Marktgeschehen Fujifilm

Fujifilm bleibt im Plus: 25 Milliarden Yen Gewinn mit der Kamerasparte

Im Gegensatz zu Nikon und Olympus konnte Fujifilm im vergangenen Geschäftsjahr Gewinne mit der Kamerasparte einfahren.

Verluste bei Nikon und Olympus

In den letzten Tagen haben wir bereits einen Blick auf die aktuellen Finanzberichte von Nikon und Olympus geworfen und mussten dabei feststellen, dass die Kamerasparten von beiden Unternehmen im inzwischen abgeschlossenen Geschäftsjahr 2020 rote Zahlen geschrieben haben.

Fujifilm mit 25 Milliarden Yen Gewinn

Fujifilm hingegen hat es geschafft, trotz der Coronakrise mit dem Imaging Solutions Bereich einen Gewinn zu erwirtschaften. Dieser beläuft sich auf insgesamt 25 Milliarden Yen, das sind umgerechnet rund 210 Millionen Euro. Der Umsatz der Kamerasparte im vergangenen Geschäftsjahr betrug 333 Milliarden, das sind rund 2,75 Milliarden Euro. Der Umsatz ist deutlich höher als bei Nikon oder gar Olympus, allerdings muss man bedenken, dass die Instax Sofortbildkameras bei Fujifilm ein äußerst wichtiger Bestandteil der Kamerasparte sind – das fehlt bei den anderen Herstellern.

Gewinn bricht um 51 Prozent ein

Dass Fujifilm mit der Kamerasparte Gewinn machen konnte, ist natürlich eine positive Nachricht, doch auch an Fujifilm ist die Coronakrise nicht spurlos vorüber gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sehen die Zahlen des Imaging Solution Bereichs dementsprechend alles andere als gut aus, der Umsatz ging um 14 Prozent zurück, der Gewinn sogar um 51 Prozent.

Als gesamtes Unternehmen konnte Fujifilm im Geschäftsjahr 2020 einen Gewinn von 186 Milliarden Yen erwirtschaften, das entspricht 1,5 Milliarden Euro. Grundsätzlich muss man sich beim Blick auf die Finanzberichte um Fujifilm also deutlich weniger Sorgen machen als beispielsweise um Nikon.

Wir werden in den nächsten Tagen noch einen Blick auf die Finanzberichte weiterer Hersteller werfen und abschließend dann in einem Artikel alle wichtigen Zahlen gegenüberstellen.

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Serkan

Normaaaal habe auch vor kurzem X100V und XT4 gegönnt. Love you Fuji

joe

@ Serkan
…Normaaaal habe auch vor kurzem X100V und XT4 gegönnt…

Also wenn sich das in den Verkaufszahlen bemerkbar machen würde, hätten sie tatsächlich einen sehr kleinen Marktanteil. Übrigens, zwei Drittel der Verkäufe bei Fuji im Kamerabereich gehen auf das Konto von Sofortbildkameras und den dazu passenden Filmen! Der Kameraumsatz bei Fuji beträgt rund 2,7Mrd €, und entspricht 14% des Gesamtumsatzes. Canon hat einen Imaging Umsatz von 6,7Mrd € das entspricht 22,5% des Konzernumsatzes. Die Gewinn/Umsatz Ratio ist aber bei Fuji mit 8% gegenüber Canon mit 5% erheblich besser.

Tom

So kann es laufen, wenn man die verfügbaren Systeme mit tollen Objektiven unterstützt und wenn man alles konsequent ausbaut.
APS-C wird immer noch viel genutzt und da sticht Fuji alle anderen Hersteller aus.
Dazu noch das einziartige Design, das sich von den anderen Kameras abhebt.

Würden sie jetzt noch für eine anständige Qualität / Qualitätskontrolle sorgen, wären sie absolut unerreicht.

Basic Instinct

“APS-C wird immer noch viel genutzt und da sticht Fuji alle anderen Hersteller aus.”

Bei Amazon sieht es bei den Spiegellosen so aus … Zweikampf Fuji gegen Sony:

1. Sony A6000
2. Fuji X-T4
3. Fuji X-T3
4. Sony A6500
5. Fuji X-T100
6. Nikon Z50
7. Sony A6600
8. Sony A6400
9. Fuji X-A2
10. Fuji X-Pro2
11. Canon EOS M50
12. Sony A6100
13. Sony A5000
14. Fuji X-A10
15. Canon EOS M6
16. Canon EOS M200
17. Canon EOS M5
18. Fuji X-H1
19. Canon EOS M6 II
20. Fuji X-A7

Basic Instinct

Das bedeutet mit anderen Worten auch:

Weder die X-Pro3 noch die X-T30 noch die neue X-T200 noch die X-E3 sind Verkaufsschlager, jedenfalls nicht bei Amazon.

Mirko

naja die Xpro war noch nie der Verkaufsschlager ?, solange aber die kalkulierten Einheiten erreicht werden ist doch alles in Butter.

