Kameras Olympus

Offiziell: Olympus schließt Verkauf der Kamerasparte nicht mehr aus

Olympus schließt den Verkauf der eigenen Kamerasparte inzwischen nicht mehr aus. Das bestätigt Olympus CEO Yasuo Takeuchi gegenüber Bloomberg.

Olympus Kamerageschäft nicht mehr unverkäuflich

Das Hin und Her mit Olympus geht weiter. Vor einiger Zeit hatten Gerüchte zu einem möglichen Ende von Olympus Kamerageschäft die Runde gemacht, Olympus hat diese Gerüchte aber kurze Zeit später zurückgewiesen. 

Nun gibt es neue Informationen zu der ganzen Geschichte. Die neuen Infos kommen diesmal nicht aus der Gerüchteküche, sondern von Olympus CEO Yasuo Takeuchi, der sich mit Bloomberg unterhalten hat. Eine Aussage von Takeuchi sticht dabei besonders ins Auge:

Takeuchi also backtracked on some of his comments in the past that the camera business was not for sale, saying that may not be the case anymore.

In der Vergangenheit hat Takeuchi die Kamerasparte des Unternehmens also als unverkäuflich bezeichnet, nun rudert er aber zurück und sagt, dass das wohl nicht mehr der Fall ist. Natürlich bedeutet dass noch lange nicht, dass Olympus die eigenen Kamerasparte am Ende wirklich verkaufen wird. Doch zumindest scheint der Verkauf inzwischen nicht mehr ausgeschlossen zu sein.

Jobs könnten gestrichen werden, Investmentgesellschaft nimmt Einfluss

Des Weiteren berichtet Bloomberg, dass Olympus möglicherweise Jobs streichen wird und sich in Zukunft verstärkt auf den Bereich mit medizinischen Geräten konzentrieren möchte. Die Kamerasparte ist im Übrigen das Segment mit den niedrigsten Margen im Olympus Portfolio. Überhaupt ist Olympus der einzige der großen Kamerahersteller, der in den letzten sechs Monaten Verlust mit dem eigenen Kamerageschäft gemacht hat, siehe Artikel hier.

Seit Anfang des Jahres hat die amerikanische Investmentgesellschaft ValueAct Capital, die 5 Prozent der Anteile von Olympus hält, mehr Einfluss auf Olympus Geschäftsentscheidungen. („[…] U.S. hedge fund ValueAct Capital Management, which owns 5% of Olympus, added two directors to the board [of Olympus] earlier this year.„) Gut möglich, dass die Amerikaner Olympus zum Verkauf der Kamerasparte drängen wollen, ähnlich wie das bei Sony vor einigen Jahren auch der Fall war. Falls das so sein sollte können wir nur hoffen, dass Olympus das Kamerageschäft erfolgreich „verteidigen“ und in eigener Hand behalten wird.

Was sagt ihr zu den neuen Informationen?

Quelle: Bloomberg

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

104 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • ich war noch nie ein freund von investmentgesellschaften die nur auf gewinn aus sind. es wird zu selten darauf geschaut wie man die zukunft aufbauen will und wie wichtig hier verschiedene aspekte sind oder sein könnten. fujifilm hat das erkannt und nutzt die chemischen informationen und angesammeltes wissen weiter und zieht aus alten formeln noch heute gewinne.

    ich hoffe das beste für olympus und deren arbeitnehmer.

    • sollte sich herausstellen, daß es sich hier tatsächlich wieder für eine fehlnachricht handelt, wie vorlaufende meldungen, ist der schaden an dem geschäft nur einzuschätzen. bei neueinstieg in das system, würde ich mir das jetzt zweimal überlegen.

      ich kann in diesem fall nicht verstehen, daß olympus von diesen personen und unternehmen nicht zumindest ein dementi fordert. aber im titelstory-style.

  • Es wird nicht die letzte Firma sein welche klassische Kameramodelle produziert. Und wen will man mit der neuesten Kreation ) PEN E-PL10) aus dem Haus noch hinterm Ofen vor locken? So wird das in Zukunft nichts mehr. Da muss man sich eine Menge mehr einfallen um selbst gegenüber Smartphones bestehen zu können. Ein bisschen Facelifting reicht da nicht. Kameramodelle der Zukunft muss man vielleicht komplett von der Konzeption auf den Kopf stellen oder sich breiter Aufstellen. Bezahlbares Kleinbildformat könnte, muss aber nicht, dabei helfen. Da muss man sich nicht wundern, wenn die Investoren bei diesem Portfolio die Reißleine ziehen wollen. Denn kaum einer der nicht muss, trägt heute noch kiloschweres Gerät freiwillig durch die Pampa. Eigentlich schade für Olympus, denn ihre Optiken sind klasse. Und eine PEN-F besorge ich mir noch.

  • Die Frage ist nur, an wen verkauft werden soll. Obwohl ich nicht mit Olympus arbeite, fände ich es schade, wenn es diesen Hersteller nicht mehr gäbe. Denn innovativ sind sie ja. Man sieht wieder mal, was diese Investmentgesellschaften anrichten können, sollte aber nicht ignorieren, dass sich dahinter auch irgendwelche Menschen verstecken, die leider komplett branchenfremd sind. Es würde Sinn machen, wenn ein anderer Kamerahersteller einspringen würde. Leider haben die auch alle zu kämpfen und das Licht am Ende des Tunnels ist noch lange nicht in Sicht….

  • So wird das nichts….

    Zwar bin ich kein Olympus Spezialist, trotzdem kann ich einen Preis und die dafür gebotene Leistung beurteilen.

    Die neu vorgestellte E-PL10 ist mit jahrelang erprobter Technik ausgestattet, die Betonung liegt auf Jahre!

    Jede Menge modernere Mitbewerber Produkte tummeln sich in dieser Preisklasse. Wem möchte Olympus die E-PL10 verkaufen?

    Die wirklich schöne interessante Pen F wird oder ist eingestellt. Der Mitbewerber Panasonic freut sich, denn seine LUMIX GX9 wird dadurch einige Kunden mehr finden.

    Gerne möchte ich wissen welche Umstände solchen Entscheidungen zugrunde liegen. Das müssen gravierende Dinge sein, mir fehlte der Einblick.

    So, jetzt wird die Sache um die Gerüchte klarer, siehe neueste Informationen. Die Investmentgesellschaft ValueAct Capital hat anscheinend die Sache befeuert, kann sein das im Hintergrund ein „Abnehmer“ auf eine günstige Gelegenheit lauert. Wer das wohl ist?

    Ich hoffe Mark verfolgt die Sache so das wir informiert bleiben, wäre schade um Olympus als Foto Marke.

    • „Der Mitbewerber Panasonic freut sich, denn seine LUMIX GX9 wird dadurch einige Kunden mehr finden.“

      Der ehemalige Mitbewerber Panasonic freut sich noch mehr auf den billigen Leichenschmaus.

      Klingt komisch, ist aber so.

      • was bietet denn Olympus, was Panasonic nicht schon hat?

        Nö, bestenfalls kaufen die Olympus damit sie schneller einen Mitbewerber weniger haben. Aber ich tippe ehr darauf, das die Zeit eh für Panasonic spielt.

      • @Pa Teese: „Was bietet Olympus, was Panasonic nicht schon hat“?

        Na da gibt es schon das ein oder andere, vor allem ein schönes Design der Gehäuse. Panasonic Gehäuse sind hingegen typisch japanisch, nämlich im besten Fall einfach nur funktional. Auch bei den Objektiven ist die „Pro“ Linie von Olympus wirklich erstklassig. Soweit ich das vergleichen konnte, fand ich auch den AF bei Olympus, zumindest bei der E1 II, besser als bei den mir bekannten Lumix-mFT Kameras.

  • Das qualmt ja schon deutlich und wird bei den gut informierten Märkten vielleicht dazu führen, dass zukünftig noch weniger Olympus-Fotogeräte gekauft werden…
    Die Produkte waren oft und lange sehr gut,
    Aber das Management und die PR-Abteilung waren eher schwach.
    Die wissen nicht was sie wollen, mit der E1 wollte. Sie plötzlich Profis, das war zum Scheitern verurteilt und jetzt wird der gleiche Fehler wiederholt – dabei sind M10, M5, M1 und sogar PEN F absolut stimmig und gut platziert und die PRO Objektive überzeugen meist.
    Aber der eigene Anspruch mit M1X passt einfach nicht ins Bild. Und das ist nicht einmal eine Preisfrage…
    Es ist das falsche Produkt zur falschen Zeit.

    Ich hoffe sehr das die Marke solide weiter verkauft wird und zukünftig bessere Entscheidungen getroffen werden.

