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Nikon Z 17-28mm f/2.8 und neue Roadmap präsentiert

Nikon hat ein neues Z-Objektiv präsentiert, das 17-28mm f/2.8. Zudem wurden drei neue Z-Objektive in Aussicht gestellt.

Nikon enthüllt neues Weitwinkel-Zoom

Erst gestern ist durchgesickert, dass Nikon in Zusammenarbeit mit Tamron ein neues Z-Objektiv vorstellten möchte – und schon heute hat Nikon die neue Brennweite offiziell präsentiert. Es handelt sich um das Nikkor Z 17-28mm f/2.8, welches auf dem Tamron 17-28mm f/2.8 für Sony E-Mount basiert. Wirklich relevante Änderungen bei den technischen Daten gibt es unseres Wissens nach nicht, vielleicht hat Nikon hier und da ein wenig an den Beschichtungen oder den verwendeten Materialen gefeilt, doch im Großen und Ganzen haben wir es hier mit dem Tamron 17-28mm f/2.8 zu tun, welches Mitte 2019 vorgestellt wurde.

Das bedeutet: 13 Elemente in 11 Gruppen, Naheinstellgrenze von 19 cm, 67 mm Filtergewinde und neun Blendenlamellen. Der Autofokus soll laut Nikon pfeilschnell scharfstellen, außerdem bewegen sich dank Innenfokussierung keine Teile am Gehäuse. Das Gewicht des wetterfesten Nikkor Z 17-28mm f/2.8 beläuft sich auf 450 Gramm, die Abmessungen gibt Nikon mit 75 mm im Durchmesser und 101 mm in der Länge an.

Update: Preis von 1.350 Euro

Interessant ist natürlich noch der Preis, der liegt im Falle des Tamron 17-28mm für Sony E-Mount inzwischen bei den meisten Händlern bei etwa 800 Euro (offizielle UVP: 1.300 Euro, inoffizielle UVP: 1.000 Euro). Wie teuer das Nikkor Z 17-28mm in Deutschland werden wird, ist zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht bekannt (Update: 1.350 Euro). In den USA ruft Nikon einen Preis von 1.200 Dollar auf.

Das Nikkor Z 17-28mm f/2.8 ist ab sofort vorbestellbar bei: Calumet | Foto Koch | Foto Erhardt

Roadmap für Z-Objektive aktualisiert

Des Weiteren hat Nikon auch die Roadmap für Z-Objektive aktualisiert und dort drei neue Brennweiten hinzugefügt:

  • Nikkor Z 70-180mm
  • Nikkor Z 35mm S
  • Nikkor Z 135mm S

Außerdem ist das 12-28mm DX, das man bereits kannte, nun um ein „PZ“ (kurz für „Powerzoom“) ergänzt worden.

Man kann davon ausgehen, dass es sich beim Nikkor Z 70-180mm wieder um ein regebrandetes Tamron Objektiv handeln wird, nämlich das Tamron 70-180mm f/2.8 Di III VXD.

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Josef

War das jetzt die „große“ Präsentation?

Carsten Klatt

Wer jetzt nicht lacht, lacht nie…

Wo ist eigentlich Nikon Peter (Alias Braczko)? Lange nichts mehr gehört von ihm?

Pekon

Der Widmet sich jetz irgendeinem lokalblatt und wurde vllt zurückgepfiffen 😂

Azzaro

Ein Tamron für Nikon gelabelt, das Z 70-180mm wird dann wohl auch ein Tamron sein, das macht Nikon für viele atraktver. Ich finde es gut das Nikon diesen Weg geht und dadurch seinen Kunden diese Alternativen bietet, das würden sich sicherlich auch viele Canon Fotografen wünschen.

Alfred

Die meisten Canon-Kunden wünschen sich Qualität für ihr Geld und das bekommen sie auch im Moment. Ist halt nix für jeden Geldbeutel

ccc

Es gibt auch viele Normalo-Canon-Amateure (wie mich – derzeit noch!), die für Objektive ungern mehr als 1000 bis 1200 € ausgeben. Wobei man für 1000 Euro, wenn man den gebrauchtmarkt einschließt, ja einige tolle Gläser bekommt.

Ja, wahrscheinlich entgeht mir da was. Allerdings: es ist und bleibt ein Hobby.

joe

Also man bekommt gebraucht RF 50/1.8 ab 110.-€ , neu 180.-€, ähnlich günstig und weit entfernt von 1’000.-€ sind RF16/35/85/24-105/24-240/100-400/600/800 dazu gibt es noch unzählige gute EFs, das sind sozusagen die fehlenden Drittanbietergläser. Echte Drittanbieter mit Autofokus (ohne gibt es ja zahlreiche) werden 2024/25 auf den Markt kommen, wenn Canon das gesamte Portfolio anbieten kann. Davor vergeben sie keine Lizenzen.

Ich

„Die meisten Canon-Kunden wünschen sich Qualität…“

Die meisten? Hast du dazu eine Statistik?
Qualität möchte natürlich jeder, aber nicht um jeden Preis.

joe

Stimmt, das ist falsch, es müsste heissen „alle wünschen sich Qualität!“ Hervorragende Qualität bietet zum Beispiel das RF 35/1.8 für unter 400.-€. Und wenn es dir nur um Qualität und Preis geht, dann schau bei EF rein, da gibt es sehr sehr günstig die besten Gläser!

Carsten Klatt

So? Was bekommen sie denn?

alex

Warum macht es Nikon attraktiver wenn man bei Nikon für Tamron Objektive Nikon Preise bezahlen muss, während die baugleichen Objektive für Sony E massiv günstiger sind? Also wenn das Nikon unter „Drittanbieteröffnung“ versteht, dann haben sie echt was falsch verstanden. Somit bleibt es wohl dabei, dass man im Vollformat eigentlich nur Sony (ggf. noch Panasonic) guten Gewissens weiterempfehlen kann.

Ralle Art

Sie haben es noch nicht verstanden oder? Sony ist es egal ob sie Geld verdienen mit der Foto Sparte. Die wollen die anderen anbieten aus dem Markt treiben oder zum aufgeben zwingen. Wenn das passiert ist und es keine Konkurrenz mehr gibt werden die Preise deutlich angezogen. Ist ja dann keine Konkurrenz mehr da. Die Chinesen versuchen dasselbe gerade mit Elektroautos. Tesla ebenfalls.

alex

„Sony ist es egal ob sie Geld verdienen mit der Foto Sparte. Die wollen die anderen anbieten aus dem Markt treiben oder zum aufgeben zwingen.“

Selten so gelacht. Welches Unternehmen investiert denn bitte freiwillig 16 Jahre lang Unsummen Geld in eine Sparte in der sie (angeblich) kein Geld verdienen nur um “ irgendwann die Konkurrenz zu besiegen“. Hat ja super geklappt btw. Ach ne komisch Canon, Nikon, Fuji, panasonic und selbst Pentax, OM-D sind ja immer noch da.

Ralle Art

Die haben es immer noch nicht verstanden. Egal. Warten wir einfach was passiert und dann lass ich meinen Standard Spruch los den alle schon kennen. Ich habe es ja gesagt. Aber kein Problem. Machen Sie was sie für richtig halten. Liebe Grüße vom Atlantik.

joe

Alex hat es verstanden! NIEMAND investiert ohne Geld zu verdienen in einen schrumpfenden Markt. Mir ist keine Firma bekannt die das tut, also weder im realen Leben noch in den Lehrbüchern ist darüber etwas zu finden, vielleicht kennst du eine? Wer so arbeitet sind die Chinesen, aber die tun das in wachsende Märkte z.B. Solar-Panels zu Dumpingpreisen bis die (europäische) Konkurrenz tot ist!

