Fujifilm Objektive

Fujifilm kündigt an: Vier neue XF-Objektive im Jahr 2020

Vier neue XF-Objektive für die spiegellosen APS-C-Kameras will Fujifilm in den nächsten 12 Monaten auf den Markt bringen. Eine neue Brennweite kennt man bereits.

Neue Objektive braucht das Land

Neue Kameras sind schön und gut, aber neue Objektive sind für viele Kunden fast noch wichtiger. Auch bei der Kaufentscheidung einer neuen Systemkamera für Einsteiger sollten die Objektive stets berücksichtigt werden, schließlich gibt man als Fotograf im Normalfall wesentlich mehr Geld für neue Objektive als für neue Kameras aus.

Fujifilm ist traditionell im Objektiv-Bereich gut aufgestellt, allerdings hat die Community zuletzt wieder mehr Aktivität von Fujifilm gefordert, was neue Objektive angeht. Es braucht langsam aber sicher einige neue Brennweiten und manchen Objektiven wie zum Beispiel dem 35mm f/1.4 oder dem 23mm f/1.4 würde eine Überarbeitung gut tun. Hier sind Konstruktion und Autofokus einfach nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand.

Vier neue XF-Objektive im Jahr 2020

Im Rahmen der Fuji X Summit hat der Hersteller kürzlich nicht nur das Datum für die Präsentation der neuen Fujifilm X-T4 sowie den 400-Megapixel-Modus für die GFX 100 angekündigt, vielmehr wurde auch bekanntgegeben, dass innerhalb der nächsten 12 Monate vier neue XF-Objektive vorgestellt werden sollen.

Eines dieser Objektive kennen wir bereits, es handelt sich dabei um das 50mm f/1.0, welches mit einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm und einem herausragenden Bokeh überzeugen soll. Um welche Brennweiten es sich bei den anderen drei Objektiven handeln soll, ist hingegen noch nicht bekannt. Eine Lücke im Objektiv-Portfolio gibt es bei Fujifilm definitiv bei den langen Brennweiten, im Bereich von über 200mm. Gut möglich, dass Fujifilm hier etwas Neues präsentieren möchte.

Kürzlich hat Fujifilm übrigens eine neue günstige Festbrennweite enthüllt, das XC 35mm f/2 zum Preis von 199 Euro nämlich.

Welche drei neuen Objektive würde ihr euch von Fujifilm als nächstes wünschen?

via: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

67 Kommentare

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  • ich fände ein xf 50-200mm f2.8-4.0 lm ois wr mit option zur verwendung der konverter sinnvoll. außerdem ein 70-350mm f4.5-6.3 lm ois wr. dann fehlt noch ein 90mm f2.8 r (wr) als verlängerung der f2.0er nach oben.
    schön fände ich außerdem ein lichtstarkes 27mm f1.4.

    überarbeiten könnte man gerne das 60mm f2.4. kombiniert mit einer macro-taste, könnte man das objektiv beschleunigen für momentaufnahmen. ansonsten nichts ändern. es würde sonst vielleicht zu groß. 😉

    aber ich sehe das auch so, daß die telebrennweiten zur zeit notweniger sind als überarbeitete vorhandene objektive.

  • Ich wünschte mir ein XC 150-600, denn das XF 100-400 ist mir zu teuer und immernoch zu kurzbrennweitig. Mit einem der Telekonverter Fujis ging es, kostet dann aber nochmal mehr und ist immer mit Fummeleien verbunden. Gern darfs dann auch ein XF 150-600 geben für die gutbetuchten Nutzer, aber so selten wie ich es brauche, würde ich da die Kosten auch scheuen. Ein 8mm oder 9mm WW (adäquat Laowa 9mm f2. 8) wäre noch sehr gut, denn auch das 8-16 ist mir deutlich zu teuer und davon brauchte ich vor allem eh nur die kürzeren Brennweiten zwischen 8-12mm. Mehr fehlt mir eigentlich nicht im Fujiangebot.

  • Jeder hat so seine Wünsche. Manchmal nagle ich mir diverse Fremdobjektive aus meinem Fundus per Adapter an die X-T3. Einfach weil es Spaß macht damit zu fotografieren.

    Lange Brennweiten sind nicht so mein Ding. Letzten Herbst stand ein Steinbock sehr dekorativ in den Dolomiten auf einem Fels, „röhrender Hirsch“ mäßig, kitschiger geht nicht, aber leider mit dem XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR war das nicht so prickelnd. Wenn ich wenigstens so ein leichtes preiswertes Spiegel Objektiv dabei gehabt hätte! So ist mir das Motiv entgangen.

    Sport oder Tierfotografie, Haustiere ausgenommen, ist nichts für mich. Trotzdem hätte ich Verständnis wenn Fuji diese Sparte anständig bedienen möchte.

    Sehe ich mir die wirklich guten Telebrennweiten der Mitbewerber an stolpere ich auf der technischen Seite über das Gewicht und die schiere Größe. Wenn ich hernach unten rechts den Verkaufspreis lese bekomme ich Schnappatmung.

    Ansonsten begrüße ich jedes neu überarbeitetes Objektiv, weil besser möchte ich immer.

