Canon Kameras

Canon EOS R7: 32 Megapixel, 20 fps und 4K 60 fps?

Es sind Spezifikationen und auch ein mögliches Erscheinungsdatum von Canons erster APS-C-Kamera mit RF-Bajonett durchgesickert.

Canon EOS R7: Präsentation im September 2022?

Die Gerüchte zur Canon EOS R7 begleiten uns schon seit Anfang des Jahres 2020. Alle paar Monate tauchen mal wieder ein paar Hinweise zu Canons erster APS-C-Kamera mit RF-Bajonett auf und im März 2022 durfte man kurzzeitig mal hoffen, dass die offizielle Präsentation der Kamera schon früher als erwartet erfolgen könnte – doch daraus wurde nichts, wie wir heute wissen.

Trotzdem: Man geht nach wie vor davon aus, dass Canon an der EOS R7 arbeitet und dass diese relativ bald auf den Markt kommen wird. Das wurde nun erneut bestätigt, einer Quelle zufolge plant Canon derzeit nämlich, die neue DSLM im 4. Quartal von 2022 in die Läden zu bringen. Dementsprechend kann man von einer für Canon typischen Präsentation Ende August bzw. Anfang September ausgehen. Das deckt sich mit Gerüchten von Ende 2021, denen zufolge die Canon EOS R7 in der 2. Jahreshälfte vorgestellt werden soll.

32 Megapixel und 4K-Videos mit 60 fps

Mit konkreten Gerüchten zu den möglichen technischen Daten der Canon EOS R7 sah es bisher ziemlich schlecht aus. Gemunkelt wurde lediglich, dass es sich bei der neuen Systemkamera um eine “wahre Hybrid-Kamera” und eine “Mischung aus M50 und 7D” handeln soll.

Nun sind allerdings auch die ersten detaillierten Spezifikationen durchgesickert. Diese wurden zwar noch nicht von verlässlichen Quellen bestätigt und müssen dementsprechend mit Vorsicht betrachtet werden, wir wollen aber selbstverständlich trotzdem einen Blick auf die Angaben werfen.

Den aktuellen Gerüchten zufolge soll die Canon EOS R7 mit einem APS-C BSI-Sensor und einer Auflösung von 32 Megapixeln arbeiten. Die Kombination mit dem DIGIC X Prozessor soll eine maximale Serienbildgeschwindigkeit von 20 fps erlauben, außerdem sollen 4K-Videos mit 60 fps und Full-HD-Videos mit 240 fps aufgezeichnet werden können. Zu den weiteren Spezifikationen werden angeblich zwei Speicherkarten-Slots (1x CFExpress und 1x SD), C-Log 3 und Canons neuster Multifunktionsschuh gehören. Das Gehäuse wird als eine Art Mischung aus Canon EOS R6 und Canon EOS R5 beschrieben.

Wie gesagt, die technischen Daten wurden bisher noch nicht bestätigt, insgesamt klingen die Angaben aber plausibel.

Kommen doch spezielle RF-S Objektive?

Zu guter Letzt gibt es noch neue Hinweise auf zwei passende RF-S Objektive, die zusammen mit der Canon EOS R7 vorgestellt werden sollen. In der Vergangenheit gab es widersprüchliche Gerüchte, ob Canon spezielle APS-C-Objektive für die Canon EOS R7 entwickeln möchte oder nicht. Man darf also gespannt sein, wie sich der Marktführer letztendlich entscheiden wird – den aktuellen Gerüchten zufolge sieht es wohl gut aus.

Update, 10.05.2022: Heute sind eine ganze Reihe von neuen Informationen durchgesickert. Canon wird die EOS R7 voraussichtlich schon deutlich früher vorstellen als erwartet, zusätzlich sollen auch eine EOS R10 sowie zwei RF-S Objektive vorgestellt werden. Alle neuen Infos haben wir für euch in diesem Artikel zusammengefasst. Außerdem sind auch neue Spezifikationen zur R7 aufgetaucht.

Was sagt ihr zu den neuen Canon EOS R7 Gerüchten?

Quelle: Canonrumors 1 | 2 | 3

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alex

Ohne dedizierte APS-C RF Objektive macht so eine R7 höchstens als Zweitbody für Wildlifefotografen Sinn. Die dunklen Teleprimes wie RF 600mm F11 und RF 800mm F11 würde ich an einer APS-C allerdings nicht nutzen wollen.

Leonhard

Diese R7 könnte für einige Nutzer interessant werden, RF-C werden sie wohl bringen müssen, sonst kann man den Weitwinkelbereich mit dem C-Sensor abhaken.

Billig wird die Kamera wohl nicht, davon sollten wir ausgehen!

lichtbetrieb

Für mich persönlich ist so eine Kamera völlig uninteressant. Schöner wäre es, wenn Canon die M-Serie weiter pflegt. Aber scheinbar haben sie die Strategie den Einstiegsbereich auf das nötigste (wenn überhaupt) zu reduzieren.

Mir kann es ja eigentlich egal sein, da ich voll ausgestattet bin für meine Zwecke und nur noch gebrauchte Ausrüstung suche für meine Fotoboxen oder private Fotografie.

Reiner

Dass die M-Serie, die Canon von Anfang an vergeigt hat nur ein Versuchsballon war zeichnete sich bereits beider ersten M ab, die eine sehr schlechte Performance ablieferte. Als dann Canon die Kleinbild-Format DSLMs vorstellte, war klar, dass die Tage des M-Systems gezählt waren. Zwei unterschiedliche Formate mag ja funktionieren, aber dann auch noch zwei Bajonette zu pflegen ist einfach zu teuer und in einem immer enger werdenden Markt in keinem Fall zu halten. So wird es sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die offizielle Beerdigung durch Canon erfolgen wird. Aber das passt ja zu Canon, die bereits mehrfach in der Geschichte gezeigt haben, dass sie ihren Kunden jeden noch so harten Bruch mit einer Vergangenheit zumuten wollen. Ob überhaupt noch ein zweites Sensorformat auf Dauer zu halten ist, muss sich erst auf Dauer beweisen. Sieht man die Konkurrenz von Fuji und Sony, die diesen Sektor seit Jahren erfolgreich und mit ausgewachsenen Objektivsortimenten bedienen, fehlt mir der Glaube dass das so leicht ein Erfolg wird. Ob ein derart eng bestückter Sensor im APS-C gut ankommen kann, ist für mich fraglich. Ich wollte so einen Sensor in der Kamera nicht kaufen. Außerdem stellt sich die Frage, ob das in die seit einem… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Ein Versuchsballon war das M System nicht. Darunter könnte man die Nikon 1 zählen. Das M-System ist schon recht nahe daran ein komplettes System zu sein. Für mein Geschmack fehlte vor allen eine M5II. Ich selbst habe eine M50 und finde es ist heute noch eine fantastische Fotokamera mit einigen ordentlichen und kompakten Objektiven.

Für Canon ist das M System aktuell der Hauptgrund, warum noch grosse Stückzahlen abgesetzt werden. Wie du sagst, glaube ich auch, dass Canon es auf das Premium Segment abgesehen hat. Einsteiger Produkte finden wir in Form stark kastrierter VF Kameras ala die RP und einige Appetizer Objektive mit dem Ziel Leute ins System zu holen und damit „wachsen“ zu lassen. Als Einsteiger Kamera sehe ich diese RF APS-C aber auch nicht, die richtet sich klar an Leute die eine vernünftige Crop Kamera für ihre Teles wollen. Sowas bietet kein anderer Hersteller wirklich an.

