Kaufberatung Kameras Top Vergleiche

Sechs Kompaktkameras im großen Praxis-Vergleich

Leica D-Lux 8

Weiter geht’s mit einer Kamera, zu der Jonathan schon einen ausführlichen Test geschrieben hat. Und zwar der Leica D-Lux 8, die ich am ehesten all denjenigen empfehle, die …

  • … schon immer eine Leica haben wollten
  • … eine qualitativ sehr hochwertige Reisekamera mit lichstarkem Standard-Zoom suchen
  • … gerne neue Bildformate entdecken
  • … der Panasonic LX100 II hinterhertrauern

Den letzten Punkt will ich gerne direkt aufgreifen: Denn die Leica D-Lux 8 ist eine angepasste Version der acht Jahre alten Panasonic LX100 II, die damals für nur 950 € verkauft wurde. Während sie sich optisch von der Lumix unterscheidet, sind das Objektiv und der Micro-Four-Thirds-Sensor derselbe. Die LX 100 II gibt’s inzwischen nicht mehr zu kaufen. Die D-Lux 8 stellt also, wie ihre Vorgängerin, eine Alternative dar.

Okay, jetzt aber zur D-Lux 8. Die Jackentaschen-Leica nimmt Bilder über einen MFT-Sensor auf, der nativ mit 21 Megapixeln auflöst. Leider kann die D-Lux 8 aber in keinem Modus auf die volle Anzahl der Megapixel zugreifen. Maximal lösen Bilder folglich im 4:3-Format mit 17 Megapixeln auf. Und ich muss gestehen, normalerweise gefällt mir die MFT-Bildsprache mit ihrem 4:3-Bildformat nicht so besonders. In der D-Lux 8 bekommt der Sensor aber einen sehr interessanten Einsatzweck.

Denn vorne am Objektiv platzieren Leica und Panasonic einen Formatwechsler, der einen förmlich dazu auffordert, zwischen 3:2, 4:3, 16:9 und 1:1 umzuschalten. Dabei verlieren wir zwar immer ein paar Pixel, erhalten aber ganz andere Bildsprachen. Mir gefallen solche Funktionen, wenn sie unkompliziert zu bedienen sind. Denn als Fotograf ist man dadurch immer mal wieder dazu aufgefordert, neue Kompositionen zu suchen. Im Video führe ich das noch ein bisschen anschaulicher aus.

Leica profitiert zudem davon, dass sie selbst für Panasonic damals ein wirklich hochwertiges Leica-Objektiv hergestellt haben. Und zwar eines mit Kleinbild-äquivalenter Brennweite von 24-75mm bei einer hohen Lichstärke von f/1.7 bis f/2.8. Zwar passte die Kamera wegen dieses Objektivs nicht mehr in meine Hosentasche, es glänzte im Test aber mit einer hervorragenden Schärfe und einer hohen Lichtstärke.

Davon abgesehen merkt man der D-Lux 8 ihr Alter technisch an. Videos nimmt sie zwar noch in 4K bei 30 Bildern pro Sekunde auf, wir bekommen allerdings nur einen eher langsamen Kontrast-Autofokus mit 49 Messfeldern. Das Display ist zudem unbeweglich und fix in die Rückseite eingelassen. Selfies lassen sich also nur mit ein bisschen Ungewissheit aufnehmen.

Ich persönlich finde es auch gar nicht schlimm, wenn Ihr die D-Lux 8 wegen des roten Leica-Logos auf der Vorderseite interessant findet. Wenn Euch das motiviert, die Kamera öfter dabeizuhaben, ist das durchaus ein Vorteil. Genauso wie die Wahrscheinlichkeit, dass man wegen der D-Lux 8 mit anderen Fotografen und Fotografinnen ins Gespräch kommt. Das passiert mir mit meiner Sony Alpha 7 IV doch wirklich herzlich wenig.

In unserem Google Drive Ordner findet ihr eine ISO-Reihe mit hoher Auflösung. Mit dieser könnt Ihr das Rauschverhalten des MFT-Sensors ein wenig einschätzen.

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Aber: Die D-Lux 8 bleibt eine acht Jahre alte Kamera, die eher optisch verändert wurde. Der Preis ist mit aktuell etwa 1.540 € dementsprechend hoch.

