Canon Kameras

Canon: Zwei weitere EOS R Kameras für Einsteiger und Profis geplant

Canon arbeitet an mindestens zwei neuen spiegellosen Vollformatkameras: Einer wirklich günstigen EOS R für Einsteiger und einer DSLM für Profis.

Weitere Canon EOS R Kameras geplant

Als Canon vor wenigen Wochen die Canon EOS R vorgestellt hat, konnte man bereits davon ausgehen, dass das nicht die einzige spiegellose Vollformatkamera des Marktführers bleiben wird. Schließlich hat Canon mit der EOS R auch ein neues Bajonett eingeführt und muss in den nächsten Jahren jede Menge neue Objektive entwickeln. Da liegt es auf der Hand, dass auch weitere Kameras der EOS R Modellreihe folgen werden, damit das ganze System wächst und sich auf dem Markt etablieren kann.

In den letzten Wochen gab es bereits mehrfach Gerüchte zu einer professionelleren EOS R von Canon, die irgendwann Anfang 2019 auf den Markt kommen könnte. Dass Canon eine solche Kamera in der Mache hat ergibt Sinn, schließlich sind die Objektive, die Canon bereits vorgestellt hat, auch primär für Profis interessant. Wir denken da zum Beispiel an das 3.250 Euro teure 28-70mm f/2, welches von Tony Northrup als „bestes Zoom-Objektiv aller Zeiten“ bezeichnet wurde.

Einsteiger und Profis sollen bedient werden

Neusten Informationen von Canonrumors zufolge soll sich eine „Profi EOS R“ definitiv in Arbeit befinden, anscheinend möchte Canon im Jahr 2019 aber noch eine weitere spiegellose Vollformatkamera auf den Markt bringen. Bei dieser zweiten EOS R soll es sich um eine DSLM handeln, die sich preislich unterhalb der aktuellen EOS R einordnen wird. Ein wirklich günstiges Modell für Einsteiger also, das – so die aktuellen Gerüchte – sogar noch vor der Profi EOS R präsentiert werden soll!

Es wird interessant zu beobachten sein, ob Canon bei dieser günstigen DSLM lediglich eine abgespeckte EOS R für knapp 2.000 Euro präsentieren wird, oder ob der Hersteller doch einen deutlich niedrigeren Preis von sagen wir 1.500 Euro ansetzen möchte. So oder so bräuchte es aber für so eine Einsteiger-Kamera auch noch ein oder zwei günstige Objektive, denn mit Ausnahme des 35mm RF Objektivs kosten alle aktuell erhältlichen Gläser für die EOS R mehr als 1.000 Euro.

Quelle: Canonrumors

 

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

53 Kommentare

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  • Ja, dass für die Einsteigerkamera keine passenden Objektive zur Verfügung stehen, ist ein echtes Problem. Denn Einsteiger haben noch kein Altmetall. Vielleicht ist die Idee, dass kostenbewusste Anfänger noch einen Adapter (ist ja das Trendteil im Moment überhaupt) kaufen und sich ein paar alte Gurken auf Ebay besorgen. Das wäre immerhin ein guter Ansatz, um nicht gleich wieder neue und billige Objektive produzieren zu müssen.

    Also für mich klingt das sehr stimmig … alle Achtung, Canon!

      • Also ich würde mir die EOS R auch nicht kaufen, nicht weil sie schlecht wäre – halte sie für besser als die Nikon Z- sondern weil sie nicht besser ist als mein 5D4. Da ich mehr und mehr in Landschaftsfotografie hineinwachse warte ich auf eine höher auflösende Kamera. Für jemanden der von Canon aufsteigt ist das eine sehr gute Kamera, die – wie ich mich auf der Photokina mit eigener SD-Karte überzeugen konnte – über ein hervorragende Fokussierfähigkeit bei Dunkelheit verfügt, das gibt es sonst nirgends! Auch wenn du Canon nicht magst und DSLR – wie ich auch – für noch lange nicht überflüssig hälst, sind das weder Idioten noch Volltrottel, die sich für diese Kamera entscheiden!