Tom

@ Basic Instinct

Du weißt, dass diese Liste nicht aussagekräftig ist?
Die Sortierung bei Amazon ändert sich beliebig. Ich nehme an du hast nach Bestsellern sortiert.
Bei mir sieht das z.B. wieder komplett anders aus.
Ich kann hier gerade deine Liste bei Amazon nicht reproduzieren, egal wonach ich die DSLMs anzeigen lasse. Man weiß auch nicht, ob Amazon auf den Listen absichtlich manche Kameras weiter vorne platziert (was ich stark vermute).

Die X-Pro3 ist eine Liebhaber Kamera. Natürlich ist die kein Verkaufsschlager.
Die XT200 wurde erst vor ein paar Monaten veröffentlicht, die kann sich also, v.a. während Corona, auch noch nicht massig verkauft haben.

Fuji wurde während den letzten Jahren immer bekannter und beliebter. Früher habe ich nur äußerst selten mal eine Fuji Kamera irgendwo gesehen. Mittlerweile sieht man sie immer mehr damit herumlaufen.

Turi

“Würden sie jetzt noch für eine anständige Qualität / Qualitätskontrolle sorgen, wären sie absolut unerreicht.”

Yepp, hier ist definitiv noch Luft nach oben!

Kamera X-H1 nach zwei Wochen “repariert” zurück, AF ging trotzdem nicht. Bei Nikon sitzt der AF! Nikon hat u.a. auch deshalb so hohe Verluste, weil der Service sehr umfangreich ist.

Tom

Ich hatte selbst einige defekte Fujis.

Wie ich gestern gelesen habe, ist auch die XT4 nicht fehlerfrei ?. Einfach nach “Fuji XT4 Issue” bei Youtube suchen. Da gibt es wohl Probleme mit dem IBIS.

Ich bereue es nicht, von Fuji weg zu sein. Fast jede Kamera, die sie veröffentlichen, hat erst einmal Probleme. Verdiene ich aber Geld mit dem Fotografieren, muss ich mich auf mein Werkzeug verlassen können.

daniel

tom, ich hatte noch mit keiner fuji probleme. nur bei der x-m1 stimmt der manuelle weißabglich nicht. ich glaube aber auch nicht, daß da noch etwas mit einem update geregelt wird. ganz davon abgesehen, funktionieren einige links der updatesite nicht. aber ich denke, solche probleme gibt es bei jedem hersteller. ich bin sicher der einzige der bei der x-m1 den manuellen weißabgleich nutzt. 😀

Robin

Und außerdem gibt es da auch noch “Avigan”.
Wirkt u.U. auch bei Covid-19 und tut dem Börsenkurs gut.

Mirko

Ja das Instax System ist beliebt und bringt das Ergebnis mit nach vorne NUR leider sind die anderen nicht darauf gekommen ?
APS-C, da hat Fuji doch freie Bahn…Canon und Nikon müssen zusehen im KB Bereich das sie Sony folgen können und die APS-C Kameras die dann beiläufig vorgestellt werden kommen mit „Gurkengläsern“ daher. In meinen Augen hat Fuji alles richtig gemacht mit dem „fernbleiben“ vom KB Format. Gemunkelt wird ja das Fuji dieses Jahr noch zwei „Mittelklassekameras“ bringt, dürfte sich wohl um die XT40 & XE4 handeln

Tom

Die XE4 dürfte nicht so schnell kommen. Vor ein paar Monaten wurde von Fuji bestätigt, dass es keinen Nachfolger zur XE3 geben wird. Vor ein paar Wochen gab es dann die Meldung von Fuji, dass man doch auf die Fans hören wolle und das es einen Nachfolger geben wird.
So schnell schüttelt man aber keine XE4 aus dem Ärmel, v.a. auch noch wegen der aktuellen Situation.

Eine XT40 bezweifle ich. Was soll die denn bieten, was die XT30 nicht hätte?
Einen IBIS wird sie wohl nicht haben.

Mirko

nach der XT x folgte die XTxx, also folglich XT40, es gab auch mal Gerüchte über eine Xpro xx nur ohne OVF aber „Wasserdicht“
Da Fuji bisher immer alles technische durchgereicht hat warum keine XT40 mit Ibis oder eben eine XE4, von daher die Frage teilt Fuji die Entwicklungskosten zB vom Ibis auf die Serien auf oder bleibt es bei der XT/XH, selbiges für den neuen AKKU ….

Tom

Hätte die XT40 den IBIS und den größeren Akku, müsste die XT40 größer werden und auch teurer. Das würde vom Konzept der XTxx Kameras abweichen. Die XT3, die ja weiterhin bestehen soll, wäre dann auch ziemlich überflüssig. Wenn die XT40 preislich auf dem Niveau der XT3 liegen würde, würde ja keiner mehr die XT3 nehmen, wenn die XT40 IBIS und einen größeren Akku hätte.

Eine XE4 wird erscheinen, nur tippe ich da auf Frühjahr / Sommer nächstes Jahr. Eine XT40 bezweifle ich wegen den genannten Punkten.

