Canon Objektive

Canon RF Objektive: Jede Menge spannende Patente

In den letzten Wochen sind jede Menge spannende Patente zu potenziellen Canon RF-Objektiven aufgetaucht. Wir fassen zusammen.

Neue RF-Objektive aus dem Hause Canon

Canon hat in den letzten Monaten und Jahren den Ausbau des RF-Systems konsequent vorangetrieben. Die Anzahl der inzwischen verfügbaren RF-Objektive ist ordentlich und in Kürze werden voraussichtlich zwei weitere RF-Objektive hinzukommen.

Ende 2021 haben wir bereits über Patente für fünf neue Canon RF-Objektive berichtet und in den letzten Wochen sind diverse spannende Patente hinzugekommen. Ihr wisst, ein Patent ist niemals ein Garant dafür, dass das entsprechende Objektiv irgendwann auch auf den Markt kommen wird. Doch die Dokumente gewähren uns zumindest einen Einblick, welche Ideen Canon hat und an welchen neuen Gläsern möglicherweise hinter verschlossenen Türen gearbeitet wird.

Das sind die neuen Patente

Zu folgenden Objektiven sind zuletzt entsprechende Patente gesichtet worden:

  • Canon RF-S 16-55mm f/2.8 für APS-C
  • Canon RF 28-70mm f/2.8
  • Canon RF 30-600mm f/4-8
  • Canon RF 150mm-600mm f/5-6.3L
  • Canon RF 200mm-400mm f/4L
  • Canon RF 200mm-500mm f/4L
  • Canon RF 300mm-800mm f/8L
  • Canon RF 400mm f/4 mit 1.4-fach Telekonverter
  • Canon RF 600mm f/4 mit 1,4-fach Telekonverter
  • Canon RF 135mm f/2.0 .5x Macro
  • Canon RF 200mm f/2.4 .5x Macro
  • Canon RF 200mm f/2.8 1x Macro

Wenn man sich diese Liste anschaut dann fällt auf, dass sich die meisten Objektive im Telebereich einordnen. Das unterstreicht, dass dieser Bereich Canon (und auch Nikon) nach wie vor relativ wichtig zu sein scheint. Nicht umsonst werden die beiden nächsten Objektive voraussichtlich im Telebereich angesiedelt sein.

Spannend ist außerdem auch das Patent zum Canon RF-S 16-55mm f/2.8, da es explizit für Kameras mit APS-C-Sensoren ausgelegt ist. Im Laufe des Jahres 2022 soll ja angeblich mit der Canon EOS R7 die erste APS-C-Kamera mit RF-Bajonett auf den Markt kommen, in der Gerüchteküche war man zuletzt aber größtenteils davon ausgegangen, dass Canon keine RF-S-Objektive und somit keine Objektive speziell für RF-Kameras mit APS-C-Sensoren produzieren wird. Das Patent deutet nun zumindest an, dass man bei Canon doch über die Produktion einiger RF-S-Objektive nachzudenken scheint.

Welche Objektive aus dieser Liste würden euch interessieren?

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Michael

Der Telebereich wird künftig der wichtigste Bereich für die Kamerahersteller sein, da sie hier noch alle Trümpfe in der Hand halten im Vgl zu den Smartphoneherstellern.

  • Das Canon RF 150mm-600mm f/5-6.3L

Klingt sehr interessant, würde jedoch die Verkäufe des 100-500mm L enorm torpedieren.

  • Canon RF 300mm-800mm f/8L

Ich wäre bei so einem Objektiv sofort Erstkunde (auch wenn hier bald alle über F8 schimpfen…) und ich würde mir dieses Objektiv sehr wünschen! Vllt auch als nicht -L Variante und dafür einigermaßen „bezahlbar“…

Ich glaube eher, dass Canon ein 200-600mm/ 180-640mm/ 250-750mm (das Patent gab es auch schon) oder sowas in der Art herausbringen wird, um eine Alternativ zu Sonys 200-600mm und Tamrons bzw Sigmas 150-600mm zu bieten. Je nachdem welches Objektiv sie verwirklichen, könnten sie dabei im Vergleich zu Konkurrenz sogar „eines draufzusetzen“ ohne dabei die 100-500mm Verkäufe allzu stark leiden zu lassen.

