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Canon EOS R8 Mark II wird im September erwartet

Bei Canon zeichnet sich der nächste größere Auftritt ab. Ein neues Gehäuse und frische Objektive stehen offenbar an.

Canon will laut Canonrumors Anfang September neue Technik vorstellen. Im Mittelpunkt soll eine spiegellose Vollformatkamera stehen, die als EOS R8 Mark II erwartet wird und den Berichten zufolge von einem neuen Objektiv begleitet wird. Als wahrscheinlichster Zeitraum gilt die Woche ab dem 7. September. Da dieser Tag in den USA und Kanada ein Feiertag ist, dürfte die Vorstellung eher um den 10. September 2026 herum liegen.

Der Zeitplan hat sich mehrfach verschoben

Für die Retro-Variante der EOS R8 gab es zuletzt wechselnde Zeitangaben. Im Frühjahr war noch von einer möglichen Vorstellung im Mai die Rede, später rückte Ende August in den Fokus. Jetzt deutet Canonrumors auf Anfang September.

Dass die R8 Mark II ein Retro-Design tragen soll, ist seit dem Frühjahr im Gespräch, steht aber schon seit Jahren im Raum. Sie gilt als Canons Antwort auf die anhaltende Nachfrage nach Kameras im klassischen Look wie der Nikon Zf und ordnet sich unterhalb der videozentrierten Modelle als Kamera für Fotografen ein.

Ein Objektiv zum Start, zwei weitere bis Jahresende

Neben dem Gehäuse soll mindestens ein neues Objektiv erscheinen. Zwei weitere Objektive sind Canonrumors zufolge zwischen Ende August und Ende 2026 geplant, konkrete Details fehlen bislang. Dass Canon größere Kamera- und Objektiv-Ankündigungen zeitlich trennt, ist nicht ungewöhnlich.

Welche Linsen das sein könnten, ist offen. In der Gerüchteküche kursieren für die zweite Jahreshälfte bereits mehrere Kandidaten, darunter ein lichtstarkes RF 24-70mm f/2 L und Nachfolger der großen Supertele-Festbrennweiten. Offen bleibt außerdem, ob Canon beim schwachen Kit-Objektiv RF 24-50mm f/4.5-6.3 nachbessert. Vor der Messe IBC in Amsterdam könnte es zudem Neuigkeiten im Cinema-EOS-Bereich geben, hier ist die Quellenlage aber unsicher.

Name und weitere Modelle noch offen

Nicht endgültig ist die Bezeichnung. Ursprünglich kursierte die Kamera in der Gerüchteküche als EOS RE-1, benannt nach der 50 Jahre alten AE-1. Wegen des Retro-Ansatzes hält Canonrumors weiterhin einen anderen Namen für möglich.

Zur Einordnung: Canon sortiert sein Vollformat-Programm gerade neu. Die günstige EOS RP steht vor dem Aus, während die R8 als Nächstes einen Nachfolger bekommen dürfte. Bestätigte Spezifikationen zur R8 Mark II gibt es aber weiterhin nicht. Bis September bleibt also Raum für weitere Hinweise.

Beitragsbild: Ali Colak

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37 Kommentare
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Stefan Zimmermann

Aktuell wohl wieder kein IBIS. Falls Canon doch noch einen einbaut: einfach ausschalten – sonst waren zehn Jahre „braucht keiner“-Kommentare ja völlig umsonst. 🙂 Spaß beiseite: Fast noch besser als der IBIS selbst ist für mich bei Sony die wirklich starke Ultraschallreinigung über den beweglich gelagerten Sensor. Nach jedem Objektivwechsel einmal laufen lassen – und Sensorstaub ist bei mir praktisch kein Thema mehr. Kein Feuchtwischen, keine sichtbaren Staubflecken, selbst stark abgeblendet. Man vergisst irgendwann komplett, dass dieses Problem überhaupt existiert. Sony baut das aber leider nicht in alle IBIS-Modelle ein. Bei meiner kleinen A7C II ist zwar IBIS drin, aber eben nicht diese Ultraschallreinigung. Da gibt es eher ein kurzes, niederfrequentes Sensor-Gerüttel mit viel Hoffnung und wenig Wirkung. Nach ein paar Wochen sieht man dann trotzdem wieder die ersten Staubpunkte und daher habe ich diese wieder verkauft. Ich habe da im Jahr 2026 keinen Bock mehr drauf. Vor 20 Jahren war das i.O., aber die Zeit geht weiter. Daher nur noch Kameras die eine wirklich absolut effektive Ultraschallreinigung integriert haben. Und IBIS hat ja zusätzlich noch ein paar schöne Nebeneffekte: High-Res-RAWs, Pixel-Shift und andere Spielereien, bei denen man den beweglichen Sensor quasi zweckentfremdet. Also nicht nur Stabilisierung, sondern auch ein… Weiterlesen »