Joschuar

So ist es, siehe GM Linsen 😉 Gut bis SEHR Gut aber auch Ihren Preis Wert !!! Diese Strategie von NIKON ist aber schon seit dem Sie mit AF und USM agieren, vieleicht nicht Jedem bekannt und ich habe es noch NIE verstanden das man eine Marke so an die WAND fährt und habe auch nichts mehr am Hut mit einer NIKON, die für mich bis vor 30 Jahren noch einer Leica ebenbürtig war 😉 LEIDER !!!

Rolf Carl

Kontrolliere doch mal deine Shift-Taste, ich denke, die klemmt.

Rawbert

Der war gut!!

N1USER

Das ist kein Fehler, sondern ein Feature, auch genannt Stilmittel. Das solltest DU aber eigentlich wissen! Und drei Ausrufezeichen mit dazwischenliegendem Leerzeichen weisen nach korrektem Gendern allenfalls auf einen neuen Trend hin 😉

Anders Varnaemen

Ich kenne eine junge Frau, die 86 Häuser geerbt hat. Ich vermute, die will damit auch kein Geld verdienen, sondern nur Wettbewerber verdrängen, um dann die Preise anzuheben und die Weltherrschaft zu übernehmen. Ich werd‘ sie mal fragen …

Ralle Art

Also im Frankfurt können Sie wenn die mehrere Mietshäuser ihr eigen nennen direkt mit dem Bürgermeister verhandeln. Ist in anderen Städten genauso.

Rawbert

Sieht die gut aus?

Thorsten

Ich brauche Name, Telefonnummer, Adresse……….

Ich

„Sie haben es noch nicht verstanden oder? Sony ist es egal ob sie Geld verdienen mit der Foto Sparte. Die wollen die anderen anbieten aus dem Markt treiben oder zum aufgeben zwingen.“

Puh… ist jetzt nicht so, dass man Sony Kameras und Objektive hinterhergeworfen bekommt. Die Rufen zum Teil sehr ordentliche Preise auf, damit sie eben auch Geld verdienen.
Canon und Nikon werden nicht vom Markt verschwinden. Und falls doch, dann wird Sony folgen, weil es sich dann einfach nicht mehr lohnt, da der Absatz zu niedrig ist.

joe

Sony ist es nicht egal ob sie mit Kameras und Objektiven Geld verdienen. Sony wäre der erste Anbieter, der den (Foto)Laden dicht machen würde, wäre er nicht profitabel! Das mit den Drittanbietern ist aus der Not geboren und war nicht als grosse Geste an die Käufer gedacht. Als Sony Einstieg hatten sie alles, nur keine Objektive und deshalb waren sie gezwungen entsprechende Lizenzen zu vergeben. Sony will – wie alle anderen auch – nur unser Bestes! Unser Geld!!! Ich sehe übrigens nicht wo Sony Produkte günstiger sind als die von Canon oder Nikon! Ich weiss nicht woher dieser Mythos kommt, dass Sony günstiger sei als die Anderen. Im Übrigen ist die Leistung oder Neudeutsch – Performance – der Drittanbieter nicht identisch wie die der Sony Objektive, warum wohl?

Josef

Also ich als Amateur, kann Canon mit bestem Wissen und Gewissen weiterempfehlen.
Ich habe die R5 mit einigen RF- und EF-Objektiven und bin damit voll zufrieden.
Würde ich das System wechseln wollen, käme für mich nur Nikon in Frage.

Maratony

R5 u d Amateur in einem Satz… Ich brech ab!

Josef

Was lässt dich daran „abbrechen“?

Joachim R.

Jeder kann sich doch kaufen was er will. Oder nicht?

alex

Klar, nur ist der durchschnittliche Amateur/ Hobbyfotograf selten bereit 10.000€ für eine R5 + RF L Gläser auszugeben.

Josef

Das ist auch eine Frage des Alters.
Meine Erfahrung ist, dass ältere Amateur/Hobbyfotografen meist gut verdienen und sich eine entsprechende Ausrüstung leisten.
Bei uns im Fotoclub ist das Durchschnittsalter eher höher und da ist keiner mit einer „günstigen“ Ausrüstung.

Joachim R.

Jeder kann sich leisten, was er will und wenn es das beste ist, warum sollte er sich mit weniger zufrieden geben. Wir alle leben nur einmal. Meine Fotografie ist mir jedenfalls sehr sehr sehr viel wert. Außerdem war jeder „Profi“, da lässt sich auch drüber diskutieren, wie man „Profi“ überhaupt definiert, vorher mal Anfänger oder Hobbyist. Und ich stimme Josef zu, gerade die Älteren stehen doch finanziell in der Regel viel besser da. Statt einem 5.000 € für ein E-Bike ist dann doch die R5 auch im ganz normalen Rahmen.

Josef

Da gebe ich dir durchaus Recht.
Ich unterscheide für mich persönlich bei Amateur/Hobbyfotografen 2 große Gruppen.

Da ist einmal die Gruppe, die bei Urlauben, Ausflügen, Familienveranstaltungen, Fototreffs usw. fotografiert bzw. filmt, ev. Fotos bearbeitet, Fotoalben erstellt und gelegentlich Bilder ausdruckt. 
In dieser Gruppe wird tendenziell weniger für die Ausrüstung ausgegeben. 

Dann gibt es die zweite Gruppe, die sich intensiv in Fotovereinen engagiert, an Fotowettbewerben teilnimmt, nebenbei bei Hochzeiten u. ä. fotografiert und hochwertige Prints erstellt. 
Das ist die Gruppe, die so richtig viel Geld für das Hobby ausgibt. Einige dieser Gruppe geben für die Ausrüstung bestimmt mehr aus als so mancher Berufsfotograf.
Z. B. habe ich Kollegen im Club, die sich neben DSLR/DSLM-Profiausrüstungen auch noch Hasselblad u. Co leisten. Einige davon sind Staatsmeister und Preisträger bei internationalen Fotobewerben. 

Meine Unterscheidung soll keine Wertung darstellen. In beiden Gruppen gibt es gute und weniger gute Fotografen. Manche bewegen sich auch in beiden Gruppen.

Maratony

Darf jeder kaufen was er möchte. Das Recht hat jeder und jede und wer bin ich das zu entscheiden. Aber wenn wir in einer Zeit leben, in der sich viele Amateure Profitechnik kaufen und über den Nutzen urteilen, dann sind wir schon recht weit im Luxus angekommen. Vorallem dann, wenn die Profis weniger um den Hals hängen haben weil sie es sich vielleicht nicht leisten können oder wollen, weil sie eben gar nicht benötigen. Das ist übrigens nichts persönliches,nur findet man das ganz oft hier in der Gruppe, dass jemand bereit ist über 4000€ für eine Kamera auszugeben und sich dann über die Preise von Objektiven wundert. Ich frag mich dann immer, was man mit Profiwerkzeug eigentlich will, wenn man Landschaftsfotografie vom Stativ macht, oder Stdiofotograf ist, oder Makro Fotograf…früher war das einfach, da hat man gesagt, dass es auf die richtigen Objektive ankommt. Für mich würde eine Kamera wie die R5 nur Sinn machen, wenn ich sie auch einsetzen kann. Also regelmäßig bei ISO 6400 aufwärts oder in Kombination mit Objektiven wie einem 85mm f1.2. Das kann dann jeder selbst entscheiden. Aber ich denke wenn man 10.000 für das Hobby ausgibt, dann gehört auch ein Stückchen Demut gegenüber dieser… Weiterlesen »

Alfred

Darum gibt es ja für Amateure wie dich Fuji …😆

N1USER

Ein Amatör hat’s schwör 😉

Markus B.

