Canon Kameras

Canon: Mit welchen Neuheiten kann man 2019 noch rechnen?

Welche Neuheiten wird Canon im Laufe des Jahres 2019 noch auf den Markt bringen? Wir werfen einen Blick in die Glaskugel.

Canon: Was erwartet uns 2019 noch?

Die letzten Monate waren für Canon ereignisreich. Mit der EOS R und EOS RP hat man ein komplett neues System mit neuen Objektiven eingeführt und in den nächsten Monaten wird sich Canon auch primär auf dieses neue System konzentrieren. Im Fokus wird dabei die Fertigstellung und Produktion der sechs neuen RF-Objektive stehen, die Anfang des Jahres zusammen mit der EOS RP in Aussicht gestellt wurden.

Doch mit welchen Canon Neuheiten kann man denn 2019 ansonsten noch rechnen? Das aktuelle Jahr ist schließlich erst sechs Monate alt, da wäre ja noch Zeit für die eine oder andere neue Kamera – oder?

Keine neue EOS R & keine neuen Vollformat-DSLRs

Prinzipiell schon, doch grundsätzlich deuten die Gerüchte eher darauf hin, dass die kommenden acht Monate aus der Sicht von Canon relativ ruhig werden. So ist kürzlich beispielsweise durchgesickert, dass Canon im Jahr 2019 wohl keine neue EOS R Kamera auf den Markt bringen wird. Die neue High-End-DSLM mit mehr als 70 Megapixeln, über die wir im März berichtet hatten, wird nach aktuellem Stand der Gerüchte also frühestens Anfang 2020 erscheinen.

Gleichzeitig hat eine Quelle auch vermeldet, dass keine der professionellen Spiegelreflexkameras in diesem Jahr noch ein Update erhalten soll. Das bedeutet: Keine Canon EOS 5D Mark V, keine Canon EOS 7D Mark III und keine Canon EOS-1D X Mark III.

Lediglich die Nachfolgerin der Canon EOS 80D könnte wohl präsentiert werden. Und da diese Kamera Gerüchten zufolge gleichermaßen die EOS 80D und die EOS 7D Mark II beerben wird, könnte das möglicherweise die interessanteste neue Canon DSLR des Jahres 2019 werden.

Neue DSLRs der Einsteiger- und Mittelklasse

Wenn Canon keine neue EOS R und keine „großen“ DSLR-Neuheiten vorstellen wird, womit kann man als Nutzer dann rechnen?

Mit der Canon EOS 200D Nachfolgerin beispielsweise. Überhaupt könnte Canon das Jahr nutzen, um die Spiegelreflexkameras der Einsteiger- bzw. Mittelklasse zu aktualisieren. Des Weiteren rechnet man auch mit drei neuen PowerShot Kompaktkameras der G-Serie, allen voran die Canon PowerShot G7 X Mark III, von der vor einiger Zeit ja bereits Bilder geleakt wurden.

Auch die Cinema EOS Kameras möchte Canon wohl auf den neusten Stand bringen. Ob zudem auch eine neue Canon EOS M präsentiert werden soll, ist im Moment noch unbekannt.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man nach dem aktuellen Stand der Gerüchte (Stand April 2019) also festhalten:

  • Keine neue EOS R mehr 2019
  • Keine wichtigen DSLR-Neuheiten, aber Präsentation der EOS 80D Nachfolgerin denkbar
  • Neue DSLRs der Einsteiger- bzw. Mittelklasse
  • Neue PowerShot Kompaktkameras der G-Serie, unter anderem G7 X Mark III
  • Neue Cinema EOS Kameras

Anfang 2020 wird es voraussichtlich die nächsten wirklich großen Neuheiten von Canon geben.

via: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

53 Kommentare

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  • Ob sdieses Jahr noch was vorgestellt wird weiß ich nicht aber bis zur Olympiade 2020 werden uns Canon & Nikon ihre neuen DSLR Flaggschiffe im APS-C und FF Format vorstellen, danach wird es vermutlich ruhig werden im DSLR Sektor

  • Am interessantesten inde ich, dass eben KEINE neuen EOS M Objektive kommen, obwohl das System nur 7 oder 8 Objektive hat. Da bleibt halt die Frage, was wird aus EOS M als System?

