Objektive Sony

Sony arbeitet an 500mm und 600mm f/4 E-Mount-Objektiven

Sony scheint derzeit an zwei neuen Superteleobjektiven zu arbeiten. Es sind nämlich Patente eines 500mm f/4 und eines 600mm f/4 Objektivs aufgetaucht.

Sony braucht mehr Teleobjektive

Vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass Sony bis zum Jahr 2021 Marktführer werden möchte und dass das Unternehmen sich in nächster Zeit unter anderem verstärkt um den Profi-Bereich kümmern möchte. Was es braucht, um in diesem Segment Fuß zu fassen, ist klar: Mehr Objektive. Und vor allem mehr Objektive im Telebereich. Denn die sind beispielsweise für einen Sportfotografen absolut essenziell.

Darüber ist sich natürlich auch Sony im Klaren und das FE 400mm f/2.8 GM OSS Objektiv, welches vor einigen Monaten angekündigt wurde, war ein erster Schritt in die richtige Richtung – auch wenn das Objektiv nach wie vor noch nicht erhältlich ist. Die Markteinführung ist derzeit wohl für September 2018 geplant.

Sony 500mm f/4 und 600mm f/4 Objektive

Nun ist bekannt geworden, dass Sony zusätzlich zum 400mm f/2.8 aber noch an zwei weiteren Teleobjektiven arbeitet, einem 500mm f/4 und einem 600mm f/4 nämlich. Entsprechende Patente, die vor wenigen Tagen aufgetaucht sind, wurden bereits im Jahr 2017 eingereicht.

Natürlich wissen wir nicht mit Gewissheit, ob das 500mm f/4 und das 600mm f/4 jemals auf den Markt kommen werden, doch die beiden Objektive scheinen definitiv zu Sonys Plänen und Zielen zu passen. Mit einer offiziellen Ankündigung kann man in diesem Jahr aber vermutlich nicht mehr rechnen, da Sony erst seit 2017 an den beiden Gläsern arbeitet. Doch vielleicht findet im Jahr 2019 ja eine offizielle Präsentation statt – möglicherweise direkt im Paket mit einer Sony A9 II, die dann mit dem neuen „Super-EVF“ sowie einem noch besseren Autofokus ausgestattet ist. Wir sind gespannt! In jedem Fall ist es noch ein weiter Weg, bis Sony Nikon und vor allem Canon im Bereich der professionellen Sportfotografie so richtig gefährlich werden kann.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

4 Kommentare

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  • Ich habe in den 80er Jahren bei Zeiss in Oberkochen mit einem 4/600mm APO Prototypen mit meiner damaligen CONTAX RTSIII fotografiert! Einsame Klasse!

  • Nach 20 Jahren mit den Superteles, sind für mich heute bei gleichen Motiven u Bedingungen die Supertele mit 400 und 600 mm bei höchster Lichtstärke fast obsolet geworden. Und das beobachte ich auch bei vielen Kollegen.
    Wir freuen uns auf 5,6/600 mm DO /PF mit wenig Gewicht und präziserer Leistung, besserer Bauart als die Zooms.
    Ein 4/500 mm ist immer noch eine gute Wahl und vielleicht bei weitem der beste Kompromiss.
    Die guten Ergebnisse bei hochgeschraubten Sensorempfindlichkeiten ermöglichen heute eine andere Fotografie.
    Und nicht zu vergessen, um Topleistung zu bekommen sollten auch alle Supertele um mindestens ½ Blende reduziert werden.
    Ich bin gespannt was Canon und Nikon da neues ermöglichen, nein sony habe ich bisher wenig Hoffung, auch ein 4/500 mm für s alte Bajonett hat mich da bisher nicht überzeugt.
    Sony kann mit neuen Glasarten vielleicht doch noch überzeugen, mal sehen.

    • Also CAT du fasziniert mich,
      von DSLR bis DSLM hast Du wohl scheinbar mit jedem Modell gearbeitet und auch deine Bandbreite an Objektiven ist sagenhaft….Du deckst scheinbar alle Arten der Fotografie ab 👍✌️

      • nicht scheinbar, sondern tatsächlich – also bitte kein Neid.
        Es ist harte Arbeit mit schweren Teles zu reisen und entsprechend gute Bildergebnisse zu bekommen.
        Und es geht auch nicht darum, womit ich wie viele Erfahrungen habe, mir war ein System schon immer zu lückenhaft, zu langweilig und ich habe mich nie von einer Marke vereinnahmen lassen.
        Andere geben viel Geld für Sport, Schmuck, Tattoos, Autos, Bier oder sonst was aus, ich für Objektive und Reisen. Und vieles behalte ich auch nicht Jahrzehntelang, sondern tausche sofort gegen spannendere/bessere Objektive/Kameras. Beides schafft neue Perspektiven und fortwährende Auseinandersetzung mit der eigenen Fotografie.