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Fuji zeigt Objektiv, das zur X-T6 kommen sollte, Canons Profi-Kompakte und PhotoLab 10 (Wochenrückblick)

Fujifilm hat das Objektiv vorgestellt, das wohl eigentlich zusammen mit der X-T6 kommen sollte: Das 400mm f/4.5 ist ein Supertele, das laut ersten Reviews “optisch perfekt” ist. Interessiert euch das nicht, gibt’s auch weitere Gerüchte zur nächsten Kamera von OM System und zur Profi-Kompaktkamera von Canon.

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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 36

Weitere Leaks zur nächsten Kamera von OM System

Für den 9. September hat OM System die Vorstellung einer neuen Kamera angekündigt, zu der es nun neue Gerüchte gibt. Die silberne Kamera mit elektronischem Sucher hat der Hersteller bereits selbst in die Reihe mit der ersten PEN und der ersten digitalen PEN gestellt – die Seite 43rumors will nun erfahren haben, dass die Kamera schlichtweg OM System PEN heißen wird.

Beim Design soll sich OM System dabei eher an der E-P7 orientieren als an der PEN-F. Offen bleibt dabei noch, welcher Sensor zum Einsatz kommt. Laut 43rumors könnte es der rückseitig belichtete Stacked-Sensor aus der OM-3 und der OM-1 Mark II sein, vielleicht wird OM System aber auch auf einen Sensor im herkömmlichen Design setzen.

Positiv ist zudem noch das Gerücht, dass die neue PEN eine Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser bekommen soll und mit einem Creative Dial ausgestattet sein soll.

Die endgültige Vorstellung wird ja am 9. September stattfinden, ich werde euch also nächste Woche endlich alle Informationen zur Kamera liefern. Falls Ihr jetzt schon sicher seid, dass Ihr vorbestellen wollt, geht das wohl auch schon am Neunten! Also: Markiert euch nächsten Mittwoch im Kalender!

Pentax K-1 Mark II wird wohl nicht mehr produziert

News 2 ist weitaus weniger positiv! Denn Ricoh Imaging hat wohl die Produktion der 2018 vorgestellten Pentax K-1 Mark II beendet. Gemeldet haben das die japanischen Fotohändler Yaotomi und Champ Camera über soziale Netzwerke.

Damit endet eine fast 10 Jahre lange Ära – die allerdings einen Nachfolger bekommen soll. So bestätigte Ricohs Imaging-Chef Kazunobu Saiki im Mai, dass eine neue Pentax-DSLR entstehe – im August hieß es dann, dass diese bereits in Produktion sei.

Offen bleibt allerdings, ob es sich wie bei der K-1 Mark II um ein Vollformat-Modell oder um eine APS-C-Kamera handeln wird. Gespannt bin ich zudem, ob Ricoh an der kuriosen Monitoraufhängung festhalten wird, die ein Neigen in quasi jede Richtung erlaubt.

Fujifilm XF 400mm f/4.5 vorgestellt

Ebenfalls gespannt bin ich auf eure Meinung zum neuen XF 400mm f/4.5 – dem neuen Supertele von Fujifilm. Das neue Objektiv ist die erste Ankündigung in diesem Jahr und sollte wohl ursprünglich zusammen mit der neuen X-T6 kommen. Da sich die neue APS-C-Kamera verzögert, bringt Fujifilm das Objektiv zuerst.

Technisch fällt es angesichts der langen Brennweite von 600 mm mit einem geringen Gewicht und einer vergleichsweise kompakten Bauweise auf. Gerade einmal 1,24 Kilogramm bringt das 400mm f/4.5 auf die Waage – wobei es knapp 24 cm lang ist.

Konstruiert ist es durchaus aufwändig aus 21 Elementen in 14 Gruppen, von denen vier ED-Elemente und zwei Super-ED-Elemente sind. Zusammen mit Fujifilms Super-EBC-Vergütung soll das für kontrastreiche und farbtreue Aufnahmen sorgen. Die Blende besteht aus neun abgerundeten Lamellen und soll für ein besonders weiches Bokeh sorgen.

Kompatibel ist es zudem mit Fujis 1,4-fach und 2-fach Telekonvertern, die die Brennweite auf 560 beziehungsweise 800mm erweitern. Spätestens dann profitiert das Objektiv vom integrierten optischen Bildstabilisator, der bis zu 5,5 Blendenstufen ausgleichen soll. Beim Autofokus setzt Fuji auf einen Linearmotor, der nahezu geräuschlos ist und die Motiverkennung aller aktuellen X-Modelle unterstützt.

