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Meint Canon diese Kamera ernst? Erste Bilder der EOS R8 Mark II geleakt (Wochenrückblick)

Da hab’ ich große Augen gemacht, als ich am Mittwoch die ersten Fotos der Canon EOS R8 Mark II gesehen habe. Neben den geleakten Bildern gab es diese Woche ungewöhnlich viele Neuigkeiten. Im XXL-Wochenrückblick erzählte ich Euch alles Wichtige!

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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 37

Pentax äußert sich zur Zukunft seines DSLR-Angebots

Die erste News diese Woche bezieht sich auf eine Info aus letzter Woche! Da hatte ich Euch davon erzählt, dass die Pentax K-1 Mark II als letztes Modell aus dem Sortiment von Pentax beziehungsweise Ricoh geflogen ist.

In einer neuen Pressemitteilung verriet Ricoh nun letzte Woche, wie es bei Pentax-DSLRs weitergeht. Demnach wird man eine “neue Serie digitaler Spiegelreflexkameras auf Basis eines völlig neuen Konzepts” entwickeln.

Dabei möchte man das mehr als ein halbes Jahrhundert gewachsene Erbe des K-Bajonetts nutzen, um “eine völlig neue digitale Spiegelreflexkamera” zu realisieren. Dementsprechend sollen vorhandene K-Bajonett-Objektive kompatibel bleiben.

Bis zur Markteinführung wird’s aber noch einige Zeit dauern. Einen konkreten Zeitraum nennt man noch nicht.

Nikon und RED rücken noch näher zusammen

Da wir unsere 5-News-Regel in dieser Folge aufbrechen, gibt’s noch eine zweite kleine News:

Nikon hat drei Tage vor der IBC 2026 in Amsterdam zwei Entwicklungsankündigungen veröffentlicht.

Die eine ist eine neue Serie von Kino-Objektiven mit der Bezeichnung Nikkor Z Cinema T1.9 VV. Die Serie soll neun Objektive umfassen und wird erstmals bei einer Nikkor-Serie das VV-Format abdecken. Also den 40,96 x 21,60 mm großen Sensor der RED V-Raptor bzw. der V-Raptor X. Weil es sich allerdings um Z-Mount-Objektive handeln wird, passen sie genauso gut an Nikons eigene Z-Kameras.

Die zweite Entwicklungsankündigung ist eine neue Firmware für die Nikon ZR. Mit dieser wird die Kamera die Gammakurve Log3G10 und den Farbraum REDWideGamutRGB künftig auch bei Aufnahmen im H.265 Codec unterstützen. Dazu kommt eine wählbare Stufe für die Rauschreduzierung bei hohen ISO-Werten im H.265-Log-Modus und Focus-Peaking während RAW-Aufnahmen im R3D NE Format.

Habt Ihr die Nikon ZR seit dem Launch verfolgt, wird Euch vielleicht direkt auffallen: Open-Gate-Aufnahmen und eine Desqueeze-Anzeige für anamorphe Objektive sind im versprochenen Update noch nicht dabei. Die sollen leider erst 2027 kommen.

OM System stellt neues Modell der PEN-Serie vor

OM System hat am Mittwoch das neue Modell der PEN-Serie vorgestellt! Die Kamera orientiert sich optisch an der E-P7 und ist mit einer UVP von 999 € ganz klar im Einsteiger-Segment angesiedelt.

Ganz kurz glänzt die Micro-Four-Thirds-Kamera angesichts der UVP von 999 € mit einem OLED-Sucher, dem nach wie vor soliden Sensor der OM-5 Mark II, der hier auf einem IBIS gelagert ist, und einer IPX1-Zertifizierung gegen Staub und Nieselregen.

Den Autofokus fand ich im Test ziemlich solide. OM System integriert zudem eine KI-Motiverkennung für Menschen, Hunde und Katzen und zusammen mit einem Gewicht von nur 393 Gramm ist die Kamera eine ziemlich gute Immer-Dabei-Kamera.

Das Gehäuse besteht allerdings nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff, und das neue Kit-Objektiv, die dritte Generation des 14-42 mm f/3.5-5.6, überzeugte mich im Test nicht so richtig.

In den Kommentaren habe ich zudem eine gewisse Enttäuschung darüber lesen können, dass die Kamera ein klappbares Schwenk-Display hat und keine Variante, die man im Photography-First-Style ohne Ausklappen neigen kann.

Auch wenn diese Vorstellung ein wenig kürzer ausfällt, will ich Eure Meinung zur neuen PEN in den Kommentaren sehen! Seid Ihr zufrieden mit der neuen Kamera oder hättet Ihr Euch eher eine Nachfolgerin der PEN-F gewünscht? Ich bin gespannt!

