Fujifilm Kameras

Fujifilm: Datum für die nächste Präsentation steht fest

Das Datum für die nächste Fuji Präsentation steht fest, laut einer verlässlichen Quelle werden am 2. September 2021 neue Produkte vorgestellt.

Neue Mittelformatkamera: Fuji GFX 50S Mark II

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Fujifilm mit der GFX 50S Mark II eine neue spiegellose Mittelformatkamera in der Mache hat. Diese Kamera soll zum Preis von lediglich 3.999 Euro auf den Markt gebracht werden, zusammen mit dem ebenfalls neuen 35-70mm Objektiv werden voraussichtlich 4.499 Euro fällig werden. Das haben in den letzten Wochen verschiedene Quellen berichtet. Sollten sich diese Angaben bewahrheiten, wäre das ein ziemlich attraktiver Preis für eine kompakte Kamera mit Mittelformatsensor und 5-Achsen-Bildstabilisator.

Präsentation am 2. September 2021

Nun scheint endlich ein konkretes Datum festzustehen, an dem Fujifilm die neue GFX 50S Mark II sowie das neue 35-70mm Objektiv präsentieren möchte. Die Webseite Fujirumors berichtet nämlich, dass Fujifilm am 2. September 2021 eine große Präsentation abhalten wird. Diese Information stammt von einer zuverlässigen Quelle und auch wenn das Event bisher nicht ausdrücklich mit der GFX 50S Mark II in Verbindung gebracht wurde, dann ist doch davon auszugehen, dass es bei der Präsentation (ausschließlich?) um diese neue Kamera gehen wird.

Im Übrigen soll die GFX 50S Mark II dann auch schon im September in den Regalen der Händler zu finden sein. Das ist aktuell bei den ganzen Lieferengpässen ja keine Selbstverständlichkeit, dass eine neue Kamera nach der offiziellen Präsentation auch zeitnah verfügbar ist.

Bis zum Ende des Jahres erwarten uns also noch einige spannende Kamera Neuheiten. Zusätzlich zur GFX 50S Mark II sollen nämlich auch die Nikon Z9, die Canon EOS R3 und möglicherweise auch die Sony A7 IV vorgestellt werden. Wobei man bei der A7 IV zumindest befürchten muss, dass die Präsentation auch ins Jahr 2022 rutschen könnte.

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Mirko

schön würde ich es finden wenn Fuji zum Jahresabschluss noch ein großes Update raushauen würde und die Filmsimulationen auf einen Stand bringt, mit der XH2 wird nächstes Jahr wohl ein neuer Sensor an den Start gehen

Rolf Carl

Obwohl das ein unglaubliches Angebot für heutige Zeiten ist, würde ich mich dennoch für eine R5 entscheiden, da ist für den Preis der Adapter inklusive und die Folgekosten sind überschaubar.

Alfred Proksch

Da halte ich mich ausnahmsweise raus. Der Preis ist zwar sehr interessant aber eine Kamera für ALLES wird die Fuji GFX 50S Mark II trotzdem nicht werden.

Dafür sind die Vollformat Kameras gemacht da muss ich Rolf Carl zustimmen.

Mirko

Alfred, will weder die Eine noch die Andere. Es macht Spaß mit der GFX zu fotografieren und über die Qualität der Aufnahmen muß man nicht diskutieren aber so ein Teil will auch bewegt werden inkl. Optiken und da habe ICH ja gar keinen Bock mehr drauf. Vielleicht bringt Nikon noch eine Retro im FX Format (hätte ich Lust drauf) aber ansonsten darf es für mich „klein und leicht“ sein

Alfred Proksch

Servus Mirko

ist für mich nachvollziehbar, es kommt auch kein aber von mir. Wenn ich das Mittelformat in der Natur dabei habe bedeutet das immer mehr Volumen und Gewicht, außerdem beschränke ich mich schon freiwillig auf zwei Objektive weil der Jüngste bin ich auch nicht mehr. Wie Du schreibst, die Bildqualität entschädigt mich für diese Unannehmlichkeit.

Es hat zu analogen Zeiten von Fuji eine 4,5x6cm Kamera zum aufklappen gegeben. So eine digitale „GF-100-Klapp“ wäre ein Traum zum mitnehmen!

joe

Rolf, die R5 ist tatsächlich eine tolle Kamera, dennoch hoffe ich aus Wettbewerbsgründen, dass deine nächste wieder eine Nikon wird, denn ich will kein Duopol von Sony und Canon.

