Kameras Olympus Panasonic

Ein enttäuschender Tag für alle Micro-Four-Thirds-Fans

Es sollte der Tag des Micro-Four-Thirds-Formats werden, doch Panasonic und Olympus haben bei ihren heutigen Events nichts präsentiert.

Keine Neuheiten im Micro-Four-Thirds-Bereich

Die Veranstaltungen waren angekündigt, die Micro-Four-Thirds-Gemeinde war bereit, das Popcorn war angerichtet und präsentiert wurde am Ende… eigentlich gar nichts. OM Digital Solutions hat angekündigt, dass zukünftige Neuheiten unter dem Markennamen OM System geführt werden, außerdem wurde bekanntgegeben was wir alle schon wussten, nämlich dass an einer neuen “Wow-Kamera” gearbeitet wird. Panasonic hat derweil in ein paar Texten auf der eigenen Webseite den 20. Geburtstag des Lumix Systems gefeiert. Das wars.

Panasonic trifft keine Schuld

Nun muss ich Panasonic ein bisschen in Schutz nehmen und mir an die eigene Nase fassen, das Unternehmen hat nämlich nie irgendwo angekündigt, dass heute eine Neuheit präsentiert wird. Panasonic hat lediglich bekanntgegeben, dass am 27. Oktober 2021 der 20. Geburtstag des Lumix Systems gefeiert wird. Dazu muss aber natürlich nicht zwingend ein neues Produkt vorgestellt werden. Andere Hersteller haben in der Vergangenheit wichtige Geburtstage ebenfalls nicht immer mit neuen Kameras oder Objektiven gefeiert, hier kann man Panasonic also keinen Vorwurf machen.

Olympus hat uns Hoffnungen gemacht

Bei OM Digital Solutions sieht das schon ein bisschen anders aus. Wenn man eine Woche vor der Veranstaltung eine spezielle Seite mit einem großen Countdown für ein “Announcement Event” veröffentlicht, dann muss man einfach davon ausgehen, dass das gewisse Erwartungen hervorruft. Aus meiner Sicht ein unkluger Schachzug des Unternehmens, denn so dürften einige Anhänger enttäuscht darüber gewesen sein, dass lediglich ein neuer Markenname und kein neues Produkt “announced” wurde.

Auch OM Digital Solutions Aussagen zur kommenden Wow-Kamera sehe ich ehrlich gesagt etwas kritisch. Ich zitiere: Mit der neuen Kamera soll das Micro-Four-Thirds-Format “massive Fortschritte beim Erreichen des nächsten Levels” machen, außerdem soll mit der Kamera ein “noch nie dagewesenes fotografisches Erlebnis” möglich werden. Das sind große Worte, die eine extrem hohe Erwartungshaltung auslösen dürften. Ob man der am Ende gerecht werden kann?

Die Zukunft wird es zeigen. Mit neuen Informationen zu den Neuheiten von OM Digital Solutions und Panasonic kann man nach dem heutigen Tag aber erst Anfang 2022 rechnen.

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Leonhard

Na die müssen auch massive Sprünge im MFT machen, schon deshalb, wenn die noch lange nur “WAU-WAU” machen, dann sind in der Zwischenzeit die SP-Sensoren schon größer als MFT, dann wird es kritisch.
Mir stellt sich langsam die Frage ob “totgesagte länger leben” oder ob “Tote noch lange reden können!”

Henry 333

…dann sind in der Zwischenzeit die SP-Sensoren schon größer als MFT…
Sony nutzt in seinem neuesten SP nur 60% des 1″ Sensors, wird also noch ne Weile dauern

Ingo

Briefkastenfirma? Scheint momentan eigentlich nur die Werbeabteilung zu arbeiten, und das noch nicht einmal wirklich gut.