    • Mir geht es ja ähnlich. Sport- und Tierfotografie mache ich kaum. Ich interessiere mich für Reisefilme/ -fotografie, Architektur und Kunst. Mir reicht mein XF 55-200 aber in manchen Situationen nicht aus. Wenn ich z.B. mal ein Detail an der Fassade einer Kathedrale haben möchte. Das kommt immer mal aber dennoch so selten vor, dass ich Ausgaben um die 2000 Euro dafür scheue. Ich denke zur Zeit über den Erwerb eines aktiven Adapters (Fringer) von Canon EF auf FX nach, um mir dann ein passendes Objektiv für Canon EF zuzulegen. Adapter und 150-600mm würden mich da so um die 1000-1200 Euro kosten, was deutlich günstiger als die reine Fujilösung (XF 100-400 plus 1,4fach Adapter) ist. Hat aber auch Nachteile und so helfe ich mir zwischenzeitlich mit einer kleinen Superzoom-Tachenkamera, deren Qualität aber im starken Telebereich schon grenzwertig ist.

      • mir geht es ebenso. bei mir ist es das xc 50-230, was mir in sehr wenigen situationen aber zu kurz ist. als ich über das panasonic leica 50-200 f2.8-4 stolperte, welches auch mit telekonverter einsetzbar, sehr kompakt und leicht ist, dachte ich nur noch, „das ist es“. 600mm wären schön, sind aber für mich kein muss. mit einem 50-200 mit 1,4 und zweifachkonverter und dieser lichtstärke wäre ich voll auf zufrieden. klar, daß es bei aps-c etwas größer und schwerer wäre. wie du schon mit anderen worten sagst. man braucht es nicht oft, aber hin und wieder schön zu haben.

      • für „hin & wieder“ mal würde ich mir da auch lieber eine Adapterlösung holen, Pentax,Canon,Nikon haben dort eine große Auswahl an erstklassigen „Altgläsern“ und ein Detail aus einer Fassade läuft ja einen nicht aus dem Bild. (falls man ohne AF klar kommt)

      • Mir geht es ebenso. Habe mir darum kürzlich zur X-T2 noch eine Olympus OM-D M10II mit 75-300mm Tele geholt. 600mm (KB-Äquivalent) und Qualität ist nicht schlecht.

      • mirko,
        betreffend altglas habe ich eine wundertüte 500mm f8.0, welche ich wegen der bildqualität aber nie einsetze. dann sind da noch ein 300mm f5.6 und ein 200mm f3.5. mit deren bildqualität kommt man zwar schon recht gut zurecht, aber der fokus ist bei diesen brennweiten nicht so einfach zu setzen.

        bei belichtungszeiten von, bei aps-c, mindestens 1/450 bei dem 300mm, wenn man aus der hand photographiert, kommt man schnell in hohe isobereiche. also bleibt da fast nur noch das stativ.

        das 50-200 mit telekonverter ist deshalb so interessant für mich, da ich es auch als portrait oder für street einsetzen könnte neben landschaft und architektur. mit einem 1,4 oder 2-fachkonverter deckt man für hin und wieder einen hirsch oder… , auch noch ab. dazu einen bildstabi, wie man ihn bei fuji gewohnt ist, und schon gibt man auch gerne mal ein paar euro aus.

        alternativ machte ich mir über das 50-140mm gedanken, aber es ist viel zu groß und zu schwer und selbst mit dem 2fachkonverter kommt man nur auf 280mm f5.6, was nicht deutlich mehr brennweite und lichtstärke gibt wie das 50-230mm. ich hoffe also auf eine vernünftige lösung mit einem vernünftigen preis und einem brauchbaren autofokus und bildstabi. ich drücke die daumen für das 50-200 f2.8-4.0 lm ois wr. 😉

  • Ihr wollt offensichtlich mehr Optionen im Tele-Bereich und das möglichst günstig.
    Da glaube ich nicht so dran. Fuji hat ja bis 200mm drei Tele-Linsen in unterschiedlicher Preisklasse und Lichtstärke.
    Was darüber geht, wird wohl zumindest bei Fuji teuer sein und auch eine entsprechende Qualität bieten.
    Vielleicht kommt sowas wie ein 2,8/200 oder ein 2,8/300.
    Ich vermute mal, da könnte sowas wie ein 23er XC, ein 50er XC und eventuell ein 16er XC kommen.

    • @Ingo
      Es ging ja erstmal nur um unsere Wünsche. Was Fuji dann macht, steht ja auf einem anderen Blatt. Aber vielleicht lesen sie ja auch mit und denken drüber nach. Fuji ist ja dafür bekannt, dass sie auf ihre Kunden hören.

      • Hallo Ben,
        ja, stimmt.
        Also, wenn ich mir was wünschen würde von Fuji, wäre das sicher ein optisch erheblich besseres 16-80. Vielleicht sogar ein dem 12-100 Micro Four Thirds vergleichbares Objektiv.
        Und ein gerade auch im Nahbereich gut nutzbares 23er.
        Im Telebereich finde ich das 100-400 wirklich Klasse, ebenso wie das 50-140.
        Ich muß aber sagen, daß Fuji ansonsten schon eine überzeugende Objektivpalette im Portfolio hat.

      • hallo ingo,
        vom bildwinkel her ist das 18-135 ja schon recht nah am 12-100 von olympus. sind die qualitätunterschiede so groß? oder denkst du da eher an die 16mm anfangsbrennweite?

      • Hi Daniel,
        ja, 16mm sind für mich absolut wichtig. Und eine durchgehende Lichtstärke von Blende 4 auch bei APS-C würde ein solches Objektiv quasi für fast alle Situationen tauglich machen. Ein echtes Allround-Objektiv eben.
        Das 18-135 soll auch optisch eher ok sein.
        Bei Olympus ist das 12-100 ja im Pro-Segment angesiedelt, mit hoher Wetterfestigkeit, durchgehender Blende und entsprechender Bildqualität.

