Nikons Online-Speicher für Fotos verschwindet nach 13 Jahren. Der Nachfolger bietet deutlich weniger Platz.
Nikon stellt seinen Cloud-Speicher Nikon Image Space ein. Laut der Mitteilung des Herstellers endet der Dienst am 15. Oktober 2026 um 9 Uhr japanischer Zeit, danach steht nur noch ein Sammel-Download bereit. Als Grund nennt Nikon veränderte Marktbedingungen und den Ausbau der neueren Nikon Imaging Cloud.
Nach dem 15. April 2027 sind die Daten gelöscht
Ihr könnt eure Bilder bis zum 15. April 2027, 13 Uhr japanischer Zeit, herunterladen. Der Export läuft ausschließlich als Komplettpaket, einzelne Alben oder Fotos lassen sich nicht auswählen. Danach löscht Nikon sämtliche Daten inklusive der Registrierungsinformationen und schließt den Anfragekontakt zum Dienst. Eure Nikon ID bleibt bestehen und funktioniert weiter als Login für andere Angebote des Herstellers.
Eine automatische Übernahme in die Imaging Cloud gibt es nicht. Wer seine Aufnahmen behalten will, lädt sie herunter und schiebt sie anschließend selbst zum neuen Ziel.
Nachfolger bietet weniger Speicher
Nikon erweitert die Imaging Cloud am 14. Oktober 2026 um 5 GB Bildspeicher und Funktionen zum Teilen, einen Tag vor der Abschaltung. Der 2024 gestartete Dienst hält Aufnahmen bislang nur 30 Tage lang vor und leitet sie beim Upload direkt an Drittanbieter wie Google Drive, Lightroom, OneDrive und Dropbox weiter. Eines dieser Ziele war Image Space selbst, das nun wegfällt.
Image Space bot 2 GB kostenlos und 20 GB für alle mit einem registrierten Nikon-Produkt, dazu über SnapBridge unbegrenzten Platz für auf 2 Megapixel verkleinerte Bilder. Die Imaging Cloud verbindet sich direkt mit der Kamera und liefert Imaging Recipes mit fertigen Bearbeitungsvorgaben. Sie arbeitet allerdings nur mit ZR, Z6 III, Zf, Z5 II und Z50 II zusammen.
Image Space startete 2013 als Nachfolger von myPicturetown und stand auch ohne Nikon-Kamera offen. Nikon bot den Dienst weltweit an, in Deutschland mit deutschsprachiger Oberfläche und eigener App. Erste Anzeichen für das Ende gab es schon 2024, als Nikon die Kartenansicht mit sinkenden Nutzerzahlen begründet strich. Wart ihr Nutzer von dem Dienst?


„Eine automatische Übernahme in die Imaging Cloud gibt es nicht. Wer seine Aufnahmen behalten will, lädt sie herunter und schiebt sie anschließend selbst zum neuen Ziel.“
Wenn man alle neuen Produkte auf unbestimmte Zeit verschiebt, muss man seine Kunden halt anders beschäftigen. Sonst wechseln die vor Langeweile noch zu Canon. 😂👍
Nikon schafft sich ab…
Lieber Mitstreiter, gibt es bei dir Momente, in denen du das kritisch und mit Distanz hinterfragst, was du in diesem Forum von dir gibst?
Nee, diese Momente gibt es bei ihm nicht. Er schreibt irgendeinen Quatsch hin und antwortet dann auf Kommentare auch praktisch nie, also ähnlich wie der andere Troll namens Radioreinhard. Ich denke, die werden hier nur geduldet, weil sie regelmässig einige Klicks generieren. Das beste wäre eigentlich, diese Typen zu ignorieren.
Genau, ignorieren, was andres hilft nicht. Der Rest an Kommentar zu diesen Leuten spare ich mir lieber.
Der ist sowieso nur zum Motzen da, etwas Vernünftiges habe ich von ihm noch nie gelesen.
Nein das macht er nicht. Er scheint von Nikon, warum auch immer, tief enttäuscht zu sein. Inhaltlich bewegt er sich in einem Setting, als wäre seine Verlobte gerade mit dem Nachbarjungen im Heu verschwunden…:-))
Wenn man keine Ahnung hat…die Imaging Cloud war zu keinem Zeitpunkt als dauerhafte backup-Funktion in der cloud gedacht, sondern erfüllt die hub-and-spoke Funktion, d.h. Weiterleitung an bereits etablierte Drittanbieter Cloud-Dienste zur längerfristigen(!!) Speicherung wie Google Drive, DropBox etc..
