Kameras Nikon

Nikon D6: Doch kein IBIS, dafür GPS und 20 Megapixel?

Die Präsentation der Nikon D6 rückt langsam näher. Nun sind einige neue Gerüchte zu den möglichen technischen Daten aufgetaucht.

Canon hat vorgelegt, jetzt ist Nikon dran

Canon hat mit der EOS-1D X Mark III Anfang Januar vorgelegt und dabei in einigen Bereichen ordentlich die Muskeln spielen lassen. 20 fps Serienbildgeschwindigkeit mit mechanischem Verschluss, neues HEIF-Format, interne RAW-Videos – das sind Merkmale, die sich sehen lassen können. Und gleichzeitig auch Merkmale, die Druck auf Nikon ausüben. Denn Nikon muss mit der kommenden D6 natürlich versuchen, mit der EOS-1D X Mark III auf Augenhöhe zu sein oder diese im Idealfall sogar zu übertreffen.

Nikon D6: Neue Gerüchte zu den Specs

Über mögliche technische Daten der Nikon D6 hatten wir zuletzt Anfang Dezember 2019 berichtet (siehe Artikel hier). In der Zwischenzeit ist eine neue Ladung von möglichen Spezifikationen eingetroffen, die teilweise aber nicht mit den technischen Daten vom Dezember übereinstimmt.

So ist bei den neuen technischen Daten zum Beispiel die Rede davon, dass die Nikon D6 doch ohne IBIS auf den Markt kommen wird. Zudem ist nun auf einmal die Rede von 20 Megapixeln, zuvor wurde vermutet, dass das neue Flaggschiff mit 24 Megapixeln auflösen wird.

Die Serienbildgeschwindigkeit soll derweil maximal 14 fps mit mechanischem Verschluss betragen. Wenn das stimmt, würde die Nikon D6 natürlich deutlich hinter der EOS-1D X Mark III mit ihren 20 fps liegen. Des Weiteren ist die Rede von 4K-Videos mit 60 fps, einem verbesserten Autofokus-System bei gleichbleibender Anzahl von Messfeldern, einem 3,2 Zoll großen Touchscreen und zahlreichen weiteren kleinen Verbesserungen. Zudem wird man mit der Kamera wohl auch RAW-Videos aufzeichnen können, im Moment ist allerdings noch unklar, ob das intern oder nur extern möglich sein wird.

WiFi, Bluetooth und auch GPS

Ziemlich sicher sein kann man sich allerdings, dass die Nikon D6 mit WiFi, Bluetooth und GPS ausgestattet sein wird. Das kann man den Dokumenten einer Zulassungsbehörde entnehmen, wo die Nikon D6 kürzlich registriert wurde.

Wenn man sich diese technischen Daten anschaut, dann dürfen durchaus Zweifel aufkommen, ob die Nikon D6 auf Augenhöhe mit der Canon EOS-1D X Mark III sein wird. Doch es sind im Moment nur Gerüchte, warten wir ab, was Nikon am Ende wirklich präsentieren wird. Mit der offiziellen Präsentation der Kamera rechnet man im Übrigen im Februar.

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

210 Kommentare

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  • Wie nur 20 MP, kein klapp und drehbares Display, kein IBIS und bestimmt muss man auch noch Knöpfe drehen und ist nicht zu 100% Touch Me….damit soll man fotografieren können??? (Ironie Off)

    • Ich denke auch, dass deren Marketing und Produktmanager den anvisierten Markt genau im Blick haben und entsprechend liefern.
      Die Meinungen außerhalb des Kundenstammes wird sie kaum interessieren.

      Das Problem von allen Kameraherstellern ist nicht der Profimarkt sondern der weggebrochene Markt für Kompaktkameras. Es gibt keinen Ersatz dazu.
      So müssen sie zwangsläufig um 80% schrumpfen

  • Ich glaube, wenn die D6 deutlich hinter der EOS 1Dx III liegt, ist der Nikon-Mythos „tot“.

    Das ist dann so wie Brasiliens Fußball-Mythos nach dem Mineirazo.

    • …sowas wie ein Nikon Mythos lebt in manchen Fotografen, die diese oft verwenden, nicht Kameras. Solche die vieles für Bilder oft nicht brauchen, wofür es anderen an Kameras fehlt 😏 Wenn ich mir was wünschen könnte, dann deren Augen, Wissen und Können…statt neuem Gerät.

      • Die guten Fotografen kaufen sich nur eine neue Kamera, wenn die alte kaputt ist. Bei Profifotografen durch die hohe Belastung häufiger. Und die interessieren sich keinen Deut für die Diskussionen, die hier geführt werden. Sie wissen wohl auch nicht, welche Auflösung ihre Kamera hat.

    • Dem Profi ist das alles total egal, da stimme ich zu.

      Ich kenne Profis, die nur in 3000x2000px liefern, denen ist es sogar recht, wenn die Kamera nicht zu viele Megapixel hat.

      Aber wenn das Flaggschiff klar hinter dem der Konkurrenz liegt, hat das sicher Auswirkungen auf den Verkauf der kleineren Modelle.

  • naja, das GPS würde ja sinn machen… bei so einer zierlichen Kamera, die ich beim Spazieren immer in der Tasche mit dabei habe.
    meine D5300 liegt mit ihrem internen GPS auch oft gar nicht weit daneben… nur 11KM war bisher der größte Ausreißer. Hm Nikon… nun ist es halt eine Frage des Preises und Preise machen könnt ihr ja 🙂

  • Bin mal gespannt, ob sich Nikon wirklich traut, ein so überschaubares Update zur D5 auf den Markt zu bringen.
    Lange genug Zeit seit der Vorstellung der D5 hatte Nikon ja, wirklich etwas Zündendes zu entwickeln.
    Käufer brauchen nunmal einen Anreitz, das neue Modell interessanter zu finden als die vermutlich noch gut funktionierende D5.
    Der Autofokus der D4s und der der D5 ist ja nun wirklich schon exzellent.
    Ein, zwei Aufnahmen mehr kann manchmal nützlich sein, aber damit liegt die Kamera ja nunmal hinter Sony (20 Bilder), Canon (20 Bilder), Fuji wenn ich das erwähnen darf (30 Bilder mit leichtem Crop) und auch Olympus (15 Bilder, auch 60 Bilder ohne AF möglich).
    Ich weiß, Sportaufnahmen kann man mit gutem Timing sogar im Einzelbild machen, State of the Art ist das aber nicht.
    Und ich hatte eigentlich gedacht, sowas wie IBIS (bei Nikons Kompatibilität mit alten Linsen doch naheliegend) könnte Nikon dann als Highlight bieten.
    Video wird vermutlich sehr gut sein, wie bei allen anderen Kameras auch.
    Man darf bei einer solchen Kamera nicht vergessen, die wird schon ziemlich lange von einem Fotografen genutzt, da sollten die Spezifikationen auch in Zukunft die Ansprüche noch decken können.

    • „Fuji wenn ich das erwähnen darf (30 Bilder mit leichtem Crop) …“

      Mit reichlich Crop.

      1.5x plus weitere 1.25x Crop.

      Also 1.875x Crop.

      „… und auch Olympus (15 Bilder, auch 60 Bilder ohne AF möglich)“

      Mit noch mehr Crop.

      2x Crop.

      • Sorry,
        dub, die Fuji ist eine APS-C Kamera. Das wird bei allen Objektiven dort eingerechnet. Also, wenn du so willst, das 1,5x wird vorher bei den Objektiven abgezogen und kommt beim Sensor dann wieder dazu. Du hast also ein 16-55, das bei Vollformat dann wieder ein 24-80 ist. Der Crop, der dazukommt, ist also nur 1,25. Aber ja, APS-C ist nicht Vollformat und ich will auch nicht die X-T3 mit einer D6 vergleichen.
        Bei Olympus ist das übrigens ähnlich, die Objektive sind ebenfalls entsprechend gerechnet.
        Nur DX Kameras von Nikon werden schlecht bedient, d.h. wenn ich da ein 70-200 für DX haben will, gibts nur ein 1,5×70-200. Da hast du dann recht.

      • dub, kleinbild ist nicht das maß der dinge, auch wenn es oftmals dafür gehalten wird. vor beginn der digitalen photographie wollte die industrie auf aps-film umstellen. und kleinbild war nur der „nachfolger“ des mittelformats…
        wer weiß, vielleicht würden wir heute bei der weiterentwicklung des filmmaterials heut bei pocketfilm angekommen sein, auch für systemkameras (ich weiß, pentax. im größeren umfang 😉 ).

      • @daniel
        ich hatte eine Pocket Kamera, dagegen waren die Bilder aus der Kodak Instamatic reine Kunstwerke und die waren nach heutigen Massstäben unterirdisch. Dass sich das nicht durchgesetzt hat, hat seine Gründe, denn ausser „klein“ war der Rest grosser Mist! Habe dann mit 18 eine Pentax DSLR gekauft (ein 50mm Objektiv), das waren Welten, aber heute kann man auch hiervon, ausser den persönlichen Erinnerungsbildern, wirklich alles andere in den Müll schmeissen. Bei einigen hier scheint in der Vergangenheit alles „Rosa“ gewesen zu sein. Wirklich gute Bilder gab es damals nur von wirklich guten Fotografen. Heute kann grundsätzlich fast jeder fotografische Depp Kunstwerke erschaffen. Die digitale Fototechnik ist kaum noch zu toppen, es geht nur noch um kleine Detailverbesserungen. Wirklich keiner von uns bräuchte eine neue Kamera, aber ich habe gerade gestern in einem philosophischen Diskurs gelernt, dass Bedürfnisse nicht vom tatsächlichen Bedarf abhängen, sondern durch Erziehung, Umwelt und anderen Faktoren geprägt wird.

      • hallo joe, ich gehe von der weiterentwicklung der kleineren filmformate aus. der film war in den 90ern weitaus feinkörniger als 1900. er wär 2020 sicher auch feinkörniger als 1990, hätte man die entwicklung weiterlaufen lassen.

        ich fand die pocketfilme garnicht so schlecht. sicher gab es da auch unterschiede zwischen 1980 und 1990. aps hatte ich nie. mit kleinbild (film) lassen sich sehr gute bilder machen. man muss sich nur mit der richtigen kamera ein wenig zeit lassen. wenn man sich zeit dafür nimmt, gibt es noch heute bereiche in denen der film der digitralen kamera voraus ist. den farbfilm hat die digitale kamera in bildqualität auch erst in den letzten 10 jahren überholt. schwarz-weiß lässt auf sich warten.

      • @Daniel
        meine Bilder mit der 5DII aus 2008 sind – von der Bildqualität – besser als jedes Bild, das Du mit einer analog Kamera jemals hättest machen können. Es mag sein, dass man den Griesellook oder das im Vergleich zu digital, leicht verschwommene bevorzugt, aber wir reden hier von der BQ und die ist schon seit 2006 merklich besser als alles Analoge. Bei den Topmodellen war es schon 2004 so weit. Und auch schwarz weiss- ich brauche keine Leica um s/w zu machen. Im RAW-Modus gemachte S/W-Bilder können nach der Bearbeitung – die übrigens auch bei Leica notwendig ist – locker mithalten. Natürlich mag der Fachmann feine Detailunterschiede feststellen, aber das traue ich nur den Wenigsten zu.
        Im Übrigen verwende ich auch diverse alte Pentax-Objektive an meiner 5D4, das ist zwar mal was anderes, aber kommt bei weitem nicht an die Qualität von L-Objektiven ran.

      • Joe,

        du hast recht, das habe ich auch schon gelesen, weiss nur nicht mehr wo. Schon die besten Kameras mit 6 MP waren besser als alles analoge, inkl. Dia-Filme.

      • da stellt sich doch schon die frage was man von einer/m kamera/film erwartet.

        fujifilm velvia, bei optimaler nutzung, hat eine auflösung von 22mpx. das sind 160Lp/mm bei einem dynamikumfang von 10 blendenstufen. das entspricht bei 24x36mm film eine auflösung von 3800 linienpaaren bildhöhe.
        die sony alpha 7riv kommt auf 2900 linienpaare bildhöhe.
        die nikon d850 erreicht 2600 linienpaare bildhöhe.

        sicher ist der velvia in diesem fall auf iso50/18grad festgelegt, aber man erkennt das potential. schwarz-weiß filme erreichen eine weit höhere auflösung, sofern man nicht den billigsten film kauft.

      • Daniel,
        ich fotografiere analog
        a) weil es mir ganz einfach Spaß bereitet

        …so blieb die Digitale zu Hause und so wurde heute in Kamera A ein Ilford durchgeballert und in Kamera B ein Farbfilm von Kodak 📸

      • @joe, und woran ich gerade denken muss, die objektive die für film gerechnet sind, sind nicht auch automatisch mit gleicher qualität an einem sensor zu messen. da sind anderen ansprüche zu bedienen.

        @mirko, und der spaßfaktor bei analoger photographie kommt natürlich noch dazu. 😉
        welchen ilford hast du eingesetzt?

      • Daniel,
        nein es war Premiere habe paar Filme zu Weihnachten bekommen. Der Bruder meiner Lebensgefährtin fotografiert mit diesen und brachte mir paar Rollen rum. Selber habe ich mir einen Pack HP5 Filme geholt, mal schauen morgen ist „Kneipen Abend“ vielleicht baller ich mal einen HP5 auf ISO 1600 durch ….man muss ja mal testen

      • mirko, der hp5 bei iso 1600 klingt auch interessant. ich habe gerade gelesen, daß man diesen sogar bis iso 6400 pushen kann. allerdings sei dann die körnung extrem groß.
        was den xp2 betrifft, warte ich gespannt deine bewertung ab. ich kann mir nur schwer vorstellen, daß er an die silbernitratfilme ran kommt.
        meine analogen kameras werden derzeit nicht genutzt. nur in der pentax me habe ich gerade einen superia 400 mit dem versuch verschiedene nah- und macroaufnahmen zu machen.
        in der agfa optima parat habe ich auch noch einen ilford sw-film, weiß aber schon nicht mehr welchen. ist mir irgendwann nach bild 50 entfallen. 😀

      • mirko, wie ich mir dachte, ist er sehr grobkörnig. hin und wieder schön damit zu spielen. aber er reißt nicht vom hocker.

    • Ingo,

      ich denke, dass sich Nikon auf die kommende Olympiade unter Druck gesetzt fühlt und meint, liefern zu müssen. Und da halt noch keine Z-Kamera, die dazu fähig ist, in Sicht ist, halt nochmals eine D6.

      Zur Serienbildgeschwindigkeit: Es bringt nichts, wenn Sony und Canon 20 p/s hinkriegen, aber nur UHS II Kartenslots haben statt wie Nikon XQD, denn erstere können die Bilder gar nicht genügend schnell abspeichern. Zudem ist das ein reiner Marketingwert, denn mit der Praxis hat das rein nichts zu tun. Profis fotografieren kurze Serien von 5 bis 8 Bildern, da sie ja die Bewegungen der Motive abschätzen können. Nur Amateure halten eine Minute lang drauf in der Hoffnung, ein gutes Bild damit zu machen.

      Zum IBIS: ist bei solch einer Kamera total überflüssig, da fast immer schwere Teles verwendet werden, die auf mindestens einem Einbeinstativ stehen, und da reicht in der Regel der VR, und wenn man auf eine genügende Verschlusszeit kommt, stellt man den VR sowieso komplett ab, da dieser nämlich den AF langsamer macht, was vor allem bei Motiven in schneller Bewegung entscheidend ist.

      • Hi Rolf Carl,
        ich weiß, beim Sport ohne Ibis. Wobei, bei den Sportfotos mit dem 100-400 lasse ich den Stabi mitlaufen. Dadurch kann ich freihändig 600mm halten, ohne zu wackeln. Das Bild steht ruhig im Sucher und ich kann mich in Ruhe auf die hektischen Szenen beim Fußball oder auch anderen Sportarten konzentrieren. Ist für mich ein völlig neues Gefühl, Sport zu fotografieren. Das gabs mit DSLR so bisher nicht, deshalb hatte ich das für sinnvoll gehalten.
        Was die 20 Bilder pro Sekunde betrifft, das sind natürlich nur Zahlen, die Einsteiger in ein System interessieren.
        Und ja, die kurzen Serien sind von 5 bis 8 Fotos schnell mal bei 20-30 Fotos, wenn man tatsächlich die X-T3 auf 30 Bilder stellt. Und dann noch Pre-Shot, wo schon vorher 15 Fotos ständig aufgenommen werden, dann sind bei einer Sekunde draufhalten 45 Fotos nachher auf der Speicherkarte.
        Also, deshalb, 12-14 Fotos reichen völlig. Nur, gegenüber der D5 ist die D6 dann nicht so besonders innovativ.
        Aber ja, du hast natürlich recht, zu den Olympischen Spielen muß Nikon ja was bringen.