    • Aha, zwischen Einsteiger und Profi gibt es also keine weitere Nutzergruppe? Wer diese nicht sieht, sollte vielleicht mit dem Wort „Trottel“ etwas vorsichtiger umgehen………

      An der Strategie von Canon, eine VF-DSLM unterhalb der EOS R anzusiedeln, sollte man sich doch eher wundern, wie diese Kamera ausgestattet sein soll? Welche Spezifikationen sollen denn diese zu einer VF-DSLM Einstiegskamera machen? Der EOS R fehlt ja bereits ein IBIS. Die EOS R hat bereits für ein neues VF-DSLM-Modell eine MP Zahl, die für eine neue VF-Kamera als Mindestauflösung anzusehen ist. Will man den Touchscreen weglassen, den Sucher geringer auflösen lassen, den Monitor nicht klapp-/schwenkbar ausbilden, Dual Pixel oder 4k weglassen oder was genau soll sie im Vergleich zur EOS R zur EInstiegskamera machen? Einzig über eine geringe Reduzierung der ca 30 MP auf ca 25MP kann man sich unterhalten, aber alles andere ist dann heute doch eher Standard. Vor allem, wenn man sich die immer noch angebotenen Sonys der Vorgängerversionen, deren Ausstattung und deren Preise betrachtet, habe ich Zweifel, ob Canon es gelingt, ein interessantes Modell unterhalb der EOS R anbieten zu können.

      • Ein billiges Plastikgehäuse wäre vorstellbar. Und ein Moduswahlrad, auf dem wieder lustige Piktogramme wie Sprinter, Tulpe, Berge, … aufgedruckt ist. Das wird die Einsteiger EOS R ausmachen.

  • So sehr ich mich über eine FF unter 2000€ freuen würde, was zum Henker will Canon an der R noch abspecken? Das Ding ist eine Krücke, was die Technik angeht und das zu einem höheren Preis als die Konkurrenz… Klar, Glas können sie und das im Schnitt auch günstiger als Sony, aber dieser Body… Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll…

      • Stimmt, Mirko,

        meine Partnerin hat eine gekauft, eine sehr edle Uhr. Das einzige Problem: Wenn sie in der Nähe von z.B. einem Händy liegt, können die Strahlen Störungen verursachen. Dies ist bei meiner Schweizer Uhr nicht der Fall. Aber wenn man das weiss und die Uhr immer schön am richtigen Ort ablegt, ist sie eine tolle Begleiterin.

      • Auf dem Trip mit teuren mechanischen Uhren war ich auch schon, bin aber nun davon geheilt, seitdem ich eine günstige japanische Funk-/Solaruhr habe. Immer absolut exakte Uhrzeit, keine Batteriewechsel, kein Handaufzug und auch kein Stehenbleiben, weil nicht ausreichend bewegt wurde und in der Nacht floureszierend. Ist natürlich kein Statussymbol wie eine TagHeuer,IWC, Omega, Glashütte etc, aber wer braucht das schon? Da bin ich dann doch eher ein Pragmatiker als ein schweizerischer/deutscher Patriot, aber mit meinem Schweizer „Sackmesser“ zeige ich dann doch ausreichend Patriotismus, der für den Erhalt meiner Schweizer Staatsbürgerschaft ausreichen sollte 😉

      • Glashütte gehört mit zur Swatch Group und ist somit eine „Halbschweizerin“ 😂 werkelt doch fast nur noch überall das gleiche Uhrwerk rum, wird nur noch modifiziert und verfeinert. Viele „eigene“ Kaliber basieren letztendlich auf ETA und das TagHeuer Kaliber „1887“ basiert sogar auf ein Uhrwerk aus dem Hause Seiko 😉
        „Hamilton“ hat gerade eine limitierte X Wind mit „Chronometer Zertifikat“ für 2.500 CHF, das nenne ich mal eine Ansage für eine schweizer Uhr, leider habe ich nur die „normale“ Ausführung

      • Ich gehe auf Nummer sicher: mit meiner IWC Portugieser Automatik UND einem original Schweizer Sackmesser (Armeeausrührung, daher ohne Zapfenzieher) bin ich der Urschweizer schlechthin.