Mal schauen. Ich bin auf jeden Fall traurig, wie es mit dem M-Mount läuft.

Rosa

Schließe mich da an. Ich habe zwar noch eine Canon Spiegelreflex – aber zum Reisen habe ich die kleine M200 dabei. Gerade bei Flugreisen will und kann ich nicht so schwere Kameras mitschleppen. Die neuen R Kameras sind mir auch zu teuer. Für Berufsfotografen sieht das anders aus. Aber für den Hobbyfotografen finde ich die M-Serie nach wie vor super. Also bleibe ich einfach bei meiner bisheriger Ausstattung. Einen Nachfolger der M50 Mark II hätte ich mir gewünscht.

Cat

Her damit!!
Aber vergleichbar gut und schnell wie R5!
Als Zweitkamera im RF-System ist sie die richtige, ich werde sicher keine weitere R5, R6, R3 kaufen.
Preis bis 2800€
Für Natur-Tiere & Sport ist sie sehr wichtig und für Porträts, Studio, Landschaft, People eher unwichtig.

Sonnar

Vielleicht nicht ganz so schnell, aber vergleichbar „gut“ ist jetzt schon die EOS M6 Mark II. Und das wesentlich preiswerter.

N1USER

Ich bin ja auch eher ein Fan der EOS-M-Reihe, aber es scheint einen Markt für eine semiprofessionelle APS-C-Kamera von Canon zu geben. Das lese ich auch in diesem Forum immer wieder mal. Muss wohl so sein, wenn Canon „sowas“ macht 😉

Markus B.

Habe die M6 II als Zweitsystem zu meiner R5 ausprobiert. Nachteil: Kein EVF, fängt sehr schnell an zu rauschen und keine vernünftiges Objektivangebot für das M-System. Um dann EF-Objektive dranzusetzen ist mir die Kamera einfach zu klein. Das macht kein Sinn und RF-Objektive können nicht verwendet werden…

alex

Fragt sich dann nur warum Canon diesen Markt seit Erscheinen der 7D II in 2014 dann kaum noch bedient hat?

Uli

Ja, ich kann mir diesen Markt so vorstellen, das Landschaft oder Sportfotografen gerne diesen „Brennweiten Vorteil“ nutzen würden, ohne auf die Handlichkeit verzichten zu wollen. Wäre zumindest bei mir so gewesen, nun habe ich mich aber für die deutlich aufwendigere Lösung entschieden. Ich habe auf die R7 schon ziemlich lange gewartet…

Carsten Klatt

Hinterlässt mich ratlos! Zweitkamera für 2800 Euro? Merkt Ihr noch was? Völlig überflüssig bei dem Objektivangebot von Canon!

Cat

Ach ja? Das werden wir bald sehen.
Dann sind auch Fuji und OMDS, Panasonic MFT völlig überflüssig?
Das Canon M-Bajonett war eine Sackgasse.
Eine R7 kann und sollte sehr innovativ werden, aber sie darf nicht zu billig werrden, denn dann fehlt ihr die Power. (Was ja nicht ausschließt das billige R70, R50 mit ein paar eigenen Objektiven nachfolgen).
Und mit dem Objektivangebot hat das nicht viel zu tun. Es gibt immer mehr Menschen, die nutzen bis 100 mm Brennweite ihr Smartphone.
Und erst für spezielle Zwecke/Motive wird dann ein Kamerasystem spannend und notwendig. Nikon und Sony haben alles in einem Bajonett und Canon wird aus seiner Sackgasse heraus kommen wollen.
Und für Filmer ist es sicher genauso ein Gewinn.

Ingo

Hi Cat, das mit dem M-Bajonett sehe ich auch so. Ebenso, was du über Fuji schreibst. Micro Fourthird hat ja auch seine Anhänger.
Nikons Objektivangebot für APS-C ist ja nun auch nicht besonders umfangreich.

Matthias

…ist aber eleganter, als sich ein Bündel mit 28 Hundertern um den Hals zu hängen:-))

Leonhard

Das kommt doch ganz drauf an! Klar, 28 Grüne hängt sich keiner freiwillig an den Hals, wenn Geldschmuck, dann muss es Kunst sein, man nehme:

8 X 200er
8 X 100er
8 X 10er!

(Die restlichen 32 Zehner kann man sich in die Hosentasche stecken, auf dicke Hose machen ist ja immer gut)

Die o.a. Scheine befestige man an einer Wäscheleine, binde sich die um den Hals und schreibe sich dann auf den Bauch: „Der Euro, bald genau so wertlos wie diese Regiernung schon jetzt!“

Kunst (auch mit Foto möglich aber selten erreicht) muss immer eine Aussage haben, sonst hat Kunst ja keinen Lerneffekt für den Betrachter!

Matthias

…da finde ich aber interessanter, dass Du noch weisst, was eine Wäscheleine ist im Zeitalter der Trockner.
Denn das ist jetzt mal voll Retro…:-))

Ich

Retro ist wieder Trend. Nachhaltigkeit ist hier das Stichwort 🙂

Matthias

…nur Trend oder macht es auch Sinn? :-))

Leonhard

So was muss man wissen!

Kennst Du einen, der sich an einem Trockner aufhängen kann? Jetzt komm mir nicht mit dem Stromkabel!

Obwohl, wer in der Badewanne stehend das Stromkabel abklemmt braucht sich vielleicht gar nicht mehr aufzuhängen, wozu die Luft abklemmen wenn man keine mehr holt, aber egal, ich schweife wieder ab!

Matthias

…also in Deinem Szenario macht ein Fön mehr Sinn und schafft auch den Spagat zwischen Klassik und Moderne…

joe

Also eine APS-C würde ich mir eventuell für Makro und Wild life kaufen, allerdings nie und nimmer ein RF-S Objektiv. Dafür gibt es doch die billigen und kleinen leichten RF Objektie. Wenn sie diesen Weg mit RF-S gehen, dann könnten sie besser die M-Serie ausbauen. Eventuell ein oder zwei weitwinklige, aber mehr auf keinen Fall.

N1USER

Bei all dem „Schneller, höher, weiter“ hier im Forum ist es sehr erfrischend zu lesen, dass es noch jemanden gibt, der bemerkt hat, dass es kleinere, leichtere und billigere RF-Objektive gibt. Damit spricht Canon auch genau meine (Amateur-) Bedürfnisse an, weshalb ich mit dem R-System bisher auch außerordentlich zufrieden bin. Für APS-C habe ich eine EOS-M, die an Kompaktheit kaum zu schlagen ist. Ich fürchte nur, dass unser Wunsch nach einem weiteren Ausbau des M-Systems bei Canon auf taube Ohren trifft 😉

joe

…Ich fürchte nur, dass unser Wunsch nach einem weiteren Ausbau des M-Systems bei Canon auf taube Ohren trifft … ich fürchte du hast Recht!

alex

Das Grundproblem bei Canon RF ist leider, dass man (momentan) fast nur die Wahl hat zwischen Billiglinsen für Hobbyisten und sehr hochpreisigen Premiumobjektiven. Eine gesunde Mittelklasse mit Premiumqualität zum bezahlbaren Preis die zB bei Sony von Tamron und Sigma geliefert wird und die daher auch für viele Amateure interessant ist, findet man bei Canon nicht.