Sigma 85mm f/1.2 DG ART vorgestellt

News 4 ist dann das Sigma 85mm f/1.2 DG ART – und damit das dritte Objektiv der f/1.2-ART-Serie nach dem 35mm f/1.2 und dem 50mm f/1.2.

Eines der Highlights ist dabei das Gewicht – Sigma schafft es, dass das 85 f/1.2 nur 905 Gramm wiegt. Damit ist es laut Sigma das leichteste AF-Objektiv mit der Kombination aus 85 Millimetern und f/1.2. Wir haben mal zum Vergleich nachgeschaut:

Nikons Variante für den Z-Mount wiegt 1.160 Gramm und Canons RF 85mm f/1.2 L USM sogar 1.195 Gramm.

Sigmas Variante für den E-Mount ist dabei auch nur 12,2 cm lang, die L-Mount-Variante misst in der Länge genau 12 cm.

Möglich ist das geringe Gewicht laut Sigma durch eine effektive Anordnung asphärischer Linsenelemente innerhalb der Fokusgruppen, wodurch man die Anzahl der Elemente in der Fokuseinheit selbst reduzieren konnte.

Der optische Aufbau umfasst dabei 17 Elemente in 12 Gruppen, von denen zwei SLD-Glaselemente und drei asphärische Linsen sind. Die Blende besteht aus 13 Lamellen. Das soll dann selbst beim Abblenden ein nahezu kreisrundes Bokeh ermöglichen.

Für den Autofokus setzt Sigma auf einen dualen HLA-Autofokus, der schnell und leise sein soll. Fokusatmen will man zudem verringert haben. Die Naheinstellgrenze von 84 Zentimetern sorgt für eine maximale Vergrößerung von 0,11x.

Die Ausstattung des Objektivs sieht ebenfalls sehr attraktiv aus. Wir bekommen einen Blendenring, der gerastet oder stufenlos arbeitet. Ein Sperrschalter kann den Ring dann noch in der automatischen Position halten und das Gehäuse ist gegen Staub- und Spritzwasser geschützt.

Preislich ist das Objektiv hierzulande dann überraschend erschwinglich. Während Canon und Nikon aktuell jeweils rund 3.000 Euro verlangen, ruft Sigma für das Objektiv in der UVP nur 1.499 € auf. Das ist eine Ansage, vor allem da Sigma für den E- und den L-Mount mit einem 85 mm f/1.2 generell Neuland betritt und damit auch konkurrenzlos ist.

Wie gefällt Euch das Objektiv? Auch hier habt Ihr die Möglichkeit, mir einen Kommentar da zu lassen!

Leichtes 20-60mm f/2.8-f/4 in Sigmas Contemporary-Serie erschienen

Und auch mit dem zweiten Objektiv, das Sigma letzte Woche vorgestellt hat, lässt der Hersteller technisch die Muskeln spielen:

Denn es ist ein 20-60mm f/2.8 bis f/4 aus der Contemporary-Serie für Vollformatkameras, das gerade einmal 385 Gramm wiegt. Zum Vergleich: Das 24-70mm f/2.8 DG DN II Art wiegt ungefähr das Doppelte.

Der größere Spielraum im Weitwinkel sieht dabei auf dem Papier erst mal gar nicht so groß aus. In der Praxis wächst der Bildwinkel allerdings von rund 84 Grad auf 94,5 Grad. Das ist beim Fotografieren von Landschaften oder in engen Räumen durchaus relevant. Im Vergleich zum Standard-Zoom der Art-Serie fehlen allerdings dann 10 mm im Telebereich.

Mit der Anfangsblende von f/2.8 eignet sich das Objektiv im Weitwinkel durchaus für die Low-Light-Fotografie – die Kollegen von DPReview melden allerdings, dass die Lichtstärke recht schnell abfällt. Schon bei 21mm ergibt sich ein Wert von f/2.9 – man sollte das Objektiv also vielleicht eher als ein f/3.2 oder ein f/4 Zoom mit Bonus am weiten Ende betrachten.

Ein großer Bonus entsteht dabei durch die geringe Naheinstellgrenze: Bei 28mm liegt sie bei nur 15,8 Zentimetern, der maximale Abbildungsmaßstab ergibt sich bei 35mm und liegt bei 1:2,3 – das reicht fast an Halbmakro-Niveau heran.

Als Nachteile konnte ich erstmal nur zwei Dinge entdecken: Das 20-60 ist nicht mit Innenzoom designed und fährt beim Zoomen deutlich aus. Dazu arbeitet Sigma wohl stark mit einer digitalen Verzeichnungskorrektur – das muss man vor allem beim Arbeiten mit RAW-Dateien mitdenken.