    • …also ich muss sagen in der „7Artisans Gruppe“ sind viele mit einer Canon M am Start, ob es aus der Not heraus liegt weiß ich nicht. Vornehmlich Asiaten aber auch Leica M ist in der Gruppe gut verdrehten

      • Genau das zeigt ja das Problem, Mirko.

        Wenn die Leute Objektive von 7artisans kaufen, verdient Canon ja nichts daran. Andererseits bieten sie in der EOS M Kategorie eben auch fast nichts an, da muss man ja schon fast zum Wettbewerber gehen.

    • Ich könnte mir gut vorstellen, dass das M-Mount dem RF-Mount weichen wird – also die nächste APSC Spiegellosen mit dem selben Anschluss wie die Canon R und RP. Würde auch Sinn machen um die Objektive untereinander verwenden zu können und ist ja eigentlich auch bei den DSLR’s von Canon so.
      Vermutlich plante man zum Zeitpunkt der ersten M-Mount DSLM noch keine FF-DSLM sonst hätte man wohl das Bajonett gleich für eine Spiegellose Vollformatkamera konstruiert. Das könnte auch ein Grund sein warum man sich bei Canon so lange mit der ersten FF-DSLM Zeit gelassen hat….

      • …genauso könnte es ablaufen….warum dem dummen APS-C Kunden ein 35/1.4 Objektiv für 600€ anbieten wenn er es auch für das doppelte zum Preis als FF Version bekommt, man muss ihn doch nur das „Filetstück“ schmackhaft machen 😉

      • Das befürchte ich leider auch… besitze selber ein M-System, mit dem ich im Prinzip auch recht zufrieden bin, nur finde ich es auch sehr schade, dass da anscheinend nicht mehr wirklich was kommt… und auf’s teure Vollformat möchte ich nicht wechseln, sehe da für mich persönlich auch keinen Sinn drin… APS-C reicht vollkommen aus (Fuji macht es ja gekonnt vor)… naja, ich bin gespannt was spätestens zur Photokina 2020 anrollen wird…

      • Deshalb habe ich die letzten Wochen meine EOS M Kameras und gesamtes Zubehör verkauft. Werde mich bei APS-C zukünftig nur noch an Fuji und Sony orientieren. Da bekomme ich was ich brauche und habe Planungssicherheit. Nur VF behalte ich noch mein Canon Equipment, mal sehen wie lange noch. Habe seit 15 Jahren Canon und mache deren Spielchen nicht mehr mit.

    • @Basic Instinct

      Da spricht der Blinde von der Farbe! Erstens gibt es 8 Objektive, die von 11mm bis 200mm, also umgerechnet in Kleinbild 17,6mm bis 320mm reichen und Lichtstärken von f/1.4, 2.0, 3.5-6.3 abbilden. Diese sind alle kompakt und von der BQ – im Gegensatz zu dem Geschwätz von einigen „Fachleuten“ – auch sehr gut. Dazu wird zur M ein Adapter mitgeliefert, der es ermöglicht alle anderen Canon Objektive ohne Einschränkung (also über 200Stück) zu adaptieren. Ich habe für meine M5 das 22mm /2.0, das 15-55mm /3.5-6.3 und das 55-200mm /3.5-6.3. Das deckt alles ab, was ich mit der Kleinen fotografieren will. Daneben hätte ich 10 Canon L bzw. Zeiss-Objektive, das ist mehr als ausreichend, denn die M wird vorwiegend von Canon-Fotografen als Zweitkamera verwendet. Ich würde mir für so ein Kamerasystem nie ein 2000.-€ Objektiv kaufen, und so denken viele und Canon weiss das!

  • Momentan ist für Canon alles im grünen Bereich.

    Da sind die Einsteiger DSLR, die neue M-Reihe, die R Neuheiten und die älteren EF Kameras kann man immer noch kaufen. Mit den unseligen Adaptern passen die älteren Objektive an die R Modelle.

    Solange nicht genügend neue R-Objektive verfügbar sind wird Canon seine neue EOS 70+ sicher nicht vorstellen, warum auch?

    Was an neuen Video Kameras kommt weiß ich nicht. Dazu muss man sagen das es wo anders professionellere Systeme gibt die den Filmer vielseitiger bedienen können.

  • „Keine wichtigen DSLR Neuheiten“ obwohl ein neues APSC Flagschiff präsentiert wird? Dreht sich alles nur um Vollformat und alles andere ist total egal und drittklassig?

  • Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Canon. Ich nicht genügend Kunden verloren hat… wenn ich mir die Z6 und 7 anschaue, die neuen Lumix, nach wie vor die Sony‘s und das was da noch kommt, dann wird die Luft immer enger… aber gut, ich werde beobachten aber nicht kaufen, dazu komme ich mit der A7 III und RIII zu gut zurecht und bin super zufrieden. Die einzige die mich reizen könnten waren die Z6 und 7, die sind wenigstens auf Augenhöhe.

    • @ Jürgen
      …Die einzige die mich reizen könnten waren die Z6 und 7, die sind wenigstens auf Augenhöhe…..

      hallo Jürgen, das glaube ich fast nicht.
      Wäre ja das Erste Mal, das ein Sony Nutzer nach Nikon schielt.
      Nikon wird seit der R3 von den auf Sony-Umsteiger nur noch heruntergemacht.
      War das Ernst ?

  • Canon kann bringen was sie wollen, die eine Hälfte kauft es sowieso und die andere auf keinen Fall.
    Hat man einmal den Sprung gewagt, kann einem ziemlich schnurz sein, was Canon vorstellt – sie sind schon lange nicht mehr Technologie-Füherer und nur noch sehr selten bei den Objektiven erhaben.
    Wer denkt denn er braucht ein schweres 2.0/28-70 mm oder den winzigen Unterschied eines 1.2/50 mm?
    Es gibt doch heute alles. Hochlichtstarke Festbrennweiten sind auch dem lichtstärksten Zoom immer überlegen und kompakter – man muß allerdings das richtige an der Kamera haben und damit umgehen können.
    Hochlichtstarke Normalbrennweiten haben längst sehr große Konkurrenz bekommen, da muß es nicht Canon sein.
    Bei den bisherigen Canon-Neuheiten und Ankündigungen finde ich einzig das 1.8/35 mm Makro spannend – die beiden Kameras sind für mich ein kastrierter Krampf.
    EOS M bringt keine Vorteile und muß sich der gesamten Konkurrenz mit kleineren Sensoren als VF geschlagen geben – eine sinnlose Sackgasse.
    EOS DSLR wird schneller frustrierend und unattraktiv als Canon das erwartet. Wer je eine Nikon oder Pentax DSLR verwendet hat, braucht Canon nicht mehr und die große Objektivpalette ist eben auch größtenteils veraltet oder bringt nur in Extrembereichen Vorteile und kann inzwischen an anderen Kamerabajonetten verwendet werden.
    Eine 90D wird kommen, doch dafür gab es auch noch nie besonders gute, angepasste Objektive von Canon.
    Genial ist Canon eben nur, weil sie die Produkte trotzdem verkaufen.

    • Hallo Cat,

      im Prinzip hast Du es getroffen. Es ist die Systempflege die Canon betreibt die mich zum Wechsel veranlasst haben. Jetzt mir einigem Abstand sehe ich keine Besserung der Situation.

      Wann wird Canon eine Bereinigung vornehmen? Was wird auf der Strecke bleiben?

      Das mit dem Umsatz und den Verkaufserfolgen ist über den Preis gesteuert. Zusätzlich die Rückvergütungsaktionen. Wie lange das gut geht kann ich nicht sagen. Der Kunde wird entsprechend reagieren. Ich denke da weniger an Europa, das muss global gesehen werden.

      Es ist ja nicht so das die einzelnen Geräte schlechter als andere wären, sie sind nicht mehr zeitgemäß, das ist es. Das Portfolio ist unübersichtlich geworden. Mit dem Ausbau der neuen R Serie wird Canon gerade mal die Kurve kriegen, ich hoffe das nach unten ebenfalls ähnliches passiert. Wir werden sehen was da noch kommt.

    • Oh Cat ich kenne aus den Canon Foren genug Leute, die zu Sony gewechselt sind und dann nochmal zu Canon zurückgekommen wegen Kinderkrankheiten und diversen ergonomischen Unzulänglichkeiten der Sony, an denen auch die tolle 1 Dynamikstufe mehr und der IS nichts ändert, an denen sich sowieso hauptsächlich die Spezifikations-Ornanierer erfreuen. Oder auch Leute die gemeint haben, sie könnten ihre Canon Linsen ohne Probleme adaptieren und haben dann bei Zimmerlicht böse Überraschungen erlebt.

