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Lightroom immernoch zu langsam? Update 7.2 soll das ändern

Ist Lightroom immernoch zu langsam? Laut Adobe ja, weshalb man die Software mit dem kommenden Update 7.2 deutlich schneller machen möchte.

Dass Lightroom insgesamt zu langsam ist, hat Adobe schon im Juli 2017 offiziell angesprochen. Mit der neuen Lightroom Version, die im Oktober 2017 präsentiert wurde, sollte sich das eigentlich ändern, einige Nutzer waren und sind aber auch mit der neuen Version noch nicht zufrieden.

Lightroom 7.2 soll Geschwindigkeit verbessern

Aus diesem Grund steht das Thema „Verbesserung der Geschwindigkeit“ nach wie vor ganz oben auf der Prioritätenliste von Adobe. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass das kommende Update 7.2 von Lightroom CC Classic signifikant die Performance verbessern soll. Vor allem umfangreiche Aufgaben wie das Importieren von Bildern soll in Zukunft deutlich schneller funktionieren, auch soll Lightroom mehrere Prozessorkerne besser nutzen. Dafür braucht es aber einen Computer mit mindestens 12 GB RAM.

Laut Adobe soll das Update 7.2 folgende Verbesserungen mit sich bringen:

  • Schnellerer Import von Bildern
  • Schnelleres Anzeigen der Vorschaubilder
  • Schnellerer Export
  • Schnelleres Erzeugen von HDR-Bildern und Panorama-Bildern
  • Schnellere Anzeige der 1:1-Ansicht
  • Schnelleres Entwicklungs-Modul

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Verbesserungen von bis zu 65 Prozent

Der Hersteller hat auch schon konkrete Zahlen und Benchmarks vorgelegt, wie viel schneller Lightroom 7.2 denn in der Praxis reagieren soll. Die neuste Version wurde auf drei unterschiedlichen Systemen getestet und es wurden Geschwindigkeitsverbesserungen zwischen 29 und 65 Prozent gemessen – das ist mal eine Ansage. Allerdings waren alle drei Systeme extrem teuer und DPReview hat bei ersten Vorabtests der neuen Version auf einem „normalen“ PC eine Performanceverbesserung von 11,3 Prozent gemessen. Bei den meisten Computern wird sich das Update also voraussichtlich nicht so stark auswirken wie auf den teuren Systemen von Adobe.

Quelle: DPReview

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

5 Kommentare

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  • Ich werde den Verdacht nicht los, dass man hier die User ordentlich verschaukelt hat. Der größte Teil der User wird derart leistungsstarke Rechner nicht einsetzen. Und man beachte das Detail, welche GPU im Rechner verbaut wurde. Allein eine GeForce GTX 1080 kostet über 700 Euro.

    Ich bin froh, diesem Zwang ABO nicht aufgesessen zu sein, zuerst lockt man die User ins ABO und dann präsentiert man Ihnen, dass nur noch ein Neuer Computer gekauft werden muss, um zwischen 29-65% Leistungsschub zu erhalten, wohlgemerkt in der oben genannten Performance.

    Zudem hat man mit der ABO Variante NULL Rechte an der Software und NULL Möglichkeiten, sollte es ein Problem mit der Cloud und seinen Bilddateien geben. Am besten noch das Original. Die Kaufversion ist Eigentum des Käufers, die CC Version, egal welche, darf der User nutzen, mehr nicht. Einfach mal das Kleingedruckte lesen….

    Ich gehe davon aus, dass es in 1-2 Jahren sehr gute Alternativen geben wird. Bis dahin habe ich wohl noch viel Freude an der letzten Kaufversion…….. 😉

    • Aus Neugierde

      und weil es preiswert ist habe ich Skylum-Luminar 2018 auf meinem Rechner installiert. Nach kurzer Einarbeitung habe ich die Ebenen Technik und den übersichtlichen Arbeitsablauf zu schätzen gelernt. Was Adobe bei der Bildverwaltung bietet ist ausgereift, das hat Luminar nicht zu bieten.

      Weil ich aber seit langer Zeit mein eigenes „Verwaltungssystem“ verwende und Gott sei Dank nicht auf das Adobe Abo Paket angewiesen bin erfreue ich mich mit großer Gelassenheit an alternativen Bildverarbeitungsprogrammen. Wer wie Agenturen seit Jahrzehnten mit Adobe arbeitet hat die A-Karte gezogen, besonders deswegen weil alle Mitarbeiter nichts anderes als Photoshop können seit sie ausführlich auf das Adobe-System geschult worden sind.

      Das sind die Nachteile von monopolistischen Strukturen wenn man sich fast abhängig gemacht hat.

  • Das kann ich nur so interpretieren, dass Adobe kalte Füsse bekommen hat. Vermutlich verkaufen sie jetzt zu wenige Abos und versuchen verzweifelt, noch einige Amateure ins Abo-System zu bewegen. Zum Leidwesen von Adobe können Amateure eben rechnen, nur Profis müssen halt leider in den sauren Apfel beissen.

  • Habe mir heute Affinity für das IPad geholt und spiele mich da gerade ein. Wenn ich damit zurecht komme hole ich mir noch die Mac Version und fertig….

  • Ich habe mir kürzlich Luminar zugelegt und bin noch dabei, mich einzuarbeiten. Mir fehlt zwar momentan die Zeit, mich ausführlich einarbeiten zu können, soweit ich jedoch dies bis jetzt konnte, gefällt mir das Programm gut und erfüllt meine Zwecke. Ich habe das Programm zwar momentan nur auf einem Rechner installiert, angeblich umfasst die Lizenz aber das Recht das Programm auf mehreren Rechnern zu installieren.

    Ich verwende solche Programme in der Regel nur, um fotografische Fehler zu korrigieren bzw. Bilder leicht zu optimieren und nicht um umfangreiche Retuschearbeiten auszuführen. Ich bin eher ein Verfechter dafür, dass Bilder möglichst so bleiben sollen, wie sie der Fotograf aufgenommen hat und man das Bild mit der Kamera und nicht am Computer gestaltet. Aber zurück zum Thema, Adobe brauche ich jedenfalls nicht mehr und bin sehr froh, diesem Ärgernis entflohen zu sein, angebliche Leistungssteigerung durch das Update hin oder her. Gott sei Dank gibt es die Nicht-Abo-Alternativen zu den Programmen von Adobe.