Kameras Leica

Leica M10-P geleakt, Präsentation in wenigen Tagen

Leica wird in wenigen Tagen eine neue Kamera präsentieren, die M10-P. Es wurden bereits zahlreiche Bilder geleakt.

Leica M10-P Bilder geleakt

Die nächste Woche wird spannend, liebe Fotofreunde. Denn es erwarten und am 23. August nicht nur die Präsentationen der Nikon Z6, Z7 und der Panasonic LX100 II, sondern es wird auch schon am 21. August eine Kamera Neuheit zu bestaunen geben – die Leica M10-P nämlich. Nun wurden bereits zahlreiche Bilder dieser neuen Kamera geleakt:

Was optisch direkt auffällt: Leica wird bei dieser Kamera auf den klassischen roten Punkt verzichten. Ansonsten geht man davon aus, dass die Leica M10-P in vielerlei Hinsicht der M10 entsprechen wird, zum Beispiel beim Sensor, Prozessor, dem Zwischenspeicher, ISO-Einstellungen und so weiter. Allerdings wird es natürlich auch einige Besonderheiten (wie zum Beispiel einen neuen „Silent Modus“) geben, mit denen wir uns nach der offiziellen Vorstellung in aller Ausführlichkeit beschäftigen werden.

Der Preis der Leica M10-P soll anscheinend bei 8.000 Dollar liegen, die Präsentation soll wie schon erwähnt am 21. August über die Bühne gehen.

via: Leicarumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

33 Kommentare

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    • @Rolf
      Prunk bestimmt, „Made in Germany“, tja, wohl endmontiert, aber sonst? Und aufschrauben willst Du das Ding dann noch, sonst kommst Du nicht ans Innenleben ran!?

    • Nee, Renus,

      aufschrauben will ich das Ding nicht. Aber es finden sich sicher noch eine Schreiberlinge und Experten, die das für mich tun und das Innenleben analysieren. Bei den Automobilen ist wohl auch über 50 % Zulieferware aus der ganzen Welt. Ich denke, die Endmontage und vor allem die Endkontrolle ist das Wichtigste, da darf dann schon „Made in Germany“ draufstehen.

    • @Michael
      Ist doch ganz einfach: viele Pana..s billig eingekauft inkl. Technik und Lizenzen, Chniaproduktion ohne Endmontage, Endmontage in DE für die Made in Germanien, das eigene teure Logo drauf und teuer rausgehauen an diejenigen, die sich das gönnen wollen. Hat bisher ja funktioniert.

  • Ach, wie ich diesen Schriftzug liebe …

    Wenn man in der Schweiz ein Objektiv von Tamron zur Reparatur einschickt, bekommt man einen schönen Brief mit dem tollen Leica Logo. Darin heisst es dann, dass das Teil nach DE geschickt und repariert wird … und schon nach 10 Wochen wieder zurück kommt. Sagt mal ehrlich, ist das nicht toll?????????? In der Türkei beispielsweise muss man froh sein, wenn überhaupt etwas zurück kommt …

    • repariert Leica auch Objektive von Tamron??? Alle Achtung! 🙂
      Die Gehäuse dieser Leica finde ich ja klasse. Würde man an der Seite einen kleinen Schraubverschluss anbringen, würden die Dinger echt schöne Flachmänner abgeben 🙂 🙂 🙂

      • Ja, jedenfalls in der Schweiz scheint es keinen Tamronservice zu haben. Bei meinem Tele war das AF Modul dekfekt, es wurde von Leica DE repariert und justiert. Für meinen Geschmack dauert das einfach zu lange. Wenn ich Nikkor Objektive oder Kameras zu der Servicestelle gleich um die Ecke bringe, kann ich die Sachen innert ein paar Tagen wieder abholen.

      • @Rolf
        Da wünsche ich jedem, dass er eine Nikon-Service-Annahmestelle um die Ecke hat, wie Du! Dann würde jeder Nikon kaufen 🙂

      • Renus,

        kein Witz, die Nikon Servicestelle Schweiz erreiche ich mit dem Auto in etwas über einer Stunde. Ich bringe die Sachen meistens persönlich und verbinde das Ganze mit einem Fotoausflug, klappt wunderbar. Die Schweiz ist ja Gott sei Dank überschaubar.

      • Ja, Mirko, das meinte ich.

        Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten werden in der Schweiz durchgeführt, aber auch durch die Leicaservicestelle. Bei grösseren Reparaturen wie eben beim defekten AF-Modul wird das Tamron Objektiv nach Deutschland geschickt, zu Leica.

