Leica bereitet für Oktober mehrere Produktankündigungen vor, darunter die erste M-Kamera mit elektronischem Sucher und eine Q3 Monochrom.
Preis und Datum durchgesickert
Aktuelle Leaks verdichten sich zu konkreten Informationen über Leicas geplante Oktober-Offensive. Die erste M-Kamera mit elektronischem Sucher soll aktuellen Informationen von Leicarumors und Photorumors am 23. Oktober für 7.950 Euro vorgestellt werden. Eine Q3 Monochrom, eine schon länger vermisste Schwarz-weiß-Variante der Kompaktkamera, soll bereits am 16. Oktober erscheinen.

Nach neuen Insider-Informationen trägt die M-Kamera mit elektronischem Sucher den finalen Namen “M EV1” – unbekannt ist, ob die vorherigen Quellen falsch lagen, oder sich Leica noch in letzter Sekunde umentschieden hat.
Die Gerüchte zu einer M-Kamera mit elektronischem Sucher kursieren bereits seit Monaten. Wir haben in der Vergangenheit über die M11-V oder M-V mehrfach berichtet, die auf der 2023 vorgestellten und rund 1.000 Euro teureren M11-P basieren und einen 0,5-Zoll-EVF mit 5,76 Millionen Pixeln erhalten soll. Das Design verzichtet auf das Messsucherfenster und erhält eine neue Belederung mit Rautenmuster.
Technisch bleibt die bewährte Basis der M11-Serie erhalten: Vollformatsensor mit Triple-Resolution-Technik für 60, 36 oder 18 Megapixel, Maestro-III-Prozessor und 64 GB interner Speicher.
Smartphone, M12 und neue Objektive
Leica plant aber wohl noch weitere Ankündigungen: Ein neues Leitz-Smartphone könnte Anfang Oktober folgen, dabei wird es sich aber wohl erstmal wieder nur um eine Japan-exklusive Coproduktion mit Sharp handeln, nicht um das eigens gefertigte Gerät, das auch in Europa vermarktet werden soll. Eine SL3 Reporter wird für Ende 2025 pünktlich für das Feiertagsgeschäft erwartet. Bis zur traditionellen M12 mit Messsucher müssen wir uns wohl noch bis 2026 gedulden, möglicherweise kommt dann auch eine spiegellose Mittelformatkamera.
Bei den Objektiven stehen mehrere M-Mount-Linsen für Ende 2025 oder Anfang 2026 an: ein Noctilux M 35mm f/1.2 und ein APO-Summicron M 50mm f/2 mit Nahfokussierung. Für das L-Mount-System sind aktuell angeblich ein SL APO 135mm, ein SL 85mm f/1.4 (vermutlich auf Sigma-Basis), ein 105mm, ein SL 18-50mm, ein APO-Summicron-SL 24mm f/2 ASPH und ein SL 28-105mm oder 24-105mm f/4 geplant.
Beitragsbild: Paul Volkmer


Auch wenn ich die M eher für einen Anachronismus halte, finde ich, dass Leica, wie wenige deutsche Unternehmen gaaaanz viel richtig macht, ohne in permanenten Aktionismus zu verfallen und mich, hinsichtlich M-Einschätzung, damit eindeutig wiederlegt 😉 – gute Marktanalyse, nachhaltige Kundenpflege und ein Management, welches den Namen auch verdient. Das ist Leica. Ich freue mich für alle, die da weiterhin seriös und umfassend bedient werden.
👍🏻
Leica macht hier alles richtig. Das muss man neidlos anerkennen. Sie finden im Luxussegment genau den richtigen strategischen Mix.
Nicht zu vergessen die stark steigenden Aufträge in der Rüstungsindustrie, da holen sich die beteiligten Firmen (auch die im optischen Bereich) satte Gewinne. Zu den Leidtragendenden gehört dann vor allem die Zivilbevölkerung.
https://defence-network.com/nikon-sr-1-kamera-spezialkraefte-fernspaeher/
Nikon mischt auch ganz ordentlich mit.
In diesem Beitrag geht es um Leica und die M EV1 und die Q3. Und für die liegen schon Bestellungen der Rüstungsindustrie vor?
Leica Geosystems stellt für die Rüstungsindustrie her und hat nichts mit Leica Kameras zu tun.
Leica Geosystems gehört zu 100% der schwedischen Hexagon AB Gruppe, die diese Sparte 2005 gekauft hat.
