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Canon EOS R100: Erste Gerüchte zu den Spezifikationen

Arbeitet Canon an einer neuen Einsteiger-DSLM, der Canon EOS R100? Nun sind zumindest erste Gerüchte aufgetaucht.

APS-C-Kameras mit RF-Bajonett

Mit der EOS R7 und der EOS R10 hat Canon deutlich gemacht, dass das APS-C-Format innerhalb der EOS R Familie eine Zukunft haben soll. Die Canon EOS R7 fungiert gefühlt sowohl als Nachfolgerin der EOS 90D als auch der EOS 7D Mark II, während sich die EOS R10 bei knapp 1.000 Euro und somit eine Preisstufe weiter unten einordnet. Wo die genauen Unterschiede zwischen den beiden Kameras liegen, haben wir kürzlich in diesem Artikel herausgearbeitet.

Die Canon EOS R10 ist mit Sicherheit keine uninteressante Kamera für Neueinsteiger. Allerdings ist sie für jemanden, der sich zum ersten Mal eine „richtige“ Kamera kaufen möchte und noch gar nicht genau weiß, ob er langfristig Freude am Fotografieren hat, dann doch relativ teuer. Natürlich wird der Preis der R10 früher oder später sinken, doch im Preisbereich von 500-600 Euro, der für viele Neueinsteiger eine magische Grenze darstellt, wird sie so schnell erstmal nicht landen.

Erste Gerüchte zur Canon EOS R100

Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Canon früher oder später eine weitere EOS R mit APS-C-Sensor auf den Markt bringen wird, die die wirklich günstigen Spiegelreflexkameras und Modelle wie die Canon EOS M100 oder M200 beerben wird.

Passend dazu sind nun auch erste Gerüchte zu einer wirklich günstigen DSLM mit RF-Bajonett aufgetaucht, die auf den Namen Canon EOS R100 hören soll. Diese neue Kamera soll angeblich mit einer Auflösung von 24 Megapixeln arbeiten, 4K-Videos mit 30 fps (maximal 8-Bit) aufnehmen können und eine maximale Serienbildgeschwindigkeit von 14 fps zu bieten haben. Außerdem wird die Canon EOS R100 angeblich ein 3 Zoll großes und bewegliches Display mit einer Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten erhalten. Von einem elektronischen Sucher ist nicht die Rede.

Die Markteinführung der Canon EOS R100 soll den Gerüchten zufolge für die 1. Jahreshälfte von 2023 geplant sein.

Da die Informationen nicht von einer zuverlässigen Quelle stammen, müssen sie im Moment noch mit Vorsicht zur Kenntnis genommen werden. Auch ist es eigentlich unwahrscheinlich, das 6-12 Monate vor der offiziellen Präsentation schon so konkrete technische Daten bekannt sind. Trotzdem klingen die Angaben zur EOS R100 grundsätzlich plausibel und uns würde interessieren, ob ihr die Markteinführung einer solchen Kamera für sinnvoll erachten würdet.

via: thenewcamera.com

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Matthias

….vielleicht als Hauptgewinn bei einem Preisausschreiben der Bäckerblume…

joe

Das ist eine M6 im Kleidchen einer R, die macht immerhin 14B/s, so viel wie deine D500😉 und kann auch noch Video. Das ist nicht der dümmste Schachzug. Quasi eine R10 ohne Sucher.