Mirko

Tom,
mein Fehler, es wird gemunkelt in diesem Geschäftsjahr. Ja die XT40 würde an Größe zunehmen auf der anderen Seite wäre eine XT40 eventuell etwas für 0815 Vlogger denen eine XT4 zu teuer wäre. Die XT4 sehe ich eh nur als Zwischending an von daher bin ich gespannt auf die XH2 die wohl ( hoffentlich) die neue Generation einläuten wird.

Thomas Müller

Tom, also weder eine X-T40 noch eine X-E4 glaubst Du, könnten die beiden Mittelklassekameras für dieses Jahr sein, von denen Mirko sprach. Aber was sonst sollte es denn sein, was man als “Mittelklassekamera” im X-System bezeichnen kann? Ich würde diese beiden Möglichkeiten nicht in Abrede stellen. Eine X-E4 kann Fuji sehr schnell aus dem Ärmel schütteln, die Technik ist ja weitestgehend vorhanden und man muss nur in die Schubladen greifen, beispielsweise in die Schublade der X-T30 und ein Schwenkdisplay kann man von der X-T4 ausleihen. Soll es kein Schwenkdisplay sondern nur ein Klappdisplay sein, auch gut, dann kann man eben auch hierfür auf die X-T30 zurückgreifen. Im Prinzip muss Fuji nur ein neues Gehäuse entwickeln und die vorhandene Technik adaptieren. Ich bin mir auch sicher, dass Fuji hierfür nicht bei Null anfangen muss. Vorentwicklungen für eine eventuelle Weiterführung der E-Linie sind bei Fuji sicherlich längstens vorhanden. Fuji hat einen Teil seines Erfolgs mit der X-Linie der Kompaktheit seiner Kameras zu verdanken. Nun ist die X-T4 gewachsen und die H-Linie ist, was Grösse und Gewicht betrifft, von einer Sony VF-Kamera nicht zu unterscheiden. Die H2 wird das sicherlich nicht ändern. Ich tippe deshalb darauf, dass Fuji auf jeden Fall noch mindestens… Weiterlesen »

daniel

also ich hoffe ja nicht, daß die x-txx reihe vergrößert wird. die x-tx reihe wächst ja schon ununterbrochen und wird immer schwerer. mir passt die größe der x-t10 sehr gut. sie ist leicht und man kann sie fast überall mit hin nehmen. bräuchte ich einen größeren griff, schraube ich diesen an. auch der akku muss nicht größer sein. das einzige was mir an der x-t1 besser gefällt ist der spritzwasserschutz und die bedienelemente. sollten allerdings bei der x-t40 wieder alle bedienelemente (alla smartphone) weggelassen werden, kann fuji die kamera gerne an sonst wen verkaufen. mich störte ja schon bei der x-t20, daß ein fn knopf weg gelassen wurde. bei der x-t30 war dan keiner mehr zu finden. der touch-kram ist eben nicht jedermanns sache. und wenn ich eine 700g kamera schleppen will, brauche ich auch keine spiegellose und vor allem keine aps-c kamera mehr. das sollte sich fuji mal dringend überlegen. also bitte keine größere x-t40. eher zurück zu fn-tasten, gerne auch spritzwasserschutz und bedienelemente der x-t1. dazu dann der 24mp-sensor. und auf keinen fall ein selfie-bildschirm. was dieses geschäftsjahr betifft, könnte ich mir sehr gut eine x-e4 vorstellen. ebenso spricht nichts gegen eine x-t40, da diese immer ein jahr… Weiterlesen »

Tom

@ Thomas er hat geschrieben, dass gemunkelt wird, dass noch 2 Mittleklassekameras dieses Jahr erscheinen.
Es handelt sich also, wie meistens, nur um Gerüchte.
Fuji hat es wohl nicht bestätigt.

Die XT4 hat sich aufgrund von Corona verschoben und ist noch nicht überall ausreichend lieferbar. Einige Kit Versionen sind noch gar nicht lieferbar.
Da der Welt vermutlich noch eine 2. Corona Welle droht, halte ich eine Veröffentlichung der XE4 dieses Jahr für ziemlich unwahrscheinlich. Sie mögen auf Teile anderer Kameras zurückgreifen können, diese Teile müssen aber auch produziert werden bzw. müssen ausreichend verfügbar sein.

So schnell schüttelt man so etwas nicht aus dem Ärmel. Man muss die Produktion planen, muss die Kamera trotzdem überdenken, damit sie sich von der XE3 unterscheidet etc.

Mace

Naja, die meisten Gerüchte bestätigen sich ja zumindest teilweise, wir werden sehen was Fuji in der Mache hat. Vielleicht ist es etwas unerwartetes wie z.B. ein X-H10, ich bin jedenfalls gespannt.

joe

@Mirko
ja das mit Instax hätte niemand gedacht, dass das jemals erfolgreich wird, eigentlich war Polaroid der Platzhirsch und Sofortbild eigentlich klinisch tot, aber selbst meine jüngste Tochter hat eine. Habe sie gefragt wozu sie denn so eine Schlechte Kamera braucht, aber sie findet das “cool”.

