Leica arbeitet an einer neuen SL-Kamera – das war eigentlich schon klar. Jetzt sind weitere Hinweise zum Modell aufgetaucht.
Die seit Ende letztes Jahr kursierende Leica SL-Kamera mit 44 MP hat offenbar einen konkreten Namen: Laut Leicarumors soll das Modell als Leica SL3-P erscheinen. Bei anderen Kameras wie der M EV1 haben wir allerdings auch schon gesehen, dass sich die Bezeichnung kurz vor Launch noch ändern kann.
Das P-Suffix kennt man bereits von der Leica M11-P, die 2023 als weltweit erste Kamera mit integrierten Content Credentials erschien. Nach Produktionsende der Basis-M11 hat die M11-P ihren Platz eingenommen, die technische Basis ist ansonsten nämlich die gleiche. Ob die SL3-P diese Authentizitätstechnologie ebenfalls mitbringt, ist nicht bekannt, wäre aber nicht nur aufgrund des Namens naheliegend.
An den technischen Eckdaten hat sich gegenüber den bisherigen Gerüchten nichts geändert. Die SL3-P soll den 44,3-MP-Vollformatsensor der Panasonic Lumix S1R II übernehmen und sich zwischen der SL3 mit 60 MP (oben im Bild) und der fünf Jahre alten SL2-S mit 24 MP positionieren. Der Autofokus soll gegenüber der SL3-S verbessert sein, die Videofähigkeiten könnten im Vergleich zu anderen SL3-Modellen dafür eingeschränkter ausfallen.
Als Ankündigungszeitraum steht weiterhin Mai 2026 im Raum. Dass Leica an einem neuen Modell arbeitet, deutete bereits eine Registrierung bei einer indonesischen Zertifizierungsbehörde Anfang des Jahres an.
Mit der SL3-P würde Leica das SL-System breiter aufstellen und eine bislang fehlende Auflösungsstufe ergänzen. Der zugrunde liegende BSI-CMOS-Sensor ohne Tiefpassfilter bietet in der S1R II hohe Detailauflösung, bis zu 40 fps und KI-gestützte Motiverkennung. Welche dieser Eigenschaften Leica übernimmt, bleibt offen. Zum Preis gibt es keine Hinweise, die SL3-P dürfte aber deutlich über den 3.599 Euro der Panasonic S1R II liegen.
Während die SL3-P erneut auf einen Sensor eines anderen Herstellers setzen würde, geht Leica bei der M-Serie einen anderen Weg. Wie Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Kaufmann Anfang des Jahres bestätigte, entwickelt Leica seit rund vier Jahren wieder einen eigenen Bildsensor.


Die EU kann alles regulieren und vereinheitlichen. Aber eine Vereinheitlichung der Anschlussbajonette ist einfach nicht möglich.
Kann es sein, dass die Verantwortlichen bei der EU schwächeln oder einfach nur zu blöde sind?
Reinhard, Du bist einfach erfrischend anders:
😂😂😂
… genau so sollte es sein: Ein Bajonett für alle Cameras! )(;:-))))) Dann gäbe es kein RF-Bajonett mehr, und auch kein L-Bajonett (usw.). Auch das Auflagemass wäre bei allen Cameras gleich. Ich bin dafür, dass das EF-Bajonett der Maßstab für alle Cameras eingeführt wird. )(;:-))))))
Gleiches oder nur ein Bajonett würde ja nur heissen, dass die mechanischen und eventuell auch die elektronischen Komponenten des Bajonetts identisch sind. Die Auflagemasse könnten sich dann trotzdem von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Dadurch könnte jeder Hersteller trotzdem seine eigenen Objektive anbieten, die an andere Kameras nur dann passen, wenn man einen Adapter verwendet. Der Hersteller mit dem kleinsten Auflagemass könnte immer noch alle Fremdobjektive ausschliessen, denn mit keinem Adapter der Welt würde man Fremdobjektive an dessen Kameras adaptieren können.
Ach ja, das hab ich mir schon immer gewünscht…
Haha, ehrlich gesagt wollte ich sowas nicht. Es darf schon speziell bleiben, sonst würde der Markt für mich zu einerlei und langweilig werden. Und wozu sollten dann Firmen wie C, N oder S noch grossartig an Objektiven entwickeln, wenn jeder Unterschied und Möglichkeiten wie verschiedene Aufspreizungen und Lichtbahnen durch unterschiedliche Durchmesser und Auflagemaß wegfallen. Das passt schon so, wahrscheinlich würden sonst einige gleich ganz aufhören.
