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Nikon „NOCT“: Neue Marke (für die Vollformat-DSLM?) registriert

Nikon hat eine neue Marke registrieren lassen, die auf den Namen „NOCT“ hört und sowohl für Kameras als auch Objektive gelten soll. Na wenn das mal nichts mit der spiegellosen Vollformatkamera zu tun hat…

Nikon NOCT: Neue Marke registriert

So langsam wird es spannend: Nikon hat eine neue Marke mit Namen „NOCT“ registrieren lassen und man muss kein Hellseher sein, um diesen Markennamen mit der kommenden spiegellosen Vollformatkamera des Herstellers in Verbindung zu bringen. Denn Nikon NOCT gilt für „Kameras, Digitalkameras, Kameras mit Wechselobjektiven, Digitalkameras mit Wechselobjektiven, Objektive für Kameras, Objektive für Digitalkameras, Wechselobjektive für Digitalkameras, Adapter für Objektive, Bajonette und diverse Teile, die mit den genannten Produkten in Verbindung stehen“. Kurz gesagt hat Nikon hier also einen Markennamen für ein komplett neues Kamerasystem registriert.

Besonders lichtstarke Objektive geplant?

Der Name „NOCT“ kann ohne Frage mit dem lateinischen Wort noctis bzw. „nox“, was übersetzt „Nacht“ bedeutet, in Verbindung gebracht werden. Der Begriff dürfte zum Beispiel Anhängern der Marke Leica durchaus ein Begriff sein, denn die Kameraschmiede aus Wetzlar produziert seit vielen Jahren Premium-Objektive mit Namen „Noctilux“, die sich unter anderem durch ihre extreme Lichtstärke auszeichnen.

Auch Nikon hat in den letzten Monaten zwei Objektive für eine spiegellose Vollformatkamera patentiert, die auf dem Papier mit einer extremen Lichtstärke zu überzeugen wissen. Dazu gehören  ein 52mm f/0.9 und ein 36mm f/1.2. Aus diesen beiden Objektiven könnte man nun in Kombination mit der Marke „NOCT“ und dem Bezug zum lateinischen Wort „Nacht“ schlussfolgern, dass Nikons kommende Vollformat-DSLM und die dazugehörigen Objektive unter anderem mit einer herausragenden Low-Light-Performance punkten möchten.

So oder so wird es langsam spannend. Nikon möchte die spiegellose Vollformatkamera spätestens bis zum Frühjahr 2019 auf den Markt gebracht haben. Eine erste Ankündigung bzw. Präsentation könnte in etwa drei Monaten auf der photokina erfolgen.

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

88 Kommentare

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  • 52mm f/0.9 und ein 36mm f/1.2 klingt wirklich interessant. spannung steigt. mir gefällt nur nicht die nähe der bezeichnung zu leica. da gäbe es sicher andere möglichkeiten für namen.

    • @ Daniel

      an der Brennweite hängt die Tiefenschärfe! Was willst Du mit f/0.9 fotografien – ausser einem Blatt Papier? Meiner Meinung nach geht das eher über den Sensor der höhere ISO-Werte ohne Rauschen erlaubt.

      • hallo joe,
        an der blende hängt die tiefenschärfe. 😉 wobei indirekt auch an der brennweite. 18mm auf kb mit einer blende von 0.9 bringt uns tatächlich nicht weiter. ;-D
        das besagte blatt ist ja eigentlich nur zu benennen, wenn man sich sehr nah am objekt befindet. will ich aber (ich übertreibe) einen ozeandampfer mit dahinter liegender unschärfe ablichten, benötige ich auch noch das kleine stück blende. ich denke, daß der eine oder andere profi im grenzbereich arbeitet. für mich persönlich ist es tatsächlich nicht von nützlicher bedeutung, da ich es mir nicht leisten können werde. 😉

      • @Daniel

        – solch einen Blödsinn schreibt man Sonntag Morgen um 7:00, hätte wohl doch noch etwas länger schlafen sollen nach dem ich erst um 1:00 ins Bett bin.

        Zum Ozeandampfer muss ich sagen, den fotografierst ja eher mit einem 400 oder 600mm Objektiv oder wenn du nah dran bist mit einem Weitwinkel. Ich habe selbst ein 85mm f1.2, das ist wirklich grenzwertig, zu nah darf man bei Portraits nicht ran, sonst sind die Augen scharf und die Nase unscharf. Und wenn man andere Objekte mit 1.2 fotografiert sieht das eher nach schlechtem Foto als nach Kunst aus. Ausser bei Portraits fotografiere ich 95% mit Blende 4 bis 8 , ganz selten höher als Blende 11 und nur im Raum auch mal ohne Blitz mit 2.8.

      • hallo joe,
        ja die brennweite ist immer die frage der distanz und wieviel man von dem objekt auf dem bild haben möchte. ich persönlich denke, daß ein +-50mm in kb, wünscht man ein schönes bokeh, mit hoher lichtstärke haben sollte. villeicht auch noch ein +-35mm, je nach objekt. bei allen anderen brennweiten ist das bokehbezogen vernachlässigbar. bei meinem 135mm f2.8 reicht mir die lichtstärke vollkommen aus um ein brauchbares bokeh zu erzeugen und das objekt schön abzusetzen. der rest ist, wie du bereits erwähnt hast, gut duch mitlerweile brauchbare isowerte zu ersetzen. ich glaube auch, daß bei einem 80mm f2 vollkommen ausreichen.

      • @daniel

        Ich gehe davon aus, dass Leica wegen seiner Markenrechte an „Noctilux“ eine Verwechslungsgefahr sieht und dieses einklagen wird. Da es sich um die gleiche Branche (Foto) handelt, rechne ich mit einem Gewinn von Leica. Das bedeutete, dass Nikon diese Marke einstampfen kann oder an Leica ordentliche Markenlizenzen zahlen muss!
        Nikon mag ja einiges können und wissen, aber ich gehe davon aus, dass sie sich nicht genug im deutschen Markenrecht kompetent gemacht haben.

  • Mal eine bescheidene Frage: was ist mit dem Bajonett?
    Bei Canon „zerreißt man sich das Maul“ darüber und schlachtet das negativ aus, und bei Nikon wird das mit keiner Silbe erwähnt.
    Hier wird mit zweierlei Ellen gemessen. Das ist kein objektiver Journalismus!

    • Hey Canon Fanboy 😉 bleib locker. Wenn du schon Informationen über das Nikon Mount hast dann teile sie doch hier, mit ist noch nichts über das neue Nikon Bajonett bekannt. Im Übrigen wurde schon im heiligen römischen Reich mit unterschiedlichen Ellen gemessen.

    • Auch mit dem Bajonett der Nikon DSLM haben wir uns hier schon ausführlich beschäftigt, siehe zum Beispiel Artikel hier und hier.