Tom

Sie mag schlechter sein, als jede Handykamera, aber man erhält die Bilder sofort. Ich habe meiner Frau damals eine geschenkt und gerade wenn man mit Freunden zusammen ist, ist es ein ziemlicher Spaß.

Auf den Handys verrotten die Bilder und keiner schaut sie an. So hängen die ausgedruckten Bilder am Kühlschrank oder an Pinnwänden und man wirft immer wieder einen Blick drauf.
Man kann sie auch gleich Freunden mitgeben und dann hängen sie da am Kühlschrank.

Ich kann verstehen, dass die Kameras ein Hit sind, auch wenn die Qualität der Bilder schlecht ist.

Martin Berding

@Mirko, alles richtig. Während die anderen die Sau namens Vollformat immer wieder durchs Dorf treiben und bei APS-C im Prinzip nix hinkriegen, baut Fuji ein System für alle und das absolut schlüssig. Das Protokoll soll ja jetzt auch anderen zugänglich gemacht werden, also können noch im System noch nicht vorhandene Linsen auch noch von Fremdlieferern kommen. Was mir sehr gut gefällt, Fuji schaut nicht auf Auflösungsrekorde sondern bietet eine sinnvolle Auflösung. Man bedenke, 26MPX wären bei VF 52MPX, da kommt das Glas an die Grenze.

Manu

Also ich würde mir von Fuji einen Nachfolger der X30 wünschen. Ne kleine Kompakte mit Sucher, ein bisschen Zoom und viele Einstellmöglichkeiten.

Alfred Proksch

Schön knapp aber richtig formuliert. Danke!

BEN

Ich fände es gut, wenn Fuji sowas im Programm hätte wie Panasonic mit seiner FZ 2000 oder Nikon mit der P900. Eine Superzoomkamera mit Fixoptik und 4K und den guten Videocodecs der T3/4. Das Ganze unter 1000 Euro. Wegen mir auch mit Zollsensor.

Tom

Das würde aber bedeuten, dass Fuji neben APS-C und MF eine weitere Sparte in Angriff nehmen müsste.
Sie machen nicht umsonst gerade Gewinn, weil sie sich voll um diese zwei Sparten kümmern.

BEN

@Tom
Fuji baut doch schon Kameras mit kleineren Sensorformaten z. B. in der X30 einen 2/3 Zoll und in der XP140 einen 1/2,3 Zoll.

Tom

@ BEN stimmt, habe ich nicht bedacht

daniel

naja, die x30 wird seid einigen jahren nicht mehr gebaut. aber ein nachfolger würde mich freuen. aber ich glaube du willst eher auf eine x-s2 hinaus mit einem ein zoll sensor. ja da wäre ich auch dabei. also eine x40 und eine x-s2 aber bitte wr. 🙂
ich finde noch immer sehr schade, daß fuji mit diesen kameras aufgehört hat. da machten sie etwas im marketing falsch.

BEN

@daniel Genau, im Prinzip meine ich das. Ich habe grade mal gegugelt, weil ich mal wissen wollte, wie die X-S2 aussah. Ich kenne auch nicht alle Kameras der Vergangenheit von Fuji so genau. Die S2 hat ein Wechselobjektivsystem, wenn ich es richtig gesehen habe. Hat ja auch das X in der Bezeichnung. Ich dachte aber eher an eine Bridgekamera mit Fixobjektiv und wusste auch, dass Fuji schon sowas am Markt hatte, also, was Panasonic mit den FZ 1000/2000 und Nikon mit den P900/ 1000 immer noch aktuell anbietet. Auch Canon hat so eine Kamera im Angebot, deren Bezeichnung ich aber nochmal nachgucken müsste. Sony hat mit der RX10 auch eine. Fujis Bridgekamera hieß damals jedenfalls Finepix HS10. Wenn man also eine solche HS mit 4K, gutem 10Bit-Codec, Kopfhörer-/Mikrobuchse, Tonaussteuerung, mit kleinerem Sensor als APS-C und unter 1000 Euro anbieten würde, fänd ich das klasse. Dazu die Filmsimulationen und die Bildgestaltungsmöglichkeiten der großen Geschwister und ich denke, das Teil würde gut gekauft. Das Knowhow hätte Fuji bei allen Komponenten bis hin zum hochwertigen Fixobjektiv. Ich selbst brauche halt gelegentlich mal was für lange Brennweiten und scheue mich vorm Kauf des XF 100-400mm. So eine Bridgekamera mit großem Zoombereich könnte das abdecken… Weiterlesen »

daniel

hallo ben,
fuji hat eine lange tradition von bridgekameras. da muss man teilweise mit den bezeichnungen aufpassen. so gab es eine finepix s1, welche eine kb umgerechnete brennweite von 1200mm hatte, sehr gut ausgestattet war und auch wetterfest. diese hatte aber einen sehr kleinen sensor (alla smartphone). sie war aber meines wissens die einzige wetterfeste bridgekamera mit einem derart langem zoom.