Als Ausstattung listet Fuji einen Blendenring sowie mehrere frei belegbare Bedienelemente. Den Stativfuß können wir abnehmen und so sieht das komplett wetterfest abgedichtete Gehäuse noch einmal schlichter aus. Vorne am Objektiv können wir Rundfilter mit 95 mm Durchmesser anbringen, sofern wir nach dem Kauf noch Geld übrig haben.

Mit 3.199 US-Dollar ist das neue XF 400mm f/4.5 LM OIS WR eines der teureren Fuji-Objektive. Preise für den europäischen Markt gibt es leider noch nicht. Erste Tests sehen dafür aber sehr positiv aus: PetaPixel attestiert dem Supertele eine nahezu makellose optische Qualität, lediglich das Autofokus-Tracking mit der X-H2S sei nicht optimal.

Hier bin ich gespannt, ob sich das an der X-T6 ändert und wie Fuji hier in Sachen Autofokus-Tracking nachlegt!

DxO hat PhotoLab 10 präsentiert

Software-Hersteller DxO hat PhotoLab 10 angekündigt und das bietet einige neue Funktionen. Als größte Neuerung finden sich nun “Tiefenmasken” in der Software, bei der mithilfe von künstlicher Intelligenz Tiefeninformationen aus dem Bild ziehen soll, ohne dass Kameras die dafür benötigten Informationen liefern.

Bei der Bildbearbeitung kann man dadurch gezielt den Vordergrund, die mittlere Ebene oder den Hintergrund bearbeiten. Das ging bisher nur mit manueller Maskierung, was ja deutlich aufwändiger ist.

Dazu hat DxO die bestehenden KI-Masken verbessert. So kann die Personenerkennung nun jede einzelne Person separat erkennen und entsprechend bearbeiten. In der Segmentierung von Gesichtern können wir mit einem Klick Masken für Augenbrauen, Augen und Lippen erstellen – vielleicht kennt Ihr das schon aus Lightroom. Zusätzlich gab es bei DxO schon in der früheren Version Himmel, Motiv, Hintergrund, Personen, Tiere, Blumen und Fahrzeuge.

Falls Ihr euren Fotos einen Retro-Look verpassen wollt oder sie gerne kreativ stilisiert, findet sich nun auch eine Colo-Grading-Funktion im Programm. Das ganze funktioniert klassisch über ein Farbwahlrad, über das wir bestimmte Helligkeitsbereiche einfärben können.

Erfreulich ist nach wie vor, dass es PhotoLab 10 als Kauflizenz ohne Abozwang gibt. Die Neulizenz ist mit 249,99 € allerdings recht teuer – wer von Version 8 oder 9 kommt, kann für 129,99 € upgraden. Wollt Ihr die Software ausprobieren, habe ich noch zwei gute Nachrichten für Euch:

  1. Einmal gibt’s nen 30 tägigen Testzeitraum
  2. Dann bekommen Neukunden mit dem Code PHOTOGRAFIX – groß geschrieben – 15 % Rabatt auf alle Programme von DxO!
  3. Im unserem YouTube-Video gibt’s noch eine Verlosung, bei der ihr drei Lizenzen vom neuen PhotoLab 10 gewinnen könnt

Neue Gerüchte zur Profi-Kompaktkamera von Canon

Letzte Woche hatte ich euch ja von den neuen Gerüchten zur Canon EOS R8 Mark II und der Einsteiger-Kompaktkamera des Herstellers erzählt. Zum potenziellen Nachfolger der G7 X Mark III – also einer ambitionierten Kompaktkamera – gab es dabei allerdings noch keine Neuigkeiten.

Das hat sich nun geändert: Laut Canonrumors wird die Kamera eine Abkehr von der G7X Mark III und auch der G-Serie generell darstellen. Schon im vergangenen Juni hieß es, die teure PowerShot wird “nothing like previous G series cameras” sein. Darin zum Einsatz kommen soll ein größerer Sensor, den Canon selbst entwickelt.

Das ist schon aus dem Grund spannend, da der 1-Zoll-Sensor der G7X Mark III ja von Sony stammte. Eventuell wird Canon ihren eigenen Sensor, der größer als 1 Zoll werden soll, im Stacked-Design verbauen. Konkrete Hinweise gibt es hier allerdings noch nicht. Mit der PowerShot V1 hatte Canon bereits einen 1,4-Zoll-Sensor ausprobiert, der vielleicht auch in das Profi-Modell kommen wird. Wollt Ihr hier mehr erfahren, schaut mal gerne mein 5-Minuten-Review zur V1!

Preislich soll die neue PowerShot trotz Profi-Ambitionen bei unter 1.000 US-Dollar bleiben. Ich glaube, ich richte mir schonmal ein Spar-Pocket in meiner Banking-App ein – die G7X Mark III hat mir im Kompaktkamera-Vergleich ja wirklich echt gut gefallen!



Damit verabschiede ich mich und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“