Canon Kameras

Canon EOS R6: Neue Spezifikationen aufgetaucht

Es sind neue Spezifikationen der Canon EOS R6 durchgesickert. Die Kamera soll unter anderem Platz für zwei Speicherkarten bieten.

Neue Vollformat-DSLMs von Canon

In den letzten Wochen hat sich die Berichterstattung verschiedener Magazine hauptsächlich auf die Canon EOS R5 konzentriert, die unter anderem 8K-Videos ohne Crop-Faktor mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen können wird. Doch Canon hat noch weitere Vollformat-DSLMs in der Mache, dazu gehört nicht nur die neue High-Megapixel-Kamera, sondern auch die Canon EOS R6.

Die Canon EOS R6 soll gewissermaßen die kleine Schwester der Canon EOS R5 werden. Canon scheint hier – auch bei der Namensgebung – eine ähnliche Aufteilung zu planen wie bei der Canon EOS 5D und der Canon EOS 6D Reihe. Das bedeutet, dass man hier insgesamt mit weniger guten Spezifikationen, dafür aber auch mit einem deutlich attraktiveren Preis rechnen kann.

Neue Details zur Canon EOS R6

Einige technische Daten der Canon EOS R6 waren bereits vor wenigen Wochen geleakt worden, nun gesellen sich weitere Details zur Liste der Spezifikationen hinzu. So ist unter anderem durchgesickert, dass man mit der Canon EOS R6 Full-HD-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde aufzeichnen können wird. Des Weiteren soll die Kamera Platz für zwei Speicherkarten bieten.

Verzichten wird Canon angeblich auf das kleine Schulterdisplay, zudem soll auch die Auflösung des elektronischen Suchers geringer ausfallen als bei der Canon EOS R5. Überhaupt wird man anscheinend kleinere Abstriche bei der Qualität des Gehäuses in Kauf nehmen müssen.

Alle technischen Daten im Überblick

Die komplette Liste der technischen Daten der Canon EOS R6 sieht damit nach heutigem Stand folgendermaßen aus:

  • Vollformatsensor mit 20 Megapixeln
  • IBIS
  • 12 fps Serienbildgeschwindigkeit mechanisch
  • 20 fps Serienbildgeschwindigkeit elektronisch
  • 4K-Videos mit 60 fps
  • Full-HD-Videos mit 120 fps
  • Zwei Speicherkarten
  • Kein Schulterdisplay
  • EVF mit geringerer Auflösung als der der Canon EOS R5
  • Neuer Akku
  • Präsentation im Zeitraum der photokina bzw. im Sommer

Es sieht so aus, als würde auch die Canon EOS R6 eine sehr interessante und vor allem schnelle Kamera werden. Lediglich an der geringen Auflösung von nur 20 Megapixeln störe ich mich ein bisschen, doch der Sensor ist ja wie wir wissen nur eine von vielen Komponenten. Wenn die restlichen Merkmale der EOS R6 zu überzeugen wissen und die Kamera vielleicht auch in Sachen Low Light eine Duftmarke setzen kann, dann könnte sie durchaus ein Erfolg für Canon werden.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

46 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Mark, genau! Das was stört sind die 20MP, mit dem Rest könnte ich sehr gut leben – so wird es eher die R5, vorausgesetzt sie bleibt unter den magischen 5’000.-€ Grenze, ansonsten werde ich mit der 5D4 in Rente gehen, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, würde die ohne Probleme noch 10Jahre reichen.

