Canon Neuheiten Objektive

Canon: RF 24-105mm f/4-7.1 und weitere Objektive angekündigt

Canon hat das RF 24-105mm f/4-7.1 präsentiert und zudem für das Jahr 2020 acht weitere Neuheiten im Objektivbereich angekündigt.

Canon drückt aufs Gas

Die neu angekündigt Canon EOS R5 könnte im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras mächtig für Furore sorgen. Die bisher bekannten technischen Daten sehen beeindruckend aus und wenn Canon es schaffen sollte, hier eine Kamera ohne Schwächen zu einem nicht allzu hohen Preis auf den Markt zu bringen, dann würde das für den Hersteller mit Sicherheit einen großen Sprung nach vorne bedeuten.

Neues 24-105mm Objektiv vorgestellt

Doch am Ende braucht es natürlich nicht nur neue spiegellose Kameras, sondern auch neue RF-Objektive. Ein neues Objektiv für die Vollformat-DSLMs hat Canon heute präsentiert, es handelt sich dabei um das RF 24-105mm f/4-7.1 IS STM. Das Objektiv bringt lediglich ein Gewicht von 395 Gramm auf die Waage und will auch mit Makro-Eigenschaften überzeugen. Dazu schreibt Canon in der offiziellen Pressemitteilung:

„Das RF 24-105mm F4-7.1 IS STM bietet neben der 0,4-fachen Vergrößerung in Lebensgröße auch einen neuen, von Canon entwickelten 0,5-fachen Center Focus Macro Modus. Dieser Modus überzeugt mit einer starken Vergrößerung bei 24mm, was zu einer extrem nahen Naheinstellgrenze von 13 cm für die Fokussierung führt.“

Zu den weiteren Merkmalen des Objektivs gehören ein schneller Autofokus und ein Bildstabilisator, der bis zu fünf Blendenstufen ausgleichen soll.

Der Preis des neuen RF 24-105mm f/4-7.1 IS STM wird bei 499 Euro liegen, erhältlich sein soll es ab Ende April 2020. Vorbestellungen sind unter anderem hier bei Foto Koch möglich.

Acht weitere Neuheiten in Aussicht gestellt

Des Weiteren hat Canon angekündigt, dass zusätzlich zum neuen 24-105mm im Jahr 2020 noch acht weitere Neuheiten im Objektivbereich vorgestellt werden sollen. Drei davon benennt Canon auch schon konkret, es soll sich um das RF 100-500mm F4.5-7.1 L IS USM Objektiv sowie zwei Extender (RF 1.4x und RF 2x) handeln. Canon scheint sich im Moment also unter anderem auf eher lichtschwache und günstige Zoom-Objektive zu konzentrieren, um die Canon EOS RP für Kunden mit einem beschränkten Budget interessanter zu machen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

23 Kommentare

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  • Das liest sich doch schon einmal recht nett.
    Die bisherigen Extender von Canon wurde bisher nie für lichtschwache Teleobjektive, sondern für deren Superteleobjektive (400-600) entwickelt und optimiert.
    Daher denke ich nicht, das die oben genannten Extender, vor allem der 2-fache, für das jetzt kommende 100-500 kommt, sondern bin sehr gespannt, welche anderen Objektive noch in der Pipeline stecken.
    Somit stellt sich die Frage, welche Objektive kommen demnächst, die zu einer neuen R5 mit Converter Sinn machen und warum Canon die Converter jetzt bringt.
    Viel Spaß beim Glaskugellesen.

  • Konverter kommen nie ohne Objektive, ich bin nicht einmal sicher, ob sie überhaupt an das RF 70-200 mm passen…
    2.8/300 mm und 4.0/500 mm sollten also dieses Jahr noch gezeigt werden oder Canon setzt jetzt auch auf ein schweres 2.8/120-300 mm.

    Ich würde mir ein 7.1/100-500 mm nicht kaufen. Im Vergleichbzu einem 5.6/100-400 mm Ostens ⅔ Blenden lichtschwächer und bietet nur 100 mm mehr – da gewinnt für mich immer die Lichtstärke vor 100-200 mm Brennweite, die ich durch einen Ausschnitt auch an schnellen Motiven erreichen kann.
    Spannend wird auch der Preis, mehr als 800-900€ kann so ein Tele ja Liste kaum kosten – aber es ist ein L-Objektiv und dann könnte Canon vielleicht auch ein Preisschild mit 1400€ daran kleben wollen.