      • Hallo Rolf, ein Faible für Portugieser habe ich auch, allerdings eher für Portugieser Weissherbst aus der Pfalz. Nach einer schönen Fotowanderung oder einer -Biketour durch die Natur, spritzig, frisch und an lauen Sommerabenden kalt serviert, möglichst mit einem Fisch- oder Meeresfrüchtegericht. Und ob die Serviertochter (Kellnerin) das Menue pünktlich serviert kann ich dann sekundengenau mit meiner absolut ganggenauen Funkuhr kontrollieren. Das Leben kann ja soooooo schööööön sein 😉

      • Hallo Thomas,

        jetzt bin ich echt beruhigt, dass ich nicht der einzige Feinschmecker in diesem Forum bin. Den Portugieser Weissherbst kenne ich gar nicht; da nehme ich mir bei meinem bevorzugten Händler für deutsche Weine (Vicampo/ist Werbung überhaupt erlaubt?) bei der nächsten Bestellung doch gleich noch eine Flasche oder zwei dazu!

        Ich mag dir deine genaue Funkuhr ja gönnen, die Dinger sind wirklich sehr genau. Allerdings – seit ich mich vor 3 Jahren aus dem Erwerbsleben zurückgezogen habe und nicht mehr von Termin zu Termin hetzen muss, brauche ich nur in den seltesten Fällen eine genaue Uhr. Wobei sich die Abweichungen von gut justierten mechanischen Uhren im Sekundenbereich bewegen, also völlig ausreichend (bei meiner IWC mit einer Gangreserve von 40 Std.).

        Es gibt nichts Entspannenderes als nicht dauernd auf die Uhr sehen zu müssen. Und wenn ich doch mal eine brauche, z.B. bei einer Langzeitbelichtung, dann ist auf den Sekundenzeiger meiner Uhr auch 100 % Verlass. Das Leben kann ja soooo entspannend sein …

      • Hallo Rolf,

        als spritziger erfrischender Sommerwein kann ich Dir den Portugieser Weissherbst aus der Pfalz nur empfehlen, allerdings muss man etwas suchen, bis man einen qualitativ Guten findet. Es sind auch einige Massenweine auf der Markt, die dann eher als Gespritzter oder Schorle geeignet sind, zu viel Säure aufweisen und (sehr) flach im Geschmack sind. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben meiner Ansicht nach die aus der Rotweintraube Portugieser gekelterten Roséweine von Anselmann. Auch den Merlot Weissherbst von Anselmann kann ich empfehlen. Am besten gefällt mir aber der als Weissherbst gekelterte Spätburgunder vom Weingut Knisper, der ist aber auch preislich gehobener, aber immer noch meilenweit von den Preisen der französischen Rotweine entfernt, von denen – wenn ich mich richtig erinnere – Du hier schon geschrieben hast. Ich besorge mir diese Weine meist selbst direkt beim Winzer. Da kann man dann sich dann auch mal auf der heimischen Terrasse die ein oder andere zweite Flasche gönnen. Wie gesagt, das sind für mich vor allem reine Sommerweine, die man am besten richtig kalt mit Freunden beispielsweise beim Grillieren auf der heimischen Terrasse oder nach einer Wanderung durch die Weinberge auch gegen den Durst und dann zusammen mit einem Fischgericht wunderbar geniessen kann. In allen anderen Jahreszeiten greife ich dann auch eher zu Rotweinen.

      • Thomas,

        danke für deine Hinweise, und keine Angst, ich bin es gewohnt Weine zu kaufen und falle nur noch selten rein. Von Anselmann habe ich schon gehört, aber noch nie etwas probiert. Das Weingut Knipser kenne ich hingegen gut und habe auch schon mehrere Blauburgunder und Grauburgunder gekauft. Absolut köstlich! Da kann man nichts falsch machen. Wenn du Pinot Noir magst, könntest du eventuell auch mal die Weine von Salwey aus dem Kaiserstuhl probieren, absolut empfehlenswert!

        Französische Weine sind nicht generell teurer, das trifft eigentlich nur auf gesuchte Regionen wie Bordeaux, Burgund, die Rhône und die Loire zu. In Südfrankreich stimmt hingegen das Preis-/Leistungsverhältnis vorzüglich, und auch Spanien bietet hochwertige Weine zu vernünftigen Preisen.

        Ansonsten mache ich es wie du; in der warmen Jahreszeit auch mal frische und spritzige Weine, wenn es kälter wird, mag ich Rotweine lieber.