Was ist denn der Unterschied zwischen einem Amateur und einem Profi? Der Amateur ist ein Liebhaber, der Geld in sein Hobby steckt ohne das wirtschaftlich rechnen zu müssen oder zu rechtfertigen. Der Profi muss mit seinem Equipment Geld verdienen, sonst kann er seinen Job gleich h an den Nagel hängen. Ich behaupte mal, dass – und das gilt nicht nur für die Fotografie – die Hobbyisten und Amateure neben den Sammlern das Klientel sind, das das meiste Geld in Ausrüstung steckt. Hier geht es nicht „Brauchen“ sondern um „Wollen“. Dass wir gerade in der Krise stecken ändert grundsätzlich nix daran. Ich habe schon ein paarmal gesagt, dass meiner Meinung nach viele ihr Equipment nicht ausreizen. So what? Es ist doch egal. Die finanzkräftigen Enthusiasten stützen die ganze Branche, sonst würde doch überhaupt nichts mehr umgesetzt. Meine R5 muss ich mir nicht rechtfertigen, höchsten vor meinem eigenen Gewissen. Ich sehe das völlig entspannt. Es gibt ein Budget für das Hobby und innerhalb dieses Budgets mache ich sicherlich keine Wirtschaftlichkeitsrechnung. Warum sollte jemand sein Boot, sein Motoflugzeug, seine Ferienvilla, seine Harley oder seinen VW-T1 Camper rechtfertigen müssen? All das lohnt sich niemals…und doch macht es Spass und hält uns bei Laune…

Maratony

In deiner Aufführung spielt der Qualitätsbegriff keine Rolle. Das liest man so öfters, aber sehe ich anders.
Aber jeder hat ja euvh ein eigenes Bild von Profi und Amateur.

Markus B.

Also ich definiere Qualität so wie es die ISO auch tut: Qualität gibt an, in welchem Mass ein bestimmtes Produkt definierte Anforderungen erfüllt. Woher weisst Du welche Massstäbe ein Profi an sein Gerät stellt? Wenn ein Profi lediglich Porträtaufnahmen iim Studio macht, dann kann es doch sein, dass sein alte D750 oder D800 oder auch Sony A77 (alles schon gesehen), seine Anforderungen an das Gerät ausreichend erfüllt? Den Massstab für die Anforderungen an sein Werkzeug legt doch jeder Handwerker selbst fest, oder? Sorry, aber Qualität ist kein absoluter Masstab…der Profi wäre ein schlechter Geschäftsmann, wenn er sich ein Gerät kauft, dass seine Anforderungen übererfüllt und dafür unnötiges Geld investiert. Im Falle der R5 schiessen die meisten Profis wahrscheinlich übers Ziel hinaus, wenn sie Features wie 8K gar nicht brauchen…

Markus B.

…und noch was: Für mich ist die Trennung zwischen Profi und Amateur nicht die Kunst des Fotografenhandwerks, sondern ob ich damit Geld verdiene oder nicht. Beim dem erstgenannten Merkmal gibt es sicherlich einen deutliche Überschneidung der beiden Gruppen;)
Im Übrigen lässt die deutsche Sprache und die Wortherkunft der beiden Wörter hier keine Interpretation zu. Ein „Profi“ ist jemand der seine Tätigkeit beruflich gegen Geld ausübt, ein Amateur hingegen ein „Liebhaber“ der seinem Hobby unentgeltlich nachgeht…

Maratony

Ich definiere das anders, aber das macht jeder für sich aus. Im Studio reicht eine Canon 50D mit 18-55mm. Bei f11 spielt das für die meisten keine Rolle, da gebe ich dir recht.
Wenn ich von Qualität spreche, dann über die fotografische und nicht die technische. Ich halte die technische für überschätzt und die fotografische für unterschätzt, sieht man doch oft, wie sehr sich Personen hinter der Technik verstecken, statt sich der Fotografie mehr zu widmen.
Das ist allerdings auch legitim, nur in meinen Augen werte ich das jedoch ab. Ein Rauschen macht zum Beispiel ein Bild erstmal nicht grundlegend schlechter. Jedoch ist es oft verpönt, weil technische „Perfektion“ vor fotografischen Können platziert wird. Vor allem in der Wildlifefotografie sieht man das sehr oft wie ich finde. Auch in der Personenfotografie, wo bei Frauen ein enorm großer Fokus auf Nacktheit liegt.

Markus B.

Ich stimme Dir hier absolut zu. Eine perfekte Kamera, macht vielleicht ein „technisch“ perfektes Foto, aber noch lange kein interessantes oder künstlerisch wertvolles. Ich denke es liegt daran, dass wir hier viel über die Technik diskutieren und Kameras wie Autos vergleichen. Unsere Diskussionen sind nunmal sehr Technik lastig. Warum bewundern heute noch Leute Bilder von Henri Cartier-Bresson? Die Aufnahmen sind stark pixelig. Die Randunschärfe eine Katastrophe und jedes Handy erzeugt das x-fache an Auflösung…und trotzdem faszinieren diese Bilder wie nie zuvor…

tomk

Sorry aber Aufnahmen von Henri Cartier-Bresson waren und sind nicht „pixelig“. Sie sind vielleicht „körnig“ von mir aus auch „grobkörnig“. Die Art und Weise so zu Fotografieren wurde erst ermöglicht durch Fortschritte bei Filmen und Chemie. Es hat schon seine Gründe warum selbst Reportagen lange Zeit auf Mittel und Großformat gemacht wurden. Er verwendet durchaus hochwertiges Equipment und legte Wert auf bestmögliche Ausarbeitung seiner Aufnahmen.

Joschuar

… was mich so richtig auf die Palme bringen kann : Ein 911er RS auf linken Spur und da sitzt Jemand drin der zu ALT ist NOCH ein Auto zu fahren 😉 Nur mal SO, ein JEMAND der Amatuer ist und sich eine 100.000 Euro Fotoausrüstung Leisten kann 😉

joe

Die Rechnung ist falsch. Der durchschnittliche Hobbyfotograf hat eine Ausrüstung die er verkauft, wenn er was Neues will. Somit bezahlt er nur die Differenz, das gilt für Kameras als auch für Objektive. Ich habe für meine alte Ausrüstung insgesamt 6’400.- erhalten und für die neue bis jetzt 10’350.- ausgegeben, macht 3’950.- für den Umstieg!!! Und ich habe neben der R5 das RF 100-500L, RF 28-70/2.0L, das RF 100Makro L, das RF 35/1.8 sowie die beiden Samyang RF 14/2.8 und RF 85/1.4 (beide mit AF). Man muss halt kaufen wenn es Angebote gibt oder gebraucht! Ich habe immer alle drei/vier Jahre alles verkauft und wieder neu/gebraucht dazu gekauft. Das könnten sich viele so leisten, mein Kollege kauft jeden Tag ein Päckchen Zigaretten für 7.-CHF/€ ich kaufe mir für dieses Geld (2’555.-/Jahr) lieber das RF 100-500!

Maratony

Wenn du 6400 für das alte bekommen hast, dann hast du auch vorher entsprechend investiert. Der Umstieg ist nicht die einzige Rechnung die man aufmachen muss.

10.000 bis 15.000 für Fotografie können sich dennoch nicht viele leisten. Selbst wenn, gibt es auch einige, die wissen, dass es in den meisten Fällen nicht notwendig so viel auszugeben, weil die meisten den Unterschied nicht merken würden.

Ich bleibe dennoch dabei, dass brauchen hier nicht der Fall ist. Die meisten Amateure glauben etwas zu brauchen und investieren, obwohl sie das Potenzial nicht ansatzweise ausschöpfen.
Es geht um das Wollen und das Können.
Jemand der in Nikon investiert, der muss können wollen ujd für den ist das 17-28mm kein Problem. Egal aus welchem Hause es kommt.

joe

Ich brauche keine R5, die 5D4 oder die R oder die RP wären gut genug, oder auch irgend eine andere Kamera, aber es ist wie mit Autos ich brauche keinen Jaguar XK Cabrio, es würde ein Golf reichen, aber macht halt mehr Spass.

Ralle Art

Ich glaube Leica wird fast nur von Amateurfotografen gekauft. Das Wort Amateur bedeutet, dass man so reich ist das man teuren Hobbys nachgehen kann. Ich finde Polo zu teuer. Golf ist auch nicht billig. Autorennen habe ich schon hinter mir.