    Die wichtigste Frage wird, wie sehr beeinflusst der Virus die chinesische Produktion… denn alle Hersteller beziehen zumindest Zubehör aus China.

    • Hm Cat‘s
      Befragen wir doch einmal die positive Glaskugel.
      Nachdem das RF 100-500 bei 100 mm eine Anfangsblende von 4,5 wie auch das EF und bei 500 eine Endblende von 7,1 hat, denke ich, dass es bei 400 mm sicherlich eine Blende von 5.6 ( wie auch das EF) maximal jedoch 6,3 hat.
      Da es ein L-Objektiv werden soll wird es sicher der Ersatz für das 100-400 sein, jedoch mit einer zusätzlichen Brennweite von 100mm ( würde ich mir schon überlegen und nicht gleich von der Bettkante schubsen, vor allem wegen der Top Nahdistanz des 100-400)
      Dafür wird die Bildstabilisierung mit der neuen R5 deutlich besser funktionieren, evtl. auch leichter und kürzer werden und die sonstigen Vorteile des neuen RF Systems.
      Der Preis des EF war immer um die 2000€. Das neue L wird somit sicherlich keine 800€ kosten.
      Bin gespannt, was dir anderen Glaskugeln so von sich geben.

      • über den Preis habe ich auch nachgedacht, machbar ist es sicher für 800€ – aber ich vermute eher ein Listenpreis von deutlich jenseits 1000€ – denn es steht ja ein L darauf.

        Vorteile muß das RF-System erst einmal zeigen, Papier ist geduldig.

      • Hm Cat
        ich frage mich dann nur, weshalb das Sony 100-400 4,5-5,6 G dann 2500 kosten darf und Canon das wahrscheinlich vergleichbare RF 100-500 4,5-7,1 das bei 400 voraussichtlich auch 5,6 hat unter 1000€ kosten soll? (Auf der Homepage von Canon wird dass neue RF für Wildlife und Action beworben, womit es sicherlich der Nachfolger des EF 100-400 4,5-5-6 sein wird)
        Wenn du mir das einmal erklären kannst.
        Tja ich bin auch mit Festbrennweiten bis 600 mm unterwegs und sicherlich ist es klar, dass bei geplanten Touren und Ansitz das letzte Quäntchen Qualität zählt, dafür zahlt man dann aber halt auch das 4-5 fache und schleppt mit den schweren Objektiven, den passenden Gimpballs und Stativ halt auch mal sehr schnell 10-20 kg durch die Gegend. Bei gutem Licht und normalen Bewegungen reicht da ein 500 mit Blende 7.1.
        Bei tauchenden Eisvögeln (Verschlusszeiten jenseits von 1/2000) oder Dämmerungstieren brauchst du dann natürlich die geliebten Objektive mit 2.8. Aber ich denke mal, das wir hier dann von einem Personenkreis sprechen, der maximal 1-2% der Benutzer entspricht. Für den Rest reichen sicherlich die bisherigen 100-400 4,5-5.6