  • Für viele Fotografen sind Auflösungen über 30 MPx gar nicht nötig, weil selten mal einer über A3 ausdruckt. Meine Fujis haben zwischen 24 und 26MPx. Ich glaube, ich würde den Unterschied zu 20MPx kaum mitkriegen, da ich sowieso vorwiegend für Monitorpräsentationen Bilder mache. Hauptzweck ist dabei die Einbettung in Videos, die eh nur bis 4K gehen. Mit 20MPx könnte man zudem w.g. locker auch Ausdrucke bewerkstelligen bis A3, was mir persönlich auch völlig reicht. Der Speicherplatz würde auch geschont, obwohl das heute auch nicht mehr das Problem ist. Wer Profi ist, kann ja alternativ auf die R5 zurück greifen. Wenn die R6 dafür ein Lowlightmonster werden sollte, wäre das für mich persönlich lukrativer als eine höhere Pixelzahl. Aber das ist nur eine ganz persönliche und subjektive Meinung. Allerdings ist es auch so, dass (mir) natürlich der Anreiz zum Umstieg von APS-C auf FF dadurch gemindert wird. So viel würde ich wahrscheinlich nicht gut machen, wenn ich wegen dieser Kamera von Fuji-APS-C weg ginge bzw. dieses ergänzte. Der Aufpreis wäre mir in jedem Falle zu hoch.

  • Canon R 6
    schon im Vorfeld uninteressant
    Mit diesen techn. Merkmalen kann mann getrost bei der Nikon D750 oder Z6 bleiben
    Nicht mal im Traum gebe ich für die 0,5 Neuerungen, die Fotos brutal besser aussehen lassen, Geld aus.
    Ich bin der Überzeugung, das die Kameratechn. mittlerweile auf so hohem Niveau steht,
    dass die ein-zwei etwas besseren techn. Dinge nicht mehr zum Kauf anreizen.

    Klar, die Kameraindustrie muß verkaufen

    • mag sein das diese Kamera nicht zum umstieg bewegt, für canon user aber unter umständen wertvoll! für mich wird die High res interessant (für kunden die große Dateien benötigen) die R5 als hauptcam. und die R6 für veranstaltungen. Somit wäre die R5 als 2t cam bzw. backup immer dabei. Für Studio und Blitzen wird meine 5d mk4 sowiso bei mir bleiben….
      somit kann man als Fotograf (der damit auch kohle verdient) in 3-4 jahren top im DSLM segment von canon ausgestattet sein. Canon macht vielleicht doch noch alles richtig…

  • 2 SD Slots sind Top

    20 MP sind für mich nichts. Ich bräuchte schon mindestens 24 MP, da ich oft croppe und die Bilder auch größer ausdrucke.

    Somit wird Canon auch mit den neuen Kameras nicht interessant für mich.

    • Die arme Galerie.
      24 MP können dann reichen, wenn man praktisch keine Bildbearbeitung damit betreibt.

      Wenn 2 Bilder in diesem Format an der Wand hängen, eins mit 24 MP und eins mit 50 oder 60 MP – dann sagt keiner mehr 24 MP reicht.
      (was auch schon für deutlich kleinere Formate gilt – vorausgesetzt es wurde sauber fotografiert)

      • Galeriedrucke werden – je nach Größe normalerweise durchschnittlich mit 200-300dpi gedruckt. Das entpricht bei 24MP und 200dpi genau 30×20 inch. Auch wenn du 50 Megapixel hast, werden auf den Fine-Art Print trotzdem nur 200 Punkte pro Inch gedruckt, weil das nun mal eine feste Einstellung des Druckers ist. Das ändert also rein garnichts an der Qualität.
        Das wäre genauso unlogisch wie zu behaupten ein 4K Bild sieht auf einem HD Monitor besser aus als ein HD Bild – der HD Monitor hat aber von den mehr Pixeln ja garnichts, weil er sie nicht anzeigt.
        Das einzige was sich ändert ist die Druckgröße, mit 50 MP kannste auf der selben Qualität größer drucken. Ist aber heute auch nicht mehr so relevant, da es mittlerweile Programme gibt wie Topaz Gigapixel A.I., die dir Fotos auf 50 Megapixel und mehr aufblasen ohne dass es verpixelt oder schwammig wirkt, da die A.I. sich Details dazuerfindet.

      • … ach und deswegen würde sich heute jemand wie Salgado die technischen Möglichkeiten einer EOS 1DXIII, 5DSR, oder gar Nikon, Sony, Smartphone von möglichen Auflösungen wie 30-60 MP versagen?
        Er will Tri-X Look, den er heute auf verschiedene Methoden erreicht.