Knut

Tja, ich frage mich sowieso wohin die Reise geht.
Mir sind die Kameras mittlerweile mit Funktionen viel zu überladen. Filmen will ich nicht, 4K, 8K, und was nicht noch alles.
Nun gut, ich betreibe die Fotografie als ernsthaftes Hobby und nicht und nicht um ein Multifunktilnskuddelmuddel gassi zu führen.
Es ist völlig klar, daß die Bildqualität ganz entscheidend auch von der Software beeinflusst wird. Vielleicht wäre eine Steigerung der Bildqualität möglich wenn an einige dieser Funktionen weg ließe.
Zu Kleinbildzeiten hat man ja vieles hinbekommen was einen zum Staunen brachte. Ich für meinen Fall würde auch gutes Geld für eine Kamera bezahlen wenn die Bild und Gehäusequalität stimmt.
Ich zitiere:
Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient. Aristoteles (384-322 v. Chr.).
Und das stimmt bis heute.

Joschuar

Wiedermal nichts verstanden, mit was hat man denn zu Analogzeiten fotografiert ??
ISO 3200 SW und später das gleiche in Color und was haben die Gerauscht ??
Und heute mekert man wenn man nicht mit 25.000 Fotagrafieren kann, ganz zu schweigen von AF.??
Oder der Qualität der Objektive, wenn man seine Kamera Spartanisch benutzen will, muss nan sich nur einmal die BA zur Hand nehmen uns sie nach seinen bedürfniessen einstellen. Man kann sogar den Ausläser für Video mit einer anderen Funktion belegen und braucht die Videofunktion garnicht nutzen.
Aber rumheulen das man nur eine Fotokamera braucht und den Videoanteil nicht Zahlen will, lebt in einer Blase der Ahnungslosen 😉

DennisR

Ich denke mal es geht auch darum, das man die Entwicklung sowie Implementierung von nicht benötigten Funktionen mitzahlen muss. Genauso scheint er zu wünschen, das die Budgets für die Entwicklung einfach auf eine Kernkompetenz gelegt wird, als sie auf mehrere zu verteilen, um so ein besseres Ergebnis bzgl. der Qualität zu forcieren.

Aber am Ende muss man hier einfach sagen, das die Hersteller nachvollziehbar versuchen, den Künstlern so viel in die Hand zu geben, wie es geht, um so auch für so viele wie möglich interessant zu sein.

Knut

Ja, so ist es.
Aber die Funktionsvielfalt ist eben auch ein Hemmniss. Ein Sensor und der Technikteil dahinter, der fotografieren und Filmen in allen Varianten soll ist auch eben ein Kompromiss.
Wie beim Werkzeug. Ne 15 h7 Reibahle ist eben genauer als ein 15 er Bohrer.

V.G. K..

Henry 333

….wenn ich den Videoteil weglasse würde das etwas an der Bildqualität ändern? Wäre der Sensor dann ein anderer? Ich dachte immer Video wird hauptsächlich über Software implementiert und ist eher abhängig von der Prozessorleistung, oder?
Ich nutze die Videofunktionen meiner Kameras auch nicht aber ich sehe das ganz pragmatisch, ohne den Videoteil würden die Verkaufszahlen geringer ausfallen was bedeuted die Preise gingen nach oben.
Und vielleicht kann ichs ja doch mal brauchen. Und wie Joshuar schrieb: Man kann sogar den Ausläser für Video mit einer anderen Funktion belegen und braucht die Videofunktion garnicht nutzen.

Natürlich ist eine Reibahle genauer als ein Bohrer. Aber um eine Reibahle einzusetzen muss ich vorbohren und habe dann zwei statt einem Arbeitsgang, was soll damit bewiesen werden.

