Leica Kameras

Leica SL3 Reporter: So soll sie aussehen (Update)

Leica bringt in Kürze voraussichtlich die SL3 Reporter mit olivgrünem Metallgehäuse und kratzfester Oberfläche für professionelle Fotografen auf den Markt.

Update, 6. November 2025:

Da hat uns Leica ja nicht viel Zeit gelassen und die SL3 Reporter kurz nach Veröffentlichung dieses Artikels tatsächlich offiziell vorgestellt. Sie ist ab sofort für 7.200 Euro erhältlich.

Der Wetzlarer Hersteller plant wie erwartet die Vorstellung der SL3 Reporter. Diese richtet sich gezielt an Journalisten und Profis, die unter anspruchsvollen Bedingungen fotografieren. Auf Leicarumors sind nun erste Bilder der neuen Kamera aufgetaucht.

Das markanteste Merkmal ist das olivgrüne Metallgehäuse mit aramidverstärkter Oberfläche, das kratzfest sein soll – da hat sich gegenüber den vorherigen Reporter-Modellen nichts geändert. Für ein dezenteres Auftreten verzichtet Leica auf den charakteristischen roten Punkt und stattet die Kamera mit schwarzen Bedienelementen aus. Im Lieferumfang sollen ein BP-SCL6-Akku, ein USB-Kabel sowie ein Kameragurt enthalten sein.

Technisch bleibt die Reporter-Version der regulären, rund eineinhalb Jahre alten SL3 treu: 60-MP-Vollformatsensor, Fünf-Achsen-Bildstabilisierung und L-Bajonett. Der elektronische Sucher bietet 5,76 Millionen Bildpunkte bei bis zu 120 fps, dazu kommt ein neigbarer 3,2-Zoll-Touchscreen. Videoaufnahmen sind bis 8K in H.265 und Apple ProRes möglich.

Üblicher Reporter-Aufpreis

Mit einem erwarteten Preis von über 7.000 Euro liegt die SL3 Reporter voraussichtlich ein paar Hundert Euro über der Standard-SL3, die für 6.800 Euro erschien. Nach der im Herbst 2022 erschienenen SL2-S Reporter wäre die kommende Kamera übrigens erst die zweite Reporter-Ausgabe in der SL-Reihe, die kam damals mit einem Aufpreis von 300 Euro daher.

Erst vor Kurzem hatte Leica mit der M EV1 für Aufsehen gesorgt, außerdem dürfte unter anderem noch die Q3 Monochrom in den Startlöchern stehen, mit der wir eigentlich schon im Oktober gerechnet hatten. In einer neuen Gerüchteübersicht kündigt Leicarumors die Schwarz-weiß-Kamera für diesen Monat an.

Besonders umfangreich gestaltet sich die Objektivplanung. Für das M-Bajonett soll im Januar 2026 ein Noctilux M 35mm f/1.2 folgen, ergänzt um ein APO-Summicron M 50mm f/2 mit verbesserter Nahfokussierung. Auch neue Safari/Reporter-Versionen in Olivgrün für 35mm und 50mm sind geplant.

Das L-Bajonett erhält aller Voraussicht nach ebenfalls Zuwachs: Ein APO 135mm könnte im Anmarsch sein, dazu kommen möglicherweise ein 85mm f/1.4 auf Sigma-Basis, ein 24mm f/2, ein 105mm und Zoom-Objektive mit 18-50mm sowie 24-105mm f/4.

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Peter Braczko

….mit olivgrüner Lackierung? Da kann ich nur bemerken – HORRIDO – im Wald und auf der Heide….

Red and Gold

Habe mir heute tatsächlich ein nikkor 50mm 1.4d gekauft.

Peter Braczko

Sehr schön, wünsche viele gute Ergebnisse damit……

Alfred Proksch

Von meinen beiden M-Systemkameras bin ich begeistert weil sie im Grunde digitalisierte Analogmodelle sind. Das bedeutet das der Fotograf für alle Einstellungen selbst verantwortlich ist. Genau so möchte ich gerne meine Bilder machen.

Mit der SL3 bietet Leica ein DSLM System mit ausgefeiltem klaren völlig anderem Bedienungsmuster an. Sondermodelle wie das angebotene Reporter Design muss man mögen.

Würde ich mir eine Vollformat DSLM kaufen müssen dann käme zur Zeit aus mehreren Gründen nur die Panasonic LUMIX S1RII in Frage. Nicht weil sie preiswerter ist, sondern weil sie im Gesamtpaket sowie in der Handhabung besser zu mir passt.

Meinerseits muss ich die Modellpolitik Leicas nicht verstehen, erfolgreich ist das Unternehmen damit anscheinend. Verbesserte M Objektive sind mir willkommen, eine M EV1 kommt mir jedenfalls nicht ins Haus. Interessant finde ich das es wieder ein APO 135mm L-Objektiv gibt.

Turmfalke

Wie bitte? Mit andren professionellen Kameras anderer Marken kann man auch alles selber einstellen. Diese Kameras entsprechen immer noch dem Prinzip den analogen Modellen von früher, einfach digital. Habe ich da irgendwas verpasst? Übrigens, habe gerade vor einer Woche einen so “überlegenen” Leica” Fotografen getroffen, der wollte Vögel damit fotografieren, er hat nur geflucht, er könne bis die scharf stellt einen Kaffee trinken gehen. Er holt sich jetzt ein Sony Kamera und verkauft die super teure Leica. Soviel zu Leica, und super, super, ähh super Kamera. 😉 Tja, Status ist halt alles, richtig?

Peter Braczko

Hab`mich köstlich amüsiert! Mit Leica oder Panasonic-Leica ist es auch nicht sinnvoll, zu fotografieren: Draussen vor der Tür, in der freien Natur, was da so alles passieren kann: Kälte, Nässe, Sonnenbestrahlung, saurer Regen, der den Kameralack angreifen könnte…deshalb meine Empfehlung: Die große Ablage “V”. Was das “V” bedeutet? Kleines Ratespiel. Der zweite Buchstabe ist ein “i”…

Wolfgang Thiel

die Kommentare werden immer blöder.