      • Habe ich so nicht gesagt, Cat, ich habe ja darauf hingewiesen, dass es zur Entstehungszeit von Genesis nur 10 MP gab. Sicher würde Salgado heute auch mehr Pixel nehmen.

        Deine Aussage war aber, das die BQ von 24MP nicht für Galerien taugt und das ist halt falsch.

        Wer kleinkariert mit der Lupe an Bilder herangeht und nach unschärfen sucht, sollte besser gar nicht in Galerien gehen, denn das Bild an sich zählt in erster Linie.

        Da Du das anscheinend nicht so siehst, stellst Du die Technik über das Können und somit
        bist Du für mich kein ernst zu nehmender Fotograf.

      • Dem Kann ich nicht zustimmen. Es kommt aufs Objektiv an und nicht so sehr auf die Pixel. Ich kenne viele Bilder von Galerien und Bilder in 75x50cm kennst kaum einen technischen Unterschied der noch uninteressanter wie wenn Motiv Licht und Komposition passt

      • Salgado macht nur SW, da hat man ganz andere Möglichkeiten das Bild aufzupeppen als mit Farbe. Die Frage ist natürlich auch wie nah gehe ich ans Bild ran – ist wie bei FHD und 4K TV. Im übrigen sind für mich das Motiv und auch das Objektiv letztlich wichtiger als die MP der Kamera, wobei ich nach wie vor der Meinung bin – mehr MP (bis zu einem gewissen Punkt) sind besser als weniger.

      • Ich habe noch nie ein Bild in der Größe von 140 cm x 90 cm drucken lassen. Wenn ich das gehäuft vorhätte, würde ich vielleicht auch eine Kamera mit 40MPx und einen stärkeren PC anstreben. Betrifft mich aber nicht und wahrscheinlich 90% der übrigen (Hobby-) Fotografen auch nicht.

    • @ Nicolas: Manchmal croppt man auch und dann hat der Bildausschnitt eben nicht mehr die vollen 24MP sondern weniger. Wenn man jetzt „nur“ 20MP hat, hat der Bildausschnitt noch weniger MP.

      Das ist der Grund, warum ich gerne mehr als 20MP habe.
      Bei Hochzeiten kann man nicht alles planen und perfekt einstellen und dann verwende ich im Nachhinein oft einen bestimmten Ausschnitt, indem ich croppe.

    • Wann braucht man mehr als 24 mp?
      nun wenn man die Objektivkorrektur anwendet oder stürzen Linien korrigiert, nimm das ursprüngliche Pixel auf dann 4 Pixeln Platz.
      Und schon ist man bei der halben Auflösung. Nimm man nun noch einen Ausschnitt, den man via Offset auf ein gestrichenes Papier druckt, hat jeder der das Bild aufbereiten muss lieber ein 40 oder 50 Megapixel als quelle.

  • Die Entwicklungsabteilung von Sony ist wahrscheinlich gerade am rotieren und fragen sich, was sie noch in die Kameras reinstopfen können, um nächstes Jahr noch relevant zu bleiben.
    Was braucht man eigentlich noch nach 8K und 45 Megapixeln?

    • Wenn Sony clever ist, dann warten sie die endgültigen Specs der Canon R5 ab, und kündigen danach ihr neues oder ihre neuen Modelle mit besseren Specs an. Also genau die aktuelle Taktik von Canon, die Leute mit hohen Erwartungen bei der Stange halten.

      • Eine Kamera ist und wird nicht von Monaten gebaut. Träume weiter. Siehe A7S, warten und warten und warten …….

      • @Joschuar
        natürlich wird die Kamera nicht in Monaten gebaut, aber einzelne Spezifikationen kann man ohne Probleme ändern, ankündigen und 6Monate später liefern, nichts anderes macht Canon zur Zeit mit der R5, ich bin mir sicher, das da an noch einigen Specs gewerkelt und darüber diskutiert wird ob es rein soll oder nicht. Fertig ist die Kamera noch nicht, sonst wär sie auf dem Markt.