    • ingo, tele-festbrennweiten werden es hoffentlich noch nicht. die können meinetwegen später geliefert werden. zu wenige werden davon angesprochen. ich spreche da auch ein klein wenig für mich. 😉

      • Daniel,
        du meinst vermutlich den Profi-Bereich. Da hat Fuji mit dem 2/200 ja nun bewiesen, daß sie nicht billiger sind als vergleichbare Vollformat Festbrennweiten mit 2,8/300 Brennweite.
        Jetzt kann Fuji entweder sagen, ja, ist eine Prestige-Linse oder das mit einem vergleichbaren längeren Objektiv ergänzen.
        Ich finde aber auch, daß es wesentlich effektiver für Fuji wäre, ältere Linsen auch optisch auf den neuesten Stand zu bringen.

      • @ Daniel
        Übrigens, das 50-230 ist ein ziemlich unterschätztes Objektiv, finde ich.
        Gerade unterwegs liefert es immer eine zufriedenstellende Bildqualität, die am Computer noch den letzten Feinschliff bekommen kann.

      • hallo ingo,
        ja das 200mm f2.0 ist ziemlich allein bei fuji.eine ergänzung würde sicher nicht schaden. im großen und ganzen könnte man dann so grob als fehlende teleobjektive zusammenfassen:
        90mm f2.8 (verlängerung der f2.0er wr objektive)
        135mm f2.8
        300mm f2.8 (f3.5)
        50-200mm f2.8-4.0
        70-350mm f4.5-6.3
        200-600mm fx
        damit dürfte dann so langsam auch im telebereich das gröbste abgedeckt sein. für laien dürften da das 90er, das 50-200er und das 70-350er am interessantesten sein finde ich.

        das 50-230 habe ich auch. ich finde es sehr gut und es ist für 95% meiner einsatzzwecke im telebereich voll ausreichend. auch für trackingtouren ist es nahezu ideal, da es so kompakt und leicht ist. wenn es ein wenig holpriger wird, stößt es aber mit dem autofokus schnell an seine grenzen. hin und wieder wäre ein wetterschutz ganz nett und etwas mehr tele wünscht man sich auch in dem einen oder anderen moment. für das objektiv einen telekonverter macht durch die lichtsärke keinen wirklichen sinn. wäre das 55-200 f3.5-4.8 ein wr objektiv und mit den konvertern kompatibel, hätte glaube ich auch kaum noch ein laie einen wunsch offen. aber wenn man dann schon eins neu konstruiert, spricht ja nichts gegen etwas mehr licht, damit bei einsatz eines konverters auch am ende mehr übrig bleibt.

      • Daniel,
        du hast ja eine lange Wunschliste.
        Für mich deckt das 100-400 schon einen erheblichen Teil des Tele-Bereichs ab.
        Klar, ein 50-200 bei der Lichtstärke wäre ja schon super. Würde annähernd, wenn auch nicht ganz, in der Liga eines 2,8/120-300 im Vollformat spielen. Und dabei vermutlich noch deutlich kleiner sein.
        Na, irgendwann mal in ferner Zukunft könnten Kamerahersteller vielleicht Objektive nach Wunsch Custom-Produzieren. Das wäre doch mal ein Traum für jeden, oder?
        Das ist garnichtmal soweit hergeholt. Leica hatte schonmal eine frei kombinierbare Tele-Linsen Option für die R, das APO-Telyt Modulsystem. https://www.l-camera-forum.com/leica-wiki.de/index.php/Leica_R-Superteleobjektive

      • hallo ingo, das sind nicht alles meine wünsche. ich versuchte eher eine allgemeine übersicht zu schaffen, was man vermissen könnte. ich wünsche mir da eher das 90mm f2.8 und das 50-200mm f2.8-4. der rest ist dann eher zur vervollständigung. sollte es kein 50-200er geben, könnte ich mich auch mit einem 70-350er zufrieden geben. das 100-400 ist mir zu groß und zu schwer. günstig im verhältnis zu kleinbildoptiken ist es auch nicht gerade. am ende würde es zu viel in der ecke liegen. dafür ist es auch wieder zu schade.

  • Da Olympia im Homeland vor der Tür steht, wird es wahrscheinlich eine professionelle längere Brennweite werden, die an der ebenfalls neuen XT4 zur Höchstform aufläuft. Das gibt´s dann aber nicht im Schnäppchenmarkt. Die Frage bleibt nur, wieviele Profis bei der Olympiade darauf anspringen. Da muss man schon ein gewisses Risiko eingehen, wenn man seit Jahren erfolgreich mit Canon und Nikon gearbeitet hat. Jetzt aber bitte keinen Diskussion über die Mitbewerber losbrechen:-))
    Als Zoom wünsche ich mir ein Pendant zum Sigma 18-35 mit hoher Lichtstärke ohne Stabilizer aber gut nutzbarer Offenblende. Das würde die wichtigen Brennweiten im Reportagebereich abdecken.
    Und last but not least kann das 35mm 1.4 eine mechanische Überarbeitung vertragen.
    Lassen wir uns von der Innovationskraft der Fuji-Ingenieure überraschen…

  • Ich würde mir ein 70-300 oder 80-350 wünschen, welches relativ kompakt gebaut ist und sich im Idealfall mit einem Telekonverter kombinieren lässt. Das 100-400 hatte ich bereits und es ist wegen Größe und Gewicht oftmals daheim geblieben.
    Ansonsten eine neue Version vom 60er Makro mit mind. 1:1 Abbildung und Innenfokussierung.

      • Das würde meinen Wunsch auch treffen 😀 außer die 300mm.

        Ich habe das 23er,35er und 56er apd. Von der Bildqualität sind alle gut, aber der AF und die Mechanik darf überarbeitet werden. Die Bildqualität könnte gesteigert werden, gerade um der Konkurrenz aus VF etwas entgegenzusetzen.