Leonhard

Ehrlich gesagt möchte ich nicht wissen, wie hoch der Käuferanteil gerade bei hochpreisig der Amateure ist, wahrscheinlich noch höher. Also nun mal von den superlangen Tüten abgesehen, was dort weniger an den Preisen als mehr an den fehlenden Fähigkeiten für solches Spezialwerkzeug liegen dürfte.

Carsten Klatt

Schon klar, jeder Amateur braucht eine 800 mm Tüte. Kauft er nur nicht, weil zu blöd.

ccc

😂 😅

Carsten

Ich hoffe ganz stark auf einen vernünftigen Preis um die Kamera als Brennweitenverlängerung für mein RF 100-500 und eventuell RF 100 Macro zu nutzen. Bin mit den Telekonvertern für das 100-500 nicht glücklich geworden und die 4 er Telelinsen sind für mich und viele andere Hobbyfotografen nicht bezahlbar. Bin mal gespannt, wie das Rauschverhalten und der Dynamikumfang bei 32 Mpx APS-C ist.

joe

Ich denke das wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Sensor der 90D werden, somit kannst du schon mal nachschauen ob das was für dich sein könnte.

Carsten

Oh je. Ich hoffe nicht. Die 90D rauscht ab 1600 ISO stark, eigentlich nicht mehr zeitgemäß, viel mehr wie z.B. die G9 mit viel kleineren MFT Sensor auch wenn dieser nur 20 MPX hat. Sicherlich spielen Prozessor und Software da auch noch eine Rolle.

Phil_

Sollte eine 32 Mpx APS-C nicht auf eine etwa ähnliche Pixelgröße wie eine 45 Mpx FF kommen?
Wo gibt es denn da eine Brennweitenverl. gegenüber einem Bildausschnitt auf einer R5?
Wahrscheinlich ist es gar der selbe DIE, um mehr Sensoren aus einem Waver schneiden zu können.

Sonnar

Die Pixeldichte des 32 MPx-Sensors in APS-C entspricht 83 MPx FF.

Joschuar

Eben und es könnte ein Hinweis auf die R5 S sein mit ca.80MP 😉

René Unger

Dann gibt es diesen Hinweis aber schon seit der Canon 90D 🙈🙈😉😉

alex

Eine R7 mit dem RF 150-500 könnte ich mir als Kombo gut vorstellen. Mit dem 32,5 MP Sensor bin ich damals bei der M6ii allerdings nicht so glücklich geworden (trotz sehr guter Objektive wie Sigma 18-35 1,8). Das Rauschen war für meinen Geschmack schon bei dreistelligen ISO Werten zu hoch und unter dem starken AA Filter hat die Bildschärfe gelitten.

Reiner

Wirklich gute Sensoren hat Canon doch noch niemals hinbekommen. Nachdem der Sensor in der M6II bereits nicht begeistert hat, wird es auch in der neuen nicht besser.

N1USER

Ist das so? Ich sag‘ mir ist es egal, welcher Kasten vor meiner Nase „Klack“ macht und was da genau eingebaut ist. Bin aber auch nur ein gealterter Amateur 😉

Maik Richter

Wenn an den Gerüchten oben im Artikel was dran ist, dass die R7 einen BSI Sensor bekommen soll, dann wird sie mit ziemlicher Sicherheit auch einen größeren Dynamikumfang und besseres Rauschverhalten bieten, als eine 90D oder M6II, die beide keinen BSI Sensor haben. Die erste und bisher einzige Canon DSLM mit (Stacked-) BSI Sensor ist, soweit ich informiert bin, die EOS R3 und da habe ich noch nichts Negatives über den Sensor gehört, was Rauschen und Dynamik angeht.

Carsten

Ihr Wort in Gottes Ohr!!!

lichtbetrieb

Vor allem „niemals“. Genauso könnte man sagen, vernünftige Objektive hat außer Canon noch niemand hinbekommen.

Matthias

…mich würde mal interessieren, wer das Gerücht von den „minderwertigen“ Canonsensoren in die Welt gesetzt hat.
Wird ja immer wieder gerne angeführt. Allein mir fehlt der Glaube…

lichtbetrieb

Ich glaube das war Sonys Marketing, in dem sie den Dynamikumfang als die wichtigste Kennzahl eines Sensors „beworben“ haben. Die Sony Trolle haben es dann ins Social Media und in die Foren getragen. Einige haben das dann geschluckt und plappern es heute noch nach.

Rawbert

Nee, es ging darum, dass Canon-Sensoren bis vor drei/vier Jahren nicht isolos waren, im Ggs zu Sonys Sensoren.

lichtbetrieb

Du meinst Canon Sensoren waren ISO Variant und Sonys Invariant. Mal abgesehen davon, dass alle Sensoren bei hohen ISOs rauschen, war das ganz sicher nicht das Thema. Eine Sony a7 hat ebenso ganz gruselig gerauscht wie meine damalige 5Dm4 wenn man den ISO hochgedreht hat. Wer aber nicht vernünftig belichten konnte, hatte leichte Pluspunkte mit einen Sony Sensor. Insofern ging es fast immer nur um Dynamikumfang und nach dem sie den af ab der dritten Generation hinbekommen hatten, auch um den Augen AF.

Rawbert

Alles richtig, aber dass ISO-Invarianz manchmal nützlich sein kann, hat nichts mit nicht richtig belichten können zu tun. Und wenn die Verstärkung nicht der kamerainternen Software allein überlassen wird, profitieren DR und Rauschverhalten. Insofern teile ich deine Meinung nicht.

lichtbetrieb

Habe ich auch nicht gesagt und ich glaube das hast gar nicht verstanden worum es ging. Trotzdem danke für deine Ausführung.

Rawbert

Naja, dein Post steht direkt darüber, kann man nochmal nachschauen. Ich verstehe nur das, was ich lesen kann. Aber gern geschehen.

Matthias

…liegt vielleicht auch daran, dass sie gar nicht wissen, was Dynamikumfang bedeutet. Und wenn man mal Vergrösserungen anfertigen lässt, ist der ach so hohe Dynamikumfang sowieso nicht darstellbar…

Carsten

Ich hoffe da auch auf eine gute Kombo und eine gute Kamera mit guten Rauschverhalten und Dynamikumfang. Wäre dafür auch bereit statt 30-32 MPX lieber 24-26 MPX in Kauf zu nehmen.

Cat

Das sich das besonders gute und kompakte 100-500 mm mit den Konvertern nicht „kurz machen“ lässt, ist schon etwas bitter. Aber das Zoom büßt für kaum jemandes Augen Federn mit 1.4x TC ein.
Das ein neuer Sensor im Halbformat erscheint – der eben dann auch 32 MP haben könnte, scheint mir unumgänglich. Den „alten“ 32 MP Sensor zu verwenden fände ich suboptimal – er sollte sich vom M-Knipserformat für die Handtasche abheben.
Und mit 32 MP bleiben doch deutlich mehr Details übrig als mit dem Ausschnitt an einer R5.

alex

Dass du mit den Telekonvertern nicht glücklich geworden bist wundert mich nicht bei der kleinen Offenblende. Die Telekonverter performen sowieso nur an den lichtstarken Superteles wirklich annähernd verlustfrei bzgl BQ (meiner Erfahrung nach).
Auch witzig, dass du die 4er Teles als „nicht bezahlbar“ bezeichnest und gleichzeitig eines der aktuell teuersten Zoom-Teles für Canon dein Eigen nennst 😀 Das ist mit über 3000€ auch absolut kein Schnapper.

Markus B.