      • Hi Ingo,

        ja, klar, ich fotografiere auch oft freihand mit der D500/200-500 f5.6 Kombi, da ist der VR natürlich auch aktiv, und die Aufnahmen sind auch mit meiner DSLR knackscharf in der 100 %-Ansicht, alles andere wird sowieso gelöscht. Aber wenn man bei gutem Licht auf gute Verschlusszeiten kommt, ist es besser, den VR auszuschalten, da der AF dann markant schneller ist.

        Mir persönlich genügen sogar 10 Bilder/Sekunde, nur bei sehr schnellen Motiven jenseits der 100 km/h machen mehr pics Sinn. Aber eben, die Speicherkarte muss mitmachen, sonst nützt alles nichts.

        Momentan sehe ich den Mehrwert der D6 gegenüber der D5 auch nicht so ganz. Aber es sind ja erst Gerüchte, mal schauen, was dann die Endfassung bringt.

      • Ich habe mich letztens mit der Sportfotografie beschäftigt und da scheint es so, dass in den meisten Fällen die Leistungen der Kameras eh nicht ausgenutzt werden. Raw ist in den meisten Fällen nicht präsent, ebenso sekundenlange Aufnahmen mit 15b/s. Auch eine Auflösung von 20MP/24MP wird nicht zwingend gebraucht, da es sehr oft in kleineren Abmaßen fotografiert wird umd die Bilder schnell und einfach zu den jeweiligen Medien zu bringen. Bilder in voller Auflösungen werden in der Regel nicht gebraucht, weil die Ausgabemedien dies nicht brauchen. IBIS wird bei langen Teleobjektiven nicht empfohlen, eher der VR.
        Wichtig scheint, so wie ich gelesen habe, und das waren mehrere Quellen, die richtigen Objektive (Brennweite und Lichtstärke und Geschwindigkeit), eine schneller Prozessor, ordentliche Speicherkarten, ein robustes Gehäuse und zuverlässige Technik.

        Als solches würde die D6 wohl den meisten Fotografen in Olympia am Feldrand reichen, aber ja, der Mehrwert zur D5 ist nicht wirklich ersichtlich, vorallem bei dem Preis.

      • Hi Maratony,
        genauso ist es. Die Fotos in den Stadien ziemlich schnell nach Spielbeginn geschickt werden, RAW ist da einfach viel zu langsam.
        Und nicht zu vergessen, bei einem Spiel kommen schon mal mehrere hundert Fotos zusammen. Da wird kein Fotograf die Zeit haben, das in RAW zu sortieren.
        Trotzdem brauchen solchen Kameras einen RAW Modus für bestimmte Extreme Lichtsituationen, wenn die Zeit da ist.
        Optimal finde ich Fotos als jpg auf der einen Karte zu speichern und als RAW auf der anderen zu speichern. Da kann man dann schnell und gründlich arbeiten und kann sich danach entscheiden.
        @ Rolf Carl
        ja, 10 Bilder sind ok.
        Was ich nicht verstehe ist, warum UHS II Karten in Kombination mit einem großen Buffer nicht schnell sein soll? Also, bei 26 MP ist das JPG völlig in Ordnung, nur bei zu vielen RAWs speichert die Kamera tatsächlich merklich auf die Karte. Aber wie gesagt, man hält ja auch nur für eine Sekunde oder aufs Motiv, das ist doch kein Problem. Hast du damit andere Erfahrung gemacht?

      • @Rolf Carl
        Zur schnellen Abspeicherung hat sich Canon etwas einfallen lassen. Neben dem schnelleren Prozessor gibt es Neuigkeiten für die Speicherkarten.
        Die neue Canon 1DX mark III nimmt zweimal die 2 x CFexpress in den Schacht!
        Die 1DX mark ii nahm 1 x Cfast 1 x Compact flash.
        Die neuen CFexpresskarten sind auch kompatibel für die Nikon XQD Schächte.
        Die neue Canon kann daher 1000 Bilder hintereinander aufnehmen und ist eine wirkliche Weiterentwicklung. Hätte ich so nicht erwartet. Einfach mal die Videos anschauen.
        https://www.canon.de/cameras/eos-1d-x-mark-iii/
        Ich hoffe wirklich ehrlich, dass Nikon eine konkurrenzfähige D6 bringt.

      • Hallo Ingo,

        ja, ich habe tatsächlich schon andere Erfahrungen gemacht, nämlich, dass ich plötzlich warten musste, als die Post abging. Und dies mit UHS II Karten.

        Aber … dich betrifft es nicht, da du ja Jpeg fotografierst. Wildlifefotografen wie ich fotografieren RAW, das heisst doppelte Datenmenge, und da wird es mit UHS II schon sehr knapp. Bei Uferschwalben musste ich jeweils schon vorausahnend losfotografieren und ca. 10 – 15 Bilder schiessen pro Serie. Denn wenn du wartest, bis die Aktion los geht, kann es gut vorkommen, dass du zwar 15 Bilder schiesst, aber dass darauf kein einziger Vogel abgebildet ist! Wenn du nun kurz hintereinander solch schnelle Serien schiesst, können solche Engpässe vorkommen. Auf jeden Fall habe ich ziemlich schnell auf XQD-Karten umgestellt, da bin ich auf der sicheren Seite.

        Aber zugegeben: Sport und Jpeg mit 10 Bildern pro Sekunde sollte mit UHS II kein Problem sein.

      • Ronikon,

        ja, CFexpress sind im Moment die schnellsten Karten, die es gibt. Und wie du sagst, sind die Schächte dieser Karten kompatibel mit XQD-Schächten. Nikon hat bereits Updates für diverse Kameramodelle diesbezüglich bereit gestellt.

        Bin auch gespannt, was die D6 zu bieten hat, einen Mehrwert sollte sie schon bringen, damit sich der Umstieg lohnt.

      • Hi Rolf Carl,
        die Erfahrung mit dem Warten auf die Karte habe ich erst in den letzen zwei Jahren gemacht. Soetwas gab es mit der D3s auch im RAW Format nicht.
        Beim Sport fotografiere ich normalerweise mit 20 Bildern pro Sekunde. Zeitweise auch mit 30 Bildern.
        Das hat auch einen ganz bestimmten Grund. Wenn du nur wenige Minuten pro Spiel hast weil mehrer Spiele gleichzeitig an unterschiedlichen Orten laufen, mußt du das beste draus machen und pro Szene möglichst viele verschiedene Fotos bekommen, auch welche fürs Hochformat.
        Letztens war es Bogensport. Die blöden Pfeile sind unberechenbar, der Schütze schießt ein Atemzug oder auch eine Millisekunde eher oder später und schon ist der Pfeil unterwegs und weit weg vom Bild (du kannst den Bogenschützen nur von der Seite fotografieren, von vorne wäre das ja etwas einfacher).
        Und da haben die 30 Bilder wirklich geholfen, den Pfeil auch vernünftig im Kasten zu haben. Da nützt das beste Timing nichts.

    • @Ingo
      Gemäss meinen Informationen schafft die Sony A9 lediglich 5 Bilder und die A9II immerhin 10B/s mit mechanischem Verschluss. Die 20 Bilder funktionieren nur mit elektronischem Verschluss!!! Und die Schwächen von elektronischen Verschlüssen sind hinlänglich bekannt. Canon schafft 16 und mit hochgeklapptem Spiegel 20B/s mechanisch oder elektronisch! Und Nikon soll 14B/s mechanisch schaffen.
      Dass die D6 noch nicht da ist, obwohl lange vor der 1DX III angekündigt hängt wohl damit zusammen, dass Nikon von den Specs überrascht wurde und möglicherweise noch versucht nachzubessern. Anders kann ich mir die lange Verzögerung nicht erklären.

      • Hi joe,
        ja, wenn die Canon mit den Specs auch langzeittauglich ist, habe ich großen Respekt vor der Leistung der mechanischen Komponenten.
        Was den elektronischen Verschluss betrifft, so werden die immer besser. Gerade auch die Sony A9 hat da enorm was zu bieten.
        Deshalb ist da der mechanischer Verschluss einfach nicht mehr so wichtig.
        Ich kenne zwei Bundesliga Fotografen, einmal Fußball und einmal Basketball, die auf Sony umgestellt haben. Der Bundesliga-Fotograf kam von Nikon, beim Basketball weiß ich das nicht.
        Jedenfalls sind beide wirklich zufrieden. Und ja, die kaufen ihr System selber und ja, die sind beide wirklich anspruchsvoll.

  • Ich hoffe für Nikon, dass da noch was kommt um zumindest mit Canon gleichzuziehen, wäre schade, wenn Nikon hier scheitern würde, denn das könnte erhebliche Auswirkungen auf das so wieso schon angeknackte Image haben.

    • Dafür haben sie mit jeder anderen DSLR und DSLM das bessere Gerät im Programm, darf man auch nicht vergessen.
      Und die D6 und 1Dx mk3 sind Produkte die kein Geld bringen sondern nur Kosten – die Masse bringt die Kohle und da sprechen wir von anderen Kameras.
      Keine DSLR auf dem Markt kann mit der D850 konkurrieren. Die alte D750 ist immer noch richtig gut, die D780 wird garantiert nicht schlechter werden. Da müssen sich andere bei der Bildqualität und Ausstattung weit hinten anstellen.

      • @René

        Du hast absolut Recht, aber Fakt ist, dass die anderen mehr verkaufen und die Spitzenkameras sind halt Imageträger. Dass Nikon nicht zur Photokina kommt halte ich im Übrigen auch für einen grossen Fehler, damit überlassen sie das Feld vollkommen Sony und Canon und nicht zu vergessen Huawei! Meiner Meinung nach macht Nikon in den letzten zwei Jahren einen Managementfehler nach dem anderen. Man denke zum Beispiel nur an das Noct, das erstens zu teuer und zweitens noch nicht einmal verfügbar ist! Dabei bräuchte es dringend andere Z-Objektive.

      • @Joe,
        Yep, richtig, das Problem bei Nikon ist nicht in den Produkten sondern im Management zu suchen.

        Canon hat sich sehr lange geschlafen und Sony belächelt, aber Canon ist superbreit aufgestellt und hat somit die Finanzen aus der Misere mit einem blauen Auge raus zu kommen – im Gegensatz zu Nikon.
        Und ja, die Optiken der Z Serie sind mit Sicherheit sehr gut in ihrer Abbildungsleistung, aber das Argument vom Nikon für das Z Bajonett war die dadurch realisierbaren, für den Otto normal Verbraucher kaufbaren, lichtstarken Optiken. Diese lassen leider weiterhin auf sich warten.
        Da ist Canon schon richtig gut aufgestellt und über die sehr hohe optische Qualität der RF Objektive gibt es keinen Zweifel.

        Ich bin sehr gespannt auf den neuen Sensor der neuen R Modelle.
        Wie die reinen Specs der 1DX mk3 vermuten lassen ist Canon da ein großer Wurf gelungen.

  • Nur zur Info: Eine Olympus E1MX macht 15 Bilder mit mechanischem und 18 Bilder mit elektronischem Verschluß mit AF.
    Ohne AF sogar 60 Bilder/sec.
    Das alles seit Anfang 2019. Soweit der technische Vergleich.

    Aber wer braucht schon 15, 18, 20 oder 60 Bilder. Wenn dann nur für kurze Sequenzen und dann auch eher mit ca. 10 Bildern – reicht vollkommen.

    Für Spezialaufnahmen hat die Olympus PreCapture. Da werden bis zu 35 Bilder vor dem Auslösen aufgenommen. Jeder schnelle Bewegung ist damit gut einzufangen. Ist aktuell konkurrenzlos.

    Alles was aktuell vorgestellt wird ist eigentlich kalter Kaffee. Und KB hin oder her. Bei Sport zeigt die Olympus wo der Hammer hängt. Höhere Tiefenschärfe, offenere Blende (2 Blenden gegenüber KB-Format) und damit auch kürzere Zeiten oder geringere ISO sind der größte Vorteil. Das kann aktuell kein aktuelles Format. Aber jetzt kommt sicher wieder das Rauschmärchen der KB-User.
    Im JPEG praktisch kein Rauschen bis ISO 3.200. Komisch ist aber so …

    • Stimmt genau, was du sagst: Olympus zeigt, wo der Hammer hängt … und Nikon und Canon zeigen, wo die feine Klinge geführt wird.

      Hohe Tiefenschärfe findest du also toll? Wenn man bei einem Fussballfoto noch die Leute im Hintergrund erkennt? Oder bei einem Tier der Hintergrund schön scharf ist und vom Motiv ablenkt? Sorry, aber du hast die Tier- und Sportfotografie nicht verstanden betreffend Freistellung.

      Und wie ist das mit deiner E1MX? Die hat doch auch nur SD-Kartenslots, wie die Sonys, oder? Ich lach mich tot, das ist der totale Witz. Was willst du da mit 15 und 18 Bildern pro Sekunde??? Rechne!!

      „Im JPEG praktisch kein Rauschen bis ISO 3.200.“

      Das heisst im Klartext: Nach Nachschärfen und Entrauschen PRAKTISCH kein Rauschen bis ISO 3’200. Hahaha, wenn du damit zufrieden bist, dann hast du genau die richtige Kamera. Profis fotografieren mit VF.

      • Hallo MZ,

        schöne Bilder hast du da gemacht, Petr Bambousek, ich darf dich doch Petr nennen, oder, so unter Wildlifekollegen?

        Ja, und was willst du mir nun beweisen mit deinen Bildern? Dass sie nicht rauschen? Tja, bei Sonnenschein rauscht eigentlich nie etwas, hast du vielleicht auch noch Bilder in der Morgen- oder Abenddämmerung?

        Vögel vor blauem Himmel sind natürlich immer gut, um freizustellen. Das Bild mit den Bäumen im Hintergrund hat genau noch die annehmbare Unschärfe. Aber was hättest du gemacht, wenn die Bäume etwas näher gestanden wären? Ich war auch mal am Lesen im Oly-Blog, als sie diskutiert haben, da sagte einer, der Hintergrund sieht scheisse aus, da wäre VF wieder mal besser gewesen.

        Aber zugegeben, die Oly ist für Schönwetterprofis genau das richtige.

      • Tja Rolf, ich bin nicht Petr, das ist nur ein Link.
        Aber wenn Du mal die Galerien anklickst, findest Du hervorragende Nachtaufnahmen alle mit der Oly aufgenommen, da rauscht auch Nichts.

        Bei dem einen Pelikan Bild sieht man auch sehr gut, die hervorragende Freistellung.

        Wenn man Ahnung von Fotografie hat, weiss man, dass auch bei mft ein 300 f4 super freistellt, da sich die bessere Tiefenschärfe auch bei diesem Format auf cm und nicht einige Meter begrenzt. Aber diese cm sind halt häufig der Grund, das ein Vogel komplett scharf abgebildet wird. Der Hintergrund ist dennoch schön unscharf.

      • Rolf,
        bitte fasse es nicht persönlich auf, nur was MZ zeigt und was Du uns auf Naturfotografen.ch vorgestellt hast da liegen schon Welten dazwischen ( im positiven Sinne für MZ)
        Vielleicht lässt Du uns ja zukünftig an deiner Art der Fotografie hier im Forum dran teilhaben und nicht nur an den Anfängen deines digitalen Zeitalters 😉 Bin mal gespannt….

      • Im übrigen will ich hier nur eine Lanze für mft brechen, natürlich hat auch VF seine Vorteile. Mich stört nur dieses unqualifizierte Geplapper von Leuten, die etwas behaupten ohne Praxis-Erfahrung zu haben und dann mit einer Arroganz Dinge abtun, die Sie gar nicht kennen. Forenhalwissen halt.

      • Habe einige Kommentare gelöscht und werde weitere löschen, die nur persönlich werden und nichts mit dem Thema zu tun haben.

      • Mark,

        den: „Mann, du bist ja so ein Schlauer … “

        hättest du eigentlich auch gleich löschen können.

      • Rolf,
        Du hast wohl keine Ahnung von Sportfotografie, zumindest sieht das so aus.
        Tiefenschärfe wo zumindest der Fussballspieler oder das ein Rallyauto locker scharf ist, ist wohl kein Fehler. Dort sind ein paar Zentimeter Tiefenschärfe eher nicht gefragt. Und Freistellen kann man mit hochlichtstarken mFT Objektiven genau so …

        Und noch was: Die SD-Kartenslots sind wesentlich schneller im Schreiben als die Sonys, die ja bekannt langsam sind. In Verbindung mit dem Puffer sind locker 80 – 120 Bilder drin. Mehr habe ich noch nie gebraucht.