Würde wieder für meine Theorie sprechen, dass derjenige der ein Objektiv später rausbringt im Vorteil ist, da er optimalerweise andere Herstellern kontern kann. So wie es Sony bsp. beim 70-200mm gelungen ist.

  • Canon RF 200mm-500mm f/4L

Das halte ich für ein Pflichtobjektiv für Profifotografen. Evtl. noch in einer Version mit einem eingebauten Extender.

Alex

„würde jedoch die Verkäufe des 100-500mm L enorm torpedieren“

Genau hier sehe ich auch das größte Risiko für Canon. Sie dürfen sich nicht selbst mit zu vielen ähnlichen Linsen (in einem schrumpfenden Markt!) Konkurrenz machen, wenn am Ende des Tages noch die Gewinnmarge stimmen soll.
Und gerade das 100-500mm mit 7,1 am langen Ende für 3000€ würde durch Objektive wie ein RF 150-600 von unten und ein RF 200mm-500mm f/4L und RF 600mm F4 von oben sehr stark unter Druck geraten.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Objektive aus der Liste die durchaus Sinn machen wie das RF16-55 2,8 (falls eine RF APS-C kommt), RF 28-70 2,8 (sowas fehlt für Canon bislang völlig) oder auch das Canon RF 135mm f/2.0 .5x Macro

Michael

Beim 150-600mm stimme ich dir zu, dass würde dem 100-500mm schaden. Das 200-500 F4 sehe ich weniger als Gefahr, da es deutlich teurer werden würde und sich ausschließlich an Profis richtet, die eine durchgehende Lichtstärke benötigen/ wollen. Um hier weiter zu differenzieren, könnte Canon jedoch noch einen fixen Telekonverter integrieren. Das würde wohl auch den Preis und die Gewinnmarge weiter erhöhen.

RF 16-55mm macht für APS-C Sinn, jedoch glaube ich, dass es (wenn überhaupt) nur zwei APS-C Objektive für RF geben wird. Ein UWA Zoom und in Kit-Objektiv.

Das RF 28-70mm macht nur als NICHT-L Objektiv Sinn, als L ist es ja bereits vorhanden. Was evtl fehlt wäre eine F4 Variante, aber da kann man auch einfach zum 24-105mm greifen.

Im Makrobereich fehlt noch einiges…

Alex

„Das RF 28-70mm macht nur als NICHT-L Objektiv Sinn, als L ist es ja bereits vorhanden.“

Nein, ist es nicht. Das RF 28-70mm F2 L hat eben F2 und nicht F2,8. Ein RF 28-75 F2,8 wäre daher dennoch höchstwahrscheinlich ein Consumer Objektiv a la Tamron 28-75 2,8, Nikon 28-75 2,8, Sigma 28-70 2,8.

Michael

Da hast du recht, aber es gibt das RF 24-70mm F2.8 L. Da ist das 28-70mm F2.8 quasi mit drin und daher benötigt man dies nun wirklich nicht, vor allem wenn die noch vorhandenen Lücken des RF Objektivportfolio sieht.

Leonhard

Also ich wäre mal auf diese 30-600mm Wundertüte gespannt, der Faktor 20 erscheint doch recht sportlich.

Der Trend zu Tele hingegen scheint schlüssig zu sein, die Zeiten, als nur Festbrennweiten in den normalen Bereichen der Fotografie erstklassische Ergebnisse abgeliefert haben sind ja schon länger vorbei, auch die flexibleren Zooms machen heute sehr gute Bilder und sind wegen dem wählbaren Bildausschnitt oft besser im Einsatz. Wenn man ein 800mm Festbrennweite hat und max. ein 750mm einsetzen kann, dann ist mit Sensor aufpumpen nichts möglich, schneiden geht ja anders rumm schon eher!

joe

Leonhard, wie viele Canon Patente für RF Objektive gibt es und wie viele existieren tatsächlich? Da fliesst noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter, bis auch nur eines dieser Objektive Wirklichkeit wird – wenn überhaupt!

Cat

Tele-Zoom heißt das Zauberwort –
also ein 8.0/300-800 mm bis maximal 2,5 Kilo würde ich sofort bestellen.

Ein 4.0/600 mm mit 1.4x wird zu schwer, daher eher das 4 oder besser 4.5/400 mm mit 2x Konverter eingebaut.