Michael

Seh ich ähnlich. Mal was ganz kleines. Wenn die der Nachfolger der M200 wird reicht mir das als Zweit-Kamera beim Rad fahren und Wandern. Wenn die so kommt wie ihr erwähnt und im Kit für 650€ ist sie schon bestellt

Heinz Hermann Koelen

Ich würde sie auch sofort kaufen und mene M6 ersetzen

Matthias

Du weißt ja:
der Spatz in der Hand ist besser als die Taube, die vielleicht irgendwann mal auf dem Dach sitzen könnte…

joe

Ich kenne den anders, lieber die Blinde im Bett, als die Taube auf dem Dach…

Matthias

…da Du ja bekennender Sophia Loren Fan bist, frage ich mich, welche ist nun welche? :-))

joe

Ein echter Mann geniesst und schweigt!

viva

Schwer zu sagen, vor allem wird das Kaufverhalten in fernen Ländern mit Sicherheit etwas anders sein als hierzulande. Und Canon wird das schon wissen und beachten, auch wenn man sich in Mitteleuropa kaum vorstellen kann, das es noch solche Einsteigerware braucht. Mit Werbung verkauft sich so manches im Rahmen, auch ohne echtem Bedarf.

X9000000

Ein M50 Body mit R Bajonett würde sich sicher gut Verkaufen. Zumindest wenn es mehr Auswahl an R APS-C Objektiven gibt. Eine R100 als günstige Einstiegskiste oder Notkamera geht auch. Einen R APS-C Body in vorm von einer A6600 oder X-E4 wäre eine Interessante Urlaubs Option.

Cat

Na hoffentlich gibt es dann einen tollen Sucher als teures Zubehör…
Irgendwie muss das Ding auf gut 1000€ – denn das ist die neue „Magie“ und wenn die Kosten u Wertverluste so weiter galoppieren, sind bald 2000€, 5000€ auch Magie… 🙂

Leonhard

Ja, dieser Gedanke kam mir nebenbei bemerkt auch schon!

Könnte leicht passieren, dass zumindest bei sehr teuren Objektiven man für das Gebrauchte in 5 Jahren mehr Geld bekommt, als man heute dafür neu bezahlt hat, dummer Weise ist die Kohle dann aber erheblich weniger Wert als heute. Nur wäre dann eine teuere Optik nach 5 Jahren immer noch besser als die Kohle auf der Bank gelassen, zumal ja kein einziger Hersteller von uns Negativzinsen haben möchte.

Cat

Siehst du, genau deshalb fotografiere ich heute lieber mit sauteuer Optik als mich auch nur eine Sekunde um Geld auf der Bank zu kümmern.

Josef

Wird sich, wie die bisherigen Canon Einsteigerkameras auch, sehr gut verkaufen.

Leonhard

Vielleicht ist dies so.

Hängt auch davon ab, wie viele Einsteiger es überhaupt noch gibt?

Aus dem Vorstand von Sony kommen ja schon Vorhersagen, dass das SP schon 2024 die klassische Kamera abgehängt hätte, frag mich jetzt aber nicht, wo ich dies nun im Net der Inder gelesen habe, stand aber wirklich irgendwo. Sicherlich haben die sogar recht, sehr wahrscheinlich hat Samsung 2024 die Knipsen von Sony abgehängt.

Nur, wenn ein Weltkonzern, der Bildsensoren für sowohl als auch baut dies meint sollte man es zumindest zur Kenntnis nehmen.

Martin Berding

Wenn es mehr Einsteigerkameras gibt, dann gibt es auch mehr Einsteiger. Keiner will mit 2000 Dollar und mehr einsteigen. Das ist einfach so. Keiner kauft als Fahranfänger einen Mercedes E. Nur leider werden mal wieder die Sensorformate unter sich verglichen. Abgesehen von MFT gibt es nur noch APS-C und VF, und die sind qualitativ fast gleich absolut gesehen. Bei Sony sind sie wahrscheinlich dabei, ihre Kameraverkäufe zu kannibalisieren. Sonst würden sie solche Aussagen nicht machen.

Thomas Bube

Es sollte mehr Kameras im RangefinderStyle geben

ccc

Es gibt von Canon meines Wissens ja keine einzige (digitale) Systemkamera im Rangefinder-Style. Korrigier mich, wenn ich falsch liege.

