Kameras Nikon

Nikon Z6 & Z7: Das sind Nikons Pläne für 2019 (Gerücht)

Die neuen Vollformat-DSLMs von Nikon sind zwar noch nicht mal auf dem Markt, trotzdem gibt es schon Gerüchte, wie es 2019 mit der Z6 und Z7 weitergehen soll.

Eigentlich ist es noch zu früh, um über die Zukunft der spiegellosen Vollformatkameras von Nikon zu sprechen. Schließlich sind die Nikon Z6 und Nikon Z7 noch nicht einmal auf dem Markt, auch wenn natürlich in wenigen Tagen (genauer gesagt am 23. August) die offizielle Präsentation stattfinen soll.

Wie geht es mit Nikon Z6 & Z7 weiter?

Auf der anderen Seite ist es natürlich für all diejenigen, die mit dem Gedanken spielen in Nikons neue Kamerareihe zu investieren, interessant zu wissen, was Nikon denn für die nächsten Monate und Jahre geplant hat. Werden zeitnah noch weitere spiegellose Vollformatkameras auf den Markt kommen? Und wird Nikon schnell zusätzliche Objektive vorstellen?

Noch können diese Frage nicht mit Sicherheit beantwortet werden, doch es gibt zumindest schon einige Gerüchte bzw. konkrete Informationen, die eine verlässliche Quelle mit Nikonrumors geteilt hat.

Diese Produkte möchte Nikon 2018 vorstellen

Im Jahr 2018 sollen zwei spiegellose Vollformatkameras und vier passende Objektive vorgestellt werden:

  • Nikon Z6
  • Nikon Z7
  • 24-70mm f/4
  • 50mm f/1.8
  • 24mm, 28mm oder 35mm f/1.8
  • 58mm f/0.95? (Präsentation wohl etwas später)

Mögliche Pläne für 2019

Im Jahr 2019 möchte Nikon anscheinend keine weiteren DSLMs vorstellen, das heißt es wird zunächst einmal bei der Nikon Z6 und Z7 bleiben. Stattdessen möchte sich das Unternehmen auf die Produktion von neuen Objektiven konzentrieren und hier sollen im Laufe des Jahres wohl vier oder fünf neue Nikkor-Z-Objektive erscheinen. Von diesen vier oder fünf Objektiven soll es sich bei ein oder zwei um Zoom-Objektive handeln.

Auch hier wird also erneut deutlich, dass sich Nikon zu Beginn wohl vor allem auf die Präsentation von (lichtstarken) Festbrennweiten konzentrieren möchte, wie es zuletzt auch das offizielle Teaser-Video angedeutet hat. Des Weiteren möchte Nikon im Jahr 2019 wohl auch ein Blitzgerät sowie einen leistungsstarken Griff für die neuen DSLMs vorstellen.

Berichterstattung am 23. August

Abschließender Hinweis: Wir werden am 23. August den ganzen Tag ausführlich über die neuen Spiegellosen von Nikon berichten. Schaut also gerne bei uns vorbei und folgt uns auch auf Facebook und Twitter.


Die aktuellsten Nikon Z6 & Z7 News:


Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

12 Kommentare

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  • Alles prima – als Nikon-Nutzer könnte man jubilieren…
    Könnte, denn wo soll das hinführen?
    Bis jetzt habe ich den Eindruck, als baut da Nikon nur noch ein Zusatzsystem für Extrareiche und einem Spleen für Vollformat und hochlichtstarke Objektive auf.
    Entscheidend wird doch für die meisten Nutzer aber, wie verträgt es sich mit dem bisherigen DSLR-System.
    Und für Menschen die gerne und viel fotografieren, sind DX-Kameras wie D500 und D7500 sehr wichtig &bezahlbar) und die würden auch gerne vom Wegfall des Spiegels „profitieren“… was passiert da?

