Marktgeschehen

Ende der Chipkrise in Aussicht – zumindest teilweise

Wenn man glaubt, das eine Problem in den Griff bekommen zu haben, könnte sich ein neues auftun.

US-Regierung veröffentlicht Lieferkettenbericht

Die allmächtige Chipkrise: Wirtschaftliche Bedrohung für Unternehmen, hauptsächlich nervig für Kunden und vor allem immer wieder Anlass für Analysten und andere Experten, darüber zu spekulieren, wann sie denn endlich vorbei sein könnte. Jetzt hat das US Commerce Department einen Bericht über die Halbleiter-Lieferkette veröffentlicht, der einen Chipmangel bis mindestens Ende 2022, vielleicht sogar 2023 prognostiziert.

Chipmangel: Das sagen Kamera- und Objektivhersteller

„Wir sind noch lange nicht über den Berg“, wird Abteilungssekretärin Gina Raimondo darin zitiert, berichtet Bloomberg. Der durchschnittliche Lagerbestand der für den Bericht angefragten Unternehmen habe sich sogar drastisch von 40 auf fünf Tage reduziert, jede kleine Verzögerung könne Firmen also an den Rande des Ruins treiben.

Selbst wenn sie wollte, kann die US-Regierung dieses Problem natürlich nicht mal eben aus der Welt schaffen. Um langfristig nicht mehr so abhängig von Chipherstellern in Fernost zu sein, soll die Regierung aber mithilfe eines 50 Milliarden Dollar schweren Subventionspaketes Anreize zur Erbauung entsprechender Fabriken in den Vereinigten Staaten schaffen. Bis diese Fabriken gebaut sind und erste Ergebnisse liefern können, werden aber Jahre vergehen.

Mangel könnte sich in Überangebot umkehren

Gleichzeitig vermittelt ein Bericht von Nikkei Asia den Eindruck, dass ein Ende der Chipknappheit sich auch ins Gegenteil umkehren könnte. Demnach würde 2023 eine massive Welle neuer Lieferungen anlaufen. Da dann jedoch vorrangig Halbleiter mit größerer Strukturbreite produziert würden, seien bei Chips des oberen Segments weiterhin Lieferschwierigkeiten zu erwarten.

Ein weiterer potenzieller Engpass für die gesamte Branche sei die Versorgung mit Seltenen Erden und anderen Rohstoffen, die für die Herstellung der Halbleiter benötigt würden. Die zunehmenden geopolitischen Spannungen und gesetzliche Regularien, bestimmte Emissionsziele zu erfüllen, würden die Verfügbarkeit zusätzlich gefährden.

Wenn alle Faktoren – Politik, Rohstoffe, Klimawandel – die Produktion also nicht beeinträchtigen und alles „nach Plan“ läuft, ist eine zweigeteilte Chipkrise nicht auszuschließen. Die sogenannten „mature nodes“, also Halbleiter mit größerer Strukturbreite, wären dann wieder eher verfügbar, die kleineren, die Hersteller für Kameras und andere, feinere Elektronik benötigen, nicht.

Quellen: PetaPixel | Canon Watch | Beitragsbild: L N

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Cheryll

In Japan sollen auch entsprechende Fabriken gebaut werden. Wenn eine neue Virus Mutation die Fabriken bzw. die Mitarbeiter lahmlegt, kann dort trotzdem nichts oder nur wenig produziert werden.

Carsten Klatt

Jetzt bauen alle Werke und in zwei Jahren gibt es mehr Computer-, als Kartoffelchips. Gut, dann haben wir eben da einen Engpass.

Alfred Proksch

Warum soll die Welt kollabieren nur weil nicht genügend elektronische Cips vorhanden sind? Vielleicht ist es sogar gut wenn das Produktionstempo gedrosselt wird. Die Software der gebauten Produkte könnte sich verbessern und die Update Flut zur Fehlbeseitigung hätte ein Ende weil mehr Zeit für saubere Arbeit vorhanden ist.

Das dadurch Preise steigen ist jedem klar, ein Mangel bedeutet in jedem Fall höhere Preise, egal was der Grund dafür ist. Es gilt aus der Situation zu lernen. Mir hat jemand den großen Vortrag von Konkurrenz, weltweitem Preisdruck, was gegen Bevorratung spricht, das nicht jeder alles selber machen könne und vieles mehr 40 Minuten lang ins Ohr gesungen. Das ist Schnee von gestern! Siehe die allgemeine momentane Lage.

