Kameras Sigma

Sigma zur L-Mount-Allianz: „Ergebnisse nicht so gut, wie wir gehofft hatten“

Sigma ist scheinbar enttäuscht vom aktuellen Stand der L-Mount-Allianz. Das lässt das Unternehmen zumindest in einem Interview durchblicken.

Vor rund zwei Jahren haben Panasonic, Leica und Sigma die sogenannte L-Mount-Allianz ins Leben gerufen. Mit einem gemeinsamen Bajonett wollte man Sony den Kampf ansagen und sich im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras gemeinsam Marktanteile sichern.

Sigmas Rolle in der L-Mount-Allianz

Sigma selbst hat in den vergangenen Monaten nicht nur verschiedene L-Mount Objektive zu dieser Allianz beigesteuert, sondern mit der Sigma fp auch eine eigene L-Mount-Kamera auf den Markt gebracht. Eine spiegellose Vollformatkamera mit L-Bajonett und Foveon-Sensor sollte eigentlich ebenfalls folgen, doch wegen Fehlern bei der Entwicklung des neuen Sensors sowie Probleme mit einem neuen Lieferanten musste Sigma mit der Entwicklung dieses Sensors noch einmal komplett von vorne beginnen.

Enttäuscht über die aktuellen Marktanteile

In einem Interview mit Phototrend hat Sigma nun außerdem durchblicken lassen, dass man mit dem aktuellen Stand der L-Mount-Allianz nicht ganz zufrieden ist. Konkret sagt CEO Kazuto Yamaki dazu:

„[… ] in Bezug auf die Marktanteile sind die Ergebnisse nicht so gut, wie wir gehofft hatten. Aber ich denke, es ist noch zu früh, um den Umsatz zu beurteilen, da wir die L-Mount-Allianz vor etwa eineinhalb Jahren gegründet haben. Meiner Meinung nach dauert es etwa drei bis vier Jahre, um wirklich zu sehen, ob das System seine Abnehmer findet oder nicht.“

Zu viel Konkurrenz?

Offiziell an den Start gegangen ist die L-Mount-Allianz im September 2018, der interne Startschuss fiel aber bereits Anfang 2018. Gut möglich, dass die Unternehmen zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau wussten, wann (und ob überhaupt) Canon und Nikon in den Bereich der spiegellosen Vollformatkameras einsteigen würden. Vielleicht hatten sie gehofft, erstmal der einzige Konkurrenz für Sony zu sein, zumindest für einen gewissen Zeitraum.

Dieser Fall ist letztendlich aber nicht eingetreten und sowohl Nikon als auch Canon sind eine starke Konkurrenz für die L-Mount-Allianz.

Was denkt ihr: Was braucht die L-Mount-Allianz, um langfristig erfolgreich zu sein?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

135 Kommentare

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  • Es gibt einfach zu viele Wettbewerb im VF-Bereich. Insgesamt sind hier vier grosse Player unterwegs: Sony sitzt fest im Sattel. Nikon und Canon versuchen gerade ihre komplette Produktpalette auf DSLM umzustellen und schliesslich die L-Allianz, die zwar technisch überzeugt aber preislich sehr ambitioniert unterwegs ist. Der Markt für VF-Kameras ist meiner Meinung nach gesättigt. Ich glaube nicht, dass es gelingen wird, neue Kunden zu finden. Interessant wäre mal eine Statistik über die Veränderung der einzelnen Segmente bzw. über die Wechselfreudigkeit der Kunden. Um zu überleben muss die L-Allianz preislich attraktiver werden und eventuell auch ein gemeinsames und besseres Marketing betreiben. Vielleicht geht es nur mir so, aber die L-Produkte von Sigma nehme ich in der Werbung nicht wahr, weder im Internet, noch in Anzeigen.

  • Also das wundert mich jetzt eigentlich nicht.
    Auch wenn sich Panasonic, Sigma und Leica zusammengeschlossen haben, handelt es sich bei den Kameras mit L-Mount um Kameras, die eher seltener gekauft werden.

    Die Panasonic S1 Modelle sind zwar großartig, aber eben auch teuer und groß im Vergleich zur Konkurrenz. Sie werden eher seltener gekauft. Ich kenne z.B. keinen, der eine der S1 Modelle nutzt.
    Gleiches gilt für Leica. Leica macht zwar großartige Kameras und auch Objektive, aber wer kann sich das schon leisten? Profis nutzen eher andere Kameras, mit denen man auch länger am Stück arbeiten kann, die eben auch mehr bieten und die aber auch noch weniger kosten.
    Auch die Objektive für die S1 sind einfach verdammt teuer im Vergleich zu anderen Herstellern.

    Auch die Kamera von Sigma dürfte wohl nur sehr selten gekauft werden.

    Somit haben sich drei Hersteller zusammengeschlossen, die aber zusammen vermutlich nur einen geringen Bruchteil an Kameras verkaufen, den andere Hersteller verkaufen.
    Das war ja aber auch zu erwarten, zumindest dachte ich mir das schon damals, als ich von der L-Mount-Allianz gelesen habe. Meine Vermutng war damals auch, dass Panasonic die VF Linie wieder einstampft, aber mal abwarten.

    Panasonic hat einfach Preise aufgerufen (für Kameras und Objektive), die sich v.a. Hobby Fotografen nicht leisten können oder wollen. Profis haben vermutlich nicht zugegriffen, weil das Angebot an Objektiven zu gering ist.

    • Hi, das passt genau zur aktuellen Zeit….
      Wir sollten mal ein gutes System kaufen, welches „Made in Germany“ ist ( Heist für mich, es bleibt die Wertschöpfung soweit dies möglich ist in der EU) . Ansonsten sollten die jetzigen Fotomaschinen eigentlich 4 Jahre halten. Und die Hersteller sollten diese mit entsprechender Firmware aktuell halten (Leica macht dies). Und eine Gebrauchte ist sehr wohl erschwinglich!!!

      ES MUSS NICHT IMMER NEU SEIN.
      Gebrauchte Maschinen (Leica) gibt es beim Fachhändler mit Garantie!

      Muss wirklich jedes 1/2 Jahr was neues sein?
      Zugegeben hatte ich eine Zeitlang, leider selber diese Denke 🙁

      Jetzt hab ich mich schon länger auf Leica eingelassen! Und bin angekommen!

      Ganz ehrlich, wäre es nicht besser wenn wir über Bildgestaltung reden würden!
      Was hilft schon die tolle „Technik“ wenn wir kein Gefühl für… haben. usw.

      Allen gut Licht.
      Uccelli

      • Hallo, ich an sich schon bei deiner Aussage mal etwas länger zu behalten, wenn Leica Bewegliche Displays wie Oly oder Pana, teils auch Canon und nun auch Fuji hätte und noch leichte Modelle im bezahlbaren Modellen und den günstigeren Objekten hätte !! wäre ich auch dabei, aber bei den Preisen geht das nicht.

      • Bin genau der gleichen Meinung. Habe inzwischen 3 vorzügliche Leicas, gebraucht gekauft mit Garantie, die die gesamte, gewünschte Fotobreite abdecken. Da es immer noch offensichtlich Leute gibt, die genug Geld haben, immer das Neueste besitzen zu müssen, wird dieser Markt auch nicht leer.
        Auf diese Weise kann ich auch noch in der Rente meiner alten Liebe -seit 1974!- treu bleiben und habe eine Menge Freude damit.

      • Keine Überraschung. Tamron hat die Marktmacht Sonys mit ihren Exklusiv Linsen in meinen Augen krass ausgebaut.

        Es gibt 17-180mm F2.8 mit drei Linsen für 2800€. Das normales 70-200mm kostet das oft schon alleine.

        Der Einstieg bei Sony wird extrem leicht gemacht. Viele hatten zwar dslr schon, aber eben die einsteiger Modelle für 800€-1500€ und keine Vollformatlinsen, daher fangen die meisten von vorne an. Und dann ist da Sony extrem attraktiv, eben gerade mit den Tamrons.

      • @ Uccelli
        Ok, dann sollte jeder, laut dir, für etwas das 3-5 fache zahlen, obwohl es deutlich weniger kann, nur weil es innerhalb der EU gefertigt wird?

        Hast du schon einmal etwas von Luxusgütern gehört? Genau dazu zählt Leica.
        Laut deiner Aussage müsste ich ja dann auch eine Rolex kaufen, aber wozu, die zeigt mir auch nur die Zeit an.
        Ich arbeite auch mit den Kameras, oft auch mal 8 Stunden oder länger. Mit einer Leica undenkbar. Leica Kameras fehlt sowohl die Ergonomie, als auch die Technik, die andere Kameras seit Jahren bieten und dafür soll ich dann 5000€ aufwärts ausgeben?
        Für das Geld bekomme ich z.B. eine Sony A9 II, die mir deutlich mehr bietet und das Arbeiten erleichtert.

      • welche leica ist jetz genau die erschwingliche? und was kann die besser als andere? richtig nüschd. da gehts nur um das „ich bin ja so exklusiv gefühl“ nichts weiter…

    • @ Tom
      Da ist eigentlich nichts weiter zu ergänzen. Völlig richtig.
      @ Uccelli
      Ein gebrauchtes Leica-System ist eine tolle Sache.
      Nur ist das preislich so teuer wie ein neues System anderer Hersteller.
      Wertschöpfung erfolgt beim Kauf einer neuen Kamera.
      Klar, wenn es mal wieder einen deutschen Hersteller geben würde, der für den breiten Markt Kameras herstellt, wäre dock klasse. Allerdings dann bitte entweder einer neues, intelligentes Konzept oder besser und günstiger als die schon vorhanden Kameras. Also z.B. die Geschwindigkeit einer A9 mit der Pixelzahl einer A7R III. Und einem einigermassen angemessen Preis.