Bisher macht das Canon ganz richtig, die festen Blendenstüfen wieder zu verlassen.
Dank der elektronischen Verstärkung und hochempfindlichem AF müssen wir heite nicht mehr in f:2.8 – f:4.0 und f:5.6 denken.
f: 4.5 – 4.8 – 7.1 – 8.0 – alles ok, hauptsache scharf und leicht und weniger Volumen.

Ein 4.0/200-400 mm + 1.4x würde ich nie mehr kaufen, zu unhandlich und auch kein Schärfeweiltmeister.
Wenn sie 4.8/200-500 mm deutlich unter 3 Kilo hin bekommen, ok.

Nicht vergessen werden sollte auch so eine wichtige Konstruktion wie:
5.6/50-500 mm – weil Motive sehr schnell nahe kommen können und dann ist 200 mm bald nicht mehr brauchbar.

Mit den jetzigen Zooms, 100-400 mm und 100-500 mm gelingt Tele-Macreo so gut, da habe ich keine Notwendigkeit mehr für eine Tele-Macro-Festbrennweite.

(Achtung – das habe ich mir natürlich nur wieder angelesen, abgeschrieben, einen YT Sabbler nach geplappert!)

Leonhard

Zitat: (Achtung – das habe ich mir natürlich nur wieder angelesen, abgeschrieben, einen YT Sabbler nach geplappert!) Zitat Ende.

Hierzu nun mal meine rein persönliche Meinung:

Also bevor ich Dir die Tierfotografie erklären würde würde ich eher einen Kurienkardinal den Aufbau der katholischen Kirche erklären, wäre sicherlich erfolgversprechender!

Alex

„Dank der elektronischen Verstärkung und hochempfindlichem AF müssen wir heite nicht mehr in f:2.8 – f:4.0 und f:5.6. f: 4.5 – 4.8 – 7.1 – 8.0 – alles ok, hauptsache scharf und leicht und weniger Volumen.denken.“

Doch müssen wir, da in der Bildwirkung zwischen f2,8 und f8 WELTEN liegen! Und die kann man weder durch mehr Schärfe noch durch rauschärmere Sensoren substituieren.

Cat

Da hast du natürlich recht – Blende 2.8 endet bisher bei 400 mm (und bei einem Sigma 500 mm) – ob ich ein 2.8/400 mm oder ein 8.0/400 mm bei Offenblende verwende ist ein riesiger Unterschied – da könnte man auch gleich alles mit mFT fotografieren.
Aber es darf eben auch ein leichteres 3.5 oder 4.8/400 mm geben, wenn das erheblich leichter, kompakter und preiswerter wird. Das meinte ich.
Zumal bei Motiven im Abstand unter 10 m sonst die Schärfentiefe sehr knapp wird.

Dennis

Ah da spricht der Profi. Alles Objektive die ganz außergewöhnlich sind mit einer total crazy Anfangsblende 4.8 statt 5 oder 5.6. Das Nikon 200-500 wiegt ohne Geli knapp über 2kg glaube ich. Ein ähnliches Objektiv als RF, Z oder M Mount sollte also weniger das Problem sein. Und ein 50-500 oder 60-600 gibt es ja schon lange und ob man ein solches Objektiv mit fester Blende 5.6 oder variabel 4,5-6.3 auf den Markt bringt ist weniger entscheidend. Also alles nichts neues. Es bleibt dabei du bist ein Sabbler und Möchtegern Experte.

Alfred Proksch

Wenn ich mir die Liste so ansehe -hmmm…, so ist da nichts für mich dabei (ausgenommen die Makro Objektive) hätte ich denn eine RF Kamera.

Mein Gott was wollen die alle mit den Zoom Dingern? Selbst wenn diese genau so gut wie Festbrennweiten sind, für mich taugen die kürzeren Zooms für Familien Feiern wie Hochzeiten, Taufen, Geburtstage, usw. Ein zweites mit ordentlicher Lichtstärke bis 200-250mm, OK – kann man sich geben!

Danach von 400mm nach oben zählen nur noch Lichtstärke und nochmals Lichtstärke sowie bester IBIS oder in Kombination mit Stativ gut zu verwenden, alles andere ist Augen Auswischerei und nur bei besten äußeren Bedingungen einsatzfähig.

Peter

Versuch mal, mit einer Festbrennweite von 600 mm und länger den richtigen Bildausschnitt mit deinem Motiv zu finden. Dann wirst du schnell ein Fan von Telezooms, mit denen du dein Motiv mit der kurzen Brennweite aufspüren und dann heranzoomen kannst.

