Canon Kameras

Beunruhigend: Canons Betriebsergebnis bricht um 81% ein

Canons erstes Quartal im Jahr 2019 lief alles andere als rund. Das Betriebsergebnis bricht um 81% ein, die Kameraverkäufe gehen um 17% zurück.

Canon: Bericht für das 1. Quartal 2019

Vor einer Woche haben wir bereits einen Blick auf den neusten Geschäftsbericht von Nikon geworfen. Das Ergebnis: Nikons Betriebsergebnis für das zurückliegende Geschäftsjahr ist um 27 Prozent zurückgegangen.

Heute wollen wir einen Blick auf die neusten Zahlen aus dem Hause Canon werfen. Diese Zahlen beziehen sich auf das 1. Quartal 2019 (also nicht wie bei unserem Nikon Bericht auf das gesamte zurückliegende Geschäftsjahr) und sehen insgesamt ähnlich beunruhigend aus wie beim großen Konkurrenten. Wenn nicht sogar noch beunruhigender.

Betriebsergebnis: Minus 81 Prozent

Canons Betriebsergebnis – oder genauer gesagt das Betriebsergebnis von Canon Imaging, also der Kamerasparte von Canon –  ist in den ersten drei Monaten des aktuellen Jahres um unglaubliche 81,6 Prozent eingebrochen. Auch bei den Kameraverkäufen gab es dementsprechend einen Rückgang zu vermelden, konkret wurden 23 Prozent weniger Einheiten verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Als Grund für dieses schlechte Ergebnis führt Canon die implodierende Nachfrage bei DSLRs und vor allem bei den DSLRs des Einsteiger-Segments an. Aus diesem Grund kann man davon ausgehen, dass sich Canon in nächster Zeit verstärkt auf Equipment für Profis konzentrieren wird, da es hier keinen so starken Rückgang zu vermelden gibt. Wobei das Unternehmen sich ja im Grunde auch zuletzt schon mit der EOS R und vor allem den teuren RF-Objektiven auf High-End-Produkte fokussiert hat.

Canon rechnet damit, dass sich der Umsatzrückgang in den nächsten Monaten weiter fortsetzen wird. Und vielleicht wird der Marktführer am Ende tatsächlich Recht behalten mit seiner Einschätzung, dass der gesamte Markt innerhalb der nächsten zwei Jahre um rund 50 Prozent einbrechen wird.

Quelle: Canon

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

107 Kommentare

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    • Ich glaube kaum, dass die Leute alle Canon den Rücken zugekehrt haben.
      Eher werden mit hoher Wahrscheinlichkeit gebrauchte Kameras und Objektive gekauft. Man muss nur mal auf diverse Seiten schauen. Da ist Angebot und Nachfrage doch sehr hoch.
      Warum sollte man sich also eine neue Kamera für 300-400€ mehr kaufen wenn man das Vorgängermodell mit kleinen Einschränkungen der Features (die man evtl.nicht benötigt) in gutem Zustand bekommt. Und das ist ja eher auf die hohe Qualität von Canon zurückzuführen

    • Sehe ich auch so. Ist nicht beunruhigend. Vielmehr hat sich Canon völlig vergalloppiert. Die bisherige Technik ist super und für DSLR Bestandskunden gibt es keinen Anlass zu wechseln. DSLM hat Sony abgegrast. Canon ist zu spät und zu halbherzig. Sie fehlender IBIS. Jetzt müssen sie auch noch dreistellige Millionenbeträge in den Ausbau ihres neuen DSLM Systems aufwenden. Die noch kommenden DSLR sind Reyterampe und drohen schon vor Erscheinen zum Ladenhüter zu werden. Die Entwicklung ist absehbar gewesen, auch wenn hier immer wieder das Gegenteil kolportiert wird.

    • Wenn man das Dokument in der Quelle mal durchliest, gibt Canon bekannt, dass die Verkäufe im Bereich der Spiegellosen sogar höher waren als der Marktdurchschnitt.
      „Sales growth for mirrorless cameras was higher than the market average, thanks to such models as the EOS R,
      equipped with a full-frame sensor, and the entry-class EOS Kiss M“

      Der Rückgang hängt zusätzlich mit Canons Druckersparte zusammen, die ebenfalls zu Canon Imaging gehört. Und gerade in Entwicklungsmärkten werden immer weniger Drucker gekauft.
      Des weiteren – und das ist Canons Hauptproblem – gibt es gerade einen massiven Rückgang bei der Nachfrage an Digitalkameras (wie den Ixus Modellen), sowie eine Verlangsamung des chinesischen Marktbooms.

      Gerade die Digitalkameras brechen Canon gerade das Genick, denn diese haben meiner Meinung nach geringere Produktionskosten und bringen hohen Gewinn. Das würde auch den Rückgang von nur 17% bei den Verkäufen erklären, während der Gewinn vor Steuern um 81% gesunken ist. Heisst für mich, die Produkte, die sich gut verkaufen (EOS M50, M100) bringen einfach weniger Gewinn.

  • schön das hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, weiter so.

    Natürlich ist der Einbruch nach dem starken letzen Quartal höher als üblich.
    Das trifft aber nun wirklich jeden Anbieter im Bereich.

  • Bei Canon hat man zugunsten der Rendite lange auf Zeit gespielt.
    Die immer gleiche Kamera mit minimalen Änderungen und neuer Nummer auf den Wühltisch gebracht.

    Investiert wurde wenig (siehe Bilanzen).
    Man ging wohl davon aus, dass die Kundschaft Markentreu bleibt, auch wenn die R-DSLM zwar technisch nicht top, dafür preislich auf weitere Rendite ausgelegt ist.
    Jetzt hat man R-egalblei produziert.

    Diese Entwicklung ist beileibe nicht überaschend.
    Überaschend ist nur, wie konsequent ignorant der Konzern zugeschaut hat.
    Die eigene Prophezeiung „50% weniger Kameramarkt“ bedeutet für Canon im Grunde das Aus als namhafter Hersteller.
    Denn, die verbleibenden 50% sind schon von SONY, Fuji, Nikon, Oly und der L-Alliance (in dieser Reihenfolge) besetzt.
    So düster wirds wohl nicht werden, aber Canon wird weiter schrumpfen.
    Nur, wenn sie jetzt nicht richtig Geld in die Entwicklung stecken, dann wohl doch bis zur Bedeutungslosigkeit.

    • „Denn, die verbleibenden 50% sind schon von SONY, Fuji, Nikon, Oly und der L-Alliance (in dieser Reihenfolge) besetzt.“
      Ah noch einer der in seiner eigenen Unrealitäts-Blase lebt. Der Nikkei sagt leider was anderes:
      https://ibb.co/7Ykjcw2

      Im Übrigen geht deine Milchmädchenrechnung nicht auf, denn Canon redet bei den -50% vom Gesamtmarkt und nicht nur von ihren eigenen Umsätzen.

  • Die Zahlen von Canon und Nikon alleine sagen relativ wenig aus… ich denke im dritten Quartal einmal ein Vergleich Canon / Nikon / Sony / Olympus und Fuji… dann wird man sehen ob der Markt einbricht oder sich nur in Richtung der letztgenannten verschiebt.. Ob Panasonic eine S-Reihe spielen wird muss man abwarten.. ich würde mir ein solches 1 kg-Gerät (ohne Linse) nicht mehr antun wollen…. Canon hat zu lange gewartet, verunsichert die Kunden was noch kommt..oder nicht.. oder wann.. usw. das rächt sich. Entweder wird gewartet oder abgewandert… so ist das Geschäft halt.

  • Ja , dazu passt die NIKON EM aus dem Jahre 1979. Vollformat und ein 1,8er/50mm. Damaliger Preis 399,-DM.
    Ich hege mit den Herstellern keinerlei Mitleid. Selbst schuld.

  • Ein „Ätsch“ ist da sicher nicht angebracht.
    Canon muss endlich aufwachen und die abzählen sind dazu die richtige Keule.
    Eigene mindestens gleich gute Sensoren, verbesserte Bedienung als EOS R und die Technik die sich seit Jahren als Standard etabliert hat, IBIS etc.
    Und sich auf Sau teuren „Pro-Produkten“ ausruhen kann sicher kein Weg sein.
    Also gute Besserung, Ex-Markt-Dominator.