Ricoh GR IV

Noch unauffälliger als meine Sony ist die nächste Kamera: Die Ricoh GR IV, die ich vor allem denjenigen empfehle, die …

  • … eine möglichst kleine Kamera mit großem Sensor suchen
  • … Street-Fotografie lieben und Schnappschüsse festhalten wollen
  • … Analogkameras mit Fixfokus mögen
  • … das Vorgängermodell nicht besitzen 🤓

Die GR-Serie von Ricoh hat im Netz durchaus eine Fangemeinde, zu der auch Kollege Jonathan gehört. Er hat die Ricoh GR III ausführlich im Urlaub getestet und sich die kleine Kamera nachher gekauft. Aktuell liegt mein Testexemplar der GR IV auch noch bei ihm und er vergleicht die beiden Kameras nochmal.

Mit einer Dicke von nur knapp 3 Zentimetern und der ungefähren Größe eines Quartettspiels fragt man sich bei der GR IV durchaus, wo Ricoh Platz für einen APS-C-Sensor findet. Genauer gesagt einen neuen Sensor mit einer Auflösung von knapp 26 Megapixeln, der dank IBIS auch noch beweglich gelagert ist. Zusammen mit der eher weitwinkligen Festbrennweite von Kleinbild-äquivalenten 28 mm schafft die GR IV auch längere Belichtungszeiten Freihand.

Die Bildqualität ist dabei für ein so kleines Gehäuse echt sehenswert. Auch hier seht Ihr in unserem Google Drive Ordner eine ISO-Reihe, die das Rauschverhalten der Kamera abbildet. Dabei finde ich die GR IV für “Pixel-Peeper” aber weniger geeignet. Denn sie ist dafür prädestiniert, Schnappschüsse und spontane Szenen auf der Straße festzuhalten.

Denn der große Vorteil der GR IV ist ihre Unauffälligkeit. Mit einer Startzeit von nur 0,6 Sekunden und dem Snap-Fokus ist die GR IV schneller als alle anderen Modelle. Dabei würde ich Euch durchaus empfehlen, den Snap-Fokus einmal auszuprobieren. In diesem Fokusmodus stellt sich das Objektiv auf eine bestimmte Fokusdistanz ein, die man dann über eine Tastenkombination verändern kann. Blendet man dabei an hellen Tagen ab, erhöht also die Hyperfokaldistanz, nimmt man auch ohne Autofokus ausreichend scharfe Bilder aus. Und umgeht damit einen der meiner Meinung nach größten Schwachpunkte der Kamera.

Denn obwohl Ricoh den Autofokus verbessert hat, fand ich ihn im Alltag noch immer ein wenig träge. Da das Display zudem fest eingebaut ist und wir keinen Sucher haben, war ich oft nicht sicher, was die Kamera am Ende scharfgestellt hat. Mit ein wenig Übung verbessert man die Trefferquote zwar, der Autofokus pumpt aber in der Regel einmal von Makro bis Unendlich, bevor das Motiv scharf wird. Und das kann man mit dem Snap-Fokus eben ein wenig vermeiden.

Mir persönlich gefiel vor allem die Brennweite von 28mm eher weniger, die sich aufgrund der Festbrennweite optisch nicht verändern lässt. Ricoh bildet hier ungefähr das ab, was aktuelle Smartphones aufnehmen – mit ein paar Millimetern Unterschied – und daran habe ich mich persönlich recht satt gesehen. Dementsprechend habe ich mir den Digitalzoom auf eine der Tasten auf der Rückseite gelegt. Mit diesem kann man zwischen den sehr sinnvollen Street-Fotografie-Brennweiten 35mm und 50mm umschalten. Der Qualitätsverlust ist aufgrund der hohen Auflösung nicht allzu hoch.

Davon abgesehen hat sich die Bedienung der GR IV ein wenig verändert. Wir haben nun eine Wippe für die Belichtungskorrektur auf der Rückseite, die ich durchaus praktisch finde. Videos nimmt die Kamera trotz des neuen Sensors leider nur in Full-HD auf, dafür fand ich die Aufnahmen aber trotzdem schön scharf.