Roman.Tisch

Also ich bin ein Fan von Zooms, egal ob Tele oder auch im Weitwinkel. Die Zooms sind heutzutage alle sehr gut. Warum soll ich also einen Rucksack voller Festbrennweiten herumschleppen, wo ich dann ggf. auch noch ständig Objektive wechseln muss und so ich für die eine Situation sicherlich wieder die falsche Brebnweite dran habe? Da verzichte ich lieber auf Lichtstärke und auf etwas mehr Abbildungsleistung, habe dann aber einen großen Bereich, ohne Objektive wechseln zu müssen und ohne etliche Festbrennweiten herumschleppen zu müssen.

Maratony

Einiges Interessantes dabei. Ein 200-500f4 hätte ich auch gerne für die Fuji.
Ansonsten stellt sich Canon gut auf. In nächster Zeit. Gute Telezooms, zute Festbrennweiten, viele Spezialisten. Damit kann man Punkten. Fehlt noch Tilt und Shift und Ultra Weitwinkel,dann sehe ich da viel Erfolg.

Alex

du hast schon mitbekommen dass dieses Jahr (wahrscheinlich schon auf dem X Summit im Mai) ein XF 150-600 erscheinen wird?

Maratony

Natürlich. Allerdings wird es vermutlich mit einer Lichtstärke von f5-6.7 kommen. Lichtstarke Telezooms wäre bestimmt recht gut Werbung für das X-System

Alex

Über die Lichtstärke und auch den Preis ist bisher noch rein gar nichts bekannt. Es existieren nicht mal lose (haltbare) Gerüchte. Daher machen anhaltslose Spekulationen über die Lichtstärke zu diesem Zeitpunkt einfach noch keinen Sinn.

Maratony

Da es in diesem Artikel um mögliche Objektive geht die eventuell irgendwann auf dem Markt kommen und zu einem noch nicht bekannten Preis, sollte doch am besten jeder oder jede selbst entscheiden, was Sinn macht. Aber ich freue mich, dass es gereicht hat um mit dir mit in die Diskussion zu gehen.

Und prinzipiell hast du Recht, da sind Unbekannte dabei, jedoch bin ich mir sicher, dass es ungefähr eine Lichtstärke zwischen f5-7.1 sein wird und dazu ungefähr 3000€ kosten wird.
Du darfst dich gerne an der Spekulation beteiligen 😊

100carat

@Mark … danke für die sehr gute Recherche, die hoch interessanten Patente von den Makros kannte ich noch gar nicht. Das größte Wermutstropfen bei neun der zwölf oben aufgeführten möglichen RF-Objektiven ist, dass sollte das eine oder andere davon erscheinen, ihre Preisgestaltung ambitioniert oder zu deutsch unverschämt hoch ausfallen dürfte. So hoch, dass ich für meinen Teil von einer Anschaffung absehen würde. Zwar bin ich bereit Qualität angemessen zu bezahlen, aber nicht ungehemmte Margenausweitungen. Ein Canon RF 200mm f/2.4 .5x Macro wäre natürlich eine Ansage und Wucht gleichermaßen. Dieses dürfte, sollte es das Licht der Objektivwelt erblicken, preislich sehr deutlich über dem 100mm Macro liegen, wäre für mich aber dennoch ein heißer Kaufkandidat, zu dem es in der Summe aller Eigenschaften keine vergleichbare Alternative auf dem Markt gibt. Dabei setze ich eine dem 100mm Macro mindestens ebenbürtige Abbildungsleistung ebenso voraus, dazu keine gewollt bauartbedingte „Schärfereduktion“ beim Abblenden auf 5.6 und 8 oder bei höheren Abbildungsmaßstäben. Dazu ein Canon RF 150mm-600mm f/5-6.3L mit mindestens der Abbildungsleistung des 100-500mm und einem vernünftigen Preis sowie einer besseren Schärfekonstanz über alle Brennweiten hinweg als die bisherigen Angebote am Markt und nur unwesentlich größer als das 100-500mm … träumen erlaubt. Die f4-Superteles sind verlockend, würden… Weiterlesen »