Maratony

„Ich glaube…“
Damit fängt die Spekulation schon an. Bleiben wir dich besser beim „ich weiß“

joe

Ich bin Amateur und habe auch die R5 und nicht die billigsten RF-Gläser! Warum? Weil ich Amateur bin. Wäre ich Profi müsste sich das alles rechnen und ich könnte mir manches nicht leisten was ich momentan als Ausrüstung besitze. Für mich ist fotografieren Hobby, manchmal kommt Gutes dabei raus, heute zum Beispiel aber nur Mittelmass. Das ist aber auch egal, weil es nur mich ärgert und Niemand anders.

Maratony

Das ist eine merkwürdige Logik. Zum einen impliziert das, dass Fotografen immer knapp bei Kasse sind und irgendwie auch, dass sie die Fotografie nur beruflich machen und nicht in der Freizeit betreiben.

Rolf Carl

In unserem Verein haben wir öfters Fotoanlässe. Ich erinnere mich daran, dass wir einmal 100 Fotografen auf der Terrasse eines Bergrestaurants waren, die auf das Abendessen warteten. Die Fotorucksäcke waren fein säuberlich an das Geländer angelehnt und ich überlegte mir damals, was die etwa wert sein würden. Ich kam auf eine vorsichtig geschätzte Summe von mindestens CHF 500’000.-. Allein die Stative, die aussen angebracht waren und die man somit sehen konnte, waren mehrheitlich gegen 1000.-. Aber: Obwohl es etwa 25 Profis und der Rest Amateure waren, sah man das der Ausrüstung nicht an.

In der Regel kauft man ja nicht gleich eine komplette Ausrüstung, sondern baut sich diese über Jahre hinaus auf. So sind auch die Kosten gut tragbar.

Matthias

…um Deinen Einwand zu ergänzen:
wenn Du wirklich Fotograf bist und Deine Zeit nicht damit verplemperst, dem neuesten Equipment hinterherzulaufen, dann hast Du in dem Sinne auch keine Freizeit. Denn Fotograf bist Du immer, auch wenn Du mal gerade keine Kamera in der Hand hast. Und wenn Du von der Fotografie leben willst, dann musst Du mit der Fotografie leben. Das ist aber eine grundsätzliche Sache der persönlichen Lebenseinstellung…

Maratony

Naja, auch das sehe ich anders. Ich kann die Fotografie nicht außen vor lassen, aber wenn ich damit Geld verdiene, dann ist es mein Job und wenn ich es privat machen, mein Hobby. Ich trenn das für mich. Wenn ich damit nicht Geld verdienen würde wollen (müssen), dann würde ich zum Beispiel keine Hochzeiten fotografieren.

Matthias

Wenn man die Fotografie als Job betrachtet, um Geld zu verdienen, wird das langfristig nicht zum Erfolg führen.
Sowohl finanziell als auch für die Selbsteinschätzung. Die Auftraggeber müssen einfach das Gefühl haben, dass Du den Job gut hinkriegst. Und zwar besser als Kollege Kreti mit seiner teuren Kamera und daraus resultierender grenzenloser Selbstüberschätzung. Gute Ergebnisse sind nicht abhängig von neuester Technik mit hunderten von Features, die Amateure beindrucken aber eigentlich ziemlich überflüssig sind. Und wenn die Ergebnisse gut sind, wird Deine Arbeit auch bezahlt, ohne verhandeln zu müssen. Viel interessanter finde ich bei der bezahlten Arbeit, auch bei Hochzeiten, dass Du mit Menschen ins Gespräch kommst, an denen Du sonst vorbeigehen würdest. Das kann schon den eigenen Horizont erweitern…

Maratony

Kann das sein, dass du damit kein Geld verdienst?
Meinem Auftraggeber ist es völlig egal ob ich dabei immense Leidenschaft empfinde. Das Ergebnis muss stimmen. Aber selbst wenn man Ergebnisse garantieren kann, ist Qualität kein Anzeichen von Aufträgen. Denn es gibt viele, die am Fotografen sparen. Da geht es nicht um Leidenschaft, sondern um ein wirtschaftliches Bewusstsein und Zwangsläufigkeiten.

Matthias

Nein, das kann nicht sein. Frage beantwortet?
Der Auftraggeber verlangt auch keine Leidenschaft. Sondern das Ergebnis, welches er erwartet, ohne das so richtig briefen zu können. Am Fotografen zu sparen, bedeutet in der Praxis oft, für ein Foto wenig Geld auszugeben und dafür ein Foto zu bekommen, welches nicht zu gebrauchen ist. Und dann ist auch das wenige Geld noch zu teuer. Das ist auch kein wirtschaftliches Bewusstsein sondern einfach Unkenntnis. Zwangsläufig könnte daraus resultieren, dass dem Auftraggeber in der Firma die Kompetenz aberkannt wird und dass er künftig wieder Bleistifte anspitzen darf…

Maratony

Reden wir von verschiedenen Dingen? Ich bin beim Fotografen. Und da sage ich, dass es nicht wichtig ist immer Fotograf zu sein, also beruflich und in der Freizeit, weil sich beide Dinge trennen lassen.
Ob ich leidenschaftlich fotografiere auf Hochzeiten ist unerheblich, weil es eben auf Ergebnisse ankommt. Romantik zählt keine Miete und gehört ein betriebswirtschaftl8ches Bewusstsein dazu.
Ein Berufsfotograf fotografiert aber in der Freizeit keine Hochzeiten, sonder ggf Makro. Das heißt Beruf und Freizeit lassen sich trennen. Ideologisch, aber auch technisch, obwohl beide Bereiche die gleiche Sprache sprechen.

Matthias

Wenn Du wirklich als Fotograf Deinen Lebensunterhalt verdienst, kannst Du Dich erstmal vom 8-Stundentag verabschieden. Und ich rede jetzt nicht von Hochzeiten. Genausowenig vom Passbildgeschäft. Als Werbefotograf arbeitest Du im Team mit Agenturen und Marketingleuten der Firmen. Da können sich alle Beteiligten den Feierabend oft von der Backe putzen. Also wo soll man da die Grenze zur Freizeit ziehen? Die meiste Zeit braucht man für Besprechungen und Vorbereitung usw. bevor man zum Fotografieren kommt. Entweder gefällt einem das oder man lässt es ganz und geht dann gelegentlich seinem Hobby nach…

Maratony

Genau so sehe ich das. Ich mache das nicht hauptberuflich.
Ich kenne zu viele, die Ihre Romantik damit verlieren.
Aber eben da wird es deutlich, dass sie oft die Fotografie als Hobby brauchen um eine kreative Freiheit zurück zu erlangen.
Ich fotografiere neben meiner Tätigkeit als Pädagoge und bin dankbar für den geringeren Druck der dadurch herrscht. Ich wäre dafür kaum geschaffen.
Aber ich merke durch die Aufträge die ich bekomme, wie sehr ich das nur mache, um Geld zu verdienen. Viel lieber bin ich mit meiner X100V unterwegs und produziere was gutes oder eben nicht. Das genieße ich.