  • Womöglich muss man sich vom klassischen Fotoapparat verabschieden, wenn es um die Einsteiger und Knipser geht. Die wollen keinen Ballast und kein Extra-Zubehör. Die sehen ja, dass Handys ausreichend gute Fotos machen und diese auch schnell im WWW verteilt werden können, während das Handy wieder unauffällig in der Tasche verschwindet.
    Wenn die großen Hersteller nicht in das Handysegment einsteigen wollen, müssen sie zumindest Kameras bauen, die ebenso klein und einfach sind wie Handys. Huawei und Nokia zeigen bereits, dass solch ein Gerät aus mehreren Optiken bestehen kann.
    Eine Sony RX100 z.B. bewegt sich auch in der ähnlichen Größenordnung, ist aber von der Optik noch zu eingeschränkt und hat zu viele Funktionen.
    Wenn ich einen Fotoapparat habe, der z.B. 1-2cm dick ist, 5-7cm hoch und 10-15cm lang, kann man hier womöglich einen 1-Zoll-Sensor unterbringen, oder auch etwas kleiner, der von mehreren eingebauten Optiken bedient wird, angefangen beim Fisheye, weiter über den Weitwinkelbereich zur Standardbrennweite, ein Makro und weiter bis hin zum Tele von umgerechnet 200-300mm oder so, aufgeteilt in Zooms und lichtstarken Festbrennweiten. Rückwärtig ein großer Klappbildschirm. Ein paar manuelle Direkteingriffe, wie ISO, Belichtungskorrektur, Zeit-, Blenden- und Programmautomatik und Objektivschnellauswahl und der Rest im Menü.
    Das alles per NFC/Wlan, was auch immer, für die schnelle Verbindung ins WWW.
    Das verspricht qualitativ bessere Fotos mit mehr Möglichkeiten als ein Handy, ohne dabei viel größer zu sein.

    • 1/1,7 Zoll (Samsung) reichen, dazu ein Superzoom. Mehrere Optiken braucht man nur im SM weil da der Platz sehr begrenzt ist. Außerdem liegt im SM hinter jeder Optik meist auch ein Sensor.

    • hallo robert,
      ähnliche versuche gab es die aber leider scheiterten. nehmen wir zum beispiel das dmc-cm1 von panasonic. leider kam ich zu spät, sonst hätte das smartphone in meine tasche gepasst. es hat sich nicht verkauft und wurde eingestellt. so weit ich weiß wurde das nachfolgemodell in japan als reine kamera verkauft.
      dann die nikon 1 reihe die mit einem 1zoll sensor eine recht brauchbare auswahl an objektiven darbot. es gab sogar mit der nikon 1 aw 1 eine wasserdichte systemkamera die sogar für taucheinsatz geeignet sein soll.
      grob über den daumen gepeilt ging es in diesen projekten in die von dir gewünschte richtung. leider wurden aber auf den testseiten die 1zoll kameras gleich mit aps-c-kameras verglichen, was die nikons schlecht aussehen lies…

      im grunde genommen ist die idee nicht schlecht (200-300mm wird äußerst schwer umzusetzen sein), aber wer eine vernünftige kamera haben will wird nicht unter mft beginnen. smartphones die mit 1zoll-sensoren bestückt sind, werden zu dick und somit zu klobig. alles andere wird weiterhin bei den noch immer erfolgreichen kreativkameras bleiben. hier gibt es ja auch mitlerweile eine recht große auswahl mit brauchbaren objektiven auf 1 zoll-sensoren.

      • Es könnten ja auch mehrere verschieden große Sensoren verbaut werden und die Objektive liegen quer im Gehäuse, während Spiegel das einfallende Licht umlenken.
        Ein 300er im Pentax Q Format hätte dann eine Brennweite von rund 53mm.
        Ein 85er im 1 Zollformat läge dann bei rund 30mm.
        Ein Fisheye, ein lichtstarkes 35er und ein 85er als Makro als Festbrennweite.
        Zusätzlich ein Superzoom.
        Nur mal so als Beispiel.
        Größer als ein Handy wäre es schon, aber immer noch kompakter als eine APS DSLM, vermute ich mal.
        Ist ja auch nur mal so eine Idee.

      • Hallo Daniel. Danke für die Info. Diese Kamera, Light L16, kannte ich noch nicht. Genau an so etwas in der Art hatte ich gedacht. Nun nicht unbedingt mit 16 Linsen, aber Gehäuseform und Größe passen. Allerdings ist der Preis mit fast 2000 US Dollar eher ambitioniert und nicht gerade einsteigerfreundlich. Ich bilde mir mal ein, dass Canon so eine Art Kamera, mit vielleicht 4-5 Sensoren/Optiken in Großserie für unter 1000,- anbieten könnte, wobei der Preis sich dann bei 700,- einpendeln sollte. Vielleicht ließen sich damit wieder Einsteiger und Knipser zurückholen, welche ja einen wichtigen und großen Konsumentenanteil darstellen.

  • Abgerechnet wird zum Schluß, eines Geschäftsjahres.
    DSLR schrumpft, und schrumpft, und schrumpft eben.
    Nikon und Canon haben einfach zu lange gewartet.
    Habe mich immer gefragt, können sie nicht oder wollen sie nicht.
    Wenn man sich so lange Zeit lässt, dann darf es keine Fehler geben und man muss mit einem Knaller im Markt einschlagen. Was nicht einmal Panasonic mit ihren S vollbracht hat, wo sie es doch mit ihren mFTs vorgeführt haben, was geht.
    Fazit: Der elektronische Sucher/DSLM ist seit etwa 10 Jahren die Zukunft.

    • Um die Jahrtausendwende haben Sie immer noch auf analog gesetzt. Da brachte Olympus die E10 raus. In letzter Minute schafften sie es dann Doch noch, ihre analogen Spiegelknipsen zu digitalisieren. Es wiederholt sich alles, nur dieses Mal wird es nicht so gut ausgehen. Damals gab es keine hochentwickelten Smartphones und die Divitaltechnik war neu. Inzwischen ist der Entwiklungszyklus nahezu am Ende angekommen.

  • Mich wundert eher, dass Canon momentan überhaupt Gewinne erzielt. Kaufanreize für Canon-Kameras gibt es ja momentan nur für die neuen R-Modelle sowie für M-Kameras und selbst hier sind einige der Modelle schon etwas in die Jahre gekommen bzw es wird ein Nachfolger schon erwartet. Bei den DSLRs gibt es für Bestandskunden überhaupt keinen Grund eine der aktuellen DSLRs zu erwerben. Die 90D steht vor der Tür und die Profimodelle haben auch den Reiz des Neuen verloren, sie dürften vor allem als Ersatz für defekte Modelle von Profis gekauft werden. Ohne eine 5D4 Mk II wird sich das auch nicht ändern und selbst dann, werden sich vermutlich viele überlegen, ob man nochmals eine DSLR oder doch dann lieber gleiche eine vermutlich zukunfstsichere R-Kamera anschafft. Bei letzteren fehlen momentan aber noch einige wichtige adapterlos montierbare Objektive, also werden auch hier nicht alle an sich Interessierten angesprochen.

    Wenn Canon in vermutlich absehbarer Zeit diese Baustellen bearbeitet hat, dann kann das Betriebsergebnis auch wieder steigen, von einem tieferen aktuellen Niveau ist das ja dann auch einfacher.

  • Wir reden immer über Kameras, aber was ist mit Objektiven?

    Samyang. Yongnuo. 7artisans. Kamlan. Neewer. Meike. Voigtlander. SainsSonic.

    Die sind alle noch relativ klein, aber in ein paar Jahren sind die alle richtig gut.

    Schlecht für Canon, Nikon, Fuji, Sony / Carl Zeiss, sogar für Leica.

    Es gibt im Internet jede Menge Tests von solchen Objektiven auf Leica-Bodies.

    P.S.

    Ich erinnere mich noch an den ersten Mitsubishi Galant und den ersten Datsun Bluebird bei uns in der Gegend. Die sahen ja zu doof aus! Alle lachten! Ein paar Jahre danach: Mazda Xedos 6. Toyota RAV-4. Mazda MX-5. Honda S2000. Infiniti FX. Honda CR-V. Alle kauften!

    Ich erinnere mich noch an die ersten Kia Pride und Hyundai Elantra. Die sahen so gruselig aus! Alle lachten! Dann der erste Kia Sorento … sechs bis neun Monate Wartezeit, wie ein Porsche Cayenne! Heute siehst du jeden Tag eine Menge Hyundai Santa Fe, Kia Sportage, Hyundai Kona, Kia Niro, Hyundai Tucson …

    • Naja, bis auf Samyang alles manuelle Objektive. Bei einigen Anwendungen ist das sicher egal, bei anderen hätte ich aber lieber einen guten und zuverlässigen Autofokus.
      Auch bei der Bildqualität liegen sie größtenteils noch zurück (z.B. Samyang 2,0/12: Tolle Schärfe, aber miese Eigenschaften bei Gegenlicht). Da bin ich dann schon bereit, deutlich mehr für ein Original zu bezahlen.
      Lachen werde ich sicher nicht, habe selber schon über das eine oder andere Objektiv nachgedacht.