Preislich passt das 20-60 mm mit 849 Euro durchaus in die Contemporary-Serie – Verkaufsstart ist der 30. September!

Bringt Sony zwei Tele-Festbrennweiten unter 1 kg?

Am Ende dieser Folge möchte ich mit Euch über das geleakte Design der Canon EOS R8 Mark II sprechen. Als Nächstes möchte ich Euch noch von zwei neuen Teleobjektiven von Sony berichten, an denen der Hersteller arbeiten soll.

Marks News zu dem Thema ist super ausführlich und er vergleicht die Objektive mit der Konkurrenz von Nikon und Fujifilm. Ich will mich allerdings ein wenig kurz halten und nur grob über die Objektive schreiben.

Neuesten Gerüchten zufolge wird Sony in seiner Teleobjektiv-Offensive auch noch ein 400 mm f/4.5 und ein 600 mm f/6.3 bringen. Die Objektive würden nach dem 100-400 mm f/4.5 GM OSS und dem günstigeren 100-400 mm f/5.6 – 8 durchaus Sinn machen. Und sollen dabei vor allem durch ein geringes Gewicht auffallen:

Das 400 mm f/4.5 soll gerade einmal 994 Gramm wiegen und knapp 24 cm lang sein. Der Preis wird wohl zwischen 2.699 und 2.899 US-Dollar liegen.

Das 600 mm f/6.3 – und das wäre schon echt beeindruckend – soll nur ein Gramm mehr, also 995 Gramm, wiegen. Mit einer Länge von 26 cm soll es rund 3.800 US-Dollar kosten.

Damit würden beide Objektive unter der magischen 1-Kilo-Grenze liegen. Hättet Ihr Bock auf solche Objektive oder sind teure Profi-Telefestbrennweiten für Euch uninteressant?

Sony präsentiert erstes natives Fisheye für den E-Mount

Was Sony nicht in Zukunft, sondern bereits jetzt präsentiert hat, ist das erste native Fisheye für den E-Mount. Genauer gesagt heißt es “FE 8-14 mm f/3.5 Fisheye G” und ist ab Ende September für 1.700 Euro erhältlich.

Das letzte Vollformat-Fisheye von Sony ist sage und schreibe 20 Jahre alt. Es ist im Jahr 2006 als 16 mm f/2.8 für das gute alte A-Bajonett erschienen.

Das neue Fisheye ist jetzt quasi zwei Objektive in einem. Denn bei 8 mm entsteht ein zirkuläres Fisheye-Bild mit 180 Grad Bildwinkel, das dann als kreisförmiges Bild mit starker Vignette auf dem Vollformatsensor abgebildet wird. Reingezoomt auf 14 Millimeter füllt das Bild den gesamten Sensor aus. Der diagonale Bildwinkel beträgt hier ebenfalls 180 Grad.

Laut ersten Tests von PetaPixel sind die Brennweiten dazwischen eher nicht so brauchbar, da sie starke Vignettierung ohne den markanten Kreislook erzeugen. Also am besten denkt man das Fisheye mit zwei Brennweiten – Sony verbaut daher auch einen Zoom-Lock-Schalter, sodass man nicht aus Versehen in den Zwischenbereich reinrutscht.

Konstruiert ist es aus 16 Elementen in 13 Gruppen. Das Gewicht ist mit 314 Gramm wirklich leicht und mit einer Länge von 8,3 cm und einer Breite von so knapp 6,3 cm ist es das kompakteste Fisheye-Zoom seiner Klasse.

Für Filmer ist das Objektiv zudem interessant, da es einen Innenzoom hat. Filter muss man allerdings am Bajonett über Einschieben reinpacken, da die Frontlinse gewölbt ist. Sony schlägt das Objektiv zudem für VR-Anwendungen vor.

Canon EOS R8 Mark II auf ersten Bildern geleakt

Das …

… soll tatsächlich die EOS R8 Mark II sein – im Netz sind verganene Woche zahlreiche Bilder aufgetaucht und scheinen Fotos zu sein, die etwa bei einer Zulassungsbehörde oder für einen Onlineshop aufgenommen wurden. Sie setzen die Kamera also nicht absichtlich in Szene, zeigen dafür aber recht ungeschönt jeden Winkel der R8 Mark II:

Sie widerlegen damit alle Gerüchte zu einem möglichen Retro-Gehäuse der R8 Mark II und erinnern irgendwie ziemlich stark an Sony?!

Ich habe die Bilder abends zufällig auf Reddit gesehen und war schon fast ein wenig schockiert. So scharfe Kanten ist man von Canons R-Kameras nicht gewohnt und irgendwie sieht alles ein wenig unproportional aus.