  • Muß ja nicht so kommen.
    Aber wenn, welche potentiellen Käufer gibt es denn? Höchstens Panasonic, aber die orientieren sich ja nicht zum Spaß in Richtung Vollformat.
    Olympus größtes Problem ist ja der kleine Sensor. Der war früher mal notwendig, um innovative Software auf der entsprechenden Hardware laufen lassen zu können und dabei eine hohe Geschwindigkeit zu haben.
    Das ist bei der heutigen Technik überhaupt kein Problem mehr mit Mehrkern-Prozessoren und dedizierten Chips für verschiedene Aufgaben, auch die Datenmengen von größeren Sensoren locker handeln zu können.
    Ein weiteres Problem ist das Alter des Sensors, der nicht weiterentwickelt worden ist für die neue Generation von Kameras wie die OMD E-1 X.
    Und dann natürlich der Versucht, mit einer X eine neue, eher von großen Sensoren profitierende Zielgruppe zu erreichen.
    Da arbeitet Management, Marketing und Entwicklungsabteilung nicht wirklich Marktgerecht zusammen.
    Also nochmal die Frage, wer würde von der Olympus-Kamerasparte denn profitieren?
    Naja, vielleicht einige chinesische Newkommer, das könnte schon sein.

    • Ingo,

      ich denke schon, dass Panasonic Interesse an einer Übernahme haben könnte, und zwar nicht unbedingt wegen den Kameras, sondern wegen der vielfältigen Objektivpalette (Oly 300/f4 z.B.).

      • Bisher funktionieren Olympus und Pana IBIS und IF nicht zusammen.
        Ganz wichtig für hohe Stabilisierungsraten.
        Außerdem ist Pana mit Leica verwoben und braucht keine Hilfe.

      • @ Rolf Carl @ Robin
        Ich sehe das so wie Robin. Die beiden Systeme sind doch weniger kompatibel als man denkt.
        Abgesehen davon wird Panasonic eine Heiden Angst davor haben, daß Olympus vom Markt geht.
        Warum? Weil es dann einfach keinen Markt mehr gibt bzw. das Marktsegment für nur einen Hersteller zu klein werden wird. Stichwort Sensorentwicklung, Investitionen in viele unterschiedliche Optiken, weniger Gehäuseauswahl für potentielle Kunden.
        Ohne Partner wird das alles etwas schwierig.

      • Okay,

        habe bisher immer gedacht, dass die MFT Objektive kompatibel sind, so von dem, was ich hier gelesen habe.

        Dann wirds wohl nix mit Panasonic, die kämpfen vermutlich auch bald ums Überleben.

      • Rolf, das stimmt ja auch, dass die Objektive im mFT-System kompatibel und gegeneinander austauschbar sind. Einzig die Zusammenarbeit zwischen einem Objektiv-OIS und einem Gehäuse-IBIS ist auf die Kombi von Objektiv/Gehäuse des jeweils gleichen Herstellers beschränkt. Wer die hohen Stailisierungsraten dieser Kombis nicht benötigt, beispielsweise weil er gar keine Stabilisierung benötigt oder entweder mit nur einem IBIS oder mit nur einer OIS zufrieden ist, kann jedes beliebige Objektiv an jedem beliebigen Gehäuse im mFT-System dranschrauben und erhält hervorragende Bildergebnisse.

    • Ingo Zitat:
      „Olympus größtes Problem ist ja der kleine Sensor.“

      Und warum sind die Smartphones dann mit noch viel kleineren Sensoren erfolgreich?

      Das Problem der Hersteller tradioneller Kameras ist, dass diese an traditionellen Kameras festhalten uns sich modernen Technologien seit mindestens 7 Jahren verschließen.

      In dann kommt man zu solch gravierenden Fehleinschätzungen,
      – der Sensor sei zu klein
      – man könne das Problem mit der Flucht zu größeren Sensoren lösen

      Die Leute haben keinen Bock mehr auf Schlepperei, Objektiv-Wechsel, inkompatible RAW-Formate, schlechte JPG-Routinen, Staub auf dem Sensor, aufwendige RAW-Bearbeitung, weil die Kameras es nicht bringen und überzogene Preise.

      Das ganze Klotzkamera-Segment ist ökonomisch und technisch überlebt.
      Die Zeit ist einfach abgelaufen – fast.

      Man wartet lieber auf bessere Smartphones, als noch Geld – die meisten in Deutschland haben davon erschreckend wenig – in ein viel zu teures, absehbar sterbendes System zu stecken.

      Ich habe gestern gerade die Zeitschriften vom Mieterverein aussortiert, wo auch Einkommensverhältnisse und Mieten in Berlin gegenüber gestellt werden. Nach Abzug von Steuern, Prämien für gesetzliche Versicherungen, Monatskarten und Kantinenessen haben die gar nicht so sehr viel mehr als die Rentner – dank Niedriglohn.

      • Herzliches Beileid,

        habe irgendwie gar nicht mitbekommen, dass Deutschland das Armenviertel Europas ist. Ich habe immer gedacht, wer so dicke Schlitten fährt, hat genug Kohle (wenigstens um die Leasingraten zu bezahlen).

        Dann verstehe ich natürlich auch, dass man nicht noch Kameras schleppen will, wenn man sich schon zu Tode arbeitet für einen Hungerlohn. Schrecklich!

        Dann doch lieber ein Händy für einen Euro „kaufen“ und dann jahrelang die Abokosten abstottern. Immerhin kann das Gerät neben knipsen auch noch telefonieren und surfen im Internet.

        Nochmals herzliches Beileid, ich werde nächstes Mal daran denken, wenn ich im Schwarzwald auf Fototour gehe …

      • @ Sabrina
        Da will ich ja gar nicht widersprechen. Das ist allerdings keine Fehleinschätzung meinerseits, möchte ich anmerken.
        Es kommt hier nämlich nicht darauf an, ob Smartphone XY jetzt mit 106 Megapixeln auf den Markt kommt oder fünf Linsen hat.
        Es kommt auf die Erwartungshaltung des potentiellen Käufers an.
        Kauft Person A ein Smartphone und will ein Jahr später eine besser Qualität oder auch ein flexibleres oder schnelleres System, schaut diese Person natürlich in Richtung Kameramarkt.
        Entscheidet sich Person A z.B. für Olympus, weil Person B oder ein Forum davon schwärmt, dann ist die Erwartungshaltung entsprechend.
        So, und nun kommt wieder meine Kritik an dem kleinen Sensor, der eben auch viel Tiefenschärfe oder sehr hohe Investitionen in hochlichtstarke Pro-Objektive erfordert und an dem alter des Sensors ins Spiel.
        Simpel gesagt, Person A wird keine oder wenig Unterschiede der Fotos verglichen mit ihrem Smartphone sehen, durch mangelnde Kenntnisse der Bildbearbeitung wirken die OOC Smartphone Photos eventuell sogar besser. Insbesondere bei einem Kit-Objektiv.
        Sie wird also nicht eine Kamera mitschleppen, sondern wieder ihr Smartphone.
        Kauft sich Person A aber gleich eine Kamera mit größerem Sensor, z.B. Vollformat, werden die Unterschiede auch an einem normalen Monitor schon sichtbar sein.
        Von daher gesehen, Olympus muß an der KI ihrer Kameras wirklich schnell arbeiten und braucht einen aktuellen Sensor.
        Für meinen Geschmack wäre allerdings eine Vollformat-Olympus, die sich an der OM 4ti insbesondere größenmäßig und qualitativ orientiert, meinetwegen mit L-Bajonett, ein Traum.
        Aber ja, Olympus bringt ja lieber eine E-PL10 auf den Markt. Ganz toll.

      • @ Rolf Carl
        Ja, wenigstens hat einer Verständnis für die armen Berliner. Oder Münchner. Schau sich doch einer mal das Lohnniveau in München an, davon könnte man hier einen Palast oder doch eine große Villa bauen. Aber dann wäre man ja nicht im Mittelpunkt des Geschehens.

      • @ Rolf Carl nochmal
        Berlin ist damit allerdings nicht gemeint, da sollte man sich eher die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen anschauen. Aber bitte nicht erschrecken.

      • Ich habe APS-C. Neben der gravierend besseren Qualität war einer der Gründe des Wechsels von Nikon APS-C auf Canon EOS M, dass sie deutlich kleiner war und damit insbesondere auch auf dem Stativ viel stabiler gehalten wird, bzw. Stative möglich wurden, die in die Fahrradtasche passen.
        Ich hatte ja auch durchaus den Weg in Richtung Kleinbild geplant, davon aber aufgrund der gravierenden Schwächen der Objektive an den Rändern Abstand genommen.
        Heute würde ich mir auch aus anderen Gründen Kleinbild nicht mehr kaufen: Zu viel Windlast, zu viel Platzbedarf, zu viel Gewicht, zu große Stative erforderlich, völlig überzogene Preise, mechanischer Objektivtausch notwendig, technisch völlig veraltetes System als solches.