  • Ja ja… übliches Canon bashing hier auf sonny-magazin.de
    Ich verabschiede mich mal in der Gewissheit, dass fast 90 Prozent aller professionellen Fotos mit Produkten des Markt- und Technologieführers entstehen.
    Aber knipst ruhig weiter viertklassige Bildchen mit euren Spielzeugkonsolenkameras…
    So long and thanks for the fish 🐟

    • Mimimi und Wunschdenken… Das hört sich für mich an, als ob da jemand Angst hat, den Anschluss zu verpassen. Oder wegen der eigenen Unfähigkeit andere schlechtzureden. Fotografie besteht aus mehr als der Kamera…

      Kann bei bestem Willen keinen Sony oder sonstigen Fotografen finden, der auf Canon rumhackt und bei Nikon gab es dieselben Kommentare.

      Kaum einer hier freut sich, wenn Canon abschmiert, das hätte für jeden von uns nur Nachteile.

      90% halte ich für ein Gerücht und die Technologieführerschaft haben sie im Bereich der Kameras auch schon abgegeben (auch wenn mir sowas eigentlich vollkommen egal ist).

  • Wenn ich hier so die Kommentare lese, habe ich den Eindruck, dass von der Wirtschaft kaum jemand eine Ahnung hat, Hauptsache mal auf Canon rumhacken.

    Zuerst zur Schlagzeile: „Betriebsergebnis bricht um 81 % ein“. Diese Zahl sagt vorerst mal gar nichts aus ohne weitere Informationen:

    – Vor oder nach Steuern?
    – Abschreibungen?
    – Investitionen?
    – Rückstellungen?

    „23 % weniger Einheiten verkauft“. Das ist schon etwas aufschlussreicher und war zu erwarten. Zahlen zum Umsatz fehlen aber gänzlich.

    Jedes Unternehmen in jeder Branche ist Zyklen unterworfen. Canons Aufgabe ist es nun, aus den Zahlen die richtigen Schlüsse zu ziehen und Strategien für die Zukunft zu entwerfen. Vielleicht müssen sie gar die Produktion eine Weile zurückfahren, um dann gestärkt zurückzukehren, mit neuen und schlagkräftigen Produkten.

    Leider beschäftigen viele heutige Unternehmen hochkarätige Manager, die nur von Quartal zu Quartal denken, um möglichst hohe Boni abzuzocken. Aber wie wir in der näheren Vergangenheit gesehen haben, fahren diese „Topleute“ auch bisher seriöse Unternehmen an die Wand (Die Banken waren ein Paradebeispiel in den letzten 20 Jahren).

    Canon wir die Kurve kriegen, sie haben ja nicht nur die Kameras, sondern sind auch sehr stark bei den Office Druckern/Kopierern und dem Digitaldruck (Das sind Maschinen im sechsstelligen Euro Bereich).

    • Hallo Rolf,

      verzeih, aber Du bist offensichtlich ein Fanboy.
      Lies den Geschäftsbericht GJ 2019 von Canon und bereue.

      Startegien für die Zukunft brauchen zukunftsorientientierte Produkte.
      Die man mit finanziellen Mitteln entwickeln muss, die sich in den Canon Bilanzen der letzen Jahre nicht finden.

      Deine Kritik am Management ist schlicht dämlich, weil die nur konequent ihre Aufgabe erfüllt haben:
      Ertrag! Damit ist halt jetzt Schluß, aber war doch eine coole Party, oder?

      Dein Glaube, dass Canon die Fotosparte durch die Erträge aus anderen Geschäftsbereichen stützen wird, hat was Romantisches, ist aber unrealistisch bis absurd.

    • @Rolf Carl

      also hätte nicht gedacht, dass ich Dir mal voll und ganz zustimmen muss. Vom Lesen einer Bilanz habe die Leute hier keine, aber auch gar keine Ahnung – das Fach Wirtschaft ist ja in D nicht Pflichtfach auf dem Gymnasium wie in der Schweiz. Selbstverständlich sind die Zahlen nicht angenehm für ein Unternehmen, aber die (Kurz-) Schlüsse die daraus gezogen werden ist abenteuerlich – Hauptsache mal wieder was Negatives über Canon sagen können.
      Ich bin mir sicher, dass es bei den anderen Herstellern – absatzmässig und umsatzmässig auch nicht viel besser lief (Nikon steht das Wasser bis zum Hals, mindestens), warten wir mal deren Zahlen ab, denn ich glaube, dass das Kamerageschäft insgesamt mehr als die Prophezeiten 50% einbricht. Der Markt ist nahezu gesättigt (braucht hier wirklich einer eine neue Kamera oder ist es ein haben wollen?) und die die sich was Neues überlegen und nur Familien- oder Ferienfotos machen wollen sind mit einem Handy fantastisch aufgestellt und für Instagram oder auf What’s App reicht das 100 mal. Es kann durchaus sein, dass sich Canon oder ein anderer Grosser aus dem Kamerageschäft zurückziehen, da sie auf andere, zukunftsträchtigere Geschäftsfelder setzen, aber noch bin ich davon überzeugt, dass Canon bis Mitte 2020 sensortechnisch zu Sony aufgeschlossen haben wird und einer der Foto-Dinos bleiben wird.

      • @ joe
        …..Familien- oder Ferienfotos machen wollen sind mit einem Handy fantastisch aufgestellt ….

        hallo joe, so sieht es aus.
        Ich beobachte das selbst bei Lehrer im Gyn., die im Vortrag/ in der Pause usw nur noch am Handy SPIELEN !!
        Was soll man von einer Generation auch erwarten, die bis zu 10 Stunden am Handy verbringt ??
        Die gesamte Fotoindustrie wird nicht Pleite gehen, die suchen sich dann andere Geschäftsfelder aus. Klar ist das so.
        ich habe mal an Syrer vermietet, jeder hatte ein Hemd/Hose/Schuhe an, aber ein tolles Handy mit einer Übersetzungssoftware und ALLE, WIRKLICH ALLE Anlaufstellen, wo es Geld in – D – abzuzocken gibt aufgespielt.
        Diese neue Generation der Deutschen, ich kann ja nur von deutschen sprechen, wächst also heran. natürlich mit dem Handy in der Hand. Wozu sollen die einen Fotoapparat kaufen ??
        Meine Frau und ich beobachten schon bei uns im Supermarkt, wenn unser Wagen voll ist, wie sehr wir beäugt werden. Viele andere haben oft nur 1-2 Art im Wagen,
        aber quatschen schon im Laden mit dem SM.
        Was soll also aus so einer Generation werden ??

        Canon wird, wie andere auch, gesundschrumpfen. Das ist alles.
        Die gratulieren mir doch auch nicht zum Geburtstag und lassen mal einen Scheck da.
        Und ein Fotoapparat ist auch nur eine Maschine, ein Gerät zum Bilder machen, mehr nicht.
        Da verstehe ich nicht, wie man als Benutzer eine Firma „verteidigen“ muß, wie das hier einige tun.

        und 2.

        Jürgen W. und Mirko ist hier ein Beispiel.
        Ihr zwei, nehmt mir das nicht übel, ist wirklich nicht so gemeint !!
        Also nur Beispiel !!

        Jürgen zitiert, fast nur noch Billig Autos in seiner Stadt und ist ein Fan von Billig Linsen
        Mirko kauft munter weiter Billig Linsen, obwohl Fuji schöne Sachen anzubieten hat.
        Warum ??

        Weil das Geld mittlerweile zu ende geht/ist
        Weil die Klugen mehr zur Überlegung kommen, das ein Billigartikel auch eine Lösung ist.
        Weil die Armen auch fotografieren möchten, da muß eben anderes / billigeres her.