Aber: Wenn die Kamera dadurch in der Ergonomie überzeugt und technisch glänzt, ist das Design ja halb so schlimm. Oder wie seht Ihr das?!



Damit verabschiede ich mich und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“

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33 Kommentare
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chris xx

Da ich viel im Bereich schwieriger Lichtverhältnisse photographiere sind Sensoren unterhalb von Kleinbild für mich nichts. Die Pen hat ein atraktives Äusseres, aber für ein zweites System fehlt mir auch das Geld. Ich würde mir dann eher eine Compakte, als immer dabei zulegen. Und zur R8 II schrieb ich schon: Auf die inneren Werte kommt es an. Größtes Manko finde ich die kleine Baterie. Ansonsten Retro > T70, T80. Halt ein Versuch. Der große Retrowurf von Canon kommt dann ´28 mit der R-A1🤭😎.

Thorsten

Für mich, das Objektiv des Jahres:
Sigma 2.8-4/20-60.
Für Städtereisen genau der richtige Bereich und für die kompakte Größe besonders lichtstark. Und das alles zu einem moderaten Preis.

Die neue OM System Pen dagegend, empfinde ich als enttäuschend, da von OM System wieder einmal Technik von vorgestern, in ein Plastikgehäuse von heute gepackt wurde.
Ich hätte auf eine technisch verbesserte PenF gehofft, die noch bei mir im Schrank steht.
Zumindest ist der Preis wohl angemessen, Aber so kann OM- System die fallenden Marktanteile sicherlich nicht aufhalten.

chris xx

… aber auch mit der Technik von vorgestern kann man noch gut Photos machen 📷📸…🥂
OM gibt es nur noch weil ein Investor erst ein mal als zwischen Käufer fungierte. Ich geh mal davon aus, das sich OM-System keine große Entwicklungsabteilung leisten kann. Da bleibt es nicht aus das ältere Technik in neue Produkte verbaut wird. 🤔🥂
P.S. wofür steht eigentlich die🐱‍🐉Dinokatze? Weißt du das?🥂

Thorsten

Die Pen finde ich für den Preis und was sie bietet, gar nicht so schlecht.
Was mir nur zu denken gibt, ist die offensichtliche Rumpf- Entwicklungsabteilung bei OM- System, die anscheinend nicht in der Lage ist, technische Innovationen zu entwickeln.
Ich besitze noch einiges von Olympus und Pana MFT- Gerätschaften.
Denn wer aufhört besser sein zu wollen, hat aufgehört gut zu sein, weil er gegenüber der Konkurrenz immer weiter zurückfällt. Es sieht für mich wirklich so aus, als wenn OM- System noch aus dem Olympus- Erbe herausquetscht was geht und wenn die Stückzahlen zu gering werden, den Laden dichtmacht, was Finanzinvestoren eben so tun.
Dann ist es Essig mit dem Kundendienst, der sowieso gegenüber der Konkurrenz und gegenüber Olympuszeiten enorm nachgelassen hat, wie ich mehrfach erfahren musste.
Es sind zwar ein paar neue Objektive gekommen, wie das sehr gute 2.8/50-200, aber das ist meiner Ansicht nach völlig überteuert mit 3500€.

Thorsten

Fortsetzung:
Außerdem soll das 2.8/50-200 lt. Gerüchten eine Sigma- Entwicklung sein, wäre nicht die 1.von Sigma für OM- System.
Glaub ich sofort, denn wer soll das denn bei OM- System entwickeln?

Zum Vergleich ein Lumix S 2.8/70-200 OIS fürs Vollformat und auch mit Dual IS, kostet aktuell knapp 1900€.
Das Sigma MFT entspricht einem 5.6/100-400 am KB Sensor, ein aktuelles Objektiv von Sigma 5-6.3/100-400 OS kostet ca 800€, gut es ist am langen Ende 1/3 Blende lichtschwächer, also fast nicht vorhanden.
Ich müsste doch mit Koks gepudert sein, mir das OM- System Objektiv zuzulegen.

Beim Verkauf der Kamerasparte wurden lt. Pressemitteilungen 50% der MItarbeiter entlassen und wohl der größte Teil der Entwicklung.
Und die besten Mitarbeiten verlassen in solchen Fällen als 1. das sinkende Schiff, da sie Alternativen haben.
Ich spreche da aus Erfahrung…..

WRDS

Genau. Sigma war da der OEM Entwickler, was ja nichts schlechtes ist. Ganz im Gegenteil. Gefertigt wird wohl in der OM System eigenen Fabrik in Vietnam. Für den Preis dieses Objektivs bzw. weniger kann man auch ein 70-200 f2.8 der Spitzenklasse für Vollformat kaufen.