      • Bei Sony sehe ich kein 50mm 1.2…
        Das RF 24-105 ist ab Erscheinen schon 150 € günstiger und EF Linsen (16-35, 70-300, 85 1.8, 50 1.8) sind auch teilweise erheblich günstiger. Habe jetzt nicht alle überprüft, sondern nur ein paar Stichproben bei für mich in Frage kommenden Linsen gemacht. Vom Gesamtangebot würde ich daher gerne ins Canon-FF-Lager gehen, aber bei den Kameras, die da die letzten 2 Jahre gekommen sind, nein danke… Die müssten für das, was sie können mindestens 500 € billiger sein.

  • Sucher mit 2,36 statt 3,69 Megapixeln

    Kein dreh- und schwenkbarer Monitor

    Monitor mit 3 Zoll und 1 oder 1,5 Megapixeln statt 3,2 Zoll und 2,1 Megapixeln

    1/4000 statt 1/8000 Sekunde

    Keine Gesichtserkennung und sonstigen Schnickschnack

    Kein Spritzwasserschutz

    26 Megapixel Sensor der 6D Mk II

    Und dann deutlich unter 2.000 EUR.

      • @Basic Instict

        Ich bin ja ein Objektiv- Fetischist, habe wirklich fast jede Brennweite in L-Version von 14mm bis 200mm als Festbrennweite, dazu noch 4 Zooms, 17-40, 24-70 II, 70-200 2.8 und noch 150-600mm (Sigma) und womit fotografiere ich zu 98%? Mit dem 24-70 und dem 100mm Makro und dem 85mm. Das 50, 135 und 200er verwende ich nur, damit ich sie verwendet habe, aber ich brauche sie nicht! Die anderen verwende ich gelegentlich.
        Genauso bei der M5, 22mm, 15-55mm, 55-200mm reichen mir, wobei ich eigentlich nur das Pancake verwende oder mal das 150-600 mit Adapter für Mondaufnahmen.

        Dieses Geschwätz, es gibt nicht genügend Objektive (ob bei Sony, Eos M oder sonst wem) kann ich nicht mehr hören. Es gibt vielllllllllllllllllllllllllllll mehr als selbst der beste Profi braucht! Und da sind die Fremdanbieter noch gar nicht berücksichtigt!

      • Schon die 8 Objektive decken das notwendige ab. 80 Objektive wie bei anderen Firmen benötigt niemand. Bei mir deckt ein 18-55 ca. 80% der fotografischen Aufgaben ab.

  • So wie ich einen Oldie bewege, so ist für mich eine mechanische Uhr immer noch eine „Meisterleistung“ für eine alte Zunft, die Uhrmacherei. Das ist nichts anderes als Schwärmerei au hohem Niveau.

    Wenn ich wissen will wie spät es ist schaue ich auf mein Smartphone und fertig. Dort ist auch mein Terminplaner und mein Navi untergebracht. Brauche ich da noch unbedingt so Zeug am Handgelenk?

    Canon zwei zusätzliche Spiegellose VF Kameras? Ja unbedingt, ich hoffe das die Profi Variante schon mit dem neuen Sensor arbeitet, sonst ist das wieder nichts was man unbedingt haben muss.

    Einsteiger? Was soll das für ein Gerät sein? Ohne Display und nur noch Piktogramme auf dem Einstellrad? Liefert die dann einzig und alleine JPEG Bildchen oder was?

    • Alfred Proksch 19. Oktober 2018 um 00:47 Uhr
      „ich hoffe das die Profi Variante schon mit dem neuen Sensor arbeitet“
      „Einsteiger? Was soll das für ein Gerät sein? Ohne Display und nur noch Piktogramme auf dem Einstellrad? Liefert die dann einzig und alleine JPEG Bildchen oder was?“

      Wozu das Einsteiger-Bashing. Nur weil du ein Profi bist? Du leidest unter Minderwertigkeitskomplexen, oder?

      Bei den DSLRs und bei den Bridge- und Kompaktkameras und in der EOS M Serie haben alle Kameras ein Display und liefern RAW- und JPEG-Bilder. Bei den Wettbewerbern, nebenbei gesagt, auch.

      Warum sollte das hier bei vermuteten knapp 2.000 Euro Anschaffungspreis anders sein?