      • Hi,
        @ Tom
        ist immer mehr können wichtig… wieviel der mehr können braucht man wirklich!
        Leica ist für mich kein Luxus! Ich verdiene damit meinen Lebensunterhalt.
        Rollex ist auch für mich Luxus, dafür hab ich ein Handy oder den Kirchturm 🙂
        @ingo
        und doch gibt es Wertschöpfung, bei all den Händlern die gebrauchte Kameras verkaufen,
        egal ob Leica, Nikon usw.
        @ Rikki
        Vielleicht tritt diese Einstellung erst mit einem gewissen Alter ein… 😉

      • @ Uccelli, also ich habe gerne einen schnellen AF, der immer sitzt, ich habe gerne die Serienbildrate, ich habe gerne den Augen AF, ich habe gerne 2 SD Slots, ich habe gerne eine Auswahl an guten und vergleichsweise günstigen Objektiven und ich habe gerne einen Griff wodurch sie besser in der Hand liegt und das alles habe ich zum Neupreis von nur 1800€, statt eines Vielfachen davon.

      • @Tom
        DIE SL2 hat alle deine Wünsche…

        Made in GERMANY…

        😉

        Ich glaube bei diesem Thema werden wir uns nicht einig! Ich bin noch immer dafür
        Möglichkeiten zu nutzen oder kaufen die bei uns gefertigt werden.
        Wenn diese DENKE so weiter anhält, frag ich mich wie lange wir noch einen Job haben.
        Denn irgendwann sind diese auch weg.

        wie gesagt wir reden nur von Technik, nicht von Bilder die gemacht wurden.

        Somit ist das zu diesem Thema meine letzte ….

        LG Uccelli

      • @ Uccelli
        Als es noch Filme zu entwickeln gab, hatten die Händler ganz gut an den Kameras verdient.
        Heute sind die Margen zu gering, das ist wirklich keine Wertschöpfung.
        Wenn, dann bitte ein breit aufgestellter Hersteller in Deutschland, der auch für jeden ein Angebot hat.
        Also, wenn die Wahl besteht. Dann passt auch dein Argument, in Deutschland produzierte Produkte zu kaufen.
        Oder anders herum gesagt, bei Leica finde ich kein für meine Bedürfnisse passendes Angebot. Deine Argumentation wäre in den 60ern und 70ern noch aktuell gewesen. Leica ist heute ein Luxus-Produkt. Vielleicht nicht die S, ganz sicher aber die Kleinbild-Kameras, so schön sie auch sind. Und im Luxus-Markt findet sie ja auch ihre Käufer.

      • @Uccelli Du verstehst es nicht oder möchtest es nicht verstehen. Die SL2 ist zwar etwas moderner, kommt aber trotzdem nicht an eine A7III heran und kostet mehr als das dreifache. Dann noch Objektive dazu und man ist ruckzuck bei über 10.000€. Das 35mm SL kostet 4.800€, das 50mm 1.4 kostet 4400€. Da kann man 20.000€ ausgeben und hat gerade einmal die Kamera mit 3-4 Objektiven. Nur Gegenlichtblenden kosten 160€ xD.

        Und noch einmal: Bei Leica handelt es sich um eine Luxusmarke, die Luxusgüter verkauft. Wer das braucht, muss es kaufen. Ich gebe nicht 10.000ende von Euro aus, nur weil es in Deutschland produziert wird.

        Die A7III hat mehr AF Punkte, hat den besseren AF, hat mit den besten Augen AF, der Akku hält länger, hat ein lesbares Display…

        Es macht keinen Sinn für etwas das dreifache zu zahlen, das auch noch schlechter ist. Ich weiß nicht in welcher Zeit du stehen geblieben bist, aber heutzutage wird immer weniger in Deutschland produziert und trotzdem gibt es genug Jobs. Die Sachen müssen auch importiert und hier vertrieben werden.

        Du kannst dein Geld gerne dafür ausgeben, aber dann brauchst du andere nicht schlechter machen, weil sie ihr Geld sinnvoller einsetzen.

  • Um „erfolgreich“ zu sein muß man „anders“ sein und das ist SIGMA eben in diesen Fall nicht. Wäre ich nun als „Profi“ Hasselblad, Canon,Nikon, Leica etc verwöhnt warum sollte ich nun auf Sigma setzen ?

    • Hi Mirko,
      ich finde, Sigma ist gerade mit der fp anders. Momentan ist die fp sogar die einzige Vollformat-Kamera, die mich ernsthaft interessiert. Das Konzept und die Größe sind wirklich durchdacht.
      Und als Objektiv das 40mm.

  • kunden die in dem preissegment kaufen, haben bereits ihre systeme. nur sehr wenige werden von canon zu panasonic welchseln, wenn sie bei canon das gleiche bekommen. ebenso sieht das für nikon und sony aus. panasonic und die anderen bieten nichts was nicht von anderen geboten wird.

    was fehlt ist die kamera und das objektiv für den einsteiger. derzeit legt man bei der dc s1 rund 2500,-€ hin. das günstigste zoomobjektiv das ich fand ist das sigma 24-70 f2.8 für rund 1200,-€. im set legt nun ein einsteiger 3700,-€ hin ohne zu wissen wo es hin gehen wird. derzeit legt man für eine sony a7 bei amazon derzeit 600,-€ hin. objektive erhält man gebraucht und in allen größen und formen. wenn ich einsteige um zu wissen ob das etwas für mich ist, dann greife ich erstmal zu einer 600,-€ bis 1200,-€ kamera. wenn ich dann ein system habe, wechsel ich auch so schnell nicht mehr.

    • Ich finde die Objektiv Preise allgemein echt heftig.

      Für ein Panasonic 24-70 F2.8 2500€? Bei Sony zahlt man da 1900€ und das finde ich schon teuer. Dann lieber das 28-75mm F2.8 von Tamron für 700€.

      Für ein 50mm F1.4 auch gleich mal 2300€? Da bekomm ich ein Sony für 1400€.

      Das kann man beliebig fortsetzen.
      Für eine A7III zahlt man aktuell 1.800€ und für die S1 zahlt man 2500€. Dann braucht man bei der S1 auch noch die „tollen“ XQD Karten, wenn man beide Slots nutzen möchte. Bei 2 64GB XQDs ist man bei 300€. Somit zahlt man für die S1 mit Speicherkarten schon einmal 2650€-2800€ und hat noch kein Objektiv. Da kaufen sich die Leute doch lieber die A7III oder Z6 und bekommen für das gleiche Geld (bzw. sogar weniger) eine Kamera und ein Objektiv.

  • das war dead on arrival und der Virus könnte dem jetzt den Todeskuss versetzen.
    Leica wird damit weiter machen, Panasonic kann nur scheitern mit seinem AF und einer Technik die zwar riesig verpackt ist, aber nach dem ausprobieren keinesfalls entschieden besser oder auch nur gleichtut war.
    Sigma? Das war eine Schnapsidee, es wieder mit Kameras zu versuchen und jetzt ist der Markt für Kleinstauflagen futsch.
    Sigma muß jetzt mit kompakten, sehr guten Objektiven punkten.
    Selbst für Fujifilm und Nikon wird es jetzt sehr schwer ausreichend Stückzahlen zu verkaufen.

  • Ja, sehe vieles sehr ähnlich wie die vorherigen Schreiber.
    Zu exotisch, zu wenig einladend für Einsteiger, vielleicht auch zu risikoreich, denn die Produktpalette ist nicht allzu groß. Zu teuer auch und damit zu wenig attraktiv. Mit Leica im Boot wollte man wahrscheinlich nicht in den Bereich um 1500 Euro mit Bodys gehen und mit Objektiven um 500-1000 Euro. Dorthin hätte man gemusst, um eine breite Masse anzusprechen. Die Kameras sind alle top, da kann ich nix sagen dagegen. Die wären für mich ein Traum, vor allem die Panasonics, aber ich müsste komplett mit Body und L-Optiken einsteigen. Das ist mir einfach zu teuer. Dazu kommt halt auch, dass andere Hersteller schon breiter aufgestellt sind, oft preiswerter und vertrauenswürdiger, was die Zukunft angeht. Das Statement von Sigma oben wird da nichts gut machen. Ich fürchte da, die Allianz könnte wieder zerfallen oder zumindest nur noch zögerlich Geräte auf den Markt bringen.
    So verlockend heute so manches Angebot auch sein mag, Fotografie, wenn man sie mit gewissem Anspruch machen möchte, ist immernoch sehr teuer und da überlegt man lange, eh man komplett auf ein neues System umseigt. Mir geht es jedenfalls so.

    • Ich denke Sie haben eine Chance. Viele Profis die immer noch nicht von DSLR weg sind warten wie sich die Allianz aufstellt und entscheidet sich dann auf welches Pferd Sie setzen. Der Panasonic AF ist meines Wissens der einzige, der wenn keine Augen/Gesicht erkannt wird auf den Körper switched und nicht in der Gegend rumpumt wie bei den anderen. Dieses Feature wird von den Profis in meinem Bekanntenkreis sehr geschätzt. Stichwort Brille und Haare. Die Panasonic Linsensind über jeden Zweifel erhaben. Von deher abwarten und Tee trinken. Günstige Bodys werden schon noch kommen.

  • Ich schliesse mich daniels Meinung an, die L-Mount Allianz benötigt auch im unteren VF-Kamerapreisbereich Angebote um erfolgreich zu sein. Nur wenn ambitionierte Hobbyisten ins L-System investieren wird man höhere Stückzahlen erzielen. Es wäre beispielsweise ein Konkurrenzprodukt zur Canon RP erforderlich, die man derzeit für ca 1´200,00 bis 1´300,00 Euro erhalten kann. Ganz zu schweigen von den verschiedenen Sonys A7. Auch das Objektivprogramm müsste so gestaltet sein, dass man nicht gleich ca 3´000,00 Euro oder mehr anlegen muss, um zwei Standardzooms zu erhalten. Zusammen mit dem aktuellen Kamerapreis der S1 sind das für ein komplett neues System, von dem man nicht weiss, ob es von Panasonic als VF-Neueinsteiger in 2 oder 3 Jahren noch bedient wird, einfach viel zu hohe erforderliche Einstiegspreise in das L-System. Vor allem Sony macht es einem als interessierten VF-DSLM-Neueinsteiger viel einfacher sich auch aus Kostengründen für diesen Hersteller und dessen System zu entscheiden. Man hat jetzt schon ein breites Angebot in vielen unterschiedlichen Preiskategorien und auch Objektivangebote von Fremdherstellern. Ähnliches gilt auch für Canon mit seinem Einstiegsangebot RP. Die RP ist zwar von seinen Specs nicht DIE Top-Kamera, man kann aber bei Canon wie bei Sony viel sicherer sein, dass man nicht auf ein totes Pferd setzt. Wollte ich als Amateur mir eine VF-DSLM zulegen würde ich ganz bestimmt nicht an das L-System denken und das, obwohl ich bereits Panasonic mFT Kunde bin und an den mFT-Produkten von Panasonic rein gar nichts auszusetzen habe.