      Des weiteren hast du die M-Serie anscheinend nicht verstanden, die nicht dazu da ist irgendwas zu übertreffen. Sondern nur um ein preiswertes und handliches Produkt für Casual-Fotografen/innen und Blogger zu liefern. Und sich daher auch bestens verkauft.

    • Also ich finde es immer lustig, wenn ich lese:

      „ich bin von Canon zu XY umgestiegen und bereue es nicht.“

      Ja hoffentlich! Also wenn ich umsteige, dann probiere ich das doch vorher aus. Sony hat auch ein fantastisches System und auch Fuji ist super und – man glaubt es kaum – sogar mit Pentax kriegt man tolle Bilder hin. Wer sich so viele Gedanken über die Kamera macht, denkt vielleicht zu wenig über das Fotografieren nach. Die besten Bilder die ich hier von einem Foristen gesehen habe wurden mit einer Sony 5100 und einer Canon 80D gemacht!!! Warum? Nicht weil er die besten Kameras hat, sondern weil er die besten Motive sehr gut in Szene setzt und dazu diese auch sehr gut – mit wenig Aufwand – dezent und zum Motiv passend bearbeitet.

      Das beste zum Schluss, da schreibt hier ein Hobbyfotograf:
      „Ich bin umgestiegen weil die R nur einen Kartenslot hat“ – selten so gelacht!!!

      Ja und „Robin“ weiss, dass die Panasonic S Spass machen soll, die Profitester wissen, dass der AF nicht immer trifft. Hier ist es ein bisschen wie beim Fussball, da wissen Laien auch immer mehr als Profis und Trainer!

      • Ich habe nur aus dem YouTube Video eines Berufsfotografen zitiert, der gerade eine Z1 testet. Anscheinend hat er Spaß mit der Kamera.

      • Ach so, ich habe immer viel Spaß mit meinen mFT Panasonics.
        Und würde nie FF dazu nehmen. Habe lange genug analog mit 24×36 gearbeitet.

      • Und Fußball, schlechter Vergleich. Da wissen die Profis und Trainer doch nichts, außer vom Geld zählen. Nur gut das ich nichts von Fußball verstehe, orientiere mich nur an den Ergebnissen und die sind doch hoffnungslos. Da kann es schon sein, dass beim Fußball Laien mehr verstehen.

  • CIPA berichtet von einem 35% Rückgang beim Verkauf von Systemkameras mit wechselbaren Objektiven, im Februar diesen Jahres.
    Wenn Canon eine neue R heraushaut, müssen sie zunächst einmal den Sensor zum Wackeln bringen, mehr Knöpfe auf der Kamera verteilen und einen zweiten Kartenslot schnitzen. So eine Touchbar ist auch nicht so doll, ein Micro Joystick wäre da wohl besser.
    Und bei der RP, Karte und Akku in einem Fach, das z.B. von einer Schnellwechselplatte behindert wird, das geht besser.
    Was bleibt ist ein unübersichtliches Bajonett Wirrwar, zu viele DSLR Modelle.
    Wenn sich das M-System angeblich gut verkauft, sollten sie etwas dafür tun.
    APS-C und R-Bajonett passen nicht wirklich zusammen.
    Also so weit im grünen Bereich, sind sie sicher nicht.
    Wer weiß, vielleicht macht Panasonic das Rennen zusammen mit Sony, wenn Sigma seine Ankündigungen rasend schnell Wirklichkeit werden läßt, dann
    hat Panasonic für den L-Mount ein schönes Objektivangebot.
    Und wie man hört, soll es richtig Spaß machen mit den S zu arbeiten.
    Aber nicht vergessen, die Kameraverkäufe sind rückläufig, einfach zu teuer wohl.

    • Ich habe von Kauf der EOS M50 bislang abgesehen, weil es eine Kaufversion von Lightroom, die diese EOS M50 ohne Umweg über DNG-Converter stützt, nicht gibt.
      .
      Und ins Mietmodell will ich nicht gehen.
      .
      Solche Mietmodelle sind faktisch reine Gelddruckmaschinen.
      .
      Wenn man besser leben will, braucht man nur die Preise an die steigenden Kosten _ steigende Kosten gibt es nur bei Mietmodellen (Versicherungen, Wohnung, GEZ, Car-Sharing, Bahn AG, ÖPNV, Wasserversorgung) _ anzupassen.
      .
      Mietmodelle sollte man deshalb, von klar definierten Ausnahmen abgesehen, verbieten.