Die Zeit um andere geschäftliche Srategien zu entwickeln ist angesagt. Gegen Globalisierung ist nichts einzuwenden gegen Monopolismus aber schon. Der Denkfehler liegt schon am Anfang wo der Produktionsort und der Verkaufspreis einer Kamera festgelegt wird. So Dinge wie alternative Lieferanten-ketten oder kurze Transportwege werden nicht bedacht.

Alfred Proksch

Wirklich alles muss ein Schnäppchen sein, vom Apfel bis zum Streichholz! Arbeitszeit, Menschen die uns „versorgen“ sind kein Schnäppchen. Sie müssen vernünftig leben können.

Produkte ausschließlich über den Preis verkaufen ist leicht solange es Kunden mit gutem Einkommen gibt. Nun verlieren kleine und mittlere Einkommen an Kaufkraft. Genau die breite Masse die sich bisher den kleinen Luxus Fotografie gegönnt hat kann dieses nicht mehr stemmen. Noch billigere Kameras bauen wird langfristig nicht helfen.

Bis zuletzt dringend benötigt wird (Bargeldloses einkaufen, Informationen, Bestellungen, Termine usw.) das multimediale „Arbeitstier“ Smartphone. Damit lassen sich unter anderem wie jeder weiß richtig gute Bilder machen. Das ist real die Grundversorgung für Foto/Video geworden.

Der Chipmangel wird die Selektion in wichtig oder weniger wichtig beschleunigen. Am Ende der Kette steht der Verbraucher vor einem sehr teuer gewordenem Fotoapparat der mit einem noch teurer gewordenem Objektiv bestückt werden muss. Nebenbei bemerkt verringert sich der preisliche Abstand zum angeblichen Luxushersteller Leica zusehends.

Was helfen heute neue Chipfabriken die in zwei-drei Jahren ihre Produktion aufnehmen?

joe

…Wirklich alles muss ein Schnäppchen sein, vom Apfel bis zum Streichholz! Arbeitszeit, Menschen die uns „versorgen“ sind kein Schnäppchen…Alfred Du hast vollkommen recht! Was erwartest Du wenn „Geiz geil ist“. Die meisten vergessen beim Einkaufen, dass von dem Erlös, den ein Produkt einbringt u.a. das Gehalt bezahlt werden muss – auch das Eigene. Vor etwa 2 Jahren hat bei uns in der Familie ein Umdenken statt gefunden, angeregt durch unsere Töchter. Zwar haben wir schon länger alles was aus der Region erhältlich war direkt beim Bauern gekauft, vom Gemüse über Salat oder Eier, obwohl wir zum Beispiel für zwei Eier vom Bauern 10 vom ALDI bekommen würden. Seit zwei Jahren essen wir aber auch erheblich weniger Fleisch und nur noch aus der Region und nur noch aus natürlicher Haltung. Das ist letztlich durch den geringeren Konsum nicht mal teurer und man hat noch ein gutes Gewissen dabei. Dass man von einem 100% Lohn leben können sollte ist eigentlich selbstverständlich, aber durch die Globalisierung nahezu unmöglich, denn die Arbeit wandert dorthin wo sie am Billigsten ist und das ist vorwiegend in Asien. Wenn wir also Arbeit wieder besser entlohnen wollen müssten wir tarifäre Hemmnisse aufbauen, was kaum möglich sein wird oder… Weiterlesen »

Robin

Die starken Kopfschmerzen kommen übrigens durch den zu engen Heiligenschein.
Haltet diese Vorträge mal einen Müllsammler in Manila oder einem halbtoten Inder, der Computerschrott zerlegt.
Wer hat’s erfunden?

Robin

Tödliche Bakthyar Drohnen fliegen mit neutralen, österreichischen Rotax Motoren.
So einfach isch s‘ Welt.
Aber s Heidi lacht.

joe

Wem hilft Betroffenheit?