H.Jürgens

Nicht zu vergessen dass Sony das beste ist was du zur auf dem Markt bekommen kannst ☝️ meine A7V ist einfach nur genial, ganz zu schweigen von den Ergebnissen mit dem 24-50 2.8 .

H.Jürgens

…zur Zeit ☝️

Stefan Zimmermann

Mir ging es eigentlich gar nicht um einen Markenvergleich 🙂

Mir ging es eher um praktische Funktionen, über die im Alltag selten gesprochen wird, und darum, dass ein IBIS eben mehr kann als nur stabilisieren und generell extrem nützlich ist.

Selbst bei der Sensorreinigung gibt es bei Sony Unterschiede. Einige Modelle haben eine Ultraschallreinigung, andere nur diese einfache Sensor Vibration.
Ich hatte mal bei Sony gelesen, dass die Ultraschallreinigung ungefähr im Bereich von 70 kHz arbeitet und die einfache Sensor-Vibration eher um die ca. 300 Hz liegt. Der Unterschied zwischen diesen beiden Verfahren ist in der Reinigungswirkung enorm groß.
Wie gesagt: Ich kenne beide aus dem echten Alltag.

Modell | Ultraschallreinigung laut Sony
A7R VI | Ja
A7R V | Ja
A1 II | Ja
A7 V | Nein, nur einfache Sensor-Vibration
A7 IV | Nein, nur einfache Sensor-Vibration
A7C II | Nein, nur einfache Sensor-Vibration
usw., (selbst heraussuchen)

H.Jürgens

Die A7RVI kommt demnächst bei mir an, dazu das 24-70 2.8 II und das300/2.8.

Stefan Zimmermann

Super, viel Spaß damit! Meiner Meinung nach ist die A7RVI aktuell das beste Gesamtpaket, das man als Allrounder bekommen kann.

Carsten Klatt

Als Sony im Jahre 2007 seine famose a900 herausbrachte, war dies eine der ersten stabilisierten VF-IBIS. Die wirklichen Experten waren begeistert, schien es doch seinerzeit fast unmöglich, einen so großen und schweren Sensor per IBIS auszugleichen. Die Hobbyknipser fotografierten damals meistens mit APS-C, 12 MpX und irgendwelchen stabilisierten Objektiven. Regelmäßig entbrannte eine bittere Schlacht, warum IBIS völliger Blödsinn ist und die Stabi in der Optik das Heiligtum schlechthin. Jetzt will davon Keiner mehr etwas wissen, stabilisierte Optiken sind mittlerweile verpönt und der Rest der Geschichte ist bekannt….

Stefan Zimmermann

Ja, war schon blöd: Früher musste der Stabi in jedes Objektiv eingebaut sein. Viele Objektive gab es damit aber nicht, und wenn doch, hat man jedes Mal wieder extra dafür mitbezahlt – und extra Gewicht mitgeschleppt.
So, wie es heute ist, ist es viel besser: Jede Linse profitiert vom IBIS. Zum Beispiel, wenn ich in der Sagrada Família ohne Stativ mit 14 mm die Decke aufnehmen möchte. Ohne Stabi wackelt man wie seekrank und bekommt die perfekte Symmetrie kaum sauber hin. Mit IBIS dagegen steht das Sucherbild fast wie festgenagelt – als würde ich mit Stativ arbeiten, was dort aber verboten wäre.
Von daher bin ich verdammt froh, IBIS zu haben. Manchmal geht es gar nicht nur darum, ein verwackeltes Foto zu vermeiden, sondern darum, den Bildausschnitt aus der Hand so präzise wie vom Stativ bestimmen zu können.
Wann hätte ich sonst jemals ein 14-mm-Objektiv mit eingebautem Stabi bekommen? War schon der richtige Weg, den Stabi in die Kameras zu verlagern.