        Nicht jeder verdient ca 15000 Sfr/Euro / Monat wie Sie.
        Mittlerweile hat fast jeder 1-3 Autos, Garage, Ferienhäuser am See/Meer, mehrere Kameras, viele Linsen usw usw…

        Leute, ich prophezeie Euch, bald werden wir uns Sorgen um ganz andere Dinge machen müssen. Und diese Mal sind die Schweizer incl. der Not und nicht mehr außen vor, wie noch im 2. WK.
        Es dauert nicht mehr lange. Nur einige Hebelchen müssen noch umgelegt werden.

        in diesem Sinn

      • @Rinde
        „Mirko kauft munter weiter Billig Linsen, obwohl Fuji schöne Sachen anzubieten hat.
        Warum ??“

        Das hat nichts mit dem Geld zu tun, es gibt einige Fuji Fotografen die zB neben ihrer Fujinon 35/1.4 Optik zusätzlich mit dem 7A 35/1.2 fotografieren, da diese Objektive ein ganz andere Charakteristik aufweisen. Ich glaube Voigtländer bietet allein schon 4 unterschiedliche 35mm Objektive an und es gibt auch genügend Leica Fotografen die mit 7Artisans Objektiven arbeiten, mit Geld hat das bestimmt nichts zu tun 😉

  • Ja, die fetten Jahre sind vorbei. Jetzt muss man vielleicht mal den Kunden geben was die wollen, sonst suchen sich auch noch die letzten was sie haben wollen bei anderen Herstellern. Vor allem muss Canon jetzt mal aufhören alle Features immer künstlich aus niedrigerem Produktgruppen raus zu halten.
    Mikrofon, Kopfhörer, Aufladen per USB Typ C, kostet alles nichts und muss schon in sowas wie eine m100.
    Und wieso kann ich mit meinem 50 € Smartphone Panoramafotos schießen, aber mit einer solchen Kamera nicht? Ist ja kein Wunder wenn die Leute ihr habt Huawei Samsung und Apple bleiben um ihre Urlaubsfotos zu machen.

      • Ich glaube was OxKing meint ist, dass selbst günstige Smartphones Funktionen wie eben einen Panoramamodus mitbringen, obwohl die Kamera da nur einen kleinen Teil der Funktion des Gerätes darstellt, solche Funktionen bei richtigen Kameras dann aber fehlen weil der Hersteller „keine Lust“ hat diese zu integrieren.
        Das denke ich mir auch des öffteren, solche Automatiken erleichtern den Fotoalltag gewaltig, manche Hersteller meinen aber diese nicht zu brauchen, warum auch immer.

    • oxking, hätte canon sx740 eine panoramafunktion, würde ich mir die kamera gleich kaufen. zur systemkamera für teleaufnahmen eine angenehme und leichte ergänzung. aber canon will die nicht verkaufen. ich warte seit der 720 auf panoramafunktion. wen sony oder nikon ihre kinderschuhprobleme (autofikus bei nikon und verzerrungen am bildrand und fokusgeschwindigkeit im tele bei sony) in die reihe bekommen, wird es eben eine von diesen. bis dahin bleibt es die pana tz31.

  • Ich sehe hier kein Canon Bashing und ich schätze die kleine EOS M50 als Reisekamera. Aus meiner Sicht wird aber der Canon Kunde auch sinnlos enttäuscht und verärgert, wenn einige gute Features künstlich aus den Kameras heraus gelassen werden um irgendeine teure Premiumkamera zu schützen. Gebt der M50 ein Update und den Dual Pixel Autofocus bei 4k, dann kann die Camera gleich 50 EUR teurer verkauft werden und geht weg wie warme Semmeln.
    Warum kommt nun eine EOS 250D, die schon wieder zerrissen wird aus den genannten Gründen. Weglassen von mittigen Kontakt uvm. beherrscht die Schlagzeilen. Eines ist richtig, diese Kamera hätte es vor zwei Jahren gebraucht!
    Dann die Canon RP so preiswert angekündigt, ist wirklich klein und leicht, aber wo sind dann die preiswerten und leichten Objektive?? Mit Objektiv kommt die Kamera doch teuerer als eine Sony A7III mit Kitoptik.
    Wie gesagt ich will kein Canon Bashing, aber es fällt doch schwer noch für die Canon Strategen Mitleid zu haben.

    • @Thommick
      2 von den 4 neuen, nativen RF Optiken sind günstige Objektive (35mm /1.8, 24-105mm /4.0 – 450.- bzw. 1050.-€), weitere sind in den nächsten 10 Monaten geplant. Dazu kann man alle EF und EF-S Objektive ohne Einschränkung verwenden. Also bitte recherchiere etwas gründlicher bei deinen Aussagen die aus irgend einer Emotion heraus entstanden sind.
      Natürlich ist es ärgerlich, wenn bei einer billigen Kamera bestimmt Features fehlen, aber ich kriege meinen Golf zum Basispreis auch nicht mit der Vollausstattung, das kriegen die nur hin, wenn ihr alle umsonst arbeitet. Eine Firma existiert nur weil sie Gewinne erwirtschaftet, wenn die nicht mehr da sind, wird sie verschwinden, weil sie ihre Ausgaben nicht mehr decken kann.
      Ich dachte immer es gäbe nur 40 Millionen Fussball-Bundestrainer in Deutschland, aber offensichtlich gibt es – zumindest wenn man sich dieses Forum anschaut – auch mindestens 40 Millionen Kamera und Marketing-Experten und das alles ohne spezifische Ausbildung. Wenn alle Besserwisser hier im Forum in den Marketingabteilungen von den Kameraherstellern sitzen würden, dann wäre die alle schon vor Jahrzehnten in der Insolvenz gelandet!

      • @Joe
        Thommick meint wahrscheinlich sowas wie Kit-Objektive für deutlich weniger als 1000€, was den Einstieg erleichtern würde. Die kann man auf der aktuellen Roadmap (abgesehen vom 24-240) tatsächlich nicht finden.
        Bei EF kann man sie zwar finden, aber Neueinsteiger möchten in der Regel keine Adapterlösung, was ich durchaus verstehen kann. Auch wenn sie sehr gut funktioniert, ist sie wohl eher eine Lösung für Bestandskunden.
        Auch wenn man sich mehr wünschen kann, finde ich die Ausstattung der M50 für den Preis angemessen. Bei anderen (APS-C) Herstellern muss man auch mehr investieren um eine „vollwertige“ Ausstattung zu bekommen.
        Bei anderen Kameras wie der R fand ich einige Beschneidungen dann aber doch sehr ärgerlich, da sich diese mit Konkurrenten messen lassen muss, die halt alles reingepackt haben. Ob einem diese Features im Alltag fehlen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es kostet auf Dauer aber sicher Reputation in Bezug auf die Technologien.
        Ich hoffe jetzt erst mal, daß sie ein Zeichen mit der 90D setzen und zeigen, was möglich ist. Zumindest das Datenblatt klingt vielversprechend. Vielleicht überdenken sie ja die eine oder andere Strategie.

      • Hi Joe,
        nur um auf dein Auto-Vergleich einzugehen. Canon hat mich früher immer stark geärgert mit dem unnützen Weglassen von Featueres.
        Mir kommt es eher so vor, als wenn VW ein Golf in der Basisversion ohne Bremskraftverstärker anbietet. Die nächste Generation hat dann einen Bremskraftverstärker, dafür aber keine Servolenkung. Und dann heißt es im Internet, tja, kauf dir eben einen Passat in Vollausstattung, der hat dann auch eine Servolenkung (neben 300 PS, Leder, und einem Preis, der ja nicht nur doppelt so teuer wie ein Golf in Grundausstattung ist, sondern fünfmal so teuer).
        Was ich sagen will, ist, daß ja keine Luxus-Features fehlen, die in die Luxus-Klasse gehören, sondern selbstvertändlichkeiten, die Stand der Technik sind.
        Und sorry, da ist Canon ganz vorne mit dabei.

      • @Thommick und Ingo wir reden hier über eine Kamera für weniger als 500.-€ inklusive Objektiv! Was die Leute alles erwarten für ihre paar Kröten ist schon erstaunlich, aber sich dann wundern warum die Löhne so tief sind oder Arbeit in Billiglohnländer abwandert!

  • Wie Rolf Carl richtig schreibt

    sind %Zahlen ohne Hintergrundinformation vielleicht sogar exakt aber genau so Aussagekräftig wie ein Unwetter Bericht ohne Angabe des betroffenen Ortes.

    Die Gründe für den Einbruch im Foto Gewerbe sind vielfältig und hier schon ausführlich abgehandelt worden.

    Dabei spielt die verwendete Technik (weil alle Hersteller sind gleich betroffen) eher eine untergeordnete Rolle. Die einen trifft es etwas weniger schlimm die anderen dafür mehr.

    Deswegen haben für mich Nischenhersteller die besseren Überlebenschancen weil sie sich schon auf die neue Situation eingestellt haben.