Knut

Also,
erst mal Danke für den ABSOLUT unverschämten Tonfall.
Aber Sie scheinen es nicht verstanden zu haben. Und selbstverständlich geht es nach dem drücken des Auslöser zur Bildbearbeitung.
Drücken und fertig kann jeder.
Meckern wenn man nicht mit mit 25000 ISO ablichten kann, der AF war damals nicht gut? Objektive so lala?
Da spricht wirklich Unwissenheit.
Wie hab ich damals nur die Sportfotografie hinbekommen und das mit nem Bruchteil an Auslösungen? Tolle sehr detaillierte Makros, wie ging das bloß?
Das Auge zählt.
Blase?
Scheinbar sollten Sie sich mehr Technikverständnis aneignen und damit meine ich nicht Funktionsvielfalt auswendig lernen.

Joschuar

Ja das mit den Worten, gut ich habe auf Deine Äusserung geantwortet! Aber ich habe Deine Antwort, die so in vielfacher Weise getroffen wird, gemeint das eben viele, wie ich auch, aus dem Analogen kommen und meinen das heute die Technik immer noch nicht gut genug ist. Und das habe ich gemeint! Und nochmal, eine reine Fotokamera bauen ist nicht günstiger als eine Hybridkamera zu bauen. Nur das es wirklich teuer ist zwei verschiedene zu bauen, weil 10.000 Foto- und 8.000 Video-Kamras bauen macht keinen Sinn wenn man mit den 10.000 Foto-Kameras auch Video kann. Tendenziel ist es sogar so das es in naher Zukunft keine Fotokameras mehr gibt, sondern nur noch Videokameas mit denen man AUCH Fotos machen kann !!! Was dann??? Weil sich der Markt so entwickelt !!! 8K lässt Grüßen !?! Und mit drücken und fertig ist es eben nicht getan, aber ich glaube das hast Du auch nicht wortwörtlich gemeint! Was noch dazu kommt das es evtl. auch keine 2,8er Zoom- Objektive mehr geben wird, erstens die Sensoren immer besser werden und die Lichtstärke unter geordnet wird und zweitens die BA-Software auch immer besser wird mit KI und somit die Schärfentiefe (Bokeh) nur noch per dieser… Weiterlesen »

Charlie

Dann auf zu LEICA. Eine M macht unbändigen Spass.

Knut

Oh ja, eine super Kamera.
Ein Träumchen, wie es so schön heißt.
:-))

Mirko

oder etwas preiswerter Xpro3

Frank

Sehe ich auch so. Außer Spesen nichts gewesen.

J.Friedrich

Glamouröse Gerüchte, Geschichten, Gelaber, Gelulle, Geplapper, gelinde gesagt: glanzloser Grabgesang … Ruhe in Frieden MFT

Joschuar

Tote leben länger, geht das gelaber schon wieder los ?? Wenn Du keine MFT hast oder willst ist ja OK.

J.Friedrich

Abgesehen davon das es sich um eine Meinung handelt: G9 u. GX9 plus 4 PanaLeicas besessen. Leider sehe ich es anders, leider! Die Beatmung wird irgendwann abgestellt, ob Patientenverfügung vorhanden oder nicht.

Charlie

Es wird Zeit, dass die Chinesen auch in dieser Branche wach werden. Dieses Geseiere von japanischen Firmen kann man kaum noch ertragen.

Ralle Art

Ich denke mal die haben gesehen was mit der z9 kommt und machen jetzt lieber was anderes.

Alfred Proksch

Einer meiner Mieter (Tiefbauer/Kanäle und so Zeug) wartet seit zwei Wochen auf so etwas banales wie Röhren. Noch einmal 14 Tage und er muss für seine Leute Kurzarbeit beantragen.

Vielfach sind Micro-Four-Thirds Kameras die richtige Wahl. Über die Vorteile wurde schon ausführlich diskutiert. Was mir z.B. an den Panasonic Kameras gefällt ist genau die implementierte Software weil sie das Bilder machen erleichtert.

Olympus ist mir persönlich als System zu wenig bekannt, einzig die nicht mehr gebaute Pen-F hatte mein Interesse. Da war ich damals knapp vor dem Kauf aber ein drittes System nur zum spielen?