dann gab es noch die x-s1, welche ebenfalls eine bridgekamera war. diese war ebenfalls sehr gut ausgestattet mit einem manuellem zoom bis ich glaube 24-624mm und einem damals großem 2/3 zoll x-trans-sensor, wie die x10er reihe, die x-q1, x-q2 und x-f1. blende bei weitwinkel f2.8 und tele f5.6.

https://www.digitalkamera.de/Kamera/Fujifilm/FinePix_X-S1.aspx

fuji hat damals leider auf den falschen sensor gesetzt. der 2/3 zoll ist zwar nicht wesentlich kleiner als der 1zoller, aber macht doch schon etwas aus.

ich verstehe auch was du damit meinst, was das 100-400mm betrifft. vielleicht habe ich zwar andere beweggründe, aber der preis für das objektiv ist mir zu hoch. in den usa läuft derzeit eine aktion mit 500,-€ auf dieses objektiv. das dürfen sie gerne auch mal in deutschland machen. 😉

daniel

mit 500,-€ rabatt meine ich natürlich. 😉

BEN

@daniel Vielen Dank für die interessanten Infos. Dass Fuji Bridgekameras hatte, wusste ich w.g., aber im Detail sind sie mir nicht geläufig. So richtig verstehe ich nicht, dass Fuji diese Kategorie so stiefmütterlich behandelt. Vielleicht liegt es ja doch daran, dass immer weniger davon verkauft werden wegen der filmenden und fotografierenden Telefone. Allerdings müssen sie sich ja einigermaßen verkaufen, wenn alle anderen Hersteller noch an den Bridgekameras festhalten und sie sogar moderat updaten. Vielleicht will Fuji sich auch aus diesen umkämpften Segmenten heraus halten und betracht kleinere Sensoren als APS-C ähnlich wie VF. Wo man nichts hat, braucht man auch um nichts kämpfen. Schade ist es trotzdem etwas. Ich bin überzeugt, dass Fuji mit seinem Knowhow auch diese Sparte auf sehr hohem Niveau bedienen könnte. Und um es mal sehr provokativ und vielleicht auch ein bisschen abwertend zu formulieren, empfinde ich Bridgekameras auch ein bisschen als “Abfallprodukt” der sowieso vorhanden Technologien, die noch irgendwie verscherbelt und zu Geld gemacht werden können. So ist Panasonics FZ 2000 ja nichts weiter als eine abgespeckte GH4 mit Fixoptik und 1-Zoll-Sensor. Das ist ja erstmal nichts Schlechtes, aber wiederum auch nichts Besonderes. Sie wird aber immernoch für über 800 Euro verkauft. Das ist doch… Weiterlesen »

Mirko

Ben,
ich glaube ganz einfach das der Markt für Bridgekameras tot ist ( natürlich wird es auch weiterhin Liebhaber geben) Dann produziert Fuji selbst keine Sensoren mehr wo man einen anderen Weg hätte verfolgen könnte ( wie damals mit EXR Sensoren) und so eine Nikon P1000 möchte ich auch nicht permanent mit mir rum schleppen (schon garnicht zusätzlich) , immerhin 1,4 Kilogramm

Tom

@ Mirko

Das denke ich auch. Die Bridgekamera ist ja eigentlich nur wegen dem Zoom interessant.
Braucht man den nicht, kann man das Smartphone nehmen.
Da würde ich mir für das Geld lieber eine MFT kaufen und z.B. das Olympus 14-150mm oder 12-200mm dazu.

Ich habe nie wirklich verstanden, was die Zielgruppe für Bridgekameras ist.
Jemand, der Wildlife fotografiert, wird damit nicht glücklich, für Portraits ist sie auch nichts, für Landschaft braucht man den Zoom nicht, für Sport ist sie auch nichts.

Obwohl eine Zielgruppe fällt mir dann doch ein: Spanner an irgendwelchen Stränden 😀
(nicht das sich jetzt wieder jemand persönlich angegriffen fühlt und weil heutzutage eh kaum noch jemand Spaß versteht: Das war nur Spaß)

daniel

um mir selbst ein bild machen zu können, kaufte ich mir die finepix s1. jemand der smartphonebilder gewohnt ist, ist mit der kamera mit bildern bis iso 400 recht gut bedient. von den 1200mm würde ich aber nicht über die 800mm hinaus gehen. naja… gebotene offenblende bei entsprechender sensorgröße,…
wie gesagt ist sie mit 1200mm ausgestattet und das wetterfest. jemand der nur gelegentlich ein tele mit diesem ausmaß braucht, kommt kaum günstiger dran. und schon garnicht mit wetterschutz. da ist sie die einzige.

ja fuji konnte sehr gut bridge- und kompaktkameras bauen. so gefallen mir die x30 und die x-s1 sehr gut und ich halte sie für die zu seinerzeit besten kameras ihrer klasse. ich kann daher nicht nachvollziehen, daß diese kameras nicht den käufer fanden. nur bei der x-s1 hätte ich eine erklärung. sie wurde namentlich schnell mit der finepix s1 verwechselt. dazu gab es dann noch die finepix s1 pro. gut möglich, daß diese kamera daher nicht in den bestenlisten genannt wurde?

welche kameras von spannern genutzt werden kann ich allerdings nicht sagen. das wissen andere sicher besser.