      Im Artikel oben geht es primär um die neue Marke NOCT, nicht um das Bajonett. Im letzten Artikel zur Canon DSLM hingegen ging es speziell um das Patent eines neuen Bajonetts. Macht meiner Meinung nach Sinn, dass dort dann etwas mehr über Bajonett und Objektive diskutiert wird als hier.

      • Hallo Mark,
        nach meinem Verständnis von Patenten ist fraglich, was an einem „neuen“ Bajonett wirklich so neu sein kann, dass man eine Patent bekommt. Nach Deinen Worten ist eines „beantragt“, d.h. aber noch lange nicht, dass eines erteilt wird!!! Dieses wird Canon wissen, nutzt aber die Pressemeldung des Antrags für Aufmerksamkeit; viele Indstrieprodukte (seit der Einführung von Patenten) tragen auf ihrer Kennungsmarke die Worte: „Pat. pend.“ = „Patent beantragt“, auch wenn sie nie ein Patent bekommen werden, weil keine wirkliche Erfindung vorliegt. Auf spätere Modelle schreibt man aber nie: „Patent nicht erteit“! 🙂

        Das Bajonett ist technisch ‚uralt‘ und kann als Prinzip nicht mehr erfunden werden, jede Weiterentwicklung ist da zunächst einmal keine Erfindung, selbst wenn es so konstruiert sein sollte, dass zwei alte Bajonette kombinierbar sein sollten, wäre das noch nichts Neues: Universalverbindungen gibt es in der Technik schon länger.

      • @Mark

        Ich muss mich korrigieren; Du schreibst nicht „beantragt“! Aber mehr kann es nicht sein, denn ein Patent ist öffentlicht, das „taucht nicht auf“ wie aus dem Geheimbericht der Technikbranche!

  • Also das klingt wirklich mal interessant, das muss ich wohl zugeben. Damit könnte Nikon den perfekten Start ins neue Segment hinlegen und das neue Bajonett auch vergessen machen. Das wäre fantastisch.
    Normalobjektiv am Vollformat mit einer Blende von 0.9 und Autofokus…rrrrr…da werd ich schon ganz wuschig! Das wird wohl der erste Moment werden, bei dem ich meine Fuji vorwurfsvoll anschauen werde.

    Aber ein entscheidendes Problem wird es dabei geben können. Abgesehen von der optischen Qualität der Kamera und vorallem der Objektive, muss auch der Preis stimmen.
    Das Leica 50mm 0.95 kostet gute 10.000€, das 75mm f1.25 kosten ca 12.000€…der Chinabomber Mitakon 50mm 0.95 kostet ja auch schon 1.000€. Ibelux 40mm 0.85 ca 1.500€. Meyer Görlitz hat auch extrem lichstarke Objektive, kosten aber auch richtig Geld (50mm für 2000€ bei Presale, 75mm 0,95 2000€ im Presale. Danach kosten beide glaube ich doppet so viel).

    Will sagen, der Preis wird eine entscheidende Rolle spielen! Ansonsten hat sich das alles schnell erledigt und verkommt im Spartenmarkt. Denn wer will für ne neue Kamera und 2 neue Objektive 10.000€ ausgeben nur um ein paar Blendenstufen mehr zu haben?

    Wenn der Preis gut ist, dann haut Nikon hier voll rein!

      • Wer ein f1,2er Objektiv hat und diese Blende nie nutzt, hat schon mal per se irgend etwas falsch gemacht. Als Beispiel könnte ICH anführen, dass ICH als Jemand, der in der Sportfotografie am Boxring tätig ist , JEDE große Offenblende schätzt. Diffuses bis schlechtes Licht plus sehr kurze Verschlusszeiten sind da echte Herausforderungen. Und das trotz Nikon D4 & D4s, die bei Lowlight wahrlich nicht als Gurken gelten. Wer nur Blümchen fotografiert, und wem es dabei nur um ein möglichst verschwurbeltes Bokeh geht, dem erschließt sich die Notwendigkeit einer solchen Brennweite natürlich nicht. Schon mal Polarlichter fotografiert? Oder den Sternenhimmel in der chilenischen Atacama? Auch da freut man sich über maximal lichtstarke Objektive. Das hält die Verschlusszeit so kurz, dass man aufgrund der Erdrotation keinen verschwommenen Schweif bei der Aufnahme erzeugt….

      • @joe

        „f“ hat nichts mit der Blendenzahl zu tun, sondern bezeichnet die Brennweite eines optischen Systems. Die Blendenzahl ist dimensionslos! Jetzt verstehe ich auch, warum du nie Blende 1,2 benutzt – du hast sie einfach noch nicht gefunden 😉

      • Übrigens, je kleiner der Sensor, umso wichtiger die große Öffnung. Will man mit dem 1Nikkor 32mm f/1,2 eine brauchbare selektive Schärfe haben, wählt man schon mal Blende 1,2. Gut Licht!

      • Allso ich habe das 56mm f1.2 adp und benutze gerne Blene 1.2. Wenn es ginge würde ich auch noch ne Blende mehr aufmachen. Und hätte ich die Kohle, dann würde ich mir das Ibelux kaufen. Würde ich das nicht benutzen, dann hätte ich mir auch das 50mmf2 kaufen können.
        Würde ich dir beim nächsten kauf übrigens auch so empfehlen…

      • Ich habe nochmal nachgelesen und muss mich insoweit bei joe entschuldigen, als die Angabe der Blende mit f/Zahl durchaus korrekt wiedergegeben ist. Großes sorry 😉

      • @ N1User
        das mit dem f ist geschenkt, das kann ja passieren, habe in meinem Halbschlaf auch schon Dinge verwechselt. Aber zu den extremen Blendenwerten – wir reden hier immer von Vollformatsensoren – sage ich nur, dass der Gebrauchswert nahe Null liegt und bisher hat mich noch keiner überzeugt, dass so eine Linse sinnvoll einzusetzen ist.
        Selbst die Geschichte mit den Polarlichtern und der Erdrotation ist ja ganz nett, aber zum Beispiel die Pentax K1 oder die Nikon D810 Astro berechnen das mit ein. Und eine K1 kostet erheblich weniger als jedes der genannten Objektive.

      • Was genau ist an „Freihand bei schlechten Lichtbedingungen, bei denen kein Blitz eingesetzt werden kann oder darf und Sportfotografie“ unklar als Einsatzzweck? Oder: Mehr Licht = niedriger ISO-Wert= weniger Rauschen. Wer es gewohnt ist, unter Studiobedingungen zu fotografieren, mit Stativ, mehr oder minder statischen Motiven und reichlich variablem Licht, der benötigt solche Objektive nicht. Es gibt aber durchaus Fotografen, die solche Objektive durchaus gerne hätten.. Nur weil man das selbst nicht erkennt(oder erkennen möchte) ,sollte man solchen Objektiven nicht die Berechtigung absprechen. Das wirkt ignorant bis verstockt.