      • Soweit ich gemerkt habe, unterstützt Lightroom die M-Optiken leider (noch) nicht.

        Für weniger als 12 Euronen im Monat bekomme ich Fotoshop und Lightroom Classic + CC von Adobe.
        Damit kann ich z.Bsp. sehr gut leben und kreativ arbeiten.

        Ein Raucher verbrät das Geld locker in einer Woche. Von Alkoholkonsumenten ganz zu schweigen.
        Also bitte… ist doch geschenkt…

      • Meine beiden M-Optiken 11-22 und 18-55 und die EOS M3 werden von der letzten Kaufversion von Lightroom unterstützt.

        Es sind nur die später erschienenen Kamera-Modelle, die die Kaufversion nicht unterstützt.

      • Ich bin aber weder Raucher noch Alkoholiker oder Drogen/Pharma-Konsument und trotzdem nicht reich.

        Da mal 12 Euro für Lightroom, dort mal 80 Euro für eine Monatskarte für den ÖPNV, da ein 50 Euro Monatsvertrag für Mobiltelefon und Festnetz internet, da ein Abo für Spotify und dort eines für Netflix, eines für Amazon Prime, eines für Warner, ein Abo für diese und eines für jene App, Car-Sharing und so weiter.
        In der Summe ist das dann sehr viel Geld.

        Und wenn man Sie nicht mehr leiden kann, werden Sie rausgekündigt und sind handlungsunfähig.

        Die Abo-Version wäre für mich nur akzeptabel, wenn ich die mal auf ein halbes Jahr begrenzt nutzen könnte, um die angefallenen Fotos zu bearbeiten. Aber ich mag das nicht, mich da wieder unter Zeitdruck, unter ein MUSS zu setzen.

        Die Kamera- und Objektiv-Hersteller sollten sich mal zusammentun und ein solches Programm wie Lightroom selber schaffen.
        Wer nutzt denn Programme der Hersteller, mit denen keine Sicherung von Schnappschüssen möglich ist, keine Fremdobjektive unterstützt werden, die wie Digital Photo (un)Professional den Speicher nicht ordentlich freigeben und bei dreimal Hin- und Her-Ändern abstürzen.

      • Photoshop + Lightroom kann man als Jahreslizenz kaufen. Man muss beim installieren nur aufpassen, das man nicht gleich das Abo abschließt. Läuft ein Jahr, danach neue Seriennummer oder aus die Maus.

      • Ich hatte noch LR 5. Hab erst gewechselt, nachdem ich mir einen leistungsfähigeren Rechner leisten konnte. Das (!) war dann wirklich teuer.
        Es gibt genug günstige Möglichkeiten, Fotos zu bearbeiten. Geht z.Bsp. auch mit Elements.
        Ich kenne und nutze auch seit ewigen Zeiten Fotoshop für komplexe Bearbeitung. Daher gibt’s für mich keine Alternative zu Adobe. Gute Werkzeuge haben halt ihren Preis. Auch gute Weine. Das hat nix mit Alkoholismus zu tun.
        Und Abo’s kann man kündigen. Wie bei einer Zeitschrift.

      • @Sabrina: Für Photoshop Extended hat man damals 1200 Euro gezahlt. Für Lightroom 200 Euro. Und wenn alle 2 Jahre eine neue Version rauskam, durfte man nochmal das selbe zahlen.
        Und da nennst du 144 Euro pro Jahr und ständige Gratisupdates für beide Tools teuer?
        Da bist du selbst nach 9 Jahren Abo noch nicht bei den Produktpreisen von damals angelangt.

        Ansonsten gibs ja auch noch andere Software als Lightroom, die die M50 unterstützen, z.B. Capture One für 350 Euro. Oder DxO Photo Lab für 100 Euro.

  • Normalerweise gehöre ich nicht mehr zur jungen Zielgruppe, deswegen sehe ich Fotogeräte aus einer anderen Perspektive. Den technischen Fortschritt im Fotobereich möchte ich nicht missen, mir ist es wichtig wie der Fortschritt präsentiert wird.

    Bei meinem Smartphone finde ich die „Wischerei“ völlig in Ordnung weil ich die integrierte Kamera sonst nicht bedienen könnte. Die Hauptzwecke eines Smartphones sind andere Dinge als Bilder machen, da ist Fotos/Videos machen nur eine „Beigabe“!

