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DJI Air 3: Leichte Drohne mit Doppelkamera und neue Controller vorgestellt

DJI hat die Air 3 vorgestellt, die einige Dinge anders macht als ihr Vorgänger. Auf der Suche nach einer vielseitigen Drohne (nicht nur) für Social Media? Hier.

Wochen der Leaks haben ein Ende

Nach dem offiziellen Teaser in der vergangenen Woche hat DJI der Air 3 wenig überraschend jetzt die offizielle Starterlaubnis erteilt. Angesichts der umfangreichen Leaks im Vorfeld hält die neue Drohne aus der Mittelklasse nur noch wenig unbekannte Neuerungen bereit.

Beide Kameras auf gleichem Niveau

Kennzeichnende Eigenschaft ist wie erwartet die Ausstattung mit zwei Primärkameras, die für Weitwinkel- und Tele-Aufnahmen vorgesehen sind. Beide bieten eine Auflösung von 48 MP, bauen auf 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensoren, unterstützen 10-Bit-D-Log M- und 10-Bit-HLG-Farbmodi und sind in der Lage, HDR-Videos in 4K/60 fps oder Videos ohne HDR in 4K/100 fps aufzunehmen.

Social Media wird im Jahr 2023 natürlich direkt mitgedacht, deshalb ist die Air 3 die erste Air-Drohne mit Unterstützung für 2,7K-Videos im Hochkantformat.

Die Weitwinkelkamera soll auch weite Landschaften vollständig erfassen. Sie bietet eine Pixelgröße von 2,4 μm, eine äquivalente Brennweite von 24 mm und eine f/1.7-Blende. Die Telekamera mit dreifacher Vergrößerung bringt eine Pixelgröße von 2,4 μm, eine äquivalente Brennweite von 70 mm und eine f/2.8-Blende mit.

Fotos und Videos werden entweder auf dem internen Speicher mit 8 GB oder einer microSD mit bis zu 512 GB gesichert.

Technische Daten im Überblick

  • Weitwinkel- (24mm f/1.7) und Telekamera (70mm f/2.8)
  • 48-MP-CMOS-Sensoren mit 1/1,3 Zoll
  • HDR-Videos in 4K/60fps, sonst 4K/100fps, 2,7K hochkant
  • 10-Bit-D-Log M und 10-Bit-HLG
  • Omindirektionale Hinderniserkennung
  • O4-HD-Videoübertragungssystem, bis zu 20 km Übertragungsreichweite und 1080p/60fps Live-Feeds
  • FocusTrack, QuickShots, MasterShots, Nachtmodus, Hyperlapse, Zeitlupe, SmartPhoto 3.0, QuickTransfer, LightCut, One-Tap Edit, Tilt-Shift Effects, Waypoint Flight
  • bis zu 46 Minuten Flugzeit
  • ab 1.099 Euro

Mehr Flugzeit, gleiches Gewicht

Die DJI Air 3 ist außerdem die erste Drohne der Air-Serie, die omnidirektionale Hinderniserkennung besitze und gleichzeitig ihr leichtes Gewicht von nur 720 Gramm (DJI Mavic Air 2 wog 570 Gramm) beibehalte. Für Ausweichmanöver nutzt die DJI Air 3 APAS 5.0, dafür solltet ihr in der App aber den Modus „Bypass“ eingestellt haben.

Zudem erreicht die DJI Air 3 eine Flugzeit von bis zu 46 Minuten, was einer Steigerung von stolzen 48 Prozent gegenüber ihrem Vorgänger entspricht.

Besonders spannend bei den Akkus: Die neue Akkuladestation unterstützt eine Akkumulationsfunktion. Nach Druck auf die Funktionstaste wird die verbleibende Leistung mehrerer Akkus auf den Akku mit dem höchsten Ladestand übertragen. Wie viel Zeit dieser Prozess in Anspruch nehmen soll, verrät DJI leider nicht.

Neuer Übertragungsstandard O4

Mit dem O4-Videoübertragungssystem der nächsten Generation bietet die DJI Air 3 eine (theoretische) Übertragungsreichweite von bis zu 20 Kilometern. Zudem sind zahlreiche intelligente, altbekannte Funktionen integriert, wie FocusTrack, QuickShots, vertikale 2,7K-Aufnahmen, MasterShots, Nachtmodus, Hyperlapse, Zeitlupe und SmartPhoto 3.0.

Kein Verkauf ohne neuen Controller

DJI verkauft die Air 3 ausschließlich in Kombination mit Controller. Los geht es zusammen mit dem neuen (smartphonegestützten) RC-N2-Controller bei 1.099 Euro, inklusive Fly-More-Combo werdet ihr um 1.349 Euro ärmer und mit Fly More und dem RC-2-Controller 1.549 Euro.

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Norbert L.

Sehr cool!

Carsten Klatt

Leider keine variable Blende! Werde auch nie verstehen, warum man in einer Drohne ein kritisches Weitwinkelobjektiv verbauen muss…

rene_z.

An die noch Kinderlosen…
Schnappt sie Euch!

Niko Berndt

Das Weitwinkel ist nicht kritisch, sondern gut und mit einem vernünftigen Winkel ausgestattet. Die feststehende Blende ist für Filmer sehr nachteilig, weil man öfter die Graufilter wechseln muß. Bei wechselnder Bewölkung ein echtes Problem. Es gibt kein echtes Hochformat. Die Kamera wird nicht – wie bei der Mini – ins Hochformat gedreht, sondern nur das Querformat als Hochformat beschnitten. Dadurch stehen deutlich weniger Pixel zur Verfügung als bei der Mini. Grundsätzlich ein gutes Gerät für Fotografen, für Filmer mit Einschränkungen.