Der Hauptsitz ist in St. Gallen in der Schweiz und in Wetzlar ist noch eine kleine Entwicklungs-und Produktionsabteilung im alten Leitz Gebäude in der Innenstadt unweit der Altstadt.
Es gibt noch die Firma Leica Microsystems, die Mikroskope und ähnliches herstellt.
Diese gehört ebenfalls nicht mehr zu Leica Kamera sondern zur 100% der Danaher Corp.
Schönen Gruß aus Mittelhessen.
Wart’s nur ab, gleich kommt der schwarz-gelbe Dauerschleifenkommentator um die Ecke, und wird Dir wortreich erklären, wie zufrieden er mit seiner Z50 ist, die alle anderen Kameras in diesem Segment schlägt, weil er daran alle Objektive der Marke seit 1977 anflanschen kann, und Leica sowieso nur für die Vitrine fertigt…
👍 – Gut, dass Du mich vorwarnst! 😂 Mir war natürlich beim Schreiben schon das hohe Risiko eines PB-Triggers klar – manchmal muss man aber Mann sein und die harten Fakten benennen 😉
Du hast die superduper ZF vergessen; die ist noch besser, schneller, höher, breiter
(;-ohgottwashabichjetztwiedergeraucht), und was weiss ich noch nicht, viel, viel, viel besser. Aber der Trigger bei soviel Lob, weckt ein HABEN WOLLEN in mir.
Betrifft eine Leica, keine ZF oder ähnliches.
Solange die absichtlich „alt“ gehaltenen Modelle weiterhin im Sortiment angeboten werden sind mir M-Kameras mit EVF egal um es grob auszudrücken. Weil diese „alten“ Produkte sehr lange einwandfrei funktionieren sind die Erben für deren Entsorgung zuständig.
Wer jedes Jahr ein bis zwei mal genötigt ist einen Millisekunden schnelleren AF oder 121 statt 119 Bilder in der Sekunde zu „brauchen“ und deswegen eine Mark 4-5-6 erwirbt hält damit die Industrie am Laufen – immerhin etwas positives.
Was mich aufhorchen lässt ist das Gerücht Leica arbeitet an einer noch nicht dagewesenen Kompaktkamera die auch Smartphone Technologie verwendet. Sollte da etwas dran sein ist das Gerät gekauft. Das Produkt soll keine der üblichen Kameramodule hinten drauf geklatscht bekommen wie das bei den Smartphones sonst so üblich ist.
Das mit der Smartphone Technologie klingt sehr interessant.
Leica geht mit der Lux App (die ich sehr gut finde) und dem Grip schon in diese Richtung – mit den Smartphones sowieso. Das könnte ein sehr spannendes Produkt werden.
Tolle Sache, die Leute in Wetzlar haben es anscheinend drauf!
Wo der Umsatz her kommt spielt weniger die Rolle, Hauptsache man hat ihn.
Meinereiner hat den Eindruck, während die anderen Hersteller sich mit schneller, mehr MP, mehr Technik einen abwürgen und mit ihren großen Karren die linke Spur versperren hat Leica die Sache verstanden, baut solide, ausgereifte Technik in die Kameras, hat aber auf der anderen Seite mit Abkommens Partnern im Bereich SP schon längst auf der linken Spur den Blinker links und wird noch gewaltig Gas geben, wenn die vermeintlichen Technikführer endlich mal ihre totgerittenen Gäule auf die rechte Spur bewegen.
👍 – einem deutschen Unternehmen in dier trostlosen Wüste darf man vor allem eines Wünschen, dass es seine zukünftigen Facharbeiter sorgfältig wählt und sorgfältig aufbaut und bindet, dann kann es klappen, im Wettbewerb mit China & Co., langfristig zu bestehen.
Du sagst es, lieber J.F.!
In den Zeiten, als Unternehmer in Europa noch nach der Devise “Du fängst bei mir als Lehrbub an und Du gehst bei meinem Enkel irgendwann in Rente” dachten brauchten wir uns um Zopfmänner keine Gedanken zu machen.
Wenn man teure Produkte verkaufen will, dann müssen die aus einem Guss sein, aber nicht aus Tortenguss! Die hochqualifizierten Facharbeiter waren immer unser Pfund, mit dem wir handeln konnten. Leider gehen die Zeiten zu Ende, als z.B. der jahrelang im Betrieb tätige Werkzeugmacher dem Herrn Uni dipl. Ing. erklären konnte, warum der Schwachfug, den er da verplant hatte, so gar nicht klappen kann.