    Bei einer Systemkamera haben für mich die Finger auf dem Display nichts verloren, denn dort möchte ich ohne „Fettgeschmiere“ meine Bilder beurteilen können.

    Für mich kommt eine System Kamera nur dann in Frage wenn alle Bild relevanten Parameter über direkte Räder, Knöpfe erreichbar sind, weil dann ist ein Fotoapparat für mich intuitiv bedienbar.

    Sehe ich mir die zwei Neuheiten von Fuji und Panasonic an, dann habe ich die Hoffnung das weiterhin vernünftige Bedienungsformen angeboten werden.

    Das hatte jetzt zwar nichts damit zu tun welche Neuheiten Canon bringen wird. Was ich mir wünschen würde sind neue Sensoren, KI für bessere Datensätze und bezahlbare Preise.

    • Man muss nicht den Touchscreen nutzen bei der EOS R. Es geht auch alles über die Tasten und Drehräden auch der AF kann über die 4-Wegewippe bedient werden. Es geht aber schneller über den Toucscreen. Der Vorteil ist, man ist schon mit einem Tipp auf dem Punkt, bei einem Joystick dauert das länger den AF zu verschieben. Das Bild im Sucher ist schon scharf wenn man die Kamera nur auf das Objekt richtet mit den richtigen Einstellungen. Selbst die Touchbar ist nicht so schlecht wie immer bemängelt wird, man kann sich daran gewöhnen. Ich habe den AF-Modus drauf gelegt und die Aktivierungsfunktion verhindet auch ein zufälliges Verstellen.
      Ich konnte die EOS R und die A 7 III vergleichen, ein Koll. hat sich die geholt und wir waren uns einig, dass sich das alles nichts nimmt. Für mein Empfinden war der AF bei der EOS R besser als bei der A 7 III.
      Mir macht die EOS R wirklich richtig Spaß und das schon 3 Monate. Die Funktionen um den MF sind sehr gut. Mitte April soll noch ein Firmewareupdate kommen, ich bin gespannt.
      Das einzige was mich stört ist die Funktion mit dem „Leisen Auslösen“ die hängen aber mit dem DP-Modus zusammen. Ich habe ja nichts dagegen, dass man sich den Umstieg schön redet, aber das sollte schon fundiert sein. Das Geschimpfe ist für mich nicht nachvollziehbar. Für mich ist EOS R ein richtiger Qualitätssprung zur 6D Mark I und das alte Glas funktioniert 1A an der R. Ich freue mich schon auf das neue 70-200 mm, mal sehen wie der Preis ausfällt.

      • Hi Tac, was stört dich am leisen Auslösen? Mich stört, dass es mit LED Licht u.ä. riesige Probleme macht. Ansonsten bin ich mit der R auch sehr zufrieden. AF ist auch deutlich besser als 6D M I.

      • @Enkah
        Der „Leise Auslöser“ kann nicht in allen Modi genutzt werden, zu mindestens nicht mit DP-Modus. Ansosnten ist er Klasse. Bei dem Einsatz eines Blitzes hatte ich auch Probleme

  • Ich erwarte von Canon nichts mehr. Nach 16 Jahren habe ich Canon den Rücken gekehrt und bin auf Sony umgestiegen. Jetzt bereue ich , es schon nicht früher gemacht zuhaben. Bin glücklich mit 2 x Sony A7 III und Sigma Objektiven. Der letzte Auslöser zum Wechsel war EOS R mit einem Kartenslot und dem mini-Akku.

  • „…Das aktuelle Jahr ist schließlich erst sechs Monate alt…“

    Huch ! Hab ich was verpasst ??? 🙂
    Eine EOS M6 MII. Darauf warte ich. Bei VF kann ich mich irgendwie nicht zwischen Sony, Nikon und Canon entscheiden. Tendiere schon fast zur Sony 7III, weil ich da fast alles an Optiken anflanschen kann. Denke da an meine EF’s
    Aber wen interessiert das schon….
    🙂
    Canon’s Gelassenheit?
    Find ich gut

    • Ach, jetzt habe ich @Tac gelesen.
      Dann wird’s wohl doch eher einen Canon R im VF. Fand die Sony immer etwas „fummelig“. Wenn ich kompakt und leicht will, hab ich ja die EOS M.
      Nikon hat ein schönes Menü, aber habe immer Schwierigkeiten mit den Farben die der Sensor generiert. Das würde sich dann auch nicht bei Sony ändern.
      Bei Canon bin ich irgendwie „Zuhause „. 🙂

    • Sie entscheiden das nach Kommentaren?