      • Es geht darum, dass die R schon unterstes Technikniveau ist und keine 2000 € kosten dürfte. Sie ist allerdings teurer als die A7III, die fast alles besser macht, vom Sucher mal abgesehen.

      • Die Frage die sich alle stellen, ist doch bloß was man an der EOS R noch abspecken will. Das Einzige was da fast noch bleibt, ist eine EOS R mit 6D Mk II Spezifikationen. Für rund 2000€ gibts eine neue Sony a7RII und die a7III ist preislich auch nicht allzu weit entfernt. Ich würde da nicht lange überlegen was ich nehme. Die UVP dieser R müsste wie Mark schon geschrieben hat bei um die 1500€ liegen, damit man da überhaupt noch ins Überlegen kommt. Altglas ist auch nicht das Argument, die Adapterlösung wäre für mich jedenfalls keine Dauerlösung.

      • In einer Produktreihe von technischen Geräten, zum Beispiel Autos gibt es die selbe Karosse mit unterschiedlichen Motoren und Ausstattungsvarianten die den Preisunterschied erklären. Bei Kameras ist das genau so. Was bitteschön könnte der Hersteller bei einer EOS-R weglassen? Sie hat das unbedingt Nötigste zum Bilder machen an Bord.

        Für mich sind die kleineren Sensorformate das was man allgemein als Einsteigersysteme bezeichnet. Das soll NICHT heißen das man damit nicht auch „professionelle“ Bilder machen kann! Ich habe schon erstklassige, veröffentlichte Aufnahmen von einem ein Zoll Sensor gesehen.

        Voll und Mittelformat würde ich als Arbeitsgeräte sehen. Das es vom Vollformat mit Technik und elektronischem Schnick Schnack vollgestopfte Kameras für den privaten Anwender gibt ist in Ordnung, für meine Arbeit ist das eher lästig.

        -dup- du solltest dich nicht mit dem Ego der anderen beschäftigen wenn ich dich kalt erwischt haben sollte. Die Ironie bei meinen Fragestellungen ist wohl nicht zu übersehen, als Bashing würde ich das nicht bezeichnen.

      • Steht doch weiter oben, was man alles „weglassen“ bzw. anders gestalten kann, wenn man will – und fotografieren kann man damit dann immer noch:

        „Basic Instinct
        19. Oktober 2018 um 00:39 Uhr
        Sucher mit 2,36 statt 3,69 Megapixeln

        Kein dreh- und schwenkbarer Monitor

        Monitor mit 3 Zoll und 1 oder 1,5 Megapixeln statt 3,2 Zoll und 2,1 Megapixeln

        1/4000 statt 1/8000 Sekunde

        Keine Gesichtserkennung und sonstigen Schnickschnack

        Kein Spritzwasserschutz

        26 Megapixel Sensor der 6D Mk II“

      • @Baisc Instinct
        Ja, das kann man natürlich alles weglassen bzw verschlechtern, keine Frage. Die Frage ist dann nur : Wer soll das noch kaufen und vor allem, zu welchem Preis, wenn man sich betrachtet, was Sony mit seinen Kameras der Vorgängerserie A7 II, die einen Strassenpreis ab ca 1´200 Euro (!!!) (bei Amazon momentan für 1´149,00 Euro) haben, anbietet, nämlich ua einen immer noch hervorragenden Sensor, Gesichtserkennung und einen IBIS, den Canon noch nicht einmal in der EOS R hat. Sollte aber Canon tatsächlich eine Einsteiger-VF-DSLM anbieten, die bezüglich Ausstattung und auch preislich mit Sony ernsthaft konkurrieren kann, wäre ich der Erste, der aufhören würde, Canon wegen seiner Strategie zu kritisieren.