    • @Cat
      Ich verstehe, dass du frustriert bist, aber es scheint so, dass wie ich übrigens Anfang letzten Jahres bereits gesagt habe, Canon 2020 mit Sony zumindest gleichziehen muss um weiterhin eine ernsthafte Rolle im Kamerageschäft spielen zu können. Dass sie – zumindest Stand heute – übererfüllt haben, ist allerdings auch für mich erstaunlich und würde mich als A7RIII und gleichzeitig A9II Besitzer ebenfalls etwas frustrieren, weil da einiges kommen wird, dass ich auch gerne hätte, nämlich bei gleicher Leistung doppelt so viele Pixel, also zwei Sony in einer Canon. Als Canon-Nutzer tanze ich jetzt aber nicht auf dem Tisch, denn Sony wird mit der A7IV und der A7RIII zurückschlagen und ebenfalls einiges bieten, das genügend Käufer ins Lager zieht bzw. im Lager hält. Freu dich doch, dass sich die beiden zu Höchstleistungen treiben.
      Du würdest dir nie ein 100 – 500mm /7.1 kaufen – ich auch nicht, aber ein 4.5 -7.1 jederzeit, denn ICH würde niemals ein 400mm /2.8 kaufen, für die gesparten 10’000.-€ würde ich eine Weltreise mit entsprechenden Fotos machen und müsste mich nicht im heimischen Wald mit einem Wurstbrot auf Lauer legen um nach zwei Tagen mal einen Feldhasen bei Dämmerung fotografieren zu können. Aber die Anforderungen an die entsprechende Ausrüstungen sind halt auch unterschiedlich. Im Übrigen gehe ich stark davon aus, dass das Objektiv bei nicht schnell bewegenden Motiven eine erheblich geringere Verschlusszeit benötigt und somit auch die ISO-Werte, die heutzutage bis 12’800 eh keine Rolle mehr spielen, ebenfalls sehr niedriggehalten werden können. Habe es übrigens jetzt gerade 17:15 im Zimmer ausprobiert, bei ISO 12’800 und /7.1 habe ich ohne Lichtquelle immer noch eine Verschlusszeit von einer 40tel Sekunde, bei /5.6 sind es eine 60tel Sekunde – und bei /4.0 eine 80tel und bei /2.8 immerhin eine 160tel. Also wenn schon denn schon müsste man in die ganz tiefe Tasche greifen, was für mich ausgeschlossen ist, da ich damit kein Geld verdiene, auf jeden Fall relativiert mein Versuch deine Ausschliesslichkeits-Argumentation erheblich. Und wenn das dann alles so kommt, wie erhofft, dann wird Sony – egal was sie bringen – weiter grosse Erfolge feiern, weil es diese Kamera nicht geschenkt geben wird. Ich rechne mit mindestens 5000.-€. Also kein Grund zur Panik.

      • frustriert? Wieso?

        Ich habe noch nie so gute Fotos in extremsten Situationen gemacht wie die letzten 2 Jahre und keines davon wäre mir mit Canon oder Nikon gelungen – nicht in der BQ und nicht mit so vielen tackscharfen Ergebnissen.

        Inzwischen habe ich recherchiert, die beiden kommenden RF-Konverter werden nicht mit dem RF 2.8/70-200 mm kompatibel sein!
        Das ist bei lensrentals deutlich zu sehen.

        Tja, da haben wir wieder die geniale Firma Canon, die alles so gut durchdenkt – aber andere machen auch so dämliche Fehler, bei Sony passt auch kein Konverter an das 1.8/135 mm – aber immerhin kann ich auf APS-C mit 26 MP umschalten und bekomme dann die begehrten 1.8/200 mm (gerundet).

        Noch hat Canon gar nichts erfüllt. Wo der Kamera die Eier fehlen, wird sich erst nach Erscheinen zeigen. Noch ist sie technisch erst mal auf dem Stand 2015, bei ausgereifterer/Canon-Bedienung.
        Und ob sie ohne Rolling Shutter und ohne Bildunterbrechung schnelle Serien kann, muß sie erst beweisen, noch können das nur 2 Kameras in der Fotowelt.
        Klar freue ich mich, wenn Sony bald Verbesserungen vornimmt und Nikon mehr Objektive bringt!
        Und auch wenn die Milchmädchen den Canon Preis erfahren und dann ja auch noch RF-Objektive kaufen müssen, die ich längst habe oder mir dann gebraucht günstig kaufen kann.
        Sorge dich nicht, die Weltreisen mache ich trotzdem, aber nicht zusammenhängend sondern nach Schwerpunkten.
        Und wie immer gilt, wer noch nie intensiv mit 2.8/400 mm fotografieren durfte – besser schweigen.
        Ich nutze solche Objektive seit 30 Jahren, erst für Rennsport, Mannschaftsport und heute auch viel für technische Aufnahmen und Tiere.
        Was willst du denn mit 1/60 Sekunde und Super-Tele fotografieren ?
        Da mußt du ja alles einbetonieren.
        Ich arbeite, wie alle Kollegen fast nie unter 1/1000 Sekunde – ohne Stativ bis 900 mm Brennweite. Ich bekomme scharfe Aufnahmen von Tieren, die den allermeisten Menschen gar nicht auffallen, geschweige denn sehen sie sie länger als eine Sekunde.
        Und ich mache beruflich technische Fotografie mit ultrakurzen Zeiten und die Kameramarke spielt da überhaupt keine Rolle – außer zum benennen der Technik die benötigt wird.
        Wie schon oft gesagt, nach 30 Jahren intensiv mit EOS und gut 15 Jahren mit Nikon und mFT und gerade einmal 2 Jahren mit Sony, will ich hier nicht in einen Fanblock geworfen werden – ich kenne da alles was mich interessiert hat und konnte alles in der Praxis einsetzen und ich werde auch schauen ob und wo eine EOS R5 einen besonderen Nutzen bringt.