Turmfalke

Was soll an den Kommentaren blöde sein, mal ganz sachlich argumentiert, Käufer X kauft sich eine Kamera für über 7000 Euro, hat zuvor Landschaften fotografiert, möchte aber auch mal Vögel ablichten, sein AF ist aber so langsam, wie dieser Käufer erzählt, das er sich nun überlegen muss nochmals 6000 Euro oder mehr hinzulegen um eine von Nikon, Sony oder Canon professionelle Kamera zu kaufen, die auch schnelle Motive ablichten kann. Ein Kunstmaler hat ja auch nicht nur ein Pinsel vor sich liegen, sondern mehrere, sodass er seinen Ideen Ausdruck verleihen kann, ohne eingeschränkt zu sein! Und die Kamera ist dazu noch eine Schönwetterkamera. Mir entgeht hier wirklich den Sinn der Sache, da können noch die Gläser so toll sein, und dieser Käufer schleppt dann zwei Kameras deswegen herum? Und das im Jahr 2025! Das verstehe ich wirklich, die Philosophie angeblich von Leica nicht! Außer man hat soviel Kleingeld, dass es dann keine Rolle mehr spielt. 😉

Patrick

Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Sie verstehen die Leica Philosophie nicht.

Turmfalke

Klar, dass diese Antwort kommen musste. 🙂 Hauptsache, sie verstehen sie, “glauben” es jedenfalls. 😉

joe

Ich habe noch nicht mit einer Leica fotografiert (ausser mal kurz mit eine Q2) und kenne die SL3 überhaupt nicht, deswegen erlaube ich mir hier kein Urteil bezüglich der Qualitäten. Nur weil man sich Leica nicht leisten kann, ist die Kamera nicht schlecht. Jemand, der sie in wirklich rauem Klima und Situationen verwenden will, wird diese sicherlich zuvor ausprobieren, denn wenn man viel Geld hat, ist man nicht blöder, als jemand mit wenig Geld. Wie sagte meine Mutter bereits in meiner Kindheit “von den Reichen lernst du sparen”! Es heisst zwar, die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln, aber zu Reichtum gehört eben leider auch ein bisschen Cleverness und Intelligenz. Reiche sollte man nicht beneiden oder in Selbstmitleid schwelgen, sondern sich eingestehen, dass man selbst nicht in der Lage ist mehr zu erreichen, weil irgend etwas fehlt, Fleiss, Durchhaltevermögen, Intelligenz, Ideen….am eigenen Unglück sind meistens nicht die anderen Schuld! Amen

Nepomuk Hirrlinger

Schwäne im Flug hat schon mit der ersten SL funktioniert – und das, obwohl ich kein ambitionierter Naturfotograf wie Rolf bin.

Ist halt immer ein Unterschied, ob man was schon in der Hand gehabt hat oder nur vom Hörensagen kennt.

Und Profis können mit jeder Kamera gute Bilder machen. Meist leihen die sich das Equipment auch zusammen, das sie jeweils für einen Auftrag benötigen. Außer die haben ihr eigenes Studio.

Newton hat auch super Bilder auf Polaroid gemacht. Da ist auch gerade eine Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer in München. Die kann ich sehr empfehlen. Gibt auch Führungen.

Rolf Carl

Ja, du hast recht, für Motive wie fliegende Schwäne braucht man noch nicht unbedingt eine spezielle Kamera. Ich habe am Anfang auch schon mit der Nikon D750, die nicht einen besonders guten AF hat, gute Tierbilder hingekriegt. Mit etwas Übung ist Vieles möglich. Wenn man dann allerdings plötzlich Lust auf Hardcore-Motive bekommt, braucht es geeignetes Material, sonst ist man chancenlos. Das war dann auch der Grund, wieso ich auf die D500 gewechselt habe, die ist genau für solche Aufgaben konzipiert.

Der Markt ist ja dermassen gross, dass jeder Fotograf das für ihn passende Gerät findet.

ReDu

…für professionelle Fotografen…. Darf ich die mir als Hobbyknipser auch kaufen, da ich ja kein echter voller Vollprofifotograf bin ??  

Peter Braczko

Einen “echten Vollprofi”, der ausgerechnet mit Leica fotografiert? Nie gesehen…….immerhin ist diese SL-3 bestimmt besser für Fotoaufträge geeignet, als diese M-Sucherknipse!

ReDu

Ja das stimmt, ich habe u.a. auch die Leica SL2 und bin in verschiedenen Fotoclubs. Eine Leica hat da keiner und die 2 Fotografinnen die davon leben haben Fujifilm X-T5 und Nikon Z5, es muß sich ja auch rechnen, sagen sie. Und wenn wir mit den anderen Sportaufnahmen machen bei Events sehe ich bei den anderen auch keine Leica. Zudem ist meine SL2 für Sportaufnahmen auch nicht meine erste Wahl. Da mag ich lieber die R3 oder die Z9.

Peter Braczko

An “ReDu”: Nikon Z9, am letzten Sonntag beim Fußball in Oberhausen bei einem Fotokollegen gesehen: Top-Kamera, hatte selber die Nikon Zf am Auge, aber für mich reicht sie aus, die Zf zieht extrem schnell mit, beim Autofokus und der Geschwindigkeit von 14 Bildern pro Sekunde. Was schrieb die Zeitschrift “PROFIFOTO” über die Nikon Zf: Sie ist im scheinbaren Widerspruch zu ihrem klassischen Retro-Design ein innovativer Technologieträger. Damit ist sie nicht nur für Designliebhaber attraktiv, sondern auch für AKTIVE Fotografen, sei es als Erst- oder als Zweitkamera!”

F. Linden

Steve McCurry, Par Domingo, Frederico Naef, Jason Roman, Dean Blotto Gray, Christof Wolf, Martina Trepczyk, Philipp Reinhard, Andre Josselin, Sebastião Salgado…

Peter Braczko

Steve McCurry (Nikon) die anderen “Berühmtheiten” kenne ich nicht, aber bei Salgado einmal unter Google den Namen eingeben und dann auf “Bilder” klicken, da ist er deutlich mit einer “Pentax” zu sehen…..

Stefan Zimmermann

Oh ha, der Link. Und jedes Jahr findet man doch noch eine neue Steigerung.