        Und die meisten Sportfotografen fotografieren im JPEG. Du hast wirklich keine Ahnung (von der Sportfotografie). Die Software in der Kamera ist bei Nikon und bei Olympus zumindest schon so gut, dass die JPEGs rauschfrei rauskommen. Das kann kein RAW-Konverter im Nachhinein besser.
        Profis glauben mit KB-Format bessere Bilder zu machen. Ich weiß dass das nicht so ist.

      • Danke MZ:
        Selten schönere Vogelbilder gesehen. Kann ich nur bestätigen.

        Eine mFT wie eine E1MX ist perfekt dafür geeignet. Ich selbst habe schon Albatrosse (und die fliegen schnell) perfekt im 3D Luftraum in Sorrent (Steilküste) fotografiert.
        War von den Aufnahmen begeistert und bin es bis heute.

        Die Fotos der CH-Topcracks sehen dagegen aus wie aus der Analogzeit (die ich auch noch erleben durfte).

      • @mz – danke fuer den link, die bilder dieses photographen haben meinen tag tatsaechlich bereichert. mal abgesehen das mft und deren freistellungsmoeglichkeiten im telebereich auch in der tierphotographie passen, so finde ich doch, das der „freistellungswahn“ doch manchmal nervt. persoenlich gefallen mir viele tierphotos, wo ein „gesundes“ mass an tiefenschaerfe angewandt wurde meist besser, wobei die grenzen da eher fließend sind.

      • Ergänzung:

        Ein einziges Foto habe ich gefunden, das er mit der G9 gemacht hat. Anscheinend ist er jetzt auch Tester von Panasonic. Alle anderen Bilder sind fast ausnahmslos mit VF-Kameras gemacht von Canon und Nikon.

      • Rolf: Ich habe mindestens 9 Bilder auf deinem Link gefunden, die mit der G9 gemacht wurden, u.a. dieses:

        https://matebence.hu/en/#atrwork64
        https://matebence.hu/en/#atrwork0
        https://matebence.hu/en/#atrwork1
        https://matebence.hu/en/#atrwork60
        https://matebence.hu/en/#atrwork70
        https://matebence.hu/en/#atrwork73

        Also hervorragende Bilder mit mft bei Dämmerlicht!!!

        Mate Bence ist nicht auf einen Hersteller fixiert.

        Ein berümter Fotograf macht eine Ausstellung. Ein ebenso berümter Koch besucht diese und sagt am Ende zu dem Fotografen: „Sie machen hervorragende Bilder, Sie müssen eine tolle Kamera haben!“.
        Darauf erweidert der Fotograf: “ Und Sie kochen ganz phantastisch, Sie müssen sehr gute Töpfe haben!“.

      • Na, wenn der Bence sich schon von Pana kaufen lässt und mit der G9 fotografiert, dann muss ich Pana doch langsam auf die Beobachtungsliste nehmen, mal schauen, bei der nächsten Gelegenheit nehme ich die mal in die Hand und probiere sie aus. Was mich an Panasonic aber extrem stört, ist der schlechte Service in der Schweiz. Dieses Problem hat Bence Mate als Ambassador natürlich nicht. Auch der AF soll bei schnellen Motiven nicht so schnell sein wie der der Oly E1MX z.B. Vielleicht warte ich am besten auf das G9-Nachfolgermodell.

        Die Oly E1MX ist mir ein zu grosser Prügel, da kann ich gleich die D6 nehmen, um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukehren.

      • Ach Kinders…ich verstehe die Diskussion überhaupt nicht.

        Der Link von MZ (danke dafür) zeigt im Grunde lediglich, dass der Herr gute Bilder machen kann. Die sind top, ohne Ausnahme.
        Im Umkehrschluss lässt sich für mich als Fotograf schlussfolgern, dass besagter seine Technik beherrscht. Aber ich bin mir sicher, er hätte diese Bilder auch mit einem anderem System machen können.
        Ich geh mal soweit zu behaupten, dass jemand der denkt, für Sport oder Natur oder was auch immer, eine ganz bestimmte Marke zu benötigen, der irrt und entpuppt sich als Ahnungsloser.
        Jede Firma stellt mittlerweile eine wunderbare Auswahl an Möglichkkeiten zur verfügung und unterstreicht das mit fähigen Kameras und Objektiven.

        Der Herr kann mit seiner Olympus umgehen, er kennt und kann diese Kamera nutzen. Manchen nutzen Canon, manche Nikon, einige Sony und andere Fujifilm oder Panasonic oder Leica oder was auch immer…
        Spielt alles keine Rolle mehr. Vorallem dann nicht, wenn man nicht ständig im Randbereich des Machbaren ist und das sind hier vermutlich die wenigsten!

      • Ach, weil der Bence die G9 nutzt, ist mft plötzlich doch gut?

        Wie kann man sich mit seinen Äußerungen nur derartig blamieren???

        Zur D6, die ist natürlich nur eine Weiterentwicklung der D5, ein auslaufendes Werkzeug, denn auch Nikon wird zukünftig den Schwerpunkt auf spiegellos setzen. Profis kaufen Sie, weil es die D5 halt nicht mehr geben wird und ein spiegelloses Pendant noch fehlt.

        Zukünftig wird man bei Sportveranstaltungen verstärkt Sequenzen in 6k oder 8k filmen, mit einem 3sec. Modus etwa und die Bilder fast zeitgleich an die Redaktionen senden, die dann das beste Einzelbild herausfischen.

        Tierfotografen, auch Bence, machen es teilweise auch schon so.

      • @MZ
        das mit dem Koch und Fotografen ist ein Märchen oder bestenfalls eine Fabel. Da ich selbst sehr viel und sehr gerne koche, weiss ich, dass es beim Kochen auf drei Dinge ankommt um ein Spitzenergebnis zu erzielen:
        1. Zutaten
        2. Rezept
        3. Kochgeschirr
        Wer jemals Fleisch – vor allem Rind – aus einer Stahl- bzw. einer Gusseisenpfanne gegessen hat weiss wovon ich rede. Will heissen: Die Kamera ist nur ein Teil des Ganzen, aber dennoch sehr wichtig – zumindest wenn es wirklich gut werden soll.

      • MZ,

        blamieren? Aber bitte …

        Das heisst lediglich, dass wenn Bence Mate solche Bilder hinkriegt, dass MFT für gewisse Aufgaben zu gebrauchen ist. Vielleicht ist es dir aufgefallen; die verlinkten Bilder haben gemeinsam, dass keine oder nur weinig Bewegung drin ist. Siehe zu diesem Thema auch den Beitrag von Cat unten (er ist auch Wildlifefotograf).

        Für mich ist die Erkenntnis lediglich, dass MFT für gewisse Motive bei idealen Voraussetzungen geeignet sein könnte, und dass ich mir die entsprechenden Kameras mal anschauen werde, und zwar als 3. Kamera hinter VF und APS-C, so wie Bence Mate halt auch. Da ich VF und APS-C besitze, kenne ich die Unterschied ziemlich genau, vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen, und da schwingt die VF schon gegenüber der APS-C klar obenauf.

        Die Wildlifefotografen, die ich kenne (und es sind nicht wenige) fotografieren mit DSLR und werden das vorläufig auch weiterhin tun. Und einen, der filmt und dann stundenlang die Fotos mit mieser Auflösung heraussucht, habe ich auch noch nie getroffen. Ich selber habe null Lust auf so einen Schwachsinn.

        Aber etwas würde mich mal interessieren:

        Was für eine MFT hast du denn?
        Und was fotografierst du so?

      • @RC

        1. Bence macht es, wie gesagt, teilweise schon so, das er Bilder aus Videos zieht.
        2. Du schuldest den Beweis ob Du ein Wildlife Fotograf bist, bisherhast Du das nur behauptet und aus Deinen aussagen läßt sich das keineswegs vermuten, zumindest nicht, das Du das professionell machst.
        3. Selbst bei Bence im Portfolio findest Du Tiere bei Dämmerung in Bewegung, aufgenommen mit der G9. Auch mit VF wirst Du Schwierigkeiten bekommen einen Geparden bei Dämmerlicht im Lauf zu fotografieren, es ist aber eher ein AF Problem…
        4. Ich nutze VF, APS-C und mft (Oly EM-1 M2 + E-M5 M2). Mein Schwerpunkz liegt auf der künstlerischen Fotografie.

      • @joe

        Wie Du es ja selbst schreibst; Das Kochgeschirr kommt erst an 3. Stelle nach Zutaten (Licht)
        und Rezept (Bildkomposition).

      • MZ,

        ob Bence Mate Bilder aus Videos zieht, entzieht sich meiner Kenntnis, aber es ist sicher nicht die Norm, denn er ist der erfolgreichste Wettbewerbsfotograf aller Zeiten, und da ist RAW zwingend. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, dass Bilder aus Filmsequenzen nicht zugelassen werden.

        Stimmt, Tiere in Bewegung in der Dämmerung zu fotografieren ist eine Herausforderung. Aber da bin ich lieber mit VF als nur schon mit APS-C unterwegs, geschweige denn MFT. Ich frage mich, wozu du überhaupt noch VF und APS-C hast, für die künstlerische Fotografie ist MFT doch vollkommend ausreichend.

        Betreffend Wildlifefotograf schulde ich niemandem ein Beweis, ich bin es einfach. Und zwar Tierfotografie, Landschaft und Makro. Das deutsche Wort dafür wäre Naturfotograf. Und dass ich Profi bin, habe ich auch nie behauptet, was ich gesagt habe ist, dass ich fast täglich an Fotoprojekten arbeite, aber auf kein Einkommen angewiesen bin. Das hat den Vorteil, dass ich das fotografieren kann, wozu ich gerade Lust habe. Und ob du damit etwas anfangen kannst, interessiert mich ehrlich gesagt nicht, es geht hier nur um Technik, Gerüchte und Kamerasysteme, und da kann ich absolut mitreden.

      • @RC

        Zitat RC: …“für die künstlerische Fotografie ist MFT doch vollkommend ausreichend.“

        Woher willst Du das Wissen??? und wie begründest Du das?.

        Schon wieder so eine in den Raum gestellte Aussage von Dir.

        Zitat RC: „… und da kann ich absolut mitreden.“

        Sieht man ja an Deinen mft Kommentaren.

        Videos gibt es übrigens auch schon im RAW Format.

        Hiermit schliesse ich auch jede weitere Diskussion mit Dir, da es nichts bringt.

  • Das wird trotz allem ein Top PROFIwerkzeug für PROFESSIONELLE Sport- und Reportagefotografie werden. Sie wird top Bilder liefern, von denen Einige in die Geschichte eingehen werden. Dabei ist es völlig irrelevant ob sie ,den Daten nach, besser oder schlechter als Kamera XYZ ist.

  • Die Sparten innerhalb der Fotografie sind vielfältig, es gibt „Spezialisten“ für fast alles.

    Ich musste mal während einer Firmenveranstaltung 238 Köpfe führender Mitarbeiter eines globalen Konzerns innerhalb kürzester Zeit in meinem mobilen Studio ablichten. Dafür hatte ich damals eine Nikon FM2 im Einsatz. Super Ergebnisse eines sehr robusten Gerätes weil die Batterie war nur für einen Belichtungsmesser zuständig, ansonsten war die Kamera Mechanik pur. Für diesen Einsatz wie gemacht, was hätten Autofokus oder KI da genützt? Nichts!

    Wenn ich heute schnelle Sportarten fotografiere braucht es das genaue Gegenteil von Mechanik pur.

    Was ich damit sagen will ist das der Anwender seine Anforderung erfüllt sehen möchte. Das hat mit Markengeschrei nichts zu tun, jeder wird sich die am besten passende Kamera kaufen, egal was für ein Name aufgedruckt ist.

    Eine Nikon D6 wird auch ohne IBIS sehr gut funktioniere, sie wird ihre Käufer finden.

  • Empfindlichkeit von Sensoren:
    Habe dieses mal zur Überschrift gemacht, denn Bildsensoren haben eine Grundempfindlichkeit. Diese liegt irgendwo zwischen ISO 100 und ISO 200. Alles was danach kommt ist elektronische Verstärkung des eingefangenen Signals. Und was macht ein Verstärker nebenbei, er rauscht. Der eine mehr der andere weniger. Ein 20 MPX Sensor einer MFT fängt 4 mal weniger Licht ein als ein 20 MPX Sensor in Vollformatgröße. Der nachgeschaltete Signalverstärker muß bei sagen wir mal ISO 1600 das Signal bei MFT um den Faktor 4 mehr verstärken als bei VF. So kommt bei MFT das etwas frühere Bildrauschen zustande. Das ist reine Physik und kann man nur mit präziser und hochwertiger Elektronik kompensieren. Angenommen die MFT Kamera hätte nur 5 MPX, was aber am Markt praktisch unverkäuflich wäre, könnte man die ISO genauso raufschrauben wie bei der VF mit 20 MPX. Was ich hier schreibe, soll eigentlich eine Anerkennung guter Leistungen der MFT Kamerahersteller sein und noch mal eine Reaktion auf manche hitzige Diskussion. Zur D6, eine Spezialkamera für schnelle Aufnahmen in allen Aufnahmesituationen. Das hat natürlich seinen Preis, der aber gezahlt wird, wo diese Leistung gefordert wird. Zum Verstärkerrauschen ein kleiner Versuch: Hifi Verstärker einschalten, keine Signalquelle (CD) einschalten, Lautstärke hochdrehen, der Lautsprecher rauscht leise. Das ist das Eigenrauschen, was man bei der Kamera als Grießeln sieht.

    • Eine Nikon D6 sollte schon vergleichbare Technik wie die Canon bieten und auch IBIS wird inzwischen von nicht wenigen erwartet.

      Es fehlt hier einigen Foto-Schreibern offensichtlich an Vorstellungskraft:

      Das einer der im Auftrag u gegen Bezahlung fotografiert, das fast ausschließlich in RAW tut – ist ein Märchen.
      Nur weil Menschen JPEG nicht beherrschen oder mit schwächeren Kameras/Sensoren kämpfen, bedeutet das noch keine Zwangsverwendung von RAW für alle.

      Das MFT-Kameras ab 800 ISO nicht deutlich sichtbar mehr rauschen bei wenig Licht/Kontrast als Halb- oder Vollformat-Kameras selbst mit gesteigerter Auflösung- ist ebenfalls ein Märchen.
      Das ist leicht in Vergleichsaufnahmen zu sehen und wer nachträglich „entrauscht“ reduziert IMMER Bilddetails und mögliche Schärfe.

      Das MFT-Objektive Vollformatobjektiven entsprechen – also im Sinne von: ein 12 mm ist ein 24 mm, ein 45 mm ist ein 90 mm und ein 300 mm ist ein 600 mm ist ebenfalls ein Märchen – eine Marketinglüge.
      Ein 4/300 mm zeigt den Bildausschnitt u die Bildwirkung eines 8.0/600 mm – aber nur aus verändertem Abstand zum Motiv.

      Das ein 1.2/17 mm MFT wesentlich kompakter und leichter als ein 2.4/35 mm VF oder ein 1.2/45 mm als ein 2.4/90 mm VF realisierbar ist – ist auch ein Märchen gegen jede Physik.

      12, 16, 20 MP sind völlig ausreichend für alles, ist sicher das dickste Marketingmärchen.
      Wer jemals 42, 48, 51, 61 oder gar 100 MP mit entsprechend guten Objektiv, richtig verwendet hat, kann darüber nur den Kopf schütteln!

      Ganz gleich was irgendein Fotograf in Bildern zeigen wird – wer mit mFT in die Dämmerung loszieht oder schnelle Bewegungen fest halten will, der geht mit einem Gummiknüppel in eine Schiesserei u wird früh nieder gestreckt.

      Jeder kann sich alles schön reden wie er gerne will, mit der Verbreitung dieses Blödsinn‘s sollte man aber besser zurückhaltend sein, wenn man ernst genommen werden will und nicht der Caspar sein will.

      Ich verwende immer sehr gerne mFT Kameras u Objektive, wenn mir das anhand von Motiven, Licht, Auftrag und Zweck sinnvoll erscheint – wenn nicht, nutze in VOllformat oder andere Sensorgrößen. Ich habe den Vergleich 100x gemacht – MFT kann super Fotos realisieren – aber modernes Vollformat ohne Spiegel ist abgesehen von Preis u vielleicht Gesamtgewicht immer im Vorteil.
      Was jemand „braucht“ und toll findet bestimmt jeder selbst.