        Letztlich hat ein 4.5-7.1/100-500 mm eine Nutzblende von f:8 und lässt sich dann noch auf f:11 abblenden und danach setzt verstärkt Beugung ein. Die f:4.5 sind Augenwischerei und wann das Objektiv bei der Blende umspringt letztlich auch.
        Also die Einsatzmöglichkeiten sind für ein solches Zoom schon sehr beschränkt.

      • @Cat
        danke für deine interessante Sichtweise, leider stimme ich nicht bei allem zu 100% zu.

        …Und wie immer gilt, wer noch nie intensiv mit 2.8/400 mm fotografieren durfte – besser schweigen…
        Würde ich so etwas beruflich benötigen hätte ich mit Sicherheit zwei davon, aber als engagierter Hobby-Fotograf mache ich mit dem ersparten Geld lieber interessante Reisen und trotzdem – oder gerade deswegen hervorragende Fotos. Die Bilder aus der Kalahari wurden mit dem Sigma 150-600 fantastisch, ich habe zwar keine 100% Ausbeute, lag auch an der 5D4, ist ja kein Rennpferd wie die 1DXII oder III, aber ich behalte eh nur immer die besten 100 Fotos – egal von welchem Tripp. Es freut mich – meine ich sehr ernst – wenn du dir als Profi trotz allem solche tollen Reisen so nebenher noch gönnen kannst. Für eine Familie mit 4Personen sind solche Reisen auch bei gutem Einkommen nicht gerade ein Schnäppchen und eine Selbstverständlichkeit.
        Ich freue mich auf die neue Canon, wenn sie so kommt wie vorhergesagt, denn dann ist sie ein echter up-grade zur 5D4 und wird wohl die Meine. Selbst Tony, aber vor allem Chelsea denken über einen Wechsel von Sony zu Canon R5 nach, die Videos drehen sie ja schon mit der EOS R. Hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.

      • @ Cat
        Inzwischen habe ich recherchiert, die beiden kommenden RF-Konverter werden nicht mit dem RF 2.8/70-200 mm kompatibel sein!
        Das ist bei lensrentals deutlich zu sehen.

        wäre es möglich das du den Link mal mitteilst, würde mich wirklich sehr interessieren.
        LG Johannes

  • @Mark
    …Dieser Modus überzeugt mit einer starken Vergrößerung bei 24mm, was zu einer extrem nahen Naheinstellgrenze von 13 cm für die Fokussierung führt.“

    Ja, aber nur manuell und nicht zu vergessen, es ist dann nur das Zentrum scharf. Was bei Makro weniger ein Problem sein dürfte, als bei anderen Aufnahmen wäre.

  • Jetzt mal ehrlich, liebe Leute,

    das ist doch die totale Ver…..ung. Ein Standardzoom mit halbherziger Makrofunktion, die kaum zu gebrauchen ist, dann die nie gesehene Lichtschwäche (von Stärke kann man ja hier kaum reden). Und das als VF-Objektiv!!! Da ist doch ein 24-105 f4 schon lichtschwach!

    Und was ist das einzige Argument? Richtig, die 395 g (da Canon ja gerne ohne Sonnenblende liefert, kommen noch ein paar g dazu). Der Preis kann es ja nicht sein, denn 499 Euro sind 499 Euro zuviel für so einen Schrott!

    Wer bei Vollformat bei den Objektiven oder dem Gewicht sparen will, nimmt lieber gleich eine MFT oder ein Smartphone.

    • Gut gesprochen und leicht nachvollziehbar!

      Canon versucht an beiden Seiten zu scheitern: An zu dicken, zu schweren 2.0/28-70 mm Zooms – für die jeder besser f:1.4 Festbrennweiten nimmt und an zu teuren, extrem lichtschwachen „Einsteiger-Zooms“ die im Vollformat eher eine Lachnummer sind.
      Dazu ein kurzes, leichtes Zoom, das fast jeder will, das aber keine Konverter nutzen kann.
      Canon ist nicht mehr Canon.