    Kein Hersteller kann mit absoluter Sicherheit sagen wie sich die Bild und Video Herstellung künftig im Zusammenhang mit der digitalen Vernetzung und den sich daraus ergebenden neuen Anwendungen entwickeln werden.

    Was ist jetzt besser? In blindem Aktionismus Gerätschaften entwickeln die vielleicht keiner benötigt oder auf Sparflamme gehen und abzuwarten in welche Richtung die Dinge laufen werden? Ich wüsste nicht was richtig ist!

    Canon versucht einen gangbaren Mittelweg mit älteren und neueren Einsteiger Systemen zu gehen. Dabei wird der Image trächtige berufliche Anwender im Auge behalten und in nächster Zeit mit einer „Super EOS-R65+“ zufrieden gestellt werden. Canon hat die Luft für solche Durststrecken, da bin ich mir sicher.

    • Hallo Alfred,

      es sind eben nicht alle Hersteller gleich betroffen.
      Vielleicht hat Canon als Nischenhersteller ja doch eine Zukunft. Nur welche?
      M-Mount, R-Mount oder ef-Bajonett? DSLR und DSLM? APS-C und VF? Budget oder Profi?
      Im Moment ist Canon nirgends vorne dran und dackelt sinnlos allem hinterher, was nach Geschäft aussieht.
      Ist dabei allenfalls zweitklassig und ohne Orientierung.

      Du weißt nicht was richtig ist? Dann schreib halt auch nichts!
      Canon hat nichts entwickelt (qed). Daraus eine Qualität abzuleiten zeugt nicht von Intelligenz, allenfalls von Populismus.

      Canon ist übrigens ein Konzern, ein Gemischtwarenladen, der keinerlei Sinn für Durststrecken hat.
      Die stellen sich nicht auf irgendeine Situation ein. Die versuchen nur Gewinn zu machen.
      (Worin sich alle Konzerne gleich sind)

      Sorry, dass die Wahrheit so schmerzhaft ist, aber Leuten wie Dir muss man scheinbar weh tun damit ihr nicht dauernd weiter euren Unfug verbreitet.

    • @Bernhard
      Glaube, Du hast nicht erkannt, dass Fotografie mit Emotionen zu tun hat.
      Die Fotosparte jedes dieser Konzerne ist das Zugpferd all ihrer anderen Unternehmungen im Imaging,
      auch wenn die Umsätze gerade einbrechen. Canon hat immer schon jeden bedient, weil man damit Umatz machen kann und der Name sich einprägt. Nischenhersteller? Da musst Du ja richtig gute Informationen haben…
      Und vorne dran sehe ich auch keinen der Wettbewerber.
      Ceterum censeo, dass Du Alfred nicht weh getan hast. Ihn schmerzt auch „Deine“ Wahrheit nicht.
      Du hättest seinen Kommentar einfach sinnerfassend lesen müssen…

  • Mittenkontakt bei den Einsteigerkameras weg lassen und unerfahrene Kunden dann mit überteuertem Blitzzubehör abzocken? Scheinbar haben das doch viele gemerkt und reagiert. Ein Teil der Misere ist also hausgemacht. Geschieht ihnen recht.

    • @Gerch_I

      auch einer der keine Ahnung hat – liess mal die Details im entsprechenden Artikel von Mark. Erst informieren, dann reklamieren!!!

    • Wie oft wird der Blitz gekauft, um wieviel teurer ist er im Vergleich zu anderen Produkten? Macht vielleicht nichts aus, also kann man dann auch gleich den von Canon nehmen.

      • Auch wenn es vielleicht nicht viel ausmacht, hat das absichtliche „Aussperren“ von anderen Anbietern einen negativen Beigeschmack. Dieser kann auch Auswirkungen auf das Verhalten potentieller Kunden haben, welche dann vielleicht doch zur Konkurrenz greifen.
        Manch einer denkt dann vielleicht weiter „Wenn ein Hersteller heute andere Anbieter für Blitze aussperrt, macht er es morgen vielleicht für Anbieter von Objektiven“, was auch über die Software ganz einfach möglich wäre.

  • Zuerst einmal ist das Betriebsergebnis von Canon nicht um 81% eingebrochen, sondern das von Canons Kamerasparte. Gruselige Überschrift .. leider schon auf Clickbait-Niveau.

    Interessant ist aber, dass der Nettoumsatz der Kamerasparte lediglich um 17% eingebrochen ist, während Gewinn um 81% eingebrochen ist. (https://global.canon/en/ir/conference/pdf/conf2019q1e-note.pdf – Seite 7).

    Erste Erkenntnis: Es wurden 23% weniger Kameras verkauft (Verlinkter Bericht – Seite 17), es traten aber lediglich 17% Rückgang beim Nettoumsatz auf.
    Zweite Erkenntnis: Der Nettoumsatz sank um 17%, der Gewinn um 81%.

    Rückschlüsse? Canon hat es geschafft, seine Wirtschaftlichkeit und Margen in der Imaging-Sparte zu steigern (Erkenntnis 1). Der hohe Rückgang des wirklichen Gewinns deutet auf hohe Aufwendungen hin – deutlich höhere Aufwendungen, als in den zurückliegenden Geschäftsjahren. Dies passt m.E. dazu, dass die DSLM Schiene mit Hochdruck ausgebaut wird, was Investitionsbedarf (R&D + Produktion) nach sich zieht.

    Meines Erachtens sehen so halt die Betriebszahlen eines Unternehmes aus, welches in einer wichtigen Sparte einen Umbruch fokussiert. Für mich als Canon User von daher eher „beruhigend“ als „beunruhigend“.

    • Genauso sehe ich das auch 🙂 Aber Grundsätzlich geht es anscheinend im Bereich der Fotografie nur mehr um Zahlen und wer den nicht die Nr. 1 ist statt um das Fotografieren an sich. Vor allem die Aggressivität dieser Diskussionen im Netz nimmt meiner Meinung nach immer mehr zu – aber nicht nur in diesem Bereich. Ich habe mir vor 2 Wochen die EOS R gekauft (die schlechteste DSLM am Markt 🙂 – zugegeben als legalen Grauimport) und bin wirklich sehr zufrieden damit und verstehe die wirklich sehr ausgeprägte negative Kritik diverser „Influencer“ (und der Name ist für mich Programm!) überhaupt nicht. Ich werde damit sicher wieder die nächsten 5 Jahre sehr gerne fotografieren und mir von der Seitenlinie ansehen wer sich wegen was in den Haaren liegen wird und wo die Entwicklung der Kamera-Technik hingeht. Fürs nächste freue ich mich schon auf das neue 70-200er 2.8. Abschließend hoffe ich für Canon dass die Pro-Variante wirklich eine Top-Kamera ist / wird.

      • @René Unger
        Nur zu Deiner Info – ich bin Ökonom und Dozent für Wirtschaftswissenschaften and er Fachhochschule Nordwestschweiz – das hätte ich ganz knapp noch geschafft!!!

      • joe, denke ich da an meine früheren hochschuldozenten und profs, dann hat das keine aussage (in großen teilen). 😉 😀

      • @Daniel
        das kann ich nachvollziehen, denn sie haben Dir nicht mal Gross- und Kleinschreibung beigebracht oder lang es etwa gar nicht am Professor? Und es „ist“ eine Aussage und nicht es „hat“ eine Aussage, das ist kein Deutsch! Wenn ich es etwas genauer anschaue kommen mir Zweifel ob es wirklich eine Hochschule war die Du besucht hast!

      • joe, das war eigentlich nicht bös gemeint.
        aber;
        1. wenn du meine rechtschreibung bemängelst, solltest du dringend auch auf eigene fehler achten.
        2. wenn du groß und kleinschreibung benötigst um dich mitzuteilen, ist das für mich in ordnung.
        3. in einem meiner studiengänge wurde tatsächlich alles ohne kleinbuchstaben geschrieben.
        4. ich muss nicht die ganze zeit mit meinen hochschulabschlüssen protzen um damit zu argumentieren.
        5. grammatik ist nicht meine stärke, aber deine scheinbar auch nicht.

      • Jaaa,jaaa.