Matthias

Deiner Art, an die Fotografie heranzugehen, kann ich nur zustimmen. Denke auch, Deine Tätigkeit als Pädagoge hat einen deutlich höheren Stellenwert, als mit Fotos sein Geld zu verdienen. Vielleicht ist Stellenwert der falsche Ausdruck. Wichtiger für die Menschen trifft es wohl besser. Natürlich ist die Bezahlung meist nicht angemessen und Du kannst auch kein Vermögen zusammenkratzen. Aber Geld scheffeln und damit rumprotzen sollen andere machen, die sich dadurch definieren müssen. Ist das erstrebenswert?
Und diejenigen, die ihre romantischen Vorstellungen verlieren, sind wahrscheinlich auf die Darstellung einiger Fotografen in der Öffentlichkeit reingefallen. Allein hier im Forum gibt es ja schon die merkwürdigsten Vorstellungen darüber.
Ausserdem finde ich, dass Du mit Deinem Kamerasystem sehr gut aufgestellt bist und mit Sicherheit gerne damit arbeitest. Das sieht man Deinen Fotos auch an. Fuji hat es eben bis zur T3 geschafft, durch Kameras und Objektive ein ganz anderes Gefühl zu vermitteln, welches den Fotografen unterstützt, sich mehr auf die Inhalte seiner Fotos zu konzentrieren. Während der Wettbewerb versucht, das, was sie für eine moderne Kamera halten, unters Volk zu bringen, gepaart mit so „wichtigen“ Features wie Megapixel und Bilder pro Sekunde.
So what?

Stefan Komarek

Gerade bei Canon Rumors die neue Kamera-Roadmap gelesen. Ich habe viele Fragezeichen. Nikon Z 7 III – 45mp BSI 8K – November 2022 Nikon Z 6 III – 24mp BSI 6K – November 2022 Nikon Z8 – 61mp BSI 8K – August 2023 Nikon Z f – 24mp BSI 4K – June 2023 Nikon Z 5 II – 24mp BSI 4K – January 2023 Nikon Z 90 – 24mp APS-C BSI 6K – March 2023 Nikon Z 50 II – 21mp APS-C BSI 4K – October 2023 Z 8 mit 61 MP, nicht 67! Das riecht nach dem Sensor, den Sonv in der a7R IV verbaut. Die a7R IV kostet 2800 €, deutlich weniger als die Z 7 II, 3550 €. Was kann Nikon für eine Z 8 verlangen? Z 7 und Z8 sollen parallel bestehen. Von 45 auf 61 MP sind es +35%. Reicht das, um ein weiteres Modell zu rechtfertigen? In den Diskussionen bisher kamen nur eine Idee, was es sonst für Unterscheide geben könnte, BSI Sensor vs. Stacked Sensor. Das wird aber lt. Roadmap nicht kommen, alles nur BSI. Nikon folgt Sony nicht auf 30 MP (a7 V), sondern bleibt mit Z 6, Z 5 und Z… Weiterlesen »

Stefan Komarek

Markus (s. unten) hat gerade darauf aufmerksam gemacht, dass die erwartete Sony a7R V mit einem (neuen) 61 Sensor kommen soll. Da könnte es sich bei der Z 8 auch um diesen Sensor handeln. Es bleibt aber die Frage, wieso Sony mit zwei Modellen auskommt, a7 V, 30 MP, und a7R V, 61 MP, Nikon aber für dieses Segment drei Modelle benötigt

ccc

Sind wichtige Fragen, die du in den Raum stellst.
Allerdings, sind die 32 MP von Canon, aus dem „alten“ 90D-Sensor, so erstrebenswert?
Bin extrem gespannt auf die Tests und Vergleiche der XH2 und XT5 mit EOS R7!

Cat

Nur das der R7 Sensor schon ab 1600 ISO deutlich weniger rauscht, einen AF sicher stellt, den derzeit alle anderen Kameras zu erreichen versuchen!
Also Vergleich zwischen R7 u 90D ist kompletter Quatsch und in der Praxis unhaltbar!

alex

Äh in welcher Welt sind denn bitte poplige 0,1 EV Unterschied bei > ISO 1600 „deutlich weniger Rauschen“??
https://photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Canon%20EOS%2090D,Canon%20EOS%20R7
Das einzige was hier kompletter Quatsch und in der Praxis unhaltbar ist, ist dein kommentar!

Cat

Theorie/Labor und Praxis!
Jeder der fotografiert u nicht nur zitiert, weiß, das Bildrauschen von sehr vielen Faktoren, Licht, Kontrast, Motiv etc. abhängt.

alex

Klar, umso mehr ist deine Behauptung „der R7 Sensor schon ab 1600 ISO deutlich weniger rauscht“ einfach nur völlig haltloser Bullshit.

Cat

Und wo bleibt die Z9II? Meine Z9 ist schon langsam durchgenudelt, erreicht bei Motiverkennung und Action-AF nie das Niveau von Canon und Sony u OMDS.
Also wenn das so eintreten sollte, nur Sony Sensoren, die schon lange auf dem Markt sind und günstige Objektive von Tamron – dann sehe ich nicht wo Nikon in Fotobereich gutes Geld verdienen will.
Es müssen Innovationen her – GPS zum Wiederauffinden aller Kameras und Objektive jenseits 2000€!
Die Nikon TC Z haben mehr als 6 Monate Lieferzeit.
Derzeit macht Nikon nur bei den 400 mm und dem 800 mm u 24-120 mm keiner etwas vor.

Markus

Wie peinlich, den alten Käse nochmal aufgewärmt und mit Nikon Label für 1.200 Dollar verkaufen. Bei Sony gibts dann bald schon die Tamron Emount Version 17-28 II. während Nikon noch mit der Version I. daher kommt. Und zudem noch 400€ mehr dafür verlangen möchte. Jetzt fehlt nur noch die Z7III mit dem alten Sony A7R IV Sensor und Sony haut den neuen 100MP oder zumindest den stark überarbeiteten 61MP Version II. Sensor mit der im November erscheinenden A7 RV raus. Oh Nikon wo seid ihr hingekommen nach sovielen tollen Jahrzehnten mit Kameras und Objektiven. Die Z9 war in der Präsentation ein Lichtblick. Gutes Marketing! Nach einem Jahr ist sie auch teilweise lieferbar und mit dem Firm Update auf Version 2.0 endlich bei Canon und Sony in Sachen AF angekommen. Aber was soll das denn jetzt?

Alfred

Wenn es dem Esel zu gut geht…

Cat

Mitnichten – bei Canon u Sony-AF angekommen!

Markus

Das stimme ich Cat zu✌🏻

alex

LOL Das „Nikkor Z“ 17-28mm f/2.8 soll laut digitalkamera.de 1349€ kosten!
Zum Vergleich: das Tamron 17-28 2,8 für Sony E hat einen gegenwärtigen Straßenpreis von 799€!
So doof kann ja eigentlich keiner sein, dass man bei diesem P/L Verhältnis das „Nikon“ kauft.

Cat

So doof, dass man überhaupt ein 2.8/17-28 mm braucht – kann man ohnehin kaum sein – nicht einmal geschenkt!

Ralle Art

Naja es kommt immer drauf an für was. Zum filmen nicht schlecht. Hochzeiten vielleicht. Der eine steht auf fedtbrennweiten, der andere will ein Zoom. Außerdem erst meckern alle das nichts kommt und dann wieder sowas. Brauchen Sie eigentlich Linsen unter 400 mm? Ich vielleicht 5 mal im Jahr welche über 400.

Cat

Nehmen wir lieber 200 mm! Oder auch 85 mm. In einer Zeit, in der schon Handys die Massen mit 13 mm begeistern – geht mir ein 17-28 mm völlig ab. Ich habe letzten Herbst alle SWW Zooms durchprobiert und da f:2.8 heute keine Sterne mehr vom Himmel holt – ist das RF 4.0/14-35 mm der bei weitem beste Kompromiss, aber eben deswegen auch kostspielig.
Sony braucht wahrlich kein 17-28 mm und Nikon auch nicht. Aber ja wer am falschen Ende spart, wird hier vielleicht eine zeitlang froh.
Ansonsten erweisen mir 1.8/14 mm und 1.8/20 mm einen weit besseren Dienst u Filmer kommen mit 16-35 mm auf ihre Kosten.

Maratony

Was etwas wert ist und was nicht, kannst du und ich nicht beurteilen. Endweder man kann und will es bezahlen oder eben nicht. Ist das Canon 100-500mm 3000€wert? Oder das Fujifilm 150-600mm 2200€ oder oder oder.
Gleiche Diskussion kann man bei Autos führen, eine Branche, wo Manager Millionen im Jahr verdienen. Was ist denn das dann eigentlich wert?