      • CAT,
        das kann ich alles unterschreiben. Darum hab ich ja auch versucht, die physikalischen Gegebenheiten zu erklären. Im Fotogeschäft oder im Markt macht das niemand, denn es soll ja auch was verkauft werden, und sei eine E-M1X. Was ich noch vergessen hab: mit nicht so lichtstarken Optiken ist man bei MFT schnell in der Beugungsunschärfe. Mit zunehmender Auflösung hat man schneller Verwackelungsunschärfe, gilt hier aber für alle Sensorgrößen. Der Stabi, wo immer er sich befindet, kann nur eine Gegenreaktion auf eine Aktion auslösen, bei hohen Auflösungen wird das immer unwirksamer. Das nur am Rande, weil immer und überall dem IBIS höchste Priorität eingeräumt wird. Für kritische Aufnahmesituationen ist das Arbeiten mit Stativ am besten. Wahrscheinlich ist das in der Sportreportage nicht immer möglich, häufige Standortwechsel, deshalb ist die Auflösung einer D6 gering, um möglichst viel ohne Stativ zu machen. Die D6 ist genau für diese Aufgaben ausgelegt.

      • Schön und gut, Cat, aber 98% aller Aufnahmen kommen nicht mehr großartig über das Bildschirmformat hinaus. Da noch von feinen Details zu reden ist obsolet und eher was für Fetischisten.

        Immer noch werden auch Naturbilder des Jahres mit 12 oder 20 MP Preise gewinnen, weil:

        1. Der Fotograf das Bild macht
        2. Solche Kameras wie z.B. die D1 Serie halt robust sind und sich bestens für den Outdoor-Einsatz eignen.

        Es ist auch ein Märchen zu behaupten, spiegellose Kameras seien genauso unempfindlich wie die „Boliden“.

      • martin, ist die beugungsunschärfe nicht auch eher ein problem des pixelpitches?
        cat, bei 100mp auf kleinbild dürfte man nie aus einem unschärfebereich herauskommen, oder?
        mz, was ist in bezug zu unempfindlichkeit des autofokussystems der spiegelreflexboliden (front- und backfolus nach zum beispiel stößen)? das problem hat spiegellos doch nicht.

      • @ daniel

        bei einem so heftigen Stoß, der ein Fokusproblem verursacht (geht das überhaupt am Body?, wohl eher am Objektiv), wäre eine Spiegellose warscheinlich Schrott.

        Aber wechsel bei Spiegellos mal häufig die Objektive in der Natur, da verschmutzt der Sensor viel leichter, da ja kein Süiegel schützt.

      • hallo mz, das wusste ich nicht. die frage ist dann, woher kommt das klagen über den front- und backfokus? ich weiß es nicht. ich hatte noch nie dauerhaft eine spiegelreflexkamera mit autofokus in gebrauch. spiegelreflex fokussiere ich manuell und analog. ist das front- backfokusproblem bei spiegelreflexkameras eine moderne mär?

        ich setze spiegellos jetzt seit fünf jahren ein und habe noch keine verschmutzung am sensor. könnte auch daran liegen, daß dieser nach jedem an und ausschalten automatisch ultraschallgereinigt wird. ich kann es aber nicht behaupten. ich achte aber auch sehr auf meine ausrüstung.

      • @daniel

        Wenn Du nach 5 Jahren keine Verschmutzung am Sensor hast, ist das beinahe ein Wunder oder Du wechselt sehr sehr selten das Objektiv.

        Das Back-/Front-Fokus Problem liegt häufig an der Justierung der Objektive und tritt weit häufiger bei Fremdherstellern auf. Man kann das begrenzt auch durch Einstellung der DSLR korrigieren (im Menü nachschauen). Bei DSLR ist der Autofokus Sensor unten im Spiegelkasten und nicht wie bei der DSLM in der Ebene des Bildsensors. Das Licht wird bei der DSLR vom Spiegel auf den Fokussensor gelenkt. Der Sensor meldet „Schärfe“ (Phasenvergleichsmessung) aber das bedeutet nicht, das der Bildsensor auch die perfekte „Schärfe“ erhält. Fokus- und Bildsensor müssen quasi gleichgeschaltet werden/sein. Dazu müssen Kamera und Objektiv abgestimmt sein. Dies ist bei nativen Objektiven meist der Fall, da der Hersteller die Objektive ja auf seine Systeme justiert.

        Wenn man bei der DSLR Live View einschaltet und manuell fokussiert, kann man Fokusprobleme praktisch umgehen, da man dann auf die Sensorebene scharfstellt.

        Da bei der DSLM beide Sensoren auf einer Ebne liegen, ist scharf=scharf.

      • @mz,
        vielleicht fallen mir die verschmutzungen auch einfach nicht auf. auf dem sensor kann ich mit dem bloßen auge nichts erkennen und die bildqualität hat in dieser zeit auch nicht nachgelassen. aber wie gesagt, ich passe auch immer sehr gut auf. objektiv muss sauber und staubfrei sein, bei der kamera wird nur senkrecht das objektiv gewechselt, der wechsel findet stets zügig statt, …

        so hat man mir das auch erklärt. das funktioniert indem der spiegel halbdurchlässig ist, damit auf dem dahinter befindlichen spiegel das licht auf den fokussensor lenken kann. allein die mechanik die dahinter steckt ist schon sehr aufwendig und man muss bewundern, wenn dies 1.000.000 auslösungen stand halten kann. ich hörte aber auch, daß auch hier fehler entstehen können durch rauere handhabung der geräte. ok, das tangiert mich jetzt wenig, da ich nicht so mit meinen kameras umgehe.

        aber könnte man nicht aufgrund der technischen gegebenheiten die dslm stabiler bauen als eine dslr? ist nicht jede mechanik ein möglicher fehler?

      • @Daniel
        Der beste Schutz einer Kamera ist der Umgang mit ihr. Mir ist z.B. mal die D700 auf einen harten Boden gefallen. Gab ein paar üble Abschürfungen und eine Delle, ansonsten alles in Ordnung. Einem Bekannten ist mal seine EOS 1d hingefallen und ist richtig geschreddert gewesen.
        Das ist reiner Zufall, wie die Kamera aufkommt.
        Was den Sensor betrifft, ein Spiegel ist natürlich kein Schutz gegen Staub. Spätestens wenn der Spiegel hoch und runter geklappt wird, kommt der Staub auf den Sensor.
        Im Gegenteil, der Sensor einer Spiegellosen Kamera ist für die Reinigung z.B. wesentlich leichter zu erreichen.
        Es gibt im Wesentlichen drei Möglichkeiten, den Sensor vor Staub zu schützen.
        Erstens hat Olympus die Ultraschallreinigung des Sensors, als die Selbsreinigung durch hochfrequentes Schütteln und das Auffangen des Staubs durch eine im Spiegelkasten eingebaute klebrige Schicht. Das haben die anderen Kamerahersteller übernommen.
        Dann gibt es natürlich die unterschiedlichen Möglichkeiten der Sensorreinigung durch den Fotografen.
        Zum Dritten das nicht zu häufige Wechseln des Objektivs in staubigen Umgebungen. Auch das Verwenden eines Zooms (Zoom-Staub-Pumpe) führt zu vermehrter Staubansammlung auf dem Sensor.

      • @Daniel
        >ist nicht jede mechanik ein möglicher fehler?
        ich hatte bisher mit keiner DSLR ein mechanisches Problem, aber schon einige mit der Elektronik.

      • @ MZ
        Tolle Bilder hast du da auf deiner Website. Da kriegt man ja richtig einen Farbflash….
        Allerdings kann ich auch verstehen, daß man dafür eher ein künstlerisches Gespür als eine Kamera mit Autofokus und Lichtempfindlichkeit in den Grenzbereichen braucht.
        Da bist du sicher mit MFT glücklich.

    • @Daniel

      Mach einfach mal mit Blende 16 ein Bild von einem weissen Blatt Papier und schau mal, ob Du Flecken siehst. Wenn nicht, ist Dein Sensor sauber.

      Stabil heißt u.a. bessere Materialien und auch größeres Gehäuse.

    • Martin,

      Du hast grundsätzlich recht. Habe heute einen Vergleich mit fixem ISO 200, BL 4, 5.6 und 8 mit A-Programm mit 2 Kameras gemacht: 1 x die E1MX mit 12-100mm/4 und 1 x die Z6 mit 24-70/4 bei sehr wenig Licht gemacht.

      Gleicher Bildausschnitt, im Zoom auf gleichen Ausschnitt gestellt und dann eine Belichtungsreiche mit BL 4, 5.6 und 8. Mit beiden Kameras.

      Beide Kameras zeigten die ABSOLUT GLEICHE Belichtungszeit an. D.h. die Sensoren sind praktisch gleich empfindlich. Die Fotos sahen auch gleich gut (praktisch kein Rauschen zu sehen aus). Getestet mit 100% Bildzoom bei schwarzem Testteil. Auch bei den anderen Blenden genau das Gleiche. Bei gleicher Empfindlichkeit das gleiche Ergebnis. Nur der AF tat sich bei der Z6 etwas schwerer als bei der E1MX. Der konnte von 5 Versuchen nur 2 x den AF finden. Die Olympus immer. (Natürlich Single Focus).

      Bedeutet für mich: Auf der gleichen Sensorfläche / Größe ist die Lichtausbeute praktisch gleich.
      Natürlich rauscht ein ISO3200 Bild von einer mFT etwas mehr als die Z6. Aber nicht mehr als z.B.: die A7RIV mit 61 MP, die etwa den gleichen Pixelpitch wie die Olympus hat.

      Jedoch bügelt heute der Prozessor bei JPEG aus der Kamera mit gut eingestelltem Rauschfilter (Bilder bis ISO 3200) das Rauschen praktisch weg. Die Bilder sind aus der Kamera sehr gut und praktisch überall verwendbar.

      Ich fotografiere meist nicht über ISO800. Den Rest macht der Stabilisator der auch bei der mFT wieder besser ist als bei der Z6. Der ist empfindlicher und vermutlich auf Grund der Sensorgröße / zu bewegenden Massen nicht so gut.

      Gegen niedrig auflösenden KB-Format Kameras der aktuellen Generation ist kein (Rausch-) Kraut gewachsen. Da wird man immer verlieren. Hochauflösende KB-Kameras haben keine Vorteile gegenüber mFT. Wird auch speziell im HR-Modus von Olympus sichtbar. Da gibt es kein Rauschen. (8 Bilder werden auf ein 50MP Bild gerechnet) – Smartphone lässt grüßen.

      Ist eventuell kein Fehler keinen IBIS bei der D6 einzubauen und bei 20 MP für Sportaufnahmen zu bleiben. Sportfotografen brauchen eher weniger als mehr Auflösung. Hauptsache schnell und perfekter AF.

  • Also, natürlich wird diese Kamera ihre Abnehmer finden. Fotografie spielt sich in Jahrzehnten ab. In den letzten 10 Jahren waren von den 10 meistverkauften Kameras 5 Canon 4 Nikon und die Sony Alpha 6000. 98 Prozent der Fotografen weltweit fotografieren derzeit mit einer dslr. Von was reden wir überhaupt?? Ein paar YouTubern die in der Fotografenscene niemand kennt oder interessiert. War gestern wieder bei der Eintracht im Stadion. Da habe ich nur Canon und Nikon gesehen, keine einzige Sony a9! Genau das gleich auf der bundespressekonferenz letzte Woche. Im übrigen, Nikon ist ein sehr gesundes Unternehmen. Die haben ein derzeitiges Barvermögen von 4 Billionen yen, das sind so 32 mrd euro. Zeigt mir mal jemand ein deutsches Unternehmen mit so viel Reserven. Und das bei weniger als 10000 Mitarbeitern. Liebe Grüße

    • @Ralle Art
      Eigentlich möchte ich dir in nichts widersprechen, aber woher hast Du die Zahl von 32Mrd € Barvermögen? Das würde mich zwar freuen, aber allein mir fehlt der Glaube. Gibt es dazu belastbare Fakten?

      • habe gerade mal den Börsenwert von Nikon angeschaut, der liegt irgendwo zwischen 7 und 8MRD €. Hätten sie 32Mrd € Barvermögen müsste der Börsenwert entsprechend sein. Deine Zahlen können gar nicht richtig sein!

      • Ich bin drauf gekommen als Tony Northrup im letzten Jahr sich somauf Nikon eingeschossen hatte. Er ist ja eher ein Sony Mann. Er hat dann die Zahlen rausgekramt. Ich habe dann mal recherchiert. Nikon gehört,zum Verbund Mitsubishi Japan. Dies ist ein loser Verbund von über 20 Unternehmen die gestützt werden. Durch eigene Banken. Von daher muss man sich um Nikon keine Sorgen machen. Im kameramarkt zählt man in Jahrzehnten und nicht in Jahren. Samsung hat das gemerkt und ist gleich wieder ausgestiegen. Sony hat erst mit der a7iii und a7riii eine richtige Kamera herausgebracht. Geld verdient Sony nur mit seinen Sensoren für das iPhone. Momentan stockt aber die Weiterentwicklung. Die sensorsparte wurde aus der kamerasparte gelöst. Dort können auch Firmen wie Nikon und Fuji Entwicklungen in Produktion geben. Daher kann oder darf Sony den Fuji xt3 Sensor nicht benutzen. Den nächsten Sprung in der Sensortechnologie wird wohl von Panasonic kommen oder von einem der Hersteller aus israel.
        Liebe Grüße

    • 98% Prozent fotografieren mit dslr….diese Aussage halte ich für sehr fragwürdig. Hast Du dafür eine Quelle? Ich vermute mal nicht, genauso wie für alle anderen subjektiven Behauptungen, die Du hier gerade aufstellst. Es sei denn, nur ein Fotograf am Spielfeldrand ist für Dich ein wirklicher Fotograf, dann kommen die 98% vielleicht hin.

      • Das sind die Marktanteile nun mal. Nicht alles glauben was in YouTube läuft. Das meiste Geld wird derzeit mit dslr Objektiven verdient. Daher werden sie ja noch produziert. Das stützt sich auch mit meinen Erfahrungen im Ausland. Ob Portugal . Oder Italien, Holland, Frankreich. Spanien. Fast nur Canon und Nikon dslr. Vor allem Frauen fotografieren, Männer fast nicht. Ich rede nicht von Profis sondern vom Konsumermarkt. Ich zeige ihnen gerne mal Fotos aus Lissabon. Da habe ich auf dem Platz vor der Burg 50 Nikon gezählt. 8 Canon und 2 Olympus. Wer braucht heute jene neue Kamera wenn die alte nicht kaputt geht? Wenn ich meine Frau frage ob sie mal von ihrer großen dslr auf eine dslm wechseln möchte schaut sie mich nur an. 🤣😂

  • Daniel,
    der Pixelpitch ist im engen Zusammenhang mit der Beugungsunschärfe, richtig. 100 MPX bei Kleinbild, warum? Die Objektive werden schon mal nicht mithalten können, dafür gibt es ja auch das kleine Mittelformat. Nur mal gerechnet: 20 MPX bei MFT haben den gleichen Pixelpitch wie 80 MPX bei VF. Darum gehen die MFT Hersteller auch nicht mit der Auflösung weiter rauf. Auch wenn mich gleich einige in der Luft zerreissen meine ich, dass die ideale MFT Auflösung bei 10 MPX liegen würde. Ob man das dem Kunden irgendwie verkaufen kann, wäre die andere Frage.

    • hallo martin, 10mp empride ich auch als etwas knapp. 16mp sehe ich als gute alternative für mft. schließlich sind mft-objektive auch bei offenblende schon früher sehr gut zu nutzen. bei kleinbild fängt der spaß bei blende 5.6 an. aps ist mit f4.0 gut beraten und mft ist bei f2.8 bereits richtig scharf. d.h. bei mft hat man jetzt noch spiel bis 5.6 um bei 16mp in die beugungsunschärfe zu kommen. bei gleicher blende und pixelpitch geht kleinbild direkt von der unschärfe in die unschärfe. rein physikalisch natürlich, sofern ich mir das haber beibringen lassen.

      • @Daniel
        …. bei kleinbild fängt der spaß bei blende 5.6 an…

        ich weiss nicht wie Du da draufkommst und von welchen Kleinbildkameras du sprichst, aber bei meiner 5D4 fängt der Spass bei f1.2 an und hört erst bei f11 auf. Ich nehme nicht an, dass das bei Sony oder Nikon wesentlich anders ist.

      • hallo joe, ich gehe rein von physikalischen werten aus die mir mitgeteilt wurden.

        https://www.photoscala.de/2012/05/21/wie-viele-megapixel-verkraftet-eine-kamera-aktualisiert/

        wie hier weiter unten in der tabelle dargestellt wird, sind bei blende 8 bei kleinbild nur noch 30mp darstellbar, da von diesem punkt an die beugungsunschärfe beginnt. bei blende f5.6 wären es 60mp als grenzwert. die meisten objektive werden erst ab blende f5.6 richtig scharf. ich rede dabei nicht von objektiven der superklasse. sondern gute festbrennweiten oder sehr gute zoomobjektive in kb.

        wenn tatsächlich ein objektiv bei blende f1.4 scharf ist und markellos, so wären demnach bis knapp 1000mp möglich. aber wer will das speichern und wer kann das bauen? 😉

      • @Daniel
        Ich kenne diese Webseite und finde es hochinteressant, auch wenn die Physik nicht verändert werden kann, so kann doch moderne Software einen Teil der Probleme lösen.
        Also ich habe 30MP und keinerlei Schärfeprobleme bei Blende 11, höher verwende ich normalerweise nicht, ausser bei sehr langen Belichtungen bis Blende 22 und selbst da habe ich keine erkennbaren Unschärfen bemerkt. Ich denke mit den heutigen softwaremässigen Möglichkeiten ist die Beugungsunschärfe auch nicht mehr das Problem, was sie einmal war, sonst müsste Sony ein viel grösseres Problem haben.