Mirko

Daniel,
Du schreibst es ja selbst „kaufte“….im digitalen Zeitalter ist zB das Jahr 2005 Eine Ewigkeit her. Selbst hatte ich erst so eine digitale Knipse (weiß garnicht mehr ob es eine Canon oder Casio war) naja so richtig warm wurde ich nicht damit. Im Jahre 2005 wurde es dann die Finepix S9500 (geplant war eigentlich die Minolta A1/A2) Fuji war zu dieser Zeit stark aufgestellt bei den „Kompaktkameras“ aber bei DSLR auf Gehäuse von Nikon angewiesen. Zur dieser Zeit stimmte irgendwie auch noch das Preis/ Leistungsverhältnis bei den sogenannten Bridgekameras. Dann begann aber auch schon die Zeit wo der Markt mit preiswerten DSLR Kameras überflutet wurde und die neuen und kompakteren DSLM Systeme erblickten auch das Licht der Welt und ein paar Jahre später versetzte das Smartphone endgültig den Kompakten den Todesstoß.
Wie gesagt eine Nikon P1000 mag eine gute Bridgekamera sein aber scheinbar liegt die wie Blei in den Regalen (laut Verkäufer bei MM) warum sollte Fuji was produzieren was von der großen Masse nicht mehr gekauft wird, da bin ich eher froh darüber das Fuji die Pro Serie am Leben erhält ?

daniel

hallo mirko,
für die p1000 hätte ich auch keine verwendung. die ist vielleicht etwas für hobby-ornithologen. und selbst da würde ich eher zur p950 greifen, da diese wesentlich kleiner und leichter ist und somit auch eher in den wald geschleppt werden kann.
die x-s1 gefällt mir so gut, da sie einen recht langen telezoom hat und trotzdem einen relativ großen sensor. daher wäre diese eher mit der panasonic fz2000 zu vergleichen. nur, daß die fuji den längeren zomm hatte. schaut man sich an was das xf 100-400 kostet und denkt daran wie selten man das vielleicht braucht, finde ich eine bridgekamera oder eine reisezoom, als kostengünstige alternative recht gut. ich persönlich verwende derart lange zooms so gut wie nie, und wenn dann nur bei tageslicht. so habe ich für solche momente immer eine alte dmc-tz31 an meinem gürtel, wenn ich auf reise gehe. sie hat ein teleende von 480mm, was bei kleinbild sehr teuer werden kann. die canon sx740 kommt sogar auf 960mm, was für “ich brauche mal kurz” nicht übel ist.

BEN

Naja, eine Bridgekamera ist eben nichts weiter als eine Systemkamera mit fest verbauter Optik. Die Optik ist halt dann stärker kompromissbehaftet als ein Wechselobjektiv. Wobei Wechselobjektive auch erst Sinn ergeben, wenn man mehrere nutzt. Das geht bei der Fixoptik halt nicht. Da hat man sozusagen mehrere Objektive in einem, das nicht ganz dem entsprechen kann, was mehrere einzelne Objektive leisten können, zumal im hochpreisigen Segment. Aber genau da liegt die Stärke der Bridgekameras. Sie sind preiswerter und durch die meist nur zollgroßen oder noch kleineren Sensoren sind preiswerter längere Brennweiten zu ermöglichen. Wenn ich z. B. hin und wieder mal aber dennoch relativ selten ein extremes Tele, sagen wir zwischen 400 – 600mm Kleinbild, brauche, habe ich bei Fuji z. B. Ausgaben von ca 1800-ü2000 Euro ohne Body. Mit einer Panasonic FZ bekomme ich das für 1000 weniger mit Body. Klar, die Größe, aber… Eine X-T4 mit 100-400mm ist größer oder eine Canon EF mit 150-600mm. Da geht man am Stock. Da kann ich auch eine FZ zusätzlich in den Rucksack legen. Die Frage, ob man automatisch ein Spanner ist, wenn man sich für solche Telebrennweiten interessiert, darf jeder gerne für sich beantworten. Meines Erachtens sind solche extremen Teleobjektive ebenfalls… Weiterlesen »