    • @Uneternal
      Schon ein bisschen seltsam, dass du dir deine Standards von Canon setzen lässt, aber ich denke nicht dass Sony jetzt vor Angst zittert.

      • @Fleischwolf
        Sony muss nicht zittern die haben gute Produkte, aber wenn jemand die Latte höher legt, muss man trotzdem drüber springen – egal wie sinnvoll das ist. Sony steckt wegen der Cine-Kameras in der gleichen Falle wie Canon. Ich bin gespannt wie die R5 bei den inzwischen bekannten Specs sich von einer 1DX III und einer C200/300 absetzen will ohne diese zu gefährden und ohne die potentiellen Kunden sowohl von der R5 als auch den Cine-Kameras und der 1DX III zu verprellen.

      • @Joe
        Das sehe ich nicht anders als du, habe mich nur auf den Kommentar bezogen. Ich bezweifel halt, dass ein Hersteller wie Sony aufgrund einer Kamera im hochpreisigen Bereich von jetzt auf gleich irrelevant wird.
        Auch wenn ich Canon nicht nutze, freue ich mich auf die R5/R6 (wenn sie wirklich so gut werden), weil ich eher früher als später auch in meinem System davon profitieren werde.
        Ich bin kein Profi und von Cine Kameras habe ich noch weniger (gar keine) Ahnung, kann mir aber vorstellen, dass diese gegenüber Hybridkameras noch genügend Vorteile bieten, sodass es nicht zu einer Kannibalisierung kommt.
        Für die 1DX sehe ich auch keine echte Gefahr, da es noch nicht genügend native R Objektive gibt und die potentiellen Nutzer dieser Kamera nicht unbedingt einen Adapter nutzen wollen, auch wenn dieser wirklich gut zu sein scheint.
        Den Start mit mittelmäßigen Kameras (R und RP) in Verbindung mit hochpreisigen Objektiven fand ich äußerst fragwürdig, das hat Nikon meiner Meinung nach deutlich besser gelöst. Mit der aktuellen Strategie machen sie aber gefühlt alles richtig.

      • @Fleischwolf
        also ich halte die Strategie von Canon für besser als die von Nikon. Was nützt dir die Z ohne vernünftige Objektive? Alle schwärmen von den RF-Gläsern und der EF/RF Adapter mit variablem ND-Filter ist genial. Jetzt kommen (hoffentlich) die richtigen Kameras bei Canon, wobei die R besser ist als ihr Ruf, und die Spitzen-Objektive bei Nikon die mit den RF-Gläsern mithalten können sind immer noch nicht da. Ich als Canonianer und ehemaliger Nikonianer fürchte, dass wenn die R5, R6, R7, R3 wirklich so gut werden wie kolportiert, Nikon in ernsthafte Probleme kommt, schon die D6 hat mehr als enttäuscht, war die D5 der 1DX II im Fotobereich noch leicht überlegen, so ist die 1DX III um Welten besser als die D6. Wen ich noch interessant finde ist Fujis XT-4, die hat einiges das ich in der R5 auch gerne hätte, aber ich bin eben überzeugter VF-ler, habe mich damals gegen die Nikon D90 und für die Canon 5D II entschieden, obwohl ich analog mit Nikon fotografiert, wegen dem Vollformatsensor.