      • @joe @Maratony

        Da stimme ich Dir voll zu joe: Wer mal mit einem Spiegelobjektiv (z.B. 250/5,6 Rokkor) fotografiert hat, der weiss, was sehr geringe Schärfentiefe ist, dass man fast kein Foto richtig scharf bekommt, denn die Schärfentiefe ist je nach Auflösung des Sensors/Films und Objektabstandes im Millimeter- bis niedrigen Zentimeterbereich. Wirklich fast unbrauchbar. Daraus folgernd bevorzuge ich Blendenöffnungen/Lichtstärken ab 2,8 oder 4.

      • Nur so mal als Input; in der Makrofotografie bewegt man sich meistens im Bereich der Schärfentiefe eines Millimeters, wenn überhaupt. Und ja, im Gegensatz zu einigen Meinungen hier im Forum … es können herausragende Fotos entstehen, wenn dieser Millimeter oder ein Bruchteil davon wirklich scharf sind.

    • @ Thomas

      hast du jemals mit einem Objektiv mit Lichtstärke 1.0 oder darunter fotografiert? Falls ja kennst Du die Antwort selbst. Sportfotografie mit einem 52mm oder 36mm kenne ich nicht, geh mal auf den Fussballplatz oder zu einem Basketballspiel. Es ist nichts gegen lichtstarke Objektive zu sagen, aber ich persönlich halte f/1.2 schon für grenzwertig und alles unter f/1.0 für unbrauchbar. Das neue und teurere 85mm von Canon hat nicht mehr f/1.2 sondern f/1.4, das sagt doch Einiges. Es mag einige Liebhaber oder spezielle Anwendungsgebiete geben – die ich aber nicht kenne – wo man so ein Objektiv benutzen kann, aber falls es diese Anwendungen tatsächlich gibt, gäbe es hierfür wesentlich einfachere und günstigere Lösungen, bei der viel gerühmten A7 III kannst du bis ISO 25600 gehen und kriegst noch brauchbare Bilder. Diese Objektive sind Statusobjekte, schau ich kann mir das leisten, so wie eine goldene Rolexuhr oder eine Hermestasche. Ich habe niemandem gesagt, kauft das nicht, sondern nur gefragt wozu brauchst man das. Und die Antworten sind mehr als unbefriedigend. Zitat Thomas: „Nur weil man das selbst nicht erkennt(oder erkennen möchte), sollte man solchen Objektiven nicht die Berechtigung absprechen. Das wirkt ignorant bis verstockt.“ Dazu sage ich: „Fass Dir bitte selbst einmal an die eigene Nase!“

      • Ich fasse mir an die eigene Nase, weil ich aus der Praxis(sic!) weiß, wovon ich schreibe. Am Boxring nutze ich auch(!)eine 35mm Festbrennweite. Beim Boxen ist man nämlich nur zwischen einem und etwa fünf Metern von den Sportlern entfernt. Dazu kommen Verschlusszeiten von ab einer 500stel Sekunde bishin einer 2000stel. Bei miesem Licht. Ohne Blitz. Da freut man sich über jede Blendenstufe ohne die ISO allzu hoch hauen zu müssen. Und die D4s ist schon ein Lichtmonster. Die Sonys sind für Sportfotografen keine Option. Die sind einfach nicht robust genug, der Sucher ist suboptimal und diese Modelle sind für die Sportfotografie einfach nicht optimal ausbalanciert. Nochmal : nur weil ein Einsatzzweck nicht erkennt wird, heißt das nicht, dass er nicht vorhanden wäre. Und es ist schlicht eine Mischung aus Besserwisserei, Ignoranz und Dummheit, solchen Objektiven ihre Existenz abzusprechen. Erst recht, wenn man es zuvor dargelegt hat.

      • Warum so aggressiv, wenn jemand ihre Meinung nicht teilt? Ich beanspruche die Weisheit in Fotografie NICHT für mich, aber offensichtlich Sie, schade! Das geht doch auch etwas netter und zivilisierter? Ich nehme zu ihren Gunsten an, dass sie heute nicht gut drauf sind. Sie MÜSSEN meine Meinung nicht teilen, aber bitte doch etwas netter und mit mehr Respekt für anders Denkende. Danke

      • @Thomas
        und welche Lichtstärke hat im Übrigen ihr 35mm Objektiv? Und die Frage ist auch noch nicht beantwortet, haben sie schon ein mal mit Lichtstärke unter 1.0 fotografiert?

      • F1,4. In der ernsthaften Sportfotografie – speziell bei Explosivsportarten – gilt die Regel: lichtstarke Objektive sind durch nichts zu ersetzten, als durch noch lichtstärkere Objektive. Da ist es schlicht Makulatur, ob ich mit Objektiven unter/gleich f1 schon fotografiert habe. Das ist doch genau der Punkt, dass ICH einen Markt/Einsatzzweck für solche Objektive erkenne. Es macht einen gewaltigen Unterschied , ob ich a) so ein Objektiv nicht brauche b)den Einsatzzweck nicht erkenne oder c) ob es nicht tatsächlich doch einen dafür gibt. Genau darum geht es. Um nicht mehr.Aber auch nicht weniger. ICH brauche auch keine Kamera mit mehr als 24 MP. Spreche Kameras mit 40 oder mehr MP aber auch nicht ihre Existenzberechtigung ab. Ich mag einfach nicht dieses: ich sehe das so, dann muss das gefälligst so sein.
        PS: mein lichtstärkstes Objektiv ist eine auf das Nikon-Bajonett umgebaute 58er f1,2 von Minolta. Die ich allerdings manuell fokussieren muss. Für den Ring oftmals leider unbrauchbar. Eine f 1,0 mit AF wäre halt hochinteressant. Speziell, wie sich die Schärfe leicht abgeblendet verhielte. Und Nikon wird seine Hausaufgaben machen. Davon bin ich überzeugt. Peace!

      • Ok, ich akzeptiere dein „Peace“ und auch Deine Meinung. Ich möchte auch nicht weiter auf das Thema eingehen, nur so viel. Ich habe jetzt auf Youtube nochmal diverse Berichte über f<1.0 angeschaut. Ich sage nur, wenn Dir das genügt, ok – für mich ist das zu schlecht.

      • Joe, Thomas

        Nur so noch als zusätzliche Meinung; ich finde bei einer Sportart wie dem Boxen macht es absolut Sinn, auf ein lichtstarkes Objektiv zu setzen, auch ein 1.0 oder noch etwas mehr. Denn bei einem Aufnahmeabstand von etwa 2 – 3 m dürfte die Schärfentiefe ausreichend sein, um den relevanten Bildteil, b.B. den Schlag ins Gesicht des Gegners mit wegfliegenden Schweisstropfen, in Szene zu setzen. Das Publikum oder auch schon die Seile dürfen ruhig in Unschärfe verschmelzen.

        Ich gehe im Urlaub auch oft in schöne Dörfer mit meinem Sigma 18-35 1.8 fotografieren. Trotz der hohen Lichtstärke ist es erstaunlich, wie viel Schärfentiefe man mit offener Blende noch hinkriegt!