Zitat aus der Leica Werbung:
„Die Leica SL3 ermöglicht es mir, jedes Detail einer Szene mit einer Bildqualität zu erfassen, die nur Leica bietet.“
„Gesichter, Hände, Kleidung, architektonische Details – alles erhält durch die einzigartige Farbwiedergabe und
die Tiefe, die diese Kamera zusammen mit den unglaublichen Leica Objektiven erzeugt, ein ganz neues Leben”

Das sind Sätze aus der Flachabteilung des Leica Marketings, mit Patina, geschliffen, elitär, fast schon überreif vor Pathos.
Man möchte nur noch wegsehen.

Mirko

….jetzt wissen wir wo P.B. seine Texte her hat ✌️

Wolfgang Thiel

P.B. ? Ist das der Pausenclown aus Gladbeck?

F. Linden

Man findet genügend Beiträge im Netz, die nicht von der Leica Website sind.

Carol

So ist es Steffen. Bildqualität die nur ein sonysensor und Elektronische Bauteile von Panasonic liefern. Marketing darf eben alles.

Nepomuk Hirrlinger

Als würde nur ein Sensor und Bauteile die Bildqualität definieren in einem Gerät, das sich vornehmlich durch sie Softwaresteuerung auszeichnet.

Wolfgang Thiel

Der Sonysensor ist auch in den NIKON Kameras verbaut. Sony liefert auch die Kameras für Apple IPhone und Samsung die Displays für I Phone!!

Nepomuk Hirrlinger

Und die anderen Hersteller stellen ja nur die Tech Specs in Netz. Marketing kennen die nicht.
Nur Nikon hat da einen Feldversuch laufen…

Carol

Mirko. Mal ehrlich. Die meisten Werbeträger von Leica würden damit nie ihre Jobs machen mit denen sie Geld verdienen. Selbst Josselin nimmt dafür eine Fuji. Die Werbeträger machen das wegen leicas nimbus und weil sie sich geadelt fühlen…
Philipp Reinhard scheint da eine Ausnahme zu sein.

Mirko

Carol. Mal ehrlich. Selbst eine Leica R3 gab es schon als Sondermodell in olivgrün gehalten. Glücklicherweise gab es zu dieser Zeit noch kein Internet und somit blieben die Fachgespräche in Gladbeck hängen 📸 Mir persönlich ist es völlig Latte Wer mit Was fotografiert, bin sogar froh darüber das ein PROFI von GFX auf Hasselblad umgestiegen ist 😉

F. Linden

Die Fotodokumentation über China die Steve McCurry mit der SL2 gemacht ist ziemlich bekannt.
Auch die mit der SL2 in Italien
Aktuell nutzt er die SL3.
Von Salgado sind die Aufnahmen der brennenden Ölfelder in Kuweit Recht bekannt.
Aktuell zu sehen in der Leica Gallerie im Leitz Park.
Das war 1991 und hier kam die R6 zum Einsatz.
Für den Rest findet man bei der Google Eingabe mit Leichtigkeit genug Infos.
Da suche ich aber jetzt nicht nach, da der Abend jetzt für mich jetzt rum ist und ich morgen wieder einen Job zu erledigen habe.

Was sie von Leica halten ist ja allgemein bekannt und dass sie Nikon über alles stellen und der Rest in ihren Augen Kernschrott ist, ist auch hinreichend bekannt.

Belassen wir es einfach dabei.
Schönen Abend und schönen Herbst noch.

chris XX

… klar wenn ein “Reporter” oder “Photograph” wie Peter recherchiert findet er EIN Bild eines Photographen mit einer Camera. Das wars an recherche! Mehr kommt nicht! Das reicht ja auch vollkommen aus! Sebastiao Salgado hat mit vielen Cameras photographiert. Darunter wohl auch Pentax; aber auch mal mit Nikon. Hauptsächlich mit Leica am anfang, und später mit Canon. Du solltest mal aus deiner Komfortzone raus kommen.

Nepomuk Hirrlinger

Naja, ist halt nicht wirklich ein Journalist, sondern nur jemand der Fotos liefert.
Und ein Interesse an Fotografie kann man auch nicht erkennen, wenn man nicht einmal wichtige Fotografen kennt.

chris xx

Stimmt!

Thomas Müller

Dann weist Du auch, warum Salgado berühmt und weltbekannt geworden ist und Du nicht. Ihm kam es nicht auf die Marke seines Equipments an, er verwendete verschiedene Systeme. Aber echt jetzt, Du kanntest Salgado nicht und schimpfst Dich trotzdem ein “Profi” zu sein? Gut, wenn der Horizont nicht über die “Weltstadt” Gladbeck hinaus reicht, dann ist das verständlich. Vielleicht verstehst Du irgendwann doch noch, dass man nicht alleine deshalb ein guter Fotograf ist, weil man bei einem Provinzblättchen mit Durchschnittsfotos den ein oder anderen Euro verdient. Aber Hoffnung, dass Du das doch noch verstehen wirst, habe ich kaum mehr.

Leonhard

Hier möchte meinereiner mal widersprechen, lieber Thomas!

Wieso Salgado ein Großmeister am Fotohimmel war und andere eher das Gegenteil hat uns Blei-Peter (PB) doch gerade selber gut erklärt!

Wenn man nur annähernd weiß, welchen Aufwand dieses Genie mit seinen Bildern getrieben hat, wie er sich auch in die “Modelle” eingedacht hat, wie dieser Weltklassemann es verstand, Würde im Elend zu zeigen, sich dann auf der anderen Seite betrachtet, was mancher Pressefritze angeblich für Recherche hält, dann versteht man auch, wieso man sich mit manchem Käsblättchen besser gleich den A…. auswischt, bevor man es liest.

Natürlich konnte es Salgado mit jeder Kamera, andere mit gar keiner, was nichts mit dem Werkzeug zu tun hatte sondern eben damit, dass es Salgado konnte!

Carol

😂 einfach nur herrlich zutreffend.

J.Friedrich

“Du kanntest Salgado nicht und schimpfst Dich trotzdem ein “Profi” zu sein?” – interessantes Argument, hinsichtlich einer beruflich ausgeübten Tätigkeit – Dein “Beruf” erfordert’s halt! 👍😉😎😂

chris xx

… wer nicht aus seiner Komfortzone rauskommt der sieht auch nichts …

Klaus

Bekommt man einen Zuschuss vom BMVg aus dem Sondervermögen?