        Muss doch nicht jeder gleich nebenbei ein Steuerfachgehilfe sein.
        Betriebswirtschaft ist nicht jedermanns Sache.
        Es muss auch noch Programmierer und die anderen geben…
        🙂

    • Danke @Jens,
      endlich jemand der Zahlen lesen kann. Bin ja auch dicht am Vertrieb dran und kann nicht sagen, dass es an den RF-Kameras und Objektiven kein Interesse gäbe. Im Gegenteil. Und wer sich in den RF-Communities umschaut, wird da zum ganz überwiegenden Teil zufriedene Kunden sehen. Ich glaube Canon macht gerade viel richtig und die Zahlen sind ein Ausdruck dessen.

  • Für mich geht die (Canon) Welt nicht unter.
    Der Markt ist gesättigt, die Smartphones seit Jahren auf dem Vormarsch mit fast perfekter Fotoqualität.
    Das Smartphone ist ein Multifunktionskomputer. Der Fotoapparat nur ein mehr spezialisiertes Teil. Die wirklichen Berufsfotografen brauchen insbesondere für Sport ihre Geräte und Optiken. Ein paar Zeitungsreporter und im Verlagswesen für Reise und Produktfotografie.

    Dann gibt’s nur noch die Amateurgemeinde. Das ist die Masse. Und die sieht immer mehr im Smartphone ihre Befriedigung. Ist doch ganz klar. Für 6 bis 800 Euro bekommst du das ultimative Kommunikationsgerät mit allem, was man sich wünschen kann. Fotos, Filmen, vielfältigste Nachbearbeitung, Weiterleiten an Freunde und Verwandte, oder gleich in den Druck für die Erinnerung mit dem Taschendrucker. Im besten Fall werden Fotobücher im Din A4 Format gemacht oder der 30×40 Ausdruck für zu Hause um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Dazu reicht es dicke. Feedback kommt sofort aus der Community.

    Und was bekommt man für das gleiche Geld als Fotoapparat? Im besten Fall kommuniziert eine Kamera gleich mit dem Handy. Das bleibt dann für den begeisterten Hobbyfotografen und lässt sich mit einer EOS M völlig ausreichend bewerkstelligen. Das hatte Canon schon sehr früh erkannt, während Nikon und andere lange hinterher hinkten und sich die Canon-Kameras als „Komputer“ beschimpfen lassen mussten.

    Ich find es völlig legitim, wenn sich die Firma nun mehr um den professionellen Bereich kümmert. Für den Amateurbereich bieten sie ausreichend, preiswert, perfekte Geräte.
    Dann wird der Produktionszyklus sowie die Vielfalt in diesem Bereich eben ein wenig eingeschränkt und der Markt weiterhin beobachtet. Und mit R & RP sind sie sowieso perfekt am Start.

    • Danke Micky, du beschreibst die Situation recht treffend.

      Das muss mit einer unglaublichen Zahl hinterlegt werden. Weltweit werden jedes Jahr weit über 1 BILLION Bilder und Videos in der DATENWOLKE gespeichert. Wie viele davon „geteilt“ worden sind ist nicht bekannt.

      Mit was wurde diese unglaubliche Anzahl Bilder/Videos von Milliarden Menschen wohl gemacht? Mit Systemkameras sicher nicht!

      Vielleicht denken Kritiker und Markenliebhaber ob diesen veröffentlichten Zahlen mit etwas mehr Weitblick über die allgemeine schwierige Lage der Fotoindustrie nach! Mit technischen Höchstleistungen alleine ist diese Situation nicht in den Griff zu bekommen.

      Trotzdem gilt für mich persönlich, ohne Fotografie auf hohem Level möchte ich nicht leben müssen. Deshalb bringe ich mich regelmäßig in diesem Forum ein. Manchmal verstehen mich die Mitleser, manchmal liege ich mit meinen Überlegungen daneben, aber gerade das ist für mich der Reiz an der Sache.

      • Geht mir doch genau so @Alfred.
        Ich bin auch ein Techniknerd, was Kameras und Optiken anbelangt und immer auf der Suche nach dem „besonderen Foto“. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich aus gewisser Trägheit heraus oder wegen seiner Unauffälligkeit gerne mal auf’s Smartphone zurück greife. (Man wird nämlich eher angelächelt, wenn man das Smartphone zückt.)

        Ausserdem habe ich für das Verlagswesen recht ernsthaft mit einem hochwertigen iPhone gearbeitet. Die Qualität ist überwältigend. Belichtung, Zeit, Iso, alles steuerbar. Bokeh inklsv. Der einzige wirkliche Nachteil ist A. die Zoom-Möglichkeit, B. die Auflösung für wirklich grosse Ausdrucke und letztlich natürlich die eingeschränkten Lowlight-Möglichkeiten wobei, für die „blaue Stunde“ reicht es letztlich auch.
        Der Witz; ständige Updates, die auch hier die Performance verbessern und dann wird da so ein „Wind“ gemacht, wenn Nikon ein Update liefert, was gleich einem Feiertag gleich kommt *tschuldigung ich muss lachen* und ich hab mir gedacht, hey, endlich auch mal aufgewacht, Frau Nikon ?
        🙂

  • Die Canon R Kameras sind zwar gut, aber nicht besser als die Konkurrenz. Und die Preise sind höher wie bei Nikon und Sony, die schon wieder du ersten Rabatt Aktionen haben…

    • Lassen sie es sich vielleicht von den Betriebswirtschaftsexperten hier im Forum erklären! 😉 Man kann sehr wohl etwas weniger wertiges für sehr viel teurer vermarkten und damit punkten. Hier fließt dann die Psychologie mit ein, wo es doch erst interessant wird. Mit Wirtschaft alleine beleidigen sie zumindest ertrtäglich intelligente Menschen und nur Technikcharts zu lesen oder auf Siemenssterne zu starren, ist auch ein bisschen schizoid oder autistisch.

      Starbucks ist nicht deshalb so erfolgreich, weil sie den besten Kaffee haben, sondern ausschließlich deshalb, weil sie sehr teurer sind und der Kunde sich damit ein elitäres Gefühl und Gruppenbewusstsein erkauft. Er kann es sich leisten, das befriedigt seine Eitelkeit. Er hat es gar nicht nötig zu vergleichen.

      Weiter oben hat einer geschrieben, er habe sich eine Graumarkt R gekauft, deren Leistungsdaten sich tatsächlich wie die Spezifikation einer 2012er Wettbewerbskamera lesen. Er hätte woanders evidenterweise für wesentlich weniger Geld empfindlich mehr Leistung und Möglichkeiten gekriegt, aber darauf legt er eben keinen Wert. Die Canon ist noch ausreichend, nur eben etwas teurer, deshalb ja der Graumarktkauf ;). Man möchte halt dazugehören, ist aber trotzdem etwas knapp…. naja.

      Canon transportiert ein aristokratisches, wertkonservatives, ein victorianisches Lebensgefühl, denn alle anderen sind entweder Toycams oder mangels Skintones sehr schäbig. Ein Mercedeskunde schaut nicht, ob sein Schwabe sich auf dem Nürburgring mit dem BMW messen kann, wo er das Nachsehen hätte und er schaut auch nicht, ob der Lexus vielleicht besser, haltbarer, günstiger im Service und darüber besser ausgestattet sei, er möchte nur den gottverdammten Stern und damit auch gesehen werden.

      Nikon Leute sind eher liberale BMW-Fahrer, Sony-Leute sind progressiv lexus-aufgeschlossen und Canon Leute sind eben Canon Leute, katholisch halt. Das ist auch ok. Das einzige was mich immer gestört hat, dass sie so getan haben, als würden sie sowohl auf dem Nürburgring, als auch auf der Paris-Dakar, als auch im Alttag damit besser fahren. Darum trolle ich. Es ist dieses kotzige „Mia-san-Mia“-Selbstverständnis, dessen die Bayern gerne verspottet werden. Es ist schon ok, den Stern zu wollen, vielleicht als Selbstwertprothese, vielleicht um tatsächlich ein Wir- und Heimatgefühl damit abzumelken, aber es ist nicht ok, so zu tun, als wären damit noch zeitgemäß wettbewerbsfähige Ergebnisse möglich. Natürlich fährt so ein alter W124 Benz oder Royce. Er bringt einen von A nach B und er bietet vielleicht sogar sänftenartige Qualitäten, aber er kann weder bei der Anschaffung, der Spritrechnung, dem Service noch bei sportlich-forcierter Fahrweise mit den aufgeladenen Wettbewerbsprodukten und ihren elektronischen Assistenten noch mithalten.