Thorsten

Sigma als Objektiventwickler ist sicherlich hervorragend, ich wollte damit auch nicht sagen, das es ein Manko darstellt, auch einer der optisch besten MFT- Obektive stammt von Sigma, das 1.8/75 Oly bzw OM- System.
Ich wollte damit nur untermauern das OM- Sytem anscheinend keine Entwicklungsabteilung mehr besitzt, die nenneswerte Neuerungen und komplexe Aufgaben lösen kann.
Das finde ich doch bedenklich, bzg. der Zukunftsaussichten von OM- System.

chris xx

OM-System gehört ja inzwischen nicht mehr dem Finanzinvestor, aber wo kein Geld da ist kann auch nichts neues entwickelt werden. Also, werte Photographen: kauft OM-System! Was das Zeug hält! Je mehr desto besser! So viel das sie mit der Produktion nicht mehr hinterher kommen! … 🤔🤭😶😵🍹 … oh, was hab ich da bloß wieder geschrieben … 🤯🤕 Ich glaube das solche Cameras wie die OM Pen eher die Olympus Enthusiasten bedienen soll und auch zeigen soll das es OM noch gibt.

WRDS

OM System gehört nicht mehr JIP sondern dem Management.

Thorsten

Ja, stimmt.

WRDS

Klar kann man mit der Technik von vorgestern gute Fotos machen aber dann kann man auch eine Kamera von vorgestern kaufen und dafür deutlich weniger bezahlen.

chris xx

Eben! Ne gute alte DSLR!🥂🦁
Für was steht eigentlich die 🐱‍🐉?

Thorsten

Dann hat man aber kein Plastikgehäuse …

Ironie aus: Ehrlich gesagt finde ich hochwertigen Kunststoff gar nicht schlecht, nur die Haptik leidet etwas..

Stefan Zimmermann

Vielleicht braucht man für die Städtereise gar kein 20–60er mehr? Vor ein paar Jahren hätte ich über diese Frage selbst noch gelächelt. Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Das Vivo X300 Ultra hat drei Kameras mit ungefähr 14, 35 und 85 mm und für ein Smartphone ungewöhnlich großen Sensoren. Und mit „groß“ meine ich nicht ein paar Prozent Unterschied. Schaut man sich allein die Sensorfläche an, wird es ziemlich deutlich: Beim Ultraweitwinkel ist der Sensor ungefähr dreimal so groß wie bei aktuellen Topmodellen von Apple oder Samsung. Beim Tele liegt man ungefähr beim 2,5- bis 2,6-Fachen. Selbst die Hauptkamera hat noch etwa 35 bis 40 Prozent mehr Sensorfläche. Gerade beim Tele merkt man, warum das interessant ist. Durch die längere Brennweite und den großen Sensor bekommt man bereits eine ganz natürliche Freistellung und ein schönes optisches Bokeh. Man ist also nicht darauf angewiesen, dass irgendein Porträtmodus per Software den Hintergrund weichzeichnet und dabei Haare, Brillen, Äste oder andere feine Strukturen falsch erkennt. Noch interessanter finde ich aber den Pro-Modus mit Super RAW. Dort entstehen DNG-Dateien, mit denen man in Lightroom tatsächlich richtig arbeiten kann. Und genau da liegt für mich ein entscheidender Unterschied zu dem, was man… Weiterlesen »

chris xx

Hallo Stefan,
was kostet das Gerät denn? Für mich ist ein SP, so gut die Bildqualität auch ist, immer eine Notlösung. Selbst bei einer Städtereise ziehe ich eine Camera vor; alleine wegen des happtischen Gefühls etwas in der Hand zu haben.
Chris

Henry

Das Vivo X300 Ultra ist wirklich gut, aber es ist auch ungefähr 800 Euro teurer als die PEN.

Thomas Nordsee

Auch wenn es wahrscheinlich eine veraltete Ansicht ist: ich stimme dir voll zu… ohne die Argumente von Stefan dabei zu negieren.Ich finde es wunderbar, eine Kamera in die Hand zu nehmen, einzustellen, das Objektiv auszuwählen… besonders schön war der Spiegelschlag und das “see what you get”. Aber, nun gut. Solange es geht, werde ich mich an meiner Ausrüstung erfreuen… und sie nutzen. Und dann zücke ich ich das SP, um mein Zuhause telefonisch zu informiern: “Ich glaube, mir ist gerade ein Foto gelungen…”.