Was ich nicht verstehe ist das sich die Hersteller „zu schön“ finden um ihre verzögerte Produktion offen zu erklären! Selbst länger im Verkaufsprogramm befindliche Geräte sind nicht verfügbar. Himmel Arsch und Zwirn, sagt doch einfach die nackte Wahrheit und jeder kann damit leben.

Charlie

Genau in die PEN-F hatte auch ich meine Hoffnung gesetzt. Dann eben nicht. Die müssen verkaufen, nicht ich.

Ralle Art

ich hoffe es war nicht ihre letzte Hoffnung und es geht ihnen gut.
Bleiben sie stabil.
lg

Ralle Art

Nö, die Wahrheit wäre das die Konsumgesellschaft so nicht weiter leben kann, wir uns auf Extremwetter einstellen müssen und Millionen von Menschen nach Europa kommen werden, weil es in vielen Gebieten der Welt zu heiß und trocken wird. Und wenn nur Chinas Millionäre kommen sind das schon um die 100 millionen menschen. Das würde zu ganz anderen Problemen führen. Warum wohl wollen ein paar Milliardäre wohl den Planeten verlassen und im Weltraum leben. einfach mal weiter denken. Der gleiche Grund wieso Menschen mal nach Amerika sind.
Ist ihnen das Wahrheit genug?
in freundiger Erwartung einer Z9
lg

Thorsten Hej

Ich denke sie haben in ihrem Announcement klar gemacht, was Phase ist. Sie spielen eben nicht das Spiel mit, welches die Mainstream-Marken wie Sony oder Canon vorgeben. Also gibt es eben nicht ständig neue Kameras oder Objektive. Wenn jemand sein G.A.S. befriedigen möchte, gibt es doch genug andere Firmen… Aber wenn man sich manche Kommentare hier durchliest, geht es vielen (angeblichen) Fotografen anscheinend nicht um die Fotografie, sondern nur darum ihre Ansicht als die einzig wahre und die Kamera-Firma ihres eigenen Equipments, als die beste dazustellen. Armselig..

Alfred Proksch

Hallo Thorsten Hey,

als ich seinerzeit meinen begründeten Wechsel zu einem anderen System kundgetan habe musste ich viele abschätzige „Äußerungen“ aushalten.

Positiv betrachtet ist dies oft einer gewissen Betriebsblindheit zuzuschreiben. Vielfach haben Nutzer einer Marke Ängste das sie für sich selbst „falsch“ eingekauft hätten weil sie keine persönlich Bedarfsanalyse gemacht haben. Das darf natürlich nicht sein, deswegen ist die eigene Kamera immer das Gelbe vom Ei. Insofern sind solche Kommentare verständlich.

Das eigene System kann für den jeweiligen Nutzer aber genau so gut optimal sein weil seine Sparte der Fotografie bestens bedient wird. Leider fehlt der Blick nach allen Seiten, nur so sind aggressive Kommentare möglich.

Charlie

Als LEICA-Knipser geniese ich meine innere Ruhe und widme mich ganz der M-Fotografie. Aber eine PEN-F für meine M-Objektive hätte schon Spass gemacht.

Markus B.

Hier geht es nicht darum, mit welcher Kamera man gute Fotos machen kann und, ob man sich wirklich alle 3 Monate eine neue Kaufen muss oder ob man gleich morgen früh panisch sein gesamtes Olympus-Equipment abstossen muss. Das spannende Thema ist vielmehr: In welche Richtung entwickelt sich OMDS? Geht die Geschäftsstrategie auf? Wird die Firma mit ihren Produkten überleben? Ich sehe das als eine rein betriebswirtschaftliche Diskussion. Ich finde diese Diskussion sehr spannend, auch wenn ich schon seit einiger Zeit nicht mehr mit Olympus fotografiere. Trotzdem wünsche ich Olympus weder den Untergang, noch empfinde ich Schadenfreude über eine meiner Meinung nach verkorkste Werbekampagne.