      Und ein ganzer Stopp SNR-Vorsprung moderner BSI-Sensoren gegenüberf den Sensorleistungen von Canon ist wirklich eine Ansage, genau wie ein IBIS, der in Kombination mit OS heute Dinge und Qualitäten aus der Hand möglich macht, die den Hobbyisten in schiere Begeisterung stürzen! Darum kaufen wir doch, wir wollen uns erproben, wollen sehen was geht und uns über die immer größeren fotografischen Freiheitsgrade und Qualitäten freuen, Ein tolles Lebensgefühl, so ein BMW oder Lexus. Aber die Zahl derer, die auf den Stern stehen ist groß, weshalb wir uns keine Sorgen um Canon machen müssen. Konservative sterben nicht aus. Es ist wie in der Politik.

      Die wollen keinen EVF oder IBIS!!! Die wollen den Spiegel!

      • Dann verzichte ich eben auf ein aristokratisches, wertkonservatives, ein victorianisches Lebensgefühl. Wer will schon was viktorianisches fühlen 🙂 (Herrlich!)

        Aber ich will doch auch:
        5-Achsen Bildstabilisierung und 4K-Video,
        Robustes Design mit Spritzwasser-/Staubschutz
        und als Zugabe ein 25-600 mm-Zoom mit F2.8 im kompletten Bereich.
        Was mach ich nun?

        Ok, ich weiss.
        Das wird die Panasonic LUMIX DMC-FZ1000 für Vierhundertfünfzig oder so.
        Geht doch !
        Und ist wie der MINI von BMW 🙂

      • @Tobi B: Bitte meinen Kommentar nicht als Kritik an der Canon EOS R verstehen. Das ist sicherlich eine tolle Kamera. Ihre Ausführungen sind schon korrekt, aber betriebswirtschaftlich gebe ich Ihnen zu Ihrer Sicht nur bedingt recht. Ein neues Kamerasystem für VF mit neuem Bajonett hat hohe Entwicklungskosten. Diese Entwicklungskosten muss ein Hersteller (egal ob Canon, Nikon)
        Oder anderer) erstmal wieder reinholen. Wahrscheinlich hat Canon hier kalkuliert, dass sie über den Verkauf der bestehenden DSLRs aus dem Produkt-Portfolio diese Kosten wieder reinholen können. Nachdem der Markt der DSLRs sich aber rückläufig entwickelt, weil die Bestandskunden versorgt sind, wird das kaum funkionieren. Die Technik affinen Kunden lechzen nach immer neuen Spielzeug, gleichzeitig sind sie aber auch wechselwilliger als früher. Siehe Verkäufe in EBay, siehe Kommentare in den Internetforen. Übrigens funktioniert das in Premiumsegment der Automobilbranche ähnlich. Sämtliche Kamerahersteller sind betriebswirtschaftlich hier auf verdammt schmalem Grad unterwegs. Und da spielt es sehr wohl eine Rolle, ob ich technisch besser bin als der Wettbewerb und preislich niedriger. Die Zeit der Markentreue ist aus meiner Sicht leider vorbei.

      • Und wie komme ich nun auf eine Lumix DMC FZ1000 für ca. 450,- ?

        Ganz einfach. Habe zufällig im Netz einen sehr begabten spanischen Fotografen entdeckt. Der hatte sein Foto auf FLICKR verlinkt und ich dachte, den schaust du dir mal genauer an. Und dann wurden seine Bilder tatsächlich ausschliesslich mit dieser Kamera gemacht. Erstaunlich und fantastisch.

        Natürlich habe ich bei der Gelegenheit gleich mal nach Fotos aus einer R mit 24-105er geschaut. Erschütternd.
        So dass man zu dem Ergebnis kommt, die Leute haben anscheinend einen Haufen Geld investiert, aber die Fotografie selber bleibt anspruchslos aussen vor.
        Völlig unvictorianisch sozusagen.
        🙁

      • @Tobi B
        Also ganz ehrlich ohne Ironie. Ich finde dass Sie durchaus intelligent schreiben können, leider zerstören Sie das Alles durch ihre Voreingenommenheit. Sie predigen „Freigeist“ und schreiben engstirnig. Wenn Sie so intelligent sind wie ich hoffe, dann denken Sie darüber nach und vielleicht werden Sie dann sogar brilliant. Aber bis jetzt ist es einfach noch zu linkslastig Klein geistig, wenn sie dieser Falle entrinnen, dann haben wir jemanden auf dieser Seite, bei dem es sich lohnt zuzuhören, bis jetzt ist es leider nur linksgefärbtes, voreingenommenes „Gequatsche“. SCHADE

      • Ich bin übrigens nicht katholisch und lese den Spiegel. Ich will ihn nicht, dieses rote Blatt.
        Nur um das mal klar zustellen Herr Tobi.
        🙂

      • @Joe – ach komm.
        Ich empfinde solche Tobi-Texte als Bereicherung. Er gibt sich zwar als „linke Zecke“ 🙂 , aber es wird niemand diskreditiert. Und es ist ohne Frage jemand, der sich Gedanken über das Technikgeschwurbel und Konsumverhalten hinaus macht. Es ist immer ein gewisses Augenzwinkern dabei. Das ist angenehm abwechslungsreich.

      • Tobi B

        Nikon Leute, die es öfters eilig haben, fahren Lancer Evo. Das hat den Vorteil, dass gleich alles aus dem gleichen Hause kommt (Mitsubishi). Wäre natürlich super, wenn die BMW-Fahrer jeweils die linke Spur freihalten würden …

      • Ich nix Mercedes, ich Reisschüssel.
        Aber schon mal einen modernen Stern gesehen, vielleicht auch noch aus der Brabbus Kollektion? Da sehen die Bayerischen Motoren Werke oder die Nobelhobel von Toyota, ganz schön alt aus.

      • Hey Mercedes.
        Was kann ich für sie tun?
        Wo ist die nächste Dönerbude?
        – und dann erhält man, von einer freundlichen Frauenstimme,
        eine Aufzählung.
        Und eine Scheune auf vier Rädern, G 500 4×4 hoch 2 gibt es nur beim Stern.
        Oder einen GLS der tanzen kann.
        Aber, weiter so! Wieder alle vom Sofa aufgescheucht.

  • Jetzt wird es hinten höher als vorne……

    Was mich gestern förmlich elektrisiert hat war die Meldung das Google sich aus politischen Gründen an der „schwarzen Liste“ eines fehlgesteuerten Präsidenten hat beteiligen müssen. Android und bald auch die anderen?

    Also ist meine persönlich Entscheidung einen dritten Rechner mit Linux als Betriebssystem auszustatten und keine Suchmaschine aus amerikanischer Herstellung zu benutzen wohl richtig gewesen.

    Welche Auswirkungen hat das auf die Fotoindustrie, denn jede Kamera ist ein Computer mit Betriebssystem? Kann mir da jemand genauere Auskunft geben?

    Als direkt Betroffener (Huawei Smartphone) werde ich sozusagen „enteignet“ ohne das ich mich wehren kann. Gut, ich kann damit immer noch fotografieren, aber wie lange die sonstigen Funktionen nutzbar sind ist offen.

    Hat da jemand aus dem Forum nähere Informationen?

      • Ist noch nicht heraus, wie es weiter geht.
        Kann sein, dass der App-Store gesperrt wird und dass keine Updates mehr kommen.

      • @ rolf carl

        „alle die schon ein Huawei besitzen, sind nicht betroffen“….sagt wer? Ich hab da ganz andere Sachen gehört. Auch aktuelle SM werden dann wohl nicht mit weiteren Sicherheitsupdates versorgt.

        @ Robin

        Wenn dann wird der Play Store gesperrt. Den App Store gibt es nur bei IOS. 😉

      • Robin, StephanKl,

        was soll die Panikmache? Nichts von dem, was ihr hier heraufbeschwört, wird eintreffen.

        Während ihr hier geschrieben habt, hat sich die Situation schon wieder etwas entspannt.

        Wie wärs mal mit dem Lesen von Wirtschaftsnachrichten? http://www.boerse-online.de z.B.?

      • businessinsider.de schreibt, dass es noch Softwareupdates für das Betriebssystem aktueller Huawei SMs bis zum 19.Aug geben wird.
        Und wie es mit anderen Produkten von Google aussieht, ist ungewiss.

      • also, geht doch Robin

        sicher ist es ungewiss, der Handelskrieg ist ja auch noch nicht zu Ende. Wenn man Angst um Updates hat, kauft man halt momentan keine Chinaprodukte, wo ist das Problem?

    • Alfred,

      noch zu deinen weiteren Ängsten: Diese Massnahme ist auf den Chinesischen Markt gerichtet (Handelskrieg USA/China) und hat keinerlei Einfluss auf Produkte in anderen Ländern. Deshalb ist Huawei der Hauptbetroffene. Solange der Handelskrieg nicht beigelegt ist, würde ich deshalb keine chinesischen SP’s oder PC’s kaufen.