Conny

Ich habe das Vivo X300 Ultra ja schon seit Anfang an mit der Fotooption. Hab hier ja auch schon mehrere Bilder mit 50 und 200MPx Bilder gepostet und ja, die sind oft unglaublich gut. Das Teil ersetzt mir eine immer dabei Kamera. Viele lehnen sowas prinzipiell ab, ist so macht nichts. Mit dem Zusatzgriff und integrierten Zusatzakku und Foto-Bedienelemente ist das Handling für mich ok. Der 400er Teleadapter funktioniert, ist meiner Meinung aber nicht wirklich praktikabel. Zu den RAWs, ja die sind ok aber es macht meiner Meinung wenig Sinn damit zu arbeiten da man alle möglichen Parameter, mehr als in jeder mir bekannten Systemkamera, beliebig für die interne Postverarbeitung konfigurieren und als Preset abspeichern kann, wenn die Vorhandenen nicht reichen oder einem nicht gefallen. Oder man kopiert sich halt Veröffentlichte über den QR-Code. Da findet sich fast für jeden was. Der Vorteil ist, man hat sofort ein fertiges Foto ordentlicher Qualität nach seinen eigenen Wünschen welches man ja SP like sofort, wohin auch immer, transferieren kann Und was ich aus eigenen Tests sagen kann, die interne Post zu schlagen ist extrem schwer und arbeitsintensiv. Was anderes ist es natürlich, wenn man als Photoshopkünstler das Foto verfremden möchte, so wie… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Beim JPEG bin ich bei dir, Conny. Was Vivo da inzwischen direkt ausgibt, ist teilweise wirklich beeindruckend. Bei deiner Einschätzung zum Super RAW bin ich allerdings komplett anderer Meinung. Gerade das finde ich technisch eigentlich am spannendsten. Super RAW bedeutet nicht einfach, dass irgendein Filter über ein RAW gelegt wird. Mehrere unterschiedlich belichtete Rohaufnahmen werden ausgerichtet und zu einem neuen DNG verrechnet. Dadurch lassen sich Rauschen reduzieren, Dynamik erhöhen und mehr verwertbare Bildinformation erhalten. Im Grunde werden damit teilweise Dinge schon während der Aufnahme erledigt, für die wir heute mehrere RAWs aufnehmen und anschließend am Rechner zusammenführen oder in Lightroom und Photoshop weiterbearbeiten. Und ich glaube, dass wir genau davon in den nächsten Jahren sehr viel mehr in „richtigen“ Kameras sehen werden. Canon beschäftigt sich längst damit und hat beispielsweise ein Verfahren patentiert, bei dem mehrere nacheinander aufgenommene RAWs zu einem neuen RAW kombiniert werden und dabei sogar der Rauschpegel des zusammengesetzten Bildes berücksichtigt wird. Das ist im Prinzip genau die Richtung: nicht JPEG-Rechentricks, sondern Computational Photography auf RAW-Ebene. Das was Vivo heute schon macht auf RAW Ebene und seine VS1+ Chip dafür benötigt. Eigentlich liegt darin enormes Potenzial. Eine Sony A9 III kann mit ihrem Global Shutter heute bereits… Weiterlesen »

Conny

Hallo Stefan, ich weiß sehr genau was Du meinst. Was ich schrieb war, dass man aus den RAW Daten des VIVOs nur schwerlich selbst ein besseres fertiges Bild generieren kann als es das VIVO internen schon macht. Je nach Modi macht es z.B. Super HDR mit oder ohne Mehrfachbelichtung. Und etlich Weiteres … Ich habe auch mit internen 200MPx RAWs experimentiert die sind bis zu 1/2 GByte groß, somit auch ziemlich unhandlich. 50/25MPx RAWs sind je nach Modi daraus oder aus verschiedenen Mapping/Binding Modis entstanden. Es ist doch letztendlich das Ziel, so einfach wie möglich ein gutes fertiges Foto zu bekommen. Das RAW ist ja, wenn man ehrlich ist, nach der Postverarbeitung nicht mehr notwendig. Hier Arbeit in das RAW reinzustecken mag dem Selbstzweck dienen aber hier keine Notwendigkeit. Deine richtigen Ausführung bzgl. der Möglichkeiten/Verbesserungen der Mehrfachbelichtung, wie sie es bei SPs schon lange praktiziert wird, welche eine A9III auch durch Ihre schiere Geschwindigkeit bieten könnte…!!! Ja, dass kann diese Kamera Sony A9III doch schon seit sie auf dem Markt ist! Es nennt sich Composite RAW, man wählt da 4,8,16 oder 32 Aufnahmen aus. Nur das Zusammenrechnen findet im Gegensatz zu den SPs, nicht intern sondern extern im Sony Imaging… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Stimmt, Conny, hatte ich total vergessen, dass es das bei Sony schon in etwas altbackener Form gibt. 🙂 Bei der A9 III gibt es Composite RAW zur Rauschreduzierung, und die neue A7R VI geht mit NR-, HDR-Composite und Pixel Shift noch deutlich weiter. Nur muss ich bei Sony schon vor der Aufnahme entscheiden, was ich eigentlich möchte. Bei NR bzw. HDR entstehen dann 4, 8, 16 oder 32 einzelne RAWs, die anschließend am PC mit Imaging Edge zu einem neuen Composite-RAW zusammengesetzt werden müssen. Pixel Shift ist nochmals ein eigenes Verfahren. Ganz primitiv ist Sony dabei allerdings nicht. Imaging Edge besitzt beispielsweise eine Bewegungskorrektur, und beim HDR-Composite kann die Kamera sogar automatisch den Motivkontrast analysieren und die passende Belichtungsstaffel wählen. Trotzdem finde ich den Workflow 2026 ziemlich altbacken. Beim Vivo drücke ich auf den Auslöser und bekomme beim SuperRAW direkt ein fertiges 50-MP-/16-Bit-Ergebnis aus drei unterschiedlich belichteten Aufnahmen. Kein Stapel Einzel-RAWs, kein Kopieren auf den Rechner und kein anschließendes Zusammensetzen mit einer speziellen Herstellersoftware. Und daneben steckt im X300 Ultra ein eigener Bildprozessor, der RAW-Daten bereits während der Aufnahme hinsichtlich Rauschen, Schärfe und Dynamik verarbeitet. Wir reden dabei über ein Smartphone mit zwei 200-MP-Kameras und einer 50-MP-Kamera. Die Computational Photography… Weiterlesen »