    • Mir fehlen auch einfach die APS-C Kameras… An die denkt irgendwie keiner mehr… Ich habe mir zwar die Nikon Z50 geholt, mit der ich auch fast zufrieden bin… Aber mich stört das auch Nikon APS-C eher stiefmütterlich behandelt gegen die Z6/7

      • @Domenic-Leon S.
        uhhh… fataler Fehler… mit etwas Blick in die Historie weiß man doch, dass Nikon APS-C noch nie ernst genommen hat. Das war schon zu Zeiten einer D300s so. Das Angebot an APS-C Linsen war stiefmütterlich. Oft war es nur der „Einstieg“ in das Vollformatsystem. Und jetzt ist es doch schon wieder so. Die Z50 und ihren billigen Kitzooms ist doch kein Einstieg wert. Da fehlen doch gleich sämtliche Festbrennweiten. Und den Zooms fehlt es an passenden Brennweiten für APS-C. Man merkt doch gleich wieder wohin die Reise geht. Ohne Sigma wäre Sony APS-C auch ein totes Pferd. Jetzt gab es aber wenigstens ein Lebenszeichen von Sony: Das 16-55 f/2.8 und das 70-350mm Zoom. Derartige Lebenszeichen müssen jetzt auch bei Nikon kommen. Wahrscheinlich kommt aber eher ein müdes 16-85mm f/3,5-5,6.

  • Die L-Mount Partner sind untereinander schlecht vergleichbar.

    Leica ist eine Manufaktur mit stabilem Kundenkreis, Panasonic ist ähnlich wie Sony ein Elektronik Riese und verkauft seine MFT Kameras recht ordentlich, da schadet ein Vollformat System nicht. Sigma hat sich schon mit dem Foveon Sensor verrannt. Die fp ist zu speziell um eine breite Kundenschicht anzusprechen. Obwohl sie technisch gute Voraussetzungen hätte.

    Fuji und Olympus wären durchaus in der Lage Spiegelloses Vollformat zu bauen. Sie verzichteten bewusst weil sich bereits genügend Mitbewerber um die weniger werdende Kundschaft prügeln. Da muss man nicht dabei sein!

    Der Weg über billigste Preise Marktanteile im Vollformat sichern zu wollen ist der falsche Ansatz. Sigma baut sehr gute Objektive, sie sollten dabei bleiben.

    Für mich ist es ein Fehler wenn der CEO Kazuto Yamaki solche Äußerungen tätigt. Womit er recht hat ist das L-Mount eine längere Anlaufphase benötigt.

    • Naja Alfred, alle Systeme mit hohem Marktanteil zeigen jedoch, dass dies nur mit zumindest auch günstigeren Kamera- und Objektivmodellen erfolgt. Eine RP mit einem Marktpreis von ca 1´300,00 halte ich nun auch nicht gerade für „billigste“ Preise. Das ist immerhin mehr als was eine X-T3 aktuell kostet. Was soll also daran falsch sein? Kannst Du das was Du behauptet auch begründen?

      • Hallo Thomas Müller,

        wir trafen uns bisher jeden zweiten Monat am Stammtisch gewerblicher Fotografen. Fällt jetzt flach! Die Smartphones glühen untereinander weil die Auftragslage fast NULL ist. Besonders für meine ehemaligen Event orientierten Kollegen ist es katastrophal. Es ist davon auszugehen das dieses momentan rund um den Globus so sein wird.

        Bei den Kollegen sind hauptsächlich Canon, Nikon in Verwendung vereinzelt Sony und einige Mittelformatler gibt es auch. Eine Panasonic S oder ein anderes L System ist nicht dabei. Ehrlich, an das Thema Neuanschaffung denkt kein einziger, eher daran wie er die nächsten 3 Monate überstehen soll. Es fehlt derzeit „ganz unten und ganz oben“ die Käuferschicht für neue Geräte.

        Preise werden erst einmal nichts daran ändern weil es keine Kunden gibt. Welcher Hobbyist soll den Umsatzrückgang ausgleichen?

        Ein Rezept oder ein Lösung kann ich nicht anbieten. Meine Kollegen befassen sich zur Zeit mit Konzepten zur Akquise um den Neustart zu schaffen.

        @Thomas Müller, nichts ist an den bisherigen Konzepten falsch gewesen, nur momentan nützen sie nichts, siehe oben.

      • Hallo Alfred,

        die Situation der Auftragsfotografen ist momentan sicherlich absolut katastrophal. Viele von ihnen dürften schon vor der Coronakrise um´s wirtschaftliche Überleben gekämpft haben. Jetzt muss man von den Reserven leben, falls man solche hat und man weiss nicht, ob sich das überhaupt lohnt, weil man nicht weiss, ob und vor allem wann wieder Aufträge hereinkommen. Es gibt viele weitere Beispiele von anderen Selbständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen, die exakt die gleichen Probleme haben. Auch in meinem Berufsstand werden sich ähnliche Probleme zeigen, falls der Quasi-Lock-down mehr als noch 4 Wochen dauern sollte. Momentan mache ich mir aber mehr Sorgen um die Gesundheit der älteren Personen in meiner Familie, einschliesslich meiner Eltern, als um meine eigene wirtschaftliche Zukunft.

        Ich habe anders als Du gar nicht an die gewerblichen Fotografen gedacht, als ich schrieb, dass die Systemeinstiegskosten beim L-System viel zu hoch sind. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass gewerbliche Fotografen Kameras wie eine Canon RP für ihren Job kaufen würden. Meine Überlegung betraf ausschliesslich Hobbyfotografen, die sich überlegen ins VF einzusteigen oder die einen günstigeren zweiten Body haben möchten. Das dürfte eine im Vergleich zu den gewerblichen Fotografen sehr hohe Anzahl an möglichen Kunden sein und genau solche Kunden haben den Herstellern bisher Stückzahlen gebracht. Im Vergleich zu gewerblichen Fotografen dürfte viele von diesen Hobbyfotografen momentan auch noch Anschaffungen machen, man muss nur an solche Berufsgruppen unter diesen denken, die wirtschaftlich von der Coronakrise gar nicht betroffen sind oder gar von ihr wirtschaftlich noch profitieren.

        Panasonic oder andere Hersteller werden auch sicherlich nicht ihr Produktprogramm nach der Coronakrise ausgerichtet haben. Wenn sie es in der Zukunft tun sollten, dann dürfte dies eher zu günstigeren Angeboten als bisher führen. Sobald die Wirtschaft wieder anläuft und die Leute wieder den Kopf für Neuinvestitionen in ihr Hobby frei haben, werden vermutlich viele von ihnen auch keine zigtausende Euro für ein neues System anlegen wollen. Auch hier würden meiner Ansicht nach günstigere Angebote viel wahrscheinlicher Kunden für einen Einstieg ins System überzeugen können.

        Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin weiterhin der Meinung, dass nur wenn in einem System Angebote von maximal 1´500,00 Euro für einen Body, günstige Festbrennweiten und zwei bis drei günstigere Zooms vorhanden sind, eine grössere Marktdurchdringung und damit ein Fundament für ein grösseres Nachfolgegeschäft geschaffen werden kann. Dass nur die Masse der Hobbyfotografen die Fotoindustrie – und insbesondere die VF-Anbieter – über Wasser halten kann, daran hat sich auch durch die Coronakrise nichts geändert.

      • Hallo Thomas Müller

        bisher war das genau so wie von Dir beschrieben. Bist Du der Ansicht das nach dem sch… Virus alles in der Fotoindustrie so weiter läuft wie bisher?

        Ich sehe mangels kaufkräftiger Kundschaft, die muss ihren erlittenen Schaden ausgleichen wesentlich weniger Umsatz bei nicht unbedingt nötigen Gerätschaften. Die finanziellen Einbußen hat die Mittelschicht und damit die breite Masse.

        Ich schätze mal das ab Juli mangels Nachfrage die Neupreise auf breiter Front einbrechen werden. Das ist die Stunde der Schnäppchen Jäger. Welche Auswirkungen das auf den Gebrauchtmarkt haben wird? Wer etwas Geld über hat kann sich seinen Boliden Traum endlich leichter erfüllen.

  • Ich bin nach Jahrzehnten bei Canon auf die Leica SL601 umgestiegen, habe jetzt die SL2 mit den drei Zoom-Objektiven von Leica. Ich würde von Leica, Sigma oder Panasonic sofort ein „großes“ Tele (400mm plus x) kaufen und noch eher ein Makro-Objektiv ab 100mm – aber da gibt es nichts und es wird so schnell auch nichts kommen. Von Leica selbst schon gar nicht, wie mir dort gesagt wurde. Und Adapter-Lösungen sind auch nicht das Wahre. Kurz: Ich hatte mir von der Allianz mehr erhofft, gerade von Sigma.

  • Wie Naiv kann ein Kamerahersteller eigentlich agieren?
    Nikon und Canon kommen nicht mit Spiegellosen Kameras auf den Markt? Wirklich? Ganz Ernsthaft?
    Das hätten sie eigentlich schon ein oder zwei Jahre vorher tun sollen, aber natürlich kommen spiegellose Systeme der großen Hersteller.
    Und dann die Kameras. Eine Leica ist toll, aber für einen exklusiven Zirkel gebaut.
    Ein Sigma fp ist ebenfalls toll, muß den Markt aber erstmal von dem Konzept überzeugen.
    Eine Panasonic S1H ist toll und wird sicher ihren Markt finden.
    Ein Panasonic S1R ist ok, weil sie ein paar gute Konzepte vom Micro Fourthird übernimmt. Ansonsten ist sie schon schon sehr groß und teuer.
    Eine Panasonic S1 ist eine eher mäßige Idee, obwohl die ja eigentlich die meisten Käufer habe sollte. Sie ist groß und schwer. Der Autofokus ist speziell und lange nicht das, was das Marktumfeld bietet. Und sie ist relativ teuer.
    Und abgesehen davon, daß der Markt ja nun schon gut gesättigt ist, sind die Objektive ja gerade erst erschienen.
    Ich finde, das ist einfach ein verfrühtes Statement. Und eigentlich wäre das schon ein sehr großer Erfolg, wenn die Allianz sich besser als Pentax am Markt platziert.

