Sony Kameras

Sony FX30 II und A6900: Gerücht nennt Daten eines neuen APS-C-Sensors (Update)

Sony arbeitet offenbar an einem neuen gestapelten APS-C-Sensor. Ob er in kommende Kameras wandert, ist noch offen.

Update, 3. September 2026:

Photorumors identifiziert den Sensor als Sony IMX820 und weist darauf hin, dass er schon länger bekannt ist. Er stand bereits in einer geleakten Roadmap von Sony Semiconductor Solutions. Die Spezifikationen decken sich mit der aktuellen Liste und nennen zusätzlich einen besonders schnellen AD-Wandler. Eine Zuordnung zu einer konkreten Kamera gibt es weiterhin nicht. DCLife vermutet eine RX- oder APS-C-Kamera, weil die Registrierung auf “Digital Camera” lautet und nicht auf “Interchangeable Lens Digital Camera”.

Sonyalpharumors hat basierend auf verlässlichen Quellen die Spezifikationen eines neuen vollständig gestapelten APS-C-Sensors mit 26 Megapixeln veröffentlicht. Die Seite hält den Sensor selbst für praktisch sicher, die Zuordnung zu einer FX30 II oder einer A6900 aber ausdrücklich für Spekulation.

Das Datenblatt nennt eine Ausleserate von 124 Bildern pro Sekunde, eine Pixelgröße von 3,76 Mikrometern, Videoausgabe in 6K120 und 4K120 sowie eine SLVS-EC-Schnittstelle in mehreren Lane-Konfigurationen. Den Sensor soll es wahlweise als Monochrom- und als Bayer-Variante geben.

SLVS-EC ist eine von Sony entwickelte Hochgeschwindigkeitsschnittstelle für industrielle und professionelle Bildsensoren. Zusammen mit der Wahl zwischen Mono und Bayer spricht das dafür, dass die Daten aus Sonys Halbleitersparte stammen und nicht aus einer Kameraentwicklung. Ein Einsatz in einer Systemkamera ist damit möglich, aber nicht belegt.

Widerspruch zum bisherigen A6900-Gerücht

Als Funktionen führt die Liste Voltage Domain GS, einen Pixelspeicher in der Logikschicht, höhere Sättigung und DCG-HDR auf. Sonyalpharumors verbindet das mit der Dual-Gain-Technik, die bei der A7 V, der A7R VI und der FX5 für Spitzenwerte beim Dynamikumfang gesorgt hat. Das Datenblatt selbst nennt allerdings Dual Conversion Gain, nicht den Dual Gain Output der Vollformatmodelle.

Die 26 Megapixel passen zudem nicht zum Gerücht vom März, das für die A6900 einen neuen 33-Megapixel-Sensor in Aussicht stellte. Die A6700 arbeitet bereits seit 2023 mit 26 Megapixeln, Fujifilm setzt in seinen APS-C-Modellen auf 40 Megapixel.

Bei einer Videokamera zählen Auslesegeschwindigkeit und Dynamik mehr als die Auflösung. Die FX30 ist seit Herbst 2022 im Handel und damit ein naheliegender Kandidat für einen Nachfolger.

Beitragsbild: Muhammad Talha

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12 Kommentare
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Leonhard

Also sollte Sony einen APS-C-Sensor in einer DSLM bringen, dann hätten die wohl wieder einmal aus dem Erfolg von Fuji am schnellsten ihre Schlüsse gezogen.

Und ja, Fuji verbaut 40MP-Sensoren, aber eben nicht nur, auch die Größe 26MP wird ja in der S für “schnell” verwendet.

Würde Canon eine APS-C im Hochleistungsbereich anbieten, dann wären meinereiner 26MP erheblich lieber als 40MP, Geschwindigkeitsverlust für MP, welche meinereiner nicht braucht, erscheinen mir für unseren Bedarf ziemlich sinnfrei. Da Sony die Bildqualität ja sehr gut im Griff hat können die auch ohne weiteres einen gestapelten Sensor einsetzen, schnell bei hohem DR hat schon was, meckern kann man immer, wenn man will.

Benjamin

Ja, genau. Meiner Meinung nach sind die 40 MP in den Fujis genau so sinnvoll wie die 200 MP Smartphone-Kameras.

Rolf Carl

Stimmt, 26 bis 30 MP sind für APS-C momentan optimal. Fuji hat das Problem, dass der AF-C nicht mit Sony/Canon/Nikon mithalten kann, dann nützen auch die MP nichts. Dann müsste man auch noch das Rauschverhalten genau anschauen, einfach mehr Pixel auf Kosten der Bildqualität macht auch keinen Sinn.

Ich bin unterdessen zum Schluss gekommen, dass VF in der schnellen Fotografie gegenüber APS-C überlegen ist. Auf Grund der höheren Pixelzahl hat man genügend Beschnittmöglichkeiten, bessere Freistellung, weniger Rauschen und mehr Dynamikumfang. Deshalb gibt es bei Fuji auch nur wenige Sport- und Tierfotografen.