      • Exakt. Das habe ich doch die ganze Zeit versucht darzulegen. Am Ring arbeite ich in der Regel mit drei Kameras mit drei verschiedenen Objektiven und noch einen zusätzlichen Wechselobjektiv. Eine Nikon D4, eine D4s sowie eine D750. Präferierte Brennweiten: 80-200mm f2,8, 24-70mm f2,8, sowie ein 35mm f 1,4. Im Rucksack sind dann noch ein 16-35mm f4 und ein 50mm f1,4. Ergo ein recht gut aufgestelltes Portfolio. Und JA, genau bei den beschriebenen Explosivsituationen wünschte ich mir ein(!) Objektiv mit maximal möglicher Lichtstärke. Ich verstehe auch nicht, wie man da tatsächlich der Ansicht sein kann, dass so ein Objektiv keinen Sinn macht. Da unterstelle ich solchen Leuten dann tatsächlich, dass ihnen von dieser Art der Action-Fotografie schlicht die praktische Erfahrung fehlt.

      • Thomas,

        du siehst das schon richtig. Ich denke, dass einige, die hier schreiben, eher die ruhige Fotografie betreiben und es dann halt aus ihrer Warte aus betrachten. Aber in der Aktionfotografie kommt es halt auf andere Dinge an; möglichst hochöffnende Objektive für eine kurze Verschlusszeit und eine schöne Freistellung des Motivs.

        Die D750 habe ich übrigens auch und bin total begeistert davon, ebenso ein 35er 1.4, allerdings das Sigma Art. Auch damit lassen sich hervorragende Bilder schiessen. Sehr gerne benütze ich es bei Familienfesten, da kann ich ohne Blitz stimmungsvolle Bilder schiessen, und mit der Schärfe hatte ich auch noch nie Probleme. Ich denke, dass der Schritt zu einem 1.0er auch nicht mehr so extrem ist, ausser dass man noch kürzere Verschlusszeiten gewinnt.

      • Zwar bin ich kein Sportfotograf, trotzdem habe auch ich ein Faible für lichtstarke Objektive und einem anderen Einsatzzweck als der Sportfotografie. Die schönsten Kinderfotos habe ich mich dem EF 50mm 1,4 sowie mit dem 50mm 1,2 gemacht. Letzteres gehört mir zwar nicht, ich kann es aber ab und zu bei einem guten Bekannten mir ausleihen. Schon alleine wegen der sich automatisch ergebenden Freistellung haben die mit den beiden Objektiven geschossenen Fotos meiner spielenden und sich unbeobachtet fühlenden Kinder oftmals eine ganz eigene Atmosphäre. Auch das Leben auf der Strasse in einer Sommernacht oder am Abend auf einem Strassenfest lässt sich mit diesen Objektiven und ihren grossen Offenblenden (oder vor allem leicht abgeblendet) besonders gut festhalten. Die gleiche Erfahrung hatte ich zu Analogzeiten bereits mit dem Zuiko 50mm 1,2 gemacht, das ich neuerdings mit einem einfachen Adapter (und starken Einschränkungen der Verwendbarkeit) an mFT betreibe. Für mich war bei den Entscheidungen für ein System bisher ein entscheidendes Kriterium, ob es für das System zumindest ein qualitativ hochwertiges aber möglichst dennoch erschwingliches sehr lichtstarkes Objektiv im Bereich von ca 30mm bis ca 80mm gibt.

      • Ich versteh die Diskussion überhaupt nicht.
        Ich würde mir IMMER mehr Lichtstärke wünschen. IMMER!
        Gut, ich benutze Fuji als Kamera, da ist das noch was anderes. Aber damals mit meiner Canon 6D und den 35mm f1.4 und den 50mm 1.4 von Sigma Art habe ich so gerne gearbeitet! Denn a) lichtstark und b) scharf bei Offenblende.

        Hätte ich Kohle würde ich mir von Meyer Görlitz das 75mm f0.95, 50mm 0.95 und 35mm 0.95 und das Ibelux 40mm 0.85 kaufen.

        Könnte ich mir was wünschen würde ich mir das von Fujifilm selber wünschen, mit AF! Dazu noch ein 23mm 0.95….Gott wäre ich happy darüber!

      • wenn Objektive mit einer Blende unter 1.0 so super sind, weshalb hat denn keiner von Euch nicht mal zumindest die China Variante, die ist ja wirklich bezahlbar. Hohe Lichtstärke benutze ich auch, aber wie schon erwähnt f/1.2 ist – meiner Meinung und Erfahrung nach – bereits grenzwertig. Zeigt mir mal ein Bild das ihr gemacht habt mit einem Objektiv Blende 0.9, vor allem Makro!!!!! Weshalb macht man denn Stacking?

        Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass irgendjemand so etwas kauft oder benutzt oder sogar toll findet, aber mich als Ignoranten oder als dumm zu bezeichnen, weil ich diesen Objektiven kritisch gegenüberstehe finde ich offen gesagt dreist, vor allem deshalb, weil ihr diese Objektive noch nicht mal selbst benutzt habt!!!

      • @Joe
        Mir würde nie im Leben einfallen, Dich (oder jemand anderen hier) als dumm oder als Ignoranten zu bezeichnen. Ich schätze und akzeptiere IMMER Deine Meinung, auch wenn sie hin und wieder nicht mit meiner übereinstimmt. Aber genau deshalb diskutieren wir ja hier, um eben die unterschiedlichen Ansichten auszutauschen. Selbstverständlich kann man auch seine Meinung verteidigen, auch wenn der Mitdiskutant meint, er hätte recht. Wenn dessen Meinung nicht akzeptiert wird, hat dies vielleicht nichts mit dumm und Ignoranz zu tun, sondern mit noch nicht ausreichend geleisteter Überzeugungsarbeit. Es soll auch vorkommen, dass beide Seiten recht haben können und es nicht DIE EINE Wahrheit gibt.

        Mein Beitrag in diesem Strang war lediglich dazu gedacht, meine Erfahrung mit und meine Vorliebe für lichtstarke Objektive wiederzugeben. Mit Blenden < 1 habe ich noch nie fotografiert und kann deshalb zu solch extrem lichtstarken Objektiven auch keine Erfahrungswerte beisteuern, weshalb ich mich zu diesem Punkt aus der Diskussion heraushalte. Grundsätzlich finde ich aber solche Lichtstärken schon faszinierend und würde solche Objektive gerne einmal testen.

      • Ich kann mich auch der Meinung anschliessen, das der man sich blenden unter 1 meist mit Einbußen in der BQ erkauft. Bei Konzerten und Events hat mir bisher immer gereicht, die Möglichkeit zu haben bis 1.4 gehen zu können. Canon hatte das 85mm L Mal in einer 1.0 Version. Das Ding habe ich Mal einen Monat genutzt, war bei 1.0 nicht der Kracher. Ähnliches sagt man auch von den anderen Kandidaten mit Werten unter 1. Lichtstärke ist immer gut, aber nur wenn diese die BQ nicht zu arg belastet.