    • @Ingo
      Ich hätte es nicht besser schreiben können. Du triffst mit Deiner Analyse voll ins Schwarze. Eines wollte ich noch hinzufügen, wenn drei Nischenhersteller sich zusammen tun bedeutet das nicht, dass daraus ein grosser Verkaufserfolg wird. Aus drei Schwachen wird noch lange kein Starker! Die bleiben in der Nische!
      Wie sagte es CAT so schön: „dead on arrival“

      • @ joe
        Eben. Und wenn mir jetzt noch einer plausibel erklären kann, wie ein CEO eines Unternehmens wie Sigma so etwas sagen kann, würde ich jedenfalls wieder etwas mehr gelernt haben.

  • Ein mühsamer Weg, dazu dürfte Sigma das Ganze eher verwässern, hätten Zuiko´s wohl eher zusätzlich Image gebracht…was sie wahrscheinlich ohnehin versucht hatten. Auch wurden die Erstlinge leicht hölzern, wirken noch nicht ganz so rund wie ihre G9.
    Hinzu kommt, das schon ende 2019 vom „Dslm ist neu“ wenig übrig blieb, seid es jeder hat und alle kennen. Bei vielen ist ohne diesem Zugpferd schon sichtlich wenig Besonderes mehr da.

    Vor allem aber, liegt der Markt für irgendwelche Größen, Profis die erwachsen ernstes Gerät wie das Ihre verwenden, bisher noch bei fast Null. Man wird erst sehen, ob eventuell Canon´s R5 erstmals einen Fuß in deren Türen bekommt, wo es um großes Geld und Projekte geht. Ob die auch noch im längst eigenen Markt daneben, der Unterhaltungsware für Boulevard und Hobbyisten verbleibt.
    Die aktuelle Situation trägt noch extra dazu bei, deshalb würde ich die R5 oder eine Z8 gar nicht mehr vor 2021 veröffentlichen. Wo in der Situation gerade, enorm viel Interesse wegfallen würde.
    Zeit zum Überlegen bleibt ihnen zumindest genug, aber immer besser, als unnötig in ein aktuelles Konsumloch zu versenken.

      • @Ingo..gekürzte Poesie 😉
        …oder anders formuliert..

        Es dürfte für Panasonic mühsam werden da Sigma eher für günstig steht und nicht überall geschätzt wird, was der Allianz eher weniger Glanz geben könnte als hätte man dafür zb Zuiko für Objektive ins Boot bekommen. Wollte man bekanntlich auch, aber Olympus eben nicht. Und Leica scheint auch eher gemischte Gefühle bei vielen auszulösen.

        Dazu erfolgte ihr Start erst in einer Zeit wo Spiegellos schon nicht mehr sooo besonders war, wo damit generell bei allen nichts mehr extra anlockte, weshalb so manche jetzt auch schon unattraktiver dastehen. Wie eben immer, sobald etwas wieder nur alltäglich wird.

        Ausserdem zielen die S Modelle weniger auf Trends mehr auf professionell robust, und gerade der Markt aus Profis oder eben Kunden die damit Topmagazine füllen oder für Projekte in Dokus produzieren usw scheint bisher kaum erreicht.
        Deshalb wohl auch ihr geringerer Erfolg den Sigma beklagt. Das könnte aber eventuell eine R5 ändern und erstmals erreichen, oder auch wieder nur so etwas wie eine Trendkamera für solche Liebhaber bleiben? Ein Markt, den ich längst als eigenen daneben betrachte. Sieht man sich dazu Webseiten usw von solchen Fotogrössen an, kommt ja bisher faktisch nichts davon zum Einsatz was eben nur Trends regiert.

        Nur sehe ich eben aktuell für Alles schlechte Termine, wo auch jegliche Neuvorstellungen während der Viruskrise enorm unter logisch weniger Interesse leiden würden. Darum würde ich als Hersteller abwarten, vor 2021 gar nichts mehr veröffentlichen. Und das muss auch diese Allianz durchstehen.
        Knackt aber dann zb eine R 5 eventuell diesen Punkt,  wo auch Leute kaufen die weit mehr ausgeben, die grosse Unternehmungen starten für die bisher eher 1D, D5 oder 850 artiges verwendet werden, könnten die S oder vielleicht dann deren Nachfolger? in diesem Sog eventuell auch mehr ins Laufen kommen.
        Schönen Abend.

      • @ Viva
        Ah, jetzt versteht ich dich besser.
        Also, du meinst, wenn Käufer und Interessenten in der Klasse einer Nikon D5 oder D850 durch die Canon R5 oder ähnliche Kameras sich für Spiegellose Kameras interessieren, könnte der hochpreisigere Markt auch Interesse an der Panasonic entwickeln?
        Nun ja, es gibt ja bereits eine Nikon Z7. Bei Sony gibt es eine Alpha 7R Mark IV und eine Alpha 9. Bei Leica SL2 und Canon hat bald eben auch eine EOS 5R im Programm.
        Also, das Segment ist ja eigentlich schon ganz gut bedient. Für den Wechsel auf ein völlig neues System wie das von Panasonic im Vollformat bräuchte ich schon ein paar Argumente. Schließlich baut Sigma die Objektive ja auch für Nikon und Canon.
        Sigma hat sich allerdings ja auch schon einen sehr guten Ruf erarbeitet.

  • Aus Sigma Sicht, hat man sich auf eine Allianz mit nicht geeigneten Partnern eingelassen.
    Wenn man überlegt – wer kauft Sigma Objektive?
    1. Jemand, der sich die, z. T. überteuerten, Objektive der Originalhersteller nicht leisten will oder kann.
    2. Jemand, der einen gewünschten Objektivtyp beim Originalhersteller nicht angeboten bekommt.
    Bei Leica ist beides wenig zutreffend. Wer sich eine Leica leistet, kauft sich in der Regel auch Leica-Objektive. Die Kombination Leica Sigma ist einfach mau. Ungefähr so, als würde man auf einen Porsche Stahlfelgen montieren.
    Bei Panasonic treffen die Punkte ev. noch zu. Hätte ich eine Panasonic Kamera, würde ich allerdings, wenn ich keine Original-Objektive nehme, eher zu Leica als zu Sigma tendieren. Hier wäre einzig der Preis ein Argument für Sigma.
    Außerdem spielen beide Partner, was die Marktanteile betrifft, eine untergeordnete Rolle.
    Alles Voraussetzungen, die keine hohen Verkaufszahlen erwarten lassen. Das hätte man bei Sigma von Anfang an erkennen können.

  • Die L-Allianz braucht die Objektive dringend die Leica ; Panasonic und auch die L-Mountkamera,
    die Sigma selbst nicht haben.
    zB: die grossen Tele: 4/500 oder die SportsZoom Linsen die Tier u Sport und Naturfotografen
    brauchen und nicht die Objektive die Leica zB selber hat. Der Leica Fotograf kauft dann die
    Objektive des Herstellers.

  • Ich empfinde nahezu alle Produkte, außer der Leica SL, als sehr unsexy hinsichtlich Preisgestaltung und Design. Die Leica SL hebe ich hervor, da sie zumindest sehr gut gestaltet ist. Der Preis ist für mich auch zu hoch. Nicht für das Produkt, aber sehr wohl für mein Budget. Die L-Mount-Allianz benötigt sozusagen einen muss ich unbedingt haben Faktor. Bei Panasonic habe ich schon länger den Verdacht, das die Designer Probleme mit der Sexyness ihrer Produkte haben. Sie können es einfach nicht.

  • Leute, mal etwas ganz anderes. Ist euch aufgefallen, dass unser Rolf Carl schon einige Zeit nicht mehr an der Diskussion teilgenommen hat? Ich mache mir angesichts Covid-19 ernsthafte Sorgen um ihn, das ist gar nicht seine Art sich tagelang nicht einzumischen. Oder habe ich Kommentare von ihm übersehen?

    • ja, ist mir, er hat ja gesagt, dass er bestimmte Medikamente benötigt und ich nehme an, dass er sich durch den Corona Virus sicherlich gefährdet fühlt, da er ja, so wie ich das mitgekriegt habe weit über 60 ist. Ich hoffe, es ist ihm nichts zugestossen, aber vielleicht hat er – aufgrund seiner Vorerkrankung – auch im Moment wichtigeres zu tun als sich mit uns über Fotokram zu streiten.

      • joe,

        der mit den bestimmten Medikamenten ist Alfred. Ich selber bin kerngesund und auch nicht weit über 60. Aber eine gewisse Vorsicht ist bei mir aufgrund der Bedrohung schon vorhanden. Es heisst ja, dass Vorsicht besser als Nachsicht sein soll.

        Und richtig, Lust auf Streit über Fotokram habe ich tatsächlich nicht im Moment.

      • @Rolf
        Sorry, wollte dich nicht älter machen als Du bist und schon gar nicht kränker, habe dich da etwas mit Alfred vermischt.

      • Rolf, Du solltest Doch einmal einen Coronatest machen. „Keine Lust auf Streit“ scheint mir eines der möglichen Symptome für Covid-19 zu sein 😉

      • Thomas,

        ich teste jeden Tag – mit einem Glas Wein! Mehreren Aussagen zufolge soll sich bei einer Infektion der Geruchssinn für einige Tage verabschieden. Bisher kann ich Bordeaux von Burgunder immer noch einwandfrei unterscheiden. Also alles im grünen Bereich!