        Viele verkennen, dass das Systemkamera-System als solches völlig unattraktiv ist.
        Jetzt geht langsam das Weihnachtsgeschäft los. Die Fotoabteilung wird in den Märkten kaum noch besucht, höchsten von mir, aber nur zum Gucken und nicht zum Kaufen.

        Warten wir mal das Weihnachtsgeschäft ab. Die Zahlen werden wahrscheinlich so enttäuschend sein, dass es dann Schlag auf Schlag geht.

        Und dann frage ich mich auch, wie man auf die Idee kommen kann, Megazoomkameras mit bis zu umgerechnet 1000 mm Brennweite zu bauen, mit einem einzelnen Objektiv, dass die Größe von Kleinbildkameras erreicht, dazu mit Minisensoren, obwohl solche Objektive eher mäßige Bildqualität liefern, vor allem an langen Ende. Da hätte man mit zwei kleinen Objektiven mit morderatem Zoomfaktor wesentlich billiger wesentlich besser Qualität wesentlich kompakter erreichen können. An diesem Beispiel sieht man, wie gravierend die Fehlentscheidungen bei den Kameraherstellern teilweise sind. Und das fällt denen jetzt mit letzter Konsequenz auf die Füße.

      • @ Sabrina
        Megazoomkameras verkaufen sich offensichtlich gut, weil man hier alles bekommt, Macro bist Supertele.
        Nikon P900 war/ist ein Verkaufsschlager und die P1000 mit 3000mm Brennweite @KB am langen Ende. Bekommt man sonst nur mit einem Spektiv. Das sitzt allerdings auf einem Stativ. Oder man bekommt es mit mFT. 800mm @KB 1600mm plus 2x Teleextender, macht 3200mm. Na so was! mFT, die Wundertüte.
        Was Megazoomkameras fehlt ist eigentlich nur die Sensortechnologie der Smart Phones und deren Software.
        Verbunden mit einer permanenten Internetanbindung, würden sie alles bieten, was ein Smart Phone nicht kann. Allem voran, ein Sucher.

      • Ingo,

        ach so, ich bin halt vorwiegend in Bayern und Baden-Württemberg unterwegs, da bekomme ich natürlich nicht mit, was in den Elendsvierteln so läuft. Wohnt nicht die Merkel in Berlin? Fährt die auch mit dem Fahrrad?

        Es ist natürlich auch nicht verboten, dorthin zu ziehen, wo die Arbeit gut bezahlt wird. Zugegeben, man ist dann natürlich nicht mehr im Mittelpunkt der Armut, sondern zwischen Tschechien, Österreich, der Schweiz und Frankreich eingeklemmt, je nach dem, wohin man geht. Aber ich denke dennoch, dass das das kleinere Übel wäre …

      • @ Robin
        Das bekommt man in besserer Qualität, wenn man statt einem Riesenobjektiv, dass den gesamen Zoombereich abdeckt, zwei oder drei kleiner Objektive verwendet.

      • @ Sabrina

        „Ich hatte ja auch durchaus den Weg in Richtung Kleinbild geplant, davon aber aufgrund der gravierenden Schwächen der Objektive an den Rändern Abstand genommen.“

        Das hast Du schon öfter erwähnt….ich weiß gar nicht, wo Du das her hast, meine Kb-Ojektive sind am Rand knackscharf.

      • @ Sabrina
        Ja, sehe genau so. Die Megazoom-Kameras sind einfach deutlich zu groß. Und wenn man sich die Sony RX10IV z.B. anguckt auch noch sehr teuer.
        Aufgeteilt in mehreren Objektive sind dann die Systeme auch noch besser zu verstauen, eventuell sogar komplett in einer Fotoweste.
        Ob die Verkäufe zu Weihnachten deutlich ansteigen liegt auch am Angebot der Hersteller. Abgesehen von einer Olympus OMD E-M5 Mark III wüsste ich jetzt keine erwähnenswerte Neuerscheinung für den Massenmarkt.
        Die Fuji X-Pro1 III ist sicher großartig, aber eben eher für die Nische konzipiert. Wobei, ich denke, die Fotofirmen werden sich in Zukunft sowieso eher auf die Nischen konzentrieren und dort besondere Kameras anbieten.

      • @ Rolf Carl,
        soweit ich weiß, hat München schon lange ein Problem mit bezahlbarem Wohnraum.
        Ist eine wunderschöne Stadt, aber meines Wissens nach leben dort sehr viele Norddeutsche.
        Fotografische gesehen zieht es mich mehr an die Nordsee (und eventuell bald mal an die Ostsee). Das ist für mich einfach schneller zu erreichen. Und dort gibt´s auch wunderschöne Motive, natürlich viel im Zusammenhang mit Wasser.

      • Das ist von Sabrina wieder eine ihrer typischen statistischen Aussagen, die in keiner Weise die tatsächlichen Gesamtverhältnisse abbilden. Zum einen dürfte ein Mieterverein überhaupt nicht in der Lage sein, die tatsächlichen Einkommensverhältnisse seiner Mitglieder wiederzugeben, schon alleine weil die Angaben der Mitglieder nicht überprüfbar sind. Zum anderen ist bei weitem nicht jeder Mieter Mitglied in einem Mieterverein, vor allem Personen mit mittleren bis höheren Einkommen werden eher eine Rechtsschutzversicherung abschliessen als einem Mieterverein beizutreten oder aber weder das eine noch das andere vorzunehmen. Und zum Dritten ist ausgerechnet die Personengruppe hier von vornherein komplett ausgeschlossen, die gerade die höchsten Einkommen zur Verfügung haben dürften, nämlich die Eigentümer von Wohnungen und Häusern. Wer sich in Neu-Kölln nach den Einkommen umhört wird halt komplett andere Ergebnisse erhalten als derjenige, der das in Zehlendorf oder im Villenspeckgürtel um Berlin herum macht. Mitleid mit den angeblich armen Berlinern muss man nun wirklich nicht haben. Arm sind sie lediglich bei den Fähigkeiten einen Flughafen zu bauen.

      • Andere dürfen gerne entscheiden wer von uns beiden hier ständig herumtrollt mit OT und dann wenn man sie widerlegt, die Diskussion für beendet erklärt. Übrigens habe ich anders als Sie nicht ständig Zeit mich hier mit allen Themen tagesaktuell zu beschäftigen, es gibt auch noch arbeitende Leute mit Geschäftsreisen.

        Letztendlich ist es aber schon klar, auf meinen Post fehlen Ihnen schlicht und einfach die Argumente.

    • „Olympus größtes Problem ist der kleine Sensor“. Wieso? Das ist genau der Vorteil der Kamera.Ich besitze selbst eine Olympus EM1 II, eine X-T3 und eine Nikon Z7. Jede dieser Kameras hat Vor- und Nachteile. Ich habe Ich habe für mich viel verglichen und komme zu dem Schluss, dass Sensorgrösse nicht ALLES ist. Die Sensorgrösse wird massloss überschätzt. Die Nikon ist eine tolle Kamera, aber der Stabi kann der Olympus nicht das Wasser reichen und der AF ist bestenfalls auf gleichem Niveau. Dafür ist die Kamera deutlich grösser und produziert gigantische Bilddateien. Für Bokeh, für Lowlight, für hochauflösende Landschaftsaufnahmen ist sie die erste Wahl, aber eben auch schwerer und grösser. Ausserdem lässt sich natürlich Altglas adaptieren. Die X-T3 ist super zu bedienen, die ideale Kamera für Street-Fotografie, aber hat keinen IBIS, was bei Lowlight ein deutlicher Nachteil ist. Da muss man schon hohe ISO-Werte für wackelfreie Bilder wählen. Mit der Olympus hingegen kann man ohne Probleme bis 1/5s oder sogar weniger aus der Hand fotografieren. Das geht mit den beiden anderen nicht. Sie ist gerade im Telebereich aufgrund der Brennweitenverlängerung ideal für Tier- und Sportfotografie. Deutlich leichter und kompakter als jede VF mit 2.8er Tele. Es muss jeder selber wissen, ob er unbedingt mit dem Q7 oder X5 in der Stadtmitte Parkplatz suchen will, ich benutze dafür lieber eine Kompaktklasse…für mich ist MFT noch lange nicht tot…bei leichtem Gepäck ist die Olympus meine Lieblingskamera – am besten gepaart mit dem genialen 12-100 Pro.

