für Fotografen und filmt fast genauso gut, wie eine GH5. Und warum soll das eine S1 nicht auch können oder eine Canon RXY?
      Canon war mal Vorreiter im Videobereich, jetzt seit langem nicht mehr.
      Außerdem gibt es Video beim digitalen Bildwandler eben einfach so dazu.
      IBIS und 4K gehören auch dazu, weil ob Amateur oder Profi, es bringt Mehrwert.
      Abgesehen davon der Profi dreht auch mal schnell ein Video für den Kunden und der Amateur für You Tube.
      Nein, was ich mir wünschen würde, dass die Kameras sozusagen verschmelzen, durch einen Super-Sensor. Ein Sensor mit höchster Auflösung, der seine Pixel je nach Anforderung zusammen faßt. High Res, Geschwindigkeit und Low Light in einer Kamera. Und dazu noch den ominösen Global Shutter. Bei dem Hersteller, der das bring, würden die Kunden wohl Schlange stehen.

      • @Robin…weil mich das Pure, die Leidenschaft fürs Wesentliche, zur Fotografie fasziniert. Dafür braucht es manches oft wenig, und Video eben gar nicht. Mich beeindrucken Originale mit Stil und Charisma, die extrem viel Bildstimmung/Aussage erschaffen können, auch Geräte die für sich sprechen, etwas darstellen, nicht nur die Summe ihres Datenblattes…und hier sehen viele sehr alt aus 😉 Dafür langweilen mich Pixelzähler, chronische Sensor und Fokus-Quatscher, besonders wo die sich wichtiger fühlen und andere schlecht machen. Klar mag jeder gute Kameras, aber herrje…was viele deswegen veranstalten, ein schlechteres Bild könnte man nicht abgeben 😉 Schönes Wochenende.

      • Hallo Viva,

        das Eine geht nicht ohne das Andere sonst würden wir zeichnen oder malen. Das einzige echte Original ist ein Sofortbild. Selbst zu analogen Zeiten wurden Bilder manipuliert. Im fotografischen digitalen Zeitalter und der im PC generierten Ränder Fotos ist fast alles an zeitgenössischem Bildmaterial mit Vorsicht zu genießen.

        Jede Lichtstimmung und sogar die Träne im Augenwinkel ist im Nachhinein möglich.

        Ich habe es gesehen! Klar hast du gemeint du hättest so gesehen, du hast dich täuschen lassen. Das Auge liefert nur ein Signal, das Gehirn macht daraus ein farbiges Bild und das ca 24x in der Sekunde. Dabei konzentriert es sich auf das Hauptobjekt, bewegt sich das Objekt kann es den Vorder- Hintergrund schon nicht mehr verarbeiten und wir sehen ihn nicht mehr. Deswegen mögen wir z.B. freigestellte Personen Aufnahmen. Ein statisches Motiv wie eine Landschaft sehen wir bei gutem Licht von vorne bis hinten scharf weil unser „Rechner“ Zeit für die Signal Verarbeitung hat. Das habe ich jetzt nur grob umrissen damit die Antwort kurz bleibt.

        Es sind die technischen Voraussetzungen die neue kreative Möglichkeiten eröffnen. Beste Beispiele für das Sehen erleben wir täglich in der Medizintechnik wo bisher nicht sichtbares zur klaren Diagnostik beiträgt. Im Kunst Bereich sind andere Kriterien für ein gutes Bild ausschlaggebend, da hast du recht.

        Es wird immer Menschen geben denen die Pixel wichtig sind. Ebenso können sie sich für die Marke XYZ begeistern weil sie damit gute Erfahrungen gemacht haben.

        Etwas Toleranz könnte nicht schaden.

      • @Alfred… Hallo Alfred, sehr schön formuliert, hatte zwar ganz anderes gemeint, wie sehr oft Technik vor der Fotografie steht, es so manchen Konkurrenzkrieg im Kopf gibt. Klar sitzt jeder oft Stunden an der Bildbearbeitung, weil es nur so heute läuft, und ein höheres Grundmass davon ist ohnehin ein Muss. Aber du weißt auch, wo das Schöne dieser Beschäftigung gern vom Mainstream verwässert wird und vieles der Branche eher schadet…den eigentlich lebt die Fotografie von den Motiven, der Beschäftigung damit usw.. auch Hersteller, darf nie vergessen werden. Ansonsten darf es einem recht egal sein was jeder braucht 😉.. schönen Abend.

      • Hallo Viva!
        Wer das Pure, das Wahre will, der kann ja alles bei fast allen Kameras abstellen. Sonst ist die Frage erlaubt, was heute, ist nicht gephotoshopt. Wozu man Video braucht sieht man u.a. in den Videos auf You Tube von Stephan Wiesner und vielen anderen. Die Leute leben von ihren Bildern und Videos.
        Ich muss sagen, ich mach keine Videos, zähl keine Pixel, weil mit 6 MP geht auch viel und bin voll mit meinem mFT System zufrieden.