      • Da muss ich Joe recht geben. Ich habe mit meinen 24 Mp am Kb keine Probleme bis f 16 zu gehen. Um da eine Beugungsunschärfe zu sehen, muss man schon sehr stark Pixelpeepen.
        Allerdings ist das meiner Meinung nach keine Softwaresache. Vielmehr hat die Qualität der Objektive darauf Einfluss.
        Ich weiß auch nicht was Joe schon wieder mit Sony hat und was der provokante Spruch soll? Wieso sollte Sony damit ein größeres Problem haben?

      • Servus Daniel,

        mein Beitrag zum Thema.

        Warum gute Objektiv Hersteller schon bei der Berechnung und Produktion ihrer Objektive das Beste liefern ist einfach erklärt.

        Jeder weiß das heute Kamera intern viele Objektiv Fehler „heraus“ gerechnet werden können. Paradebeispiele dafür sind die Kit Objektive die bei der Überprüfung auf der optischen Bank weniger gute Ergebnisse als an der Kamera bringen. Da wird also zuerst die Software Abteilung gefragt was noch geht um zugunsten billiger Stückkosten bauen zu können. So viel zur gängigen Praxis.

        Das die selben Hersteller auch anders können zeigt sich bei den gelieferten Sonderbrennweiten, allerdings kosten diese auch ein Vielfaches weil sie meistens Lichtstärker sind. Bitte die höhere Anfangsöffnung nicht mit Bildqualität verwechseln.

        Je weniger Fehler ein Objektiv hat um so einfacher und effektiver kann die Software Kamera intern gegensteuern. Auch die Beugung lässt sich bis zu einem bestimmten Punkt rechnerisch abschwächen. Worauf es ankommt ist wie viele Linien ein Objektiv getrennt auflösen kann, da spielt aber auch der Pixelabstand auf dem verwendeten Sensor eine wichtige Rolle.

        Es hängt also nur zum Teil vom Objektiv ab wie gut die aufgezeichnete Bilddatei ist.

        Deswegen kann ich nur jedem raten nicht standardisierte Objektiv Tests oder Anwender Aussagen mit Vorsicht zu bewerten.

        Bewertet sollte immer die unbearbeitete RAW Datei werden, bitte niemals das Hersteller JPEG zum Objektiv Verglich ansehen, weil dieses ist mit Sicherheit nachgeschärft und die Kamera interne Software hat Fehler bereits nachgebessert.

      • joe, ja da ist was dran. dann ist die frage bezüglich der glättung durch digitale einflüsse auch hinfällig, wenn man da nichts sieht. das ist ja dann auch sicher auf mft umsetzbar uns sollte nach oben auch die grenzen erweitern.

      • @Daniel
        Der Sinn eines 1.2 oder 1.4 Objektives ist ja, dass es nur im Zentrum scharf ist, deswegen ja kein Mft und nur zum Teil ASP-C bei bestimmten Motiven! Ich nehme bei Naturaufnahmen mit Sicherheit nicht Blende 1.2 und bei Porträts mit Sicherheit nicht Blende 11!
        https://photos.google.com/share/AF1QipNbT4QZuHgbn_8vK57_WJsbYhYs2cJAlhYeNURv2szpyT1_jwwkXh7T7JkwgNfd4w?key=WEpZQnBta0wwVnRRSFc4WTlleGpyZU9IWE43XzRB
        Hoffe der Link funktioniert, das ist MFT, ganz nett, aber halt kein VF.

      • Es lässt sich nicht generell sagen, ab wann die Beugungsunschärfe eintritt. Denn das hängt einerseits vom Sensor, und andererseits von der Lichtstärke des Objektivs ab, und zudem noch von dessen Bauweise.

        Grundsätzlich kann man sagen, dass:

        – je grösser der Sensor ist, desto später die Beugungsunschärfe eintritt; also, bei MFT sollte man wenn möglich nicht mehr als bis Blende 11 abblenden, bei APS-C nicht mehr als Blende 16 und bei VF nicht mehr als Blende 22. Ausserdem hängt es auch von der Lichtstärke des verwendeten Objektivs ab: Je besser die Lichtstärke, desto schneller ist man in der Beugungsunschärfe.

        – Der schärfte Bereich eines jeden Objektivs ist ca. 2 Blenden abgeblendet. Das heisst also, dass ein 1.4er Objektiv am schärfsten bei etwa f2.8 ist, ein f4 bei Blende 8 und ein 5.6 bei Blende 11. Also sollte man vor dem Kauf eines Objektives immer überlegen, wozu man es meistens braucht. Fotografiere ich vor allem Landschaft und brauche viel Schärfentiefe, dann sollte ich ein f4 Zoom Kaufen und nicht etwa ein f2.8, da ich mit höchster Wahrscheinlichkeit sowieso auf mindestens f11 abblenden muss und genau da der schärfste Bereich liegt. Wenn man freistellten möchte, greift man natürlich zu f1.4 oder f2.8 und blendet, wenn man die maximale Schärfe möchte, einfach auf f2.8 respektive f4 ab. Auf Testseiten wie lenstip.com oder dxomark kann man die Grafiken studieren und herausfinden, wo die jeweiligen Objektive am schärfsten sind. Ich persönlich mache das vor jeden Objektivkauf so.

        Fazit: Man kann die Beugungsunschärfe nicht generalisieren, sondern es kommt auf den Einsatzzweck an. Je nach dem kauft man ein lichtstarkes oder lichtschwaches Objektiv. Es ist nicht unbedingt ein f1.4er das beste, es kann auch ein f4 oder f5.6 sein.

      • @ StephanKl

        …Ich weiß auch nicht was Joe schon wieder mit Sony hat und was der provokante Spruch soll? Wieso sollte Sony damit ein größeres Problem haben?

        Wie Du weisst verunglimpfe ich keine anderen Marken, es ging darum, dass bei dem noch engeren Gewinde, das Problem noch grösser sein dürfte und sonst um gar nichts. Nichts gegen Sony, Nikon, Panasonic, Olympus. Auch wenn ich Canon habe bin ich kein Fanboy von irgendjemanden!

      • @Daniel
        …ich verstehe gerade den zusammenhang zu dem link nicht…
        es geht darum, dass man mit MFT bei Licht nette Fotos machen kann, aber auch nicht mehr. Die gleichen Fotos mit VF sind – mMn – eine ganz andere Liga.

      • Hi Daniel,
        naja, die Tabelle ist vom 2012. Die Technik hat sich weiterentwickelt, Sensoren und Software haben einige Tricks dazugelernt und können die physikalische Grenzen teilweise etwas abmildern.

      • joe, ich habe auch nicht das gefühl, daß sich jemand mühe gemacht hätte bei diesen bildern (link). ich will niemandem auf die füße treten. aber da habe ich schon ganz andere bilder gesehen mit mft erstellt.

        ingo, natürlich halte ich die liste nicht für den neuesten stand. leider konnte ich nichts aktuelleres finden. auch wikipedia (oder war es olypedia?) beruft sich auf diese seite. schaut man sich die zahlen an, entsteht bei halbierung des sensorformats eine diagonale in der auflösung bei der jeweilig nächsten blendenstufe. dabei sieht aps-c sehr schlecht aus. das, so meine vermutung, begründet sich vermutlich darauf, daß kleinbildobjektive zum testen der aps-c sensoren genutzt wurden. mft hatte ja bereits zu jener zeit passend gerechnete objektive. wie dem auch sei, wenn es eine jüngere tabelle gibt, bin ich gespannt auf diese. aber wie bereits bemerkt wurde, handelt es sich bei den optimierungen um berechnungen und nicht um physikalische verbesserungen der optiken selbst.

      • Hi Daniel
        Die Objektive sind tatsächlich weiterentwickelt worden. Man darf dabei nicht vergessen, ein 24 MP Vollbild-Objektiv müsste 36 MP auflösen können um es mit einem 24 MP APS-C Objektiv zu vergleichen und 48 MP, um es mit einem 24 MP MFT-Objektiv vergleichen zu können.
        Deshalb meine Bemerkung, daß 2012 für solche Messungen sicher nicht mehr aktuell ist.
        Aber auch die Hardware der Sensoren haben sich entscheident weiterentwickelt. Ich weiß nicht ganz genau, wann das eingeführt wurde, aber auf den Tiefpass-Filter konnte meines Wissens in der breiten Masse erst mit der D800E durch die kleinen Pixel verzichtet werden. Die getestete D800 hat noch einen Tiefpass-Filter.
        Das ist z.B. ein wichtiger Bestandteil um die Detailauflösung und die Schärfeleistung des Sensors zu erhöhen.
        Und die digitale Mittelformat-Technologie ist auch erst später in Gang gekommen.
        Wenn APS-C (auffällig) schlecht abschneidet, vergleich mal die Zahlen für das kleine Mittelformat und das (richtige) Mittelformat in der Tabelle. Da wird die technische Entwicklung erst richtig sichtbar, so wie die Kameras in der Tabelle abschneiden. Solche Mess-Ergebnisse würdest du heute nicht mehr erzielen, selbst wenn du noch die alten Messmethoden von damals verwenden würdest.

      • Nettes Thema, aber doch völlig irrelevant. Wer macht sich denn über so einen Brei Gedanken in der Praxis?
        Jedes Objektiv ist 2 Blenden abgeblendet beim Optimum…das ist ne ganz vage Hypothese.

        Sollte ich irgendwann man mal mit einer alten Canon 40D und einem 18-55mm fotografieren, dann kann man sich darüber Gedanken machen, aber heute ist das doch alles Makulator.

      • maratony, ich denke schon, wenn man an die grenzen geht, daß es auch auf die kleinen details ankommt. und nicht zuletzt, zwei blendenstufen runter, macht schon einen unterschied. auch bei aktuellen kameras. es kommt aber darauf an was man damit macht. einige werden zum beispiel bei offenblende im nahbereich weich.

      • Wer geht denn hier bitte an die Grenzen des Machbaren?

        Und das mit den Blenden ist ein Mythos. Galt er denn früher schon, muss heute eine ganz andere Relevanz hinein.

        In der Praxis spielt dies keine heute doch außerdem keine Rolle. Vielleicht für einige als Hobby, die Vogel im Wald fotografieren und sich an Details im Gefieder erfreuen und behaupten einen Unterschied sehen zu können. Obwohl sie Ausgabemedien in HD dazu nutzen.

        Was wirklich nötig ist und was davon gewollt wird, sind letztlich 2 Paar Schuhe.

      • maratony, wenn du einfach nur gegen etwas sein möchtest, dann darfst du das gerne. aber verdrehe mir nicht das wort im mund. ich schrieb nie von der grenze des machbaren. dafür besitze ich nicht das nötige equipment. aber ich stoße sehr oft an die grenzen der mir zur verfügung stehenden technik. ich photographiere nicht immer nur menschen bei tageslicht oder mit studioblitz. ich halte fest was schön ist und das sind sehr oft dinge die man gerade so sieht. dabei spreche ich nicht nur von größe. also wie gesagt. nicht die grenze des machbaren, sondern die grenze der mir zur verfügung stehenden technik.

        bezogen auf die blende und die daraus entstehenden resultate sollte man seine optiken kennen. und da stößt man sehr oft an die grenzen der oftmals ach so hoch gelobten gerätschaften.

        wie du schon merken solltest, schreibe ich hier nicht von der praxis eines hochzeitphotographen oder einer anderen spezialisierung. also kann man da auch nicht von einer praxis sprechen, da diese automatisch mit monotonie und spezialisierung verbunden ist. das ist für mich fremd, da ich mich immer wieder auf neue abenteuer einlasse.

        lass uns, in deinen augen vielleicht unbedarften, doch einfach darüber schreiben was uns interessiert. wir greifen dich mit unseren ausführungen ja nicht persönlich an.

      • Wärst du du ein Kamera, dann würde ich unterstellem, dass deine Empfindlichkeit recht hoch eingestellt sein muss. 😀

        Technik und die damit einhergehenden Möglichkeiten sind ein nettes Thema, aber da einige sich aus der Praxis wähnen, empfinde ich es als fragwürde wenn eben diese Personen über die Notwendigkeit von Entwicklung sprechen, obwohl die vorhanndene Technik mehr als ausreichend ist.

        Der Trannsfer aus Theorie und Praxis ist wiederum sehr wichtig in solchen Diskussionen, weil er sich eher ann denn Forderungen aus der Realität bezieht, als an imagnären Vorstelllungen.

        Die Grenze ist immer etwas absolutes. Da ich mit Fujifilm fotografiere habbe auch ich meine Grenzen. Ich vversuche dann aber meine Technik zu nutzen. Ich erinnere mich gerne an meine Anfänge, da war man so unbedarft und hat probiert. All das Wissen heute, gerade bbei Anfängern ist auch hinderlich, weil es dazu zwingt Fehler zu vermeiden.

      • maratony, ich versuche das gerade mal nachzuvollziehen. wir schreiben über ein thema, du sagst mit anderen worten, daß das alles quatsch ist, und wenn ich dann schreibe, daß du ja nicht mitreden musst, bin ich empfindlich? ok… verstehe ich nicht. aber danke, daß du dich eingebracht hast.

      • Du klingst schon wieder bisschen zickig…

        Vielleicht wird der Witz dahinter auch nicht deutlich.

        Naja, wenn dann inhaltlich kein Austausch mehr stattfindet, dann lassen wir das an dieser Sttelle.

      • maratony, das verstehe ich auch wieder nicht. was hast du denn zum inhalt des stranges beigetragen?
        was das zickig wirken betrifft, werde ich wohl mal schauen was ich an meiner ausdrucksweise ändern muss. kannst du mir ein paar tips geben?

    • Martin,

      Als ich vor einiger Zeit mal gepostet habe, das Olympus mit 20 MP schon das, für diesen Sensor, technisch machbare seit 2016 hat, und das einem KB von ca. 80MP entsprechen würde, wurde ich fast in der Luft zerrissen. War damals als die Sony A7IV vorgestellt wurde mit den 61 MPs.

      Hätte Olympus KB-Format wären das 80 MP und das seit 2016 ! oder 64 MP seit 2013 !

      Darum verstehe ich das Angebergehabe von Sony nicht wirklich wenn Sie einen neuen Sensor vorstellen. Das ist doch nur kalter Kaffee um den Leuten das Geld aus der Tasche zu locken.

      • Das ist zu pauschal, ein größer Sensor ist auch mehr Information die verarbeitet werden muss. Das hochhalten einiger Marken ist für mich fragwürdig.

      • @OlyNik
        Hätte Olympus KB-Format wären das 80 MP und das seit 2016 ! oder 64 MP seit 2013!

        Ich glaube Du missverstehst da etwas!

      • Maratony,

        Ja, klar brauchst einen oder auch 2 stärkere Prozessoren und Sensoren die parallel mehr gleichzeitig auslesen können. Das ist auch der Grund warum sich in der Performance von KB-Sensoren derzeit nichts mehr tut. Entweder sind die Prozessoren zu langsam oder das Sensorauslesen kommt an das physikalische Ende.

        Joe,

        Ein KB-Sensor hat ca. die 4 fache Fläche eines mFT Sensors. Also wenn mFT schon seit Jahren bei 20 MP steht und Sony heute „nur“ bei 61 MP im KB Format ist das keine große Sache, auch wenn Sie immer so tun.
        Natürlich bräuchte eine Olympus KB-Format auch KB-Objektive, wenn du das meinst.

        Aber mir ging es nur um die immer so hochgespielte Sensorauflösung, wo die Technikneuerung immer kleiner werden aber jedesmal ein Haufen Geld verlangt wird, für einen Minimalfortschritt. 42 auf 61 MP ? Für was ? Das gleiche Rauschverhalten einer mFT und nur schärfere Bilder in einem sehr engen ISO-Bereich nur mit den teuersten Objektiven. Das werden nicht mehr viele Kunden in Zukunft zahlen. Die Smartphonegeneration sowieso schon lange nicht mehr …

        Warum sich damals der mFT Standard entwickelt hat, war, dass KB-Sensoren extrem teuer waren (so um 2010 herum). Darum wurde in erster Linie ein kleines und tragbares mFT System entwickelt. Mittlerweile ist es auch ein schweres Profisystem geworden. Gewicht ist aber mit Objektiv immer noch wesentlich geringer als KB, vor allem bei Teles.