        Übrigens habe ich deine Battle mit joe gelesen; ich gebe dir in jedem Punkt und jedem Argument zu 100 % recht. Ich hatte schon vor 2 Wochen mit joe über das Virus diskutiert, als er es noch total verharmloste, und habe mich schon damals über seine Aussagen geärgert. Das war auch ein Grund, wieso ich keine Lust mehr hatte, hier zu schreiben. Wer Arbeitslose höher gewichtet als Todesopfer, ist bei mir sowieso komplett abgemeldet. Die Idee der gezielten Durchseuchung der Jungen stammte ursprünglich vom Ökonomen Prof. Reiner Eichenberger von der Uni Freiburg (kennst du ja wahrscheinlich). Dies wird aber, wie du selbst argumentiert hast, von allen führenden Virologen für nicht praktikabel betrachtet, da es nicht gelingen wird, die Jungen von den Risikogruppen komplett zu isolieren.

        Auch dir und deiner Familie wünsche ich, dass ihr gesund durch die Krise kommt.

        Da fällt mir noch ein: Wir hatten es ja auch schon von der Fotografie und der geringen Schärfentiefe. Es ist aktuell ein Foto von mir im Netz, das meine Art der Makrofotografie und das Spiel mit Schärfe und Unschärfe illustriert:

        https://www.naturfoto-magazin.de/lesergalerie.html

        Unter Finalisten & Gewinnerfotos / Mai / abstrakt kannst du zum Enzianbild scrollen und draufklicken für die Ansicht und die Infos. Viel Spass dabei! (Natürlich sind auch alle anderen herzlich eingeladen).

      • @Rolf Carl
        Wenn ich verharmlose, dann dramatisiert Du. Weisst du wie viele Menschen bei der letzten grossen Grippewelle vor drei Jahren gestorben sind? Allein in Deutschland fast 30’000! Und hat man die Wirtschaft lahm gelegt? Hast Du dich da auch aufgeregt, dass alles weiterläuft? Es gibt verschiedene Szenarien, die möglich sind diese Krise zu meistern, ich halte die geplante bis mindestens in den September Stillstand wie von Drosten und Kekulé gefordert, nicht nur für nicht sinnvoll, sondern für absolut gefährlich. Wenn nicht spätestens Ende April langsam der Weg in die Normalität zurückgegangen wird, dann wird es eine finanzielle Katastrophe geben, die dazu führen wird, dass wir mehr Arbeitslose haben werden wie in der Weltwirtschaftskrise 1928/29! Für mich ist der Weg Schwedens oder Südkoreas der richtige und nicht das was wir hier zusammenstümpern.

      • Hallo Rolf,

        Du verbindest mal wieder das Nützliche mit dem Angenehmen. Ich werde ab heute Deinem Beispiel folgen und auch den ultimativen persönlichen Coronatest mit verschiedenen Rotweinsorten täglich durchführen. Ich hoffe, meine Rotweinvorräte im Keller reichen dafür lange aus 😉

        Du hast auch sehr schön wesentliche Gründe zusammengefasst, weshalb FÜR JETZT die aktuelle Strategie zur Eindämmung der Infektionen und zum Schutz von Risikogruppen höchstens durch eine weitaus risikoreichere andere Strategie ersetzt werden könnte. Sehr gut und gut verständlich zusammengefasst hat das Der Spiegel
        https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-ist-eine-kontaktsperre-nur-fuer-risikogruppen-eine-alternative-a-0f25ccea-780b-47ce-a06f-f76e98e6924d
        und zwar auf Grundlage von Aussagen verschiedener Fachleute. Darin werden genau die Punkt angezweifelt, nämlich dass man

        1.) wirksam die riesige Personengruppe (alleine in Deutschland ca 23 Millionen Personen) der Risikopatienten vom Rest der Bevölkerung trennen könnte, und
        2.) selbst für die Nicht-Risikopatienten ausreichende medizinische Behandlungskapazität bereitstehen würde.

        Ich habe ja schon im „Canon-Strang“ dazu ausführlich geschrieben und ua auch von jedem, der wie joe wirtschaftliche Aspekte vor den Schutz ALLER vor einer Infektion und Erkrankung mit Covid-19 stellt, den „Lakmustest“ eingefordert, ob er nämlich bereit ist, für sich selbst und für seine Angehörigen auf ein Beatmungsgerät zu verzichten, sollte im Familienkreis eine lebensbedrohende Erkrankung auftreten und als Folge von weniger schützenden Massnahmen gleichzeitig zu viele Patienten ein solches Beatmungsgerät benötigen.

        Dir und allen hier weiterhin alles Gute, bleibt gesund und verliert nicht das Interesse an einer Diskussion über unser Hobby, bzw für manche sogar ihre Profession.

        Rolf, Dein Foto habe ich unter dem Link leider noch nicht gefunden, obwohl ich alles durchgeklickt hatte. Vielleicht war ich dabei zu schnell, ich versuche es später nochmals.

      • @joe
        Prof. Streeck hatte ich selbst Dir als Informationsquelle genannt. Wenn Du schon das Interview als Referenz anführst, dann solltest Du aber auch alle seine Aussagen berücksichtigen. Beispielsweise auch diese, dass er die momentanen Massnahmen nicht sofort zurückfahren würde (bei ca 8:30 – 9:00 Minuten). Ebenso hält er das schwedische Modell für „gewagt“, weil man nicht weiss, zu welchen Infektionszahlen dies in der Bevölkerung führen wird. Praktisch nirgends auf der Welt, ausser Schweden, will man dieses „Lebendexperiment“ an der eigenen Bevölkerung durchführen. Länder wie GB und NL haben es wieder eingestellt.

        Letztendlich plädiert Streeck dafür, Massnahmen mehr wissensbasiert als bisher zu treffen. Er sagt aber auch aus, dass genau dieses Wissen über das Virus momentan gar nicht ausreichend vorhanden ist und man gerade erst dabei ist, dieses zu erarbeiten. Andere Wissenschaftler, wie Prof. Drosten oder Kekulé, fordern das schon lange und kommen ua aufgrund der nicht ausreichenden Wissensbasis über das Virus zum gleichen Ergebnis, nämlich dass man momentan die Massnahmen noch nicht zurückfahren und in den nächsten 2-3 Wochen abwarten soll, ob die Massnahmen tatsächlich zu einer massiven Reduzierung der Fallzahlen führt. Stand heute kann man Hoffung haben, dass dem so sein wird.

        Ich sehe bei keinem dieser Wissenschaftler eine Unterstützung dafür, JETZT, die Beschränkungen aufzuheben, so wie Du es forderst.

      • @joe
        Im „Canon-Strang“ hattest Du ua Schweden als Beispiel für den „freien anderen“ Weg im Vergleich zu der deutschen oder Schweizer Lösung angeführt, wie man angeblich Risikogruppen schützen kann und trotzdem die Wirtschaft nicht in einen Winterschlaf führen muss. Nun beginnt aber in Schweden genau das, was viele befürchtet haben. Das Virus ist auf diese Weise nicht von den Risikogruppen abhaltbar, er dringt nämlich gerade auch in erste schwedisches Altenheime ein und wird dort leider zu hohen Infektions- und Todeszahlen führen. Bezogen auf die Grösse der Bevölkerung hat Schweden jetzt schon mehr Tote als Deutschland und das, obwohl in Schweden die Verbreitung des Virus später als in Deutschland begonnen hatte. Die schwedische Welle der Infektionen und Todesfälle läuft der deutschen und erst recht der Schweizer Pandemiewelle hinterher.
        https://www.welt.de/vermischtes/article206982129/Coronavirus-Schweden-beunruhigt-Hunderte-in-Altenheimen-infiziert.html

      • Thomas,
        vergleichen wir doch mal Schweden und die Schweiz, Einwohnerzahl der Länder sehr gut vergleichbar, Schweden (Stand 2 April 18:00 / Aftonbladet )weniger Infizierte und weniger Tote die mit (nicht durch) Corona gestorben sind und das ganz ohne „Maßnahmen“
        Rein nach Einwohnerzahl gesehen sind die Zahlen von China im Vergleich zu Italien ja dann ein Fliegensch….
        Es gibt auch Statistiken über Krankenhauskeime, das heißt man wird mit einen Beinbruch eingeliefert und stirbt an einer Lungenentzündung. Hier sind zB Italien und Spanien ganz vorne mit an in der EU, sollte einiges über die hygienischen Bedingungen aussagen. Die Zahlen waren in etwa, Holland +200 und Italien +10.000 Personen die jährlich NUR an Krankenhauskeimen sterben.
        Ach und bevor wieder kommt, Leichtsinn und Co. (bezogen auf meine Einstellung) mein Bruder wäre vor knapp 10 Jahren an einer Influenza gestorben und das mit Ende 40 und ohne Vorerkrankungen und bis heute darf er Medikamente zu sich nehmen. Aber es war eben NUR eine Grippe wo ansonsten kein Hahn über die Todesopfer einer solchen Epidemie kräht.

      • Mirko,
        wir können gerne die Zahlen aus Schweden mit denen aus der Schweiz vergleichen, wenn man berücksichtigt, dass in der Schweiz die Pandemie einige Wochen früher begann und zwar aufgrund der Nähe des Tessins zum italienischen Corona-Hotspot in Norditalien und dass im Tessin zunächst überhaupt keine Massnahmen getroffen wurden, auch nicht in Altenheimen. Durch den täglichen Grenzgängerverkehr der Italiener in die Schweiz wurden vermutlich wochenlang täglich Infektionen ins Tessin eingeschleppt und zunächst nicht bemerkt. Eine solche Situation gab es bis heute in Schweden nicht. Schweden ist zudem ein dünnbesiedelter Flächenstaat, die Schweiz ist genau das Gegenteil, was eine schnelle Verbreitung auch begünstigt. Aber warten wir mal ca noch vier Wochen ab, wie es dann in Schweden aussieht. Ich wünsche es den Schweden ganz und gar nicht, befürchte aber, dass man aufgrund der verschwendeten Zeit zur Ergreifung von Schutzmassnahmen mindestens die Zustände haben wird, wie wir sie momentan in der Schweiz haben.