      • @Joe
        Bei Z gibt es doch vernünftige Objektive, die auch nicht schlechter als das Canon Glas sind. Die Festbrennweiten sind halt etwas lichtschwächer, dafür bezahlbar bei hervorragender Bildqualität und erleichtern den Einstieg ins System. Das hätte zu R/RP (sicher nicht schlecht, aber eher Einsteiger bzw. Mittelklasse) besser gepasst. Wenn Canon direkt mit R5/R6 eingestiegen wäre, hätte ich die Strategie eher nachvollziehen können.
        Ob die D6 wirklich enttäuscht, kann ich nicht beurteilen, da sie eher von Menschen genutzt wird, die andere Prioritäten setzen als unsereiner.
        Trotzdem teile ich deine Befürchtungen, aber eher wegen der grundsätzlichen Konkurrenz. Panasonic hat mit seinen Panzern eine Ecke, Sony mit den kleinen eine andere und Canon mit Vielfalt und guter Technik eine weitere. Da sieht Nikon doch recht blass und durchschnittlich aus. Eine Fuji Politik mit verschiedenen spezialisierten Gehäusen wäre da vielleicht eine Lösung (wenn bezahlbar). Die Technik ist ja nicht schlecht und das Glas kommt von selber. Zurzeit würde ich aber auch nicht zurück wechseln.
        Die XT-4 ist für mich bisher auch die Kamera des Jahres, aber irgendwie bekomme ich Fuji im Kopf nicht aus der Nische. Und die Kommentare selbst der Fuji User haben es mir da nicht einfacher gemacht.

      • @Fleischwolf
        Fuji ist für mich die einzige Alternative neben Canon, allerdings ist APS-C für mich (noch) ein Hinderungsgrund und was mir einen Wechsel zu Fuji auch erschwert ist, dass man auch ein neues Bearbeitungstool braucht. Bei Canon habe ich die Canon eigene Software, die für die RAW-Bearbeitung perfekt ist und für alles andere verwende ich Adobe Elements – habe wirklich schon alles mögliche ausprobiert, aber da ich bis auf Helligkeit und Zuschnitt kaum etwas ändere reicht mir das völlig aus. Ich will ja nicht mehr Zeit vor dem PC verbringen, als beim Fotografieren. Und inzwischen fotografiere ich nicht mehr ausschliesslich RAW – und das ist für mich der Vorteil von zwei Karten – sondern auf einer Karte JPEG und auf der anderen RAW und wenn die JPEGS gut sind lösche ich die entsprechenden RAWs.

      • @joe
        um Welten besser, keine vernünftigen Objektive. Ich kenne im Moment niemanden, der schon eine D6 hat. Zur D5 kann ich nur Kollegen zitieren, die bei der D4s geblieben sind mangels Mehrwert. Nikons Z-Strategie finde ich sehr vernünftig, weil es bislang alles in hervorragender Qualität gibt (eigene Erfahrung mit den 1,8er Brennweiten und dem 2,8er Zoom), was man als Fotograf braucht, wenn man nicht Wildlife oder Sport machen muss. Dafür gibt es aber D4, D5, D850 und D500 als bewährte Kameras, die auch 2020 nur schwer zu toppen sind. Wer natürlich bei den neuen Canon-Objektiven so viel Geld versenkt hat, hält sich mit Kritik sehr zurück und ist voll des Lobes. Allerdings sind die „alten“ DSLR-Optiken von Canon keinen Deut schlechter geworden und treffen an den spiegellosen Canons sogar die Schärfe besser.
        Wenn Du viel mit JPG´s arbeitest, solltes Du wirklich mal eine Fuji kaufen. Die Ergebnisse sind wirklich deutlich besser als andere Hersteller liefern können. Im Laden anschauen reicht aber nicht. Kaufen und mal ein halbes Jahr damit in allen Lichtsituationen arbeiten. Wahrscheinlich wirst Du Dich dann immer häufiger fragen, ob man wirklich für alle Motive das KB-Format braucht….