Melde dich doch mal bei der Flinten-Uschi mit der Idee.
👍😂👍 – genau mein Humor!
Auf dem Bild steht rechts vorne eine Sanduhr – ist die Zeit abgelaufen? Dazu eine Anthrazit farbige Lampe, das alles in einem schwarzen Regal. Vielleicht könnte ein Psychologe helfen! Oder hatte die Abteilung Verkaufsförderung einen Betriebsausflug zum Bestatter gemacht? IRONIE ENDE.
Gut das ich keine Vollformat DSLM benötige. Wenn – dann kämen die L-Allianzpartner Panasonic und Sigma mit seinen Objektiven zum Zuge.
Mit dem Produktbild will man die Trolle hier im Forum ärgern. Die behaupten nämlich immer, die Leica wäre eine Vitrinenkamera. Und nun steht sie da einfach in einem offenen Regal. 😀 Und Leicas Zeit ist natürlich noch nicht abgelaufen. Der Sand ist doch noch oben in der Sanduhr?!
Dachte immer Deine M-11-sen mit dem EVF und Touch-Display wären DSLM mit Non-AF und als Gimick einem Übersichtsguckloch …
Ich finde es ja super spannend, wie Dich Leica in den Zwiespalt zwischen “Moderne und Anachronismus” treibt, weil sie alles daran setzen, genau diese Brücken zu bauen …
Manches mal wundere ich mich über mich selbst. Passiert häufig wenn ich geschäftlich „multimedial“ unterwegs bin. Der „alte Sack“ passt sich immer wieder den Gegebenheiten an.
Durch das „Übersichtsguckloch“ gesehen eine seltsame Sache, da gebe ich dir recht. Der „Hammer“ kommt im selben Moment wenn ich am selben Tag zufällig selbst gejagtes Fleisch esse. Mehr geht nicht – oder?
👍 – Da läuft sogar meinem Digital-Ich das Wasser im Mund zusammen 🍻🦌🍻
Die Sanduhr ist die Zeit, wie lange der Leica Kunde noch bis zur nächsten Monatsrate hat. Die meisten werden diese Kamera ja sicher auf Pump kaufen, weil der Preis auf Kleinwagenniveau sein wird.
Ich halte mich an die Originale von Panasonic.
Der Baum im Garten, auf dem Geld wuchs, ist letzten Herbst im Sturm gefallen.
Und aus unserem Goldesel kommt auch nur noch braunes, muß am Futter liegen….
Ohne Stacked Sensor bleibt Leica für mich uninteressant. Abwarten.
Da kannst du warten, bis du schwarz bist. Leica und Stacked Sensor passt etwa so gut zusammen wie ein Elefant und der Porzellanladen. Die Devise der Leica-Fotografen ist, sich so langsam wie möglich zu bewegen und ja nichts vor die Linse zu kriegen, das sich bewegt. Statt einem Stacked Sensor würde Leica besser mal eine schöne abschliessbare Vitrine mit dem roten Logo bringen, das wäre der Knaller und würde sich verkaufen wie warme Semmeln.
Es ist schon seit einiger Zeit eine abschließbare Leica Vitrine mit dem roten Logo bei Kleinanzeigen gelistet. Die verkauft sich anscheinend gar nicht?!
Tatsächlich? Dann liegen wohl nach dem Kauf einer Leica nicht noch ein paar Tausender für die Vitrine drin.
Das kann gut sein. Nach dem Kauf von Leica Kameras / Objektiven bleiben meistens nur ein paar 500 Euro Scheine in der Geldbörse übrig. Und die gibt man in der Regel als Trinkgeld an den Leica Store Verkäufer.
Das P steht für Portemonnaie und das SL für superleicht.
Nach dem Kauf von dem Ding ist das nämlich für einige Zeit der Fall.
Damit das nicht geschieht, hat man ja die Kreditkarte erfunden.
Das gecleante Design hat mir immer gefallen, aber sie bleibt im Grunde eben fast eine S1Rii in nur einem anderem Kleid.
Bitte hier nicht verraten, dass die Leica SL von einer Panasonic-Kamera abstammt…..!
DU bist ja ein richtiger Insider 👍 ….DANKE für diese NEWS 📰
😁..vielleicht ist es ja nur ein Gerücht 🤫
Also ich finde es gut, dass die damit offen umgehen – Leica SL3-P(anasonic) – noch transparenter geht ja wohl nicht 😉