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Noch drei Hinweise: Ricoh wird in den nächsten Monaten auch noch eine Monochrom-Variante und eine HDF-Variante herausbringen. Mehr Infos gibt’s mit Klick auf den Link! Und …

… die GR IV ist leider mit einer UVP von 1.349 € nochmal deutlich teurer geworden. Ausverkauft ist sie trotzdem häufiger, auch hier solltet Ihr bei Interesse nicht allzu lange warten.

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WRDS

Die Info, dass die Powershot V1 keinen mechanischenVerschluss hat, ist leider falsch. Sie hat einen mechanischen Zentralverschluss. Damit ist sogar (manuelles) Blitzen bis zu 1/2000s möglich. Ja ein eingebauter Blitz ist nicht vorhanden aber die sind ja meistens eh unbrauchbar. Ich habe die Powershot V1 ausschliesslich zum fotografieren gekauft und es gibt keine Einschränkungen, wenn man auf einen Sucher verzichten kann. Die Ricoh GR Reihe hat auch keinen Sucher und derjenige der RX Modelle ist zumindest für mich unbrauchbar.
Andere Hersteller bieten da leider nur Uralttechnik (Sony RX100VII,Lumix T99) oder aufgehübschte Uralttechnik wie die D-Lux 8. Die Ricoh GR IV bekommt den Preis für die einzige wirklich hosentaschentaugliche APS-C Kamera.

Mark Göpferich

Stimmt, die PowerShot V1 hat einen mechanischen Verschluss, danke für den Hinweis! Ich habe das im Artikel gerade korrigiert.

Die V1 ist auf jeden Fall eine spannende Kamera, auch für Fotografen. Wir fanden am Ende trotzdem die G7 X Mark III noch ein kleines bisschen interessanter, einfach weil sie in den letzten Monaten so unglaublich beliebt war und die Nachfrage durch die Decke gegangen ist. Auch und vor allem bei Menschen, die sich nicht so gut mit Kameras auskennen. Deshalb wollten wir (auch für diese Zielgruppe) die G7 X Mark III aus heutiger Sicht nochmal neu anschauen und einordnen.

Das heißt unterm Strich aber natürlich nicht, dass die G7 X Mark III im Vergleich mit der V1 die bessere Kamera ist.

WRDS

Die G7X III ist tatsächlich sehr begehrt, trotz der Uralttechnik. Warum auch immer. Ist deutlich kompakter als die V1. Das ist ein Vorteil. Der Sensor ist allerdings auch viel kleiner. Die V1 hat mit dem 1,4 Zoll Sensor ein Alleinstellungsmerkmal.

Alfred Proksch

Vielleicht gibt es die „Wiederentdeckung“ von kleinen Hosen/Jackentaschen Kameras. Sowie die sich beim einschalten automatisch mit den Smartphones verbinden sehe ich durchaus einen Erfolg für solche schnuckeligen Gerätschaften.

Die sollen KEINE DSLM ersetzen sondern ERGÄNZEND beim Kunden vorhanden sein. Ein Zoll Sensor mit Zoom, einfach in der Handhabung und fertig ist das was den Smartphones fehlt.

WRDS

1 Zoll Sensoren sind nicht mehr wirklich zeitgemäss. Dass es besser geht, zeigt Canon mit dem 1,4 Zoll Sensor der V1. Man könnte die als Fotokamera ohne Lüfter sicher auch kleiner bauen.

J.Friedrich

Also unser DrJoe hat uns bereits vor rd. 5 Jahren versprochen, dass wir bald nur noch mit 1-Zoll fotografieren würden – stimmt doch oder? 😉

RaniT

“Wenn Euch noch weitere Modelle einfallen, schreibt die gerne in die Kommentare! …”
CampSnap-Kamera (https://www.campsnapphoto.com/)

“Habt Ihr Lust auf einen zweiten Kompaktkamera-Vergleich? …”
Jaaa!!!

J.Friedrich

Ich will sicher die X100V nicht schlecht reden, kein Ding, stylish, teuer und gut, aber diese als “Hosentaschentauglich” zu bezeichnen bei doppeltem Gewicht, riesigem Ausmaß und faktisch 2,2-2,4-fachem Volumen zur GRiv klingt schon sehr verwegen – und warum die GRiv weniger “Profi” sein soll, entzieht sich mir ebenfalls. An der BQ kann es nicht liegen, an den Einstellungmöglichkeiten auch nicht, vielleicht am Einhandkonzept, oder dem neuen Sensor oder oder oder …

jason

du hattest die RX100 mal in der Hand? Mehr als hosentaschentauglich geht kaum. Top Kamera, integrierter Notblitz, sehr guter 1″ Sensor, Objektivqualität für die Klasse unerreichbar – und mit Zentralverschluss!
(Nutze selbst seit über 10 Jahren RX100 Kameras auf Reisen, derzeit vier Stück an der Zahl.)