Eberhard Fillies

Frühler lebten Firmen vom Verkauf, heute von Ankündigungen

joe

Das hat durchaus Gründe auf die wir gerne verzichten könnten. Auch Canon und Co. würden sich lieber verkaufen als nur ankündigen 😉

hajo

Würde Sinn machen, wenn Canon das M-System „sterben“ lassen will. Problem derzeit: für’s M bekomme ich unterdessen für viele Zwecke eine bezahlbare, kleine, leichte Optik, – für R-s sieht es da noch mau aus, (tatsächliche Verfügbarkeit mal ganz außer Acht gelassen), und für die in’s Auge gefasste, preisbewusste, potentielle Klientel kommen wohl die 2500…3000€ Profi-Objektive nicht wirklich in Frage.

Azzaro

Canon läßt das M System aber in absehbarer Zeit nicht sterben, scheint eine andere Zielgruppe zu sein die aber anhand der Verkaufszahlen sehr groß ist. Zudem ist es auch bei uns eine beliebte Reisekamera.
Schade nur das Canon das M System derzeit nicht weiter ausbaut, eine EOS M5 MkII würde weggehen wie warme Semmeln.

alex

„derzeit“ ist gut

Martin Berding

Es macht in Wirklichkeit keinen Sinn, die M neben der R weiter zu verfolgen. Das wären 2 untereinander inkompatible Systeme im gleichen Sensorformat. Es sieht auch so aus, dass die M so leise entschlummert.
Dass Canon beide Systeme weiter im Programm haben wird, glaubt niemand mehr.

Martin

Ich befürchte es gibt noch sehr viele Niemande die exakt dies glauben und auch in Zukunft noch glauben werden.

Marcello

zum Glück sind einige von euch in der Lage zu wissen was der Rest der Welt braucht oder nicht.

Rüdiger

Wenn Canon seine bisherige Politik beibehalten will, dann ist das ein logischer Schritt. Kunden mit dem billigsten Einstiegsmodell ins System locken und dann hoffen, dass sie später mehr wollen und kaufen.

Vielleicht ist das schon die ganze Basis für dieses Gerücht, ohne dass da was konkretes durchgesickert ist.

Alfred Proksch

Meiner Meinung nach ist die Geschichte für Canon eine rein Gewinn orientierte Entscheidung, ein Rechenexempel! Dem entgegen stehen die Altlasten der Kundschaft. Apropos ALT – das ist die EF/EFs APS-C Kundschaft mittlerweile auch.

Die Idee der Strategen ist mit nur einem Bajonett das komplette Portfolio ökonomisch und gewinnbringend zu bestücken. Ob das bei der weniger „frischen“ Kundschaft greift wage ich zu bezweifeln.

Eine Canon R100 ?!? Für wen ist das erstrebenswert? Kein Sucher – da nehme ich gleich ein gutes Smartphone mit hellem Display – zukünftig haben die Dinger sogar ein optisches Zoomobjektiv. Sofort alles ohne Umwege teilen – von den anderen Nutzen brauche ich nicht sprechen denn die kennt jeder.

Den Schuss Canon R100 kann der Konzern schon einmal als Flop der Buchhaltung als Verlustgeschäft melden.

joe

Alfred, Du warst doch selbst Unternehmer. Was ist das oberste Ziel einer (privaten) Unternehmung? Gewinn! Warum? Weil ohne Gewin ist die Firma bald Geschichte!

Mario

Für mich z.B. wäre die Kamera erstrebenswert. Gerade, wenn sie keinen Sucher hat und dadurch extrem kompakt ist, könnte sie in Zukunft mein M6 ersetzen. Beim Wandern oder wenn ich die Kamera in die Jackentasche stecken will, kommt mir ein kleines Format sehr entgegen.
Ja, Smartphones sind ok, aber mit solchen Kameras können sie nicht mithalten, das stelle ich bei Vergleichen immer wieder fest. Von der Bedienung her, von den Möglichkeiten, von der Bildqualität.
Außer vielleicht mit irgendwelchen Top-Smartphones, aber ich gebe nicht 1000 Euro für so ein Ding aus.