      • @ Markus B.
        Bitte nich so verstehen, daß ich Olympus für einen schlechten Hersteller halte oder für mich die Objektive schlecht sind. Nur weil ich für Hallensport eben eine andere Kamera benutze (12800 ISO sind ziemlich häufig bei Blende 2,0 beim 90er Fuji im Einsatz) und mir ein IBIS dort nicht hilft, kann ich mir schon einen anderen Verwendungszweck für Olympus vorstellen, klar.
        Wobei, ich mal in richtigen kleinen Orkan-Böen gestanden, wo ich mich kaum auf den Beinen halten konnte (kein Scherz). Da hat das 100-400 dermassen gut stabilisiert, hab vom Wind nichts im Sucher mitbekommen, abgesehen davon, daß der OIS häufiger in den Sport-Modus umgeschaltet hat, weil ich die Linse einfach so schwer geradehalten konnte.
        Was ich sagen will ist, daß Olympus, wie jeder andere Kamerahersteller auch, Neueinsteiger ins System braucht.
        Wer nicht beim Vollformat bleiben will, scheint häufig bei Fuji zu landen. Wer vom Smartphone kommt, wird bei Mft ziemlich schnell merken, daß die Fotos ohne Bildbearbeitung tagsüber nicht viel besser als die von einem guten Smartphone sind, zumal mit einem künstlichen Bokeh. Ein natürliches Bokeh erziele ich doch erst mit den teuren Pro-Objektiven, die wird ein Umsteiger aber nicht zu Beginn kaufen.
        Das 12-100 ist sicher ein tolles Objektiv, ich hatte schon überlegt, ob ein Body mit der Linse nicht eine tolle Ergänzung sind. Aber jetzt hat Fuji ja das 16-80 gebracht, würde für mich ok sein. Vermutlich bleibe ich aber beim 16-55 (leider eben ohne Stabi) und dem 50-140 (ziemlich klein, toller OIS).

      • Bitte nicht Krim nehmen –
        Das sind immer die gleichen Märchen, das mFT Vorteile im Telebereich hat. Das ist leider nur Marketinggesäusel.
        Und wer einmal ein Olympus 4/300 mm mit einem Nikon 4/300 mm PF vergleicht sieht – wenn er die Markenbinde abnimmt, sehr schnell klarer.
        Ideal für Tiere ist mFT keineswegs, weil immer Licht fehlt, so lange es kein schnelles 2.8/300 mm und 4/500 mm gibt. Der Sensor rauscht einfach ab 1600 ISO erheblich zu stark, lässt keine Ausschnitte zu und ist deshalb VF erheblich unterlegen.

        Der Vorteil von mFT liegt beim Macro, in der Reise- und Streetfotografie.
        Olympus hat kein Staubproblem, den effektivsten IS aller Systeme, die beste JPEG Ausgabe aller Kameras und einige der besten Zooms am Weltmarkt.
        Wer den Sensor zu klein nennt, hat eben keinen Vergleich mit VF-Zooms – die ausnahmslos schlechter, schwerer und größer abschneiden.
        Ja 12-100 mm ist spitze, 12-40 mm aber auch und selbst das 12-200 mm ist allen vergleichbaren Reisezooms weit überlegen.
        Was Olympus leider nicht kann ist Management und Marketing!
        Lug u Trug aller Orten.

      • @Ingo
        Ich sehe es genauso. Jeder Hersteller muss in diesem ruinösen Wettbewerb neue Kunden akquirieren und Argumente für sein System finden. Das Problem von Olympus ist hierbei, dass sie zwar ein sehr gutes Gesamtpaket anbieten, aber mit den entsprechenden Linsen preislich in das APS-C und VF Lager vorstossen.
        @Cat
        Hier geht’s nicht um Krim-Märchen. Ich habe nie behauptet, dass Olympus in der Auflösung APS-C und VF gleich gestellt ist. Aber nimmt man z.B. ein 40-150 mit 1.4 oder 2.0 Konverter kommt man auf eine Brennweite bis zu 600mm und erzielt damit ein gute Bildqualität. Mit dem 300er kommt man mit Konverter auf 1200mm. Mit welchem Canon oder Nikon VF Objektiv komme ich so nah ran? Die meisten VF Objektive sind dann fast doppelt so gross und schwer. Setze ich die erzeugbare Bildqualität zu Baugrösse und Gewicht des Systems in Relation, dann ist MFT mein klarer Favorit. Hinzu kommt, dass man die höhere Auflösung oftmals gar nicht braucht. Mache ich Pixelpeeping an meinem 4K Monitor, sehe ich beim Zoomen natürlich die Unterschiede. Aber wenn ich Bilder bis Fotopostergrösse drucke, ist das kaum zu sehen.

      • @ Cat
        Du hast das ja schon selbst gesagt. Der Sensor ist erheblich zu klein, alles andere beherrscht Olympus auf der technischen Seite ja.
        Ich zitier dich mal: „Der Sensor rauscht einfach ab 1600 ISO erheblich zu stark, lässt keine Ausschnitte zu“.
        Der Grund für das Rauschen ist der kleine, ältere Sensor, der auf die kleine Fläche auch noch 20MP quetschen muß.
        Sagen wir es mal so: Rauschen bei 1600 Iso entspricht nicht dem Stand der Technik und ist dem zu kleinen Sensor geschuldet.
        Ich wüsste nicht, wie man das anders formulieren kann.
        Was die Qualität der Vollformat-Zooms betrifft, da wundere ich mich etwas über deine Erfahrung. Das 70-200 VR2 z.B. zeichnet hervorragend an der D4s. Das 200-400 Mark I hat nur Probleme im Fernbereich, ansonsten ein exzellentes Objektiv.
        Aber Olympus ist ja das Thema. Und für mich wäre eine Vollformat Olympus in einem Gehäuse der OM4ti (mit ti will ich betonen, daß die Kamera kein Plastik/Kohlfaser/Kunststoff/Verbundstoff Gehäuse haben darf, sondern sich klassisch solide anfühlen muß) mit z.B. dem L-Bajonett und möglichst kompakten Zuiko-Objektiven genau die Marktlücke, in der Olympus noch punkten kann. Bis auf die etwas spezielle Sigma fp und ein paar Sonys sind die Vollformat-Kameras doch ziemlich gewachsen.

      • Erklär mir mal einer, warum ein Olympus 4,0/300, was durch mFT und den damit verbundenen kleinen Bildwinkel, zu einem 4,0/600er mutiert, kein ideales Objektiv für Sport und Tierchen sein soll und alles mögliche andere.
        Ich hab so in Erinnerung, dass 4,0/500er und 4,0/600er für VF schwachsinnig teuer, schwer und klobig sind.
        Aber es hat halt jeder so sein Glaubensbekennnis, nur hat das nichts mit der Realität zu tun.
        Kritisieren kann man nur, dass Olympus und Panasonoc sehr zögerlich mit solchen Teilen sind.

      • @ Robin
        Das ist ja nun wirklich nicht so schwer zu erklären. Aber nicht, daß das jetzt wie Bevormundung klingt. Jeder wird schon seine Gründe für das Equipment haben.
        In Deutschland ist der populärste Sport Fußball, behaupte ich jetzt mal. Also beziehe ich mich auf Fußball.
        Ein ideales Objektiv für diese Sportart wäre ein Zoom zwischen 200 und 400 mm, bestenfalls mit eingebautem Telekonverter. Gibt´s schon, und das nicht zufällig.
        Oder alternativ noch ein 2,8/400mm.
        Mit 600mm gibt´s eher langweilige Mittelfeld-Szenen oder sehr enge Portrait-Fotos, die den Zweikampf im entscheidenden Bereich aber einfach nicht abdecken.
        Für Fußball wäre dann schon eher das 40-150 interessant.
        Der Sensor sollte aber auch locker 8000-10000 ISO vergrößerungsfähig abdecken, gerade die erste Saison-Hälfte hat ja nun mit eher dunklem und regnerischem Wetter zu tun.
        Und wenn du die ganzen Sportfotografen mit Vollformat und ihren großen Tüten für zu reiche Masochisten hältst, die gerne mal ihr Sportstudio durch die Gegend schleppen, so magst du das so sehen.
        Ich glaube aber auch, daß du schöne Fotos bei gutem Wetter vom Ski-Springen oder Abfahrt-Slalom mit so einem 600er hinbekommst, wenn du einen guten Standort findest.

      • Nö. Im Gegensatz zu amerikanischen Investment Gesellschaften sind Chinesen auch an der Technologie interessiert und nicht nur am Profit.
        Deshalb sind wir ja so innovationlos geworden. Weil nichts mehr gemacht wird, was nicht innerhalb kürzester Zeit maximalen Profit verspricht.