J.Friedrich

??? Ich schreibe nix zur RX100!!! Ich schreibe was zur “angeblichen Hosentaschentauglichkeit und Profizuordnung der Fuji X100V” – gerne kannst Du die RX100 mit 0,4 fach kleinen Sensor wie die GRs anführen, die ist ansonsten ja auch absolute Klasse …

jason

alles klar, ging von der rx100v aus. Was du zur Fuji sagst, da stimm ich dir voll und ganz zu. Das ist ganz und gar keine “Hosentaschenkamera”.

J.Friedrich

👍

ERICH ROTHENBUEHLER

Ich bin seit ūber 3½ Jahren auf Weltreise. Für die Natur habe ich eine Nikon Coolpix P950 und fūr die Stadt die Panasonic TZ 99.

Ich weiss, beide Kameras haben einennkleinen Sensor, da aber meine Bilder nur an einem 10″ Tablet angeschaut werden, ist das aber ganz in Ordnung.

Die Panasonic gebrauche ich eigentlich aus Sicherheitsgrūnden nur in Grossstädten.

Ich wollte mir in Phnom Penh eine Nikon D750 mit 24-120 und 150-600 mm gebraucht kaufen, aber das Gewicht von etwa 3½ Kg hat mich dann doch davon abgehalten

Wie erwähnt, zum Reisen sind die beiden Kameras für mich ganz in Ordnung

WRDS

Es gibt ja noch was zwischen Winzsensor und alten Vollformat DSLRs mit bleischweren Objektiven. Ein altes 150-600 würde ich zum Reisen auch nicht mitschleppen wollen. Zum Reisen würde ich heute wohl nur noch meine Alpha 7CII mit dem neuen Sigma 20-200mm mitnehmen.Vielleicht noch eine kleine Festbrennweite mit 35mm. Fertig.

ERICH ROTHENBUEHLER

Danke für deine Antwort.

200 mm Brennweite reichen aber bei weitem nicht aus, wenn du in den Anden einen Condor fotorafieren möchtest.

Foz do Iguaçu Wasserfälle, Machu Picchu, Nazca Lines etc.

Für alle diese Orte brauchst du eine grosse Brennweite.

Die Nikon Coolpix P950 hat eine Brennweite bis 2000 mm, dafür hat sie eben einen kleinen Sensor. Ablenden tut sie auch nur bis Blende 8.

Aber wie erwähnt, ich mach keine Poster aus meinen Fotos

jason

Also Erich, beim besten Willen, du willst auf Weltreise mit dem großen und schweren p950er Klotz sein ?!? Da bist du aber nicht mit Rucksack oder der dem Rad unterwegs. Sonst, chapeu, was du schaffst rumzuschleppen!

ERICH ROTHENBUEHLER

Was heisst denn hier schwerer Klotz ?

Du hast die Nikon Coolpix P950 wohl mit der Nikon Coolpix P1000 verwechselt.

Die P950 wiegt mit Akku etwa 1 kg, Brennweite bis maximal 2000 mm.

Die P1000 wiegt dagegen schon etwa 1,5 kg, hat aber eine Brennweite bis maximal
3000 mm Brennweite.

Wie in meinem Kommentar erwähnt, bin ich seit über 3½ Jahren mit (1.) dem Bus, (2.) dem Zug, und (3.) wenn’s nicht anders geht, mit dem Flugzeug unterwegs.

Zur P950 habe ich noch ein Monopod und ein Grillpod, ein kleines Blitzgerät und ein Richtmicrophon dabei, sowie 3 zusätzliche Akkus.

Und ich habe immer noch einen geraden Rücken.

Die Nikon Coolpix P950 ist meiner Ansicht nach die beste Reisekamera, das Objektiv reicht von 24 mm bis 2000 mm.