      • Rolf,
        das wusste ich nicht, aber da Leica eine Manufaktur ist bist Du doch mit 10 Wochen Wartezeit gut bedient wurden…es ist alles Handarbeit 🙄

      • Mirko,

        Nikon hat auch eine Servicestelle gleich in meiner Nähe, wenn ich da etwas hinbringe, kann ich es nach ein paar Tagen wieder abholen. Leica hat das Tamrontele gut justiert, aber ich hatte es anfangs Frühling gekauft für die Fotografie in den Bergen, und musste dann fast 3 Monate darauf warten, das ist echt frustrierend. Wenigstens haben sie es super hingebracht. Die Aufnahmen von Gämsen in den Walliser Alpen in den letzten zwei Wochen waren alle hervorragend; super scharf und kontrastreich.

      • Ja, kann ich, trotzdem ist eine leise Enttäuschung da. Denn das Objektiv wurde von Tamron als leichtes Sport- und Tierfotografietele angepriesen, doch dafür ist es leider zu schwach; der Nachführautofokus hält nicht, was er verspricht. Gegen das Nikor 200-500 f5.6 hat es keinen Stich!

      • Da kann ich ja nur von Glück reden das ich kein Faible für lange Objektive habe, notfalls wieder verkaufen?
        Sitze gerade auf unserer Terasse, genieße den Sternenhimmel und die Kamera steht auf „bulb“, mal schauen was nachher für eine „Schallplatte“ dabei rauskommt

      • Ich behalte es vorläufig, bereue aber auch ein bisschen, dass ich nicht gleich das Pendant von Sigma gekauft habe, denn mit diesen Objektiven war ich immer sehr zufrieden, auch mit dem Service.

        Na, dann viel Glück beim Bulben, habe gleich mal aus dem Fenster geschaut, ausser einem Stern nichts zu sehen am Himmel. Aber eben, Sterne und Blutmonde gehören auch nicht zu meiner Kernkompetenz …

    • Hier in Deutschland schicken wir tamron objektive zu tamron… Klingt komisch – ist aber so. Und den zwanghaft konstruierten link um etwas Türkei – bashing zu betreiben müssen sie, glaube ich nicht nur mir, näher erläutern.

      • Ich muss gar nichts näher erläutern. Der Empfänger bestimmt den Inhalt einer Botschaft. Es liegt also an dir, meinen Text zu interpretieren und irgendwelche Hirngespinste an den Haaren herbeizuziehen. Viel Vergnügen damit …

  • Die Kamera ist einfach schön! Und wer gerne Schönes um sich hat der wird sie sich kaufen, wenn er es sich leisten kann. Ich freue mich, wenn ich Menschen mit Leicas sehe, die interessiert nicht ob Sony gerade die A7 XXVI auf den Markt gebracht hat, die jetzt 200 Bilder pro Sekunde fotografieren kann oder die neue Canon mit was weiss ich welchen Features. Die erfreuen sich an ihren Bildern und Kameras und sind wahrscheinlich viel zufriedener mit ihren nicht ganz perfekten Bildern, weil sie wohl auch die besseren Motive fotografieren. Ich hätte auch gerne diese Gelassenheit.

    • Servus Joe,
      für „Gelassenheit“ bedarf es nicht unbedingt einer Leica, nimm deine Kamera stelle diese auf „M“ dazu noch EINE Festbrennweite und ziehe durch die Stadt. Ich bin auch mal,nur bewaffnet mit dem Samyang 8mm, durch München gelaufen 😉

      • Mirko,
        Danke für den Tip, das mache ich auch öfters, aber nicht mit Samyang 8mm ist mir zu fischaugig, bevorzuge gerade Linien. Ich meinte auch eher diese innere Ruhe und Gewissheit einfach „das Beste“ zu haben, wobei es da nicht um die beste Kamera handeln muss.

      • Gefühle

        sind und bleiben der Anlass für unser Werken. Am einen Ende sind da der Genuss schöner Dinge wie guter Wein, Zigarren, gutes Essen, Leica Kameras oder schöner Uhren, edler Fahrzeuge usw. Am anderen Ende führen Angst, Verzweiflung, Einsamkeit und das Gefühl zu kurz zu kommen in den Abgrund.

        Wer sich bewusst mit einer auf das Minimum reduzierten Fotoausrüstung und ohne dem komfortablen Automatikkram auf eine „Fotosafari“ in seiner nächsten Umgebung einlässt wird mit sehr guten Ergebnissen nach Hause kommen.

        Diesen „Ausflug“ würde ich gerne einmal mit einer Leica Monochrome und dem Summilux-M 1:1,4/35 mm machen.