Die R100 wäre zudem die perfekte Backup-Kamera für meine R6.

Also bewerten Sie nicht ein Produkt von Ihrem notwendigerweise beschränken Horizont aus (das ist jetzt keineswegs herabwertend gemeint! Jeder von uns sieht nur einen Teil und kann sich oft nicht erklären, warum ein Ding sich verkauft).

Martin

Ich frage mich ob die M Leute jetzt noch mehr jammern, weil sie merken, dass diese Kamera das endgültige Aus für M bedeutet. Oder ob sie diese Kamera begrüßen, weil sie ihren Ansprüchen an klein und leicht genügt und einen Ausweg aus der M Sackgasse bietet. Zusammen mit der R10 sollte es ja dann genügend Optionen geben …

Josef

M-Leute jammern nicht. Sie freuen sich, dass sie ein System haben mit dem sie zufrieden sind und das ihren Ansprüchen gerecht wird.
Und sie empfinden ihr System auch nicht als Sackgasse. Erst wenn das aktuelle Equipment irgendwann den Geist aufgibt oder den Ansprüchen nicht mehr gerecht wird, sehen sie sich nach etwas neuem um.
M-Leute treiben sich auch nicht auf Portalen wie diesem herum und machen sich nicht ständig Gedanken, welches Equipment als nächstes auf den Markt kommt und was sie dann kaufen könnten.
Die meisten der M-Leute beschäftigen sich gar nicht mit dem R-System.

stephen_w

Und wenn sich M-Leute wie ich dann doch auf Portalen wie diesem herumtreiben, freuen sie sich darüber, dass aufgrund von Gerüchten andere M-Leute panisch werden und auf den einschlägigen Plattformen ihre M-Ausrüstung verkaufen. So kann man hier und da ganz gute Schnäppchen machen, um das eigene M-System zum moderaten Preis auszubauen. 😉

Rüdiger

Gesunde Einstellung!

Die R7/10/100(?) Kameras werden erstmal für die EF-S Leute interessant, die sich bei einer neuen Kamera zwischen M und R System entscheiden können. Wobei die R100 wohl eher auf die Einsteiger zielt, die dann später in eBay Kleinanzeigen diese Anzeigen verfassen:

Canon EOS 2000D
„Verkaufe Spiegelreflexkamera. Wurde zwei oder dreimal genutzt. Steht leider nur im Schrank, dafür ist sie zu schade.“
VB knapp unterm Neupreis von 2010 😉

Martin Berding

Dabei weiß jedes Kind, dass sogar kaum genutzte Kameras weit unter Wert verkauft werden. Oder sie werden als das ultimative Teil angeboten. So wie bei Gebrauchtwagen das „Auto des Monats“. Das ist dann die Standuhr, die seit einem halben Jahr keinen Abnehmer gefunden hat. Natürlich kann man eine M Ausrüstung kaufen, warum auch nicht. Wenn, dann sollte sie vollständig sein, also alle Teile, die man selbst benötigt. Sollte Canon das System irgendwann abkündigen, hat man immer noch eine funktionierende Ausrüstung. Wenn was kaputt geht, geht auch schon mal was bei EBAY.

Mario

Als M- und R-Besitzer begrüße ich die R100. Wäre ein gutes Backup für meine R6 und könnte mich dazu bringen, meine M6 irgendwann ad acta zu legen. Der Bedarf ist derzeit nicht groß, aber als Option wäre das schon ganz nett.
Ich brauche gelegentlich etwas Kompaktes statt dem großen Besteck, da wäre die R100 mit dem 16mm eine gute Kombination.

Steffen Schöwel

Wer eine gute VF Kamera will muss halt mindestes 2000,00 Euro in die Hand nehmen und das ist auch gut so !

joe

Ich kenne gute unter 1’000 -€

Woudrou

wäre sinnvoll, als Fortführung der Powershot Kameras, R100 mit 20mm Pancake und man hat die Hosentaschen Street-Cam