Mirko

Und täglich grüßt das Murmeltier … die Hauptdarsteller wie gehabt 🎥

Alfred Proksche

Wer offen denkt bucht für seine eigene Fortbildung entsprechende Veranstaltungen, die sind bestimmt kostenpflichtig weil sie von versierten Menschen durchgeführt werden.

Vielleicht wäre das für die Fotografie sowie den damit verbundenen Gewerken ein Erfolg versprechender Weg um ein fundiertes breiteres Grundwissen zu erlangen. Schaden kann es jedenfalls nicht.

Mirko, leider sind die Murmeltiere wegen der abschmelzenden Gletscher, der sich dadurch verändernden Vegetation sehr gefährdet. Manche Murmeltiere scheinen gegen alles resistent zu sein, sozusagen unverwüstlich.

Mirko

Es ist schönstes Wetter und Murmeltier Mirko liegt flach aber es geht schon wieder bergauf. Naja habe Onkel Donald (USA) angerufen, CIA,NSA und Co suchen nun nach den Tätern die mir das angetan haben 👍 Meine Frau ist bei den Ermittlungen ausgeschlossen 😂 Zusätzlich suchen sie auch nach Leica Profis … Namen werden folgen 😉

Thomas Nordsee

Bakteriell oder Virus?

Mirko

…keine Ahnung, es geht gerade eine Erkältungswelle in München um. Wie jedes Jahr nach den Wiesn 😂

Thomas Nordsee

Also Virus. Gute Besserung… warmes Bier oder milden Grog. Bestes Fotowetter… ob mit oder ohne Leica. Ich nutze die Tage oft die Fuji. Viele Touristen erleben hier den milden Herbst, aber es gibt noch ruhige Ecken. Einige Seeadler konnte ich in den frühen Morgenstunden mit 800mm einfangen. Wunderbar! Balsam für die Seele…

Mirko

Danke Thomas, ja das Wetter war auch hier Bombe aber es sollte nicht sein für mich. Naja auf der anderen Seite kann ich auch meinen “Fersensporn” etwas schonen und mich mit der Kamera auf der Couch beschäftigen, zB. mit Filmsimulationen 🤪 Das letzte Chlorophyll mit neuen s/w Rezept von der Dachterrasse aus …

https://ibb.co/PsxvHVcF

Thomas Nordsee

Links oben – rechts unten: mystisch!

Mirko

Rechts unten, da musste ich an den “Schwarzen Kanal” denken …war ja auch mystisch diese DDR Sendung 😂

chris XX

… hat der Baum einen Degen? … und Oktoberfest ist nächstes Jahr gestrichen … ist aber auch schon ´nen Monat her … gute Besserung … uvm … (;:-))

Mirko

… man Chris ich war noch nicht einmal auf der Wiesn 😁 Das Oktoberfest ist aber auch der Start in die Erkältungssaison, vielleicht sagt man deswegen “Wiesn Grippe” 😉 Nächstes Jahr zur Wiesn befinde ich mich wieder in Kroatien … versprochen ✌️

Nepomuk Hirrlinger

Gute Besserung! Mir geht es gerade ähnlich.

Die Wiesn Grippe soll ja teils ihren Ursprung darin haben, dass die Krüge dort nur kalt gespült werden müssen.

Mirko

Auch Dir Gute Besserung, Leidgenosse 🤧

Nepomuk Hirrlinger

Merci 👍

chris xx

… gut so … Ist ja auch eh imme das gleiche … (;:-hickstorkel)

Leonhard

Meinereiner wünscht Dir auch gute Besserung, lieber Mirko!

Behandelte Erkältungen dauern 2 Wochen, unbehandelte 14 Tage.

Mirko

Danke Leonhard ….dann nehme ich doch die 14 Tage 😉 Obwohl mein Rekord lag bei 4,5 Wochen … staatlich verordnet 😁

Leonhard

Ja, lieber Mirko, so was machen die hin und wieder, nicht wegen Deinereiner sondern wegen anderereiner, die Zeit wählen sie meist deshalb so, weil sie dabei davon ausgehen, dass es bis dahin der allerdümmste Virus begriffen hat, dass er tot ist.

Ruhe, Wärme und ausreichend Kippen sind die Mittel der Wahl, Kippen deswegen, weil irgendwas ja die verseuchten Rotzkeiler aus der Lunge locken muss, beim Husten und Niesen solltest Du keine Edelunterhosen tragen, geht zwar nicht ins Auge aber kann woanders hin gehen.

Wer in einem solchen Fall den Arbeitgeber ausreichend warten lässt erhöht die Wahrscheinlichkeit, auch den Totengräber länger warten zu lassen, ohne Fieber ist frische Luft immer gut und und und ……..!

Peter Braczko

Da ist er wieder, Proksch, der Dauerplapper-Besserwisser von Photografix. Meldet sich zu allen Themen mindestens drei Mal zu Wort, aber Bilder hat er hier noch nie gezeigt, das gibt zu denken???

Mirko

Der kleine Braczko möchte wieder von der Hüpfburg abgeholt werden … er weint schon wieder 🤡

chris XX

… weint nicht, plärt

Thomas Müller

Interessant, wie Du Alfred siehst. Noch interessanter wäre zu erfahren, wie Du Dich selbst siehst. Also ich sehe Dich genau so, wie Du Alfred unzutreffend beschreibst. Nimmst Du eigentlich noch wahr, dass Du hier der Dauerplapper-Besserwisser mit immer den gleichen Textbausteinen bist?

Leonhard

So so, schon wieder der “Proksch”!

Mag sein, dass Deine Zf unheimlich gut zieht, dummer Weise zieht die Dich aber bei der Motiverfassung immer in die falsche Richtung!

Bei meinereiner gilt die Unschuldsvermutung! Da ich noch keine Bilder von Alfred gesehen habe gehe ich mal davon aus, dass er fotografieren kann, er klingt auch ganz danach!

Wenn Rolf Carl ein Bild macht betrachte ich es und denke “da möchte ich auch einmal hinfahren”, bei einem anderen Bild in der Monatsgalerie dachte ich eher “hier würde ich nicht mal zum Pissen aussteigen”, da mir das künstlerische Verständnis des Experten ziemlich klar ist hat sich meinereiner die Frage “was ist die Botschaft” erst gar nicht gestellt.

Henriette

Echt amüsant, wenn man hier so mit liest. Erinnert mich an eine dieser ollen Männerwirtschaften aus den 80ern.