Grundsätzlich interessant. Aber um als Zweitbody für eine R5 in Frage zukommen, muss sie definitiv etwas leichter und kompakter sein als die R5 und der Preis muss kleiner 1500 Euro liegen. Andernfalls kann ich gleich mit der R5 croppen…

Cat

eben nicht! Dann sitzt du auf 18 MP noch unter MFT.
Und wenn es ein Nachfolger der 7er Reihe als RF wird und mit OM-!, G6, X-T4, x-H2 konkurrieren will – und das dürfte das Ziel sein, dann wird sie ein Stück teurer als 2200€ – denn Prozessorpower kostet.
Den „billigen Jakob“ haben Nikon und Sony – denn bringt Canon hoffentlich erst im zweiten Schritt, wenn überhaupt.

Cat

Ein gut brauchbares Smartphone als Fotogerät kostet heute leicht 1300€!
Den Markt für Fotokameras im Segment unter 2000€ sehe ich verschwinden.
Allenfalls Kameras unter 500€ könnten da wieder eine Chance haben. Andererseits, was sind heute noch 500€?
Selbst die Kompaktkameras haben zuletzt gut 1000€ gekostet und DSLR stirbt gerade aus.

Leonhard

Pflichte Dir hier zu 100% bei!

Canon wird auch keine großen Anstrengungen unternehmen, im R-Sektor eine Billigheimer- und Sparfuchslinie einrichten zu wollen.

Es spielt ja auch gar keine Rolle, was ein Produkt am Ende des Tages kostet, viel wichtiger ist es doch, dass es dann jeden Euro wert ist, den der Hersteller haben möchte. Meinetwegen kann die R7 auch so viel kosten wie die R5, allerdings nur dann, wenn sie bei der Leistung auch annähernd mit der großen Schwester mithalten kann, denn jeder Euro für nichts ist am Ende ein Euro zu viel.

Ach so, ja, dass ein C-Sensor kein FF-Sensor ist und umgekehrt habe ich schon verstanden, meinte natürlich die Leistung im Vergleich der unterschiedlichen Größen muss stimmen.

Reiner

Wer ist denn so verrückt und kauft sich ein so teures Telefon wegen der Kamera, um sich bereist in 2 Jahren wieder ein neues derart teures Telefon zu kaufen. Dann ist doch die teuerste DSLM billig dagegen.

Gute Kameras halten einfach deutlich länger und sind auch als Kameras eher zu gebrauchen, weil sie einen richtigen Sucher und richtige Bedienknöpfe haben, ohne die ich sowieso niemals fotografieren will.

Wer sich ein so sinnloses und überteuertes Telefon kauft, braucht es doch nur als Ersatz für Selbstbewusstsein. 🙂

Leonhard

Genau genommen sind alle Leute, die sich so ein SP kaufen anscheinend so verrückt!

Werden wenige Bekloppte dabei sein, die sich so ein Ding wegen dem Telefonieren anschaffen werden, dies geht ja mit jedem Laberknochen vom Wühltisch genau so gut.

Einige Irre kaufen sogar so alle 2 Monate ein SP, egal nun ob Edeltelefon oder Massenprodukt, die nennen sich Großväter und es ist nicht die technische Veränderung, welche den Kaufwunsch auslöst, sondern die mangelnde Haltbarkeit.

Reiner

Bevor ich es vergesse: Kompaktkameras kosten eher noch mehr als 1.000 Euro, haben dann aber auch einen Sucher, richtige Knöpfe als Bedienelemente, gute Objektive und einen halbwegs gescheiten Sensor.
Damit sind sie jedem Telefon mit dem aufgrund der durch Bauart bedingten kastrierten Benutzung weit überlegen. Selbst meine alte RX100 M3 ist jedem dieser „so tollen Telefone“ deutlich überlegen und kostet derzeit rund 400 bis 500 Euro.

ccc

Da bist Du relativ weit daneben. Ein „gut brauchbares Smartphone als Fotogerät“ bekommt Du für ca. den halben Preis (~700€)

Cat

China-Abhörgeräte gibt es noch weit billiger!

RaRö

Schade, leider wieder kein Nachfolger der EOS R

CJuser

Die Kamera könnte interessant werden. Gerade wenn auch RF-S Objektive dafür erscheinen. Hoffentlich ohne Crop bei 4K Video. Wenn der Preis jedoch zu hoch ausfällt, könnte es eine Totgeburt werden. Ein Nachfolger der EOS R bzw. RP soll ja ebenfalls noch erscheinen.

Rüdiger

Geh mal nicht davon aus, dass Canon mit der R7 auf Einsteiger zielt. Die Kamera wird gut, teuer und groß werden und auch die RF-S Objektive werden erstmal nur dafür da sein, dass die R7 Nutzer auch „normale“ Fotos machen können.

Für Einsteiger wird die R/RP Linie weiterlaufen, damit die ohne Probleme zu den teuren und lukrativen RF Optiken wechseln können. Ich glaube aktuell nicht, dass Canon mit RF-S das M System nachbauen will.

Maratony

Man sollte die R7 nicht mit einer Zfc verwechseln. Die Canon wird eine auf Geschwindigkeit getrimmt Kamera sein. Sie wird ihren Einsatz im Sport, Wildlife oder auch Makro haben. Dadurch ist sie unabhängig von RFC Linsen.
Sollte Canon sich breiter für APSC entscheiden, dann müssen sie erst eigene Linsen raushauen.

Alfred Proksch

Was ich hier so lese bestätigt einmal mehr die hohen „Erwartungshaltungen“ von Canon Nutzern.

Für einen Telekonverter wäre mir das Ding zu teuer. Ich hätte nicht gedacht das Canon den selben Fehler wie Nikon begeht, nämlich eine Kamera ohne ausreichend native Objektive auf den Markt zu bringen. Geil – bestimmt geht jetzt gleich die „Adapter“ Diskussion und die theoretische „Ausschnitt“ Debatte los!

Das überdeckt das eigentliche Problem. @Cat hat es kurz angerissen: „Ein gut brauchbares Smartphone als Fotogerät kostet heute leicht 1300€ !“ Für mich sind die SP genau das was man für Bilder/Videos in der Hosentasche haben MUSS. Die weiteren Vorteile des SP kennt jeder.

Wenig Geld? Beste Leistung? Lust auf die Fotografie? Jetzt ist die Möglichkeit von den DSLR Panikverkäufen zu profitieren !! Canon hat in dieser Hinsicht ein großes Sortiment.

Leonhard

Dummer Weise hat Canon aber hier keine D850 im großen Sortiment, weswegen ich mir dort die Käufe vergneife!
Auch die D500 gibt es nicht, es ist zum Mäuse melken.

Alfred Proksch

Wie wahr wie wahr!

Matthias

Mittlerweile haben ja alle begriffen, dass Nikon seit Jahren Fehler über Fehler macht. Aber dank der Dummheit der Nikon-Klientel sind sie immer noch am Markt. It´s magic…

Martin Berding

Sie sollte universell sein. Also, das Andocken der M Objektive (Adapter?) und natürlich der R Objektive sollte schon gehen. Universell würde dem M Besitzer der Umstieg auf R weniger schwer fallen wenn er seine Optiken weiter verwenden kann. Die R7 wird hauptsächlich im Hobbybereich zu finden sein, dann kann sie auch in den Funktionen abgespeckt sein. So würde ich das machen, wenn ich vor der Kaufentscheidung stünde.
Vermutlich wird Canon die M ohnehin auslaufen lassen. Wie gesagt, nur meine Meinung.