      • Ja genau,

        HAETTE Olympus KB-Format, WAEREN das 80 MP, leider HAT sie aber nur MFT.

        WAERE dies ein Beitrag über Olympus, WAERST du goldrichtig, leider geht es hier aber um die Nikon D6, deshalb BIST du hier im total falschen Film.

        Such dir doch einen geeigneteren Platz für deine nervigen Oly-Werbespots. Danke.

      • da wird bei mFT immer nur von 20 MP und angeblich vergleichbaren Objektiven geredet –
        vergessen wird öfter:
        Vollformat kann 4x so viel Licht speichern.

        Da ist rein gar nichts vergleichbar – allenfalls ein 4.0/300 mm mit einem VF 4.0/300 mm!

      • Ich halte das ebenso für fragwürdig und behaupte mal, das du von der eigentlichen Ingenieursleistung bei Sensorenn wenig tatsächliche Ahnung hast. Gefühlte Wahrheiten sind zwar nett, aber unterliegen nicht unbedingt der Realität.

        4mal mehr Fläche bedeutet auch 4mal mehr informationen die verarbeitet werden müssen. Es reicht nicht aus, die Sensoren einfach nebeneinander zu legen. Die entsprechenden Objektive sind dabei ebenfalls entscheidend. Daher ist ein 61MP Sensor eine große Leistung, stellt sie denn jetzt ein Novum dar. Als die Canon 5D rauskam waren 12MP das Maß für die Masse.

        Deine Argumente lassen den Schluss zu, das Olymmpus sich nicht weiterentwickeln kann, denn seit Jahren ist bei 20MP. Wohingegen VF stetig sich entwickelt.

        Ich habe nix gegen mFT. Ich bin so selbstbewusst zu behaupten, dass ich auch mit einer Olympus geile Bilder machen kann. Aber klar gibt es in diesem System Grenzen, schneller als beim VF und da ich Halbformat bevorzuge,, bin ich nunmal dazwischen. das kann mman ruhig mal akzeptierren. Denn in wie weit dass seine eigene Praxis tangiert, ist eine völlig andere Sache.

      • man sollte auch nicht außer acht lassen, das die hersteller ihr produkte marketingstrategisch veroeffentlichen. fuer den hersteller ist wichtig moeglichst besser zu sein als die mitbewerber (wobei besser hier nur schwer „messbar“ ist), aber es ist nicht notwendig das technisch machbare auf den markt zu bringen. entwicklungsleistung ist kostenintensiv und daher das bestreben groß, ein produkt moeglichts lange zu verkaufen. wie innovativ eine neuheit sein muss entscheidet dann auch zu einem gewissen teil der markt. und ich fuerchte, das es einfach zu wenig solvente pixelpeeper gibt, die im 2 jahres-rhythmus immer in neue highend geraete kaufen.

      • @ Mario Kegel
        Sehr schöne Aufnahmen auf deiner Website sind das. Fließendes Wasser wollte ich auch schon immer mal aufnehmen, du erinnerst mich daran. Das macht sich auch auf einem Print wirklich gut.
        Und die Aufnahme Abandoned Places, wo findet man denn so ein Motiv? Nur ist es etwas schade, daß das da nicht so präzise gearbeitet hast. Für mich wäre hier eine strikte Symmetrie sehr wichtig gewesen. Ich hoffe, du nimmst mir die kleine Kritik an dem ansonsten schicken Foto nicht krumm.

      • @ingo – vielen dank. eigentlich bin ich immer sehr bestrebt, stuerzende linien und eine exakte symmetrie zu erreichen. das schaffe ich nicht immer zu 100 % (arbeite jetzt mit einem getriebeneiger, der macht es einfacher).
        und ich bitte um entschuldigung, falls wir das artikel-thema zu weit verlassen haben.

      • @Mario Kegel

        man darf durchaus mal das eigentliche Terrain verlassen und jemanden loben der schöne Bilder macht. Mir gefällt besonders, dass du nicht „überbearbeitest“, sondern den natürlichen „Look“ beibehältst. Das einzige Bild das mir persönlich nicht gefällt ist ausgerechnet das Startbild. Aber ich habe da wohl eine Allergie, ich kann langbelichtetes Wasser nicht mehr sehen, das Thema ist für mich total ausgereizt und durch, es ist mir schlichtweg zu unnatürlich und ich habe es jetzt gesehen – ist aber keine Kritik an Dir, sondern nur am Motiv/Sujet.

      • @joe – ja, inzwischen finde ich den look auch nicht mehr so spannend. wenn ich ueberlege, wie viel ich fuer nd-filter ausgegeben habe und wie oft ich diese nutze, muss ich sagen das ich hier eine fehlinvestition getätigt habe.
        oh, wieder nicht zum thema … aber ich bin auch nicht die zielgruppe einer nikon 6d. waere mir zu groß, zu schwer und was die kamera in einer sekunde an bildern macht, mache ich an einem tag. aber ein schoenes stueck technik.

      • @ Mario Kegel @ joe
        Deshalb wäre ein eigenes Diskussionsforum ja so toll.
        Ich Persönlich mag immer noch solche Fotos von fliessenden Gewässern.
        @ Mario Kegel
        Schau mal auf die Fotos von Rene (weiter oben zu finden).
        Der hat auch viele Bäche und Wasserfälle fotografiert. Wirkt bei ihm sehr Märchenhaft. Ist sicher auch für dich interessant zu sehen.

      • @ingo – ein diskussionsforum hier waere sicher interessant und wuerde die seite meiner meinung nach bereichern. und wie es aussieht wuerde sicher ein reger austausch anbahnen.
        die bilder von rene sind mir schon vor einer weile ins auge gefallen, die sind ohne frage toll.

      • Cat, Rolf,

        Wo sind denn eure Morgen- oder Abend-Dämmerungsaufnahmen oder die Nachtaufnahmen, wo ihr angeblich 1/2000 sec. bei ISO 800 braucht und Blende 2.8 oder max. 4.
        Ihr redet immer von Aufnahmen in praktischer Dunkelheit wo man angeblich nur mit KB arbeiten kann. Aber keiner traut sich was zu zeigen.
        Völlig lächerlich eure Argumentation ohne Beweise. Und wenn ihr nicht auch eine 20MP oder max. 24 MP Auflösung bei KB verwendet brauchen wir gar nicht mehr weiterzureden. Egal welche Marke.
        Ich fotografiere seit 40 Jahren mit allen möglichen Auflösungen und die besten mir bekannten Dämmerungsaufnahmen machen moderne 20 – 24 MP KB-Format Kameras. Eine DX ist um ein Blende schlechter und eine mFT um 2 Blenden. Komischerweise finde ich in meiner Fotodatenbank keine 50 Bilder mit ISO 3.200 von 40.000.

        Ihr müsst also in Gruften in einer mondlosen Nacht unterwegs sein ….

      • OlyNik,

        wo meine Aufnahmen sind? Auf meiner Harddisk und 2 externen Harddisks. Und wieso sollte ich sie zeigen? Ein Betrachter mit einer rosa Oly-Brille an findet die sowieso scheisse, egal wie gut sie sind.

        „Völlig lächerlich eure Argumentation ohne Beweise. Und wenn ihr nicht auch eine 20MP oder max. 24 MP Auflösung bei KB verwendet brauchen wir gar nicht mehr weiterzureden. Egal welche Marke.“

        Ich habe so eine KB-Kamera, du aber wohl eher nicht, oder? Dann brauchen wir tatsächlich nicht weiterzureden.

        Ich kenne viele, die seit 40 Jahren etwas machen und es immer noch nicht können.

        „und die besten mir bekannten Dämmerungsaufnahmen machen moderne 20 – 24 MP KB-Format Kameras.“

        Hoppla, hast du dich da nicht verschrieben, müsste es nicht MFT-Format heissen???

        Ach … du findest keine 50 Bilder mit mehr als ISO 3200 in deiner Datenbank? Dann bist du wohl selten in der Dämmerung unterwegs.

      • Rolf,

        Warum bist du denn so genervt ? Und nur weil ich auch eine mFT gut finde und sie nicht nur verteufle gehst du mich dauernd an. Und wenn du deine angebliche Überlegenheit deiner Kameras / Objektive in der Fotografie nicht zeigst kann man dich nicht erst nehmen, sorry. Dann nimm aber nicht denn Mund zu voll wenn es um andere Formate als KB geht bzw. rede nur da mit wo du dich auskennst.

        Ich habe auch eine Z6 und eine D500 mit jeweils kompletten Objektivpark und darum kenne ich die Unterschiede in der Bildqualität sehr genau. Und genau darum weiß ich was eine moderne 20 – 24 MP KB-Kamera zu leisten vermag.
        Und gerade deshalb weiß ich auch ganz genau was die E1MX zu leisten vermag im Gegensatz zu vielen, die nur KB oder DX kennen. Dieses Sensorformat hat seine Freunde und immer mehr Aufsteiger aus der Smartphonegeneration sind von einer E-10-Mark-III begeistert. Klein, kompakt und sehr niedriges Rauschen. Aufnahmen wesentlich besser als mit jedem Smartphone bei günstigen kosten von 600 – 700 Euro mit Set-Objektiv.

        Und ja, ich habe wenige ISO 3.200 Aufnahmen aber viele bis zu ISO 1600. Und das ist mit allen diesen Kameras kein größeres Problem von wegen Rauschen oder unbrauchbar.

        Aber zurück zur D6. Ist aus meiner Sicht wieder ein großer Wurf geworden, genau so wie die 780er, die sowieso einzigartig am Markt ist. 2 perfekte Kameras für das F-Bajonett.

      • Zum Thema Rauschen sei noch angemerkt, das es mittlerweile Bildbearbeitungssoftware mit KI gibt, die in der Lage ist sowohl Unschärfe bis zu einem gewissen Grad, als auch Rauschen (auch kräftigeres) so zu beseitigen, dass es auch professionellen Ansprüchen gerecht wird.

        Werbeagenturen nutzen das täglich.

      • OlyNik,

        ich finde einfach, dass es nicht nötig ist, bei praktisch jedem Artikel die Werbetrommel für die Oly zu rühren. So eine D6 ist meiner Meinung nach etwas gar weit weg von einer MFT.

        Grundsätzlich habe ich nichts gegen MFT, sondern war sogar nahe dran, mir eine für die Landschafts- und Steinwildfotografie in der Bergen zu besorgen, habe die Idee dann aber wieder verworfen, als die günstigen, leichten und sehr guten AF-P Objektive für Nikon DX auf den Markt kamen.

        In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Naturblick“ ist übrigens ein interessanter Artikel von einem Tierfotografen, der von Canon VF auf MFT gewechselt hat. Sein Hauptgrund waren die Schwierigkeiten, die er jeweils an den Flughäfen mit dem schweren Handgepäck hatte und die Schlepperei auf grösseren Wanderungen. Zuerst hatte er die G9 mit dem Elmar 100-400, war aber mit dem Nachführ-AF nicht zufrieden. Sein jetziges Equipment, das er jeweils auf Reisen dabei hat, ist: Oly E-MIX, das 300 f4, das 40-150 f2.8 PRO sowie die beiden Telekonverter 1.4- und 2-fach. Diese Ausrüstung wiegt nur noch die Hälfte der Canon-Ausrüstung, und mit der Qualität ist er sehr zufrieden. Zudem hat er auch beim Fliegen kein Problem mehr und nimmt dafür die Einschränkungen betreffend erhöhtem Rauschpegel bei Low-Light-Situationen und der weniger spektakulären Freistellung gerne in Kauf.

        Wenn man mit wenig Gewicht unterwegs sein möchte, macht MFT also durchaus Sinn, wobei die Oly E-MIX die einzige Kamera zu sein scheint, die auch höheren Anforderungen genügt. Wenn man aber z.B. Ansitzfotografie wie Hirschbrunft in der Morgendämmerung betreibt, spielt das Gewicht keine Rolle und man ist mit VF besser bedient, eben z.B. mit einer D6. Ich persönlich nehme auch nicht immer die VF mit, sondern bei gutem Licht gerne die D500. Gegen die Kombination MFT und VF ist also nicht viel einzuwenden, aber nur MFT wäre mir zu wenig.

      • Danke MZ, für deine Links.

        Sie geben sehr gut wieder dass ich nicht unrecht habe und dass sogar KB-Profis überrascht sind von der Qualität und dem niedrigen Rauschen.
        Hier wurde in den letzten Jahren viel getan (genau so wie bei den KB-Sensoren) aber viele kennen offenbar nur ältere mFT-Kameras, die Sie vielleicht damals sogar probiert haben, und sind bei dieser Meinung stehengeblieben das mFT schlecht ist und extrem rauscht …

        Für die nur 1/4 Größe des Sensors gegenüber KB-Format sind die Unterschiede oder Qualitätsabstriche sehr gering und nicht weiter nennenswert. Die Vorteile überwiegen bei weitem.

        Meine E1MX und deine Links sind ein Beweis dafür.

      • @MZ @Olynicker Der Robin Wong arbeitet bei Oly!
        Ich hab MFT und KB. Bei ISO 6400 rauscht MFT wie ein Gebirgsbach bei Tauwetter! Der Artikel ist Bullshit!
        Die Unterschiede zu KB sind mindestens 2 volle ISO-Stufen bei gleicher Pixelzahl!
        Bei längeren Belichtungen visuell noch viel grösssseerrrr.

        Aufwachen!!!

      • @MZ
        habe deine Links angeschaut, die Natur-Bilder sind toll, keine Frage, aber bei einer Grösse von 19 x 13 (grösser geht nicht) sehen auch Handy-Bilder gut aus.

        Übrigens auch die Bilder von Robin Wong sind sehr klein und daher nicht beurteilbar.

      • Zitate von Naturfotografin S. Baumeister betreffend Olympus-Test:

        – “ … und es wird nötig sein, seine Fotos anders zu gestalten und bzgl. Freistellungsmöglichkeiten sichtbare Abstriche in Kauf zu nehmen.“

        – „Wenn die Kamera mich in irgendetwas absolut begeistert hat, dann war es das ISO-Rauschen. Natürlich ist es nicht vergleichbar mit einer Vollformat-Spiegelreflexkamera.“

        – „Olympus begeistert mich. Meine Canon-Ausrüstung würde ich dafür momentan nicht aufgeben, da die Vorteile in bestimmten Bereichen z.B. bei Fotoansitzen klasse finde.“ (siehe dazu auch mein Kommentar oben)

      • Die allerwenigsten!!! Bilder werden doch über 3200 ISO gemacht, zumindest nicht von Amateuren.

        Braucht man in der Regel auch selten, vielleicht bei der Konzertfotografie.

        Früher gelang es auch mit 400´er Filmen vernünftig zu arbeiten.
        Dieser ISO Hype ist völlig daneben.

        Ich fotografiere bei jedem Licht und in vielen Situationen und habe, außer mal zum ausprobieren, noch nie 6400ISO gebraucht, nicht mal 4000, 3200, selten mal 1.600.

        Aber zu behaupten die Olympus E-M1 M2 rauscht bei ISO 6400 wie ein Gebirgsbach ist Quatsch und das kann ich beweisen.

        Habe eben ein Bild mit 6400ISO gemacht, jpg, unbearbeitet, da rauscht es kaum.

        https://500px.com/photo/1009960678/OLYMPUS-DIGITAL-CAMERA———-by-Moss-?ctx_page=1&from=user&user_id=5902490

        Ob da jemand für Olympus arbeitet spielt doch keine Rolle für die Beispielbilder.

        Viele bekannte Fotografen „arbeiten“ doch für eine Marke.

      • MZ,

        „Die allerwenigsten!!! Bilder werden doch über 3200 ISO gemacht, zumindest nicht von Amateuren.“

        Ach, tatsächlich? Naja, du bist ja Kunstfotograf, du musst es ja wissen …

        „Früher gelang es auch mit 400´er Filmen vernünftig zu arbeiten.
        Dieser ISO Hype ist völlig daneben.“

        Stimmt, früher war die Erde ja auch eine Scheibe.

        „Ich fotografiere bei jedem Licht und in vielen Situationen und habe, außer mal zum ausprobieren, noch nie 6400ISO gebraucht, nicht mal 4000, 3200, selten mal 1.600.“

        Tja, was soll man dazu sagen, Kunstfotograf halt …

        „Aber zu behaupten die Olympus E-M1 M2 rauscht bei ISO 6400 wie ein Gebirgsbach ist Quatsch und das kann ich beweisen.“

        Na, auf den Beweis bin ich aber gespannt, also los!