Rolf Carl

joe, vermutlich wird meine nächste Kamera wieder eine Nikon. Ein Kollege, er fotografiert hauptsächlich Vögel, hat eine R5 gekauft und ist total begeistert, auch mit Adapter und seinem 4/500 daran.
Mich macht vor allem auch dein 100-400er gluschtig. Ich habe soeben festgestellt, dass bei meinem Tamron die Naheinstellgrenze “nur” 1.5 m ist (beim Sigma 1.6 m) und nicht wie bei deinem 0.98 m. Mit dem Tamron kann ich z.B. Libellen schon schön gross abbilden, aber das Canon wäre nochmals eine enorme Steigerung.

joe

Rolf, falls es dich wirklich zu Canon ziehen sollte, das EF 100-400mm/4.5-5.6 L II ist wirklich super (aber nur Version II), habe es für 950.-CHF gebraucht gekauft (Preise liegen üblicherweise zwischen 1000.- und 1300.-) und bin mehr als zufrieden. Wegen der genialen Makrofunktion bin ich ernsthaft am Überlegen, ob sich für mich das RF 100mm/2.8 Makro wirklich lohnt, denn auch das 35mm/1.8 (17cm Naheinstellgrenze), als auch das 28-70/2.0 (38cm Naheinstellgrenze) sind für mich zusammen mit eben diesem 100-400 bis jetzt mehr als ausreichend. Auf Bergwanderungen nehme ich nur noch das 35mm und das 100-400m mit, die decken alles ab was man draussen fotografieren will.

100carat

“… ob sich für mich das RF 100mm/2.8 Makro wirklich lohnt, denn auch das 35mm/1.8 (17cm Naheinstellgrenze), als auch das 28-70/2.0 (38cm Naheinstellgrenze) sind für mich zusammen mit eben diesem 100-400 bis jetzt mehr als ausreichend.”

Das würde ich an Deiner Stelle von zwei Fragen abhängig machen: 1. Wie oft machst Du Makro-Aufnahmen = wie wichtig sind diese für Dich; 2. Welche qualitativen Ansprüche hast Du an die Makro-Aufnahmen. Ein auf unendlich korrigiertes Objektiv wird bei Makroaufnahmen nie auch nur annähernd die Qualität eines hervorragenden, auf den Makrobereich korrigierten Objektivs erreichen.

Ich kämpfe schon seit Tagen mit mir, ob ich die Bestellung losschicken soll … was mich noch schwanken lässt ist der Preis.

Alfred Proksch

@ 100carat was der Anwender meistens braucht ist ein erweiterter Nahbereich. Der sollte noch aus der Hand funktionieren.

Wenn es an die echte Macro Fotografie geht wird es komplizierter und aufwändiger. Wo da die persönlichen Grenzen liegen das macht den Unterschied wie teuer die Sache wird.

Ein LAOWA 100mm f/2,8 2:1 UltraMacro APO für Canon RF kostet nur 600 Euro. Da man im Nahbereich meistens die Schärfe manuell einstellt fällt der fehlende AF nicht auf. Empfinde ich als einen guten Kompromiss, ansonsten noch viel einfacher und noch preiswert das Canon RF 2/85mm Macro IS STM für 700 Euro, das macht auch schöne Porträts.

Rolf Carl

Alfred, für käme ein Makro ohne AF nicht in Frage, denn ich brauche diesen bei mindestens 98 % meiner Aufnahmen. Nur bei feinen Strukturen oder bei einer Vielzahl von Blütenstempeln ist der AF überfordert, dann bleibt nur noch das manuelle Fokussieren.
Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass in der freien Natur auch ein sehr guter C-AF der Kamera wichtig ist, denn meist hat es etwas Wind und die Motive sind daher oft in Bewegung. Deshalb ist die D500 mein Favorit für die Makrofotografie. Mit einem MF Makro bist du bei solchen Motiven chancenlos, da bringst du kaum scharfe Bilder hin.

