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Leica C-Lux: Edelversion der Panasonic TZ202 vorgestellt

Leica hat eine veredelte Version der Panasonic TZ202 vorgestellt. Die Kamera hört auf den Namen C-Lux und wird 970 Euro kosten.

Leica präsentiert Kompaktkamera „C-Lux“

Die Spatzen haben es bereits von den Dächern gepfiffen und seit Kurzem ist es auch offiziell: Leica präsentiert mit der C-Lux eine neue Kompaktkamera, die mit einem 1 Zoll großen Sensor und einem 15-fach-Zoom ausgestattet ist.

Normalerweise würde an dieser Stelle ein Blick auf die technischen Daten der neuen Kamera folgen, doch das ist im Falle der Leica C-Lux gar nicht notwendig, da die C-Lux aus technischer Sicht exakt der baugleichen Panasonic TZ202 entspricht. Und mit den Spezifikationen der TZ202 haben wir uns bereits in diesem Artikel ausführlich beschäftigt.

Aufpreis von 170 Euro & Sondereditionen

Die enge Zusammenarbeit zwischen Leica und Pansaonic wird mit der Leica C-Lux also fortgeführt. Der Aufpreis der „Edelversion“ im Vergleich zur TZ202 beträgt 170 Euro, womit für die neue Leica Kamera insgesamt 970 Euro eingeplant werden müssen. Für den Aufpreis erhält man ein hochwertigeres und schickes Gehäuse, welches in den exklusiven Farben Midnight-Blue und Light-Gold erhältlich sein wird, sowie Leicas JPEG-Abstimmung.

Des Weiteren hat Leica auch einige neue Sondereditionen von bereits erhältlichen Kameras präsentiert. Diese Sondereditionen sind streng limitiert und für die Leica M10, Q und D-Lux geplant. Von der neuen Vollformat-DSLM, mit der man zusätzlich zur C-Lux gerechnet hatte, fehlt aktuell jede Spur. Entweder wird die Präsentation zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen oder die Gerüchte der letzten Wochen waren schlicht und einfach nicht korrekt.

Übrigens: Leica ist nun auch im Uhren-Geschäft aktiv. Vor einigen Tagen wurden die Armbanduhren Leica L1 und L2 vorgestellt. Kein Scherz.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Das erinnert entfernt an … ja: Hasselblad-Sonys. Diese waren halt nur völlig geschmacklos gestaltet. Hier bei den Panasonic-Leicas hält sich die optische Modifikation in Grenzen, bleibt also erträglich, für 170 Euro. Was hierbei „edel“ sein soll, ist aber Geschmacksache.

  • Leica und Uhren!?! Das haben die sich wohl von Porsche abgeschaut, die bieten ja auch Uhren und Sonnenbrillen und … an! Vielleicht bekommen wir ja auch mal Leica Sonnenbrillen zu sehen 🙂

  • Ist doch nichts neues, ob Brillengläser, Regenschirme oder Uhren, alles schon mal bei LEICA da gewesen! Bloß Golfbälle und Golfschläger mit dem roten Punkt fahlen noch! Aber vielleicht habe ich ja jetzt eine Idee gegeben!

  • Ja was denkt ihr denn? Das ist das Normalste in der Welt. Die Unterhosen von Calvin Klein werden auch nicht von ihm hergestellt, sondern es wird nur der Name verwendet – eventuell mischt er ein bisschen beim Design mit, ansonsten hat er nichts damit zu tun ausser die „Royalties“ auf seinem Konto zu zählen.

  • hätte ich nun die qual der wahl, würde ich sicher zu leica greifen. erstens soll hier noch etwas mehr zubehör dabei sein als bei der panasonic und zweitens hat sie allein des namens wegen den höheren wiederverkaufswert. das menue der leica würde mich mal interessieren. ein vergleich dieser beiden kameras wäre mal interssant.

      • @joe

        In den Entwurfszeichnungen ist der Logopunkt noch rot, dort kann man sich das Erscheinungsbild zum Vergleich mit den grösseren Abbildungen auf sich einwirken lassen. Mich überzeugt die mehrfach rote Augenmerkversion mehr, da die spontane Augenbewegung UND der analytische Blick gleichermaassen gereizt werden.

        Bei der Silberlogoversion der grösseren Bilder (Fotos?) hingegen ist sogar der sonst rote Bajonettorientierungspunkt nicht mehr rot. Da wird der Eindruck für mich eher steril, d.h. reizarm bis reizlos.