      • Canon mit veraltetem Sensor verwenden die meisten Profis. Ist doch komisch oder? Ich hab schon Bilder gesehen, die mit dem veralteten Sensor einer 5D gemacht wurden, diese waren technisch hervorragend. Irgendwie ist es bei der Fotografie wie bei Hifi-Stereo. Der Musikfreund kauft und kauft und tauscht sich technisch immer höher rauf. Die Musik klingt letztendlich nicht besser, weil z.B der Abhörraum nicht optimal ist, die Aufnahme schlecht, oder sonst irgendwas. Ich möchte damit sagen: Die Profis sollten Seminare geben, einige machen das. Ich glaube nicht, dass jeder Einsteiger nach kurzer Zeit die Möglichkeiten seiner Kamera ausreizt. Ich hab schon Bilder von Uraltgeräten wie Nikon D700 oder ähnliches, diese Bilder waren einfach bemerkenswert. Der Grund, die Fähigkeiten einer solchen Kamera wurden ausgelotet, es wurden die richtigen Filter verwendet, die Lichtsituation berücksichtigt, die passenden Einstellungen vorgenommen. Abschliessend nur noch zu sagen: Fotografie ist wie das Erlernen eines Musikinstruments, nur Übung bringt den Fotografen weiter, jeder, der sich dafür interessiert, kann es lernen. Digitalbilder kosten keine teuren Filme, also kann man experimentieren. Und das geht sogar mit der billigsten APS-C. Also fangt an zu fotografieren, wenn die dollste Kamera heute auf den Markt kommt, dann kommt morgen schon das noch tollere Ding raus. Das ist reines Marketing, der Käufer soll sich nach 2 Jahren von seiner Cam trennen und endlich was neues kaufen.

  • Das es so aussehen könnte, dürfte keine Überraschung sein:
    Canon 5d = Canon eos R
    Canon 5ds = Canon eos RS oder P hochauflösend
    Canon 6d = Canon eos R6 / P

    Einfache übetragung der vorhandenen Modellreihen.

    • die eos R ist eine ergänzung zu der 6D2. nicht zu der 5D. allein die Kartenslots fehlen… das wäre ein no-brainer gewesen, aber so für hochzeitsfotografie komplett ungeeinget, obwohl sie abgesehen davon ziemlich geeignet wäre. ein richtiges ei hat sich canon da gelegt.

  • Naja Canon plant ja erst. Das heißt es dauert. Also kommt evtl. nächstes Jahr eine spiegellose 1d oder 5d iv und eine 6d ii raus. Mit anderen Worten: technisch nicht auf der Höhe anderer Hersteller aber „solide“. Wer es braucht…..

    • … technisch nicht auf der Höhe anderer Hersteller aber „solide“…

      Dennis, wusste nicht, dass sie in der Entwicklungsabteilung von Canon arbeiten. Oder woher beziehen sie ihr solides Fachwissen über die zukünftigen Canon Kameras?

      Bezüglich solide: Das ist der Grund weshalb viele Menschen – auch im Ausland – sehr gerne Mercedes fahren obwohl man viel billiger von A nach B kommen kann!

  • Generell begrüsse ich es, daß Canon noch mehr für das R-System herausbringt.
    Allerdings fehlen mir hier bisher wirklich die interessanten preiswerten Objektive wie z.b. ein 50mm 1.8 o 1.4, ein 85mm 1.8 ….

  • Endlich mal eine „gesunde“ Nachricht …
    „Abspecken“ ist ja auch gesund bis zu einer gewissen Grenze mit der das „Gerüst“ zusammengehalten wird …
    Und mit Einsteigerkameras hat Canon ja auch große Erfahrung – da sind sie bei DSLR doch Weltmeister in Modellen – also ran mit „Billigem“ – die treuen Kunden stehen Schlange – nur dann müssen auch noch billigere Linsen her . denn die billigen von dem einen Bajonett passen ja nicht ans Andere – pardon – an die Anderen – äh – komme mit den vielen Bajonetten schon durcheinander – aber wer besseren Durchblick bei Canon hat weiß schon was ich meine …
    Ach natürlich gibt’s ja den Adapter – gottseidank – also wo ist das Problem – ran an die Arbeit – und liefern ……
    Ja die Adapter – ohne die geht’s nicht – die gehören bei „die Butter“ – werden schon gleich dazugelegt wie der Schnürsenkel beim Schuh …
    Panasonic steht in den Startlöchern – da werden auch viele Kunden drauf warten – Weihnachten hat Nikon auch seine „günstige“ auf dem Gabentisch – Sony hat Cas-Back auf die Alten – da gibt’s die A7-2 für 1000 und die A7r-2 für 1800 Euro – die A7-3 evtl für 2000 also wenn Canon eine Einsteigerkamera präsentieren will darf sie höchstens 1000 Euro kosten, sonst wird sie wie Blei in den Regalen liegen wenn sie nicht viel besser ist als die alten Sonys …
    Denn im Moment werden alle DSLM Neu-VF an Sony gemessen – sogar beim Preis – warum wohl?
    Hätte ich mir vor ein paar Jahren nicht träumen lassen – eine solche Aufwertung meiner Spielzeugkameras …
    Einen schönen Freitag wünscht Gustav ..