“Ich bin aber besser wie du, du kannst mir nix!” Was auch ganz formidable ist wie sich der eine dann für besser hält, als alle anderen. Da wird von Pissduftmarke erzählt. Wow..

Welche Bilder sind da gemeint? Die oben geposteten, die künstlerisch sicher wertvoll sind.

Braucht der Protagonist das? Er scheint ganz furchtbar zu leiden, sonst würde er ja einfach weiter scrollen oder sich zum eigentlichen Thema äußern.🤭

Lasst euren Hass doch mal bei euch selbst. Und schreibt mehr zum Thema.

Jetzt überlasse ich euch wieder eurer gerahmten Sandbox. Nehmt doch zur Abwechslung mal wieder die Kamera in die Hand und macht Fotos, Das macht doch eine Fotocommunity aus.

In dem Sinne, man liest sich oder auch nicht. 😁

F. Linden

Sehr gut! 👍

Leonhard

Werte Henriette, falls meinereiner nun mit “Hass” gemeint war, ich hasse niemanden, vielleicht hin und wieder mich selbst, aber dies geht ja nun niemanden was an.

Mein Post galt nur Leuten, die einen sehr netten Schreiber unserer Schreibstube hier, den lieben Alfred, immer in eine Ecke schieben wollen, in welche der Alfred sicherlich nicht gehört.

Alfred kann fotografieren, sogar mit einer “Messsucherknipse”, außerdem hat jeder Fotograf seine eigene Sicht der Dinge, was zur Werkzeugauswahl führt, Zoom oder Festbrennweite ist keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Technik, welche der Fotoschaffende anwendet.

Nicht die Frage “kann man mit einer “Messsucherknipse” Bilder machen ist die eigentliche, die wahre Frage ist “kann ich Bilder machen” ist die richtige, welche sich viele aber nicht stellen wollen, warum auch immer.

Meinereiner möchte diese Leica nicht haben, aber mir steht auch kein Urteil über Leute zu, die diese Kamera haben möchten, ob die vielleicht zum Teil besser fotografieren als ich ist ach nicht die Frage, wenn sich meinereiner nicht die Frage nach dem Selbstwertgefühl stellt, darum ging es meinereiner.

F. Linden

Naja, bei dem Thema Leica fahren schon einige zur Höchstform auf und verlieren die Sachlichkeit.
Als ich dieses Jahr mal im Leitz Park war, laufen da schon einige versnobte Typen rum, die dann ihre M am roten Bändchen vor dem Bauch präsentieren.
Da schüttele ich für mich auch mit dem Kopf.
Aber wie du geschrieben hast: Es steht mir kein Urteil über die Leute zu.
Wie ich immer sage: Wer Bock auf Leica hat und sie sich leisten kann, kauft sie.
Ende der Geschichte.
Hier kann ich auch nochmal mit einem Zitat des Street Fotografen Rüdiger vom Brocke dienen (der neben Sony tatsächlich auch mit Leica M fotografiert): “Denn nicht die umfangreiche Ausrüstung, sondern das richtige Auge und die Freude an der Sache machen für mich den Fotografen aus.”

Ich habe das Gefühl, die Freude an der Sache bleibt hier bei dem Hauen, Stechen und den gegenseitigen persönlichen Angriffen auf der Strecke.

Ich denke mal, dass geht auch so ein bisschen in die Richtung dessen, was Henriette meinte.

Leonhard

Schon klar, werter F., keine Frage. Meinereiner macht aber immer wieder die Erfahrung, Menschen neigen dazu, andere immer in Schubladen ablegen zu wollen, welche aber nur in ihren Köpfen existieren. Klar laufen da “versnobte Typen rumm”, aber auch bei anderen Herstellern haben die die Mehrheit, die Kunden, welche weniger Darstellungsdrang haben, die tauchen dort gar nicht auf. Hatte einen Bekannten, Gott hab ihn selig, der hatte eine Leica. Der lebte in einem Haus, selbiges dürfte das Sozialamt keinem Bürgergeldempfänger anbieten, die Baupolizei hat das Ding wohl nicht gesperrt, weil sie sich nicht mehr rein getraut haben. Habe Seppel mal gefragt, wieso er eine Leica hat, die Antwort war folgende: “Hat mir mein Patenonkel zur Kommunion gekauft, ich fotografiere kaum, wieso sollte ich mir eine weitere kaufen?” (Bilder machen konnte der Kerl richtig gut, wenn er mal welche machte) Der Patenonkel lebte genau in so einem Haus wie das Patenkind, beide waren Multimillionäre und lebten so, weil sie es eben so wollten, getreu dem Spruch: “In diesem Haus wurde ich geboren, hier tragen sie mich irgendwann raus”. Wenn ich ein Idiot wäre dann würde ich nun solche Wildsäue als “die Leica-Kunden” ansehen, aber “die Leica-Kunden” gibt es genau so wenig wie… Weiterlesen »

F. Linden

Hallo Leonhard. Ich denke, wir reden gerade aneinander vorbei. Grundsätzlich sind wir beide hier d’accord. Ich bin absolut bei dir und auch bei Henriette. Zu dein Leuten mit dem Darstellungsdrang… Klar haben wir einige wenige hier im Forum auch. Gerade in dem Punkt, dass es nur eine wahre Marke gibt, sie dies immer wieder auch ohne Zusammenhang betonen und nichts anderes neben dieser Marke stehen lassen. Und das in einer Art und Weise die sie nicht zu guten Markenbotschaften macht. Ich gebe auch zu, dass ich es da nicht so mit der Geduld habe und mir das ein oder andere auf der Zunge liegt, dass ich dann letztendlich runterschlucke. Es ist manchmal anstrengend. Nicht jeder der Xx kauft ist ein Spinner… Habe ich und werde ich nie behaupten. Abgesehen davon kann ich immer wieder nur betonen, dass jeder seine Markenaffinität hat und das auch vollkommen OK so ist. Ich kann das absolut so stehen lassen und bin fein damit. Auch Leica hat seine Daseinsberechtigung und seine treue Kundschaft, wie alle anderen Hersteller. Und nebenbei: Hier in der Region ist das einer der Top Arbeitgeber und vor allem einer der sozialsten Arbeitgeber. Und da wiederhole ich nochmal das Zitat “Denn nicht… Weiterlesen »

Thorsten

👍

Nepomuk Hirrlinger

Kritik am eigentlichen Verursacher habe ich von Ihnen nicht gelesen, sondern nur an jemanden der diesen – recht direkt – seine Kritik zurückspielt. Wäre eine Antwort an den lokalen Bildjournalisten nicht die korrekte gewesen?