100carat

@Alfred Proksch “was der Anwender meistens braucht ist ein erweiterter Nahbereich. Der sollte noch aus der Hand funktionieren.” Da bin ich völlig bei Dir. Makrofotografie ist ein Nischenthema, das nur wenige wirklich ernsthaft betreiben – und noch weniger sind wirklich gut darin. Irgendwann ist dies auch den Hersteller aufgefallen und seither mehren sich die Objektivangebote, die eine für die breite Masse an Anwender völlig ausreichende Qualität und einen brauchbaren Abbildungsmaßstab liefern. Das von Dir genannte LAOWA Makro ist eines von mehreren sehr guten Angeboten im Angebot von Venus Optics. Obwohl ich bis vor kurzem stets manuell im Makrobereich fokussiert habe, würde ich mir heute kein Objektiv mehr zulegen, welches diese Möglichkeit nicht bietet, ebenso wenig würde ich auf eine Bildstabilisierung verzichten wollen. Bei beidem soll das neue Canon ja gerade im Makrobereich noch gewisse Schwierigkeiten haben, die hoffentlich per Software-Update behoben werden. Trotzdem werde ich mir das Objektiv wohl zulegen und selbst mal testen, was möglich ist. Das RF 2/85mm Macro IS STM weist den einen oder anderen Performance-Mangel auf, der mir nicht gefällt. Wenn dann würde ich dort zu dem wirklich fantastischen RF 1,2/85mm greifen. Nur sicher nicht zu diesem absurd hohen Preis. Insofern sehe ich in dem RF2,8/100mm… Weiterlesen »

Rolf Carl

Ich hätte noch eine Anregung aus der Praxis; Libellen im Flug lassen sich z.B. mit einem Makroobjektiv nur sehr schwer realisieren (habe das 150 mm Sigma), weil man zu wenig nah ran kommt, und wenn sie nah sind, kriegt man sie kaum in den Sucher. Das ist mit dem Tele viel einfacher, weil bei schnellen Bewegungen bei einem Abstand von 1 bis 2 m die Tiere einfacher in den Sucher zu bekommen und zu behalten sind. Bei ruhigen Motiven fotografiere ich lieber mit dem Makro, weil ich dann näher herankomme und die Freistellung wegen dem grösseren Massstab besser gelingt. Sehr kleine Motive lassen sich eigentlich nur mit einem Makroobjektiv vernünftig fotografieren.
Unterdessen mache ich es so, dass ich, wenn ich Moor besuche mit verschiedensten zu erwartenden Motiven, einfach beides dabei habe; das Makro und das Tele. Bei einer Bergtour ist das natürlich keine so gute Idee, denn die beiden Objektive wiegen zusammen schon 2.5 kg.

joe

Habe gerade deine Antwort gelesen. Also Makro ist für mich nicht unbedeutend. Ich hatte das EF100/2.8L, habe es verkauft, weil ich ein RF wollte. Danach habe ich mir das RF 35/1.8 und das EF100-400/4.5-5.6L II gekauft und vor allem letzteres überzeugt mich, weil man bei 400mm nicht einmal einen Meter vom Objekt entfernt ist. Das ermöglicht sehr viele Aufnahmen von Insekten, die man bei kürzerer Naheinstellung nicht fotografieren könnte. Gerade Schmetterlinge und Libellen aber auch andere Tiere wie kleine Vögel mögen es nicht, wenn man zu nahe an sie herankommt. Durch die Crop-Möglichkeit bei der R5 sind wirklich sehr gute Aufnahmen möglich. Ich fotografiere auch kaum “totes” oder unbewegliches “Material” und nutze deshalb auch nur sehr selten ein Stativ. Beim Preis hast Du recht, aber wer warten kann ist von Vorteil, ich denke ab Weihnachten oder Anfang nächsten Jahres wird es günstiger. In der Schweiz kostet es Momentan 1’399.-CHF = 1’300.-€, bei 1’199.-CHF überlege ich mir es noch einmal.

Rolf Carl

Ja, du hast recht, mit den beiden genannten Objektiven deckst du einiges ab, und auch das Standardzoom hat eine gute Naheinstellgrenze. Wenn du nicht wirklich kleinere Motive als z.B. Libellen oder Schmetterlinge ablichten möchtest, macht ein Makroobjektiv keinen Sinn. Mit dem Tele hast du noch den Vorteil der grösseren Fluchtdistanz bei Tieren.
Ich war diesen Sommer schon einige Male Libellen im Flug fotografieren, und die Aufnahmen mit dem 100-400er sind besser geworden als mit dem 150er Makro. Letzteres ist allerdings noch etwas besser, wenn sich nichts bewegt, weil der Massstab doch etwas grösser ist.
Zum Canon 100-400 könnte ich mir allerdings auch die 90D gut vorstellen, die soll auch super sein. Aber ich glaube, das ist noch eine Spiegelreflexkamera.