    • Gustav,

      ich würde mich nicht zu sehr auf den Lorbeeren ausruhen. Wenn die neuen Panasonic, Nikons und Canons kommen, wäre es wohl das Beste, deine übrigen Kameras auch noch im Fischteich zu versenken …

      • Ach – habe ich noch gar nicht gesehen gehabt – den Text …
        Aber da kann ich Dich beruhigen Rolf …
        das war ein wirklich einmaliges Missgeschick – ich werde in Zukunft sowie so nicht mehr auf den Grund der Teiche gehen denn Kälte an den Füssen kann meine Arthrose überhaupt nicht ab …
        Und bei den kommenden Kameras fällt mir ein alter Kalauer ein :
        „Immer kommen lassen – nur keinen gehn lassen“ …

      • Gustav,

        hat das nicht die Merkel beim Flüchtlingsproblem gesagt???

        Also ich meine ja nur, wegen Urheberrecht und so ….

      • Nee Rolf …
        die sagte „Wir schaffen das“ …
        den Schweinkram habe ich von meinem Vater gehört – habe nicht im geringsten an sowas politisches gedacht ….
        Scheinbar treibt Euch Schweizer schon die Furcht um das ihr eure Sturmgewehre aus den Schränken holen müsst und „hopp dä Bäse !“ – Schichtdienst als „Wacht am Rhein“ leisten sollt ….
        Na – dann Prost Rotwein – und nachts am Lagerfeuer gluschtig Fondue …
        Eh Du jetzt mit „Jetzt isch gnueg Heu dune !“ kommst,
        sage ich noch schnell „das schläckt kei Geiss wäg “ – und wünsche eine gute Nacht …
        Gut – wa ?…. Gustav

      • Gustav,

        alle Achtung; Dis Schwiizer Dütsch isch perfäkt!

        Und ich war froh, als ich meinem Militärkram inklusive Sturmgewehr abgeben konnte! Bei einem Ernstfall kämen sowieso die Jungen zum Zuge. Also geniesse ich dann mein Fondue bei mir zu Hause, aber natürlich mit Weisswein!!! Und vielleicht ist es ein Trost für dich zu wissen, dass Deutscher Riesling eigentlich besser dazu passt als Walliser Fendant. Und zwar wegen dem grösseren Anteil an Apfelsäure, was die Verdauung fördert.

      • Hallo Rolf …
        Ich hatte „Fernsehpflicht“ vorhin – wir schauen gern „In aller Freundschaft“ – und da dachte ich eben mal schaun ob Rolf deine Anstrengung von letzter Nacht entdeckt hat – euer Platt ist recht schwierig mit unserem Platt zu vergleichen – unser ist „härter“ in Aussprache und Klang – aber nach einiger Zeit fand ich mich ganz gut zurecht und es hat mich überrascht wie schön welche Redewendungen klingen …
        Man – was ich hier alles so von mir gebe – aber ich habe mich schon immer für viel interessiert – ich glaube ich habe schon mal hier erzählt das ein Redakteur im Landesrundfunkhaus in Hannover mich mal unter seine Fittiche nehmen und behalten wollte …
        Wenn ich nur nicht immer so weit ausschweifen würde …
        Ich bin ein Mann der „vielen“ Worte – das sagt mein Clan auch immer …
        Viele Grüße von Gustav ..
        Ps .. Bin kein Weinkenner – eher Abstinenzler – bei uns wird der Wein sauer ehe er getrunken wird …
        Wir leben in einer Bierecke …

  • Als „mittlerer Amateur“ verstehe den Hype um die spiegellosen Vollformatcameras nicht so recht. Ich konnte vorige Woche bei einer Fotomesse beim Händler die EOS R mit Objektiven mal in die Hand nehmen: Der Sucher ist – trotz 120 Hz Bildwiederholrate, wie es hieß – sehr enttäuschend im Vergleich zu einer Spiegelreflex (6D und sogar 70D), Sportfotografen werden damit kaum was anfangen können, geeignet wohl eher für Still-Aufnahmen. Dann die Objektive: mag zwar sein, dass sie „sehr gut“ sind (habe ich selbst aber nicht prüfen können), jedenfalls sind sie klobig und schwer. Und wenn der Sucher einer „Einsteiger-R“ abgespeckt wird, macht es noch weniger Freude; und wenn man vermutlich die „alten“ (guten!) EF-Objektive mit Adapter verwendet, wird es auch wieder klobig. Was soll dann der Vorteil der Spiegellosen sein?