        Bei dir?

      • maratony, bei deiner aufzählung, das 35er habe ich und bin sehr zufrieden damit. das 23er steht auf meiner wunschliste, sofern vorher kein 27mm f1.4 kommt.

        für dieses jahr wünsche ich mir als neuerscheinung ein xf 50-200mm f2.8-4.0 lm ois wr mit option zur verwendung der konverter. alternativ ein 70-350mm f4.5-6.3 lm ois wr. das brauche ich für ende juli 2021.

        neben dem 27mm f1.4er könnte ich mir ein 90mm f2.8 wr als verlängerung der f2.0 wr-reihe vorstellen. das müsste aber nicht schon dieses jahr sein.

        überarbeiten könnten sie gerne das 60mm f2.4 mit einem macro-schalter um den autofokus bei nicht-makro-einsätzen zu beschleunigen.

      • Also ich arbeite ja vorzugsweise mit festbrennweiten, daher bevorzuge ich diese. Allerdings fände ich ein lichtstarkes 50-200 schon gut, aber dann kommt es auf den Preis an. Denn zu billig schlägt sich ja auch meist in der Qualität nieder.

        Ich finde es gut dass man bei Fujifilm bislang kaum Kompromisse bei der Bildqualität machen musste. Die Linden sind alle ziemlich gut. Der AF ist da die größte Schwachstelle bei einigen.

        Ich würde mich auch für ein 18mm f2 MII freuen. Zusammen mit einer XPro3 wäre das die Kamera für mich. Denn eine X100V ist zwar interessant, aber ich bin weder ein Fan von der Größe, noch vom kleinen Sucher und der Brennweite. Ich hatte die XPro2 und das 18er und das ist eine gute Kombo. Allerdings ist die Geschwindigkeit echt lahm. Das kann ich mir in 2 Jahren gut vorstellen, am liebsten unter 2K.

      • auf das 18mm f2.0 mkii wartete ich auch schon. aber als das 16mm f2.8 herauskam, war mir das lieber. kaum größer und mehr weitwinkel. dazu macht es ein gutes bild, mit schnellem af, wr und das für ein schnäppchenpreis. seither habe ich dieses mit dem 27mm f2.8 immer in meiner nähe.

        ja, zu billig sollte das 50-200 nicht sein. spätestens beim konverter würde das zu sehr ins gewicht fallen. das panasonic leica 50-200 hat mich auf den trichter gebracht. mit der gewünschten leistung darf das auch gerne in der preisklasse sein.

      • ich dachte der EVF ist der gleiche wie bei der xpro3? der ist doch schon recht groß.
        am liebsten hätte ich ein 23er f.0.95 in kompakter bauweise ohne af

      • Moin. Die Suchervergrößerung bei der X100V ist 0.52x und der XPro3 0.66x.

        Mit AF wäre es meine Linse 😀

        Hätte mich auch über das mittlerweile verstoßenen 33mm f1 gefreut 😀

      • das 33mm f1.0 sollte ja schon sehr groß und schwer werden. es wäre aber interessant gewesen, ob es bei einer anderen normal oder weitwinkelbrennweite zwischen 33mm und 23mm möglich gewesen wäre.

  • Das ist jetzt wirklich amüsant zu lesen; die Fuji-Fotografen wollen Teles jenseits der 200 mm, aber dafür möglichst nichts zahlen. Okay, verstehe ich vollkommen.

    Gestern: War in einem NSG Vögel fotografieren mit meiner D500 und dem 200-500 Nikkor drauf. Spricht mich ein Fotograf an, bewaffnet mit einer Fuji X-t2 und einem 100-400er drauf. Hat ziemlich verzweifelt ausgesehen, der Junge, hat neidvoll auf mein Tele geguckt und mich ausgequetscht betreffend meiner Nikon-Ausrüstung, wollte alles wissen über den AF-C und die Treffsicherheit. Ich habe ihm zwar noch gesagt, dass die X-t3 oder die folgende x-t4 wahrscheinlich besser wären, aber der ist mit seinem Equipment dermassen unzufrieden, dass er ziemlich sicher auf Nikon oder Canon umsteigen wird. Tja, Praxis ist halt was anderes als Theorie.

    Na, und was hat Fuji noch? Genau, ein 2/200, was kostet das doch gerade, 4 oder 5 Mille? Und sonst? Richtig, nichts! Nicht mal ein billiges 70-300, einfach nichts … gut, bis vor kurzem konnte ja auch der AF-C der Kameras nicht wirklich überzeugen.

    Ich sags ja immer, bei der schnellen Fotografie sind Canon und Nikon immer noch das Mass aller Dinge, Sony auch im Amateur-Bereich.

    Aber nichtsdestotrotz, ich bin wirklich gespannt, ob es Fuji schafft, in den nächsten Jahren mal ein Tele zu bringen, das man auch bezahlen kann.

      • @Mirko
        Nichts Persönliches, aber müssen es immer diese (saublöden) Emojis, die vorwiegend verballlimitierte Jugendliche benutzen, sein. Kann man das nicht mehr mit (freundlichen) Worten sagen? Wie gesagt nur eine Anregung! Du bist doch in einem Alter in dem man noch richtig schreiben und lesen gelernt hat.

    • Ich fotografiere allerdings sehr langsam, sodass ich überhaupt keine Probleme mit dem AF habe, aber ein preiswertes Tele ab 400mm (würde es natürlich auch geschenkt nehmen) hätte ich schon gerne. Vielleicht würde ich ja sogar 800 Euro zahlen.

    • Eben, Ben,

      bei Nikon habe ich das Nikkor 70-300 mit top BQ und AF (ca. 300 Euro), zudem hat man in der von dir genannten Preisklasse die beiden 100-400 von Sigma und Tamron (beide je 1200 g).