Tom

@ BEN “Die Frage, ob man automatisch ein Spanner ist, wenn man sich für solche Telebrennweiten interessiert, darf jeder gerne für sich beantworten. ” Das habe ich nie geschrieben. Ich habe gefragt, was die Zielgruppe der Bridgekameras sein soll. Und dabei habe ich SCHERZHAFT, ich sollte es vielleicht nochmal schreiben, SCHERZHAFT, dass mir da nur Spanner einfallen. Ich habe nie geschrieben, wie du es verstanden hast, dass jeder, der Teleobjektive nutzt, ein Spanner ist. Für die genannten Bereiche würde ich lieber in eine MFT Kamera mit einem der Objektive, die ich genannt habe, investieren, denn da sind die Fotos dann auch ansehnlicher. “Wenn man, wie ich, gern reist und sich für Architektur und Kunst interessiert und sich die Deckenfresken des Doms in 50m Höhe befinden, kommt man halt mit einem 200mm nicht sehr weit, nichtmal an Fuji APS-C. ” Naja, bei dem vorhandenen Licht, der Sensorgröße der Bridgekameras und dem Qualitätsverlust beim Zoomen wird das aber nicht sonderlich ansehnlich. Wenn man sich das Bild hier mal anschaut, gemacht bei 146mm mit der FZ1000, dann weiß man, was ich meine (matschig, verwaschen…): https://www.flickr.com/photos/don-bello/48446593231/ Oder das hier und das ist nur ISO 160: https://www.flickr.com/photos/don-bello/47998192338/ An der Kante links von der Mitte erkennt… Weiterlesen »

daniel

ben, ganz deiner meinung. nun warte ich mal das xf 70-300 ab und hoffe, daß man einen telekonverter einsetzen kann.
ich weiß aber auch nicht, ob man mit einer fz300 so viel besser dran ist als mit einer sx740 in innenräumen. der sensor ist die gleiche größe soweit ich weiß. das teleende ist kürzer und bei 600mm f4.5 im gegensatz zu 960mm f6.9, müsste man mal schauen, ob es auch bei 600mm mehr als eine blende ausmacht. weißt du da genaueres?
die fz 1000 kommt ja auch nur auf 400mm und somit nur 50mm weiter als das xc50-230. das lohnt sich nicht.

BEN

@Tom Ich hatte das auch als Scherz von dir verstanden, wollte aber trotzdem mal drauf antworten. Ich dachte, meine Replik wäre auch nicht so bierernst rüber gekommen. Also von meiner Seite her, kein Problem mit allem. Wo du natürlich vollkommen Recht hast ist, dass diese kleinen Sensoren doch arge Nachteile bei der Lichtstärke haben und man die Glättungseingriffe gegen das Rauschen ziemlich schnell zu spüren bekommt. Ich sagte ja auch, dass Bridgekameras durch die kleineren Sensoren und die Fixoptiken immer stärker kompromissbehaftet sind. Sie sind in meinen Augen eine Alternative, wenn man nicht so viel Geld investieren kann oder will und wenn gelegentlich mal stark in den Telebereich will. Aber genau der Punkt, dass es im entscheidenden Moment dann doch nicht reicht von der Lichtstärke her, hat mich bisher von der Investition abgehalten. Die kleine Canon, von der ich oben schrieb, habe ich mir aber mal gegönnt. Oft brauche ich sie nicht, hin und wieder halt mal. Übrigens fand ich deine verlinkten Bilder der FZ1000 gar nicht soooo schlimm. Da habe ich schon schlechteres gesehen. Das Bild der RX10 ist aber eindeutig zu dunkel. Ist die Frage, wie sehr es noch rauscht, wenn die ISO ein paar Stufen höher geht.… Weiterlesen »

Tom

@ BEN Es klang so, als hättest du es ernst genommen ?

Naja, nimmt man jetzt die FZ1000II oder eine RX10, dann kann man auch eine Olympus EM10III nehmen, dazu dann das 40-150mm F4-F5.6 oder man legt ein bisschen mehr drauf und nimmt das 12-200mm. Man bekommt eine bessere Qualität und kann, wenn man möchte, andere Objektive dazukaufen.

daniel

ben, ja ich sehe das mit der sx740 ähnlich. daher nutze ich ja auch noch die tz31. allerdings war diese noch ziemlich kurz im tele mit 480mm und ich schaue seit einiger zeit nach einer alternative. an fringer dachte ich auch schon. da ich das objektiv erst in einem jahr benötige, hoffe ich aber auch auf noch kommende alternativen von fremdanbietern, sollte das mit dem 70-300mm nichts werden. danach könnte fringer eine alternative werden um an objektive mit diesen brennweiten zu kommen. bis dahin dürfte finger auch noch mehr teleobjektive im programm haben, hoffe ich.

joe

Sag mal, sind eure aktuellen Fujis alle so schlecht, dass ihr alle wieder eine neue braucht? Also ich versteh das nicht ganz, die X-T3 ist doch schon gut, die X-T4 ist super, bei den kompakten schneiden diese in Tests auch gut ab? Was fehlt Euch denn an euren aktuellen Fuji-Kameras?

daniel

joe, es hat ja nicht jeder eine x-t3 oder x-t4. die x-t30 ist im grunde die x-t3 nur ohne wetterfestigkeit und ohne tasten, aber dafür mit eingebautem blitz. dazu noch ein paar einstellräder weniger, dafür aber auch rund ein drittel günstiger. die x-e3 ist im grunde das gleiche nur von der x-pro2. dazu kommt noch, daß diese kameras wesentlich kompakter und leichter sind als ihre wetterfesten geschwister. da ich lieber kleinere kameras nutze, spricht dies genau mich an. nur nächstes jahr werde ich eine wetterfeste benötigen. aber das steht auf einem anderen blatt.

da es sich hier also um gänzlich andere kameras handelt, sind sie sehr wohl von interesse. aber bei dem wust an kameras die canon jedes jahr auf dem markt schmeißt, solltest du doch daran gewöhnt sein. 😉

Thomas Müller

Hallo joe, Gegenfrage, ist die 5DMkIV so schlecht, dass Du eine neue Canon brauchst 😉 ?