F. Linden

Ich glaube, dass ist zwecklos…

Leonhard

Werter Nepomuk, ein tolles Beispiel für einen Mann, der in der Lage ist, in einem ganzen Strang die Gesamtzusammenhänge zu erkennen, solche Leute haben meist die Fähigkeit, sogar mit einer Leica ganz hervorragende Bilder zu schießen. Meinereiner stören Kommentare von einigen “Experten”, meist dann, wenn hier Schreiber in vollkommen unqualifizierter Art und Weise angegangen werden und auch die, welche vollkommen unqualifiziert an einer Marke Kritik üben, die eigentlich in ihrer eigenen Liga spielt, klar, ein Beispiel: Meinereiner hat einen alten Freund, der ist Bauer und der kauft nur Fendt. Nun hat Fendt zwar mit den Gebrüdern nicht mehr viel zu tuen, aber nicht alle Amis sind dumm, so hat die Mutter AGCO denen bei Fendt ihren eigenen Kopf gelassen und auch heute gilt der Spruch: “einen Fendt muss man nicht fahren können, den muss man nur bezahlen können!” Nun kennen wir ja alle dieses Vorurteil “einen G-Mercedes kaufen nur Kerle, die über trockenen Asphalt in die Oper fahren oder wie die Geisteskranken über die Autobahn donnern”. Vor einiger Zeit kam nun das Eheweib dieses Bauern und sagte: “Wir waren noch nie in Urlaub, ich möchte zum 50igsten Hochzeitstag auch mal wohin, Wien wäre schön!” Da hat sich der Kerl einen… Weiterlesen »

O.G.

In der Monatsgalerie sieht man doch immer nur den üblichen Bilderkanon der sich auf den Massengeschmack der abgeschotteten Amateurfotografie richtet.
Der dokumentarische Anteil, wie die Beschreibung der zeitgenössischen Lebenswirklichkeit und -umgebung, die vom Menschen geformte Landschaft, Industrieanlagen, Supermärkte etc. scheinen zu banal und nicht fotografierenswert.
Als hätte es z.B. Renger-Patzsch, Chargesheimer oder die Bechers nie gegeben.

Leonhard

Sorry, diese Kritik kann meinereiner jetzt nicht teilen.

90% der Bilder in der Monatsgalerie sind auf hohem Niveau, ich habe keinen Grund, Leuten Ratschläge zu geben, was sie fotografieren und auch nicht mit welchem Werkzeug.

Natürlich könnte meinereiner auch ein Superbild von einem US-Frikadellen Brötchen schießen, dazu den Spruch “wahre Kunst für Menschen ohne Geschmacksnerven” darunter setzen und mich freuen, dass die Kommentarfunktion gesperrt ist.

Der Massengeschmack ist nun mal der Geschmack der Masse und wer am Massengeschmack vorbei fotografiert oder regiert, den straft die Masse ab, ob es solche Leute kapieren wollen oder nicht ist eine andere Frage.

O.G.

Vielleicht technisch hohes Niveau, das kann sein, aber sonst? Ständige Wiederholungen ein und des selben Motivkatalogs. Jeder kopiert jeden. Da fand ich das Foto im November von Peter Braczko, der hier gerne mal als talentfrei bezeichnet wird, als erfrischende Abwechslung.

Leonhard

Über Geschmack kann man nicht streiten, dem einen gefällt dies, dem anderen jenes.

In der klinischen Psychologie freuen sich viele auch über schöne Bilder, wenn der Betrachter genug Ahnung hat kann er am Lichteinfall erkennen, wo der Dachschaden wohl sitzen könnte.

Meinereiner ist auch nicht der Mensch, der anderen ihre Bildergebnisse runter reden möchte, solange sich alle ein ganz klein bisschen an Anstandsregeln gegenüber den Mitschreibern halten, zu meinereiner können die gerne sagen, was sie wollen, bin sensibel wie ein Fleischerhund.

Und Lobgesänge auf eine Kamera, welche Markenkameraden nicht für die Krone der Schöpfung halten, ja wo sogar der Hersteller den Kopf schüttelt, die haben technisch an anderer Welten Tor gelauscht, was das Gehör schädigt und man den Schlag nicht mehr hört.

J.Friedrich

👍

Thomas Müller

Kannst Du mir erklären, welches “Talent” Du bei diesem Foto meinst zu erkennen?

Leonhard

Sehr böse Frage, lieber Thomas! Genau wenn man versucht, Kunst zu fotografieren ist die Sache verzwickt, klar, ein Beispiel, leider wird es recht lange, also Langtexthasser bitte gleich einen Beitrag weiter, nun das Beispiel: Eigentlich gibt es keine Profis und Hobbyisten, es gibt Könner und Stümper. Bei einigen Aufnahmen kann man erkennen (falls man es kann), dass da ein Elektronikgerät vor einem mechanischen Gehirn gesessen hat. Kunst entsteht auch nicht “im Auge des Bildermachers”, Kunst entsteht im Hirn, das Auge sucht dann nur wie KI eine Stelle, wo man den Gedanken auf den Sensor bringen kann. Gestern fuhr meinereiner mit dem Eheweib durch die Gegend, wir wollten zwei Objektive austesten, auf einem Weinbergsweg kreischt das Eheweib plötzlich “STOPP”. Dann stiegen wir aus und sie machte ein Bild. im Vordergrund ein Stapel ausgehauenes Rebholz, im Hintergrund im Neben das Kafter! Im Kopf hatte sie dabei “die Darstellung der Schönheit der Vergänglichkeit”, welche sich im Herbst eben besonders als Fotomotiv anbietet. Und genau hier liegt eben die Kunst der Fotografie: “alles schon millionenfach abgelichtet”, nein werter O.G., eben nicht, kann hier sogar gar nicht sein: Ein Weinberg wird normal erst nach 30 Jahren ausgehauen, ergo gibt es diese Möglichkeit an dieser Stelle… Weiterlesen »