Rüdiger

Die R7 wird wie die 7D ein teures Nischenmodell für Wildlife/Sport werden. Sie dient vielleicht als Zugpferd um RF-S Objektive zu entwickeln, aber für Einsteiger müsste es dann eine günstige R10 (?) geben um die M Linie abzulösen. Dann gäbe es vielleicht einen M-R Adapter, für die R7 gibt’s da sicher keinen Markt.

Aktuell ist die Strategie aber, mit der R/RP Neukunden ins Vollformat zu locken. Wer wirklich sparen will, steckt halt im M System fest.

joe

M/RF- Adapter ist technisch nicht möglich

Steffen Schöwel

ich finde toll das Canon weiterhin auf APSC Produkte setzen will. Ich bin gespannt für welchen Mount Sie sich entscheiden, wäre auch schön wenn Sie diesen Mount auch öffnen würden wie Sony. Ich freue mich schon auf diese Kamera , denn dann wird Sony ganz schön ins Schwitzen kommen und auch endlich APSC weiterentwickeln. Ich erfreue mich bis dahin an meiner Alpha 6400 mit den goldenen 3 von Sigma.

John Casey

Ich freue mich auch auf die Canon APS-C, weil Sony dann hoffentlich endlich mal die A6700/6900/7000 oder wie auch immer das Teil heißen soll in Angriff nimmt. Gebt mir endlich einen Joystick und ein Einstellrad vorne.
Ich würde ja bei Canon bleiben, aber wann da etwas für den Hobby-Bereich kommt, weiß niemand und wann Sigma, Tamron & Co da Angebote parat haben auch nicht. Bei Sony gibt es APS-C mit allen Objektiven aller Dritthersteller, die man sich vorstellen kann. Einzig die Bodies sind fummeliger Mist.
Vollformat ist und bleibt zu teuer und auch mir zu schwer/groß, um es mal eben dabei zu haben.

Gerd

Kommen nicht zu viele Kameras in kurzen Distanzen auf den Markt? Wo sind wir bald? Bei R99 😀

Uwe

Was kann die obige Spezifikation, was eine R5 mit Cropping nicht kann? Eben, nix. Und bei der R5 kann man sogar den Ausschnitt noch hinterher optimieren.

Wenn die R7 nicht deutlich(!) günstiger zu haben ist als eine R5, dann hat sie keine Daseinsberechtigung.

Ich glaube immer noch nicht, dass da groß was kommt. 1.6x-Crop bei Canon ist M-System.

Leonhard

Eben doch!

Schau Dir mal oben die Rechnung von Sonnar an (habe es jetzt nicht nachgerechnet aber es dürfte stimmen) und überlege, dass die Umrechnung von C auf FF in die eine Richtung genau so enorm ist wie in die andere, dann kannst Du Dir die Frage letztendlich selbst beantworten. Was bei der Diagonale noch nicht mal so wild klingt, dass wirkt sich dann bei Länge X Breite ganz gewaltig aus, also nichts mit 45 durch 1,6, neeeee, so funktioniert das eben nicht.

Stefan Komarek

»… also nichts mit 45 durch 1,6 …«

Stimmt! Durch 1,6 im Quadrat (2,56).

Es wurde bereits gesagt, dass es die 32 MP bei APS-C bereits seit 2019 seit der 90D und der M6 Mark II. Beide Kameras hatten noch einen herkömmlichen Front side illuminated sensor. Wenn Canon jetzt mit einem neuen Sensor kommt, back side illuminated oder sogar stacked, sollte das ein Schritt nach vorne sein.

Allerdings sind 32 MP für APS-C heute nicht mehr aufregend. Bei Fujifilm erwarten wir 40 MP.

Seit 2018 diskutieren wir über dieses Thema. Es gibt immer noch Argumente dafür und dagegen. Klar ist immer noch nicht, ob passende Objektive kommen werden. Canon Rumors hat nur die Frage gestellt, und auch keine möglichen Brennweiten genannt. Canon haut die Objektivpatente im Dutzend raus, aber es gibt kein einziges Patent für ein RF-S Objektiv.

»APS-C würde ich mir eventuell für Makro und Wild life kaufen«

Genau, als Zweitkamera, wurde hier bereits gesagt. Ich tippe, Canon wird erstmal nur die Kamera vorstellen und dann sehen, wie der Auftragseingang ist und wie weit sich Kunden von EOS-M abwenden, wenn eine R7 im Angebot ist.

Leonhard

Stefan, ich gehe auch eher davon aus, dass Canon hier eher wieder auf der „Spezialistinnen-Welle“ reiten will. Die denken sich wohl eher, wer eine R6, R5 und R3 sein eigen nennt, der kann sich für die lange Distanz auch noch eine R7 zulegen.

Im schrumpfenden Markt kann man eigentlich auch nur wirklich auf einige Kunden gehen, denen man dann eben mehr andrehen möchte, ich persönlich würde im Bereich der „Brot und Butterfotografie“ auch nicht zu der C-Sensor Kamera greifen, dafür sollen die Kunden wohl auch weiter ihre FF nutzen, wobei am Ende wohl beide Sensoren im Butterbrotbereich ziemlich lange mithalten werden, jedes System hat nun mal seine Stärken und auch Schwächen.

alex

Die R5 kostet 4500€. Ein R7 für 1500-2000€ wäre selbstverständlich deutlich günstiger… Eigentlich ist das für jeden mit etwas Ahnung von der Materie völlig offensichtlich.

Maratony

Ich denke eher an 2000 bis 2500€.mal sehen wie es kommt

joe

Eine R7 mit den genannten Specs kostet mindestens 2’500.-

Leonhard

Also eine Canon unter 2.500 € geht so wie so gar nicht, werter Joe!

Was hätte die dann für eine Lieferzeit? Bis man die bekommen würde gäbe es sicherlich für das Ding keine Speicherkarten mehr, die muss mindestens so teuer werden, dass die Lieferzeit unter einem Jahr bleibt!

joe

🤣🤣🤣👍

Josef

1.6 Crop-Einstellung bei der R5 ergibt eine Auflösung von 5088×3392 das sind rd. 17 MB – das ist also etwas ganz anderes als eine APS-C mit 32 MB

Alfred Proksch

Die hin und her Rechnerei finde ich überflüssig. Ehrlich – entweder baue ich Vollformat so aus wie ich es benötige oder aber es wird wegen Größe, Gewicht ein APS-C System.

Dann ist es aber bestimmt keine Canon mit RF Bajonett und 32 APS-C Megapixeln. Gründe: Ich möchte keine so komischen Objektive wie Nikon sie vor ihr Z APS-C baut und ich will nicht Jahre auf native Objektive warten, geschweige denn mit Adaptern hantieren müssen. Das mag zwar funktionieren – professionell ist das aber nicht. RF, EF, EF-s, vielleicht noch M plus verschiedene Adapter!! Was für ein zeitaufwendiges Gewürge wenn man zwei Systeme hat! Hobbyisten mögen das vielleicht anders sehen. In der Praxis hast du dann zwei bis drei unterschiedlich große schwarze Rückdeckel in der dunklen Fototasche, alleine das kann einen zur Verzweiflung bringen weil man erwischt in der Eile garantiert immer den verkehrten.