Leonhard

Also wieso lese ich immer Dinge nicht, welche andere Leute dann lesen?
Mal von irgend welchen “Ansagen” abgesehen sollte jedem klar sein: Doch, die spielen genau diese Spielchen mit, jedenfalls, wenn sie auf Dauer die Absicht haben, überhaupt noch mit zu spielen.
Nicht der Kunde muss jeden Tag eine neue Kamera kaufen, nein, aber die Hersteller, die müssen jeden Tag Kameras verkaufen weil eben auch jeden Tag in jeder Firma Kosten anfallen.
Jedem Vertriebsmitarbeiter ist vollkommen klar, das härteste Brot ist und bleibt das Neukundengeschäft! In meinem Fall ist es für Canon viel einfacher, mir noch eine weitere Kamera anzudrehen als auf die Suche nach einem Neukunden zu gehen, der überall schaut und keine Altlasten sein eigen nennt.
Die “alten Modelle”, die sind ja sicherlich auch bei OM grundsolide, gut verarbeitet und was man sich nur wünscht, nur, wenn da nicht eine kaputt geht, dann kauft die sich doch keiner, er hat sie ja schon.
Da OM erst vor kurzem übernommen hat brauchen die natürlich Zeit, ob der Kapitalmarkt die denen lässt ist eine andere Frage, außerdem sind in Allianzen ja auch noch andere Unbekannte, was macht Panasonic und und und.

Markus B.

Es ist schon traurig. Meine erste DSLM mit Wechselobjektiv war 2014 eine EM-10 MKI. Olympus war einer der technologischen Vorreiter bei den spiegellosen Digitalkameras. Das war zu einer Zeit, wo Canon und Nikon noch nicht wussten, was spiegellos ist. Olympus hat als eine der ersten Firmen Bildstabilisatoren in die Kameras eingebaut, Funktionen für HDR-Fotografie implementiert etc. DIe Kameras waren seinerzeit technoloigisch führend und richtungsweisend. Leider haben sie diese technolgische Vorreiterrolle nicht wirklich halten können. Spätestens mit dem Einstieg von Sony in die spiegellose Vollformat-Fotografie, sank der Stern von Olympus und Panasonic. Fast 8 Jahre später haben sämtliche grossen Marken spiegellose Kameras in diversen Klassen am Markt etabliert. Die Produkte von Olympus haben sich nicht wirklich weiterentwickelt. Die verwendeten Sensoren sind schon seit fast 5 Jahren auf dem Markt, neue Funktionen und Features Fehlanzeige. Inzwischen sind sie in einer Nische gelandet. Ob sie in dieser Nische trotz Umfirmierung und technologischem Rückstand überleben können?

Knut

Ich glaube nicht dass sie überleben werde. Ich bedaure das zutiefst. Ich vermute das eigentliche Ende trat mit den neuen Proobjektiven Anfangsöffnung f4 ein. Das macht das Spiel mit der Schärfentiefe, Lichtmenge/Belichtungszeit noch schwieriger.
Aus eigener Erfahrung und in diesem System von Beginn an beheimatet weiß ich daß nur zu genau.
Da nützt ein anderer Body leider wenig.
F4 macht man bei Vf und APSC um die Objekte kleiner zu bekommen und weil sie so günstig korrieren zu können.
Ich vermute es gibt keine wirkliche Richtungsentscheiung in dieser Firma und das wird Ihnen das Genick brechen.
Warten wir die kommenden 4 Jahre ab. Dann haben wie Gewißheit. Aber wie diese dann aussieht, keine Ahnung.