Daniel_S

Hmm, wie jede pauschale Antwort ist auch deine nicht wirklich richtig. Damit meine ich den Punkt, dass es viel besser ist, dass “alles” in die Kamera eingebaut ist, damit man es nicht mehrfach bezahlen und mitschleppen muss. Ich erinnere mich an die Zeit, als der Autofokus in den Spiegelreflexkameras ins Scheinwerferlicht trat. Zuerst Minolta und dann Nikon hatten den AF-Motor ins Kameragehäuse eingebaut und über einen Stangenantrieb die Fokussierung angesteuert. Ein Werbespruch lautete dabei auch, dass man nur den einen AF-Motor bräuchte, die Objektive nicht so komplex würden usw. Bis dann Canon zwei Jahre später mit dem EOS-System um die Ecke kam und die Autofokusmotoren in die Objektive einbaute. Dann haben die Fotografen sehen können, zu was ein Ultraschallmotor in der Lage ist und man die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv komplett elektronisch durchführt und gar nichts mechanisches mehr passiert. Minolta und Nikon habe viele Jahre gebraucht, deren Objektivsysteme dahingehend umzustellen und zu Canon aufzuschließen. Es kommt also immer darauf an, um was für ein Gadget es geht und ob es besser im Objektiv oder im Gehäuse aufgehoben ist. Außerdem kommt es auch immer auf den Stand der Entwicklung an. Als Canon damals das erste Objektiv mit Bildstabilisator rausgebracht hatte,… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Das hast du für mich differenziert dargestellt… danke. Ich bedaure es, dass bei der Nikon Z50 II der Ibis eingespart wurde… aber gut… unter 1000.- €… irgendwo greift der Rotstift.

Daniel_S

Ja, die Z50 II könnte mit IBIS eine richtig gute Kamera sein.

Stefan Zimmermann

Klar, bei langen Brennweiten ist der Objektiv-Stabi weiterhin wichtig. Das sehe ich genauso.

Ich bin bei modernen Teleobjektiven allerdings davon ausgegangen, dass dort in vielen Fällen ohnehin ein eigener Stabi verbaut ist. Und genau dann ist IBIS im Gehäuse ja keine Konkurrenz dazu, sondern eine richtig gute Ergänzung.

Mein Beispiel bezog sich vor allem auf kurze bis normale Brennweiten und auf Objektive ohne eigenen Stabi. Dort ist IBIS im Gehäuse ein riesiger Vorteil, weil dadurch auch UWW, kompakte Festbrennweiten oder ältere manuelle Objektive stabilisiert nutzbar werden.
Natürlich kann man in einem Forenkommentar nicht jedes Mal alle Sonderfälle, Brennweitenbereiche und Systemkombinationen ausformulieren. Sonst schreibt man keinen Kommentar mehr, sondern ein Kapitel im Technikhandbuch 🙂

Mein Punkt war nicht, dass der Objektiv-Stabi beim Tele unwichtig wäre. Mein Punkt war: IBIS im Gehäuse ist im Alltag extrem nützlich – und bei Tele im Idealfall zusätzlich zum Objektiv-Stabi ebenfalls ein Vorteil.

Rolf Carl

Sehr richtig, was du schreibst: Bei langen Brennweiten ist der Antiwackel im Objektiv einiges effektiver als der IBIS. Trotzdem würde ich auch nicht mehr auf den diesen verzichten wollen, bei Brennweiten bis vermutlich etwa 100 mm bringt er enorm viel.

Thomas Nordsee

Hast du jetzt das 180-600 selbst im Einsatz? Ich meine mich zu erinnern, dass auch dein Bruder es nutzt… (???)