Ja, mein guter Leonhard, es bleibt schwierig in diesem Land und man darf durchaus gespannt sein, wie es die nächsten Jahre ohne politischem Erkenntniszugewinn und sofortiges Handeln für den Standort D weitergeht! Dir eine gute Zeit und morgen einen schönen Feiertag ohne gedankliche Mauern …
Wie heißt es heute in der Berliner Zeitung, “48-Stunden-Woche? Merz’ Plan geht an Deutschlands wahren Problemen vorbei”Er merkt scheinbar nicht das immer mehr Fachkräfte das Land verlassen. Wie einst in der DDR bevor die Mauer errichtet wurde 😉
Ich glaube ja eher, daß es die benötigten Fachkräfte schon gar nicht mehr gibt. Da viele Betriebe selbst nicht mehr ausgebildet hatten, sondern sich auf das Abwerben anderswo verlegt, wird es eng mit den Leuten, die noch was drauf haben. Da werden dann Leute als Fachkraft angelernt, mit kleinem Aufgeld, weil das Controlling dem Unternehmen einen Sparzwang auferlegt hat. Irgendwann haben die dann die Faxen dicke Verantwortung zu tragen für Dinge, die sich für sie niemals auszahlen. Es bräuchte da doch eher Geschäftführer vom Fach, die mal da das Geld hinleiten, wo es sich nicht in den Denkräumen von Anlegern vervielfacht, sondern wo hochwertige Produkte entstehen. Eine 48-Stunden-Woche ist die Schnapsidee eines Kanzlers, der aus dem Bereich des Geldes kommt, der dafür sorgt, daß sich das angelegte Geld in kurzen Zeiträumen vermehrt. Wenn ich dann nur noch Produkte bekomme, die sich genauso gut in 40 Wochenstunden zusammenschustern lassen, aber das dann anderswo auf dem Erdball, dann nützen mir 48 Wochenstunden auch nichts mehr. Dann ist die Arbeitszeitverlängerung nur ein Druckmittel auf die Belegschaft eines Unternehmens, auf einen Teil ihres Gehaltes zu verzichten. Qualitätsprodukte dürften so aber nicht entstehen. Nur in Unternehmen, wo es Wertschätzung gibt, und zwar sowohl in Bezug… Weiterlesen »
Servus Frank,
also wir bilden noch “Fachkräfte” aus, nur wird der “Nachwuchs” immer schlechter 😉 Es gibt zwar Ausnahmen, Gott sei Dank, aber das Leistungsniveau ist stark gesunken. Früher waren unsere Ausbildungsplätze sehr schnell vergeben, heute werden “Kopfgelder” bezahlt um überhaupt noch gescheites Personal zu bekommen …und ich meine damit nicht Personal in der Führungsebene. Wir ernten jetzt eben die Früchte die wir vor gut 25/30 Jahren politisch gesät haben. Vor geraumer Zeit gab es einen Artikel in “Die Welt” (glaube ich war das) wo es um das Bildungsniveau ging und “überspitzt gesagt” jeder Honk heute studieren kann. Den Spruch zum Abschluss fand ich ganz treffend, “nun sitzen sie in gehobenen Positionen in den Betrieben und wissen nicht das sie eigentlich nichts wissen”😂
Aber lassen wir das, meine Frau und Ich werden in Deutschland nicht alt und hier geht es ja um Fotografie …. Lang Lebe Leica 📸
Lieber Frank, genau hier sprichst Du einen Punkt gelassen aus: In der Politik sitzen heute Mehrheiten, die haben nach dem, was Malocher unter arbeiten verstehen selber nie einen Schlag geschafft! Alle Entscheidungen, welche in den letzten Jahren getroffen wurden waren letztendlich kontraproduktiver Schwachsinn. Rente mit 63! Die Malocher, die sich kaputt gearbeitet haben konnten gar nicht in Rente gehen, weil die Rente zu klein war. Viele Fachkräfte, die noch hätten arbeiten können und gut verdient haben gingen, weil sie es sich leisten konnten. Selbst ausbilden hätte nichts gebracht, Deutschland steht im Wettbewerb als Arbeitnehmernation so weit hinten, da stimmen die Fachkräfte mit den Füßen ab und gehen, welche ausländische Fachkraft (also die wirklichen) soll denn kommen, die kriegen weltweit erheblich bessere Angebote. Die von Dir angesprochenen “Honks” sind ja noch die besseren Studierten, immer neue Studiengänge wurden geschaffen, viele für Leute, die für ein normales Studium nachweislich zu dumm waren, was solche Studien darstellen sollen und wer die für irgend etwas brauchen könnte, egal, Hauptsache keine normale Ausbildung. 2.000 € steuerfreier Zuverdienst für Altersrentner: Da gehen in meinem Bekanntenkreis jetzt einige in Rente, die hatten es eigentlich gar nicht vor, was für Spitzenverdiener 2.000 Ucken steuerfrei bedeutet, darüber hat sich… Weiterlesen »
Zum letzten Abschnitt: Harter Tobak für die armen Abiturienten. Aber im Prinzip hast du recht. Aber zum ersten Absatz: Das ist schon eine lange Zeit so, das die Parlementarier nur Flausen im Koph haben, wie man alles richtig macht, und sehr viel Sachverstand, wie man alles verbockt. Geld wird dazu verwendet imaginäre Zigarren an zu zünden. Und bei den wirklich wichtigen Sachen kommt nichts an.