Thomas Müller

👍👍

J.Friedrich

Fotografierte Malerei kann man mal als Reportagefotograf machen, aber wer die Wirklichkeit spiegeln will, greift eben zur Kamera, anstelle Pinsel und Farbe …

2 einfache Beispiele dazu 😉

https://my.hidrive.com/share/bgz2hmcyco

Rolf Carl

Danke, Leonhard, aber fahr bitte nicht hin. Du meinst sicher das Foto in der Galerie mit dem gelben Baum in der Steinwüste. Das Foto hat mir nur Scherereien eingebracht. Ich bekam eines Tages einen bösen Brief der Tourismus-Behörde der Gegend. Anscheinend haben Influencer bei diesem Baum jeweils ab Mitte September ihre Zelte aufgeschlagen und dort wochenlang gelagert. Natürlich habe sie auch den Abfall liegenlassen. Und es wurden immer mehr, manchmal bis zu 100 Zelte. Nach 3 solchen Herbstgelagen platzte den Behörden der Kragen und sie gingen der Sache nach. Sie fragten die Influencer, warum sie immer im Herbst hier zelten. Die sagten dann, wegen dem gelben Baum, sie würden warten, bis er schöne Herbstfarben hat und dann Fotos machen für Instagram. Die Behörden liessen nicht locker und wollten wissen, wieso ausgerechnet dieser Baum. Sie sagten dann, dass sie diesen Baum auf der Website eines Nikon-Fotografen bei Photografix gesehen haben. Aber nicht der Regionalknipser aus Gladbeck, sondern der kernige Naturbursche aus der Schweiz. Tja, und darauf verfassten sie den Brief an mich 🤔 Jetzt fragst du dich sicher, wieso ich mich überhaupt getraue, dieses Foto auch noch in der Galerie zu bringen. Tja, lieber Leonhard, die Behörden waren so verzweifelt, dass… Weiterlesen »

Rolf Carl

Und als kleine Zugabe noch das Making-of, fotografiert von meiner Partnerin, auch eine ausgezeichnete und preisgekrönte Fotografin:

https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/ard%C3%A8che-und-cevennen?pgid=ksxbqr981-1ba16ba1-98e1-4229-a38b-910ffb9052c9

Da hat sie mich gleich bei einer Nahaufnahme eines Felsens erwischt. Aber vor allem für Anfänger gibt es einige Anhaltspunkte, die es zu beachten gilt: Perfekter Stand, top Ausrüstung mit Sonnenhut, damit man einen klaren Blick durch den Sucher hat und keinen Sonnenstich kriegt, und nicht zuletzt die IWC-Portugieser am Handgelenk, die sicherstellt, dass man keine Parkbusse kriegt. So geht Outdoor, liebe Kameraden!

Leonhard

Lieber Rolf, keine Sorge, meinereiner fährt nirgendswo mehr hin. Das arme kleine Bäumchen viel der Unfähigkeit einer Behörde zum Opfer. Meinereiner hätte zwei Oberprofis bestellt, die hätten dort ihre große Kunst zur Geltung gebracht, ratzfatz die Meisterwerke ins Internet, schon wäre keiner mehr gekommen. Hätten sicher alle gedacht, die Erdplattenverschiebung hätte ihr grusseliges Werk vollbracht. Warum stellt meinereiner keine Bilder in die Monatsgalerie? Anhand der wenigen Bilder, die ich Dir schon geschickt habe ist Dir sicherlich aufgefallen: Bei vielen Aufnahmen (insbesondere bei neuer Hardware) mache ich gerne und bewusst “Fehler”, da sitzt das dumme Vogelvieh nicht so wirklich in der Mitte! Wieso ist auch einfach erklärt: Ich teste aus, schaue, wie genau der Tieraugen-AF sitzt, wenn das Vieh eben nicht in der Mitte sitzt, schaue mit an, wie die Abbildungsleistung des Vogels im Randbereich aussieht und und und. Ergo teste ich Technik und mache in diesem Augenblick kein “schönes Foto”. Da meinereiner aber genau an neuer Technik gerne seinen Spieltrieb auslebt, genau deshalb gehen mir hier einige Kommentatoren auch ganz gewaltig auf die Nüsse! Zwar habe ich bisher wenig mit Nikon Kameras (Z8/9) geknipst, auch immer nur kurz, wenn ich mit einem Nikon-Freund “Partnertausch” gemacht habe, trotzdem konnten sich hinterher… Weiterlesen »

Rolf Carl

Kein Problem, Leonhard, du verhilfst ja hauptsächlich deiner besseren Hälfte zu besseren Bildern, da gehört ein Teil ihres Erfolges ja auch dir. Es spricht auch nichts dagegen, das Motiv in die Mitte zu setzen. Bei mir sind standardmässig die AF-Gruppen in der Mitte, falls überraschend etwas auftaucht. Nur wenn ich weiss, in welche Richtung der Vogel oder das Tier geht, stelle ich die Gruppe nach links oder rechts. Die anderen Bilder beschneide ich etwas, damit die Viecher aus der Mitte herauskommen, wobei man immer in Blick- oder Bewegungsrichtung mehr Raum lassen sollte.. Kannst es ja mal ausprobieren bei Gelegenheit. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein RF-L 70-200 nicht gut sein soll, wer behauptet denn sowas? Die Fotos waren betreffend Schärfe sehr gut, einiges besser als bei meinen Tele-Zooms. Bei einem 24-105 ist es schon schwieriger (habe auch eines), da ist der Schwachpunkt immer bei 24 mm in den Ecken bei Offenblende. Du kannst das selber besser testen als ich. Mach einfach mal ein paar Testbilder draussen, aber ohne Himmel, sodass in den Ecken etwas ist, was sich auf die Schärfe überprüfen lässt. Das Foto muss bei 2.8 von vorne bis hinten scharf sein bei 2.8, also ohne nahen… Weiterlesen »

Leonhard

Jein, lieber Rolf, jein!

Meinereiner macht Bilder, keine Fotos, wodurch ich mich wohl von der Meinung der meisten hier unterscheide.

Schicke Dir mal gleich eine Aufnahme der Burgruine Ehrenfels, einem Foto, welches ich bei dem Rundgang geschossen habe. Diese Fotos gehen bei meinereiner einen langen Leidensweg, meist erst durch DXO, dann durch Photoshop und wenn mir das Fell juckt noch mal durch Luminar.

