Fujifilm Kameras

Schade: Keine neue Fuji GFX Kamera im Jahr 2020

Fujifilm wird im Jahr 2020 keine neue GFX Kamera auf den Markt bringen. Das wurde von einer verlässlichen Quelle kommuniziert.

Drei neue Kameras von Fujifilm

Die meisten von euch werden inzwischen sicherlich mitbekommen haben, dass Fujifilm in Kürze drei neue Kameras vorstellen wird. Das wäre zum einen die neue X-T4, die unter anderem einen IBIS erhalten soll, zum anderen die neue Kompaktkamera X100V und zu guter Letzt die Einsteiger-DSLM X-T200.

Dass die X-T200 die dritte Kamera Neuheit von Fujifilm werden würde, ist erst vor wenigen Tagen bekannt geworden. Zuvor hatten viele vermutet, dass es sich bei der zuvor schon registrierten mysteriösen dritten Fujifilm Kamera um eine neue GFX, also eine neue Mittelformatkamera handeln könnte. Am wahrscheinlichsten wäre hier ein Nachfolger der Fuji GFX 50S gewesen.

Keine neue GFX im Jahr 2020

Dieser Fall wird aber, wie wir nun wissen, nicht eintreten. Und es kommt noch etwas schlimmer für all diejenigen, die aktuell auf eine neue GFX Kamera warten. Denn Fujirumors hat inzwischen von einer verlässlichen Quelle erfahren, dass Fujifilm im Jahr 2020 generell keine neue GFX Kamera vorstellen möchte. Die nächste Neuheit soll frühestens im Jahr 2021 präsentiert werden. Schade, denn mit einem gut durchdachten Nachfolger der im Februar 2017 vorgestellten GFX 50S hätte Fujifilm das eigene Mittelformat sicherlich ein gutes Stück weiter nach vorne bringen können. Und vielleicht wäre das GFX System dann auch für den ein oder anderen Kunden, der aktuell noch mit einer DSLR fotografiert aber bald in den spiegellosen Bereich wechseln möchte, interessanter geworden.

Immerhin soll in Kürze ein neues Objektiv für die GFX Kameras enthüllt werden, das GF 45-100mm f/4 nämlich. Die Präsentation dieses neuen Objektivs soll anscheinend Ende Januar erfolgen, also in dem Zeitraum, in dem ungefähr auch die drei neuen Kameras vorgestellt werden sollen.

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Eine Mittelformat ist und wird unabhängig vom Preis nie eine Allroundkamera Kamera werden. Dagegen sprechen Volumen und Gewicht. Auch Serienbildgeschwindigkeit und Video sprechen dagegen.

    Nebenbei kann ich aus eigener Erfahrung einen bisher selten erwähnten Nachteil benennen. Bei Sachaufnahmen werden mit freiem Auge nicht sichtbare Mini Stäubchen plötzlich deutlich sichtbar. Schuld ist die hohe Auflösung von 100 Megapixeln.

    Deswegen, Porträt Fotografen aufgepasst, „es werden Barstoppel die morgen wachsen“ heute schon sichtbar. Ein klein wenig Übertreibung muss sein!

    Wenn Fuji das GF Objektiv Sortiment erweitert bin ich mehr als zufrieden!

  • Zu den Fuji GF Objektiven: mein GF 23mm F4 R LM WR (entspricht 18mm KB), das GF45mm F2.8 R WR (36mm bei KB) und das GF110mm F2 R LM WR (87mm im KB-Vollformat) sind hervorragende Objektive. Was mir abgeht wäre ein 160mm F3,5 Makro IOS damit der Aufnahme Abstand bei den Nahaufnahmen etwas größer wird.

    Für das Mittelformat mit riesigen Zoom Objektiven anzufangen halte ich für einen Fehler! Dafür gibt es andere wesentlich besser geeignete Kamera Systeme.

    • ich kann mir nur begrenzt ausmalen, zu welchen bildern du im stande bist mit dieser ausrüstung zu erstellen. deine bilder würde ich wirklich gerne mal sehen.

      • Servus Daniel

        Ich glaube da muss ich korrigierend eingreifen. Wenn ich nicht sehr sauber arbeite werden die Bilder genau so schlecht wie mit jedem anderem System mit dem schnell mal eben hantiert wird.

        Meine Kameras sind genau so kalibriert wie das verwendete Licht, der Monitor und der Drucker. Es wird meist vom Stativ gearbeitet. Für jedes meiner Objektive gibt es eine damit erstellte Testreihe. Nur so erkenne ich wie sich meine Ausrüstung bei welcher Blende verhält.

        Ein sehr wichtiger Punkt ist mit welchem Konverter die RAW Dateien verarbeitet werden und wie geschult der bedienende Fotograf ist. Stimmt diese Arbeitskette sind unwahrscheinlich gut Ergebnisse möglich.

        Hinter einem Rodenstock XT-HR Digaron an einer Linhof Fachkamera läuft zum Beispiel auch die Nikon 850 meines Fotografen Kollegen Herbert zur absoluten Höchstform auf. Und das ist „NUR“ eine Vollformat.

        Deshalb unterscheide ich sehr stark den Anwendungsbereich und die äußeren Bedingungen in dem Systeme eingesetzt werden.

        Für Städte Reisen, Street Fotografie ist meine X-T3 klasse, ideal für die Produkt Fotografie oder Detailreiche Landschaften ist das Mittelformat.

      • hallo alfred, das habe ich auch in diesem vollen umfang gemeint. irgendwelche photos der gfx-reihe kann man ja auch googlen. 😉

  • Es wäre auch wunderbar, wenn sich Fujifilm jetzt einmal Zeit nimmt um das MF-Modularsystem zu entwickeln und die Haptik einer GFX100 deutlich zu verbessern.
    Gute Fotos sind eine Sache, aber die Handhabung der GFX100 hat mir sehr missfallen – da finde ich die GFX50s gelungener – auch wenn die Technik/Auflösung da noch schwächer ist.

    • Hallo Jürgen,

      eine Mittelformat hatte man schon lange (Mamiya RZ, neben der Plaubel Fachkamera) die beiden wurden erst einmal mit einem digitalen Rückteil aktualisiert. Danach wurde es eine PhaseOne und jetzt eine GFX100.

      Zwischen drin waren diverse Canon Boliden für 70% der tägliche Arbeit im Einsatz. Übrigens sehr zuverlässig und sehr gut im Handling.

      Um dem ganzen „Brimborium Spiegellos“ welches eigentlich ein Systemwechsel ist und dem Adapter Krampf zu entgehen ist es eine XT-3 geworden. Erstens schön klein und leicht, zweitens schöne Festbrennweiten, drittens das alles im vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. „Oben“ liegt die GFX100 mit sattem Abstand bezüglich der Bildqualität.

      Also waren es gleich drei Mittelformat Systeme im Leben.