Harter Tobak, lieber Chris? Ist meinereiner ganz anderer Meinung: Das Leben ist hart und man sollte diese Härte früh genug kennen lernen, natürlich müsste man das gesamte, altverschissene System über den Haufen werfen, hart wäre mein Model eher für so manches Schulmeisterlein. Man könnte auch statt dieser Dauerdebatte Abi 12 oder 13 Jahre die Zeit auf 14 Jahre erweitern, alle gehen 10 Jahre zur Schule, die, die weiter machen 2,5 Tage Schule, 2,5 Tage Ausbildungsbetrieb (Berufsschule ist eh für die Füße). Die Kindlein würden schon Geld verdienen, bekämen praktische Erfahrungen, die Lehrer würden die Schüler bewerten und die Schüler die Lehrer. Da käme so manches mal die gemeine Frage: Wieso erzählen sie seit 20 Jahren einen Mist, welchen es in der Praxis so gar nicht mehr gibt? (Pisa lässt grüßen) Was würde es bringen? Z.B. in den kaufmännischen Bereichen kann man immer wieder feststellen: Da kommen dipl. Volkswirte, dipl. Betriebswirte, denen haben die auf der Uni (FH) ein derart verdrehtes, weltfremdes Weltbild anstudiert, da stehen jedem Kaufmann alle Haare zu Berge, alleine von der Wahrheit “alles ist nichts ohne Gewinn, aber Gewinn ist nicht alles” haben diese jungen Scheinwilden noch nie etwas gehört, brauchen mehr Formeln und mehr Daten, Instinkte… Weiterlesen »
Schule verlängern bin ich voll bei dir; nur Blockuntericht in der Berufsschule find ich nicht gut, aber 2 1/2Tage Berufsschule in der Woche auch nicht, ´ne Mischkalkulation wäre gut. Aber an Unis und FHs wurde in VWL und BWL schon immer Mistverzählt. Woher haben den die Dozenten denn ihre Weisheiten? BWL und VWL dipls. waren mir aber schon immer suspekt.
… ausserdem vemiss ich meinereiner …
👍 – 😉🇩🇪🥔👣🇩🇰🇸🇪🇳🇴😉 – lg und Herzlich Willkommen im besten D 😉
Sorry, lieber J.F., Dir auch einen schönen Feiertag, lass die “denkende Seele” mal baumeln und nutze die freie Zeit um mit den Deinen einen schönen Tag zu verbringen.
Heute feiern wir den Tag der deutschen Einheit, haben selbige zwar bis heute nicht erreicht, aber feiern kann man sie ja, die Hoffnung stirbt zuletzt, weswegen jeder gern die Hoffnung wäre.
“die Hoffnung stirbt zuletzt, weswegen jeder gern die Hoffnung wäre.” – ganz in diesem Sinne hab ich heute die Hoffnung, dass wir lernfähig sind – Fotos/Collage von 02./03.10.2025. LG an einen Rast- und Ruhelosen …
https://my.hidrive.com/lnk/J1E8S0lek
“Deutsches Unternehmen ?????”
In welchen Billiglohnländern lässt Nikon nochmal produzieren? Thailand (Monatslohn um 400.-€), Indonesien (Monatslohn um 170.-€), China (Mindestlohn 300.-€ Monat) und obwohl die Löhne in Deutschland mehr als 10mal höher sind, kosten die Leicas nur knapp das Doppelte einer entsprechenden Nikon!
Meines Wissens nach ist Wetzlar in Deutschland.
Also ich wohne im Lahn Dill Kreis und da ist Wetzlar die Kreisstadt.
Auf meinem Personalausweis steht Bundesrepublik Deutschland. – Also muss es wohl Deutschland sein.