      • @Robin…Hallo Robin, schon klar, nur wird auch gern beklagt wie verschachtelt Menüs oft sind, was eben besser würde. Schreib auch immer generell, weil jeder gern machen soll was er mag.. schlimm wird’s nur wo viele den Stand ihrer Technik auch als ihren über andere glauben, sich so geben, während andere zum Glück längst über Dinge stehen. Klar, Videos sind längst ähnlich verbreitet, nur eben was anderes. Klar, Mft hat eigentlich mehr Zukunft in sich als Ganzes, als kleine Gehäuse hinter Mammutlinsen. Liebe Grüße.

      • …bin mal wieder spät (oder früh? ) dran. Wir haben nun alle das Problem, was die Kamerahersteller an Neuheiten bringen. So ganz wichtige Sachen kommen einfach nicht mehr, weil die aktuellen Modelle schon so gut sind, dass man das kaum noch toppen kann. Die Unterschiede der Hersteller sind auch nicht weltbewegend. Mein Fazit ist , dass man mit allen Kameras arbeiten kann. Bei statischen Motiven ist das sowieso kein Problem. Bei Events , Hochzeiten usw. kommt es auf andere Sachen als das ausschließlich technisch perfekte Foto an. Man beobachtet die Menschen und deren Verhalten und knipst dann in dem Moment, der eine Geschichte erzählt. Und dann darf die Kamera nicht versagen. Und genau da muss man die Prioritäten für sein Equipment setzen. Wenn ich hinterher alles aufwendig in Photoshop bearbeiten muss, habe ich ein Problem bei der Rechnungsstellung. Also: vorher überlegen. Und ganz wichtig: nicht die Kamera macht gute Bilder ( schon tausendmal gehört ) sondern der Fotograf…

      • Hallo Viva!
        Ich verstehdas nur zu gut. Moderne Kameras, bereits die Kompakten, sind mit Möglichkeiten, incl. Video, überladen.
        Empfindlichkeit, Blende, Verschlußzeit, Scharfstellung.
        Sonst sollte man sich eigentlich nur mit dem Motiv und dem daraus hervorgehenden Bild beschäftigen.
        Deswegen und man darf jetzt gern Buh rufen, aber ich mach es so, sind meine Kameras auf Programmautomatik gestellt, werden andere Blenden/Zeit- Kombinationen gebraucht, wird geshiftet, Belichtungsunterschiede werden per Belichtungskorrektur realisiert und die Kameras stehen auf ISO-Automatik, mit Begrenzung nach oben. Das ermöglicht mir den unbeschwerten Blick durch den Sucher und die Konzentration auf das Motiv.
        Manchmal ist der Autofokus an, manchmal aus. Jedenfalls gibt es immer einen gründlichen Weißabgleich.

  • ich sehe das Canon dem Markt hinterherläuft, als normaler Nutzer reicht eine Kamera mit 24 – 30 Megapixel, es sei denn ich produziere Fototapeten. Der Hammer ist oder war das Canon eine R mit alten Sensor zum Verkauf anbietet, nun soll ein Folgemodell mit 50 Megapixel erscheinen, werden nun die Sensoren der 5DS R verbraucht?

    • Und was genau ist jetzt schlecht an Canon Sensoren?
      Hast du Testbilder der Pannasonic gesehen? Grauenhafte Farbwiedergabe… sogar noch schlechter als Sonny!
      An Canons Color Science kommen andere Sensoren bei weitem nicht ran!

    • @Herbert

      Was soll die Polemik? Jeder weiss, dass Canon bei der Dynamik etwas hinterherhinkt, allerdings, wenn man halbwegs richtig belichtet, spielt dieser marginale Unterschied absolut keine Rolle. Ein Bild, dass ich mehr als zwei Stufen aufhellen muss schmeisse ich eh in die Tonne, denn dann habe ich etwas falsch gemacht. Und wozu brauche ich 5 oder 6 Stufen Aufhellung? Also solche Bilder mache ich überhaupt nicht, könnt ihr nicht mehr fotografieren und richtig belichten?

      Der einzige Fehler den Canon – meiner Meinung nach – gemacht hat, war die Kameras im Videobereich stärker als notwendig zu beschneiden um ihre Videokameralinie zu „schützen“.

  • Jahrzehnte habe ich unter anderem mit Canon meinen Lebensunterhalt verdient und war mit den Boliden immer äußerst zufrieden weil sie zuverlässig funktioniert haben und das darum herum gepasst hat.

    Der Umstand R-Bajonett hätte einen Systemwechsel bedeutet und ein echter R-Bolide kommt erst noch. (EOS 70+)

    Was liegt da näher als in das kleine Mittelformat zu gehen. Preislich ist nicht viel um aber wegen der größeren Sensorfläche ist die BQ noch einmal besser und wenn es nötig sein sollte sind 100 oder mehr Megapixel auch kein Problem, die jetzigen Objektive können das locker bedienen.

    Für alles übliche reicht mir eine kleine, feine APSC Spiegellose aus dem gleichen Hause. Vorteil dabei ist die identische Bedienung und das selbe Bearbeitungsprogramm für die Weiterverarbeitung.

    Ich wünsche Canon mit seinem R-System viel Erfolg, besonders mit der zukünftigen EOS 70+.