Rolf Carl

Nein, ich habe es noch nicht, mein Bruder ist aber sehr zufrieden damit. Vielleicht wird es bei mir auch das 4.5/400 mit 1.4-fach TK. Diese Kombi hast du mir ja mal empfohlen. Ich lasse mir noch bis im nächsten Frühling Zeit, eine Entscheidung zu fällen, dann ist die nächste Vogel-Hochsaison. Im Sommer und Winter reicht mir auch das 100-400. Allerdings ist mir kürzlich in den Bergen ein Steinadler durch die Lappen gegangen. Er war in sehr guter Distanz, aber ich hatte nur das AF-P 70-300 dabei, und da kam der AF überhaupt nicht mit. Auf jeden Fall hatte ich schlussendlich kein einziges scharfes Foto. Für Gämsen und Steinböcke wäre es super, aber für Vögel im Flug reicht es nicht. Das Problem war, dass ich eigentlich das Makro dabei hatte, um Alpenblumen und Schmetterlinge zu fotografieren. Das Tele hatte ich nur dabei, weil es beim Abstieg auch Gämsen haben sollte, aber die waren nicht dort. Ein Habicht war auch noch unterwegs, war aber auch unscharf.

Thomas Nordsee

Ärgere dich hoffentlich nicht… es ist sehr anspruchsvoll… der Steinadler in freier Wildbahn- und da geht dann halt was schief.

Rolf Carl

Nein, einfach eine verpasste Chance, man sieht sie nur selten so nah. Und für einen Objektivwechsel hat man meistens auch keine Zeit. Die drehen ein paar Runden und ziehen gleich weiter.

Alfred Proksch

RE-1 wäre ein schöner Name für Retro-Design! Ein nostalgisch gesehen perfekt geschnürtes Paket mit drei Festbrennweiten bestücktes Einsteiger-Set! Für den Kunden erschwinglich muss es sein!

Lehrmann Rudolf

Ich dachte es kommt eine Canon R3 II oder R4 endlich!

H.Jürgens

Wozu? Canon hat doch die R1,R5/II und die R6II. Die decken doch alles ab.

N1USER

Als Canonista benötigt man eigentlich nur eine R6 III – vom I/0-Schalter auf der falschen Seite mal abgesehen 😉

H.Jürgens

Sorry, ich meinte schon die R6III !

N1USER

Und die reicht wirklich für jeden und alles 😉

Rolf Carl

Quatsch, auf Tiere und Sport würde ich damit nicht losgehen, da gibt es bei Canon einiges Besseres.

N1USER

Bei der maximalen Anzahl von Reihenaufnahmen liegt die R6 aber deutlich vorn, um mal ein Beispiel zu nennen 😉

Lehrmann Rudolf

Plastik Gehäuse und teuer…

N1USER

Das verwechselst du mit der Praktica aus dem anderen Artikel! Kann ja mal vorkommen 😉

Lehrmann Rudolf

Wirklich? Wo ist die Antwort von Canon zur Sony Alpha 9 III mit Global Shutter Sensor? Endlich blitzen mit alle Verschlusszeiten und nicht gebunden an die Blitzsynchronzeit von 1/200 s.

N1USER

Ich glaube nicht, dass Canon antwortet – anderseits fragt aber Sony auch nicht. Und die letzten Blitzer unter uns können sich ja guten Gewissens eine Sony kaufen – ist ja nicht verboten 😉

N1USER

Eine R4 wird es von einer japanischen Firma sicher nicht geben (Tetraphobie) 😉

joe

Wie es in Japan ist weiss ich nicht, aber im Chinesischen klingt Vier anscheinend wie Tod und Zahlen spielen dort eine wichtige Rolle, daher ist 4 tatsächlich unwahrscheinlich, zumindest im asiatischen Raum. Hier ist die Vier ja eher positiv belegt, man denke an das Kleeblatt.

Mirko

Fuji XT4 🤔

joe

Ich sagte China

Lehrmann Rudolf

Nikon D 4 wurde 2012 gebaut! Einfach mal nachlesen…

N1USER

Was hatte ich doch gleich geschrieben? Eine R4 wird es von einer japanischen Firma (hier: Canon) sicher nicht geben. Also einfach noch mal nachlesen…

Und falls doch: Was schert mich mein Gewäsch von gestern 😉

Helga

Bloß keine R4! Die assoziiere ich unzertrennlich mit der Rostlaube eines französischen Herstellers. Keine nette Erinnerung. 

Manfred

Wenn die „EOS R8 Mark II“ den Sensor und AF der R6 Mark III hat, und das Gewicht der aktuellen R8 beibehält, wäre ich zufrieden, mehr brauche ich aktuell nicht.😊

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