Frank

Also, beim 12-45mm f=4.0 Pro kann ich den Schritt noch einigermaßen nachvollziehen. Es geht um Fertigungskosten, und damit um einen niedrigeren Verkaufspreis, so wie das reduzierte Gewicht.
Für die reine Landschaftsfotografie mag das auch noch in Ordnung gehen. Und wem das zu lichtschwach ist greift dann zum 12-40mm f=2.8 Pro.
Absoluter Schwachsinn hingegen ist das 8-25mm f=4.0 Pro. Lichtschwach, schwer und zu teuer. Ich denke mal, die Entscheidung für die Produktion ist schon im Sinkflug von Olympus getroffen worden.

Knut

Das ist auch mein Gedanke.
Das ist schade, den den Profibereich verliert man so. Den Hobbyfotografen welcher sich wirklich mit Bildgestaltung, dem Spiel von Zeit, Blende und Brennweite auseinandersetzt wird abwandern.
Ich kann aus diesem Grund nur raten seine Ausrüstung so lange wie möglich zu nutzen. Man weiß bei keinem Hersteller wo die Reise hingeht, denn niemand von uns kennt die Unternehmenszahlen im Hintergrund.
Aber wir erleben hier ja das Spiel. Nachfolgemodell welche bei genauen Hinsehen keine sind, einfach mal nen Bajonettwechsel vollziehen und und und.

Ich finde das wirklich schade. Die Gehäuse von Olympus und Panasonic sind wirklich klasse. Als ich damals G9 in die Hand nahm, dachte ich nur, klasse wie die in der Hand liegt, wie reingegossen. Ein echtes Werkzeug. Aber, aber eben nur mit den Lichtstarken Olympusobjektiven.

Markus B.

Volle Zustimmung. Ich hatte eine G9 und habe auch mit einer EM1x fotografiert. Beide lagen perfekt in der Hand. Problem ist aber, dass beide Gehäuse gewichtsmässig am oberen Ende der MFT-Kameras angesiedelt sind. Beide bringen nur was mit lichtstarken Objektiven, die die ISO-Schwäche des MFT-Sensors kompensieren. Diese sind aber gross und schwer und schon büsst MFT seine Gewichtsvorteile komplett ein. Inzwischen gibt es immer mehr kleine APS-C oder VF Gehäuse, die genauso gross und schwer wie ein MFT Gehäuse sind (siehe Fuji X-E3/4, XT-2/3 oder aber eine Canon RP, auch die A7-Modelle sind – bestückt mit einer Festbrennweite – relativ kompakt). Ich denke MFT bekommt sowohl von unten (Smartphone), als auch von oben (APS-C und VF) immer mehr technologischen Druck. Die Gretchen-Frage ist, schafft es das MFT-System sich zukünftig aus dieser Klammer zu lösen? Und wenn ja wie? Nichtstun ist für mich keine Option…

Frank

Ich hatte ja gehofft, daß OMDS und Panasonic vielleicht die Mft-Schiene zusammen fortführen, um so die Fertigungskosten drücken zu können. Der Gewichtsvorteil des Mft-Systems geht verloren, wenn man an die kleinen Kameras riesige Pro-Objektive anschließt. Aber das ist auch nicht unbedingt nötig.
Die Stärke gegenüber APS-C wird doch nur ausgespielt, wenn ich an die kleine Kamera beispielsweise eine kleine Festbrennweite anschließe. An die Bildschärfe käme kein Smartphone heran, und auch vor APS-C bräuchte sich Mft nicht zu verstecken. Und die Festbrennweiten sind lichtstark. Das brauche ich doch für die Freistellung unbedingt.
Auch ein 12-45mm Objektiv könnte ich mir noch gut vorstellen. Aber dann nicht mit einer Offenblende 4.0. Da läge Entwicklungspotential.