joe

Zitat Mark: … Wobei man bei der A7 IV zumindest befürchten muss, dass die Präsentation auch ins Jahr 2022 rutschen könnte…
Die A7III ist 2021 die 5. meist verkaufte Kamera in der Schweiz und die am meisten verkaufte Kamera mit Wechselobjektiven (also APS-C und KB eingeschlossen), weshalb sollte Sony jetzt, in einer Zeit, wo Chips (nicht die von Chio) sowieso knapp sind, bereits jetzt einen Nachfolger präsentieren, den sie eh nicht liefern könnten? Sony macht in meinen Augen seit gut zwei Jahren so ziemlich alles richtig. Wenn die noch ihre alten Monitore loswerden und full touch bringen und dazu noch das Menü optimieren sind die perfekt aufgestellt, da kann momentan nur noch Canon – einigermassen – mithalten. Also hoffen wir dass Fuji bei APS-C und Nikon im KB weiter Boden gutmachen, damit das kein Privatduell zwischen Sony und Canon wird.

Matthias

Joe,
bei einem Duell kann es durchaus passieren, dass einer von beiden stirbt.
In diesem Fall wäre das dann bestimmt nicht in unserem Sinn…

BEN

Ich freue mich auf den 2. September. Vielleicht nutzt Fuji ja das Event auch für eine Ankündigung der H2.
Die 50SII interessiert mich sehr. Eventuell klappt es ja doch in den nächsten Jahren mal mit der Ergänzung meines APS-C – Systems durch Mittelformat.

100carat

@ Rolf Carl

Libellen im Flug attraktiv ins Bild zu setzen gehören zur Königsdisziplin der Fotografie. Ich habe diese Flugkünstler zu analogen Zeiten lange Jahre mit einer Kombination aus Zwischenringen, 135mm Objektiv und Stabblitzgerät eingefangen und die Ergebnisse in Magazinen publiziert. Denn gerade bei solchen Motiven sind neben der Beherrschung der Kameratechnik vor allem zwei Dinge für gelungene Fotos Voraussetzung: eine genaue Kenntnis des Verhaltens der Tiere und viel Geduld. Für mich macht dies auch einen Teil des Reizes solcher Motive aus, die eben nicht jeder mal kurz gekonnt einfängt und wo ein gelungenes Foto trotz aller neuen technischen Möglichkeiten trotzdem nicht garantiert oder alltäglich ist. Der Weg zum Foto, der kreative Schaffensakt, ist doch ein wesentlicher Teil der Faszination, den “ernsthafte” Fotografie vermittelt – und zwar ganz unabhängig davon, ob wir Libellen, Formel 1 Boliden, Portraits, Landschaften oder Architektur ins Bild setzen.

Rolf Carl

100carat,

das sehe ich auch so, ich finde Libellen im Flug noch schwieriger zu fotografieren als Schwalben und Kiebitze im Flug, und das stellt schon sehr hohe Anforderungen an den Fotografen und die Ausrüstung. Seit einigen Jahren fotografiere ich nun schon Libellen und habe auch schon einige tolle Bilder. Dieses Jahr habe ich es mir zum Schwerpunkt im Sommer gemacht, und es ist doch schon einiges zusammengekommen, vor allem auch im Flug.

Übrigens hast du ja oben geschrieben, dass bei deinen Canon Makros der Stabi im Nahbereich nicht so toll sei. Das ist aber technisch bedingt und normal. Bei jedem Makro ist der Stabi im Telebereich besser als im Nahbereich. Deshalb achte ich immer auf eine ausreichende Verschlusszeit und gehe lieber mit der ISO noch eine Stufe hoch.

Stefan

Gemäss aktuellen Informationen zufolge, soll die neue Fuji GFX 50S II, rein optisch angeblich gleich aussehen wie die GFX 100S. Einen optional montierbaren Winkelsucher wird es daher, wohl bei der neuen GFX 50S II nicht mehr geben. Was ich sehr bedaure. Aber beim angepeilten Verkaufspreis, irgendwie auch nachvollziehbar. Meinerseits würde ich als Kunde einen etwas höheren Verkaufspreis gerne in Kauf nehmen, wenn bei der neuen GFX Kamera, weiterhin ein Winkelsucher verwendbar währe.
Aber ich lasse mich gerne überraschen. Einen kleinen Hoffnungsschimmer besteht bei mir nach wie vor.