Thomas Müller

Österreich ist in der Nato und EU und damit nicht neutral. s´Heidi isch abr us de Schwiz und diese Schweiz hat sich ebenfalls den Sanktionen vollumfänglich angeschlossen. Sie ist somit auch nicht mehr wirklich neutral, übrigens das erste mal seit – ich glaube – dem Ende von WKII. Die Welt ist also doch nicht so ganz einfach und erst recht nicht die weltweiten Lieferketten. Letztere sind komplex miteinander verwoben.

Thomas Müller

Ups, habe gerade gelesen, dass Austria doch nicht in der Nato ist, aber enge Beziehungen zur Nato unterhält. Ändert aber nichts daran, neutral ist Austria nicht wirklich, auch wenn sie selbst meinen es zu sein.

joe

Na das ist ja mal eine tolle Analyse. Ferndiagnostiker, Weltverbesserer und Papst in einer Person! Du bist also die berühmte Dreifaltigkeit! Ich muss dich aber enttäuschen ich bin Agnostiker, falls Du nicht weisst was es bedeutet, schau es nach – Herr Google weiss das! Wenn Dir das alles hier auf den Zeiger geht, dann laber hier nicht rum, sondern hilf einfach denen die es brauchen. Vom Betroffen sein wurde noch Niemandem geholfen – also tu was und laber andere nicht von der Seite an und spiel nicht den Besserwisser! Alternativ kannst dir auch einen Hund kaufen, der widerspricht dir nicht und wenn Du ihn richtig erziehst folgt er Dir aufs Wort!

Robin

[Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentarrichtlinien entspricht.]

Robin

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Mark Göpferich

@Robin: Wenn du für die Kommentarfunktion nicht gesperrt werden möchtest, dürftest du das Spammen jetzt sehr gerne unterlassen.

Robin

Warum darf ich dann subtil beleidigt werden und darf nicht reagieren? Übrigens du darfst mich gern sperren. Sperren ist immer weise und gut.

Mark Göpferich

Du darfst natürlich reagieren, aber nicht mit Spam (deine Kommentare wurden vom Spam Filter erwischt, nicht wegen Beleidigungen).

Robin

Danke. Nur noch eine Frage, wer ist Herr Google und wäre Google:innen nicht richtiger.

Frank

Nein, nicht alles muß ein Schnäppchen sein. Aber wenn Du die Erkenntnis in die Tat umsetzen willst, dann ist nicht nur das Einkommen entscheident hierfür. Eventuell kann ich mir dann aber das eine oder andere nicht mehr leisten.
Das westliche Wirtschaftssystem ist nun einmal darauf ausgelegt, einen Teil der Produktionskosten auszulagern. Und da die Kosten für die Arbeitskraft ein nicht zu vernachlässigender Posten ist, werden diese Kosten ganz oder teilweise ausgelagert. So werden schlechte Arbeitsbedingungen unsichtbar gemacht.
Auch bei den Nahrungsmitteln ist das so. Aber wir haben es verlernt, auf etwas verzichten zu müssen.
Ich möchte Dir nicht widersprechen, daß jeder mit seinem Einkommen auskommen muß. Die Frage ist nur,
welchen gesellschaftlichen Konsens es dafür gibt. In der modernen Ichgesellschaft fehlt dieser Konsens leider, was dazu führt, daß es Spitzenverdiener als normal empfinden, das 10-30-fache des Durchnittsverdienstes zu bekommen. Das ist auch in der Schweiz so.
Und als Gesellschaft muß man lernen, daß Unterschiede bei den Einkommen richtig sind, aber kein Selbstbedienungsladen sein dürfen. Das Schlimme ist daher nicht, daß ich mir vielleicht die neue VF-Kamera nicht mehr leisten kann, sondern das die Gesellschaft als Ganzes keinen Ausgleich mehr findet.

joe

Du hast mich falsch verstanden, ich möchte, dass jeder mit einem 100% Job so viel verdient, dass er sich und seine Familie ernähren kann, das funktioniert aber nur, wenn die Produktivität und/oder die Qualität entsprechend ist. Das gelingt nur, wenn das Bildungssystem entsprechend gut ist, daran hapert es aber im Moment.