      Dann sollten Sie Sony nehmen. Die geben das meiste Geld für positive Kommentare aus – siehe die Sony A6000.

      Andernfalls sollte man bei diesen Mondpreisen Testfotos mit den Kameras machen bei verschiedenen Blenden und Lichtverhältnissen, an hellen Flächen mit geringer Textur und immer JPEG fine und RAW.

      Und dann sollte man die RAW Aufnahmen bearbeiten, mal die Tiefen hochziehen.
      Dann kann sehr schnell der a-ha-Effekt eintreten, dass da plötzlich bei Canon mehr Informationen vorhanden sind als bei den rauschreduzierten Sonys.

      • @Sabrina

        also ich fotografiere zwar mit Canon, aber ich bin davon überzeugt, dass alle aktuellen Kameras sehr gute Bilder machen und dass der Sony Sensor im Moment leicht führend ist. Irgendwelche Beschuldigungen oder Rechtfertigungen halte ich hier für fehl am Platze. Wie schon mehrfach von mir erwähnt, es spielt keine Rolle welche Kamera man nutzt, Hauptsache das Motiv ist gut und der hinter der Kamera kann einigermassen fotografieren und hat ein Flair für Formen, Farben und Details. Also weg mit den Verschwörungstheorien und raus aus dem Haus und Motive suchen!

      • mich würde mal interessieren wie Du die RAW Vergleiche bewerkstelligst, weiter oben schreibst Du doch das deine LR Version alles was nach der M3 kam nicht mehr unterstützt 🤔

      • Ja, ich habe die neue Canon R leider noch nicht anfassen können. Die anderen beiden schon. Die Nikon gefällt mir da irgendwie besser. Ist aber Geschmacksache und die Canon soll vom Volumen her sehr ähnlich der Nikon sein. Bin halt ein Canonfuzzi. Meine Ausflüge in die Fuji und Nikonwelt waren für mich unterm Strich nicht befriedigend. Ebenso Pentax usw. Canon hat mich nie enttäuscht. Und so singe ich das Hohelied… 🙂

        Testffotos mit „Tiefe“ hochziehen ?
        Dafür sind einschlägige Zeitschriften und Seiten im internationalen Netz zuständig.
        Wer mit Canon fotografiert und richtig belichtet, braucht so etwas nicht. Das gute Ergebnis liegt immer klar auf der Speicherkarte.

        🙂

      • …im übrigen kann ich @joe nur beipflichten. Die Zeiten mit miserablen Jpeg’s oder Raw’s sind vorbei. Zum Glück kann sich das kein Hersteller mehr leisten. Ich erhalte auch an einer M6 gestochen scharfe Bilder, die kaum nachzuschärfen sind. Ich fand diesen Nachschärfhype schon immer bescheiden.

      • Mensch Micky
        Meine Version unterstützt die A6000, die Nikon D5100 und die EOS M3.
        An diesen Kameras konnte ich es ausprobieren.

        Ein Vorsprung von Sony existiert in den Tiefen schlicht nicht.
        In den Lichtern ist die lediglich 16 Mpx Nikon etwas besser. In den Tiefen dafür deutlich schlechter als die EOS M3.

        Wer allerdings mehrere Tausend Euro für Kleinbild ausgeben kann, den dürften die Preise für ein Lightroom-Abo nicht weh tun. Der kann auch aktuelle Kameras dort ausprobieren.
        Is doch net so schwer.

        Und Kleinbild ist auch nicht pauschal besser als APS-C oder mFT.

        Im Ultraweitwinkel ist Kleinbild OK, bei Freistellungsfotografie auch. Im Tele und bei wenig Licht ist Kleinbild eher schlechter, sofern man keine Freistellungsfotografie betreibt.

      • @Micky
        ich habe noch nie ein Foto nachgeschärft, weil man das einerseits bei der Vergrösserung erkennt und ich andererseits eh alle Bilder die nicht knackscharf sind sowieso lösche. Ich mache eher das Gegenteil, setze bei Portraits von älteren Damen – je nach Faltenumfang – entsprechenden Weichzeichner ein und tu das Foto leicht überbelichten.