        „Habe eben ein Bild mit 6400ISO gemacht, jpg, unbearbeitet, da rauscht es kaum.“

        Na, dann lass uns mal daran teilhaben, ich bin totaler Jpeg-Fan, vor allem unbearbeitet.

        „Ob da jemand für Olympus arbeitet spielt doch keine Rolle für die Beispielbilder.“

        Nee, eigentlich nicht, ist nur mal per se verdächtig, um es wohlwollend auszudrücken.

      • Zitat RC: Na, dann lass uns mal daran teilhaben, ich bin totaler Jpeg-Fan, vor allem unbearbeitet.

        Oha, wenn Du den Link nicht mal findest frage ich mich, wie Du ein Tier bei Dämmerlicht finden willst …

      • @Rolf @MZ
        also ich fotografiere auch sehr viel, aber in einem muss ich MZ Recht geben, ISO 6400 brauche ich auch selten, genauso wie 12800 obwohl das vom Rauschen her noch ginge, aber ich will die maximale Bildqualität und deshalb nehme ich den Blitz bzw. sehr lichtstarke Objektive. Da ich Nachts keine Vögel im Flug fotografiere brauche ich deshalb maximal ISO 3200, aber meistens reicht Abends oder in schlechtbeleuchteten Räumen ISO 1000 bis 1600.
        Allerdings würde ich mir dennoch keine MFT kaufen, da mir die Grösse der Kamera Wurst ist und ich das Maximum will.

      • Mich würde es ja interessieren wie man es schafft ISO 6400 oder höher nicht zu gebrauchen.
        Wenn ich mit längeren Brennweiten Unterwegs bin, dann habe ich mindestens 1/250s und wenn sich Motive dazu noch bewegen, dann noch schnelleren Verschluß. Ich arbeite auch ab und zu in der Turnhalle, auch da brauche ich hohe ISO Zahlen. Da kann kein Blitz verwendet werden.

        Der ISO Quatsch ist kein Quatsch, denn es ist ja der Vorteil der heutigen Zeit, dass ich die ISO einfach anpassen kann. Wenn ich das nicht nutze, dann brauche ich dochh auch keine neue Kamera oder? Ich nehme die Vorteile schon gerne mit.

        Ich denke Olympus ist keine schlechte Marke, und vor allem mit der M1X beweisen sie das. Aber ich denke über 90% tauschen ihre VF Technik nicht gegen mFT ein. Da sind die Vorteile nicht unbedingt groß genug. Kommt vielleicht aber in Zukunft. Angenähert hat man sich ja schon die letzten Jahre.

      • @Maratony
        …Mich würde es ja interessieren wie man es schafft ISO 6400 oder höher nicht zu gebrauchen…

        Also würde ich in Turnhallen Sport fotografieren und lange Brennweiten verwenden müssen die nicht lichtstark sind würde ich gegebenenfalls auch ISO 12800 verwenden, da ich das nicht fotografiere und dann auch lieber ein kürzeres Lichtstarkes Objektiv verwenden würde, ist das für mich kein Thema. Es geht schlicht und einfach darum, will man mit ISO 6400 und mehr fotografieren oder nicht. Ich will es nicht, ich tue es sehr, sehr selten und ich brauche es nicht. Nicht jeder fotografiert in dunklen Hallen Sport – zumindest ich nicht.

      • @RC

        Zitat RC: „Bist wohl am Ende des Lateins, oder?“ -Ne nur schlafen gegangen, Deine Kommentare sind sehr ermüdend.

        Dann lass doch mal was von Dir sehen, bei Dämmerung aufgenommen mit ISO 6400,
        in Bewegung, rauschfrei, halt eins Deiner Superbilder.

        Oh, ich vergaß, da kommt ja Nichts, nur Geblubber, niemand nimmt Dich hier noch ernst.

        Auch diese Diskussion mit Dir beende ich jetzt, Du langweilst mich nur noch.

      • @MZ
        konnte auf meinen Browser das Bild zunächst nicht sehen, der link funktionierte nicht. Auf Firefox funktionierte es, also auf meinem PC (32″) sieht das Bild absolut einwandfrei aus, natürlich sieht man, dass es nicht ISO 100 ist, aber es gibt daran wenig auszusetzen – trotz Mft!

      • Hey Joe…. 😀

        Naja, das kann ja jeder selbst entscheiden wie es macht, aber es klang so, als wäre alles jenseits der ISO3200 absolut unnatürlich, dem wollte ich nicht zustimmen.

        Aber ich denke das ein Wildlifefotograf tatsächlich eher Brennweiten jenseit der 200mm auffährt und da entsprechende Zeiten benötigt.

      • Maratony,

        da du ja auch Sport in der Halle und draussen mal sich bewegende Motive mit dem Tele fotografierst, kannst du das mit den hohen ISO-Zahlen halt nachvollziehen. Wenn sich sowieso nichts bewegt, ist die Sache einiges einfacher, vor allem, wenn man noch einen IBIS zur Verfügung hat. Es muss in der Natur ja nicht mal die Dämmerung sein, es reicht schon ein bedeckter Himmel, um mit der ISO hoch zu müssen, im Wald dann noch höher, da reicht ISO 1600 meistens schon nicht mehr. Wenn man mit 1/250 sec. Säugetiere fotografiert, geht es ja noch einigermassen, aber bei grossen Vögeln braucht es schon 1/2000 und bei kleinen Vögeln noch kürzer. Es ist also absolut richtig, was du geschrieben hast.

        Joe,

        als Landschaftsfotograf müsstest du ja eigentlich wissen, wie schnell die ISO hoch muss, sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist und du auf das Stativ verzichtest. Natürlich ist es mir auch lieber, wenn die ISO nicht über 6400 geht, aber das ist schneller passiert, als du denkst. Bedeckter Himmel, Reh vor dem Wald in Bewegung z.B., Blende offen, Verschlusszeit auf 1/500 sec mit ISO-Automatik und du kannst gleich zusehen, wie die ISO hochrauscht. Genau deshalb werden ja solche Kameras wie die D5 oder D6 gebaut, mit nur 20 oder etwas mehr MP, um das Rauschen bis ca. 6400 ISO moderat zu halten. Wäre mal interessant, das Bild von der Banane mit einem zu vergleichen, das mit der D5 gemacht wurde. Da wäre das Bokeh sicher nicht so verrauscht, und Bokeh hat man bei der Tierfotografie praktisch immer. Nicht umsonst hat ja S. Baumeister die MFT zwar gelobt, aber auch gesagt, das die Kamera nicht an eine VF herankommt. Das Gewicht ist eine andere Geschichte, das leuchtet eigentlich jedem ein.

      • Wenn ich nachher Zeit und Lust habe, mache ich das Bananenbild gerne nochmal mit meiner D800. Zu bedenken ist auch, das ich das Bild nur mit der E-M5 M2 und dem einfachen 45mm 1.8 gemacht habe.

        Ich werde ggf. noch eins mit der E-M1 M2 und einem Pro Objektiv nachreichen.

        Zu behaupten es rausche gewaltig ist quasi eine Selbstdisqualifikation.

        Wenn mal mal schaut, was Mate Bence für ISO Werte nutzt, wird bestätigt, das es mal als Ausnahme 2000 sind, häufig 1000 und 400, selbst bei Dämmerung.

        Ein Bild zeigt Gänse im Flug, fast schon ein Nachtbild mit dem Blutmond als Lichquelle, da wurde auch „nur“ ISO 5000 verwendet.

        Ich sehe auch keinen Sinn darin, kleine Vögel im Flug bei Dunkelheit abzulichten. Entweder ist es dann eine Silhouette und da brauche ich keine ISO 6400, oder wenn ich Wert auf Details lege, fotografiere ich bei mehr Licht.

      • @MZ Das Bananenbild ist nirgends richtig scharf, vermutlich durchs das Entrauschen. Selbst bei der geringen Größe fällt auf, dass wenig Detailtreue da ist, obwohl das Motiv eigentlich geschickt gewählt ist.
        So ein schlechtes Bild nehme ich nicht mal für Postkarten.
        Ich habe eine G9, die liefert bekanntlich das geringste Rauschen bei MFT, und da sind ISO6400 auch nicht zu gebrauchen. Höher als ISO1600 ist einfach nicht wirklich gut bei MFT.
        Ich vermute, du hast keine KB Kamera und hast deshalb keinen Vergleich.

      • Danke, Maratony,

        ich würde sagen, D5 vor Fuji XH1, die sich hervorragend hält, und die MFT schiffen komplett ab, unbrauchbar …

      • Bei Labortests bin ich immer Mißtrauisch.

        Da mache ich lieber selbst Vergleiche.

        Für mich reichen 1600 ISO locker und da bin ich zufrieden mit allen meinen 6 Kameras, verschiedene Systeme, eine Passende ist immer dabei.

        Es empfielt sich auch, ab und zu mal in eine Ausstellung zu gehen.

        War kürzlich wieder im Museum, wenn man die Fotografien (im Großformat) von Nahem betrachtet, ist man oft erstaunt, wie verrauscht und/oder unscharf die Bilder bekannter Fotografen manchmal sind.

        Ist aber nicht so wichtig, da die Gestaltung, die Aussage oder Geschichte, die das Bild erzählt, viel wichtiger sind.

        Was nutzt eine gestocken scharfe, rauscharme Aufnahme, wenn Sie langweilig ist? Nichts!

        Salgado ist ein gutes Beispiel, da rauscht es (ja, auch weil die Technik es zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch nicht besser konnt) aber was für Bilder!.

        Waren Kameras mit 12 MP, die bei ISO 1600 schon schnauften, ging trotzdem.

        Manche machen 10.000 Bilder von fliegenden Vögeln und was ist auf dem Bild letztendlich zu sehen?
        Ein fliegender Vogel. Na toll. Keine Geschichte, kein Bildaufbau, nur der Vogel und Himmel, bestenfalls noch perfekt scharf, und kein Rauschen bei ISO 6400, mehr nicht. So ein Bild vergisst man sofort wieder.

        Fotografen die nur der besten Technik hinterherhecheln oder denken, wenn der und der Fotograf, den Sie gut finden, die und die Kamera benutzt muss man die auch haben um genauso gute Fotos machen zu können, werden selten herausragende Bilder liefern.

      • Im JPEG sieht das plötzlich ganz anders aus ! Und alle meine Sportaufnahmen mache ich im JPEG.

        https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison?attr18=daylight&attr13_0=nikon_d5&attr13_1=olympus_em1x&attr13_2=fujifilm_xh1&attr13_3=panasonic_dcg9&attr15_0=jpeg&attr15_1=jpeg&attr15_2=jpeg&attr15_3=jpeg&attr16_0=6400&attr16_1=6400&attr16_2=6400&attr16_3=6400&attr126_1=1&attr126_3=1&normalization=full&widget=1&x=-1.0136026380873866&y=0.9884205815105844

        Ausschnitt ein wenig verschoben (ganz links oben) und auf einmal ist eine E1MX im JPEG der beste Kompromiss. Die D5 rauscht um ein Spur weniger ist aber unschärfer …
        Wer hat gesagt eine G9 hat weniger Rauschen – lächerlich und unscharf.

        Das beste Gesamtergebnis im JPEG erreicht die Olympus.
        In RAW muss die D5 die Beste sein, alles andere würde mich wundern bzw. wäre ein Wunder.

      • Plötzlich haben wir hier eine Rauschdiskussion von Sensorformaten.

        Eine D6 wird sicherlich beim Rauschverhalten und hohen ISO Stufen praktisch unschlagbar sein. Grund: Moderner Sensor mit nur 20 MP und moderner Prozessor oder sogar mehrere.

        In der Natur kommen ca. 23 LW vor. Der Mensch kann ca. 20 LW im Auge verarbeiten. Die besten Kameras kommen auf 12 bis 15 LW (je nach Messmethode). Moderne Techniken wie Active-Lighting von Nikon greifen aktiv in die Belichtungsmessung ein und machen eine leichte Unterbelichtung und hellen Schatten mehr oder weniger auf. Das wird bei Aktivierung dieser Funktion auch im RAW gemacht und Nikon – RAW Konverter können das auch übersetzen. Fremde aktuell noch nicht.

        Ich fotografiere (um Gottes Willen!) fast nur mehr in JPEG mit Active-Lighting von Nikon. Sowohl bei der D500 als auch bei der Z6 funktioniert das in Verbindung mit etwas weicher Abstimmung des Bildstils sehr gut. Die Fotos kommen zu 99% perfekt aus der Kamera und ich brauche nichts mehr nachbearbeiten. Mir ist die Zeit zu schade und ich mache da lieber weitere neue Fotos.

        Wenn´s mal nicht so wird wie ich es mir vorstelle greife ich manuell in die Belichtung ein und es passt meist dann beim 2. Versuch bei Landschaften.

        Ganz selten (im Hochgebirge) nehme ich meist noch zusätzlich in RAW auf. Meist verwende ich diese Bilder aber dann gar nicht, weil sie nach der Nachbearbeitung nicht besser werden als das JPEG aus der Kamera. Auch Rauschen ist dabei kein Thema, je nach Format bis ISO 1600 bei mFT, ISO 3.200 bei DX oder ISO 6.400 bei KB. Alles perfekt mit Rauschfilter auf Normal eingestellt.

        Was ich damit sagen will. Man soll sich heutzutage von den guten Automatiken / Einstellungen der Kamerahersteller helfen lassen und nicht glauben man ist immer besser ist als die 50 Jahre Erfahrung der Kamerhersteller und deren Bildtechnikern.

        Alle meine Sportaufnahmen wie Rally, Motocross, F1 und meine Naturaufnahmen / Tieraufnahmen mache ich meist in JPEG. Bei Morgendämmerung oder am Abend oder Nachtaufnahmen in Städten sind die Kontraste nicht mehr so hoch, das man RAW braucht. Richtige Belichtung natürlich vorausgesetzt. Aber hier sind die modernen Kameras auch sehr gut als alles was es früher gab.

        Lassen Sie sich helfen und machen Sie bessere Aufnahmen 😉
        Ah ja, noch was: Fotografieren ist Zeichnen mit Licht …

      • Herrlich, wie ihr zwei versucht, euch herauszuringen :

        – Zuerst misstraut man der Quelle, bringt sie dann aber gleich selber

        – Wenn man einsieht, dass MFT mehr rauscht, findet man Rauschen plötzlich toll und rechtfertigt sich damit, dass ältere Kameras noch mehr gerauscht haben.

        – Oder zieht gleich die Vogelfotografie ins Lächerliche.

        – Wenn MFT beim Jpeg-Test nicht so krass abschifft wie bei Raw, ist man plötzlich sowieso nur Jpeg-Knipser.

        Bei Sport ist Jpeg sicher die beste Wahl, da es schnell gehen muss und die Bilder in der Regel nur fürs Internet oder die Zeitung bestimmt sind, da reicht das. Wildlifefotografen, von denen es wahrscheinlich mehr gibt als von den Sportfotografen, fotografieren in der Regel ausschliesslich Raw. Und zwar aus folgenden Gründen:

        – Maximale Auflösung und mehr Details, ideal für grössere Drucke, Bildbände und Kalender.

        – Allein in Europa sind es weit über 1000, die regelmässig an Wettbewerben teilnehmen, und da ist die Nachreichung der Original-Raw-Datei im Falle einer Finalqualifikation zwingend! Wäre doch nur zu schade, wenn man den Schuss seines Lebens macht und nur über eine Jpeg-Datei verfügen würde.

        Übrigens lässt sich auch mit Raw der Bearbeitungsaufwand klein halten. Ich benutze dazu DxO PL; wenn man ein ein Bild das erste Mal aufmacht, wird innert 3 Sekunden eine Standardkonvertierung durchgeführt: Objektivkorrekturen, Anpassung der Belichtung und der Kontraste, Nachschärfen und Entrauschen im optimalen Verhältnis. Kurz gesagt hat man sofort ein Jpeg-ähnliches Bild, nur mit der vollen Auflösung! Die Bilder sind meist schon perfekt, allenfalls passe ich jeweils nur noch den Weissabgleich und die Mikrokontraste an.

        Ihr könnt euch ruhig noch etwas gegenseitig Links zuschieben, ich schaue mir keine mehr an, da ich inzwischen genug gesehen habe und darin bekräftigt wurde, dass an einem grösseren Sensor kein Weg vorbei führt. Aber eben, jedem und jeder das Seine.

      • Rolf,

        Es hat keiner behauptet, das mFT nicht bei RAW mehr rauscht !!!
        Du unterstellst wieder mal was bzw. kannst du nicht zusammenhängend lesen.

        Wir (MZ und ich) haben in den Beispielen mit Absicht JPEG eingestellt und nachgewiesen, dass bei JPEG das Rauschen nur ein klein wenig schlechter ist, die Schärfe ist sogar höher bei den Olympus Kameras als bei allen anderen. Sieh dir die schwarzen Felder an bzw. die Kreise! Das kann jeder sehen der einen guten Monitor hat und nicht halbblind ist.