Entweder oder ist für mich eine klare Sache – alles andere ist ein großer Haufen Sch… Entschuldigung für den Ausdruck, so halbgare Sachen finde ich furchtbar.

lichtbetrieb

Ich nutze für meine Aufträge unter anderem noch zwei EF Objektive an meiner R5/R6. Die beiden Objektive haben jeweils ihren eigenen Adapter. In meinen Fall funktionieren die Objektive sogar besser als an der DSLR.
Man muss unterscheiden zwischen herstellerfremdes adaptieren oder herstellerinternes adaptieren. Als ich an der GFX gutes EF Glas adaptiert habe, hatte ich zwar AF, der war aber bei Blende f1.4 nicht wirklich zu gebrauchen. Das war in der Tat rückblickend nichts für den professionellen Einsatz.

Joachim

RF RF-S. Ist alte Canon Matrix auf neue Matrix. Gut ist der Weg der Verwendung von „Alt“-Objektiven auf RF Anschluss. Es geht da nichts verloren. EF und EF-S waren keine schlechten Objektive. Doof ist, dass RF Linsen nicht auf EF/EF-S passen. Langfristig wird man RF/RF-S Linsen kaufen.
Jeder Photomensch tickt natürlich anders. Was ich schade finde – was man so liest-, ist dass die R7 ähnliche Maße wie die R5 hat. Der Sensor bleibt recht weit vorne im Gehäuse; dadurch hat man eine bestimmte Dicke und verschenkt eine schmale Gehäusearchitektur. Sozusagen eine R 7 für die Westentasche. Die R7 würde mich eventl. mit Focus Breaketing etc. locken. Da könnten meine AF Makrolinsen profitieren.

joe

Also wenn Dir 26MP reichen und du nicht allzu viel filmst, dann gibt es deine Kamera schon, etwas mehr als halb so schwer wie die R5, wesentlich kleiner, inklusive „focus stacking“ zu einem Preis zwischen 500.- (gebraucht) und 900.- € (neu), die Canon RP. Du wirst erstaunt sein, wie gut die Bilder damit werden! Eine der meist unterschätzten Kameras die man derzeit für wirklich kleines Geld kaufen kann!

Rüdiger

Wo bekommt man die denn gebraucht für unter 700 Euro?

Und brutto startet die neu eher ab 1000.

joe

Also hier in der Schweiz kosten gebrauchte zwischen 550 und 700. Aber dann mit Adapter und oder Zusatzbatterien. Hier kostet sie neu zwischen 890.- und 980.-CHF

joe

Günstigstes Angebot derzeit: microspot.ch für 881.-CHF.

Rüdiger

Ah, in der Schweiz. In Deutschland gibt es die gebraucht erstens fast gar nicht, und zweitens kaum billiger als neu.

Gebraucht Canon EOS RP (mpb.com)

Markus B.

Ja, das stimmt. Die RP ist als Zweitkamera ein absoluter Schnapper:) Was mich allerdings stört sind der Mini Akku und die eingeschränkte Nutzbarkeit des elektronisches Verschlusses. Den fehlenden IBIS kann ich verschmerzen…

Markus B.

Ich fürchte halt, dass die R7 fast die gleichen Dimensionen wie die R5 erreichen wird. Und als Zweitkamera will ich eine kleine leistungsfähige Kombi. ich kaufe mir nicht zwei Gehäuse, die die gleiche Grösse haben. Das macht keinen Sinn…

N1USER

Der kleine Akku ist gar nicht so schlimm, solange du nicht filmen willst. Nimmst einfach mehrere mit, wiegen ja nix 😉

N1USER

Nachdem du ja bereits eine Lanze für die günstigen RF-Objektive gebrochen hast, ordnest du die RP jetzt noch entsprechend ein: Endlich mal jemand, der die (Canon-) Welt verstanden hat. Hut ab!

Martin Berding

Genau genommen stiftet das Erscheinen der R7 Verwirrung und eine Modellvielfalt, die schon abgeschafft geglaubt. Zur Chipkrise kommt jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine und damit verbundene drastische Preissteigerungen in allen Lebensbereichen. Die weltweite Bedrücktheit angesichts der dortigen Bedrohung forciert nicht gerade den Drang zum Kauf von, ich sage mal, nicht notwendigen Gütern. Wer denkt an eine neue Kamera, wenn das Leben morgen unbezahlbar wird. Die Modellvielfalt hat die Autoindustrie schon längst abgeschafft, bzw. ist dabei. VW schafft sogar eine ganze Marke (SEAT) ab, Porsche wird in die Eigenständigkeit entlassen. Auch Mercedes stampft mehrere Reihen ersatzlos ein, Opel ist in einem großen Markenverbund (Stellantis) unter gekommen. Meiner Meinung nach sollten nicht mehr als 3 Gehäuse pro Marke und Sensorformat sein, bei mehr wird das ganze nicht überlebensfähig.

Alfred Proksch

Danke Martin für den Hinweis das es weniger wichtige „Luxusgüter“ gibt. Was die Modellvielfalt betrifft so war das immer auch eine Frage des Anwendungsbereiches. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Was soll ich mit einem Golf auf dem Forstweg im Gebirge? Oder mit dem Geländefahrzeug auf der Münchner Maximilianstraße? Klar wird das Geld knapp, die Inflation steigt und der Energiebedarf wirft seine Schatten voraus. Deswegen keine Bilder machen? Die Überlegung „neuer Fotoapparat“ wird beim Kunden nach hinten verschoben, das betrifft alle Hersteller gleichermaßen. Insofern sind Teileknappheit und Lieferkettenprobleme vielleicht nicht so wirklich dramatisch für die Fotoindustrie. Es sind eher die schmelzenden Gewinnerwartungen die an den Börsen zunehmend Kopfschmerzen verursachen und den Investor verunsichern. Ob Canon (oder sonst wer) 3 oder 10 Kamera Modellreihen nicht liefert – ab diesem Zeitpunkt spielt die neueste Supertechnik keine Rolle – vorbei ist vorbei. Warum haben sich schon Jahre vor Covid und dem Krieg sowohl die Stückzahlen als auch die erzielten Umsätze der Fotoindustrie drastisch reduziert und das obwohl sich die Geräte technisch exorbitant verbessert haben? Darüber lohnt sich nachzudenken. Trotzdem fotografiere ich sehr gerne und mit Begeisterung. Dafür gebe ich nach wie vor Geld aus. Wenn sich meine Anforderungen ändern bedeutet das unter Umständen… Weiterlesen »

Rüdiger

Das ist aber ein bunter Strauß an Veränderungen, der hier durcheinander gewürfelt wird. Natürlich bedeuten viele Varianten Aufwand, den man vielleicht besser investieren könnte. Aber man kann auch argumentieren, dass die R7, bzw. eine günstige Folgekamera die M-Linie ablösen kann und sich Canon nur noch aufs R System konzentriert.

N1USER

Das EOS-M-System hat den großen Vorteil der geringeren „Systemgröße“, die auch durch lichtschwächere Objektive erreicht wird, so dass es alles sehr „rund“ wirkt und mich absolut begeistert. Erinnert mich immer irgendwie an die gute alte Leica CL bzw. Minolta CLE. Allerdings spricht es wahrscheinlich eher den Amateurbereich an.

Wenn Canon jetzt mit einer R7 die von dir beschriebene Konzentration erreichen will, frage ich mich, was das Ziel sein soll. Um ein vollwertiges, eigenständiges APS-C-System zu generieren, müsste zum Beispiel wie bei Pentax auch ein 50-135mm f/2,8 oder etwas vergleichbares dabei sein. Oder will man wieder das ganze Wühltisch-Geraffel haben, um einen Kundenkreis zu erreichen, der inzwischen zum Smartphone abgewandert sein dürfte? Ich weiß nicht so richtig, wo die Reise bei Canon hingehen soll.