  • Die R sehe ich schon als die Nachfolgerin der 6D Serie an. Wenn man direkt bei Canon Rumors liest, wird dort auch über eine mögliche 7D ohne Spiegel spekuliert. Das ist dann allerdings nicht FF. Ich glaube nicht an eine abgespeckte R. Das Profimodell halte ich für möglich.

  • Einsteiger-VF unterhalb der EOS-R?
    Echt jetzt?
    Bislang habe ich die R als Pendant zur 6DII gesehen und als solche nicht schlecht empfunden… eben eine Einsteiger-VF. Dazu würde auch der Preis passen. Denn obwohl sich die Hersteller den Spiegelkasten und das Prisma sparen, steigt bei jedem Fotoequipment der Preis schneller als der technische Fortschritt.
    Ich hätte als nächste R-Kameras einen längst fälligen Nachfolger der 5DSR gesehen und vor der nächsten Olympiade eine spiegellose 1DX und 7D.
    Scheint nun aber so, als würde Canon die R als Pendant zur 5DIV sehen… sorry, aber so betrachtet ist die R tatsächlich als „Krücke“ zu sehen.
    Ist ja nicht so, dass jeder all die Features der modernen Kameras bräuchte (und 4k-Video kann mir wegen der Datenmenge im Moment noch gestohlen bleiben), aber angesichts der Tatsache, dass die Spielereien rund um den Sensor alle nur eine Frage der Software sind (der verbaute Prozessor ist ja nicht schlecht), muss ich mich als langjähriger Canon-Fotograf schon fragen, ob dieser Konzern seinen Kamera-Zweig noch ernsthaft betreiben will… 2 Bilder/sek mit AF-Verfolgung? Für einen 5DIV-Nachfolger? … mit einer Speicherkarte (auch wenn man die Bilder auf ein Smartphone pushen kann)?
    Bei mir steht aktuell zwar kein Kamerakauf an, müßte ich aber aktuell einen Systemwechsel zu EOS-R überlegen, stünden die Chancen für Canon eher schlecht. Unabhängig von Canons Sicht der R als Ergänzung zu bestehenden DSLRs wäre es nämlich ein Systemwechsel!
    … unterm Strich bleibt eine gute Idee – Adapter mit Filtereinschub – als Mehrwert zu einer 6DII?!
    Mal sehen, was da noch kommt!
    … und für Canon hoffe ich, dass ich bis zu einer besseren Cam keine meiner DSLRs schrotte!

    Gut Licht!

  • Die Bedienung der Profikamera 5dmark 4 oder 1d war bisher einfach und übersichtlich. Mit einem Joystick kann man arbeiten, ohne die Kamera vom Gesicht zu nehmen. Eine Serienbildgeschwindigkeit von 7 Bilder/Sekunde an der mark 4 ist auch völlig ausreichend für Sport oder Hochzeiten.

    Die neue R leistet mit Nachführung 2-4 Bildern / Sekunde (ohne diese 8 Bilder) und hat keinen Joystick. Sie hat den Sensor der 5dmark 4 jedoch nicht ganz deren Ausstattung. Profikamera?

    Sobald Canon eine komplettere Kamera nachschiebt, wird die R wohl von Canon selbst als Semiprofi angeboten werden.

  • Frage mich ehrlich gesagt, was Canon noch großartig weglassen will bei dieser Einsteiger EOS R?
    Keine Touchbar, kein Klappscreen, Weniger Megapixel, und überhaupt kein 4K Video?
    Also ich halte es für schwierig bei dem, was die EOS R (nicht) liefert noch eine Latte untendrunter zu legen ohne dass die Kamera von älteren Modellen wie der 6D2 bei weitem übertroffen wird.