@Cat ich finde 17-28mm interessant. Deine herablassende Art ist unangebracht und deine Erfahrungen sind nur für deine Lebenswelt relevant

Cat

Das verstehst du falsch, es gibt so viele Varianten von SWW Zooms, warum sollte man ausgerechnet ein 17-28 mm von T brauchen? Es gibt weit besseres u d die f:2.8 werden auch kaum wirklich gebraucht und wenn, dann ist man mit f:1.8 besser dran. Und – hast du eine Z9? Oder eine A1? Ich empfinde ein 2.8/17-28 mm eine auf sparsam gestrickte Notkonstruktion – und wenn man weniger als 1000€ ausgeben kann/will, ist man mit DSLR adaptiert und sogar mit Handy näher am Ziel.

Cat

Selbst auf dp ist die con Liste länger als die pro. Und das heißt schon was. Das ist keinesfalls ein besonders gutes SWW. Es ist ohnehin mehr gedacht für junge, preissensible Videofilmer. Das Nikon da kein eigenes zusätzlich zum sehr guten 4.0/14-30 mm rechnet, ist für mich sonnenklar. Genauso konnte ich mich nicht wirklich für das 70-180 oder 35-150 mm von T begeistern – so schwach muss Nikon ja nicht selbst anbieten. Optische Testergebnisse sagen ja nichts über die Leistungsfähigkeit über längere Zeiträume im intensiven Einsatz aus. Und genau da liegt der Schwerpunkt Nikons bisheriger Expertise.

Maratony

Dann habe ich mich vielleicht nicht klar ausgedrückt.
Ich finde die Brennweite interessant. Über die Linse kann ich tatsächlich nicht viel sagen, habe ich nicht benutzt und mich auch nicht belesen.
Das mit F2.8 sehe ich ähnlich, aber wie viele Lichtstärkere Weitwinkelzooms gibt es denn schon? Spontan fällt mir nur Sigma 20-35mm f2 ein.
Ich würde die Fest Brennweite auch immer vorziehen.
F2.8 ist auch ein Grund, warum ich mir das Fujifilm 8-16mm nich nicht geholt habe. Die Brennweite ist spannend, der Rest eher weniger

Guckstdu

Doch da gibts so einen wie hieß er doch gleich. Peter irgendwas mit b

lichtbetrieb

Ich kann die ablehnende Haltung hier um Kommentarbereich verstehen. Es hat einfach ein faden Beigeschmack, wenn ein umgelabeltes Objektiv, nur wegen des Namens, ca. 500 Euro (über ein Drittel) teurer sein soll. Da müsste Nikon schon eine Begründung liefern, die das rechtfertigt. Außerdem ist für mich Tamron leider auch eine Marke die ich meide, mich konnte noch kein Objektiv (was ich für EF Mount hatte) überzeugen. Seinerzeit war das Tamron 28-75f2.8 sowas von unterirdisch. Das man sich überhaupt getraut hat, das zu verkaufen. Okay, ist auch schon viele Jahre her.

Hoffentlich schaut sich Canon diese Praxis nicht ab. Aber ich habe aber so eine Vorahnung.

N1USER

In Anbetracht der Listenpreise für die „Hochleistungs-“ Pentax-Objektive (FA 15-30, 24-70 und 70-200), die allesamt ohne großartige Veränderungen von Tamron stammen, ist Nikons Verhalten aber durchaus nachvollziehbar. Im Falle von Pentax hat sich Tamron aus welchen Gründen auch immer mit der eigenen Marke darüber hinaus noch vom Markt zurückgezogen. Welches Agreement es mit Nikon gibt, wissen wir nicht.

Canon steht aber bisher nicht im Verdacht, Objektive von Fremdherstellern zu beziehen. Das passt auch zum Verhalten bei Patentstreitigkeiten. Finde ich in Ordnung; nach 20 Jahren können es die anderen ja noch einmal legal versuchen 😉 Die für EF verfügbaren Fremdobjektive konnten mich (an RF) in vielen Fällen ebenfalls bislang nicht vollständig überzeugen.

Joschuar

Zum ersten Absatz : Genau DASS ist der Grund warum ich auch noch nie eine Pentax hatte, denn die Analogen Objektive waren NOCH Gut bis zum Teil sogar sehr gut, das hat sich leider wie bei OLYMPUS OM mit den ersten AF Objektiven sehr zum Nachteil verändert. Und ist bis heute so, obwohl die KB Digi K1 Kamera eine tolle Kamera ist.

Maratony

Man könnte auch die Frage stellen, ob die Leute alle wirklich eine Z7/8/9 brauchen. Nutzen und Wollen sind doch 2 paar Schuhe. Niemand braucht Nikon. Nikon ist nirgends das Beste. Dennoch kaufen es die Leute, weil sie es eben wollen. Warum auch immer, es ist auch Legitim. Gezwungen ist niemand.
Auch wenn es umgelabelt ist, darf man vermutlich verlässliche Qualität erwarten die man von Nikon bzw Nikkor kennt.

Ralle Art

Was ist denn das beste? Ich glaube Nikon hat in der Vergangenheit bewiesen was sie können. Die kleinste Kamerafirma am Markt neben Leica. 10000 Mitarbeiter. Canon hat glaube ich 100000. trotzdem hat Nikon mit der f6 der d850 die besten Film und dslr Kameras auf den Markt gebracht. Bei den dslm wird es auch so sein. Warum sollte sich das ändern? Wie hieß es schon in den 80ziger Jahren? Canon ist innovativ, Nikon macht es besser. Sony ist nur auf der Durchreise. Liebe Grüße vom Atlantik

Maratony

Ich habe nichts gegen Nikon. Aber wenn du als Bespiel für „Beste“ die D850 rausholst, dann ist uns beiden klar, dass diese Zeit schon länger her ist.
Ich bin davon überzeugt dass Nikon super Kameras hat und wenn es nur Nikon geben würde, die Bilder auf dem Markt weder besser noch schlechter wären.
Wenn wir uns immer über Qualität unterhalten, dann muasten5wir uns auch darüber unterhalten, wo dieser Bereich heute überhaupt noch zu sehen ist.

joe

Die D850 ist die beste DSLR aller Zeiten, das sage ich als Canonianer und spielt heute noch in der Topliga eine führende Rolle. Natürlich ist sie bei Geschwindigkeit und AF-C nicht mehr ganz vorne dabei, aber die Bildergebnisse können locker mit den allerneuesten DSLMs mithalten!

Rawbert

Hab mal bei Wikipedia nachgeschaut, die Zahlen sind teils veraltet, aber mich interessiert es trotzdem:

Panasonic: 274 000 Mitarbeiter
Canon: 198 000
Sony: 109 000
Fujifilm: 77 000
Nikon: 25 000
Leica/Pentax: ca. 2000

Wie viele Mitarbeiter nun in der jeweiligen Fotoabteilung der großen Konzerne beschäftigt sind, weiß ich nicht. Dass Canon fast 2x so viele Leute beschäftigt wie Sony, hat mich überrascht.

lichtbetrieb

Das überrascht mich auch. Hätte gedacht das alleine 50.000 für die Playstation alleine tätig sind. 🙂

Bei Canon sind ein Großteil wahrscheinlich Service Mitarbeiter ,vor allem im Bereich Drucker kann ich mir vorstellen.