Rüdiger

Das weiß wahrscheinlich auch Canon nicht so genau 😉

Noch ein APS-C System auf RF-S aufbauen, nach EF-S und M? Dafür ist der Markt wahrscheinlich schon zu klein.

RF-S Objektive ausschließlich für die R7 Kundschaft produzieren? Da kann man weder Stückzahlen, noch hohe Preise machen. Wenn günstige RF-S Objektive gebaut werden, dann muss eigentlich eine RF-S Einsteiger Kamera folgen. Die stünde aber in direkter Konkurrenz zum M System, also muss sich Canon für eins entscheiden.

Ich vermute, dass man das M System nur noch minimal pflegt. Mit der nächsten DIGIC Generation baut man vielleicht noch eine M50 III. Echte Weiterentwicklung gibt’s nur noch im R System.

Markus Gaide

Na mal abwarten und bis dahin Kaffee trinken 😉 den Job übernehmen erstmal weiter meine 90D´s und wenn dann wirklich die R7 kommen sollte schaue ich mir die erstmal in Ruhe an

J.Friedrich

Canon braucht zu R7 exakt eine Optik – welche bereits angekündigt wurde. Ein 15-85mm oder 18-135mm. Alles andere ist vorhanden. Alles günstige Varianten für LowBudget Einsteiger 16mm als 26er, 35mm als 55er, 50mm als 80er, 85mm als 135er. Sogar ein 24-105mm als 38-170er usw. Makros etc. Wer Outdoor/Sport macht hat sowieso die L-Linie ab dem 80-200, dem 100-500 und die ganz langen Tüten im Fokus. Ich sehe da Null Diskrepanz oder Probleme. Fokussierung u Verschlankung auf ein System kann durchaus die logische Konsequenz dieser schrumpfenden Marktes sein. Die EF-s Altbestandskunden bringen einen Teil Glas mit und sind sicher als preissensible Kunden auch mit dem hier immer monierten Adaptieren zufrieden.

J.Friedrich

Wenn die R7 eine „kleine Schwester“ der R6/R5 mit IBIS und 32MP wird (gleiches Bedienkonzept – darum geht es mir), dann wäre die für mich zum Beispiel durchaus interessant um das 80-200 2.8 für mich in einen 128-320mm Bereich zu bringen. Bei entsprechenden öffentlichen Veranstaltungen/Demos usw. würde ich dann z.B. R6 mit 24-105 4.0 und R7 mit 80-200/128-320 2.8 arbeiten. Bei Porträt, wenn ich bisserl mehr Auflösung brauche mit einem 35er, 50er oder sogar 80er bestückt wäre es bei mir auch interessant. Also ich brauche die R7 nicht, aber wenn die kommen sollte, findet die sicher auch Abnehmer in kalkulierter Nutzung. Bislang hat Canon die Typenbezeichnung/Leistung bei den Modellen ja analog Spiegel-Nomenklatur übernommen, ergo kein LowBudget-Teil diese R7 … bin durchaus gespannt.

Alfred Proksch

Etwas provokant gefragt: Wen will man mit einer RF APS-C Kamera erreichen? Den M Kunden mit seiner wunderbar kleinen und preiswerten Kamera der vielleicht zwei Objektive besitzt? Den ehemaligen EF-s Kunden mit beigelegtem Adapter? Was darf die APS-C EOS R7 kosten? Es müssten weniger als 900 Euro im Set sein um diese Kundschaft zu locken. 32 Megapixel BSI Sensor als alleiniger Anreiz? Ist das realistisch? NEIN!

Ein Canon Vollformat EOS RP Kit mit RF 24-105mm F4-7.1 IS STM kostet ungefähr 1.400 Euro und ist sofort lieferbar.

Weder APS-C noch Vollformat können neue Kundschaft in ausreichendem Maß generieren, was genau so für alle anderen Hersteller in Stückzahlen zutrifft. Man kann sich gegenseitig die weniger werdende Kundschaft abjagen wenn Teile und Lieferketten funktionieren. Momentan herrscht ein erzwungener Burgfrieden. Jeder ist froh wenn er überhaupt etwas in den Handel senden kann.

Markus B.

Das sehe ich genauso. Es wird schwierig werden, mit der R7 die breite Masse der User zu erreichen. Für ambitionierte User, die ein Zweitgehäuse suchen muss der Preis passen. Wenn die Kamera bis 1500€ kostet, wäre das sicherlich eine Überlegung. Wenn sie aber deutlich drüber liegt, wird die Luft eng. Unten lockt die RP und nach oben setzt die R6 die Schmerzgrenze. Solange keine umfangreiches Sortiment an günstigeren APS-C Objektiven vorliegt, macht die R7 als Hauptkamera nur begrenzt Sinn. Allein fürs „Croppen“ mit VF-Objektiven ist die Kamera auch nur eine halbherzige Lösung. Wer wird dafür 2000€ zahlen? Wenn die Kamera so gross wird wie eine R5 gehen die Kaufargumente aus…

joe

Also wenn die R7 all die angeblichen Eigenschaften hat, die bis jetzt kolportiert wurden, dann kostet die keine 1’500.-€, denn dann wäre sie eine echte Alternative zur R6. Wer kauft dann noch eine R6 für über 2’000.- mit 20MP, wenn er eine R7 die ähnliches kann für 1’500.-€ haben könnte. Ich gehe deshalb davon aus, dass sie in etwa so gut ist wie die R6, ein paar Schwerpunkte anders setzt und mindestens so teuer ist wie die R6, tendenziell sogar preislich leicht darüber, je nachdem was sie tatsächlich kann.
Canon hätte der R6 26MP verpassen sollen, dann wäre es einfacher mit einer vernünftigen Modellpolitik.

Markus B.

Ok, vielleicht ist das die Denke von Canon. Aber wer kauft die Kamera dann? Ich persönlich würde mir keine Crop-Kamera ohne spezielles Objektivangebot zu einem Preis der R6 kaufen. Da sind selbst die 32MPx kein Kaufargument…und ja, die 80D790D/D500/7DII etc. sind bzw. waren zu ihrer Zeit Spitzenkameras, aber welches Argument bleibt heute noch, wenn der Hersteller äquivalente VF-Kameras für das gleiche Geld der APS-C Version anbietet? Eine X-T4 kaufe ich mir ja auch nur, weil ich die kleineren APS-C Objektive nutzen kann. Vielleicht fehlt mir einfach die Phantasie, wer hier der potentielle Kunde sein kann…

joe

Wild life, Makro – das sind die Stärken von APS-C und mft. Deshalb würde ich so eine Kamera kaufen.

Rüdiger

Es wird eine Nischenkamera. Der typische Kunde wird die Kamera mit dem RF 400 2.8 oder dem 100-500 Zoom verwenden. An diesen Brocken will man eher ein großes Gehäuse, kommt mit Crop Faktor 1.6 auf hohe Brennweite und einen Bildausschnitt, der Randunschärfe und Vignette minimiert bei maximaler Auflösung.

Für die Anwender (Sport/Wildlife) muss die Kamera außerdem robust, wasserdicht und schnell sein mit einem Top-Autofokus.

Also alles wie bei der 7D damals. Genauso wenig günstig wird die R7 werden und sie „braucht“ auch keine günstigen und kompakten RF-S Objektive, weil sie für „normale“ Fotografie die falsche Wahl ist.