      • @Matthias

        als nicht Sportfotograf muss ich mich natürlich auf das beziehen, was hier an Informationen da ist und selbst hard-core Nikon Fans finden die D6 eine Enttäuschung, speziell im Vergleich zur 1DX III und vor allem zur A9 II (die ja auch nur wenige Verbesserung im Vergleich zur A9 I hat).
        Ich stimme absolut mit Dir überein, dass die D5, die D500 und vor allem die D850 (ist für mich die beste DSLR) Spitzen Kameras sind und auch dass es gute Nikon Objektive gibt, woran es mangelt sind hochwertige Z-Objektive – immer im Vergleich zu Canon und Sony, darum ging es. Es stellt sich die Frage, braucht man f1.2 RF-Objektive oder 2.0 Zooms? Reichen nicht die f1.8 von Nikon – für mich ja, aber für die die das beste wollen eben nicht. Man hätte lieber weniger Gehirnschmalz und Geld in das 58mm f0.95 gesteckt, das eh nicht zu haben ist und bestenfalls ein Nischenprodukt wird und dafür lieber ein paar f1.4er gemacht statt f1.8er. Wer sein Geld bei Canon versenkt hat…ich habe nichts versenkt, ich kaufe ausschliesslich gebraucht, neu gebraucht aber nur L-Objektive und immer nur die neueste Version, das spart Unmengen (allerdings habe ich inzwischen mehr Objektive als brauche – bin so ein bisschen der Jäger und Sammler). Und im Vergleich zu Sony GM sind Canon RF schon fast ein Schnäppchen.
        Ich mache mir einfach Sorgen, dass die Kamerasparte von Nikon wegen Managementfehlern auf der Strecke bleibt. Sie haben vor der Corona-Krise Verluste gemacht und werden auch jetzt keine Gewinne einfahren und haben keine Reserven. Das könnte eng werden.

      • @joe
        meine Meinung zur D6, obwohl ich die nur einmal in der Hand hatte:
        es ist eine Nikon, sehr wertig verarbeitet, liegt gut in der Hand, rasant schneller AF, ein Werkzeug eben. Über das fest verbaute Display kann man streiten. In der Sportfotografie ist ein Klappdisplay nicht unbedingt das must have. So eine Kamera muss nicht alles können, was machbar ist. Aber das, was sie kann, soll perfekt funktionieren und über einen längeren Zeitraum.
        Bei den Z-Objektiven stellt sich die Frage, wo man f 1,2 zum Einsatz bringt und ob man f1,2 auch wirklich nutzen kann. Die Objektive, die bislang am Markt sind mit f1,8, haben eine Qualität, die Nikon in diesem Brennweitenbereich noch nie erreicht hatte. Bei anderen Herstellern sieht das übrigens ähnlich aus. Die Erfahrung der Jahre hat eben immer wieder gezeigt, dass mehr Lichtstärke nicht gleichbedeutend mit mehr BQ ist.
        Und abschliessend mit Geld versenkt habe ich zum Beispiel das 28-70 f2.0 gemeint, welches man für mehr als 3k erwerben kann. Über das Nikon-Objektiv mit f0,95 muss man kein Wort verlieren, weil das die Nische in der Nische ist…
        Ob es für Nikon eng wird, zeigt dann die Zukunft. Ich mache mir da erst mal keine Sorgen und werde wahrscheinlich in den nächsten Tagen gegen den Trend noch eine d850 kaufen…

  • Ich habe gestern einen Ausdruck von 61x45cm mit 20MP von OLYMPUS gemacht und HÄÄTE durchaus noch Luft gehabt !!!!. WO ZU BRAUCHE ICH MEHR ALS 20MP ???? Immer wieder die gleiche Diskussion. Der Sensor dürfte der gleiche sein wie in der EOS 1DX III.

    • Der Sensor der Canon hat 24 x 36mm, der von Olympus 17,3 x 13mm, der Sensor der 1DX III ist von Canon und der von Olympus von Sony. Das einzige was gleich ist sind die MP alles andere ist verschieden.
      Grundsätzlich reichen 20MP, aber nicht wenn man viel cropped so wie ich es gerne tue, da man nicht immer Zeit hat, das Objektiv zu wechseln oder man hat nur ein Objektiv dabei, oder man sieht im Nachhinein, dass ein kleinerer Ausschnitt besser aussieht usw. Ich habe zwar jetzt 30MP, aber mir ist das noch etwas zu wenig, bei der Art und bei den Motiven die ich fotografiere. Ich finde die A7R III und die D850 haben die richtige Pixelzahl. So um die 40 fände ich auch bei Canon ideal, da kann man sehr gross ausdrucken wenn man es braucht und auch sehr gut croppen. Mir würde die R6 mit dem 45MP Sensor der R5 völlig reichen.