        In Schweden bekommt man so langsam auch Angst vor der eigenen Courage und die Regierung bereitet die Bevölkerung schon mal auf „tausende von Toten“ vor:
        https://www.welt.de/politik/ausland/article207021889/Corona-in-Schweden-Ministerpraesident-rechnet-mit-Tausenden-Toten.html
        Schweden wird wie alle anderen Länder nicht darum herum kommen, massive Kontaktbeschränkungen einzuführen. Die Realität wird die Schweden einholen und genau das hat schon begonnen.

      • Thomas,
        mein erster Beitrag ist leider etwas weiter unten gelandet….
        Nochmal zum Schutz „älterer Menschen“, Schwiegervater wurde im Februar 80 ! Schwiegermutter ist 78 und beide rüstig, nun zur Problematik!
        Um Sie zu schützen machen wir die Einkäufe, sie gehen gerne in die Bibliothek nun geschlossen, sie gehen gern ins Theater nun geschlossen, sie wollten eigentlich (wie jedes Jahr) ins Hotel in den bayrischen Wald (geschlossen) Schwiegervater machte gerne mal Ausflüge mit Jugendfreunden in die Berge (momentan untersagt) ….Thomas fragt doch mal meine Schwiegereltern ( Risikogruppe) was Sie so vom neu angeordneten Sozialleben so halten 😉 (kennen das ja noch von früher)… nicht alle Alten leben im Altenheim und würden gerne ihre sozialen Kontakte weiterführen

      • @Mirko
        Was kennen deine Schwiegereltern denn von früher, was mit der jetzigen Situation vergleichbar wäre? Wenn Du dich auf den Krieg beziehst, an seinem Ende waren sie 4 und 6 Jahre alt. Ich bezweifle, dass sie die Ausmaße damals erkannt haben.
        Meine Eltern (selbst Kriegsgeneration) sperren sich wie fast alle ihrer Nachbarn (Rentnerviertel) freiwillig ein, sind normalerweise auch sehr aktiv.
        Wenn Du noch niemanden kennst, kannst Du uns gerne im DE/BE/NL Grenzgebiet besuchen kommen. 1 Kollege Intensivstation, 2 sitzen gerade bestätigt zu Hause und 2 weitere haben die Mutter bzw. Großmutter verloren.
        Auch wenn das nichts über die Gesamtsituation aussagt (kenne im privaten Umfeld auch noch niemanden), hat es gereicht, um für Panik zu sorgen. Dementsprechend verhalten sich die Leute auch (Misstrauen, gegenseitiges Beobachten, Aggression, …). Nach Lockerung der Beschränkungen fragt hier niemand mehr, ganz im Gegenteil.
        Was das Richtige ist, kann wahrscheinlich niemand sagen, deswegen handeln von Ausnahmen mal abgesehen ja auch alle Länder gleich. Sie stellen das Leben über die Wirtschaft, was ich angesichts unserer Geschichte für einen Fortschritt halte. Ob das richtig war, wird man erst hinterher sehen. Eine Pleite kann man überleben, den Tod wohl eher nicht.

      • Fleischwolf,
        natürlich ist es hart wenn ein Todesfall im näheren Umfeld eintrifft aber Jahr für Jahr betrifft es Menschen wo die Influenza ihnen den Rest gibt, sollen wir jetzt bei jeder Grippewelle zu Hause bleiben nur weil eben eine kleine Risikogruppe geschützt werden muss oder ist es da egal ?
        Im Februar waren die Arztpraxen voll mit Husteten und Schniefenden Personen (mich eingeschlossen) ja wird wohl die Grippe sein, getestet wurde gar nichts und Corona befand sich da noch in China, kam scheinbar erst Anfang März mit dem Flugzeug nach Europa. In meinen Augen war Corona bzw. Covid19 schon längst da aber nun kann man uns wenigstens im Stundentakt darüber voll Texten, komisch nur von Fujifilm hört man nichts in den Medien obwohl diese wohl ein Mittel haben welches bei Covid19 Patienten in China gut angeschlagen haben soll (mit Ausnahme bei schweren Fällen)
        Die Ausgangsbeschränkungen haben natürlich auch Vorteile, keine Eltern mehr die ihre Spatzen mit dem Auto zur Schule fahren müssen (entspanntes fahren gerade in München) und entspanntes Einkaufen (keiner fährt einen mehr mit dem Einkaufswagen in die Hacke an der Kasse)
        Ach ja (auch wenn ich mich wiederhole) mein Bruder wäre beinahe gestorben, Auslöser INFLUENZA!!!

      • Mirko,
        Man kann an vielen Sachen sterben, das lässt sich nicht immer vermeiden (auch mit bester medizinischer Versorgung). In diesem Fall geht es aber darum Zeit zu gewinnen, um das auszugleichen/ nachzuholen, was man vorher vernachlässigt hat. Es fehlt doch jetzt schon an Personal und einfachstem Material. Das Problem ist ja nicht die Durchseuchung, sondern die Kapazitäten.
        Ich kann natürlich auch eure Argumente verstehen. Ein Vorteil wäre natürlich, dass ein paar hundert Tausend tote Rentner und Vorerkrankte die Kassen ganz schön entlasten würden. So klein ist diese Minderheit nämlich gar nicht. Vielleicht würde es auch mehr Wohnraum geben. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
        Wie bereits gesagt, keiner von uns hat Ahnung, was der richtige Weg ist und niemand hier muss Entscheidungen treffen und sich später dafür verantworten. Da ist es immer leicht, eine Meinung zu haben.

    • ..hm, stimmt. Vor allem mag ich seine trocken echten Ansagen, oft jenseits aller Kleingeistigerei. Vielleicht geht es im durch den Wetterumschwung nur nicht so gut, wäre noch das Leichtere. Dem hin und her grade, mal -3 dann wieder +20. Drück die Daumen das ihm der ganze Technikmist nur einfach mal wieder zu banal wurde. 🍀

    • Hallo Thomas,

      danke für die Nachfrage. Ich habe zwar mitgelesen, aber ich hatte ehrlich gesagt keine Lust zu schreiben. Erstens waren es nicht gerade meine Themen, und zweitens war tolles Fotowetter die letzten 2 Wochen, das habe ich gleich zur Stärkung des Immunsystems ausgenutzt.

      • Danke für Deine Antwort Rolf! Ich freue mich, dass meine Befürchtung unbegründet war und dass es Dir gut geht! Eigentlich hast Du recht, man sollte viel öfter hinaus gehen und fotografieren als sich immer wieder mit der Fototechnik zu beschäftigen. Ersteres ist bei mir in den letzten Wochen tatsächlich zu kurz gekommen.

        Pass auf Dich auf und bleib gesund!

    • Thomas,
      wann begann denn die Pandemie genau, da wo man mit dem „Testen“ anfing ? Corona positiv bedeutet nicht gleich Covid 19 da uns Corona Viren schon immer begleitet haben. Zum Test selber, laut einiger Virologen/Ärzten kann man diese Test auch in die Tonne hauen da diese auch Corona positiv sein können aber eben nicht Covid19 bedeuten und eine Fehlerquote bis 50% aufweisen, selber hatte ich im Februar hohes Fieber und einen (selbst für mich) abscheulichen Husten wurde ja nicht einmal auf Influenza getestet 👍 Und solange sich nicht einmal Virologen einig sind über die Maßnahmen der Politik (sind auch nur Menschen und keine Götter) sehe ich die Lage auch ein wenig übertrieben an ( aber nicht den wirtschaftlichen Schaden)
      Zum Thema Schweden, da lese ich doch lieber die Presse meiner „alten“ Wahlheimat bevor ich mir „ Die Welt“ antue, in Deutschland werden ja auch gerne die Zahlen von der amerikanischen Universität John Hopkins genannt und nicht vom Robert Koch Institut…wo die Zahlen ja auch ziemlich weit auseinander lagen/ liege.
      Sorry gerade in Italien/ Spanien wurde das Gesundheitssystem kaputt gespart ( auch in Deutschland) und jetzt stellt sich der deutsche Gesundheitsminister wie ein Retter da, plötzlich (nach langen Sparen) schmeißt der deutsche Haushalt nur noch so mit Milliarden um sich….sorry sehe es wie @ Joe
      Ich finde es gut das EU Kapazitäten im klinischen Bereich genutzt werden um Patienten zB aus Italien zu retten, den politischen Teil sehe ich vollends überzogen an….und ja würde ich noch in Stockholm leben säße ich jetzt an so einem Freitag im Restaurant und nicht wie ein Affe mit Semmel und Kaffe im Auto (bin ja noch berufstätig)
      Google doch mal nach Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi und seinen öffentlichen Brief den er an Frau Merkel geschickt hat, vermutlich wird er keine fachlichen Antworten von ihr erhalten!
      Abgeleitet kann man es auch so sehen, durch falsche Einschätzung ( durch den Virus Mensch) wurde der Traditionskonzern ThyssenKrupp fast in die Pleite getrieben, ein überleben des einst großen Riesen sicherte ihn vorläufig eine Impfung ( Verkauf) seiner goldenen Perle…der Aufzugssparte, genauso sehe ich es gerade in der Politik. Der Schaden den die Politik in Kauf nimmt wird größer sein den Covid19 überhaupt angerichtet hat . Zumal laut einigen Virologen der SAR Virus ( Corona) wesentlich „extremer“ war….naja vielleicht sind WIR bald so weich gespült das wir auch bei „Schnupfen“ schon eine Ausgangsbeschränkung verhängt bekommen….natürlich zum Wohle der Menschheit.
      In meiner Familie (verteilt quer durch Europa) keine „Corona Fälle“ und bei Bekannten auch nicht und deren Bekannte kennen auch keinen usw……stimmt ja werden ja nur die getestet die Symptome zeigen und nicht die welche es nicht einmal mitbekommen und daraus errechnen wir uns dann die „Horrorprognosen“
      Von daher Thomas wünsche ich allen Beste Gesundheit

      • Mirko,
        Menschen wie Professor Bhakdi werden im Moment aber ignoriert, weil das, was sie sachlich vortragen, nicht zum Horrorszenario passt. Viel bedenklicher finde ich jedoch, wie bereitwillig viele Mitmenschen sich der Einschränkung ihrer Grundrechte fügen…

      • Mirko,
        Wenn Du mir konkrete Fakten nennst, was am Welt-Bericht bezüglich den Zuständen und dem was in Schweden zu erwarten ist, falsch sein soll, dann lasse ich das Lesen von Welt-Artikeln auch gerne bleiben. Du kannst mir sicherlich mitteilen, ob Schwedens Ministerpräsident nun öffentlich von den vermutlich „tausenden Toten“ in Schweden gesprochen oder nicht? Das hatte er jedenfalls zuvor nicht und es zeigt, dass in Schweden ein Prozess des Umdenkens stattfindet. Solange ich keine anderen konkreten Anhaltspunkte habe, halte ich die Welt für eine seriöse Nachrichtenquelle und nehme an, dass ihr Zitat zutreffend ist. Zumal ich Dir auch andere Medien nennen kann, die ebenfalls in gleicher Weise über diese Aussage des schwedischen Ministerpräsidenten berichten.