Frank

Ich glaube, ein Großteil der Profis ist bereits abgewandert, weil das Angebot immer spärlicher wurde.
Ich habe mich seinerzeit für Olympus entschieden, weil ich den Videopart der Kamera eigentlich nie genutzt habe. Und da sich Panasonic immer weiter in diese Richtung bewegt hat, bin ich bei diesem Hersteller gelandet. Die Objektive sind ja eh an beiden Kameras verwendbar.
Ein Kollege des Fotoklubs hat damals den Wechsel zu Nikon vollzogen. Er ist aber auch Vollprofi.
Da war die Sensorgröße auch ausschlaggebend, bei mir eher das Gewicht der Ausrüstung.
Besagter Kollege geht dann auch nicht mehr zum Kraxeln in die nahegelegenen Pyrenäen.
Aber auch bei Nikon ist noch nicht absehbar, ob sie letztendlich überleben werden. Wenn die Konzernmutter Mitsubishi erst einmal der Geldhahn zudreht, dann ist auch da Schluß.
Gut Licht vom Atlantik!

Knut

Ich bin damals wegen der Sensorreinigung und der Wetterfestigkeit bei Olympus gelandet und hatte vom ersten Tag an die EM5. Vor zwei Jahren sollte dann ein anderes Gehäuse der und die G9 wra in meiner Hand einfach viel angenehmer als die E1 MK… .
Ein Systemwechsel kam nie in Frage. Einmal kostet es sehr viel Geld, ich bin schließlich Hobbyist und zum andern nutze ich ja 2,8er Proobjektive und die sind schon klasse.
Aus diesem Grund können ruhig ein paar Jahre ins Land gehen und dann kann man alles neu bewerten.

Frank

Sehe ich grundsätzlich genauso. Ich werde einen Teufel tun, einen Systemumstieg zu vollziehen. Selbst wenn OM-System nicht überleben sollte.
Auf der anderen Seite mißfällt mir der Gedanke, um jeden Preis im Spitzensegment mithalten zu wollen. Da kann Mft nur den Kürzeren gegenüber APS-C und VF ziehen. Dafür ist das System aber auch gar nicht konzipiert worden. OM-System sollte die Stärken ausbauen, für die das System gedacht war. Und wenn das dauert, dann ist das halt so.

Knut

In diesem Sinn, machen wir tolle Bilder und erfreuen uns und andere daran.
V.G K..

Henry 333

Sie haben nichts präsentiert. Na und! Ich habe überhaupt nichts dagegen das sich die Produktzyklen verlangsamen. Das schont meinen Geldbeutel enorm.

nikole

Nix neues bei mft
ike häng mich uff.

nikole

Die einzige Nachricht ist doch:
es ist
“noch nicht Schicht”

Joachim

aus dem Blickwinkel eines Hobbyphotografen:
Olympus, war immer so eine Traumkamera.Das waren relativ kleine und smarte Fotoapparate. Sozusagen ein Handschmeichler. Ich erinnere mich noch an eine Photokina; da war die news, wir bauen nur noch MFT. Habe auch noch Aufkleber davon in der Schublade. Olympus hat dann MFT gut weiterentwickelt. Es ist ja eine Optikfirma (Medizin, Mikroskope usw.) und hatten irgendwann gemerkt, das wird zu teuer. Vielleicht erleben wir demnächst mit OM eine Auferstehung. Die Geduld wird schon strapaziert.
Zu Pana kann ich nur sagen. Die sind immer Top gewesen. Denke ich an meine TZ10, dann macht die noch immer gute Bilder mit GPS Angabe. Meine LF1 ist sozusagen immer dabei. Ein Bild von ihr kommt demnächst in den Kalender vom Bistum Aachen zur Heiligtumsfahrt 2023 (Glasfenster in der evang. Kirche Aachen Kornelimünster als Kraftort). Was soll Pana auch noch Neues bringen. Das Sysem ist im Prinzip ausgereizt. Wer es sich leisten kann, vermag sich eine Leicalinse (L-mount) davorsetzen und man hat höchste feine Bildqualität.
Durch SM erlebt der Markt disruptive Anteile. Sich im Markt behaupten ist schwierig.