      • @Cat
        …An zu dicken, zu schweren 2.0/28-70 mm Zooms…
        nur weil das Sony nicht kann – wegen des zu kleinen Anschlusses – ist das dennoch keine schlechte Lösung. Stelle mir dich gerade vor mit 28mm/1.4, 35mm/1.4, 50mm/1.4, 70mm 1.4 Objektiven in der Tasche und ich mit dem 2.0/28-70mm an meiner Kamera, das zum Beispiel auf einer Bergwanderung. Abgesehen davon, dass dein Sensor durch die vielen Objektivwechsel wohl schon auf der Hälfte der Strecke gereinigt werden müsste, wärst du auch mindestens eine Stunde später auf dem Gipfel als ich und hättest – wegen des gerade nicht richtigen Objektivs auf der Kamera auch einige gute Bilder verpasst. Abgesehen davon, dass du gewichtsmässig mehr schleppst als ich und billiger und qualitativ besser kommst du damit auch nicht davon. Du suchst mit dem Elektronen Mikroskop „Haare in der Suppe „der hervorragenden RF-Objektive, die ausser Dir noch keiner gefunden hat. Übrigens, wegen des aus den APS-C Kameras übernommenen Anschlusses wäre ein entsprechendes Sony 2.0/28-70mm mindestens 1Kg schwerer und erheblich grösser.

      • Warum sollte ich Kamera plus langweiliges 2/28-70 mm auf einen Berg tragen???
        Also da gehe ich dir weit voraus mit Olympus 2.8/12-40 mm oder auch 4.0/12-100 mm. Oder zeige dir die Gemsen mit RX10…

        Und wenn ich da mit extremer Lichtstärke malen wollte, würden mir 1.4/24 mm und 1.8/85 mm völlig ausreichen – denn 1.4/36 mm und 1.8/130 mm kann dann mein Kamerasensor!

        Ich hoffe ja ihr Schweizer habt neuerdings nicht mehr Staubberge auf den Bergen!

        Was soll eigentlich der Quatsch mit dem Sensordurchmesser?
        Bisher beweist doch Sony bravourös, das es keine Beschränkungen gibt, das man Canon ein bescheuertes 2/28-70 mm nicht nachmachen muss. Nenn mir mal ein Objektiv von Sony FE das deutlich schwerer oder gar größer als ein RF wäre?

        Jetzt komm nicht mit 70-200 mm – das ist eine geänderte Gesamtkonstruktion! Die andere vielleicht doch besser nicht nachahmen, weil nicht Konvertertauglich.

    • Jetzt mal ehrlich Rolf,

      Erwartest Du für 500€ wirklich ein vollwertiges Makro mit 2,8 und 24-105, vor allem in kompakter Form (geht den meisten vermutlich eher um die Größe als das Gewicht)?

      Manch einer sucht nur einen günstigen/kompakten Einstieg und da ist das Kit mit der RP (1500€) fast konkurrenzlos, wenn es KB und keine Sony sein soll (Die in dem Bereich aber gar nichts bzw. nichts Besseres zu bieten haben). APS-C bietet Canon bei R ja auch nicht an, so dass die sich was anderes überlegen mussten. 7.1 ist aber auch wirklich sehr …mutig.
      Zum SP sag ich mal lieber nichts… MFT wäre aber tatsächlich eine Alternative bei der Größe.

      Das 2.0/28-70 wäre mir auch zu eingeschränkt und sperrig. Würde trotzdem Festbrennweiten mitnehmen, weil oben und unten etwas fehlt. Eins von den Objektiven, deren Sinn sich mir nicht erschließt.

      • Fleischwolf,

        ja, ich sags dir jetzt ehrlich; nein, ich erwarte kein vollwertiges Makro, das kaufe ich mir extra. Und da es eben nicht vollwertig ist, ist es unbrauchbar.

        Einsteiger, die günstig wollen, kaufen ganz sicher keine VF-Kamera, sondern eine M50 oder was es sonst noch so gibt. Deshalb macht so eine Gurke absolut keinen Sinn.