Sie hat aber, technisch bedingt, halt einen kleinen Sensor. Deshalb wollte ich mir eine Vollformatkamera mit Sigma 150-600 mm zulegen. Aber das Gewicht hat mich dann dich davon abgehalten

Thorsten

Wenn ich eine Spec. für eine Kompaktkamera schreiben würde, die für mich in Frage käme, sähe sie folgendermaßen aus:

  • Jackentaschentauglich, in Hosentaschen muß sie nicht passen, meine Jeans sind auch so gut ausgefüllt…
  • Sensor mindest. MFT- Größe, wegen der Low- Light Fähigkeiten, z.B. Abends in Städten
  • Zoomobjektiv vom WW (min 24mm KB) bis min Normalbereich, möglichst lichtstark aber auch kompakt. Wegen der Flexibilität.
  • IBIS, verbessert die Low- Light Ergebnisse deutlich.
  • Klappdisplay für Aufnahmen in Bodennähe für besodere Perspektiven und als Sonnenschutz.

Auf einen Sucher könnte ich, zu Gunsten der Kompaktheit verzichten, wenn die Qualität hoch ist, bei meinem Smartphone und auch meiner S9, komme ich bestens ohne klar, da die Qualität dieser Displays sehr hoch ist und sie sich sehr hell regeln lassen.

Aber so etwas gibt es als Kompaktkamera nicht zu kaufen. Aber hm… Es gibt solche Lösungen, sogar mit Wechselobjektiven:
Eine Olympus (OM- System Pen) und die Lumix S9, die ich seit 1 Jahr selbst besitze.
Die S9 hat sogar einen Vollformatsensor und auch noch einen sehr effektiven IBIS und passt mit dem 18-40 Zoom, oder einem kleinen Sigma i- Seriesobjektiv in jede Jackentasche.

J.Friedrich

Bin ja bekennender 2xS5ii und S1Rii User mit diversen Sigmas von 1,2-2,0 u 24-200mm, teils kompakt, teils wuchtig, egal. Noch 2 winzige TTArtisan 2,0 40 und 75mm im Angebot. Über die 900,– S9 denke ich hin und wieder immer mal nach 🤔

Meine GRiii und nun auch GRiv passen in die Gesässtasche meiner Jeans ohne zu stören, zur Not in die vordere Hosentasche. Passen also in jede erdenkliche Tasche und dies mit APS u 26MP., Ibis & f/2,8 28mm oder 40mmeqFF

Bei Reportage habe ich oft eine meiner M65-Fieldjacken mit großen Seitentaschen an– selbst mit meinem Mini-Zwerg TTArtisan 40mm ist es mir ein Rätsel wie eine Kombi mit S9 oder größer SINNVOLL im ZUGRIFF da rein soll.

Wobei nicht ganz richtig, man bekommt diese Kombis schon rein, nur leider sehr, sehr schwierig wieder raus – einhändig geht da garnix.

Thorsten

Das 18-40 besitze ich nicht, sondern nutze das etwas lichtstärkere 3.5-5.6/20-60. Der Bereich passt besser, damit aber nur noch für große Jackentaschen nutzbar.
Aber ich nutze die S9 mit den sehr kleinen und guten, Sigma 2.8/45 und 3.5/24, beide mit auch sehr guten Nahgrenzen. Evt hole ich mir noch das 4/17 von Sigma aus der gleichen Serie, aber eigentlich überflüssig, da ich das Blendenstern- Objektiv Nisi 4/15 besitze, sehr empfehlenswert, ist aber etwas größer.
Die S9 passt mit einem dieser Ojektive in meine Jackentaschen und in die andere Jackentasche passt ein 2. Objektiv.
Meine Kombi S9 und 20-60 ist ebenso groß und sogar etwas leichter, als meine Kombi PenF mit dem Oly 2.8/12-40.
Und über weite Bereiche äquivalent lichtstärker, besser im Gegenlicht und erzeugt schöne Blendensterne.

J.Friedrich

Also das 20-60mm war in einem meiner Bundle-Käufe (zwangsweise 😀) enthalten – ich nutze es faktisch nicht, obwohl es wirklich gut und recht kompakt ist – aber die Grösse der Jacken- u/o Manteltaschen, sind mir persönlich ein Rätsel, aber vielleicht sind hier, ausser mir, alle 2m groß, dann könnte es passen… 🤔😂🤔

Raphael

Das 18-40mm f4,5-6,3 ist allerdings so lichtschwach, dass sich der Vollformat Vorteil wieder relativiert.