    Denn Kameras ohne Spiegel haben für mich und früher oder später für die meisten Nutzer entscheidende Vorteile (lautlos, präziser AF, unabhängig von der Lichtstärke des Objektives, immer helles Sucherbild und Bildergebnis sofort zu beurteilen, Immer effektive Bildstabilisierung und vieles mehr).
    Über Größe und Gewicht will ich gar nichts sagen, denn ich brauche große Kameras wie eine G9 oder X-H1 und Alpha Kameras sind keineswegs unproblematisch und eine Gewichtsersparnis fällt auch erst jenseits 300g richtig auf.
    Also was wird aus DX – kommt das mit Z-Bajonett, kommt das mit verlängertem F-Bajonett oder passiert da gar nichts?

    2019 ist das wichtige Jahr vor der Olympiade, also müssen zum Herbst Kameras wie D5, D500 neu gedacht werden und auch Objektive wie 2.8/300 mm geraten unter Druck, weil Sony zeigt was geht (2.8/400 mm).
    Kommt eine Z1 als rasante Profikamera?

    Nikon muß endlich eine langfristigere Strategie zeigen – bei Sony scheint die sehr klar – die wollen und die können zu den großen Zwei dazu stoßen. Und die werden 2019 die Alpha 9 verbessern und hoffentlich auch vergrößern.
    Bei Nikon ist mir alles zu nebulös, bevor ich 5000-10.000€ in ein neues System stecke, will ich absehen können wohin es die nächsten 5 Jahre geht, wie es ausgebaut wird.
    Noch schlimmer Canon, EFm soll nur Knipser anlocken, Eos wird kaum wirklich unterstützt und bei EF sind viele Festbrennweiten veraltet und die können es sich kaum leisten noch ein viertes Bajonett daneben zu setzen.

    • Kleine Anmerkung:
      Scheinbar ist die Zahl in der Bezeichnung höher, umso teurer die Kamera ist. Das teuerste Modell würde somit eher Z9 heißen. Mal schauen, worauf es bei den Nachfolgern irgendwann hinausläuft…

      Aber mich würde ebenfalls interessieren, wie es mit möglichen DX-DSLMs aussieht bei Nikon. Ausschließlich Vollformat bei DSLMs anzubieten, macht Kameras unnötig groß und teuer. Auf Dauer muss Nikon eigentlich auch hier etwas liefern, weil gerade im Preissegment unter 1.000 € wird es bestimmt schwer werden DSLRs zu verkaufen, wenn es nicht gerade langjährige Kunden mit bereits vorhander Ausstattung sind. Auf neue Objektive wird man jedoch auch hier angewiesen sein.

      • „Scheinbar ist die Zahl in der Bezeichnung höher, umso teurer die Kamera ist. Das teuerste Modell würde somit eher Z9 heißen.“

        Das ist Sony-Minolta-Denken. Aber die Nomenklatur Z7 und Z6 erinnert in der Tat ja an Sony-Logik.

        Eine Nikon-DSLM-Profikamera wäre bei mir auch eher eine Z1.

        Wie wird wohl eines Tages der Nachfolger der Z7 heißen?
        Z7 Mark II? Langweilig!!
        Z8? Hmmm … und bei Z9 ist man schon wieder am Ende.
        Neee, wohl kaum.

        Vielleicht ist das mit Z6 und Z7 ja alles nur ein Fake und am 23. August kommen eine Z-1 und eine Z-100.Analog zu D1 / D2 / D3 und D100 / D200 / D300.

      • @JW:
        An Sony dachte ich auch zuerst, jedoch gibt es ja alleine bei der Alpha 7 drei verschiedene Auflösungen: 12 (S), 24 und 45 (R) MP. Passt also nicht von der Logik.

        Sollte es zu Z6 & Z7 kommen, würde es langfristig für Nikon ungewohnter Weise wohl auf „Mark“-Modelle hinauslaufen.
        Deine Vermutung deckt sich jedoch mit den vorher vermuteten Bezeichnungen Z300 und Z500. Klingt auch eigentlich mehr nach Nikon. Schauen wir mal, was mitte der Woche rauskommt.

    • Denselben Eindruck habe ich auch von Nikon. Nichtssagende Promotionsvideos und keine konsequente Strategie. Man bekommt das Gefühl, dass Nikon selber noch nicht weiss, wohin die Reise gehen soll.