Als ich 2006 von NRW nach LDK gezogen bin, habe ich ein Jahr lang bei einem Kunststoffverarbeiter in Dillenburg gearbeitet, der Zulieferer für Leica Camera war (und auch, glaube ich, noch immer ist).
Zu dem Zeitpunkt war Leica noch in Solms.
Wetzlar liegt doch in Hessen, sollte ein Bundesland sein, oder irrt meinereiner da?
Meinereiner wohnt auch in Hessen (gerade noch), obwohl wir eigentlich Nassauer sind, was uns die Preußen aber vermiest haben.
Auch wenn man es von vielen Nachnamen her glauben könnte liegt auch NRW nicht in Polen und bevor man Kritik an “dem” deutschen Kamerabauer macht, der uns geblieben ist, sollte man mal bei seiner “Teutschen” Karre mal die Motorhaube aufmachen und sich alle Weltsprachen unter dem Blech anhören, wobei das subventionierte Blech wohl auch aus dem Land der Zopfmänner kommt.
Der Fotograf macht das Bild und nicht die Knipse? Kommen die besten Kameras der Welt aus Deutschland? Ja kommen denn die besten Fotografen der Welt aus Deutschland? Meinereiner drängt sich da bei gewissen “Experten” zumindest ein anderer Verdacht auf, obwohl, wenn wir Bayern und die Schweiz dazu rechnen sieht es ja zumindest hier in der Schreibstube gar nicht mehr so schlecht aus.
Das ist sinngemäß das, was ich gesagt habe in Langform.
Leica ist ein deutscher Hersteller. – Punkt.
Hat Leica Kooperationen mit anderen Firmen, wie Panasonic, Sigma, etc.? – Ja.
Ist vollkommen normal.
Hat Leica Fertigungsstätten außerhalb Deutschlands? – Ja.
Auch vollkommen normal.
Ich selbst arbeite in der Hager Group.
Stammwerk im Saarländischen Blieskastel mit 3 Weiteren Standorten in der Pfalz, NRW (da fahre ich jeden Morgen hin) und BW.
Und auch wir haben Fertigungsstätten außerhalb Deutschlands in Frankreich, Polen und GB.
Natürlich stellt man sich innerhalb Europas breiter auf.
Und auch wir haben Kooperationen mit anderen Unternehmen.
Aber es ändert letztendlich nichts daran, dass Hager ein deutsches Unternehmen ist.
Tja, wer es braucht kann sich ja mal einen deutschen Hersteller für Germanium suchen!
Kann ja nicht so schwer sein, wie der Name schon sagt.
Dir einen schönen Restsonntag und dem Rest hier natürlich auch.
Man braucht sich nur die Geschäftszahlen anschauen. Leica schafft es immer wieder an vorderster Front zu sein. Qualität kostet eben.
Ergänzung
https://www.photoscala.de/2025/10/01/leica-camera-geschaeftsjahr-2024-2025-114-prozent-mehr-umsatz-allein-in-deutschland/
Ich finde die M EV 1 spannend. Wenn der Sucher dann über das Objektiv geht wäre das phantastisch. Schon zu meinen analogen Zeiten war ich kein Fan der Messsucher und war sehr schnell bei den Spiegelreflex. Heute ohne Spiegel dann halt gerne elektronisch 🙂 Das minimalistische der Kamera bleibt erhalten. Das analoge Bediengefühl ebenfalls. Die Konzentration auf Foto ist ebenfalls unangetastet, null Video. Das rein voll manuelle Bedienen stört mich nicht, ich hätte aber auch nix gegen einen modernen Autofokus mit halbwegs gescheiter Motiverkennung in einer M mit EVF. Für die manuellen M Objektive könnte man die Fokusführung einer Nikon Zf implementieren. Das funktioniert da mit Augenerkennung an Voigtländer Objektiven genial. Wozu 60 MPix in einer M erschließt sich mir allerdings nicht. Mir reichen nach wie vor 25 davon. Meinetwegen 30, aber 60? Frisst mit Platz im Speicher und Performance in der Post am PC. Noch weniger verstehe ich, warum hier Kommentare stehen Leica mache das höher schneller weiter nicht mit, wo Leica aber unnötig hohe Megapixelzahlen auf den Sensoren hat. Fehlen, wenn man einen AF noch implementieren würde, im Anschluss daran eigentlich nur noch im M Mount dann 3 oder 4 gescheite Objektive mit AF Motoren für den „schnellen“… Weiterlesen »