        Ich bin, glaube ich, mittlerweile auch in dem Forum bekannt, das ich gerne mit mFT fotografiere und auch die meisten Fotos in JPEG mache. Ich mache die JPEGs auch mit der D500 und mit der Z6 und zwar zu mind. 90%. RAW nur in Sonderfällen im Hochgebirge.

        Ich brauche die RAW-Verarbeitung einfach nicht mehr. Warum soll ich mit einem langsamen RAW-Konverter herummachen, wenn die Ergebnisse zu 99% nicht besser sind als aus der Kamera und das Ergebnis sofort verfügbar und versendbar ist. Alles andere geht in der Praxis beim Sport nicht. Da hat man keine Zeit mit dem RAW Konverter herumzuspielen. Das kann ich bei 50 Tierbilder machen wo ich stundenlang Zeit habe Sie zu optimieren. Jeder Sportfotograf würde dich mit der Arbeitsweise auslachen bzw. würdest du keinen Cent verdienen.

        Ein RAW-Bild ist nicht schärfer als ein JPEG. Wie soll das gehen ? In der Regel wirken JPEGs schärfer durch die Schärfung, die du übrigens letztendlich auch mit deinem RAW-Konverter durchführen musst (DXO) damit das Bild brauchbar aussieht. Gerade DXO schärft extrem nach (in der Automatik) sonst würden die Bilder nicht so gut (wem´s gefällt) aussehen. Es gibt mittlerweile bessere Konverter oder Software, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten (Luminar4 oder Aurora) die noch bessere und vor allem natürlichere Bilder zusammenbringen.

        Und das ein KB Sensor mit 20 – 24 MP das Optimum bei der Performance, Rauschen und Aufnahmepuffer ist, weiß nicht nur Nikon sondern auch viele Sportfotografen, die solche Kameras verwenden. Alle Flaggschiffe der großen Hersteller haben meist so um die 20 MP für ihre besten Kameras. So wie eine Nikon D6 oder eine 780er oder eine Z6.

        Und es gibt Fotografen, die keine Wettbewerbe brauchen um sich zu bestätigen. Das ist was für Leute mit geringem Selbstbewusstsein die Anerkennung oder „Likes“ brauchen.

        Das dieses Testbild nicht das „echte Leben“ ist wissen wir alle. Aber für einen schnellen Vergleich von haarsträubenden Argumenten (meist von KB-Anwendern) ist es ganz gut um die Wahrheit klarzustellen. Und das geht am Besten durch ein Studiobild mit immer gleichen Bedingungen.

        Und nochmal zur Klarheit: Ich habe nie behauptet, das mFT bei RAW besser ist als KB. Aber bei JPEG und vergleichbarer Sensorauflösung kann mFT mit der sehr guten internen Kameraengine bis ISO 1600 auf alle Fälle mithalten und ist meist sogar ein wenig schärfer.

      • Tja,

        der MZ muss ja schon ziemlich verzweifelt sein, dass er sich die Mühe macht, einen alten Kommentar von einem anderen Forum zu verlinken.

        Dazu kann ich folgendes sagen: Der Kommentar bezieht sich auf die Landschafts- und Makrofotografie, die ich damals hauptsächlich ausgeübt habe, was übrigens auch zur Wildlife- oder zu deutsch Naturfotografie gehört (was einige nicht zu wissen scheinen), nicht nur die Tierfotografie. Mit dieser habe ich gerade etwa zu diesem Zeitpunkt, also vor knapp 2.5 Jahren, im DIGITALEN Bereich ernsthaft begonnen. Nämlich mit dem Kauf eines Teles und der D500. Dann habe ich natürlich schnell gemerkt, dass man die ISO hochpushen muss, um zu guten Bildern zu kommen, da man bestimmte Verschlusszeiten einfach braucht. In der analogen Zeit konnte man die Kamera bei schlechtem Licht einpacken, heute hat man die Möglichkeit, einfach weiterzufotografieren. Und bei Landschaft nimmt man ganz einfach das Stativ.

        Deshalb relativiert sich der alte Kommentar, da ich mich in der Tierfotografie schnell weiterentwickelt habe und in Bezug auf diese ein neuer Kommentar anders ausfallen würde.

        Da ich schon seit Jahrzehnten, zuerst analog und seit einigen Jahren digital, in der Natur- und Reisefotografie unterwegs bin, ist der Ausdruck Wildlifeguru also absolut zutreffend.

        Danke für das Kompliment!

      • Ein Wunder, RC, Deine D 750 war vor 2 Jahren (wie Du schreibst) ab 1600 ISO unbrauchbar und ist heute eine wunderbare Kamera für high ISO Aufnahmen im Tierbereich. Da braucht Nikon ja gar nichts mehr zu machen, wenn sich die Kameras von selbst weiter entwickeln.

        Ansonssten erinnert mich Deine Rhetorik ganz allgemein an die eines gewissen Präsidenten, der sein Unvermögen immer als genial vermarktet.

      • Okay, MZ,

        hat man keine Argumente mehr, geht’s auf die persönliche Schiene. Du hast ja auf keines meiner Argumente mehr geantwortet, sondern bist lieber im Internet recherchieren gegangen, um zu provozieren und zu diffamieren. Wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass du auf deiner Seite nur 3 Followers hast, oder ist unterdessen noch OlyNik dazugekommen?

        DEINE Rhetorik würde überdies noch locker genügend Stoff für eine zweite Amtszeit eines gewissen Präsidenten liefern, der sein Unvermögen immer als genial vermarktet.

        So, MZ, hiermit schliesse ich diese „Schlacht“ ab, da das reine Zeitverschwendung ist und nichts bringt, da du ja von meinem Genre sowieso keine Ahnung hast.

        Du kannst gerne das Schlusswort haben, das Kapitulationsschreiben hast du ja oben schon geliefert, das reicht mir eigentlich. Antworten musst du von mir aber keine mehr erwarten.

        Bye

      • @Ingo
        also ich brauche kein Diskussionsforum, dass ab und an abgewichen wird vom eigentlichen Tema ist ja nichts Ungewöhnliches und kennt mancher aus der Schule beim Aufsatz. Nett geschrieben, aber leider Thema verfehlt. Wenn es nicht zu weit weg ist vom Thema ist des doch ok, Hauptsache man findet den Weg zurück. Auch in einem möglichen Diskussionsforum wird vom Thema abgewichen werden. Es wird das Gleiche passieren wie hier, nur unter der Überschrift Diskussionsforum!

      • @ joe
        Das ist ja völlig in Ordnung, wenn man das so entspannt sieht.
        Hab aber auch schon Kritik von anderen für das Abweichen bekommen.
        Und ich würde auch gerne mal ein Thema anschneiden, das hier nicht wirklich hergehört. Z.b. über chinesische Objektive.

      • Servus Ingo,
        chinesische Objektive….mein Mitakon ist da 👍 Konnte leider noch nicht ausgiebig testen da auch mich die Grippe erwischt hat. Verarbeitung 1a, Bokeh im wahrsten Sinne „geile Sahne“, offen schon eine hervorragende Leistung und hier sollte man wieder nicht vergessen das dieses Objektiv keine 10.000€ kostet.
        Ich persönlich bin gespannt auf die Zukunft der chinesischen Hersteller, so macht 7Artisans mit seinen Objektiven das fotografieren mit Leica ein wenig „preiswerter“ 📸

      • Hi Mirko,
        na, das ist doch mal eine schöne Nachricht.
        Dann leg mal los mit dem schönen neuen Objektiv.
        Alleine die Haptik würde mir schon viel Freude machen.
        Aber neben dem 1,4/35 würde ich mich vermutlich immer für das Fuji entscheiden wegen des AF.
        Das Mitakon müsste für mich schon handfeste Vorteile gegenüber dem Fuji bieten. Vergleichbar z.B. dem Zanglong 22mm gegenüber dem Fuji 2/23mm.
        Aber ich denke, du wirst mit dem Mitakon tolle Fotos machen, wenn 50mm Kleinbild deine Brennweite ist.

      • @ Mirko
        Die schöne Nachricht bezog sich natürlich nicht auf die Grippe, von der du dich hoffentlich schnell erholst.

      • Servus Ingo,
        Danke erst einmal, drei weitere Leute aus unserem Team haben sich ebenfalls von der Arbeit abgemeldet, Bekannte erzählten uns das nur noch vier Kids in der Klasse ihrer Tochter sind scheinbar hat die Grippe im Süden der Republik zugeschlagen.
        Ich fotografiere ziemlich häufig mit 35mm und der AF fehlt mir mittlerweile überhaupt nicht mehr, deswegen spiele ich ja auch mit dem Gedanken mir nächstes Jahr eine Leica M anzuschaffen 📸

  • Sorry daß ich das hier reinschreibe,
    aber Fuji hat jetzt die neue Firmware für die X-T3 veröffentlicht.
    Wusste nicht, wo ich es hätte sonst schreiben sollen.

  • Verstehe nicht, warum zum Thema Nikon D6 soviel über ein ganz anderes Thema von immer den selben Leuten eifrig hin- und hergeschrieben wird. Ich kann da nur mehr sagen: Laaaaaaaaaaaaaagnweilig!

    • das ist hier immer so,gewöhn dich dran,ist aber immer sehr lustig wenn so genannte Profis ihr Wissen nicht für sich behalten können.
      Manchmal frag ich mich ob der ein oder andere überhaupt schon mal eine Kamera besessen hat,Fotos kriegst du von den meisten jedenfalls nicht zu sehen.

      Manchmal tut mir Mark echt leid.

    • Hallo Dofaltnix,
      das lässt sich leider in einem aktiven Forum nicht vermeiden.
      Es gibt ja nunmal keine Plauderecke, wo Themen besprochen werden können.
      Macht hoffentlich nicht zu schlechte Laune.
      Na, ich hoffe, von dir dann auch mal ein paar interessante Gedanken zu D6 zu lesen.

  • Etwas „verrücktes“ machen…

    Löblich was die Sensorhersteller bezüglich technischer Entwicklung bis heute geschafft haben. Und es wird noch besser werden! Sich ereifern das größere Sensoren etwas weniger davon betroffen sind ist nicht zielführend wenn es um aussagekräftige Bilder geht.

    Hat jemand von den jüngeren Foren Teilnehmern schon einmal von einem Rodenstock Imagon 4.5/120mm Objektiv gehört? Es ist ein speziell für die Porträt Fotografie entwickeltes Teil. Blende einstellen funktioniert indem der Fotograf eine Sieb Blende vorne auf den Tubus steckt. Absolute Schärfe ist ein Fremdwort bei diesem Objektiv! Näheres könnt ihr unter dem Link nachlesen. https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=17743

    Der Spaß damit etwas verrauschte 32.000 ISO Schwarz/Weiß Porträts in einem Bistro zu fotografieren war enorm. Die ACROS Funktion meiner X-T3 war wie gemacht dafür.

    Funktioniert mit Adapter an jedem Nikon Boliden. Eine Z7 und das Imagon müssten phantastische Dateien liefern, da bin ich sicher.

    Warum ich das schreibe? Weil es geht bei einer neuen Nikon D6 immer noch um Fotos und nicht um Bildrauschen!

  • ….und jetzt mal wieder zum Thema D6.
    Eine Kamera, die noch niemand in der Hand gehabt hat. Viele Spekulationen, was die alles können muss. Bullshit! Die Kamera muss liefern. Und da gibt es nur 3 Punkte: AF, Sensorrauschen und Farbumsetzung. Dynamikumfang, JPG-Rendering usw. setze ich mal voraus. Nikons Stärke lag immer schon bei der Verlässlichkeit. Ich habe mir nie Gedanken um eine Backup-Kamera gemacht, weil alle Bodies immer und unter allen Umständen funktioniert haben (bei Canon übrigens genauso). Deswegen kann man guten Gewissens eine gebrauchte Nikon kaufen. Kleine Einschränkung: es gibt auch Fotografen, die einen Vorschlaghammer hinrichten können.
    Alle anderen Hersteller allerdings müssen diese langjährige Haltbarkeit erst mal unter Beweis stellen…

      • Pentax ist in den meisten Verbraucher Köpfen gar nicht vorhanden. Leider!!!

        Dabei sind die Alleinstellungsmerkmale einer K1-ll oder einer KP schon beeindruckend. Winterschlaf über mehrere Jahre oder vielleicht die Ansicht das Werbung zu teuer sei muss der Grund für eine nicht vorhandene „Werbeabteilung“ sein. Kann ja sein das die Sekretärin das nebenher machen muss.

        Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht ist die in den Startlöchern stehende neue Kamera ein Punkt für einen Neuanfang!

      • @Alfred
        Im Marketing sind das die „pure dogs“, die werden nicht beworben und auch nicht mehr gross weiterentwickelt und werden über kurz oder lang vom Markt verschwinden. Weitere Investitionen werden hier nicht als zielführend betrachtet.

      • Servus joe,

        hoffentlich nicht! Pentax wurde in den letzten 10 Jahren schon so oft für tot erklärt, aber noch immer sind sie existent. Was Pentax bräuchte wären neue Partner. Die haben APS-C, Vollformat und Mittelformat im Programm.

      • Ob bei Pentax Werbung viel nutzen würde?
        Wenn sie von sich reden machen wollten, dann müssten sie durch neue Kameras und Objektive auf sich aufmerksam machen.
        Wenigstens die Youtuber brauchen dann Futter für irgendwelche Superlativen. 150 Megepixel, 0,95er Objektive oder auch einen organischen Sensor braucht die Kamera, dann funktioniert auch die Werbung.

      • …Pentax ist ja latent am Markt, wird aber meist nur im Sommerloch mit einem Dreizeiler erwähnt. Ohne weitere Anreise kann man die Kameras auch gar nicht ausprobieren. Tip von Pentax: im Webstore kaufen, ausprobieren und bei Nichtgefallen zurückschicken. So muss Marketing!
        Dabei sollte man sich mal klarmachen, dass Pentax weltweit das grösste Objektivarsenal hat. Ohne Adapter passt da fast jedes Objektiv, welches die je gebaut haben. Und bei den Kameras, besonders K1 MarkII, fehlt quasi nix an Ausstattung. Einige Sachen sucht man beim Wettbewerb vergeblich.
        Und auch sehr interessant: es gibt das Pentaxian Yearbook. 250 Seiten voller Fotos der Pentax-User. Quer durch alle Modelle. Sowas habe ich bislang bei keinem anderen Hersteller gesehen. Kann man sich übrigens kostenfrei als PDF auf den Rechner laden…

      • Komischerweise überleben die ohne das Markenjünger die Kameras in Foren heilig sprechen müssen.

        Muss wohl am Produkt liegen.

      • @MZ
        Analog habe ich, als ich ernsthaft zu fotografieren begann mit einer Asahi Pentax DSLR angefangen und bin dann – wegen meiner Schwester die damals die F2 hatte – auf Nikon gewechselt. Digital wurde es dann durch puren Zufall, eine Canon 5DII, die damals den VF-Markt revolutionierte und somit war ich bei Canon. Also mir persönlich ist wirklich egal wie die Marke heisst, das hätte damals auch Nikon oder Pentax sein können, aber ich wollte eine Hybrid-VF Kamera und da war die 5DII die beste Wahl und auch bezahlbar. Seit Pentax bei Ricoh ist wurde nicht viel richtig gemacht – aus Marketingsicht – man hat nie versucht jenseits der Bestandskunden irgendjemanden von den Qualitäten der Kameras zu überzeugen und seit Fuji das Mittelformat entdeckt ha,t spielen sie auch dort nicht mehr die erste Geige. Wie ich bereits anderswo geschrieben habe, Pentax Produkte gehören inzwischen bei Ricoh zu den sogenannten „pure dogs“. Man investiert nicht mehr viel, macht keine oder wenig Werbung und lässt das Produkt mitlaufen solange es noch Gewinn abwirft, danach wird es in der Versenkung verschwinden. Ich finde das Schade, aber bei einem Marktanteil von um die 4% bei DSLR ist wohl das Ende nicht mehr so weit entfernt, denn in den DSLM-Markt will Ricoh – nach eigenen Aussagen – nicht investieren. Canon hat wohl gerade noch die Kurve gekriegt und bei Nikon muss man hoffen, dass dies auch klappt.

      • Daniel,

        das Gute an diesem Jahrbuch finde ich, dass zwar das Equipment mit angegeben wird aber nicht der Hero ist. Es kommt ausschliesslich auf die Fotos an. Und nur darum geht es…;-))

      • matthias, ich habe schon darauf geachtet, vor allem welche objektive eingesetzt wurden. klar geht es um die bilder. aber die brennweiten interessieren mich schon. wobei die verwendete blende vermisse ich.