      Ich habe auch immer ein Tele in den Alpen dabei, und zwar nicht nur für das Steinwild, da spielt der AF auch nicht eine so grosse Rolle, da die Tiere eher träge sind, sondern auch für die Landschaftsfotografie. Und da reicht wirklich auf ein günstiges Tele wie das 70-300 mit der Lichtstärke 6.3. Bei der Bergfotografie abgeblendet auf f8 ist es knallscharf, mehr braucht es nicht.

      Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso Fuji nicht endlich mal so was liefert!

    • Rolf,

      NSG soll wahrscheinlich Naturschutzgebiet bedeuten. Da geht man schon mal nicht bewaffnet rein. Verzweifelt kann auch daran liegen, dass Du ihn zugetextet hast. Fototips konntest Du auch nicht geben,
      weil Dir das Fuji-System nur vom Hörensagen bekannt ist. Dann hast Du ja mit Sicherheit Punkte gesammelt mit dem „Fullframe“ Telezoom: Riesending und nur €1.149,00 (Mediamarkt alles mus raus!).
      Und zum Thema Praxis: da kannst Du auch wenig beisteuern, weil Du ja keine aktuelle Nikon im Einsatz hast.
      Zumindest wissen wir jetzt, dass Fuji-Besitzer verzweifelt und unzufrieden neidvoll auf das Equipment derjenigen schauen, die mit richtigen Kameras im Naturschutz rumtrampeln…
      Das eigentliche Thema waren aber die neuen Fuji-Objektive, die nicht in den nächsten Jahren sondern 2020 kommen werden.

      • Matthias,

        ich versteh ja deinen Frust. Bist übrigens ein schlaues Kerlchen, NSG heisst tatsächlich Naturschutzgebiet. Und man kann tatsächlich auch mit Kameras Fotos „schiessen“, und nicht nur mit Gewehren und scharfer Munition auf Tiere losgehen. Ersteres ist tatsächlich auch in NSG erlaubt, habe extra noch recherchiert, damit ich hier keinen Senf erzähle.

        Tatsächlich war es so, dass der Fujifotograf auf mich zugekommen ist und mein Equipment gleich erkannt hat, was für mich heisst, dass er sich schon vorher mit der Nikon beschäftigt hat. Ich wollte ihn ja eher zur X-t3 oder 4 hinlocken, aber davon wollte er nichts wissen. Als ich ihm dann noch meine Bilder der Mittelmehrmöven im Flug gezeigt habe, die ich kurz zuvor geschossen hatte, war er vollends weg. Der kauft eine Nikon, das garantiere ich.

        Ich habe zwar nicht die aktuellste Nikon APS-C, aber immer noch die beste in diesem Bereich. Ob es das 200-500 im Mediamarkt gibt, weiss ich und interessiert mich nicht. Was ich allerdings weiss ist, dass das Tele eines der besten und preiswertesten Teles ist, das Nikon je gebaut hat. Und was ich auch weiss, dass auch Fuji Kameras und Objektive bei den Discountern verscherbelt werden, wie alle anderen auch.

        Tja, die Kommentare zeigen aber eben auch, was die Fuji-Fotografen wollen, und das sind eben bezahlbare Teles, und sie hätten sie gerne schon 2020, und das ist das Thema, und leider ist Fuji nicht willens, zu liefern, wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren nicht.

        Aber nochmals, ich verstehe deinen Frust sehr gut.

      • Danke Rolf,

        allerdings solltest Du mitgekriegt haben, dass ich auch Nikon habe. Warum soll man da frustriert sein ? Nur weil Nikon mit nativen Z-Optiken nicht in die Pötte kommt ? Da gibt es doch andere Probleme auf diesem Planeten.
        In diesem Artikel geht es aber darum, welche 4 XF-Objektive Fuji dieses Jahr noch in den Regalen aufschlagen lässt (heisst im Original hit the shelves). Und jetzt kannst Du Deiner Phantasie freien Lauf lassen….

      • Rolf, der Fujityp hatte wahrscheinlich keine Ahnung. Die Optik ist schon ne feine Sache und zumindest meine Fujis sind sehr flott mit dem AF. Keinerlei Probleme damit. Allerdings, wie gesagt, fotografiere ich selten sich schnell bewegende Objekte. Aber wenn man sich mal anguckt, wie Sportfotografen, die Fuji nutzen, doch offensichtlich ganz zufrieden sind mit den Ergebnissen des 100-400 gehe ich mal davon aus, dass das Teil auch da seine Sache gut macht. Das Objektiv ist toll, nur der Preis ist mir zu hoch für die paar Mal, die ichs brauche. Für die Hälfte würde ich es kaufen. Von daher meine Anregung an Fuji über ein XC in ähnlicher Kategorie nachzudenken oder eben vielleicht einen Telekonverter, der an das 55-200 passt. Das habe ich ja schon. Für mich ist das nun insgesamt überhaupt kein Grund, mich einem anderen System zuzuwenden. Es wird immer Leute geben, die mit einem bestimmten System nicht klar kommen. Wenn der Mensch lieber Nikon möchte, dann soll ers halt kaufen. Die Wirtschaft freut sich und vielleicht auch der Käufer des gebrauchten Fujiequipments. Ich würde ihm die Optik sofort für 1000 Euro abkaufen, sofern sie technisch noch im Originalzustand ist.
        Ich persönlich hätte auch gar keine Probleme damit, bei Bedarf mehrere Systeme zu nutzen, die sich ergänzen. Jeder nach Lust und Laune und nach seinen Bedürfnissen.
        Dabei, dass Fuji noch Lücken im Objektivportfolio hat, gehe ich gerne mit. Da werden die auch hoffentlich drüber nachdenken.