Habe schon hunderte von Himmeln geschossen, um bei Bedarf den richtigen zu haben, wenn das Original meinen Vorstellungen nicht entspricht.

Klar hilft meinereiner auch dem Eheweib, oftmals guter Rat, z.B. wenn ich ihr sage “wenn Du den Objektivdeckel runter machst wird das Bild viel heller”, so ein Tipp ist oft Goldes wert. Die Bilder des Eheweibes werden weltweit in der Werbung eingesetzt, dies will meinereiner nicht, dies braucht meinereiner nicht und dies versucht meinereiner auch gar nicht, habe niemals irgend ein Bild irgend wo eingestellt, Lob brauche ich nicht, es ist nur mein Entspannungshobby, nicht mehr und nicht weniger.

Uneternal

Also, für 7000€ ohne Objektiv, da kaufe ich mir lieber ne Panasonic S1R II und fliege von den restlichen 3500€ in den Urlaub, da kommen mit Sicherheit mehr Bilder bei rum. Aber jeder hat da ja da seine Prioritäten.

Peter Braczko

7.000 Euro ohne Objektiv? Dann doch besser das “Original” von Panasonic, als die überteuerte Kopie in “Feld-Wald-und-Wiesen-Tarnfarbe”, aber dem Förster aus dem Silberwald könnte sie gefallen?

Uneternal

Oder dem Sherlock Holmes vom Titelbild. Ich frag mich immer, wie so Leute wohnen, die sich diese Kameras leisten. Im Herrenhaus mit Butler oder im 1-Zimmer Apartment mit Matratze auf dem Boden und ner Vitrine mit 2 Objektiven drin? 🤣

Peter Braczko

Es ist ja nicht die erste Leica in “Horrido-Grün”, Mitte der Siebziger Jahre gab es eine Minolta-Kamera, die XE-1, diese firmierte Leica dann um und verkaufte sie als Leica R3. Die Minolta-Leicas erschienen dann in einer Auflage von 5.000 Exemplaren in grüner Aufmachung als Modell “Safar!”, denn in der gehobenen Gehaltsklasse ballert der Waidmann auch nicht auf schnöde Wildschweine, da sollten es schön Löwen oder Gazellen sein…..

Leonhard

Ja, der gute Waidmann will seine Leica, da weiß er, was er hat!

Was hat ein Waidmann und ein Fotograf gemeinsam? Genau, wer auf 50m nicht genau dahin trifft, wo er hin treffen will, dem gehört weder eine Kamera und schon gar keine Flinte in die Hand.

Angenommen, Du sitzt neben einem Scharfschützen auf dem Ansitz, der führt seine Patrone in den Lauf ein und Du fragst “geht da nur eine Kugel rein?”, dann schaut der Dich an, versteht nicht was Du meinst und antwortet “ja klar, wieso, da steht doch auch nur ein Hirsch!”

Auf die verrückte Idee, er könne auf sagen wir 100m daneben schießen, da kommt der gar nicht. Und genau deshalb will er dieses Gewehr, diese Präzision der Waffe und eben eine Leica. Auf einen schiefen Lauf einer Kirmesbüchse mit 50 Schuss-Magazin zum “eine wird schon treffen Geballer” legen solche Leute keinen Wert.

Hinterher steckt er als Ehrbekundung dem Hirsch einen Zweig in die Kauleiste und macht mit seiner Leica ein Foto, die Frage “und wenn sich was bewegt”, die stellt sich gar nicht, bei Dir vielleicht, bei so einem Schützen eben nicht.

F. Linden

“Dann doch besser das “Original” von Panasonic”  Das hatte ich zwar neulich schon mal geschrieben, aber ich mach’s nochmal… Da ständig bei Panasonic von den Herstellern der Leica Kameras geredet wird… Ich hatte kürzlich mit QM-Mitgliedern aus anderen Unternehmen Six-Sigma Training. Hier haben ich auch einen Kollegen von Leica Kennengelernt und ihn hierzu angesprochen. In Portugal ist die Fertigung der Ferngläser und der Jagd-Optik. Hier werden auch die Gehäuseteile von SL, M und Q CNC gefräst. Die werden dann in Wetzlar in der Reinraum-Fertigung zusammengebaut. Bei der Elektronik werden teilweise Komponenten von Panasonic verbaut. Das Panasonic und Leica eine strategische Partnerschaft haben ist nichts besonderes. Solche Partnerschaften gibt es überall in der Industrie und nicht nur bei Leica. Es gibt noch weitere, teils aus der näheren Umgebung in LDK, Lieferanten für die Elektronik. In meinem ersten Jahr in Mittelhessen habe ich selbst bei einem Unternehmen gearbeitet, dass für die Sucher die Augenmuscheln im Kunststoffspritzverfahren herstellt. Die mechanischen Komponenten für Leica und Leica-Objektive werden direkt nebenan bei der Firma Weller hergestellt. Die Leica DG Objektive für die MFT Kameras von Panasonic werden dann tatsächlich von Panasonic gefertigt. Lediglich die Kompaktkamera D-Lux 8 ist zum größten Teil ein Produkt von Panasonic,… Weiterlesen »

J.Friedrich

👍 – ich liebe Fakten!

Nepomuk Hirrlinger

Danke für den detaillierten Beitrag!

Thorsten

👍

Stefan Zimmermann

Das Reibungsdrama
Endlich! Olivgrün.
Ich stehe im Wald. Die Sonne ist weg, das Mückenspray fast leer, aber die Kamera glänzt nicht mehr, sie tarnt sich.
Kratzfest, sagt Leica, für „anspruchsvolle Bedingungen“. Der Elch, der prüfend am Stativ reibt, scheint das bestätigen zu wollen.
Kein roter Punkt. Natürlich, man will ja nicht auffallen. Ich bewege mich langsam, um die Tarnung nicht zu gefährden. Der Elch scheint beeindruckt.
Und bald, heißt es, gibt es die passenden Safari-Objektive. In Oliv.
Vielleicht erkennt er mich dann gar nicht mehr.
Was nett wäre.
Meine Frau erkennt mich seit Tagen auch nicht mehr. Aber sie spürt wahrscheinlich, dass irgendwo jemand an etwas reibt.

J.Friedrich

Sieht doch absolut genial aus!

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