Thorsten

Stimmt

Frank Linden

Es ist jetzt ungefähr ein Jahr her, dass ich mir als Kompakte die D-Lux 8 geholt habe. Warum? Nicht weil Leica draufsteht, sondern weil sie alles hatte, dass ich benötige. – Punkt. Von Vorteil war es natürlich, dass ich nicht weit von Wetzlar wohne und die D-Lux für eine Stunde testen konnte. Das Panasonic Modell gibt es neu gerade nicht zu erwerben. Alles andere an Kompaktkameras, dass für mich interessant gewesen wäre, hatte keinen Sucher oder nur irgendwas Provisorisches. – Das wollte ich nicht. Also war ich mit der D-Lux fein. – Trotz des Preises. In die Jackentasche passt sie hervorragend, aber in die Hosentasche, wie oben in der Auflistung steht, mal gar nicht! Ich nehme die Kamera permanent mit und demensprechend hat sie auch Gebrauchsspuren. – Macht nix, denn es ist ja ein Gebrauchsgegenstand. Zudem habe ich auch eine Fujifilm X100VI. Ebenfalls eine klasse Kamera. – Bei meiner mehrtägigen Dienstreise nach Obernai (Elsass) habe ich die kürzlich als einzige Kamera mitgehabt. Allerdings wird das in der Jackentasche schon knapp und in der Hosentasche, wie im Artikel beschrieben, geht das schon mal gar nicht. Eine EOS R7 habe ich auch noch, aber da brauche ich weder an Jacken- noch Hosentasche… Weiterlesen »

jason

Die einzig wirklich kleine Hosentaschen-Reisekamera, welche konkurrenzlos mit ihren features ist, ist die Sony RX100 (M3-M5).
Es gibt (leider) keine vergleichbare kleine, qualitativ hochwertigere Kamera mit eingebautem Sucher, (Not)Blitz, Dioptrienausgleich -4 bis +3, WW bis 24mm und eingebautem Zentralverschluss.

Alfred Proksch

Warum es die perfekte Kompaktkamera genau so wenig gibt wie es die perfekt DSLM nicht gibt liegt an den Kundenansprüchen sowie an den Sensorgrößen die sich der Anwender „einbildet“.

20mm Super-Weitwinkel bis 1200mm Objektiv Brennweiten mitschleppen, alles zusammen betriebsbereit 640 Gramm leicht, mit den Abmessungen von (B x H x T): 13,0 x 9,4 x 12,5 cm für sehr bescheiden 460 Euro zu haben ?!? Das Wunderteil ist die Panasonic FZ82D Bridge-Kamera. Das sie NUR einen 1/2,3-Typ-MOS-Sensor hat, JA UND ? Wen stört das wenn man nicht in den Grenzbereichen der Fotografie arbeitet, wer macht das häufig, die wenigsten würde ich sagen.

Wer keine große Jackentasche hat der kann vielleicht eine Gürteltasche verwenden um sein KOMPLETT – SYSTEM ständig bei sich zu tragen.

Für die Hosentasche Ricoh GR – eindeutiger Testsieger in dieser Disziplin.

chris XX

… an alle die gerne schleppen wollen: Sigma 300-800/F2,8, da macht das Reisen endlich spaß …
… )(;:-(ja)) …

ERICH ROTHENBUEHLER

Alle Kompaktkameras sind eigentlich nur für den Nahbereich, mit Ausnahne der Panasonic.

Um in der Natur Vögel etc. fotografieren zu können, braucht man einfach mindestens 500 mm Brennweite. In Südamerika ging das nicht anders. Auf den Galapagos-Inseln sieht das anders aus. Da kannst du Leguane oder auch Vögel nah fotografieren, weil diese Tiere wissen, die Menschen tun ihnen nichts.

Ein 300 – 800 mm mit der entsprechenden Kamera ist, abgesehen vom Gewicht, erste Sahne, nur, nucht jeder hat so ein dickes Portemonai oder ist Sohn von Beruf

RaniT

“Wenn Euch noch weitere Modelle einfallen, schreibt die gerne in die Kommentare! …”
Rewindpix Camera (https://rewindpix.com)

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