      • Die chinesische Führung interpretiert den Lifestyle für ihr Land eben etwas anders, als jene, die sich ständig reinreden lassen müssen und deshalb nicht vom Fleck kommen.

      • Jede Führung interpretiert den Lifestyle für ihr Land etwas anders, ausser jene wie Deutschland, die sich ständig von Brüssel reinreden lassen und kaum vom Fleck kommen …

    • Ich hab seit Jahren ein Samsung S3 und mir grad, dieses Jahr, wohl eines der letzten neuen S3 gekauft. Ich bekomme von Gockel schon lange keine neuen Updates mehr, habe meine Apps mit einer Back up App gesichert und alles läuft prima.
      Und das Beste ich kann den Akku noch selbst wechseln.
      Also keine Panik auf der Titanic.

      • Die Massnahme von Trump betrifft einzig und allein CHINESISCHE Produkte und hat mit Samsung (Südkorea) überhaupt nichts zu tun!

      • Holla Rolf Carl
        Hab ich auch nicht behauptet.
        Habe nur gesagt, zur Verklarung, ich haben uraltes SM, bekomme keine UPDATES mehr und es läuft, und läuft, und läuft.

      • Holla Rolf Carl
        Ich erkläre es gern.
        Man braucht die dauernden Updates des Betriebssystems nicht zwingend.
        Allerdings hat das ganze Huawei Thema nix mit dem Canon Thema hier zu tun. Gelle

      • Hallo Robin,

        ich erkläre es dir auch gerne: Ich habe Alfred geantwortet auf seine Sorge um Updates zu seinem Huawei SP infolge der Intervention von Trump. Und dann kommst du mit einem alten Gerät, das anscheindend keine Updates mehr kriegt. Etwas daneben, oder?

        Ich schlage vor, du liest das nächste Mal den Text durch, dann weisst du auch, worum es geht. Wenn du es natürlich nicht verstanden hast, dann bist du selbstverständlich entschuldigt. Deutsch ist ja eine schwierige Sprache, gebe ich zu …

      • Buh Buh Rolf Carl
        Mist, erwischt. Mein Babbelfish war aus dem Ohr gerutscht.
        Aber ein Handtuch habe ich immer dabei.
        Deine Meinung und Absolution sind mir ja sowas von wichtig.
        Und wenn du nicht verstehen willst, dann lass es halt.

      • Im Mittelmeer wohl kaum, der von Trump entsandte Flugzeugträger, der wohl von U-Booten begleitet wird, die Atomwaffen an Bord haben, sowie die gesamte abgestellte Flotte sind im persischen Golf stationiert und sollen auch die saudischen Ölanlagen schützen. Trump ist ausserdem ein Bluffer, der wird niemals seine kriegshetzerischen Drohungen wahrmachen. Trump will einen seiner Meinung nach besseren Deal mit dem Iran und keine Brandrodung des gesamten Nahen Ostens. Ich bin deshalb überzeugt davon, dass man sich wegen eines möglichen Kriegs mit dem Iran keine Sorgen machen muss. Man sah es am Beispiel Nordkorea, tausende halbstarke Worte von Trump und dann Verhandlungen, deren Ergebnis sich Trump schönredet.

      • Na, ich weiss nicht.
        Die iranische Führungsriege ist ein anderes Kaliber, als der kleine Mann aus Nordkorea.
        Außerdem umgeben Trump, einige Leute, die keine Gelegenheit auslassen, den Konflikt anzuheizen.

    • Es dürfte die Chinesen nicht vor nennenswerte Probleme stellen, dann eben ihr eigenes Betriebssystem auf die Handys zu bringen.

      Da meint ein Ami, er könne noch wie zu Zeiten der Cocom Liste sich nicht freiwillig unterwerfende Staaten in die Knie zwingen.

      Dabei haben die Globalisierer die Globalisierung längst verloren.
      Es erinnert an den zweiten Weltkrieg, an die Zeit nach Stalingrad, als man im Rückwärtsschritt um den Endsieg kämpfte.

      Das machen die Erfinder der Globalisierung heute auch – wie kleine unreife Kinder, die spielen wollten und das Spiel verloren haben.

  • Der große Nachteil, 4 Prduktlinien. Die Kunden sind verunsichert und kaufen woanders. Abgesehen davon,daß sich 4 Linien nicht dauerhaft gewinnbringend verkaufen lassen.

  • Und da sind sie wieder hervorgekrochen, die ganzen Jammerlappen!

    Wenn man sich anschaut mit welchem Marktanteil Pentax zurechtkommt, ist das Niveau dieser Debatte schon beunruhigend.

  • Mit Kamera Programmierungen kenne ich mich überhaupt nicht aus, ich bin nur ein Anwender. Deswegen bin ich auf Informationen von Fachleuten angewiesen. Jede moderne Kamera ist doch gleichzeitig ein Computer und für die Dinger braucht es ein Betriebssystem.

    Für mich stellt sich zum Beispiel die Frage mit welchem Betriebssystem meine Fujis ihre Updates verarbeiten und ob Fuji dabei von einem amerikanischen Software Konzern abhängig ist.

    Wer sagt denn das der große Macher in den USA nur China im Visier hat, als nächstes kommen Europa und Japan an die Reihe um ihre „Handelsbeziehungen“ neu zu ordnen.

    Da kommen für den „ungehobelten Halbstarken“ amerikanische Software Giganten gerade recht um den Rest der Welt zu geißeln. Naiv wie wir waren haben wir einfach die fertige Software gekauft und uns ohne Nachdenken in die Abhängigkeit von globalen Konzernen begeben. Jetzt bekommen wir die Quittung dafür.

    Also wer kann mir sagen mit was Canon, Fuji, Nikon, Sony, Panasonic programmiert werden und ob vielleicht nicht doch Herr Trump uns Fotografen durch die Hintertüre schaden kann.

    Das Zölle Canon Produkte verteuern könnten ist klar, aber was bedeutet das in der momentanen Absatzriese? Wenn das auch für chinesische Bauteile gilt die alle Hersteller verwenden, wie teuer wird es dann für uns in Europa?

    Ich bin der Optimist, sage es wird schon nicht so schlimm werden und gehe zum Pfeifen in den Keller.

    • Mit welchem Betriebssystem die Fujis laufen weiss ich ehrlich gesagt nicht und habe in einer kurzen Recherche auch nichts gefunden. Canon verwendet jedenfalls für seine neueren DIGIC Prozessoren ein selbst entwickeltes OS, das Canon DryOS nennt. Dieses OS dürfte also von keinem US-Unternehmen abhängig sein. Ich vermute, dass Fuji und die anderen japanischen Hersteller ähnlich vorgehen und eigene, auf ihren jeweiligen Prozessor abgestimmte OSe verwenden.
      https://de.wikipedia.org/wiki/DRYOS
      In der Liste des Links sind allerdings die 5D Mk4 und die neuen EOS R Kameras nicht angeführt, eventuell hat Canon neuerdings ein anderes OS im Einsatz oder aber die Liste ist nicht aktuell.

      Es würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn Canon, Fuji & Co auf Android oder ein anderes kameraunspezifisches (US-)Betriebssystem zurückgreifen würden.

    • Alfred,
      nun mach Dir mal keine Gedanken über den Typ mit der Schiebedachfriese:-))
      Nehmen wir doch die Kameras einfach mal so hin, wie sie ausgeliefert worden sind. Und dann versuchen wir,
      damit zurechtzukommen. Das war ja „früher“ auch so. Oder wir nehmen wieder unsere alten analogen Geräte
      und machen damit weiter (ich weiß: viel viel Arbeit). Übrigens ich komme gerade aus dem Keller und habe die Waschmaschine angestellt (ist nicht vom Internet abhängig, noch nicht)…

    • Servus Alfred!
      Denke das wesentlichere Problem ist, wer produziert was in China und welche Teile liefert China zu. Aber da ist bisher nichts gesperrt worden, da kommen allenfalls Zölle drauf, wenn es in die USA geht.
      Bei Huawei ist das Problem, ihnen wurde Spionage vorgeworfen. Deswegen darf das amerikanische Militär und amerikanische Regierungsstellen u.a. auch keine Lenovo Computer usw verwenden.
      Wenn die Chinesen mit dem Einsammeln der iPhones kontern sollten, haben die Amerikaner die größeren Probleme.