      • Hatte letztens zufällig einen Bericht vom „Traumflieger“ im Netz gesehen und die Vergleiche aufmerksam verfolgt. Ach Mensch, von mir aus. Lass rauschen.
        Bei mir hatte nebenbei bemerkt die D5600 nichtmehr funktioniert. Aber ich habe sowieso alles verkauft. Einschliesslich Nikon VF.
        Back to the Roots ist meine Devise.
        Manchmal Trauer ich dem VF doch ein bisschen nach. Das hatte schon was spezielles. Ich konnte Wandhohe Ausdrucke damit herstellen lassen, wo du kleinste Sandkörner noch dann entdecktes, wenn man mit der Nase auf das Bild stiess. Faszinierend. Auch die Dynamik. Selbst mit günstigen Nikon Optiken. Überwiegend Festbrennweiten. Viele Optiken brauchte ich nie. Nur gute. Bin z.Bsp. kein Freund des Weitwinkels. Weniger als 24mm – ach Gottchen wozu. Da weiss man immer wozu die Verzeichnungskorrektur gut ist. Ich hasse stürzende Linien, die nicht zu korrigieren sind.
        50mm find ich geil. Kannste fast alles mit machen und kost selbst lichtstark nix. Dann ein Makro um die 60 bis 120, und dann geht’s erst richtig los 🙂
        Aber muss jeder selbst wissen…

      • Stimmt genau @joe. Sieht schrecklich aus. Bei Portraits sowieso. Wer will denn Falten, grobe Poren und Pickel sehen 🙂 Ok, manchmal hat das Charme. Aber überwiegend sieht es eher abstossend aus. Genau so beim Freistellen, wenn Nase und Ohren in der schwammigen Unschärfe bis zur Unkenntlichkeit versinken, nur weil einer meint, das Potenzial seines Fokus auf die Augen zusammen mit seiner lichtstarken Optik hervorheben zu wollen. Eher nervig, so etwas… gruselig 🙂

      • @ Micky
        Für Weitwinkel habe ich das 14mm /2.8L II von Canon und hatte anfangs tatsächlich stürzende Linien, wenn du aber Die Kamera absolut waagrecht und im Lot hast gibt es das nicht, habe ich auch erst nach etwa 4Monaten zufällig rausgefunden. Das Problem ist eher, dass man sehr viel Vordergrund hat, ergibt aber – je nach dem – tolle Effekte oder man geht sehr nahe an das Objekt/Landschaft ran. Da ich sehr viel Landschaften/Natur fotografiere habe ich noch ein manuelles 18mm /3.5 von Zeiss und das 17-40L /4 von Canon.

      • Ja, hatte immer gedacht, mir mal ein Tilt-Shift anzuschaffen. Aber die Dinger sind echt teuer und für meinen Einsatzbereich wird so etwas dann zu selten genutzt. Und die Kamera auf einer Teleskopstange auszurichten mit Fernauslösung und Bildkontrolle über das Smartphone – naja, muss das sein…aber es geht zur Not auch.
        Das 17-40 L hatte ich übrigens auch mal und ich Trauer ihm heute noch nach. Man macht manchmal Fehler, die man später bereut.

      • @Sabina: Tatsächlich war Sony bei der A6000 noch nicht so gut bei der Dynamik und hängt Canon Modellen mit dem neueren Sensordesign (z.B. der M50) hinterher. Seit der A6300 ist das allerdings nicht mehr so und die A6500 ist in der Dynamik rauschärmer als Canon.
        Bei der A7III verhält es sich ähnlich.

        Kannste dir hier beim Punkt „ISO Invariance“ anschauen:
        https://www.dpreview.com/reviews/canon-eos-m50/6

        Ich finde allerdings Dynamik überbewertet und muss keine Bilder um 6 EV aufhellen. Dafür nehme ich lieber nen Blitz.

      • @ Uneternal
        8. April 2019 um 20:17 Uhr

        Ich mache bei Szenen mit hoher Dynamik mehrere (3) Belichtungen vom Stativ und füge die mit Lightroom HDR zusammen.
        Da habe ich mehr Dynamik, als der beste Sensor bietet.

        Bei Architektur und Landschaft kann man das machen. Die laufen ja nicht davon.