Frank

Theoretisch ist das richtig, nur sind zum einen nicht alle Menschen so bildungsfähig, daß sie es zu höheren Schulabschlüssen bringen, und zum anderen wurden viele Entwicklungen in Billiglohnländer ausgelagert, um den Verkaufspreis für das Produkt zu drücken. Das hat dann dazu geführt, daß nur wenige Hightechprodukte noch in Europa gefertigt werden. Wenn das bei Euch in der Schweiz anders ist, weil sich die Gesellschaft darauf geeinigt hat, daß auch der Handwerker, der Bauer und die Kassiererin beim Migros ihr Auskommen haben, dann freut mich das. Als Techniker kann ich Dir aber sagen, daß die Nachfolgegeneration an Technikern nur noch Baugruppen von Geräten tauschen kann. Fehlersuche ist da eher Fehlanzeige. Wurde aber auch nicht mehr gefördert. Es mußte Umsatz gemacht werden. Statt den defekten Elektrolytkondensator für 8,50 Euro auf der Platine zu tauschen wird ein kompletter Baustein für 200 Euro getauscht. Um das zu ändern, muß sich das Wirtschaftssystem auch ändern. Das setzt nicht nur voraus, wie im genannten Beispiel die Techniker zu befähigen, Fehler zu finden (Bildung), sondern auch diese Fähigkeit attraktiv zu machen. Wenn die in Europa gefertigte Platine dann 500 Euro kostet, dann lohnen sich Reparaturen auch wieder. Oder aber man bietet elektronische Bauteile zum Tauschpreis an. Die… Weiterlesen »

Rawbert

Stimmt schon, aber nicht alleinige Schuld der Techniker. Z.b verteuert jede Schraube ein Küchengerät um 1€, deshalb wird alles geklebt und geclippt und ist gar nicht reparabel. Ganz zu schweigen von 3000 Farbvarianten, die dann nur 3 Monate auf Lager sind.

Frank

Das Beispiel mit der Schraube, die einen Artikel um einen Euro verteuert lasse ich nicht gelten. Daß Geräte nicht mehr repariert werden ist so gewollt. Und wenn der Arbeitgeber für seine technischen Angestellten eine Prämie auslobt, die man zum Grundgehalt dazuverdienen kann, wenn die monatliche Reparatursumme einen gewissen Betrag übersteigt, dann ist die Verlockung für den Techniker groß, die Prämie einzusacken, und dem Kunden teurere Reparaturen als notwendig zu verkaufen.
Außerdem spart die Industrie massiv an Lagerkosten, wenn weniger Ersatzteile bevorratet werden müssen.
Hier in Frankreich zwingt der Gesetzgeber den Hersteller, Ersatzteile für mindestens 10 Jahre zu bevorraten.
Ist nicht Eu-einheitlich geregelt. In Deutschland darf der Hersteller sich freikaufen, indem er dem Endkunden ein Neugerät zum Tauschpreis anbietet. Dieser Tauschpreis liegt in der Regel über den Herstellungskosten eines Neugerätes, so daß für die Industrie ein Gewinn dabei herauskommt.
Der Wink mit dem Zaunpfahl der Arbeitsplätze ist das Totschlagsargument für alle Änderungen.

Rawbert

Das meinte ich ja, ist von der Industrie nicht gewollt. Da liegen wir doch gar nicht soweit auseinander. Und Frankreich ist hier in der Tat Vorreiter, kenne ich von der SEB Group zum Beispiel.

Rawbert

Ja, das ist tatsächlich der Schlüssel zur Lösung einiger akuter Probleme: etwas mehr Verzicht – zurück zum Sonntagsbraten!
Berufe, die mit Menschen am Lebensbeginn und Lebensende zu tun haben, sind in Dt. sträflich unterbezahlt. Warum bloß? Und dann das Klagen über Fachkräftemangel oder fehlende Lehrkräfte. Das macht die Schweiz dann wohl besser.

joe

Genau so ist es, es fehlt der Respekt für die Putzfrau, für den Maurer oder andere Menschen, die mit ihren Händen arbeiten (was macht der beste Star-Architekt ohne gute Handwerker?). Das Problem im Pflegebereich ist nur, wenn wir die Pflege-Fachkräfte so bezahlen, wie es angemessen wäre, würden in der alternden Gesellschaft Deutschland die Krankenkassenbeiträge signifikant ansteigen und wären für viele nicht mehr bezahlbar. Dazu kommt, dass die meisten Rentner eh nur eine Mindestrente bekommen. Vielleicht könnte man ja auch da von den Chinesen lernen um die Problematik etwas abzumildern. Bei meinen vielen Besuchen in China ist mir aufgefallen, dass Frühsport und Bewegung dort selbstverständlich sind. Die Leute treffen sich (um 6Uhr) in Parks oder grösseren Plätzen und machen gemeinsam Sport. Auch sind Süssgetränke weniger verbreitet, Brot findet man nur sehr selten und auch Milchprodukte (die ja speziell für Männer weniger gesund sein sollen als immer behauptet wurde) werden erheblich weniger konsumiert. Insgesamt sind die Chinesen auch erheblich schlanker nur eines wird man den (älteren, männlichen) Chinesen nicht ganz abgewöhnen können – das Rauchen!