        Aber danke für den Tipp zu Prof. Sucharit Bhakdi, dessen Schreiben kannte ich noch nicht. Ich habe mir das durchgelesen und auch einiges von dem, was über seinen Brief bereits diskutiert wird. Prof. Bhakdi schlägt eigentlich praktisch nichts Konkretes vor, das man AUFGRUND von tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen JETZT und HEUTE bereits an Massnahmen in der Bevölkerung umsetzen könnte. Er spricht wie andere Wissenschaftler auch schon, die nicht ausreichend vorhandene Datenlage zum Sars-CoV2 Virus an und der Unsicherheit über die Notwendigkeit der derzeit geltenden Massnahmen an. Man kann aber niemanden in Europa diese Unkenntniss über das Virus und seine Folgen vorwerfen, Sars-CoV2 ist als Infektion beim Menschen neu, zumindest bisher komplett unbekannt gewesen. Gleichzeitig versucht er selbst die Möglichkeit der Gefährlichkeit des Sars-CoV2 durch nicht wissenschaftlich belegte Kausalitäten klein zu reden, beispielsweise indem er die hohe Letalitätsrate in Zusammenhang mit Sars-CoV2 in Italien mit der angeblich hohen Luftverschmutzung in Italien in Verbindung bringt. Ja, das könnte eventuell sein, genau das, wie auch anderes von ihm ins Feld geführte, kann er aber wiederum NICHT BEWEISEN oder zumindest glaubhaft machen. Warum sollte dann die deutsche Bundesregierung dies tun, die für den Schutz der deutschen Bevölkerung verantwortlich ist? In den allermeisten Ländern werden die Massnahmen aufgrund des derzeit vorhandenen Wissens über das Virus und seinen Folgen getroffen. Die deutsche Bundesregierung wird dabei von namhaften Wissenschaftlern beraten, die ihr zu den nun geltenden Massnahmen geraten hatten und weiterhin raten. Diese und auch andere äussern sich auch öffentlich dazu und sind nicht nur einfach vorgeschoben. Ich habe bisher noch nichts gelesen, was die Entscheidungsgrundlagen dieser Wissenschaftler wissenschaftlich widerlegt hätte. Es sind immer nur Vermutungen, dass es auch anders sein könnte als auf der derzeitigen Wissensbasis angenommen oder derzeit sogar schon wissenschaftlich bewiesen ist. Kein verantwortungsbewusster Entscheidungsträger wird sich auf solche Vermutungen stützen, wenn ihm plausibel dargelegt wird, dass sich bei Vergleich mit anderen Ländern mit früher ausgelöster Pandemie als in Deutschland, wo sich das mögliche Horrorszenario der massiven Überlastung der Intensivbettkapazitäten bereits konkret eingestellt hat, auch in Deutschland selbst unter Berücksichtigung der hiesigen Kapazitäten dann zu ähnlichen Prognosen führen wird.

        Natürlich ist niemand davor geschützt, dass sich in Zukunft neue Informationen über das Virus und seine Gefährlichkeit ergeben, welche dann die Situation anders erscheinen lassen. Möglich ist aber auch, dass sich dann herausstellen könnte, dass die Letalität aufgrund des Virus in Deutschland sogar höher ist als bisher angenommen, weil es im Januar, spätestens im Februar schon in Deutschland im Umlauf war, Leute daran starben und niemand dies mit dem neuen Virus in Verbindung brachte. Ich hatte Anfang bis Mitte Februar auch Symptome, die im Nachhinein auch auf Sars-CoV2 deuten könnten. Momentan sind aber die Testkapazitäten zu knapp, als dass man bereit wäre mich oder andere ohne aktuelle Symptome nun auf Antikörper zu testen.

      • Nein Matthias, Prof. Bhakdi werden nicht ignoriert. Man setzt sich sogar ausführlich mit ihm auseinander, beispielsweise im ÖRR wie im BR.
        https://www.br.de/nachrichten/wissen/bhakdis-brief-an-die-kanzlerin-was-ist-dran-an-seinen-fragen,RutYDhd
        Das Problem bei Bhakdis Brief ist es, dass er vor allem Fragen stellt und nicht in der Lage ist etwas zu beweisen, was zu anderen Schlüssen führt, als sie die Bundesregierung beratende Wissenschaftler derzeit annehmen.

        Was die Einschränkung der Grundrechte betrifft, ja, da sollte man als Bürger immer sehr kritisch sein und sich fragen, ob dies gerechtfertigt ist. Das was momentan passiert ist aber parlamentarisch legitimiert und – zumindest soweit bisher Gerichte damit befasst waren – auch durch diese Gerichte bestätigt worden.

      • Servus Thomas,
        aktuell
        Schweden : Infizierte 6087 Tote 333
        Schweiz. : Infizierte 19606 Tote 591

        (Stand vom 3.4.2020 18:00)
        wobei die internationalen Zahlen von der John Hopkins Universität kommen (woher auch sonst) und die Zahlen von Schweden von den schwedischen Behörden stammen.

        PS: ich sage nicht das „Die Welt“ unseriös ist

      • Thomas,
        man ist sich eben nicht sicher. Parlamentarisch legitimiert heisst für mich aber:
        wir haben sowieso keine Ahnung und entscheiden erst mal so, wie alle anderen auch. Dann sind wir auf der sicheren Seite und niemand kann uns an den Karren fahren. Die Umfragewerte scheinen das ja auch zu bestätigen…

      • Mirko,
        wenn Du Dir auf der Seite der John Hopkins Uni noch die Zahlen des täglichen Zuwachs an Infektionen anschaust, dann wirst Du das bestätigt sehen, was ich geschrieben hatte. Bei Schweden steigen die Zahlen noch sehr deutlich von Tag zu Tag, in der Schweiz nehmen sie tendenziell eher ab. Daraus kann geschlossen werden, dass die Pandemie in der Schweiz schon länger „wütet“ (der maximale Peak vielleicht sogar bereits erreicht ist) als in Schweden und Schweden das Schlimmste erst noch bevorsteht. Auffallend ist auch, dass Schweden nur etwas mehr als 1/3 der Zahl an festgestellten Infektionen der Schweiz hat, aber mehr als 50% der Todesfälle aufweist. Das lässt auf eine deutlich geringere Zahl an durchgeführten Tests in Schweden schliessen, wodurch wie fast alle Zahlen in den einzelnen Ländern, diese Zahlen kaum miteinander vergleichbar sind.

        In der SZ habe ich heute dann noch gelesen, dass die schwedische Regierung mit der Opposition über eine Art Notstandsgesetz verhandeln will oder bereits verhandelt, das der Regierung deutlich mehr Rechte zur Ergreifung von Massnahmen verleihen soll, ua eine mögliche Verschärfung von Kontaktbeschränkungen und der Schliessung von Schulen, Restaurants, Geschäften etc. Das würde dann genau das bestätigen was ich gestern bereits schrieb, Schweden wird sehr wahrscheinlich demnächst keine anderen Regelungen haben wie wir auch. Dort war dann auch zu lesen, dass schwedische Ärzte bereits für die nächsten Tage befürchten, die Kapazität der Intensivbetten könnte nicht mehr ausreichen. Um genau das zu verhindern wird fast im gesamten Rest von Europa bereits seit zumindest zwei Wochen ein anderer Weg beschritten, als das bisher in Schweden der Fall war.

      • Matthias,
        „parlamentarisch legitimiert“ heisst für mich vor allem, dass die Regelungen rechtsstaatlich und nicht diktatorisch per „Ordre de Mufti“ entstanden ist. Aus meiner Sicht etwas ganz wichtiges für eine Demokratie.

        Natürlich hat man momentan keine absolute Gewissheit, weder über das Verhalten und die Auswirkungen des Virus, noch über die Wirksamkeit der momentanen Beschränkungen. Man entscheidet auf der Grundlage des derzeitigen Wissensstands und den Wahrscheinlichkeiten, wie sich die Situation weiter entwickelt. Natürlich wird dabei auch das „Worst Case“ Szenario berücksichtigt und die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dies bei milderen Massnahmen eintreffen könnte. Selbstverständlich fliessen dabei auch die Erfahrungen aus anderen Ländern mit ein, nämlich jene aus China, Spanien und Italien, die bereits vor zwei oder mehr Wochen gezeigt hatten, was passiert, wenn man zu spät effektive Massnahmen ergreift.

      • Matthias,
        viel schlimmer finde ich das Denuzieren was wohl wieder „modern“ wird (liest man ja immer mehr in der Zeitung) wie brave Bürger die Polizei rufen oder Fahrer eines PKW mit auswärtigen Kennzeichen beschimpfen ( dabei hatte der Fahrer lediglich ein Firmenfahrzeug)
        Hatte heute einen Post auf FB gelesen wo stand, „hatte 1989 über die Westdeutschen gestaunt wenn sie sagten mit UNS könne man so etwas nicht machen, heute kann ich darüber nur lachen“
        In München hielt eine kleine Gruppe wohl eine Geburtstagsfeier ab, sie malten einen Kreis auf den Gehweg in der Mitte lagen Blumen und dann markierten sie Punkte jeweils im Abstand von 1,5 Meter als Standfläche…wie auch immer ein besonnener Bürger rief die Polizei…von solchen Bürgern profitierte schon so manche Polizei in der Geschichte

      • Mirko,
        Anfang der Woche spielten hier in der Nähe 4 Geschwister im Alter von 5 bis 10 Jahren in ihrem Garten. Ein aufmerksamer Nachbar musste das der Polizei mitteilen, die verpflichtet ist, dem nachzugehen. Aus heiterem Himmel standen plötzlich die Uniformierten im Garten, beendeten das fröhliche Spiel und kontrollierten die Personalien. Das Ende vom Lied:
        draussen ist nicht mehr, nur noch in der Wohnung, denn man weiss ja nie….
        Und das war jetzt keine Schutzmassnahme. Eher genetisch bedingte Blockwartmentalität….