Joschuar

Panasonic sind sehr breit in vielen aufgestellt, und auch in der Chip Herstellung! Hier müsste man eigentlich auch noch Samsung Elektronics (eine Tochter aus der Samsung Gruppe) mit einbeziehen, die ähnlich breit, wenn nicht sogar noch breiter als Panansonic aufgestellt sind !!
Dito Canon, deshalb so viele Mitarbeiter. Sony ist fast ausschlieslich in der Unterhaltungselektronik inkl. Chipherstellung für Sensoren! So betrachtet sind die kleinen um so anfälliger aber auch Interesannter, wie die das hinbekommen 😉

lichtbetrieb

Das Problem ist, dass Nikon immer dann die „beste“ Kamera ihrer Art gebracht hat, wenn der Zug abgefahren ist. F6, dann gab es DSLR, d850, dann gab es dslm.
Nikon hat auf jeden Fall gute und solide Produkte, aber leider bis auf wenige Ausnahmen nichts richtig Innovatives noch so das „beste“. Nicht böse gemeint, ich könnte mein Job bestimmt auch super mit Nikon machen. (Muss ich zum Glück aber nicht)

lichtbetrieb

Da gibt’s von mir kein Widerspruch. Nikon wird sicher keine Obergurke in ihr Sortiment lassen. Insofern hat sich Tamron sicher angestrengt.

Alfred Proksch

Verständnis für die momentane Diskussion habe ich… Am Ende entscheidet der Kunde an der Kasse!!!

Komplette Systeme kreuz und quer über Sensorgrenzen hinweg zu vergleichen – ist das sinnvoll? Objektive kann man unabhängig vom System auf der optischen Bank ausmessen. Die Leistungskurven sind unbestechlich (Physik) – was Sensor und Software daraus machen liegt in Händen der Kamerahersteller. Deshalb meine Bitte: Nicht beides vermischen!

Solange keine neuartigen Sensoren in den Kameras verbaut werden sind wir zur Zeit auf einem sehr hohen einheitlichem Level. Erinnert mich ein wenig daran als die Filmhersteller jedes Jahr ihre „neuesten Emulsionen“ vorgestellt haben. Viel Theater um den marginalen Unterschied!

Um die Geräte/Objektiv Situation meinerseits zu befeuern: Müsste ich ein Vollformat System anschaffen dann kämen nur Canon oder Panasonic in Frage weil diese Anbieter für mich wichtige Festbrennweiten in sehr guter Qualität anbieten. Panasonic bringt zusätzlich als Alleinstellungsmerkmal die beste Kamera interne Software mit.

Alfred

Irgendwann schreibst du uns hier noch deine Doktorarbeit…😆😉

Martin Berding

Mit dem kleinen Unterschied, dass Alfred Proksch gelernter Fotograf mit Jahrzehnte langer Erfahrung ist. So einem Fachmann macht man nichts mehr vor. Ich kann seine Meinung durchaus teilen, vor allem Panasonic macht mit der L-Allianz so ziemlich alles richtig.

Joschuar

… nicht nur Er 😉 Da gehört auch CAT dazu, die beiden sind immer für eine Technische Überraschung gut und gerne zu lesen 😉 Weil da Kompetenzen hinter stecken, was für mich der Hauptgrund ist das hier mit zu lesen 😉
DANKE mal an Euch beiden !!

Alfred

Darum wundert es mich,warum die beiden nicht in Fachzeitschriften schreiben.

Alfred Proksch

Servus Namensvetter….

Die Weitergabe von Wissen lohnt nur wenn aufnahmebereite Menschen zuhören oder lesen.

Azubis habe ich nie nach Schulzeugnissen ausgesucht. Meine Auswahlkriterien waren: Wie werden Situationen erfasst? Wie ist die Kommunikation mit seiner Umgebung? Hat er/sie die natürliche Begabung gute von schlechten Bildern zu unterscheiden? Sehr wichtig war mir die Eltern kennenzulernen. Meiner seitige Förderung in jeder Hinsicht war selbstverständlich Ehrensache.

Für Publikationen war A zu wenig Zeit und B wären mir als Ausländer meine eher bescheidenen grammatikalischen Sprachkenntnisse im Weg gestanden. Satzstellung oder das Eigenschaften vorne stehen und so komisches Zeug – für mich immer wieder schwierig.

Rawbert

Och, das kriegst du besser hin als mancher Muttersprachler.

Cat

Vielen Dank – dass hier auch mal Vertrauen geäußert wird. Ich kann nicht für Alfred P. sprechen, ich habe immer für Fachmagazine fotografiert u geschrieben. Ich will immer die beste technische Ausrüstung, damit ich dann die Fehler bei mir suchen muss. Zur Zeit verzweifle ich an den Behauptungen der Nikon-Freunde, das alles super, alles scharf wird und Nikon die beste Technik anbietet. Dabei muss ich trennen, selbstverständlich kann ich mit Nikon bei voller Lichtstärke und auch mit längsten wie kürzesten Brennweiten und praktisch jedem Objektiv Aufnahmen machen, die verkaufbar sind und andere besonders sehenswert finden. Aber, da ich mein Leben lang auch vergleiche, liegt Nikon Z9 bisher bei der Bildausbeute von bewegten Motiven an vierter Stelle aller Systeme und ich sehe derzeit nicht wie sich Nikon davon wegbewegen könnte. Und ich „weine“ jedem tollen Naturbild nach, dass ich nicht knackscharf festhalten kann. Kein System liefert 90 oder gar 100%, in vielen Situationen nicht einmal 70-80% – alles andere ist Verkaufssprache. Komme ich vom Strand und die kleinen, hektischen Sanderlinge sind nur bei 20-30% der Auslösungen mit kurzen Seriensalven bei stark begrenztem AF-Feld auf ein horizontales Areal – dann bin ich wütend auf mich und auf Nikon. 3D Automatik führt dann… Weiterlesen »

Martin S-K

Erinnert mich ein wenig daran als die Filmhersteller jedes Jahr ihre „neuesten Emulsionen“ vorgestellt haben.

Manchmal sogar „heimlich“ und dann wunderte man sich, dass der Entwicklungsprozeß nicht mehr so richtig passte! Urg!

Alfred Proksch

Meines Erachtens sind wohl alle Kamera Hersteller mit ihren Produkten sehr Zielgruppen orientiert. Weshalb von der „Einsteigerkamera“ bis zu spezialisierten „Boliden“ jede Sparte der Fotografie abgedeckt werden kann.

Sehe ich mir das Objektiv Angebot an – so ist es dort nicht anders. Nur das hier das „Geschrei“ um höchste Leistung und billigsten Preis am größten ist!

Innerhalb z.B. Canons werden echt preiswerte Festbrennweiten neben den besonders hochwertigen angeboten. Sigma setzt sogar auf drei Produktlinien, Fuji bietet derer zwei an.

Warum wohl? Der Preis für besonders reine Mineralien zur optischen Glaserzeugung ist beachtlich. Der Energie intensive Schmelzprozess und eine genau gesteuerte zeitlich Abkühlung der Glasmasse ist für die Brechzahl und Dispersion verantwortlich. Genau in diesem Ablauf entstehen ein Großteil der Mehrkosten. Ob nun im hochwertigem Kunststoff oder im Metall Gehäuse geliefert wird macht das Kraut nicht fett. Der Schliff und die Beschichtung günstiger oder teurer hergestellten Materials ist sehr ähnlich. Die Steuerung von Blende/AF oder OIS macht sicher nur Cent Beträge aus.

Was teuer bezahlt werden muss ist der erhebliche Mehraufwand für die Fertigung und deswegen lohnt sich jede Investition seitens des Fotografen.

Cat

Beim Gehäuse bin ich da nicht ganz bei dir – wobei es wenig auf Metall o Plaste ankommt – sondern wie haltbar u präzise es gefertigt wird – spielt eine große Rolle bei der Langzeitgauglichkeit der Abbildungsleistung.

bodo schulz

Die Nikon Konzernspitze scheint in der Hand von Mitbewerbern zu sein. Anders kann man diese Selbstzerstörung einer ehemaligen Profi Kamera Marke nicht mehr verstehen. Als Nikon Nutzer muss ich wohl doch mal wieder einen Blick auf die anderen Anbieter werfen.

joe

Wenn man so viel Miese gemacht hat wie Nikon und dann als erstes über eine neue Konzernzentrale als über neue Produkte nachdenkt zeigt, dass da im Konzern etwas nicht stimmt. Dazu wurde die gesamte Produktion in Billiglohnländer verlagert und die Fabriken in Japan geschlossen. Was denkt ihr warum Nikon in Japan ziemlich unbeliebt ist? Das macht man in Japan so nicht und sieht man natürlich an den Verkäufen.

lichtbetrieb

Ich bekomme Nokia Flashbacks. Ohoh

N1USER

Ich kenne nur Nikon Polabacks, ist das von der Technik her vergleichbar?