Frank

Wenn da in der Schweiz bei den Arbeitnehmern etwas ankommt, dann macht die Schweiz es eindeutig besser. Aber die Schweiz hat natürlich den unschätzbaren Vorteil, daß es eine weniger mächtige Industrie hat, die durch ihre Influenzer in der Politik das Verteilungsproblem torpediert.

Cheryll

Bei n-tv ist heute ein Artikel zum Chip Mangel erschienen. In kürze. Die EU möchte die Chip Produktion in der EU verdoppeln, über 40 Millarden sollen dazu fließen. Dazu steht die Prognose, dass sich der Chipbedarf bis zum Jahr 2030 vervierfachen ! wird. Die USA stecken sogar 350 Milliarden Dollar in den Chip Wettbewerb mit China.

Die ganze Artikel ist hier zu lesen: https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-plant-Milliarden-Offensive-gegen-Chipmangel-article23112193.html.

joe

Da sieht man wieder die Prioritäten in der EU, 40Mrd vs 350Mrd, die lernen es nie! Das bestärkt meine sehr negative Meinung über die politische Klasse.

Thomas Müller

Hi joe, ich fürchte Du musst Deine Meinung bezüglich Politiker im allgemeinen und Prioritäten der EU revidieren, siehe unten 😉

Thomas Müller

Also nach meiner Lesart der Quellen stimmt das aber so nicht ganz. Die USA haben ein Gesetz mit einem Volumen von ca 350 Milliarden Dollar verabschiedet, das insgesamt die Wirtschaft im Wettbewerb mit China stärken soll, bei weitem nicht nur die Halbleiterindustrie. Ca 50 Milliarden Dollar davon sollen zur Entwicklung und Produktion von Halbleiterprodukten verwendet werden. Damit sind die Aufwendungen der EU und der USA zur Förderung des gleichen technischen Gebiet auch etwa gleich gross und miteinander vergleichbar.

joe

Ok, das relativiert die Sache etwas, aber die USA ist uns ja in Sachen Software, IT und entsprechende Anwendungen bisanhin schon hochaus überlegen, also meine Meinung über Politiker wird dadurch nur marginal beeinflusst. Im Übrigen halte ich nicht alle Politiker für unfähig oder blöd, ich bin ja selbst auch kein Einstein, aber die Guten kann man an einer Hand abzählen und er beste deutsche, Helmut Schmidt, steht leider nicht mehr zur Verfügung. Übrigens besser als sein derzeitiger Ruf war ausgerechnet Gerhard Schröder, der hat uns Gott sei Dank davor bewahrt in den Irakkrieg zu ziehen und hat einige Reformen durchgebracht zu der Frau Merkel in 16 Jahren nicht in der Lage war. Helmut Kohl, auch etwas unterschätzt, hat von Anfang an gesagt, sie hätte nicht das Format für eine Kanzlerschaft – er hatte recht. Das Schweizer System gefällt mir sowieso erheblich besser, da spielt es gar keine Rolle ob ein Politiker gut oder schlecht ist, weil letztlich immer das Volk entscheiden kann ob ein Gesetz oder eine Verordung eingeführt werden soll oder nicht. Und was auch für die Schweiz spricht, es gibt hier auch keine Berufspolitiker wie in Deutschland und der EU.

Rawbert

Genau das gefällt mir am Schweizer System nicht, ich mag Pluralismus und Berücksichtigung von polit. Minderheiten. Demokratie im Wortsinne ist doch, wenn 4 Füchse und ein Hase abstimmen, was es zum Abendbrot gibt.
Merkel hatte im Übrigen erheblich weniger Gestaltungsspielraum.

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