      • Also 1420.-€ für das 100-400 ist jetzt ja nicht wirklich teuer und das Objektiv hat eine Recht gute Beurteilung. Für die im Vergleich geringe Anzahl von Objektiven, die im Vergleich zu Canon, Sony oder Nikon verkauft werden ist das ein sehr guter Preis. Wusste gar nicht dass Fuji Fotografen so knapp kalkulieren müssen. Dachte das wären eher die „coolen“ und eher gutbetuchten „Knipser“.
        https://www.digitec.ch/de/s1/product/fujifilm-fujinon-xf-100-400mm-f45-56-r-lm-ois-wr-objektiv-5678784

      • Joe, ich kaufe lieber bei deutschen Händlern, wegen Garantie und Reklamation, wenn mal was ist. Aus der Schweiz dürften noch Einfuhrsteuer und Zoll drauf kommen. Dann liegts auch beim Preis der Händler bei uns. Hier steht der günstigste Preis bei Idealo z. Z. bei 1690 Euro ohne Telekonverter.
        Ja, da hast du wieder was dazu gelernt, auch Fujinutzer sind nicht immer reich und einige davon müssen sich genau überlegen, wie viel sie für ihr Hobby ausgeben können.

      • Das 200-500 mm Nikkor ist tatsächlich das zweitbeste Telezoom jenseits 200 mm, das Nikon je angeboten hat (Nr.1 ist das 4/180-400 mm +1.4x).
        Nur hat Nikon ja da bisher auch nie etwas überzeugendes geboten, weder 80-400 mm, noch 70-300 mm oder auch nur 200-400 mm haben sonst wirklich gut überzeugt.
        Und das 5.6/200-500 mm ist schwer, lang, kopflastig, hat einen allenfalls flotten AF und verträgt sich nicht gut mit Konvertern und bietet sich daher auch am besten mit der D500 an.

        Das Fujifilm 100-400 mm macht mechanisch einen etwas einfacheren Eindruck, ist aber bei 400 mm OffenBlende mindestens vergleichbar und verträgt Konverter gut, ist leichter und an einer X-T3 auch im AF schneller als das 200-500 mm – bei weniger Gewicht und mehr Handlichkeit – klar es fehlen ja auch 100 mm Brennweite.
        Ich finde den Preis nicht überzogen, schon gar nicht mit Konverter. Und wer billiger will muss eben zu „billigen“ Marken wechseln.
        Was Fuji im Telebereich braucht:
        4.0/335 mm (um Wirkung eines 5.6/500 mm zu erreichen)
        5.6/600 mm
        4.5/50-300 mm

        (Nikon dagegen verpennt bisher den Tele-Bereich komplett, nicht nur bei Z, sondern auch mit den zu schweren F-Linsen, die mindestens eine Generation hinter Canon, Sigma und Sony liegen).

      • @Cat
        Ich habe auch nirgendwo gesagt, dass das XF 100-400 zu teuer sei. Es ist halt nur mir zu teuer und was ähnliches in XC würde mir reichen. Wenn ich irgendwann mal das XF zum Schnäppchenpreis bekomme, ists nicht ausgeschlossen, dass ich es dann auch kaufe. Das mit dem Geld ist ja relativ. Wenn ich die nächsten 3 Jahre noch überlege, muss ich auch nicht mehr so darauf achten und kann auch mal finanziell sündigen. 😉
        Aber wenn ich ehrlich bin, würde ich, wenn ich das Geld hätte, mir erstmal das 8-16 holen. Dann könnte ich einige meiner vorhandenen Objektive verkaufen.

      • Ben,

        ob der Typ eine Ahnung hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen, immerhin hat er mir aber ein gutes Bild einer Rohrdommel gezeigt, und da scheitern die meisten Fotografen schon daran, so einen Vogel überhaupt zu finden!

        Was mich aber bei Fuji extrem stört, ist, dass offensichtlich kein Fremdhersteller Objektive bringt für das XF-Mount, und Fuji selber findet es anscheinend auch nicht nötig, mehr Teles zu liefern. Das führt dazu, dass bei den 100-400ern z.B. das Fuji-Objektiv massiv teurer und auch noch schwerer ist als die entsprechenden VF-Objektive von Tamron und Sigma. Spannend, oder? Auch das 80er Makro ist total überteuert (1100) gegenüber dem Sigma 105 mm VF (400) und dem Tamron 90 mm VF (785), letzteres ist sogar noch 140 g leichter. Rechne!

        Bei Nikon (und Canon) hat man die Wahl; entweder die Originalobjektive, oder jene von Tokina, Tamron, Sigma und Zeiss. Diese Wahl hat man bei Fuji nicht, ausser den paar Exoten, darf dafür aber gesalzene Preise zahlen. Ob die Objektive den Preis aber auch wert sind, ist mehr als zweifelhaft.