Thomas S

„weil sie für „normale“ Fotografie die falsche Wahl ist“
Gilt das jetzt nur für diese Kamera oder für alle mit aps-c Sensor ?

Rüdiger

Natürlich nur für diese, weil es für Anwendungen außerhalb ihrer Nische deutlich günstigere Möglichkeiten gibt.

J.Friedrich

Exakt! Beitrag auf den Punkt.

joe

Also diese Argumentation leuchtet mir nicht wirklich ein, denn dann war die 7D MKII auch die flasche Kamera, die sich aber recht gut verkauft hat. Im Übrigen könnte man – wenn man wollte – einen Batteriegriff anschrauben. Die Kamera wäre tatsächlich überflüssig wenn die R6 26 bis 30MP hätte. Wenn die R7 so kommt wie beschrieben und nicht zu teuer wird, dann wird meiner Meinung nach die R6 zum Ladenhüter.

Rüdiger

Naja, was ist schon falsch. Ich denke auch die 7D2 war für die meisten Zwecke überdimensioniert. Für „normale“ Fotos kam ein halbes Jahr später zum halben Preis die 760D raus. Die hätte dem ein oder anderen 7D2 Käufer vermutlich auch gereicht.

Der Verkaufserfolg ist davon ziemlich unabhängig. Bei den Autos verkaufen sich die großen SUVs ja auch bestens – da gehe ich davon aus, dass viele auch mit weniger auskommen könnten.

Die R6 würde ich mir kaufen für gute Low-Light Fähigkeiten und gutes Bokeh dank Vollformat. Die R7 für hohe Auflösung bei langen Brennweiten. Ich sehe da keine großen Überschneidungen. Falls die R6 natürlich für Sport/Wildlife genutzt werden soll, dann ist die R7 vielleicht die bessere Wahl.

100carat

Das hast Du sehr gut beschrieben und zusammengefasst, Rüdiger. Ich bin mir sicher, genau dies ist die Positionierung, die Canon geplant hat. Hier werden – neben möglichen Neukunden – vor allem Besitzer der 7D bzw. 7D II angesprochen, die insbesondere Tiere und Makro fotografieren. Davon gibt es eine ganze Reihe. Alleine in meinem Umfeld kenne ich drei Personen, die auf einen leistungsfähigeren, spiegellosen Nachfolger der beiden genannten Modelle seit geraumer Zeit warten. Die R7 wird diese Lücke schließen. Im Idealfall sollte sie die Leistungsfähigkeit erreichen, für die die Nikon D500 zurecht geschätzt wird.

Nikon lässt sich ja weiter Zeit, einen entsprechenden spiegellosen Nachfolger anzukündigen. Insofern könnte Canon damit auch strategisch in der Wahrnehmung der Zielgruppe im Vergleich zum Mitbewerber punkten.

Bei der Preisbildung erwarte ich allerdings keine positive Überraschung.

dirty Harry

Ich will mal so sagen. Eine solche Kamera egal ob R7 oder R90 würde ich jeder KB vorziehen. Eine RP ist für mich absolut uninteressant, allein das Gehäusedesign spricht mich nicht an. Eine R5 + Objektive könnte ich mir leisten. Empfinde ich für meinen Anspruch aber absolut oversized, und eine R6 löst bei mir auch keinen haben wollen Reflex aus.

joe

„…Eine RP ist für mich absolut uninteressant, allein das Gehäusedesign spricht mich nicht an…“ ich hatte bis ich die R5 bekam die RP. Das ist die meistunterschätzte Kamera. Mit guten Objektiven, RF28-70/2.0, RF 85 ist die sensationell, also Du wirst nicht beurteilen können welche Bilder von mir mit der R5 und welche mit der RP gemacht wurden. Wer wenig Video macht und keine 20B/s benötigt, hat mit der RP ein echtes Kleinbild Schnäppchen, denn Augen und Tier AF kann sie auch! dazu wiegt sie nur knapp über 400g, eine wirklich tolle Kamera für Fotografen!

dirty Harry

Geschmäcker sind eben verschieden. Ich brauche kein digitales KB. Habe aber auch kein Problem damit, sollte von Canon keine APS-C mit RF-Bajonett auf den Markt kommen. Schließlich besteht kein Kaufzwang, Sollte ich trotzdem meinen, Geld in eine neue Kamera investieren zu wollen. So haben andere Hersteller wie bekannt APS-C oder m-FT im Angebot. Das APS-C mit RF-Bajonett etwas größer würden, als die Ms, wäre für Viele Hobbyfotografen sicherlich eher eher ein Vorteil. Da sich dadurch die Bedienbarkeit sehr wahrscheinlich verbessern würde.

joe

Apropos Geschmack. Also wenn es um das Design geht, dann gefallen mir sehr wenige Kameras, ich finde weder die RP noch die R5 schön, noch schlimmer sind die Nikons und über Sony legen wir mal das Tuch des Schweigens. Ein paar der Fujis sind ok und ein paar der Leicas, aber das wars dann auch. Allerdings geht es bei den Kameras halt primär nicht um Design und deshalb sind Canon und Sony führend!

Joachim

Wenn ich mir die Beiträge so durchlese, dann sieht man ein großes Meinungsspektrum. Für den einen passt die R7, die anderen lehnen sie ab. Ich kann aus meiner Sicht folgendes beitragen. Habe die 750 D und die RP. Die 750 als Umstieg ins digitale Zeitalter und die RP zur Verwendung meiner Zeiss Linsen von der Contax. Dazu habe ich seit 2009 die Lumix TZ 10 und später die Lumix LF 1.Meine hauptsächlichen Photos mache ich in Landschaft und Makro (Blumen). Da dient mir die 750 mit dem Tokina 35 und dem Canon 60 mm Makro recht gut. Schnell und für den Bildschirm passable Bilder. Mit der RP; 70 mm Sigma und Voigtländer 2,5/125 Apo. Die Bilder sind für mich super. Gerade, wenn man sie vergrößert auf dem Bildschirm. Also habe ich nichts gegen APS-C oder VF. RP hat noch den Vorteil des Focus Breaketing.Ist aber auch nur Arbeit am Bildschirm. Bei der Frage, wie oft benutze ich die Canons und die Lumixen, dann muss ich feststellen, die Lumixen (weil immer dabei) nutze ich fast zu 80 bis 90%. Von daher bin ich auf eine weitere Lumix (LX15) fixiert. Lichtstark, Makrofunktion und breaketing. Für unterwegs mit kleinem Stativ kann ich mir… Weiterlesen »

Hajo

Was sagt die ganze Diskussion? Der eine könnte eine R7 gut gebrauchen, der andere eher weniger. Das hängt vom angestrebten Einsatzgebiet ab. – Genau das trifft aber auch auf das M-System zu.
Canon ist, (wie alle anderen auch), kein Hersteller von Kameras, weil man das so toll findet. Der Zweck ist, damit Geld zu verdienen. Dadurch reduziert sich die Frage für den Hersteller darauf, wieviel Geld wäre derjenige, der das eine oder das andere brauchen könnte, bereit, dafür auszugeben, und wieviele dieser Kunden könnte es potentiell geben.
Wir denken: was würden wir gern haben wollen; der Hersteller denkt: was würde er gut verkaufen können. Oft wird das nicht kongruent sein, dann sind wir nicht glücklich, werden es aber nicht ändern können.

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