    • Wieso ist der kleine Sensor denn das größte Problem? Gerade durch ihn werden doch die typischen Eigenschaften der Olympus Kameras ermöglicht. Kleiner Bauraum, geringes Gewicht, kompakte Objektive, die beste Bildstabilisierung.
      Ich sehe es umgekehrt: Ein größerer Sensor war früher mal notwendig für gute Bildqualität. Bei dem heutigen Stand der Technik kann man kleiner und leichter bauen ohne auf gute Bildqualität verzichten zu müssen. Bei Olympus schon mal gar nicht, alleine wegen den herausragenden Objektiven.

      • Das sehe ich genau so! Der kleine Sensor hat Vorteile und Nachteile und je nachdem unter welchen Bedingungen man fotografiert zeigen sich diese mehr oder weniger. Das immer wieder angeführte geringere Freistellungspotential von mFT kann auch ein grosser Vorteil sein, nämlich dann, wenn man bei grosser Blende doch nicht die teilweise extrem geringe Schärfentiefe von VF haben möchte. Gerade in der Street- oder Personenfotografie stört die ja meistens eher als dass sie nützt. Die grössere Schärfentiefe bei grossen Blenden kann auch gerade ein Vorteil von mFT sein.

      • @ Franz @ Thomas Müller
        Ich muß ehrlich zugeben, da gibt es eigentlich zu viele unterschiedliche Informationen drüber, wie gut denn jetzt die Aufnahmen einer Olympus sind.
        Wenn es stimmt, daß das Rauschen schon ganz gut bei 1600 ISO beginnt, ist die Argumentation natürlich irreführend, daß man bei großer Blende mehr Tiefenschärfe bekommt. Bzw. einfach überholt. Ich nehme eine Olympus bei Blende 1,4 und nehme dann eine Sony mit Blende 2,8, hab die gleiche Tiefenschärfe und Bildwirkung und das Foto der Sony ist vermutlich sogar noch rauschfreier.
        Dann mache ich ein Foto mit der Sony bei Blende 1,4 und kann entspannt bei Nacht Event-Fotos machen mit sich bewegenden Menschen.
        Olympus mag Vorteile haben, aber sicher nicht beim Sensor. Und der Größenunterschied zwischen einer Olympus, einer Fuji und einer Sony ist vom Gehäuse her doch nun wirklich nicht mehr gravierend.
        Und wenn man sich vergleichbare Objektive ansieht (Olympus 1,2/17, Fuji 2/23 und Sony 2,8/35 als Beispiel), wo sind denn da die großen Unterschiede? Und dabei habe ich noch nicht einmal die Crop-Möglichkeiten der verschiedenen Pixelzahlen der Sensoren berücksichtigt.
        Ok, ich bin ganz sicher kein Olympus-Hasser, auch wenn das hier so klingen mag. Tolle Firma, tolle Objektive.
        Aber immer die Argumentation, der kleine Sensor hätte so seine Vorteile, ignoriert einfach die aktuelle Entwicklung der Spiegellosen Kameras.

  • Richtig. Sony war vor einiger Zeit in der selben Lage. Sie waren offen für Dikussionen. Haben allerdings letztendlich ihr Kamerageschäft verteidigt und behalten.
    Warum soll es bei Olympus nicht auch so laufen.
    Jedenfalls, böser Investor.
    Wer solche Investoren hat, braucht keine Feinde.
    Auch eine Meldung auf 43 Rumors.
    Olympus will 2 Kameras und 3 Objektive pro Jahr heraus bringen.
    Im Massenmarkt sehe ich für die Zukunft, All in One und noch kleinere Sensoren.

    • @Robin
      ALLE, dei Betonung liegt auf ALLE Investoren – vor allem wenn sie aus dem angelsächsischen Raum oder aus den USA kommen, wollen nur das Beste für die Firma und für uns Kunden, sie wollen nämlich unser Geld, je schneller und je mehr desto besser. Wie macht man das? Entweder aufspalten, denn das Einzelne ist mehr Wert als das Ganze oder unrentable Teile schliessen oder verkaufen. Und dann weiterziehen und die nächste Firma „fit“ machen zum Verkauf.
      Bei Olympus muss ich sagen, ist man zum grössten Teil selbst Schuld – mich als Kunden haben sie mit ihrem „fantastischen“ Service für immer vertrieben.

      • Laut dem guten Tony Northrup, soll Olympus den besten Service haben. Na ja, vielleicht im angelsächsischen Raum.

        Da ist es doch gut, dass Daimler zu großen Teilen den Arabern und Chinesen gehört.

      • @Robin
        sie haben sich geweigert eine 8Monate alte Kamera – die erst seit 10Monaten auf dem Markt war – ohne Rechnung kostenlos zu reparieren. Da habe ich sie noch am Telefon total geschrottet (aus 8m auf den Beton fallen lassen. Das war die teuerste Kamera für Olympus – da ich bis jetzt für gut 15’000.-€ Canon Produkte gekauft habe. Heute bin ich Gott froh, dass sie die Kamera nicht repariert haben, da ich Canon viel besser finde.

  • Noch ist es ja nicht soweit: Nur ausgeschlossen ist der Verkauf nicht mehr. Hoffentlich wird die KameraAbteilung noch so gut, dass Olympus sie nicht auf- oder abgibt.
    Eine gänzliche Abwicklung wäre schade, denn jeder Hersteller bietet Abwechslung im Angebot und eigene Ideen: z.B. Pictar
    https://www.indiegogo.com/projects/pictar-pro-dslr-your-smartphone#/
    Solche Entwicklungen sollte man im Blick behalten oder, Mark(!), in den Blick nehmen; die Diskussion über Smartphones als Kameras ist hier ja auch immer wieder virulent.

  • Olyfantensterben

    Ein emotionales Erdbeben von olympischen Ausmaßen erschüttert die Fotocommunity: Das Olyfantensterben. Dabei wälzte sich doch gerade erst der voluminöseste, 1.000 t schwere 4/3-Olyfant, die OM-D EM1-X, ächzend aus den Bambusfertigwaren-lagen in Vietnam. Die Endkontrolle des monströsen EM1-X-Olyfanten-Riesenzwergs gestaltete sich schwierig. Jeweils vier der zaundürren Vietnamesen mussten zusam-menarbeiten: 2 stemmten den Olyfanten, einer beobachtete das Sucherbild und der vierte betätigte mit dem Vorschlaghammer den Auslöser. Klack! Die entstehenden Vibrationswellen waren regelmäßig eine Zerreisprobe für Hanois Fensterscheiben. Apropos: OM-D EM1-X i-MiEV MR2, warum hat Oly ausgerechnet einen Kryptologen als bocksteifen Marketingwortakrobaten engagiert? Und Pen hält die Welt immer noch für einen Stift.

    Doch nun ist Schluss mit dem oben genanntem markerschütternden Endkontrollenritus. Nicht aus Umweltschutzgründen, nicht aus sozialer Rücksichtnahme, nein der Olyfant ist tot, wie nun der Oberboss Takeuchi winselnd einräumt. An dieser Stelle deshalb herzlichen Dank für wohltuend warme Worte der Kommentatoren vor mir. Richtig, de mortius nil nisi bene. Seit Alters hier ist es eine fest etablierte Konvention, dass man über Tote nichts Schlechtes sagen sollte.

    So bin ich auch felsenfest überzeugt, dass die bisher geringe Resonanz in dieser Fotocommunity ein Indiz dafür ist, dass die tief betroffenen Forumsmitglieder bald aus Nachrufen hymnische Lobeselegien ersprießen lassen werden.

    Nun, Oly wurde immerhin 100! Und das ist selbst für einen Olyfanten ein biblisches Alter. Er darf verdient zur letzten Ruhe gebettet werden. Zum Schluss krankte Oly mächtig an fehlenden Novitäten. Aber bitte keine Vorwürfe! Bei greisenhaftem Alter sollte unser Erwartungshorizont auf schildkrötenhafte Entwicklungen vorbereitet sein.

    So ziehen wir ein positives Resümee. Wetter geschützt war sie, die OM-D EM-1X Panzerschildkröte. Beim genauen Observieren konnte man sogar ein kleines, 1,04 Mio. Bildpunkte schwaches Monitörchen auf der Rückseite aufstöbern. Und war es nicht herrlich, dem antiquierten 2,36 Zoll LCD-Sucher (kein OLED) beim gemächlichen Zeilenaufbau zuzusehen? War es nicht putzig, wie das mickrige Micro-4/3-Sensörchen mit 20 Megapickelchen aus seinem Bajonettchen herauslugte? Zum Schießen! Vor allem zum Schießen briefmarkenkleiner Passbilder. Größere jpgs ab ISO 800? Lieber nicht! Der Tiefpassfilter wurde herausoperiert. Jetzt stören psychodelische Moiré-Artefakte bei der Bildbetrachtung – es sei denn, man ist on dope.