      • Joe,

        das mit der Makroaufnahme war jetzt eher ein schlechtes Beispiel, denn wenn ich mit meinem Makro auf den Massstab 1:1 herangehe, habe ich vermutlich etwa die gleiche Schärfentiefe (1mm oder noch weniger) wie bei einem f1, das wohl etwa einen Massstab von 1:3.5 aufweist. Die Aufnahmetechnik ist also etwa die gleiche und natürlich ist die Ausschussquote ungleich höher als etwa bei der Landschaftsfotografie. Auf jeden Fall könnte ich dir hunderte gute Bilder mit einer Schärfentiefe von 1mm und weniger zeigen.

        „Weshalb macht man denn Stacking?“

        Wer ist „man“? Makrofotografie ist eine Spezialität von mir, aber ich mache kein Stacking. Es ist sehr aufwändig, da sich absolut nichts bewegen darf, sonst ist die ganze Aufnahme unscharf. Und Wind hat es in der freien Natur eben immer. Ausserdem gefallen mit die gestackten Bilder gar nicht, die sehen in der Regel eher nach Aufnahmen für ein Bestimmungsbuch aus. Auch an Wettbewerben spielen gestackte Bilder keine Rolle, häufig sind solche Aufnahmen gar nicht erlaubt. Gefragt sind im Moment eher Bilder mit geringer Schärfentiefe, schönem Bokeh und tollem Licht. Das sind genau die Aufnahmen, die auch ich mag. Möchte ich sagen wir mal die ganze Blume scharf haben (Frauenschuh z.B.), greife ich halt zum Tele und habe erst noch ein natürliches und schönes Bokeh. Beim Fokus Stacking ist das ja eher Glücksache.

      • Allein schon dieses nun mehrfach von „Joe“ genutzte „ich habe f1,2..“ ist ob nicht weiter vorhandener Infos schlicht wertlos. Das Zusammenspiel von Prozessor, Sensor und Objektiv – und auch tatsächlich die Güte dieser Komponenten – sorgen für ein mehr oder minder zufriedenstellendes Ergebnis.Das ist wie bei einer guten HiFi-Anlage. Hochwertiger Amp und CD-Player bringen klanglich gar nichts, hängen Baumarkt Lautsprecher daran. Wenn jemand also schreibt „..ich habe f1,2..“ – so ist das grundsätzlich erst einmal völlig wertlos in Bezug auf ein mögliches Ergebnis. Und daran gibt es auch nichts, aber auch gar nichts zu relativieren. Garbage in, Garbage out. Ich habe in Foren furchtbare Ergebnisse irgendwelcher Gurkengläser „mit f1,2“ gesehen. HIER reden wir von sehr wahrscheinlich hochwertigen, bestens vergüteten Nikkoren, die an ebenso hochwertigen FX-Kameras primär genutzt werden sollen. Da ist dieser Konjunktiv schlicht unsachlich. Dann erwarte ich auch Infos zum genutzten Material inclusive des Einsatzgebietes.

      • @ Rolf Carl

        ich bin tatsächlich an deinen Bildern interessiert – hier meine E-Mail Adresse (allerdings ist die normalerweise für Junkmail, aber ich schaue trotzdem rein) nobuy@bluewin.ch

      • @ Thomas

        Thomas, ich weiss nicht ob das absichtlich machst oder ob du einfach grundsätzlich so geringschätzig gegenüber anderen Meinungen gegenüber bist. Deine Formulierungen und Unterstellungen sind sehr herablassend. Nur zu Deiner Info. Im Gegensatz zu einigen die über lichtstarke Objektive schreiben, habe ich unter anderem vier mit sehr hoher Lichtstärke: 85mm f/1.2, 50mm f/1.4, 35mm f/1.4, 135mm f/2.0 – ich rede daher nicht wie der Blinde über die Farbe, sondern habe alles schon ausprobiert. Ich verwende diese nie bei Offenblende – ausser bei Portrait – weil die Ergebnisse meinen Ansprüchen nicht genügen. Meine Kameras sind auch nicht so schlecht – obwohl sie von einigen schlecht gemacht werden – ebenfalls ohne diese je ausprobiert zu haben, und zwar derzeit 5DMK4 und M5.
        Ich würde gerne mal was von deiner Boxfotografie sehen, meine E_mail ist: nobuy@bluewin.ch

      • Das ist schon ein starkes Stück! In einer wirklich penetranten Redundanz sprichst du wieder und wieder in mit inflationär gesetzten Ausrufezeichen Leuten ihre Meinungen, Erklärungen und Einschätzungen ab. Meldest dich nach jeden Pro-Kommentar wieder zur nachdrücklichen Verteidigung deiner Ansicht zu Wort, um dann wieder und wieder Leuten wie mir, die einfach nur der Ansicht sind, dass die thematisierten Gläser durchaus ihre Berechtigung haben könnten, zu unterstellen, sie wären aggressiv und hätten keine Ahnung. Jetzt ist es an mir , langsam mal anzumerken : fass du dir lieber mal an die Nase. Ich habe dir reichlich Sachlichkeit entgegen gebracht. Aber nun wird’s langsam albern. EOD.

      • @Thomas

        eigentlich geht es mir nur um die Boxbilder, wollte man sehen was und wie Du fotografierst, meine E-Mail Adresse hast Du ja. Ein Bild würde ja schon reichen. Schicke dir gerne auf Wunsch Bilder von mir zurück.

      • Joe,

        ich sagte, dass ich dir Bilder zeigen „könnte“, ich will aber nicht, denn ich schicke nicht wahllos Bilder in der Gegend herum.

        Was aber in Bearbeitung ist, ist eine eigene Homepage, ich denke, dass das Projekt etwa im Herbst reif ist. Dann kannst du sehen, was gemeint ist, denn es werden sicher einige Makroaufnahmen dabei sein.

      • @ Rolf Carl

        also wenn du mir ein Bild schickst, schickst Du das nicht wahllos rum, im Übrigen schicke ich dir auf Wunsch auch welche zurück, und wenn wir per E-Mail kommunizieren kann ich auch mehr von mir preis geben, also da musst du keine Bedenken haben – es sind ja keine Aktfotos oder sonst irgendwas, sondern Makro oder was auch immer.

      • Joe,

        ich schicke keine Bilder an E-Mail-Adressen, du wirst von mir nur öffentlich zugängliche Bilder zu sehen bekommen.