Mathias

Ich hatte ja schon ab und an mal Vergleichsbilder des Xiaomi 15 Ultra hier. Auch das rechnet meiner Meinung nicht künstlich hinzu sondern verarbeitet das reale Bild exzellent. Die Rechenleistung ist enorm, bei intensivem Gebrauch wird es richtig warm. Die Ergebnisse sind beeindruckend, allerdings wie schon geschrieben nur als sinnvolle Ergänzung der “großen”Kameras.
Ich bin bei Conny – der Versuch, im RAW aus der interne Leistung des Handy manuell zu einem gleichen Ergebnis zu kommen, macht keinen Sinn. Die künstlerische Freiheit hat man trotzdem – aber die Spielräume der großen Kameras sind höher.

Natürlich spielt auch die Haptik und das Gefühl eine Rolle – es bleibt dabei. Die Pentaxe und das Xiaomi teilen sich friedlich in die fotografische Welt und niemals würde ich die Pentaxe dafür aufgeben.

Allerdings hab ich bei deinen technisch sehr interessanten Erklärungen irgendwie das Gefühl, dass die umfangreichen Ausführungen eine Art Rechtfertigung dir selbst gegenüber sind. Es ist interessant, was passiert, aber es ist egal – entweder das Ergebnis passt zum eigenen Anspruch oder nicht. Da brauche ich keine umfangreichen Herleitungen, um damit mit dem eigenen Anspruch als Fotograf klar zu kommen.

Thorsten

Auch ich verwende in Städten oft ein Smartphone, zwar “nur” ein Samsung S24, die Qualität ist erstaunlich gut, auch in relativ dunklen Kirchen.
Aber die Handhabung gefällt mir gar nicht, die Bilder aus dem Smart- Phone sind mir einfach nicht so viel wert, wahrscheinlich weil das Erlebnis fehlt, das Bild selbst erstellt zu haben, indem ich mir Gedanken über Blende, Belichtungszeiten und ISO- EInstelung mache.
Außerdem mag ich das haptische Gefühl einer Kamera, die ich mag.
Auch bei Kameras gibt es für mich deutliche Unterschiede, manche nehme ich gern in die Hand, andere weniger, das liegt weniger an den technischen Spezifikationen, sondern eher an Haptik und Bedienung.

Alfred Proksch

An Conny als auch an Stefan –

Wir sind mit euren Kommentaren genau am Schnittpunkt. Persönlich durfte ich das Leitzphone (mit dem Foto-Hand-Griff) unter Anleitung eines Handyspezialisten benutzen. Conny – die fertigen Ergebnisse aus dem Teil sind eine WUCHT. Allerdings muss ich dafür zwei Teile transportieren, einmal das Smartphone plus den für mich so wichtigen Handgriff. Ohne dem Hilfsmittel Griff kommt bei mir das „Gefühl“ eine Kamera zu bedienen nicht vor. Dementsprechend werden die Fotos „ungenau“!

Stefan Zimmermann: Brauche ich für einen Städtetrip tatsächlich noch Kamera plus Reisezoom, wenn ich ungefähr 14, 35 und 85 mm sowieso ständig in der Hosentasche habe? Meine Antwort darauf – wenn das Smartphone mit Handgriff am Handgelenk baumelt technisch gesehen eigentlich nicht.