    Womit treibe ich jetzt Nägel in die Wand und mit wem dusche ich jetzt? Ich muss mir nun tatsächlich einen Hammer kaufen und inseriert habe ich in einschlägigen Fotomagazinen auch schon: „Rüstiger Fotosenior sucht jungfräuliche Kamera für feuchte Bildgestaltungen unter der dampfenden Dusche. Melde dich, wenn Du weathersealed bist.“ Die erste Zuschrift einer gewissem Alpha 9 II-Lady verspricht ein spannendes erstes weekend-splish-splash. Allerdings wäre das ein nicht ganz billiges Blind Date auf unbekanntem Terrain.

    12-Bit-Rohfutter vertilgte der Olifant. Wer mehr braucht, der lügt. Mit einer sagenhaften Bildstabilisierung von sieben Stufen (ohne Spezialobjektiv) war das Panzertier für ALLE Zielgruppen geeignet, insbesondere für Parkinsonpatienten und Tremorkranke. Schade, mit dem verstorbenem Olyfanten ist wieder ein Kameradino futschij. Müssen bald stolze Canoniere, ergraute Nikonauten und hippe Sonysöhnchen auf die ungeleicaten Wischkästchen mit knopfloser Fotofummelplatte umsatteln? Panasotisch sträuben sich der gesamten Community die Olyfantenhaare.

    Es ergeht deshalb der dringende Spendenaufruf an alle Olyretter! Sei bereit, in den Fond zur Rettung der vom Aussterben bedrohten OM-D-EM1-Xchen 3.000 € einzuzahlen. OM-D-EM1-X-Paten dürfen ihr Panzertierchen direkt bei sich aufnehmen.

    Hoffen wir, dass auf Olysaurus keine Massensterben von Spiegelklatsch-Nikodino und Klapper-Canopterix folgen.

  • Auf http://www.finanzen.net habe ich mir mal ein bisschen die Unternehmensstruktur von Olympus angeschaut. Aber eines gleich vorweg: Dem Unternehmen scheint es glänzend zu gehen, denn allein in diesem Jahr 2019 legte die Aktie um satte 113 % zu (Durchschnittliche Performance in den Industrieländern ca. 20 %)!

    Interessant ist, dass nicht nur ValueAct Capitale mit 5% beteiligt ist, sondern auch Sony. Mitsubishi (zu dem Nikon gehört) ist ebenso mit 3.2 % dabei. Zudem hat es noch einige andere Grossinvestoren vorwiegend aus den USA und Japan. Die gemeldeten Investoren halten aber insgesamt nur 22 % des Aktienkapitals (dies ist sicher, da grössere Beteiligungen an den Börsen meldepflichtig sind). Der Freefloat beträgt also satte 78 %, was die Einflussnahme der grösseren Investoren auf die Entscheidungen der Geschäftsleitung doch ziemlich einschränkt. Zudem dürfte z.B. eine feindliche Übernahme bei dieser Konstellation ziemlich schwierig werden, und ein Angebot an die Aktionäre müsste ziemlich gut sein, um diese zu einem Verkauf zu bewegen. Am ehesten könnte sich dies wahrscheinlich noch Sony leisten. Ich frage mich, was die im Schilde führen, wieso Sony mit 5 % an Olympus beteiligt ist …

  • Das ist ein Hammer.
    Das hätte ich nicht gedacht, jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt.

    Verkauf heißt allerdings nicht notwendigerweise, dass die Kamerasparte erlischt.
    Es kann ja durchaus sein, dass sie vom Käufer weitergeführt wird.

    Dennoch sollte es auch die letzten Optimisten, dass die traditionellen Kameras eine große Zukunft haben werden, aufhorchen lassen.

    Wieviel zeitlichen Spielraum die traditionellen Kameras noch haben, wird man sehen, wenn Das Samsung Galaxy S11 im Frebruar herauskommt. Das Xiaomi Mi10 ist jedenfalls weit davon entfernt, die großen Kameras anzugreifen.

    • Die Kamerahersteller müssen etwa 10 Jahre durch halten . Dann wird Smartphone vom Markt verschwinden. Google und Apple sind seit Jahren schon am entwickeln. Vor Brillen und Smartwatch sind die Zukunft

      • Sie meinen, Brillen ersetzen den 5″-Sucher und die Smartwatch die Kamera und was als Beigabe dabei ist.
        Und wie gibt man dann Worte ein? Klar – Spracherkennung ginge – wird das schon perfekt beherrscht?

  • Leider hatte ich wieder recht, da helfen auch keine Dementi von Olympus. MFT ist nun mal auf dem absteigenden Ast. Nur wer sollte das Programm übernehmen? Es gab nun mal Fehlentscheidungen, vor allem die Einstellung der PEN-F ist falsch. Wie schon in einem vorigen Artikel geschrieben, sollte Oly die E-M1X sofort wieder einstampfen, die M5 nochmal überarbeiten, die E-PL10 erst gar nicht rausbringen und die PEN-F im Programm lassen. Denn grad die PEN-F hätte auch von Leica sein können. Panasonic wird sich kaum die Hände reiben, wenn Oly kein MFT mehr macht, geht auch deren Geschäft zurück. Aber Pana ist ja auch bei VF tätig, das ist deren Zukunft. Es wird zukünftig eh nur noch 2 Schwerpunktformate geben, APSC und VF, Mittelformat wird die höchstwertige Nische sein, MFT???. Die Kompakten wurden schon von den Handys gefressen.

    • Wenn das schon offiziell gesagt wird, also kein Gerücht, ist sowas eigentlich schon beschlossene Sache. Das sind aus anderen Bereichen Erfahrungswerte. Es wird nur vorerst noch „vorsichtig“ gesagt, damit die Verkäufe nicht total in den Keller fallen, oder lässt irgendwer sein gutes Geld für ein Produkt, das wahrscheinlich in Kürze wertlos wird? Nein, macht niemand. Gut vorstellbar, dass schon lange Verhandlungen laufen und wenn der Preis stimmt, geht es seinen Gang. Zu hoffen, dass es die Fotoprodukte dann noch gibt und nicht nur die Technik für was anderes ausgeschlachtet wird.

      • Bisher hat der Olyfanten CEO nur gesagt, dass es möglich ist.
        Mir ist es letzendlich egal.
        Seit 10 Jahren Panasonic und ich bin gut ausgerüstet.
        Außerdem, mFT Sensoren stecken noch in anderen Kameramarken.

  • Allen Unkenrufen zum trotz…

    halte ich die Entscheidung von Olympus nicht in die L-Allianz (sie wurden gefragt) einzusteigen als richtig, denn es hätte bedeutet eine komplette eigene Objektiv Palette aufzubauen und sich in einer Riege einzureihen um in einem kleiner werdenden Markt die letzten Kunden zu umwerben.

    Als weiteren Punkt möchte ich den Olympus Finanzskandal erwähnen der noch Jahre nachgewirkt hat.

    Einen weiteren Schwachpunkt sehe ich in der nicht vorhandenen Sensor Fertigung, Olympus ist mit dem zugekauften MFT Sensor auf Gedeih und Verderb dem Zulieferer ausgeliefert.

    Was mich gewundert hat ist das man viele Dinge in China und jetzt in Vietnam fertigen lässt, die „Rechenstiftler“ hatten das Sagen! Bei Massenprodukten mag das stimmen, aber Olympus war bei Kameras noch nie ein Volumenhersteller.

    Bis alle diese Eckpunkte abgearbeitet sind kann viel Zeit vergehen die Olympus Foto nicht hat. Deswegen werden die „Marktgesetze“ gnadenlos zuschlagen.

    Das hat alles nichts mit der sehr guten Qualität der Gerätschaften zu tun, es geht NUR um die erzielbare Renditen!

  • Olympus Kamera Sparte ist so gut wie tot.

    Die wird auch niemand kaufen da es dort nichts gibt was es nicht auch bei anderen Herstellern gibt.

    Anhand seiner Produkte zeigt Olympus deutlich wie weit sie zurück liegen.
    Und es ist auch nicht zu erkennen, das Olympus Anstrengungen unternimmt diesen Rückstand zu vermindern.
    Olympus lebt also von der Substanz und das zeigen auch die Zahlen.