Roman.Tisch

Oder man kauft sich einfach eine Sony und kann dieses Objektiv deutlich günstiger bekommen. Dieses Verhalten von Nikon finde ich lächerlich und sie wollen damit doch nur den ahnungslosen Leuten Geld für etwas aus der Tasche ziehen, was angeblich neu ist, aber in Wirklichkeit schon Jahre alt, weshalb es günstiger sein müsste.

lichtbetrieb

Scheinbar kennst du nicht so gut mit Kameratechnik und Preise aus. Viele Objektive kosten seit fast einem Jahrzehnt konstant das gleiche neu. Gute und gefragte Objektive sind im Preis gestiegen entgegen deiner Logik. Aber vielleicht hast du auch nur Erfahrung mit Casual- bzw Massenprodukten wie Smartphones oder TVs. Dann sei dir natürlich verziehen.

Markus

Warum musst du Roman so dumm anmachen. Er hat vollkommen Recht. Das Tamron ist kein besonders gutes Objektiv und gibt es für Sony Emount schon seit ein paar Jahren und es kostet 500€ weniger als dasselbe Tamron für Nikon. Jeder der sich mit Foto Equipment beschäftigt würde sich veräppelt vorkommen. Wenn ich 500€ spare kann ich das Geld auch in eine Sony Kamera oder Fuji Kamera stecken. Bei beiden Herstellern kriege ich ein besseres Objektiv Line Up.

lichtbetrieb

Ach Roman versteht die stichelei. In Wahrheit haben wir uns ganz doll lieb. 🙂

Roman.Tisch

So sieht es aus. Wenn man da jetzt überlegt, ob man sich eine Z6II oder A7IV holen soll, dann kann man sich die neuere A7IV mit dem Tamron 17-28 und 28-75mm G2 holen kommt am Ende genauso teuer weg, wie wenn man sich die Z6II mit diesen Objektiven holt. Nur hat man bei der A7IV die neuere und teilweise bessere Kamera und hat dann auch noch Zugriff auf viele weitere Objektive von Drittanbietern. Oder man holt sich die A7III und spart dann gewaltig mehr, als wenn man sich die genannte Nikon Kombination holt.
Vermutlich bringt Nikon dann auch noch das „Nikon“ 70-180 F2.8 und auch wieder deutlich teurer als die Sony Version.

Roman.Tisch

Scheinbar hast du keine Ahnung, dass es dieses Objektiv bereits seit
fast 2 Jahren gibt. Es ist also nicht neu, sondern ein ca. 2 Jahre altes Objektiv im Nikon Gewand mit Z Mount, für einen überzogenen Preis, der sogar noch höher ist, als der Einführungspreis für Sony damals, denn das kostete vor ca. 2 Jahren 1000€, aber das wusstest du wohl einfach nicht.

Wer hier keine Ahnung hat, konnte man ja schon mehrfach lesen. Dir war ja auch nicht bewusst, dass Produkte, die öfters neu verkauft werden, auch gebraucht mehr zu finden sind. Diese Ahnungslosigkeit zeigt sich bei dir jetzt auch bei anderen Themen. Ich bin gespannt, bei welchem Thema du demnächst glänzt 🤷‍♂️

lichtbetrieb

Selbstverständlich wusste ich das, habe ich ja bereits weiter oben ebenfalls kritisch kommentiert.

Jemanden keine Ahnung zu unterstellen, obwohl die eigene Logik nur für einfache Kausalketten reicht halte ich zwar für gewagt. Aber hey, du darfst natürlich deine Meinung á la etwas ist alt, dann muss es günstig sein hier vertreten.

Alfred Proksch

Objektive sind sehr wichtige Bauteile um zu Bildern zu kommen. Technisch gesehen müssen sie zu jeder Art von Sensoren und deren Software passen. Ob nun 18 oder zukünftig 80 Megapixel bedient werden müssen ist egal.

Es sind viel mehr Parameter an einem Bild beteiligt als die schiere aufgelöste Linienanzahl. Ein Zoom ist Messtechnisch immer ein Kompromiss an Leistungsfähigkeit weil von der Kamera internen Bilderarbeitung sehr viel Rechenarbeit gefordert ist. Deswegen kann ein und die selbe Objektiv Konstruktion an unterschiedlichen Systemen einmal besser oder schlechter abschneiden.

Vielleicht haben sich Nikons Software Spezialisten mit dem angekauften Teil näher beschäftigt und für bessere Ergebnisse gesort. Noch weiß das keiner!

Cat

Richtig –
Nikon braucht sogar nur jedes einzelne Glas mit seiner neuen Vergütung zu versehen, schon ist das Zoom in einer anderen Liga, auch preislich. Daher ruhig Blut und abwarten, der Markt regelt das.
Ich hätte beim ersten Test auch nie gedacht, das mehr als 100 Fotografen sich den Stein von C um den Hals hängen 2.0/28-70 mm, aber es kommt wohl gut an.
Genauso ging es mir mit 4/11-24 mm.
Und ich wechsle immer noch gerne zwischen 1.4 Festbrennweiten und bin mit f1.4 trotzdem „weiter“.

alex

„Nikon braucht sogar nur jedes einzelne Glas mit seiner neuen Vergütung zu versehen, schon ist das Zoom in einer anderen Liga, auch preislich.“

Das ist jetzt erstmal eine bloße Mutmaßung deinerseits. Wenn dem so wäre, warum gibt das Nikon dann an keiner irgendwie Stelle an bzw. bewirbt es offensiv um wenigstens ein Argument für den massiv höheren Preis zu haben?

Joschuar

SORRY, CAT hat recht, Physik lässt dich nicht verbiegen 😉 Eine neue effizentere Vergütung kann entscheident sein, ist ein FAKT, dito die eine oder andere Linse durch ein anderes Glas zu ersetzen (Dann aber durch eine neue Rechnung), dies ist gerade bei den Spiegellosen Objektiven von Sigma zu erkennen. Bei NIKON, CANON und SONY werden die Objektive auch leichter (siehe auch das Olympus 150-400mm PRO) was den Preis auch in die Höhe treibt.

Roman.Tisch

Dann haben sie die Gläser und Vergütung beim Z 28-75 wohl vergessen, denn das entspricht dem Tamron 28-75 G1. Wirklich besser ist da das Tamron 28-75 G2. Aber das erscheint als Nikon Z dann vermutlich in 4 Jahren 😂

Jürgen K.

Moin Roman,
hast Du das 28-75G2?
ist das denn soviel beser, als die erste Version?
Ich habe die erste Version und überlege grade, ob ich auf die G2 Version umsteige, weil ich im Frührjahr
die A7III gegen A7IV oder RIV ersetzen werde…..

joe

Jürgen, selbst ausprobieren! Alles andere führt zu Fehlausgaben!

Roman.Tisch

Also wenn du das erste schon hast, solltest du gut überlegen, ob du mehr für das zweite ausgeben möchtest. Die Abbildungsleistung wurde verbessert, aber das wäre mir den Aufpreis nicht unbedingt wert. Und wie Joe geschrieben hat, sollte man es am besten selbst ausprobieren. 🙂

Jürgen K.

Moin Roman, Moin Joe,
Dann werd ich mir das G2 ein We ausleihen.
Bin schon gespannt auf den Vergleich.

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