        Falls du nicht bis im Herbst warten möchtest, kannst du eine kleine Beispielgalerie meines Schaffens auf folgender Homepage sehen:

        http://www.naturfotografen.ch/Mitglied werden/Mitglieder unter meinem Namen

      • @ Rolf Carl

        Du bist Schweizer – ich auch, wohne bei Basel. Die Bilder auf der Seite sehen gut aus, ich weiss zwar nicht welche von Dir sind, aber das spielt ja letztlich keine Rolle. Wenn Du mir auf meine Adresse schreibst können wir uns auch mit Klarnamen austauschen.
        Immerhin reagierst Du auf meine Schreiben, und gibst eine Vernünftige Antwort. Bin ja gespannt ob sich Thomas meldet und welche Ausrede er sich einfallen lässt weshalb er mir keine Bilder zeigt. Aber ich lass mich überraschen, vielleicht kommt ja doch noch was von ihm. Wünsche Dir noch einen schönen Abend!

      • Hallo Joe

        Ich weiss, dass du Deutscher bist und in Basel wohnst, bin ja schon einige Zeit im Forum. Ich bin aus dem Raum Schaffhausen und Mitglied der Naturfotografen Schweiz. Wenn du auf der Homepage auf Mitglied werden klickst und dann die Mitglieder anklickst, erscheinen die Namen der Fotografen, die ein Portfolio auf der Homepage haben. Dann klickst du einfach meinen Namen an, der ist nämlich kein Fake, sondern der richtige. Wenn du ihn aber googelst, kommst du nicht allzu weit, denn ein namhafter deutscher Professor aus Norddeutschland, der schon dutzende von Büchern veröffentlicht hat, heisst genau gleich wie ich.

      • Joe,
        verstehe nicht warum es Dir so wichtig ist Bilder anderer Kommentatoren sehen zu wollen 🤔 Mich findest Du im Fuji X Forum oder auch in der FB Gruppe „Fujifilm X Series Fotografen Deutschland“….weiß aber nicht ob man „angemeldet“ sein muss um Bilder betrachten zu können. Wenn Du Bilder sehen möchtest mit großer Blendenöffnung gebe einfach bei Google ein „Leica Noctilus“ und Du erhältst eine Menge an Bildern. Im Fuji Forum gibt es sogar ein eigenes Thema über diese lichtstarken Dinger aus China und was man da zu sehen bekommt…Hut ab, Preis/ Leistung stimmt. Bei Offenblende bekommt man sogar eine leichte Vignette gratis mit hinzu 😉 Den einen mag es stören den anderen aber nicht. Auch ich setze gerne mal den Filter „Vignette“ als gestalterisches Mittel ein. Da mich „MF“ Objektive nicht abschrecken könnte ich mir vorstellen mal in so ein China Glas zu investieren 👍

      • @rolf carl – sehr schoene bilder da von dir auf der seite der schweizer naturphotographen. ich habe mir mal erlaubt auch zu schauen.

        @mirko – wenn ich kommentare lese, wuensche ich mir auch ab und an die bilder des schreibers zu sehen. da kann ich joe gut verstehen. die bilder zeigen dann meist, ob er weiss wo von er redet. die bilder von enigen die hier schreiben sind wirklich toll. letztendlich geht es in der photographie ja auch darum bilder „zu zeigen“. nur selbst ansehen ist sinnfrei und am ziel vorbei …

      • @ Mario Kegel

        Danke, Du verstehst meine Intention.

        @Mirko

        Ich habe auch sehr viele Bilder von Leuten hier gesehen, die sehr beeindruckend sind, diese kann ich auch in Bezug auf Kritik und Ansichten Ernst nehmen. Ich zeige meine Bilder – bisher – im Internet nicht öffentlich, allerdings habe ich nichts dagegen diese Interessierten zu zeigen, falls sie dies mit ihren auch tun. Ich hätte halt gerne mal gesehen ob zum Beispiel Thomas nur viel Geräusch macht oder ob er auch „liefert“. Bisher hat er auf meine Posts innerhalb einer Stunde reagiert, als ich ihm anbot mal Bilder zu zeigen (gegenseitig) war plötzlich Funkstille. Ich weiss welche Schlüsse ich daraus ziehen muss. Und darum geht es mir – die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber vielleicht liefert er ja noch.

      • Mario Kegel,
        danke für dein Kompliment! Das kann ich gerne zurückgeben; ich war soeben auf deiner Homepage und habe mir vor allem die Bilder der Sächsischen Schweiz angesehen, da ich vor 2 Jahren dort im Urlaub war. Ich hätte mir für meine Fotos auch den Nebel gewünscht wie auf vielen deiner Bilder. Für dich ist es ja aber ein Heimspiel dort, wie ich gesehen habe.

      • Joe,

        Thomas hat schon lange geliefert. Bei mehreren Beiträgen oben hat er seine Homepage verlinkt. Ich habe die Bilder vom Boxen gesehen und würde mal sagen, dass Thomas sein Handwerk versteht.

      • @rolf carl – danke, ja was die saechsische schweiz betrifft habe ich es wirklich gut. wobei ich auch schon oft losgezogen bin und sich der morgen dann doch nicht wie erwartet entwickelt hat. aber ich kann es einfacher nachholen.

      • Joe,
        na, Basel und Schweizer … gut, Roger Federer ist auch Basler, aber als ehemaliger Deutscher bewegst du dich da immer noch im Grenzgebiet. Wobei, ich habe mitbekommen, dass du dich immerhin schon aufs Schilthorn gewagt hast, ist schon eher eine Ansage der besseren Art. Also dann herzlich willkommen, Landsmann, ich hoffe, du hast den EU-Pass aber auch schön brav abgegeben (hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht getan).

        PS: ich finde, du könntest zu Thomas Müller ruhig etwas netter sein, der ist nämlich auch Schweizer.

      • @Rolf Carl

        Hier gibt es zwei Thomasse, ich habe nichts gegen Thomas Müller!!! Schön, dass noch ein Schweizer hier ist!

        Meinen Deutschen Pass habe ich nach dem Silvestervorfall in Köln abgegeben, nach dem immer noch behauptet wurde „wir schaffen das“ und von 600 Straftätern gerade mal vier verurteilt wurden.

        Die Schweiz kenne ich übrigens besser als viele Ur-Schweizer, ich bin nämlich schon seit 1988 hier und seit 1993 mit einer Schweizerin verheiratet.

        Zwei Dinge aus Deutschland sind mir aber trotzdem wichtig, die Deutsche Sprache und die Bundesliga (SC Freiburg) und bei der WM bin ich für die Schweiz – solange sie nicht gegen Deutschland spielen.

        Übrigens – Roger Federer, jetzt nur noch seine Eltern, wohnen keine 150m von mir entfernt – leider hat sein Talent nicht auf mich abgefärbt.

      • Joe,

        ich bewundere deinen Mut, hätte nicht gedacht, dass du den EU-Pass abgibst. Aber die Motivation kann ich verstehen, denn mit dem „Wir schaffen das“ hat sich Merkel in der Flüchtlingspolitik erbärmlich ins Abseits manövriert.