  • Im Grunde wäre eine Zerschlagung der Olympus – Kamerasparte das Sinnvollste für alle Beteiligten. Der Markt wird enger, qualitativ sind andere besser, zumindest nicht schlechter, MFT ist zukünftig eine Niesche, die eigentlich nur eine Daseinsberechtigung hat, wenn die Kameras und Objektive deutlich kleiner und preiswerter sind als FF. Auch für APS-C und Fuji wird es ein schwieriger Weg werden, sich am Markt zu halten. Die haben aber neben Solidität und Wertigkeit ihrer Produkte noch einige sehr gute technische Funktionen und vor allem mit Mittelformat noch ein zweites Standbein. Für mich gibt es eigentlich nur eine Firma, die bei einem Zukauf der Olympus – Fotosparte etwas haben könnte und das wäre Sony. Sie könnten damit auf dem MFT-Sektor noch Kameras anbieten und damit dem Konkurrenten Panasonic Probleme bereiten. Sie hätten wahrscheinlich auch am Ehesten die Kohle für eine Umstrukturierung von Olympus und für dieses Experiment.
    Wobei auch Sony natürlich den Untergang des MFT – Systems billiger haben kann, wenn die Olympus-Kamerasparte gänzlich zerschlagen würde. Vielleicht macht Panasonic auch Olympus zu einer Edelmarke für sein MFT. Mit den Panasoniccodecs für den Videomodus hat MFT nochmal einen großen Pluspunkt bei Videofilmern. Da sind die Panasonic GHs immer sehr beliebt und darin liegt auch ein wichtiger Unterschied zwischen Panasonics relativem Erfolg und Olympus‘ großen Problemen.
    Es werden sicher jetzt auf den höheren Etagen all diese Gedankenspiele laufen, denk ich mal.

    • Klug gedacht…
      Die Trends gehen jetzt fotografisch zu VF und filmisch ist Panasonic einfach zu stark u nutzt mFT perfekt aus.
      Viele spannende und wichtige Innovationen kommen von Olympus – aus meiner Sicht weit mehr seit 20 Jahren als von Canon, Nikon, Pentax, Fuji zusammen.
      Wenn Olympus verkauft, dann sicher nur an andere Japaner. Die geben nicht so ein Know-How-Potential an Chinesen.
      Schon wegen des Personals und wegen des Glas-know-Hows wäre die Übernahme für Sony vermutlich sehr lohnend.
      Da das Olympus-Management nicht taugt und Sony genau da das richtige Händchen hat – wäre so eine Übername wohl für uns Kunden eine positive Entwicklung.

      Das der Name, die Marke Olympus verschwindet – wie im Falle Minolta, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
      Sony hat die Sensoren-Kapazität und das filmische Know-How – also eine solche Übernahme kann man sich und allen Beteiligten fast nur wünschen.

      • Kann man so sehen.
        Ich denke aber, ein wichtiger Aspekt ist, ob Sony die Entwicklung neuer MFT Sensoren weitergeführt hat. Oder ob der IBIS von Olympus einfach auf das Vollformat hochskaliert werden kann.
        Objektivtechnisch setzt Sony ja auf Zeiss und G-Master. Ich glaube nicht, daß sie da noch Nachhilfe brauchen.
        Eher wäre eine innovative Haltung von Sony gefragt. Sie könnten als Beispiel ihre Handy-Sparte mit Olympus MFT Technologie verschmelzen und dann etwas wirklich neues auf den Markt bringen. Die technische Entwicklung ist ja mittlerweile soweit, daß es dieses Mal wirklich klappen könnte (Samsung hat mal sowas gebaut, eine Galaxy Camera GC-110).

  • Fürmich war schon immer dieses 4/3 Format unansehnlich. Das erinnert an längst ausgestorbene Röhren-TV`s
    Für Fotoeinsteiger sind die kleinen Kameras von Oly super. Wenn sich dann der Einsteiger verbessern will stellt dieser fest das eine neue lichtstärkere Optik bei Oly ein kleines Vermögen kostet. Im APS-C oder VF kostet ein f4 nicht die Welt im Vergleich brauche ich bei Oly schon f2.
    Da steht der Produzent von postkartengroßen Bildern vor der Wahl.
    Entweder Smartphone Bilder oder groß und schwerer werden.
    Die Entscheidung Smartphone.

    Es musss natürlich gesagt werden das zu analoger Zeit jeder der etwas bildlich festhalten wollte eine Kamera kaufen musste. Das waren einfach alle! Heute hat fast jeder ein Smartphone, das genügt einfach um anderen schnell mal das erlebte zu Zeigen.

    Da bleiben nur noch wir unerschütterlichen welche immer in der Hoffnung auf ein Sensationsbild Kameras durch die Gegend schleppen und die Profis welche Geld mit Fotos verdienen wollen.
    Die Profibilder müssen natürlich besser sein als die der Smartphons also bleibt nur VF oder MF

    MFT Ade

    • Hallo Emil

      sehr schön ohne technisches Gedöns auf den Punkt gebracht. Für mich als unverbesserlicher „Altfotograf“ eine spannende und zugleich traurige Situation, schließlich begleitete mich der Name Olympus ein Leben lang.

      Der Spruch: „Kein Schaden wo nicht auch ein Nutzen ist“ hat etwas Hoffnungsvolles! Wer zurück blickt und den Niedergang der analogen Fotografie erlebt hat der freut sich heute über die vielen Möglichkeiten der digitalen Bilderwelt.

      Nachweinen und jammern bringt nichts! Ich bin eher neugierig was die anstehende Umstrukturierung für Olympus bedeutet und was der Kunde davon haben wird.

      Spannend, spannend!

    • Ein Telefon hat man doch schon lange.
      Ein Smartphone-Kauf ist ein reiner Kamerakauf.
      Es sind nicht Telefone, sondern moderne Kameras, die die veralteten Kameras ablösen.
      Die Verkaufszahlen sprechen eine sehr deutliche Sprache.
      Das haben die Hersteller der alten Kameras nicht, beziehungsweise zu spät gerafft. Das war’s für die.
      Außerhalb der Kommentarspalten von Leuten, die sich für Fotografen halten, finden die alten Kameras kaum noch statt.

      Das Gesamtpaket ist eben besser, trotz mancher Nachteile bei der Bildqualität.
      Auf der einen Seite zeitfressendes An- und Abschrauben von Objektiven, auf der anderen Seite automatischer Objektivwechsel beim Zoomen. Nur ein Beispiel.
      Drastischer kann man den Fortschritt doch kaum sehen.

      Ich stehe zum Beispiel vor der Frage, ob ich mir nochmal für meine D5100 oder die EOS-M3 noch ein moderates Tele kaufe oder nicht. Ich werde wohl eher noch ein paar Euro drauflegen und mir den Nachfolger des Samsung Galaxy S10 kaufen.

      • „ Ich stehe zum Beispiel vor der Frage, ob ich mir nochmal für meine D5100 oder die EOS-M3 noch ein moderates Tele kaufe oder nicht. Ich werde wohl eher noch ein paar Euro drauflegen und mir den Nachfolger des Samsung Galaxy S10 kaufen.“

        Der war gut Sabrina, über Jahre weinst Du hier rum wie überteuert alles ist, kommst permanent mit den Vergleichen deiner alten Kameras, selbst einen aktuellen RAW Konverter kannst Du Dir als Frührentnerin nicht leisten aber ein Samsung S11 sich holen wollen welches bei 1000€ starten dürfte 😂😂😂 Plane aber bitte noch 5,50€ für die Tennissocken mit ein wegen der Strahlung und Abschirmung und so 👽

      • Woher wissen Sie denn, dass ich es mir zum Startpreis kaufen werde?

        Und selbst wenn, dann ist das immer noch billiger, als die herkömmlichen Kameras samt Objektiven. Außerdem spielen da auch technische Fragen eine Rolle, wo die herkömmlichen Kameras einfach hinterherhinken.

        Die Hersteller müssen lernen, das Smartphone nicht als Telefon, sondern als Kamera zu begreifen, als Kamera-Konkurrenz.

      • @Sabrina
        Irgendjemand hat hier oder in einem anderen Thread etwas geschrieben (ich finde es gerade nicht), das ich sehr bedenkenswert fand. Sinngemäß: Früher hat man für jedes Bild, das man machen wollte, eine Kamera gebraucht. Es war also zwingend erforderlich, sich eine Fotokamera zu kaufen, wenn man ein Foto wollte, egal, welche Qualitätsansprüche man selbst hat. Die heutigen Handyfotografen würden sich also, wenn es keine Handys gäbe und sie unbedingt Fotos von irgendwas haben wollten, eine Fotokamera kaufen müssen. Im Grunde ist das der Idealzustand für die Produzenten von Kameras. Das hat sich heute natürlich verschoben zugunsten der Handys und zu Lasten der Fotoapparate. Wohin auch sonst? Wobei ich immernoch der Überzeugung bin, dass man für Fotos, wenn man sie häufiger und auch gern und anspruchsvoll machen will, eine Fotokamera kaufen wird. Die breite Masse wird mit Handys zufrieden sein, aber viele werden sich weiter Fotoapparate kaufen, was den Kauf eines Handys ja nicht ausschließt. Ich habe auch mehrere Fotoapparate und ein Handy, das ganz passable Bilder macht. Aber es hat seine Grenzen. Ich möchte einen Sucher nutzen und Objektive wechseln und in lichtschwachen Umgebungen Fotos machen. Das alles bietet mein Handy nicht. Es taugt zum Telefonieren und auch für ein paar passable Fotos zwischendurch, sozusagen als fotografisches Gedächtnis und Notitzblockersatz. Die Fotoapparate befinden sich auf dem Weg zurück, klar. Aber es ist eben auch klar, dass es ein Boom war, dass eben jeder einen brauchte, wenn er ein Bild machen wollte. Vor hundert Jahren gab es deutlich weniger Fotoapparate als heute. Die Welt hat 7 Mrd. Menschen. Da kann m.E. der Fotoapparatebau immernoch sehr lukrativ sein. Man wird wahrscheinlich keine 7 Mrd. Fotoapparate im Jahr verkaufen können, aber bei einigen Millionen wäre das immernoch ein gutes Geschäft. Der Konkurrenzkampf ist natürlich da bei einem schrumpfenden Markt. Das muss aber so sein. Aussterben werden Fotoapparate deshalb nicht in den nächsten 50 Jahren, denke ich mal, trotz Handys.