      Allerdings verfügt Nikon mit der D5 und dem 400 f2.8 FL über Material, dass auch die Olympiade 2020 überdauern sollte, egal ob jetzt Sony noch einen ticken besser ist. Nur weil kein Spiegel in der Kamera ist, werden die Aufnahmen auch nicht unbedingt besser.

      DX wird wohl weiterhin stiefmütterlich behandelt, siehe Objektive, da muss man schon auf Tamron und Sigma ausweichen, um fündig zu werden.

  • nur noch spiegellos… dann hoffe ich mal, dass Nikon seine Kunden mit den „Altlasten“ nicht ganz aus den Augen verliert. Wäre wohl für beide Seiten sehr schade.

  • Fujifilm hatte 2012 auch mit Festbrennweiten angefangen. Im Durchschnitt haben sie 4 Objektive pro Jahr rausgebracht. Das macht dann im Jahre 2019 insgesamt 28 Objektive. Doch erst im Jahre 2019 bringt Fuji ein 16-80 / 4,0 raus, das wichtigste Objektiv für mich.

    Info am Rande:
    Nikon hat leider sein 16-85 / 3,5-5,6 abgekündigt, so dass Interessenten nur noch das 16-80 /2,8-4,0 übrig bleibt für knappe 1000 Euro. Für den Einstieg ins DX – System aus meiner Sicht ein wenig viel Geld, weil es keine Alternative mehr gibt. Ich habe mir noch eins zu gelegt. 18mm ist für mich nicht weitwinkelig genug, für ein immer drauf.

    Wichtig für mich ist auch der AF-Motor. Leider hat Nikon zuletzt häufig nur noch Micro-SWM Motoren eingesetzt mit Plastikgetriebe, auch bei Objektiven über 2000 Euro. In fast allen Festbrennweiten und bei fast allen Zooms lichtschwächer < 2,8. Ich wünsche mir Ringmotoren, oder vergleichbar schnelle Motoren ohne Getriebe.

  • *Bis jetzt habe ich den Eindruck, als baut da Nikon nur noch ein Zusatzsystem für Extrareiche und einem Spleen für Vollformat und hochlichtstarke Objektive auf.*

    *bevor ich 5000-10.000€ in ein neues System stecke, will ich absehen können wohin es die nächsten 5 Jahre geht, wie es ausgebaut wird.*
    ———
    Tja, also ehrlich gesagt @Cat, scheinst du entweder ein Extrareicher mit Spleen für Vollformat oder etwas orientierungslos zu sein. Und dann die „schlimmen Knipser“ von Canon.
    😉
    Es wird wohl noch etwas Geduld von Nöten sein, um seinen Willen zu bekommen. Ist ja auch die Frage, was man am Ende damit (5-10.000) erreichen will.

    Nikon kommt für mich einfach zu spät mit den Dingern. Man muss doch mal sehen, wer bisher die meiste Erfahrung und Inovationskraft in die spiegellose Technik steckte. Wer nun glaubt, Nikon würde mit den neuen Z-wasauchimmer plötzlich den Ram abschöpfen, könnte sich schwer täuschen. Die konnten bisher nur mit Mühe – wenn überhaupt, eine Verbindung z.Bsp. zu einem anderem Mobilteil herstellen und den Funkempfänger in ihren Gehäusen unterbringen. Darüber lacht Canon heute noch.
    Und Sensoren stellen sie schon garnicht her, können die zugekauften lediglich gut verwerten.
    Wo sie es mal versuchten war die DF. Redet heute keiner mehr drüber, weil das Teil eindimensional und völlig überteuert bald in der Versenkung verschwand.