Für 30 Tage lang kann ein Bild in der imaging cloud verbleiben (ohne dass eine Quota für den Speicherplatz existiert), erst danach wird es gelöscht. Für Anwender, deren Kameras die imaging cloud unterstützen, ist das im Vergleich zum image space also eine Verbesserung, da es keine festen Beschränkungen für den Speicherplatz gibt. Wer nur 3-4 Wochen im Urlaub ist und seine Bilder in die imaging cloud repliziert, der hat für diese Zeit unbegrenzten Speicherplatz, muss sich dann eben rechtzeitig um Download/Verschiebung in anderen Anbieter von Cloud-Speicher kümmern.
Ob man die anderen Funktionalitäten der imaging cloud wie recipes und Firmware updates benötigt/nutzt, das muss jeder mit einem unterstützten Kameramodell für sich selbst entscheiden.
Einziges Manko: Es werden nur die spiegellosen Kameras mit Expeed7 Prozessor unterstützt und seltsamerweise ausgerechnet deren Spitzenmodelle Z8 und Z9 bislang nicht…Dass ein privates, für das Internet geöffnetes NAS z.Zt. kein Speicherziel sein kann ist ein noch zu verbessernder Punkt
Dein Kommentar ist wahrscheinlich an Patrick gerichtet. Der hat nur zum wiederholten Mal das Problem, dass er den Artikel nicht gelesen oder inhaltlich verstanden hat. Hauptsache in die Tasten hauen wenn der Name Nikon auftaucht…:-))
So kennen wir ihn…..
Endlich sind wir mal einer Meinung.
Und jetzt mal grundsätzlich warum ich mit dem Nikon-System arbeite: Nikon war immer konservativ und hat am F-Mount festgehalten. Das bedeutet für den Fotografen, daß jedes Objektiv und jedes Zubehör, egal wie alt, auch an modernen Kameras nutzbar ist. Das gibt im professionellen Umfeld natürlich auch eine gewisse Investitionssicherheit. Außerdem habe ich noch nie erlebt, daß eine Kamera versagt hat. Diese Verlässlichkeit kann man gar nicht hoch genug bewerten. Das muss der Wettbewerb erst noch beweisen, wobei alle theoretischen Möglichkeiten, die in den Datenblättern aufgezählt werden in der professionellen Fotografie relativ gegenstandslos sind…
Es geht um eine Cloud. Wer seine Fotos in sowas schickt, ist sowieso nicht ganz dicht. Darum: Weg damit!
Sehr richtig – alles was außer Haus gespeichert wird ist erstens nicht wirklich sicher und zweitens mit energetischem Aufwand belastet. Ich frage mich ob wir begriffen haben das wir uns von einer Abhängigkeit (fossile Energie) in die nächste Speicher abhängige elektrische Falle bewegen.
Eben, vor allem kostet doch eine externe Harddisk mit 4 oder 8 TB fast nichts mehr. Ich verstehe nicht, wieso man die Fotos in eine Cloud schickt und dann oft noch etwas bezahlt dafür.
Das Ende von Imaging Cloud finde ich sehr schade. Ich hatte vorher bereits MyPicturetown genutzt und habe immer sehr gerne Bilder mit anderen auf dieser Plattform geteilt. Ich habe auch die Plattform von Sony versucht, aber Nikon hat mit Ordnern und Containern gute Sortierungen ermöglicht, die Albumseiten gefielen mir immer gut, schlicht und unaufgeregt, Freigaben zu Ordnern oder Containern erleichtern die Nutzung. Bei Sony gelingt es mir regelmäßig nicht Freigaben zu vielen Bildern zu erstellen. Großen anderen Cloudanbietern wollte ich meine Bilder nicht anvertrauen, Nikon hat für mich eine sehr gute Reputation und ich habe auch nie erlebt, daß die Nutzer, denen ich Links freigegeben habe, mistrauisch reagiert haben, wenn sie einen Kurzlink nach Nikon von mir erhalten haben. Ich würde zum Beispiel nicht jeden anderen Link anclicken. Sicher haben sich die Gewohnheiten vieler Fotografen geändert und andere Produkte dominieren vielleicht den Markt und die Kosten eine solche Plattform international zu betreiben und sicher zu halten sind gewiss eine hohe Belastung udn ich habe mich manches Mal gefragt, wie Nikon auch so etwas nebenbei noch stemmt, denn es ist eben doch eher ein Geschenk an uns Nutzer. Und wie im richtigen Leben empfindet man die Wegnahme eines Geschenks als Verlust.… Weiterlesen »