      • Matthias,

        ich weiss, dass du eine D700 gekauft hast. Und was ich mir von Fuji wünschen würde, wenn ich damit fotografieren würde, geht schon aus meinen Texten hervor:

        – ein 200-500
        – ein 70-300, leicht und günstig wie das Nikkor, im Klartext, ca. 400 g und nicht mehr als 350 Euro
        – ein bezahlbares 300 f2.8 wäre noch toll, aber das traue ich Fuji ehrlich gesagt nicht zu

      • @Rolf Carl

        In vielen deiner Aussagen hast du schon Recht. Fuji blockt Fremdhersteller ab, indem es seine Steuerprotokolle nicht preisgibt. Ich denke, weil Fuji genau weiß, dass man das Geld vor allem mit Objektiven und nicht so sehr mit Bodys verdient. Diesen Markt möchten sie so lange es geht unter eigener Kontrolle behalten. Alles, was es dazu gibt, ist von den Fremdherstellern selbst heraus getüftelt, wie z. B. bei den aktiven Objektiven von Viltrox. Bei den Zeissoptiken weiß ich es nicht so genau, aber die werden ja glaub ich auch nicht mehr hergestellt. Bei den Adaptern von Canon EF ist es eben auch so. Allerdings gibt es sie und das ist für alle Fuji-X-Nutzer natürlich schon mal nicht schlecht, nochmal zusätzlich eine Möglichkeit zu haben, die Lücken im Fujisystem ein wenig auszugleichen. Für Leute wie mich, eigentlich ganz ideal, weil ich da günstig zu Möglichkeiten komme, die bei Fuji noch nicht vorhanden oder zu teuer sind. Noch besser ist die Sache natürlich für Leute, die schon EF-Optiken besitzen oder außerdem noch eine Canonschiene weiter betreiben. Das ist halt bei mir nicht der Fall. Ich scheue mich deshalb auch etwas davor, Canonobjektive extra für meine Fujis zu erwerben. Jedenfalls gäbe es die Alternative, wenn ich sie unbedingt bräuchte. So abgeschottet wie oft vermutet, ist das Fujisystem also nicht.
        Der Ansatz Fujis, das X-System zu protektionieren, erfordert aber eben auch, die Wünsche der Kunden nicht allzulange zu ignorieren. Ist halt nur die Frage, mit welchen Objektiven man die meisten Interessen möglichst umfassend bedient. Da ist das 100-400 ja schon mal nicht schlecht für sehr viele Leute, die sich etwas Telemäßiges wünschen. Mehr darf aber gerne dazu kommen.

      • Hallo Rolf,
        leider wirkt der Kommentar, auch wenn es sachlich beschrieben ist, wie eine Stichelei gegenüber Fujifilm. Mal wieder. Das du die Firma nicht leiden kannst hast du ja zur genüge bereits kundgetan.

        Ob deine Geschichte so passiert ist oder nicht will ich gar nicht debattieren. Könnte aber durchaus was dran sein. Die XT2 ist im Bereich der Sport und Actionfotografie nicht das non plus ultra. Aber dennoch hat sie einen flotten und brauchbaren AF, zusammen mmit dem 100-400mm hat man eine gute Kombination. Vorallem durch die Möglichkeit der Individualisierung der Kamera und der Linse. So könnte man auch die Fähigkeiten deiner Bekannstschaft in Frage stellen, entsprechend mit der Kamera arbeiten zu können.

        Aber warum es ja eigentlich geht, sind die neuen Objektive. Du bemängelst die vorhandenen Telelinsen. Aber insgesamt hat man hier bereits einiges im Programm – 55-200mm/50-230mm/50-140mm/100-400mm/200mm. Ich denke diese Basis ist für die knapp 9 Jahre die Fujifilm auf dem Markt ist ganz ok, auch wenn es in der nächsten Zeit mehr in die Breite und besser in der Spitze sein sollte.

        Preise bei Fujifilm…Ich persönlich halte die Preise von Fujifilm nicht für zu teuer. Vielmehr halte ich sie im Vergleich zur Konkurrenz für relativ günstig. Das es keine Dritthersteller gibt kann man bemängeln, aber das liegt nicht an Fujifilm. Ich finde es korrekt das man die Protokolle nicht rausgegeben hat. Sony hat sich damit nicht nur einen gefallen getan.
        Sie stehen zu ihrer Linie und das ist etwas gutes. Mit Fujifilm verbinde ich gute Qualität zur moderaten Preisen, es gibt keine Produkte die nach unten absacken, allewurden mit Bedacht auf den Markt gebracht.

        Ich halte die Diskussion für unnötig, weil am Thema vorbei. Fujifilm orientiert sich wie kein anderer Hersteller an den Wünschen der Kundschaft. ich denke auch hier werden sie zuhören und Antworten liefern. und wie immer wird das nicht jedermanns Geschmack treffen.

  • Ich finde optisch muss an den alten objektiven gar nix gemacht werden, weil kleine Unzulänglichkeiten manchmal den Charme ausmachen. (Ich spreche vom 35 1.4…)
    Sie sollten nur den alten lauten und langsamen Autofokus gegen einen modernen tauschen.

  • Allgemein würde es mir gefallen wenn Fuji ein paar „Kreativ Objektive“ anbieten würde, so war doch die Bildsprache eine völlig andere wenn man zum Beispiel das Fujinon 55/1.8 mit dem 55/2.2 vergleicht. Hätte nichts dagegen wenn Fuji ein Objektiv bringt mit den Eigenschaften eines Primoplan 75/1.4 ( hoffe mal das der Verkauf endlich mal durchstartet )

    • hallo mirko, ich habe die mal ge-flickr-t. 😉 das primoplan 75 f1.4 habe ich nicht gefunden. dafür aber das 75 f1.9, welches ein unglaubliches bokeh macht. mit farben wird es sehr wild und lenkt komplett vom fokus ab. spannend, wenn man das wünscht.

      dann fand ich noch das primoplan 58 f1.9. das gefällt mir. bis in die bildecken bleiben die blendenkreise rund. kein halbmond, keine eier. sowas habe ich noch nicht oft gesehen. das fujinon 55mm f2.2 kommt da auch sehr nah ran.

      ich kann mir kreativobjektive sehr gut vorstellen. vielleicht bringt mayer optik görlitz ja nochmal sowas raus. das aktuelle 58 f1.9 haut mich da nicht so aus den socken.