        Ich habe es übrigens umgekehrt gemacht und lebe mit einer süddeutschen Partnerin zusammen. Und dass du mehr weisst als mancher Urschweizer, nehme ich dir ab. Wenn ich mir jeweils die Fragen ansehe, die einbürgerungswilligen Kandidaten gestellt werden, muss ich sagen, dass ich wohl scheitern würde, vor allem wenn es um Geschichte geht. Die Frage, woher das Raclette stammt, die einem Kandidaten in den letzten Wochen zum Verhängnis wurde, hätte ich hingegen beantworten können.

        Also dann … Go Roger for Wimbledon!! Und wir sehen uns dann wieder im WM-Final: Deutschland – Schweiz …

      • @ Rolf Carl

        Da gibt es ja zwischen uns mehr Schnittmengen als ich gedacht habe. Leider ist ein Finale D vs CH nur möglich, wenn die Schweiz und Deutschland entweder beide Gruppenerster oder beide Gruppenzweiter werden, ansonsten treffen wir uns schon im Achtelfinale.

      • @Rolf
        Herzlichen Dank dafür, dass Du bei Joe ein gutes Wort für mich eingelegt hast, was aber – wie Joe bestätigt – gar nicht erforderlich war, denn ich denke auch, dass Joe und ich gut miteinander zurecht kommen, obwohl wir auch hin und wieder nicht ganz gleicher Meinung sind. Joe antwortet mir zwar in der Sache bestimmt, im Ton aber immer freundlich und gesittet, weshalb ich gar keinen Anlass habe, mich über Joe zu beschweren.

        Ich dachte mir jedoch schon die ganze Zeit, dass es bei „Thomas“ und „Thomas Müller“ zu Verwechslungen kommen könnte. Da „Thomas“ ja ein nicht gerade seltener Vorname ist, verwende ich jedenfalls auch den Nachnamen, damit die Mitforisten sofort erkennen können, wer hier gerade geschrieben hat.

      • Hallo Thomas M.

        Dann ist ja alles in Butter!

        Aber ich habe euch schon nicht verwechselt. Dass der andere Thomas und Joe das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben, war ja kaum zu übersehen!

        Das schöne an deinem vollen Namen ist, das du auch so noch ziemlich anonym bist, denn „Thomas Müller“ gibt es nur schon in der Schweiz wahrscheinlich hunderte …

  • Der Name NOCT könnte für einen Neuanfang stehen oder unter diesem werden reine „Profigeräte“ gelistet.
    Nikon wird auch keine halben Sachen machen, sie werden versuchen, einen guten Anteil vom spiegellosen Kuchen zu bekommen. Selbstverständlich wird auch das Bajonett geändert, 2 der wichtigsten Brennweiten gibt es wohl schon für das kleinere Auflagemaß. Wie im Artikel beschrieben in hoher Lichtstärke und wohl auch in hervorragender Qualität. Für bestehende Objektive Adapterlösung. Ferner glaube ich, dass keine DSLM in Halbformat kommen wird, da gibt es einen anderen Hersteller, der gut mit Gehäusen und Objektiven aufgestellt ist. Im Hinblick auf die aktuelle Marktentwicklung wird sich bei Nikon auch nicht mehr viel im Einsteigerbereich bewegen, geringe Marge. Das alles ist meine persönliche Meinung, denn die Entwicklung eines völlig neuen Systems ist äußerst kostspielig und es ist nicht gesichert, ob der Kunde das so annimmt, dass man damit letztendlich Geld verdient.

  • Zumindest in Europa ist die Marke noch nicht registriert, sie befindet sich im Anmeldeverfahren. Damit wird Leica mit seiner mehr als 50-jährigen und selbst benutzten Marke Noctilux, die für identische Waren eingetragen ist, noch die Möglichkeit haben Widerspruch gegen eine Eintragung der Marke Noct zu erheben und die Erfolgsaussichten von Leica für einen erfolgreichen Widerspruch sind meiner Ansicht nach gar nicht schlecht. Sollte Nikon die Marke trotzdem verwenden und einführen steht auch ein über viele Jahre andauernder Markenverletzungsstreit im Raum, der für Nikon sehr teuer enden könnte. Nur wenn sich Nikon vorab mit Leica über eine Benutzungserlaubnis des Zeichens Noct verabredet hat, könnte Nikon einigermassen risikofrei die Benutzung der Marke Noct bald aufnehmen. Vielleicht ist genau deshalb die Anmeldung der Marke Noct auch nur ein früher Versuchsballon für ein ganz anderes neues Nikon-Produkt, dessen Einführung erst in weiter Zukunft erfolgt und Nikon vorab testen will, ob Leica eine Marke Noct von Nikon akzeptieren wird.

    • Thomas,
      glaube ich nicht, es handelt sich bei „Noct“ ja nicht um eine „neue“ Marke sondern eher um eine „Wiederbelebung“.
      Für so ein altes NIKKOR Objektiv aus der Serie „Noct“ kannst Du richtig Geld hinlegen

      • Mirko, markenrechtlich spielt das keine Rolle, entscheidend ist, ob Nikon die Marke längere Zeit in Europa für die entsprechenden Waren nicht benutzt hat. Das gilt dann als zwischenzeitliche Aufgabe der Marke und hilft bei einer Neuaufnahme der Benutzung nicht weiter, um sich gegen andere ähnliche Marken durchzusetzen.

      • Thomas,
        auf diesen Gebiet bist Du der Experte, ich glaube die Objektive der „Noct“ Serie wurden bis in die 90iger vertrieben, schätze mal das Nikon auch „Rechtsexperten“ beschäftigt 😉

      • Hallo Mirko,

        wenn Nikon, nach Deinen Angaben, ca seit 10-20 Jahren diesen Markennamen nicht mehr in Form Objektiv-/Kameraangebote nutzt, dann kann man sich nicht mehr auf früher evtl vorhandene Markenrechte an dieser frühere Marke berufen, vor allem, wenn die Marke nicht registriert ist.

        Wenn Nikon tatsächlich jetzt erst die Marke angemeldet hat für ein Produkt das im September (Photokina) veröffentlicht werden soll, dann ist das eine verdammt kurze Vorlaufszeit, denn vernünftigerweise sollte Nikon deutlich vor dem Markteintritt wissen, ob man den vorgesehenen Produktnamen auch verwenden darf. Das Markenamt könnte ja auch die Eintragung der Marke ablehnen, weil sie für Wettbewerber freihaltebedürftig oder als beschreibende Angabe angesehen wird. Hinzu kommen eben mögliche Widersprüche Dritter wegen älteren Zeichenrechten. Ich würde einem Mandanten jedenfalls nie und nimmer raten, ein Produkt unter einem Zeichen/Produktnamen einzuführen, wenn noch nicht feststeht, dass die Marke für dieses Zeichen eingetragen und die Widerspruchsfrist abgelaufen ist. Wenn man das doch macht, dann vernünftigerweise nur, wenn man mit in Frage kommenden Widersprechenden, wie hier Leica, eine Vereinbarung über Nutzungsrechte am Zeichen abgeschlossen hat. Ob eine solche Vereinbarung tatsächlich existiert, werden wir aber vermutlich nie erfahren.