Alex

Ein licht- und brennweitenstärkeres RF 150-600 5-6.3 mit (mindestens!?) der Abbildungsleistung des RF 100-500 4,5-7,1(welches 3000€ kostet) müsste im RF Universum zwangsläufig (noch) mehr kosten als eben jenes RF 150-500, geschätzt 4000€. Wer soll das bezahlen ? Profis greifen dann gleich zu einem RF 600mm F4
und gleichzeitig fehlt dann weiter ein bezahlbares 150-600 Hobbyisten und Semiprofis.
Es ist und bleibt ein zweischneidiges Schwert für Canon: sie brauchen mittelfristig ein natives 150-600 unter 2000€, welches mit Sony und Sigma mithalten kann, gleichzeitig darf es aber nicht so gut wie das eigene RF 100-500 werden. Oder sie überlassen den Mittelklasse-Markt eben der Konkurrenz und differenzieren in Zukunft noch stärker (als ohnehin schon) zwischen dem Einstiegssegment (da haben sie ja schon das RF 800mm F11) und dem Vollprofibereich für mehrere tausend Euro. Es bleibt jedenfalss spannend was Canon vor hat.

100carat

@Alex … wenn ein solches Objektiv kommt, wird es mit Sicherheit teurer als das RF 100-500 4,5-7,1 und die von Dir geschätzten 4.000,- € (3999,- €) sind genau der Betrag, den auch ich vermuten würde. Schließlich spricht das Patent von einem L-Objektiv, dass bei längerer Maximalbrennweite lichtstärker ist. Die Differenzierung würde über die Baulänge, Gewicht und natürlich dem am langen Ende größeren Brennweitenbereich erfolgen. Die 100mm mehr sind für viele Tier- und Sportfotografen wichtig. Wer sie nicht braucht, greift zum kompakteren, leichteren und vermutlich „günstigeren“ 100-500mm.

Wir können nur hoffen, dass Sigma es bis 2023 schafft, erste Alternativen für das RF-Bajonett anzubieten, die in der Funktion (AF), der Verarbeitungs- und Abbildungsqualität nicht nachstehen, aber zu vernünftigen Preisen zu erwerben sind.

Alfred Proksch

Um Konzerne wie Fuji, Panasonic oder Sony mache ich mir keine Sorgen denn die haben ihre Bajonette offen gelegt und können so ihre Objektiv Palette durch Fremdhersteller aufhübschen. Der eine oder andere Kunde kauft sein Gehäuse eben weil er entweder eine preiswertere Lösung oder etwas mehr Sicherheit sucht.

Canon selbst bietet preiswertere lichtschwächere und eben auch professionelle Objektive an. Das Canon den selben Fehler wie der Mitbewerber machen möchte (RF-S 16-55mm f/2.8 für APS-C) verwundert mich.

Wie man ein breit aufgestelltes APS-C System positionieren muss macht Fuji (bedingt Sony) mit dem X-System vor. Dabei hätte Canon mit den EOS-M Produkten bereits einen guten Anfang gemacht.

Kann sein das die „Alibi“ RF-S Kamera nur als Lockangebot für das Vollformat und Crop-Fotografen dienen soll. Die Canon R7 ist das Baldrian Produkt und kann für die vielen APS-C Kunden mit den EF-S (Adapter wird mitgeliefert) Objektiven eingesetzt werden.

Canon denkt eben an alle Kunden!

Rüdiger

Huch, RF-S? Dessen Nichtexistenz war doch die große Hoffnung für das EF-M System.

Immerhin ist damit zu rechnen, dass ein RF-S 16-55 2.8 preislich nur knapp unter 1000 Euro landen wird. Also eher kein Kit-Objektiv für eine Budget-Kamera, sondern eine Ergänzung für Kunden der potentziellen R7 APS-C, die auch im „normalen“ Brennweitenbereich fotografieren wollen.

Als Einsteiger kann ich also ins nach oben offene RF Vollformat System einsteigen, oder ins weitgehend abgeschlossene EF-M System. Preislich liegt dazwischen mindestens Faktor 2.

Frank P.

Was macht Canon nur ?
Als Sportfotograf brauche ich Teleobjektive. Und so schön Super-Teleobjektive sein mögen. Wo bleibt ein 70-300mm ?
Das 2,8 70-200 geht nicht mit Konverter und das 100-500 nur eingeschränkt. Und da zwischen gibt es nichts !?
Das alte EF 35-350 habe ich gerne genommen, aber jetzt ein 30-600mm ?
Puh Canon..