    Die Spiegelosen haben sowieso zunächst die sogen. Consumer (Knipser) im Auge gehabt. Alleine Canon legt immer wieder erfolgreich nach. Von Pana und Oly braucht man garnicht anfangen. Damit macht man Umsätze. Nicht mit irgendwelchen Mondpreisen für neue Systeme eines Anbieters. Sony vielleicht als rühmliche Ausnahme. Die konnten aber auch richtig investieren.
    Was auch immer Nikon dahermunkelt. Die bewegen sich auf Messers Schneide und wissen nicht im entferntesten, wie die Kunden das Produkt annehmen oder wie sie sich zwischen den anderen Vollformatigen positionieren können.

    Hinzu kommt, dass das VF nicht von jedem bevorzugt wird. Ein Wildlife— oder Sport-Fotograf braucht eher eine hochwertige Crop-Kamera. Mode oder Produktfotografen, die bei der Arbeit ihre Ruhe haben, sind dagegen in der Minderheit, behaupte ich mal. Selbst ein Hochzeitsfotograf bevorzugt lieber neben vereinzelt VF für den Freistellungseffekt, etwas gecroptes, um den Leuten nicht ständig auf die Pelle zu rücken oder sich ständig mit schweren Optiken abzuschleppen. Und um überhaupt einen wirklich gutes Bokeh hin zu bekommen braucht es nunmal auch beim VF lichtstarke und damit teure, mitunter recht schwere Optiken. Z.Bsp. ein 1.4/85 mm.

    Nikon baut lediglich einen Popanz auf und hoffen auf ihren Namen. Machen nur Geräusche.
    Natürlich ist VF für einen engagierten Fotografen unverzichtbar. Aber in Zeiten, wo die Software inzwischen ein cremiges Bokeh generieren kann ist doch die Frage, ob man da noch heftig investieren sollte. Für jemanden, der mit seinen Fotos richtig(!) Geld verdienen kann, stellt sich dann aber auch am Ende vielleicht noch die andere Frage, ob er nicht gleich in ein Leica-System investiert?

    Wer den günstigen Kompromis sucht, greift wohl weiterhin zu DX oder einen VF-Spiegel. Wenn sich Nikon Z. aber preislich irgendwo in den oberen Regionen von Fuji einsortiert, könnte es vielleicht was werden. Wer’s glaubt…

    • Micky,
      „Aber in Zeiten, wo die Software inzwischen ein cremiges Bokeh generieren kann ist doch die Frage, ob man da noch heftig investieren sollte.“

      Ich sage es mal so, jedes vernünftige Quarzwerk für 10€ läuft genauer wie ein mechanisches Uhrwerk für 1000€ und dennoch laufen ( mich eingeschlossen) nicht alle mit Quarzuhren rum. Es gibt Leute die lieben es selbst mit eigenen Händen und Hirn etwas zu gestalten und wollen nicht einfach auf „ausführen“ drücken um ein sanftes Bokeh zu erzeugen. Mit Software ist Tilt/Shift einfach und schnell gelöst aber selber am Objektiv Hand anlegen und einstellen bedarf Zeit und Übung…..aber es ist doch schön das wir dank Smartphone unser Essen schon nach Hause bestellen können denn Restaurant Besuche sind blöd und man muss auch noch hin laufen. 😉

  • Wichtig wären 2019 vor allem auch wieder neue DSLR mit F-Mount wie der D750-Nachfolger.

    In Anbetracht des Mirrorless Hypes wird immer die Grösse der Objektive, die schnelle Verschmutzung der Sensoren, die geringe Akkulaufzeit und die Latenz des Sucherbildes vergessen.

    • @Andreas, das sehe ich auch so. Wir sind aktuell auch noch mit diesen Retro Cams D810 unterwegs 🙂
      In Verbindung mit einem 70-200 2.8 und einem SB910 oben drauf, ist das schon ein Klopper, wenn man das den ganzen Tag mit sich rumschleppt.

      Zusätzlich haben wir uns für einige Weitwinkelaufnahmen eine X-T2 von Fuji mit dem 10-24 gekauft. Funktioniert wirklich gut. Am besten gefällt die Bildvorschau…

      ABER, wenn ich an so ein Spielzeug (rein von den Abmessungen) ein lichtstarkes Tele montiere, ist das mehr als unhandlich. Und schon braucht man auch wieder so einen Batteriegriff…