Ich habe weder eine X-T3 noch eine X-T4. Ich habe die X-H1 und die X-E3. Darf ich mich deshalb weiterhin für mögliche neue Fujis interessieren 😉 ?

Aber nun zu einer Antwort auf Deine Frage. Meine beiden Fuji-Kameras halte ich für alles andere als schlecht, ich würde auch momentan keine neue Fuji kaufen, selbst wenn eine weitere neue demnächst herauskommen sollte. Ich kaufe sowieso selten bis nie eine Kamera unmittelbar nachdem sie erschienen ist. Trotzdem, die X-E3 ist zwar eine tolle kompakte Kamera mit einem richtig guten APS-C Sensor, aber auch sie könnte noch verbessert werden. Meiner Ansicht nach vor allem mit einem beweglichen Display, Wetterfestigkeit und vielleicht auch mit einem IBIS, der die Grösse der Kamera zumindest weitestgehend unverändert lässt. Vielleicht ist auch möglich, die Schwachlichteigenschaften der Fuji-APS-C Sensoren noch zu verbessern. Es wäre eben schön zu wissen, dass bei einem zukünftigen Bedarf an einer neuen Kamera Fuji auch genau das anbietet, was man sich für sich selbst vorstellt.

Mace

Ganz im Gegenteil, meine aktuelle X-T30 ist so gut, dass ich überlege mein MFT Equipment zu verkaufen, habs seit fast einem halben Jahr nicht mehr genutzt.
Vermisse ich etwas an der X-T30? Ja, IBIS (X-T4 kommt wegen des Displays nicht in Frage) und eine Funktion aus meiner Olympus, nämlich den Live Composite Modus, dieser ist genial für Feuerwerk, Lichtshows oder Lightpaintings.

joe

@Thomas Müller

ich behalte meine 5D4 und kaufe mir – wenn alles passt – eine R5 dazu. Und bei Canon fehlt übrigens noch einiges um zu Sony aufzuschliessen und deshalb ist eine Diskussion über Folgemodelle dort auch angebracht. Bei Fuji gibt es – auf der Kameraseite – keine Baustelle, eher schon auf der Objektivseite.

Alfred Proksch

Fuji macht es vor wie aus einer Sensorgröße mit Hilfe geschickter Modellpolitik Gewinne generiert werden können. Zusätzlich für die Fotografen 2x bezahlbares Mittelformat. Leistungsfähige X-GF Objektive für die gängigsten Anwendungen zu akzeptablen Preisen. Nebenbei mit Sofortbild im Gespräch bleiben. Jetzt hat Fuji noch zusätzlich das Bajonett für Drittanbieter geöffnet damit seltene Brennweiten nicht selbst produziert werden müssen. Die Entscheidung NICHT im überfüllten Vollformat mitmischen zu wollen war richtig. Glückwunsch zur weitsichtigen Führungsspitze!

Dennis

Nachdem ich meine d800 samt aller Objektive verkauft habe steht Fuji ganz oben auf meiner Liste als Ersatz. Bin nur noch etwas unentschlossen zwischen der xt4 ( momentan das beste was Fuji zu bieten hat) und der x pro3 ( erzeugt bei mir das haben wollen Gefühl mehr)

Mirko

Dennis,
naja das Beste reduziert sich aber nur auf Ibis, Verschluss oder Video da kannst Du getrost auf dein Bauchgefühl hören….

Martin Berding

Fuji ist der Hersteller, der ein absolut schlüssiges Programm erstellt hat und das wird von den Käufern honoriert. Während Canon, Sony und Nikon mit irgendwelchen APS-C Kameras, die wohl irgendwo Masse bringen sollen, den Markt fluten, hat Fuji für die jeweiligen Einsatzzwecke die richtige Ausrüstung. Kompaktkameras findet man wenige, in Anbetracht sehr guter SP nicht verwunderlich. Auch nicht verwunderlich, dass auf den Wühltischen der Elektronikmärkten keine Fuji zu finden sind. Wenn man nicht auf VF fixiert ist, kann man ohne Probleme seine Ausrüstung finden. Für die Abrundung nach ganz oben das MF. Der Erfolg der Instax erschließt sich mir nicht, teures Verbrauchsmaterial, schlechte Bildqualität.

Markus

Letztes Jahr habe ich mir die Xpro 3 gegönnt und muss sagen, dass ich kurz davon bin, meine nikons zu verkaufen. Die Charakteristik vom fuji Look fesselt mich mehr und ich habe mehr Spaß damit.