      • Freihand in lichtschwachen Szenen Fotos machen geht mit dem Galaxy S10 besser als mit der EOS-M3. Vom Stativ sieht es dann schon wieder anders aus.

        Es ist auch bei mir noch nicht so ganz entschieden, ob ich mir nicht doch nochmal eine Systemkamera kaufe. Das Xiaomi Mi 10 ist interessant, überzeugt mich aber nicht. Es hängt vom Angebot und vom Preis ab. ACDSee gibt es noch als Kaufversion, die auch die neuen Kameras unterstützt. Ist nur die Frage, ob ich dann einen aktuelleren Computer brauche, was meine Kauflust auf unter 50% drücken würde.

  • Hallo ,

    anbei eine aktuelle Stellungnahme von Gestern zu den Gerüchten:Zu Ihrer Frage hinsichtlich der Gerüchte zum Verkauf der Imaging Sparte, gab Olympus Tokio gestern folgendes Statement heraus:

    „For Imaging we currently have no plans to sell the business. The
    task is therefore to stabilize and strengthen its market position. To achieve
    that we are actively running marketing activities and have already
    established a clear and exciting product roadmap for the coming months and
    years. We are actively pursuing future technology developments that will
    enhance photography and video for creators. Furthermore Imaging is and
    will continue to be an important technology and innovation driver for our
    other businesses“.

    Wir hoffen, mit diesem Statement die durch die Bloomberg Meldung verursachte Unsicherheit über die Zukunft der Imaging Sparte von Olympus, alle Sorgen und Bedenken dahingehend geklärt zu haben

    PR/Öffentlichkeitsarbeit & Media
    Consumer Products

    OLYMPUS DEUTSCHLAND GMBH
    Postadresse: Amsinckstraße 63
    Office: Sachsenstraße 6, Lindlay Carree
    20097 Hamburg
    Germany

    • Ich lasse mich überraschen, ob Bloomberg Schadensersatzansprüche von Olympus begleichen muss.

      Mir wäre es auch lieber, wenn Olympus im Markt verbleiben würde.
      Aber 1.400 Euro allein für das Ultraweitwinkel wird mich auch weiterhin davon abhalten, den Kauf vom Olympus Kameras in Erwägung zu ziehen.

    • Schön das sich die PR/Öffentlichkeitsarbeit & Media Consumer Products von Olympus Deutschland zu dem Gerücht geäußert hat.

      Leider haben die Olympus Produkte während meiner beruflichen Arbeit nie zu meinem Anforderungsprofil gepasst. Gefallen haben mir die Olympus Fotogeräte immer. Das Olympus optischen Systembau beherrscht steht außer Frage.

      @Sabrina, das Leistung und etwas geringere Stückzahlen sich in der Preisfindung widerspiegeln geht für mich in Ordnung, gerade Objektive sind eine Langzeit Investition, so muss man das betrachten.

      Eine Frage hätte ich an Herrn Werner Gutsell!

      Es ist ein neuer MfT Sensor in Entwicklung. Wird Olympus diese Neuentwicklung zeitnah in die Produktion einfließen lassen? Gibt es darüber schon Informationen?

      Gruß Alfred

      • @ Alfred Proksch
        Grundsätzlich bin ich da bei Ihnen.
        Aber in der heutigen Zeit ist es keine Langzeitinvestition mehr, weil die Technik durch die SmartKameras stark angegriffen wird.

    • @ Werner Gutgsell,
      vielen Dank für das deutliche Statement. Die Diskussion hat mich leider an die 4/3 Entwicklung erinnert, da gab es Seinerzeit auch viele Gerüchte und Dementi.
      Eine Frage: wieviel könnten sie eventuell über die erwähnte Roadmap von Olympus hier schreiben oder einen passenden Link veröffentlichen? Das ist sicher sehr spannend für dieses Forum hier.

    • @Werner Gutsell

      damit will man die Mitarbeiter beruhigen und die Kunden nicht verunsichern. Ich gehe jede Wette ein, dass bis Ende nächsten Jahres Die Imaging Sparte verkauft oder abgewickelt wurde! Im Moment beginnt in der Kameraindustrie gerade das Spiel „10 kleine Negerlein… da warens nur noch… „

  • Update, 21.11., 10:15 Uhr – Olympus bekennt sich zum Kamerageschäft und dementiert Verkaufsabsichten.

    „Olympus hat derzeit keine Pläne, das Imaging Business zu veräußern.“ Das stellt eine Mitteilung aus der japanischen Konzernzentrale klar, die vor wenigen Stunden in Reaktion auf die entsprechende Bloomberg-Meldung von einem nicht näher genannten Unternehmenssprecher verbreitet wurde und photoscala vorliegt. Die Aufgabe des Imaging Business sei es demnach, die eigene Marktposition zu stabilisieren und zu stärken. Um das zu erreichen, habe die Kamerasparte von Olympus bereits eine klare und spannende Produkt-Roadmap für die kommenden Monaten und Jahre aufgestellt. In der Stellungnahme wird abermals die Stellung des Kamerabereichs als Innovationstreiber für das gesamte Unternehmen betont.“

    https://www.photoscala.de/2019/11/20/verabschiedet-sich-olympus-vom-kamerageschaeft/

  • Spökenkiekerei.
    Gesichert, mFT ist nicht sobald tot.
    Panapanic verdient mit mFT Geld, während es so seine Schwierigkeiten hat, das S-System unter die Leute zu bringen.
    Außerdem stecken in vorwiegend Cinecameras, mFT Sensoren.
    Blackmagic, Red, Sharp 8K, ect..
    Einschätzung: Wenn Probleme in der Kamerasparte ein Grund sind diese aufzugeben, dann müssten alle japanischen Kamerahersteller, allen voran Nikon, das tun.
    Einschätzung: Kein japanischer Kamerahersteller hat einen Grund, sich Oly ans Bein zu knallen.
    Ausblick: Wenn doch, dann ein Investor (aus Österreich?), so wie bei Leica.
    Oder Ricoh (hätten die das Geld?), noch eine Kameramarke?
    Warum nicht, so wären sie auf einen Schlag im Premium DSLM Bereich, neben ihrer innovativen DSLR Nische.
    An Koreaner oder Chinesen, verkaufen Japaner mit Sicherheit nicht.
    Nur, das Wild hat man erst, wenn es mit gebrochenen Lichtern vor einem liegt.
    Also, weiter Rätselraten.
    Oder: Olympus steht gut da und hat insgesamt selbst die monetäre Kraft, seine Kamerasparte zu restaurieren.

  • Was gut wäre, wenn eine Deutsche Firma wie Leica die Sparte von Olympus übernehmen würde.
    Ist nur mal so ne Fixe Idee.
    Mit Leica im Label könnten sich die Kameras besser verkaufen und Leica könnte einige Funktionen und Patente gut gebrauchen.

    • Dafür gäbe es bereits das MFT-Segment von Panasonic. Sowie das FF des gleichen Produzenten. APS-C hat ihnen auch irgendwer gebaut. Und einfach dann den 4-10 fachen Preis zu verlangen, funktioniert auch nicht mehr so einfach. Das gibt der Markt nicht mehr her. Das Zeug muss sich preislich mehr an die ökonomische Realität anpassen.

    • Was für Ideen! Leica wird sicher nie Olympus übernehmen – gibt auch keinen Sinn. Und die Kameras würden sich auch nicht besser verkaufen. Da gibt es viele andere Gründe, weshalb sich viele Kameras von Olympus eben nicht mehr gut verkaufen. Nicht nur, weil die neuen Kameras immer noch fast aussehen wie die OM 1 von früher. Das ist was für Nostalgiker.