        Ich fotografiere auch VF, und wenn ich diese Kamera mitnehme, gehe ich keine Kompromisse ein: Das Gewicht ist mir egal, der Preis und auch die Grösse. Nur die absolute Bildqualität ist mir nicht egal. So einen Schrott mit f7.1 bei 105 mm würde ich nie kaufen, nie, nie, nie …

        Ein f2/28-70 würde ich auch nicht kaufen. Ich habe mir das Sigma Art 24-105 f4 besorgt. Es ist etwas schwerer und etwas teurer als dieses Schrottobjektiv, aber die Abbildungsleistung ist excellent, und nur darauf kommt es an. Übrigens lässt sich mit dem Sigma auch sehr gut freistellen, es ist also noch besser für Makro geeignet als das Pseudomöchtegernmakro von Canon.

      • Kann deinen Standpunkt durchaus nachvollziehen, für mich wäre es auch nichts. Die F4 Version kostet allerdings 700 € mehr, das dürfte den einen oder anderen zum Nachdenken bringen. Wenn man die Lichtstärke nicht unbedingt braucht und die Abbildungsleistung dafür stimmt (beides steht nicht im Zusammenhang), dürfte das Objektiv schon seine Freunde finden.
        Deswegen finde ich es als Einstieg in Ordnung und die meisten werden ihren Objektivpark mit der Zeit sowieso nach ihren Bedürfnissen ausbauen.

    • @Pini
      0. Was hat dein Post mit dem Thema zu tun?
      1. Keiner muss das kaufen
      2. Das einzige was man bemängeln kann, ist, dass sich 7.1 marginal schlechter freistellen lässt als 5.6, das aber ebenfalls schon sehr bescheiden ist.
      3. Die zusätzliche Lichtausbeute die in dunkler Umgebung benötigt wird ist ebenfalls nahezu vernachlässigbar (habe gestern eine Versuchsreihe mit ISO 12’800 gemacht), Ergebnis kann man oben ablesen.
      4. Das Zoom ist extrem leicht und erheblich kleiner als ein entsprechend lichtstärkeres.
      5. Der Preis entspricht nur einem Bruchteil
      6. Es gibt unzählige Alternativen von verlustfrei adaptierbarem EF-Glas oder neueste und beste RF-Technologie.
      7. Du würdest dir noch Argumente dagegen ausdenken, selbst wenn es perfekt wäre. Siehe Cat, der beschwert sich, dass die RF-Objektive zu Lichtstark sind, weil Sony das aufgrund des zu kleinen Anschlusses nur mit extrem viel Aufwand machen könnte.
      8. Ohne Nörgler wie dich und andere wäre die Welt zwar ruhiger und entspannter, aber auch viel langweiliger

      • @Joe

        ich habe meine Schweizer und Lichtenberger Freunde gar nicht so verdreht in Erinnerung –
        wie du meine Worte immer verdrehst…
        Ein Objektiv kann fast gar nie lichtstark genug sein!
        Wir sprechen hier von einem ZOOM – einem fetten Koloss der mehr als 10cm dick ist, gut 1500g wiegt, keine gute Naheinstellgrenze hat, bei f:2.0 optisch nicht dicht an Festbrennweiten heran kommt und vorne wie hinten langweilig zu kurz ist.
        Ich habe Zooms mit 28 mm immer verachtet und rege mich heute noch auf, wenn wieder ein 24-70 mm erscheint – anstatt einem 24-90 mm.
        Dieses Glasding von Canon habe ich ausprobiert, an der R wirkt es komplett lächerlich und ich sehe absolut keinen Nutzen darin, es hat ja nicht einmal einen Stativadapter, den es im Studio braucht.
        Also darauf muss kein Mensch neidisch sein und den Aufwand hätte sich Canon besser gespart und uns endlich ein 2.8/24-90 mm geschenkt!

        Die Menschen-Welt wäre ohne Nörgler längst kaputt – weil sich die einfachen Alles-toll-Finder längst ausgerottet hätten. Asiaten und Amis verfolgen die Taktik uns die selben Sachen endlos immer wieder zu verkaufen – weil sie nie etwas zu Ende denken – denken wollen – im Sinne vom jetzigen Stand der Technik und Möglichkeiten – denn ein echtes Innovationsende kann es ja nicht geben – daher ist auch Perfektion ein bekloppter Traum.

        Vielleicht ist es auch einfach so – das die Marketingabteilung von Canon die letzten 10 Jahre nur Dinge auf den Markt lässt, die keinen anspruchsvollen Menschen mehr zufrieden stellen können/sollen. Wer trotzdem damit zufrieden ist – raucht wohl ein geiles Zeug…