      • Daniel, danke Fehler meinerseits…natürlich f1.9 👍 Das alte 75mm ist äußerst selten zu bekommen und von daher sau teuer für so einen alten Schinken, auch die Preise für das 58mm sind mittlerweile ganz schön gepfeffert. Eigentlich wollte MeyerGörlitz im Januar mit dem Trioplan 100 wieder durchstarten, dann sollte im Monatsabstand das Trioplan 50, Lydith und danach das Primoplan folgen…naja bin gespannt.
        Ja das Fujionon 55/2.2 mag ich sehr und „offen“ steht es zB. dem Trioplan nicht nach (genauso das Fujinon 100/2.8) nur wenn man abblendet wird es eben „eckig“ (Blende)

      • das 58mm juckt mir jetzt in den fingern. da war scheinbar meyer görlitz eine der firmen nach der wiedervereinigung die man zu schnell aufgab, wenn ich das objektiv (die bilder) sehe. durch sowas können obmektive auch ohne f1.2 zur legende werden.

    • Mirko,

      das siehst Du richtig. Massenware, ich meine Objektive in den üblichen Standartausführungen gibt es wie Sand am Meer, Sonderbrennweiten eher sehr wenige.

      Liegt vielleicht daran das erstens der „Geiz ist geil“ um sich gegriffen hat und zweitens an der irrigen Meinung das jeder Effekt im Photoshop nachgeahmt werden kann.

      Gerade wo die Kamera interne Signalverarbeitung in die Objektiv Charakteristik massiv eingreift wären „spezielle“ Eigenschaften für Sonderlinsen ein Klacks!

      • Alfred,
        wie gesagt bin ich ja in mehreren Gruppen aktiv, in der 7A Gruppe ist jemand unterwegs der zB ganz fantastische „Skater Aufnahmen“ mit seinen Fisheye macht. Ein Fisheye ist ja sehr speziell aber so ein XC 8mm für vielleicht 380€ wäre mit Sicherheit kein Ladenhüter. Ich selber habe dieses von Samyang und für „hin & wieder“ kann ich mit den aufgerufenen Preisen gut damit leben aber verstehe nicht warum man den Markt den anderen überlässt, mir ist es letztendlich egal ob zB MeyerGörlitz oder Fuji mein Geld bekommt.

    • hallo sebastian, ein 12mm f2.8 und ein 90mm f2.8 als pancake wäre zwar sehr nett, sehe ich aber nicht kommen. das liegt bei dem 90mm an dem verhältnis zum brennpunkt und dem auflagemaß. der brennpunkt muss 90mm vor dem sensor liegen. der sensor liegt 17,7mm hinter dem bajonett. das heißt das objektiv muss wegen des brennpunktes und der lage des bajonetts, mindestens 72,3mm lang sein um mit der ersten linse den brennpukt erreichen zu können. das wäre mit einer art konverter zwar kürzer umsetzbar, aber bei konvertern leidet bisher immer die bildqualität.

      mit dem 12mm sieht das etwas anders aus. hier hast du den brennpunkt hinter dem bajonett. wie weit man in das bajonett eingreifen kann ohne gegen den verschluss zu stoßen weiß ich nicht. gehen wir mal davon aus, daß der verschluss in dem bereich des brennpunktes liegt. das bedeutet, daß wir den brennpunkt künstlich umwandeln müssen. das geschieht durch eine komplizierte linsenkonstruktion/-zusammenstellung. das wird dir ein optiker sicher besser erklären können als ich. ich fürchte aber viel kompakter als das 12mm f2.0 von samyang dürfte schwer werden.

      eine weitere alternative wäre eine konstruktion ähnlich des leica 90mm f4.0 macro. da müsste man das objektiv beim nutzen immer ausfahren (mechanisch oder elektronisch).

      grundsätzlich gefällt mir der gedanke aber auch sehr. allein schon wegen der packmaße.

  • ach… man darf sich was wünschen?
    ok:
    – 23 mm f/1.2
    – 35 mm f/1.2

    ähhh… mehr bräuchte ich schon nicht mehr. Alles andere ist vorhanden 😉
    und lasst eure wünsche mit den schrottigen Tele-Dinger weg. Ein 55-200er gibt es schon. Und wenn ihr mehr Tele braucht, dann nimmt euch MFT

  • laut fujirumors wurde jetzt bestätigt, daß die x-t4 das gleiche display erhalten soll wie die x-t200. dann wird sie es ganz sicher nicht werden.
    ich weiß, daß immer viel gemeckert wurde, daß ein solches display verbaut werden soll. aber ich glaube auch, daß viele bei fuji sind, damit sie sich sowas nicht antun müssen. in meinen augen ist es schrott. es gibt viel bessere lösungen, wie es panasonic mit der s1h gezeigt hat.

    • …es wurde auch bestätigt das die XT4 ohne 6K kommt aber weiterhin mit D Pad…also bis jetzt geht mir die Neue total am A…vorbei. Laut Fuji gute Verkäufe bei Pro3 und GFX bei rückläufigen Markt und dann bringen sie scheinbar nur ein „laues“ Lüftchen

      • mirko, das steuerkreuz ist mir ja recht. das ist noch ein lichtblick bei dem anderen nonsens. hätten die das bei der x-t4 auch noch gestrichen, hätte ich jetzt schon ernsthaft einen wechsel angedacht. aber so gibt es ja noch hoffnung. jetzt überlege ich mir ob es die x-t3 oder die x-t1 wird. die x-t3 wegen des autofokus und die x-t1 wegen kompaktheit, gewicht und sie ist die schönste der t-reihen.