    • Abgesehen davon steht das Wort ja übersetzt für Licht und ich glaube nicht dass sich daraus eine Markenrechtsverletzung auftut, zumal Meyer Görlitz auch ein Nocturnus hat.

      • Nein, Maratony, das Wort steht übersetzt nicht für Licht, denn das Wort „Noct“ existiert weder im Lateinischen noch in einer der verbreiteten und mir bekannten lebenden Sprachen. Wenn überhaupt, dann ist es eine Anlehnung an das lateinische „Noctis“, was „die Nacht“ bedeutet und im Artikel oben auch erwähnt ist. „Licht“ ins Lateinische übersetzt heisst „lux“. Insofern scheidet Dein Argument aus.

        Auch aus der Tatsache, dass Meyer-Görlitz für „Nocturnus“ eine eigene Marke hält kann Nikon nichts für sich saugen. Zum einen scheidet eine Markenverletzung nicht grundsätzlich deshalb aus, weil es eine zweite Marke mit der gleichen Anfangssilbe gibt. Zum anderen ist – im Gegensatz zu Nocturnus – die von Nikon versehene Marke komplett identisch mit der dem Anfangsbestandteil der Leica-Marke. Bei Nocturnus ist ein zweiter, völlig unterschiedlicher, Bestandteil integriert, der eine grössere Distanz zu Noctilux schafft. Noct kommt deshalb markenrechtlich Noctilux deutlich näher, weshalb ich Noct gegenüber Noctilux für deutlich kritischer halte.

      • Nocturnal. Englisch. Nachtaktiv. Nocturne. Nacht werdend. = Vermutlich schlicht ein Synonym von Nokia für Objektive, die auf Grund ihrer Lichtstärke besonders gut für Fotografie bei Dunkelheit geeignet sind. Ich verstehe nicht, wie darüber wieder ein Streit bishin zu dieser unsäglichen Besserwisserei entstehen kann…

      • Wenn Du das nicht verstehst, Thomas, dann beschäftige Dich einmal mit dem Markenrecht und der umfangreichen Rechtssprechung des EuGH und des BGH dazu, dann geht Dir vielleicht in der Noctis ein Lux auf.

  • NOCT steht einfach nur für höchste Lichtstärke – das ist bei Nikon nichts Neues.
    Ich denke nicht das das ein Systemname wird.
    Nikon wird da hoffentlich mehr einfallen und ein glücklicheres Händchen haben als bei Nikon 1.

    • wieso könnte doch der Name einer „lichtstarken“ Serie werden, so gibt es von mir aus eine DSLM 850 und eine DSLM 850 „Noct“ mit lichtempfindlichen Sensor und dazu gehörigen „Noct“ Objektiven….

  • Wird es aufgrund der Nikon DSLM Entwicklung eigentlich voraussichtlich keine Nachfolger mehr von der D610 und D750 geben?
    Ist schon etwas durchgesickert, ob die Nikon Vollformat-DSLM auch besser bzgl. Video positioniert wird? Also besserer Codec mit höhrerer Bitrate, 10 Bit und ggf. HDR-Umfang?

  • Also da ich grad auf Fuji umgestiegen bin, finde ich das die Brennweiten von 52 und 36 sehr für einen apsc-Sensor sprechen könnten. Käme dann 78mm (Portrait) und 54mm (standart) gleich.. da beim apsc der schärfebereich bei gleicher Blende, zu Vollformart, größer ausfällt, macht es Sinn f0.9 Linsen an zu bieten um mit Vollformart mit zu halten.. das macht dann das ganze system kompakter und leichter.

    • Ne, glaube ich nicht wirklich. Damit müsste sich in direkte Konkurrenz mit Fuji stellen in einem Segment welches sie noch nicht wirklich kennen und sich mehr oder minder im kleinen wirtschaftlichen Bereich befindet.
      Zumal es solche Lichtstarken Objektive ja schon für Vollformat gibt.

      P.S.: war eine vernünftige Entscheidung von dir 😀

  • Wer mit einer herablassenden Art a la „Vielleicht habe ich ja was verpasst..“ gepaart mit Resistenz nach Erklärungen reagiert, sollte sich nicht wundern, wenn ihm irgendwann diese Art der Kommunikation entgegen gebracht wird. Der Rest ist dann der übliche beleidigt wirkende Kindergarten mangelns der Contenance einzugestehen, dass man einfach nicht über den eigenen Tellerrand gewillt war zu schauen.

  • Jetzt fehlt wirklich nur noch eine Winzigkeit und ich wechsel zu Sony.
    Diese andauernden Scheißhausgerüchte, sowie die fehlenden „echten“ Nachrichten zum Thema Nikon im Zusammenspiel mit Nikon Produktneuheiten lassen mich schon seit einiger Zeit zögern neue Objektive und einen weiteren Body zu kaufen. Brauchen tu ich sie jedenfalls dringenst…aber..wer weiss was die da bei Nikon für die Zukunft planen?
    6000-7500 Euro bring ich auch nicht jeden Tag auf den Tisch, dass muss sich schon rechnen.
    Wer startet denn schon mit solchen „Überobjektiven“?
    Wenn ich jemanden finde der die Sony-Bedienung auch für Normalsterbliche logisch erklären kann, dann ist Nikon in höchster Gefahr…jedenfalls bei mir

  • Zum Thema Spiegellose

    Einfach nicht hinhören so lange nichts offizielles bekannt ist. Mir geht es momentan nicht anders obwohl ich im anderen Lager bin. Kameras können die fertigen wie sie möchten, erst wenn ein wesentlich verbesserter Sensor auf dem Markt ist wird es für mich interessant.

    In der Zwischenzeit kann ich im Vollformat sehr gut mit meinem hellen, großen Echtzeitsucher ohne zusätzlichem Energieverbrauch sehr gut leben.

    Wenn schon ohne Spiegel dann in einem kleinerem (mFT) Sensorformat. Da sollen in nächster Zeit ebenfalls verbesserte Modelle kommen. Dort gibt es sehr lichtstarke wesentlich kleinere und leichtere Objektive so das das System wirklich kompakt bleibt.

    Als ernsthafte Alternative sehe ich das Fuji X System. Fast die selbe Leistung, trotzdem leichter und in der Bedienung ein Genuss.

    • Alfred,
      das mit „leicht & handlich“ sehe ich nicht immer so. Olympus hatte mal das hervorragende Zuiko 14-35 f2.0 für das FT Format, dieses war weder „leicht noch handlich“
      Vielleicht bringt Olympus mal eine Neuauflage für mFT, vielleicht würde es ein wenig „leichter & kompakter“ werden aber dennoch wird im Vergleich ein Sony 24-70 f4.0 leichter sein.