BEN

Auf alle Fälle sind die 40MPx gegenüber den 26MPx sichtbar, das natürlich abhängig vom Objektiv mehr oder weniger deutlich.
Der AF mag nicht so schnell und genau sein wie bei anderen Herstellern, allerdings kommt es immer auch auf die Arbeitsweise an. In meinem Workflow komme ich mit dem AF der Fujis gut zurecht.
Sony hat ja schon sehr lange APS-C Sensoren in DSLMs. Sie machen Fuji da nichts nach. Sonderlich erfolgreich wird ein Sony APS-C sicher auch nicht werden, weil Sony ja die gleiche Technik im Vollformat anbietet und wirkliche APS-C Freaks wahrscheinlich sowieso schon bei Fuji sind. Trotzdem ist es natürlich gut, dass Sony auch seine APS-C-Schiene pflegt. Einige Nutzer haben sie ja doch.

Leonhard

Lieber Ben, da meinereiner noch niemals eine Fuji mit C-Sensor benutzt hat kann ich keinerlei Aussagen zu diesen Kameras machen, weder zur BQ noch zum AF noch zu sonst irgend etwas was diese Kameras betrifft.

Auch zu Fragen, ob Sony nun technisch gesehen beim C-Sensor vor oder hinter Fuji liegt habe ich keinerlei Aussagen getroffen. Was Sony von Fuji “gelernt” haben könnte bezieht sich ausschließlich auf die Tatsache, welchen Absatzerfolg Fuji 2025 mit C-Sensor Kameras erzielt hat, hier können die anderen Hersteller etwas davon lernen, es muss wohl doch nicht immer KB sein.

Jede Sensorgröße hat ihre Vor- und Nachteile! Wenn meinereiner hier liest, dass es Kameraden gibt, die unbedingt eine Mittelformat für “schnelle Sportfotografie” brauchen denkt sich meinereiner, mit welcher Hose die wohl fotografieren gehen.

Benjamin

Mehr als 30 MP auf APS-C halte ich für einen klassischen Fall von Datenblatt-Marketing. Die meisten Nutzer brauchen die zusätzliche Auflösung nicht, viele Objektive können sie ohnehin nicht vollständig ausnutzen, die Dateien werden unnötig groß und die Anforderungen an Hardware und Speicher steigen. Wer APS-C primär wegen des Crop-Faktors nutzt, könnte für diesen Zweck sogar direkt zu MFT greifen. Für mich sind 24 bis 30 MP bei APS-C der sinnvollste Kompromiss.

Radioreinhard

Und auch deshalb benutze ich Film. Da können mir Pixel und das andere Gedöns recht herzlich schnurz sein.

Aber bitte, wer Pixel und das andere sinnfreie Zeug braucht, der soll es sich kaufen, irgendwann wird auch der letzte raffen, dass Digitalkameras nur ein Privileg für Reiche sind.

Rene Stämpfli

Ironischerweise ist aus finanzieller Sicht, Film eher etwas für Reiche.

Rolf Carl

Ich denke, du bist hier eindeutig im falschen Film. Kennst du das APHOG Forum? Da geht es um analoge Fotografie und manuelle Techniken, wäre also genau das Richtige für dich. Oder willst du hier einigen weiterhin auf den Keks gehen? Ist natürlich auch eine Lebensaufgabe. Deine Einstellung zur modernen Fotografie hast du jetzt ja schon mindestens 100 Mal verkündet, die kennen alle hier schon in- und auswändig. Die Leute hier wissen ziemlich genau, was sie wollen und brauchen, dazu brauchen sie ganz sicher nicht dich. Wäre also eigentlich der richtige Zeitpunkt für deinen Abgang.

Hugo

Eine A6900 wäre super. Die ganzen Vorgänger waren ziemlich gut sind aber in die Jahre gekommen.

Trainspotter_Brenzbahn

2016 Sony α6500 – Premium-APS-C, IBIS
2019 Sony α6600 3 Jahre Nachfolger der α6500
2023 Sony α6700 4 Jahre Nachfolger der α6600
26/27 Sony α6800 3-4 Jahre Nachfolger der α6700
29/30 Sony α6900 3-4 Jahre Nachfolger der α6800

32/33 Sony α7500 3-4 Jahre Nachfolger der α6900
35/36 Sony α7600 3-4 Jahre Nachfolger der α7500
38/39 Sony α7700 3-4 Jahre Nachfolger der α7600
41/42 Sony α7800 3-4 Jahre Nachfolger der α7700
44/45 Sony α7900 3-4 Jahre Nachfolger der α7800

Conny

@Jonathan Kemper,

Hallo,
nur am Rande eine kleine Bemerkung.

Euer Link zu SLVS-EC im Artikel ist ungenau…

Sollte wohl eher dieser sein:

https://framos.com/de/fachartikel/der-neue-sony-schnittstellenstandard-slvs-ec-wenn-es-auf-geschwindigkeit-ankommt/

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