  • Ich habe auch gelesen, dass die R6 kein bewegliches Display bekommen soll ?? Ist da wohl was dran !?

    Ich hoffe nicht, denn dann ist die R5 wegen des Preises und die R6 wegen der Ausstattung raus bei mir und ich brauche diese ganze Gerüchteküche bzügl. Erscheinungsdatum usw. gar nicht mehr verfolgen . Schade ! Wie kann man an so einem nützlichen Detail sparen !?!?

    • Es ist bisher nur bekannt, dass die R6 kein Schulter-Display haben wird. Ob Canon so blöd ist auch das „Vari-angle“-Display wegzulassen hoffe ich nicht, denn dann werden sie es wohl nie lernen, was der Markt wirklich will.

      • ganz meiner Meinung. Wenn das Klappdisplay wegfällt (gerade praktisch auf Stativ oder bei außergewöhnlichen Perspektiven) ist das für mich ein No-Go und die hätten es wirklich nicht verstanden …..

  • Eine Canon R6

    hat im Zusammenhang mit den neuen preiswerten Objektiven durchaus Zukunftschancen Fotografen in das Canon Vollformat Lager zu locken. Was dann passiert können wir uns leicht ausmalen!

    Die meisten dieser Anwender sind „Gelegenheitsknipser“. Für ein richtig gutes Poster über dem Büroschreibtisch sind 20MP mehr als ausreichend, selbst mit ein klein wenig Beschnitt. Für das Urlaubsalbum reicht schon ein preiswertes Smartphone aus, für die Betrachtung an 4k Bildschirmen sind 20 MP nicht nötig.

    Canon wird so schlau sein und bewährte preiswerte Technik in ein wirklich interessantes Kit Angebot packen. Das da an nicht ganz so wichtigen Stellen gespart wird ist klar, aber die Bildergebnisse werden überzeugend sein.

    Wir echten Fotografen/Hobbyisten müssen eben etwas tiefer in die Tasche greifen, diesen Bedarf kann Canon sehr gut abdecken!

    • @Alfred du findest ein Schwenkdisplay als „nicht ganz so wichtige Stelle“ ? Gerade für Hobbyisten , die nicht im Studio oder nur Sportveranstaltungen fotografieren . Auch mal ein Blümchen auf dem Boden 😉

      • ….dann brauchst DU es auch wirklich nicht mehr. Sei froh . Trotzdem ein bequemes Feature, wenn man es mal genutzt hat …

      • @Friedrich Kelm

        ich habe auch bald 50Jahre ohne Schwenkdisplay fotografiert und gerade gestern hätte ich mir gewünscht eines zu haben, es war regnerisch, nass, leicht neblig und ich wollte die Stimmung einfangen und ein Spargelfeld aus der Froschperspektive fotografieren, ich habe es gelassen, bzw. mein Versuch ist kläglich gescheitert, da ich mich nicht in den nassen Dreck legen wollte. Ich kaufe mir mit Sicherheit keine neue Kamera OHNE Schwenkdisplay, das ist für mich 1000 Mal wichtiger als ein zweiter Kartenslot! Für mich ist heute ein fehlendes Schwenkdisplay ein ganz klar ein Kaufhindernis. Canon hat das hoffentlich kapiert.

      • @Fridrich @Joe Seht ihr ? 😉 warum soll man sich die Arbeit nicht auch mal erleichtern ? Man will es nicht mehr missen …. habe es heute noch an meiner 70d gebraucht.

  • Sicher eine gute Kamera im VF aber was soll ich damit wenn ich mir dazu die sündhaft teueren Objektive nicht leisten will oder kann . Bleibe ich bei meiner a6400 mit tollen Objektiven von Sigma und Sony . Lg an alle