Wo mich der Schuh drückt? Was mir fehlt? Beides ist in der Sparte „Kopfsache“ eines älteren Herrn zu verorten. Erstens möchte ich selbst bestimmen wie ich „meine Farben“ aufnehmen möchte indem ich zum Beispiel den Kelvin Wert selbst wähle oder die Bildschärfe auf das von mir ausgesuchte Bilddetail lege. Was ich zweitens beim Leitzphone vermisse ist der Sucher. Also beides eher Kopfsachen!

Conny

Hallo Alfred,
nix gegen das Leiz Phone, aber das war gestern 😉
Ne, nicht wirklich aber halt technologisch schon.

Der Sucher ja, das ist wie bei den heutigen kleinen Pocketkameras, den gibt es so halt nicht, dafür ein Display welches kein einziges Pocketkameras am Markt bieten kann.

Was Kelvinwert und Tonwert und Farbe und Schärfe und Highlight und Tiefen und und und angeht.

Natürlich kann man das hier alles vor beliebig manuell einstellen wenn man möchte.

Es sind weit über ein Dutzend Parameter welche man vor der Aufnahme einstellen kann.
Das findest Du so bei keiner Deiner Kameras.
Nur nachträglich in der Postverarbeitung.
Da sind die Möglichkeiten Welten den Systemkameras vorraus.

Bei gutem Licht und das behauptet ich im Vergleich zu meiner A1, kommt bei der langsamen Fotografie der noch vorhandene qualitative Unterschied nur durch die entsprechende hochwertigen speziellen Objektive in ihrem Spezialgebiet zustande.
Bei 0 8 15 Objektiven wie sie bei vielen Pocketkameras und den altertümlichen Sensoren verbaut sind gewinnt heute das VIVO!

Und ja Du hast vollkommen Recht es ist eine Kopfsache!

Alfred Proksch

Geht mich zwar nichts mehr an – die Canon EOS R8 Mark 2 empfinde ich jedoch genau so überflüssig wie den Fliegenschiss an der Wand! Design sowie der geforderte Preis sind eine Zumutung.

Die letzte Pentax Spiegelreflex verabschiedet sich – war abzusehen – Nostalgie – echt schade.

Ein Lichtblick sind für mich die neuen bezahlbaren Objektive aus dem Reich der Mitte!

Was mit Standard Technik machbar ist zeigt die OM PEN – für mich gesehen eine weitere positive Überraschung.

Das nun endlich einmal unsere Federvieh Fotografen mit langen Tüten beglückt werden macht mich zufrieden – die Hobby Ornithologen liefern schließlich des öfteren tolle Bilder die wir hier bewundern dürfen.

chris xx

Die Preise, die die Hersteller von neuen Cameras verlangen, sind ja oft genug eine Zumutung; vor allem wenn man sich anschaut, was die Cameras nach ´nem Jahr kosten. Also immer mit dem Kauf warten! Überflüssig? Bei der Canon würde ich das nur eingeschränkt sagen; IBIS 👍🏿, wenn sie den die große Baterie hätte 👎🏿. Wie ich schon mal schrieb: auch mit alter Technik kann man gute Photos machen (OM PEN). Und für immer dabei, für mich wäre die EOS-M 200 mit dem 22/f2 interessant.

Jürgen

Lieber Alfredo,
welche günstigere und besser ausgestattete Kamera die auch noch besser aussieht würdest du an Stelle der R8II empfehlen?

Mirko

….als Stammleser sage ich nur, PRAKTICA 📷

Johannes Pottfay

Wenn die R8 II unproportional aussieht, wie sehen dann die Sony’s aus?

Alex

Die R8 sieht aus wie ein China Kopie einer China Kopie. Da ist doch irgendwas komplett schief gegangen.
Wenn man die irgendwo versehentlich (absichtlich?) liegen lässt, legt maximal noch jemand einen 20er dazu.

Thomas Nordsee

Moin, ich schrieb es an anderer Stelle schon: gebe dem Modell eine Chance… vielleicht ist es ein Entwurf aus Wachs (?) schlecht zu Vermessungszwecken ausgeleuchtet- vielleicht wirkt die Kamera ganz anders, wenn sie vor dir liegt? Tatsächlich finde ich die Leistung erstaunlich… und der Rest wird sich fügen. Bei meiner GFX war ich auch erst auf den zweiten Blick angetan… insofern… liefert sie erstmal, spielt die Optik eine untergeordnete Rolle (?).

René

Ich sehe hier viele Design-Elemente der Powershot-Reihe. Vergleicht den Body mal mit einer G1X oder deren Folgemodelle….