      • Thomas,
        im Angesicht der dunklen Bedrohung entscheidet man erst mal, ohne einen Wissensstand zu haben. Wenn Regierung und Opposition so atemberaubend schnell zueinander finden, kann man sich schon Gedanken machen. Und die fast emotionslos zur Schau gestellte Betroffenheit kaufe ich unseren Politprofis einfach nicht ab. Auch die Industrie hat sofort mit zahllosen Werbespots reagiert, die sich alle mit demselben Thema beschäftigen. Normalerweise ist die Werbewirtschaft nicht so schnell. Aber jetzt will jeder als Erster am Start sein.
        Warten wir also die ersten Untersuchungen ab, die auch wissenschaftlich standhalten…

      • Ich hätte da nochmal eine Frage an die Corona Experten,
        meine Firma hat „Gott sei Dank“ zum Schutz der Mitarbeiter „Kurzarbeit“ angeordnet, für mich persönlich heißt es vorläufig „ich darf Mittwoch zu Hause bleiben. Mo Di Do & Fr gehe ich ganz normal meiner Arbeit nach, ist der Mittwoch besonders ansteckend??? Scheinbar fragt da keiner nach Sinn/ Unsinn nach 🤔
        Ja und Schweden soll wohl seine Zahlen verfälscht haben, wäre ja auch ein Unding wenn es in der einigen EU einen Ausreißer gäbe 😉 da stände ja der Rest ziemlich blöde da 🤧

      • Mirko,
        Du solltest deinen Arbeitgeber mal fragen, warum er Kurzarbeit eingeführt hat. Ich bin mir sicher, er wird, wie alle anderen Arbeitgeber auch, dies vorgenommen haben, weil die Umsätze eingebrochen sind und nicht, um Mittwochs die Arbeitnehmer vor einer Infektion zu schützen. Die Kurzarbeitsregelung ergibt somit Sinn. Manche Mandanten von mir – und zwar nicht gerade kleine Klitschen sondern namhafte Unternehmen, sagten mir, ihre Umsätze sind von einer Woche zur nächsten fast auf Null gefallen. Kurzarbeit zum Schutz der wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen ist somit sehr sinnvoll und kann die Unternehmen und Arbeitsplätze zumindest für einige Wochen vor weiterem Schaden schützen. Aber das wusstest Du doch alles sicherlich 😉

      • Thomas,
        mir ist der Sinn der Kurzarbeit schon klar 😉 nur eben nicht wenn die Arbeit weiterhin da ist. Ich kann verstehen das durch die jetzige Situation zB neue Aufzugsanlagen weniger geordert werden und somit in den Werken die Produktion gedrosselt wird.
        Ich hingegen betreue „Bestandskunden“ und die Arbeit ist hier eben nicht weniger geworden also zählt Kurzarbeit solidarisch für alle.

  • Mich hält vom Kauf der fp nur die Sorge ab das dann 2021 die fp mit foveon präsentiert wird.

    Daher warte ich einfach ab und hoffe sie kommt noch. Wenn nicht hol ich mir dann eine liegen gebliebene fp für „kleines“ Geld.

    Ich denke da bin ich nicht der einzige, war schlecht durchdacht die kamera mit verschiedenen Sensoren zu vermarkten und wenn dann wenigstens zeitgleicher Release.

    • ich hatte mir auch überlegt die fp zu kaufen, aber sowohl die tests als vor allem auch der Preis haben mich abgeschreckt, dafür bekomme ich zwei Canon RP. Und bis alles dran ist, damit sie eine richtige Kamera wird, kostet sie so viel wie zwei Canon R! Damit ist Sigma nicht konkurrenzfähig. Die Kamera hätte für 1599.- auf den Markt kommen müssen – und zwar „ready to shoot* – dann wärs was geworden.

  • Ich habe mir jetzt den Artikel und die Kommentare komplett durchgelesen.

    Es haben viele – im Unterschied zu Canon und Sony – nicht verstanden, dass heutige Flaggenschiff-Smartphones nichts anderes als Kameras sind.
    Die Smartphones sind eine Kamerakonkurrenz zu den traditionellen Kameras!

    Alles andere, wie Multimedia-Player und Online-Funktionen, ist nur Beigabe.
    (Die Beigabe mit Billigkamera bekommt man schon für deutlich unter 200 Euro)

    Und als nichts anderes als eine Kamera habe ich mir das Galaxy S10 gekauft. Ich wollte einfach mal eine moderne Kamera besitzen. Und in der Tat bin ich in eine neue Welt eingetaucht. Man muss die Qualität und die Möglichkeiten gesehen haben, die dieses kleine Ding da bietet. Nichts da mit nur Match, wenn man hineinzoomt.

    Man muss das gesehen haben, was diese kleinen Dinger wirklich können. Es ist ja nicht nur die Kamera selbst, die Szenen mit hoher Dynamik mit natürlichen Farben aufnehmen können (ohne KI). Diese Geräte haben dazu auch noch ein exzellentes Bildbearbeitungsprogramm an Bord. Man muss das wirklich gesehen haben, in welch hoher Qualität die Bildbearbeitung auf dem Smartphone werkelt.
    Weißabgleich, Belichtung, Sättigung, Kontrast und so weiter – die Bildqualität bleibt top, ohne an anderen Reglern ausgleichen zu müssen, wie dies bei Lightroom der Fall ist.

    Klar gibt es auch Dinge, wo die Smartphone-Kamera schlechter sind (noch), wie etwa die Auflösung, wo es an herkömmliche System-Kameras mit 40 Mpx nicht heranreicht, die individuellen Einstellmöglichkeiten sind eingeschränkt, die zur Verfügung stehenden Zoom-Möglichkeiten sind eingeschränkt.

    Aber für Urlaubsfotografie, also Landschaft, Schlösser, Gärten, Sehenswürdigkeiten, Panorama, Nachtaufnahmen und Portraits hat man alles verfügbar. Und die Qualität ist bei den Flaggschiff-Smartphones mittlerweile sehr gut.

    Video ist man auch noch an Bord.

    Wenn man da meint, man könne mit Preisen von 1.500 Euro allein für die Kamera Neukunden gewinnen, samt der Zumutungen der Schlepperei, der hat einfach keine Ahnung davon, was Smartphones heute können.

    Die Realität fragt nicht danach, ob man sie ausblendet, egal wie sehr man sie zu verdrängen sucht. Sie holt einen immer ein und dann ist der Kater um so größer.

    • @Sabrina
      ich habe das S10, das ist gut, und wenn Dir das gut genug ist, ist es doch ok. Aber die Bilder des S10 mit zum Beispiel meiner 5d4 zu vergleichen, na dann haben wir andere Qualitätsmassstäbe. Ich werde mir auch die R5 kaufen – wenn sie das drin hat, was versprochen wurde und preislich nicht jenseits von 4000.-€ liegt!
      Selbst meine Kinder – die haben S10 und S7 – wollen, dass ich fotografiere, wenn’s wichtig ist!

    • Ich habe das Note 10. Gute Fotos um mal den Töchtern ein Bild zu schicken wo man gerade ist. Aber es kann meiner A7Rii bei weitem nicht das Wasser reichen, vor allem bei weniger Licht.

      Es ist bei vielen Sache des eigenen Anspruchs und die Art/Verwendung der Bilder. Deshalb die Unterschiedlichen Meinungen. Für die meisten, die früher eine Digicam gehabt hätten, reicht das Smartphone völlig aus. Die Dokumentieren einfach ihr Leben.

    • Uih, es gibt echt Leute, die das glauben, was Ihnen das Marketing der Kamera Hersteller vorgaukelt xD
      Wenn du mit den Handy Bildern zufrieden bist, ist das deine Sache, aber dann unterlasse es diese Unwahrheiten zu verbreiten.

      Eine Handykamera wird NIE, ich betone noch einmal NIE!!!, eine wirkliche Kamera ersetzen.
      Das geht auch gar nicht. Der Sensor in den Smartphones ist nur ein Bruchteil des Sensors in Kameras. Gleiches gilt für die Linsen. Richtige Objektive sind nicht umsonst so groß und haben eine Menge Glas im Inneren.
      Das, was Smartphones leisten, leistet nur die Software. Ein geübtes Auge erkennt Bilder aus Smartphones sofort, weil die Software nicht so arbeitet, dass es realistisch aussieht.
      Die Software übertreibt meistens eher. So sieht man auf Instagram immer mehr Bilder mit extremem HDR oder Bokeh. Das ist nicht realistisch.

      Die Megapixel Zahlen werden immer höher, wie beim Galaxy S20. Da sind es 108 Mp und es wird mit einem super Zoom geworben. Das einzige, was bei diesem Zoom passiert, ist, dass die Software in das Bild zoomt. Der Ausschnitt, den man dann sieht, hat nur noch ein paar Megapixel. Viel Spaß beim Anschauen, wenn man es ausdruckt.

      Dann dieses künstliche Bokeh. Ich kann es schon nicht mehr sehen. Alles ist unscharf, nur das Motiv selbst ist perfekt scharf. Das sieht so künstlich aus, aber viele finden es anscheinend toll.
      Richtiges Arbeiten mit den Schärfebereichen geht anders, aber das würde viele Smartphone Nutzer überfordern.

      „Es haben viele – im Unterschied zu Canon und Sony – nicht verstanden, dass heutige Flaggenschiff-Smartphones nichts anderes als Kameras sind.“

      Nope, sind sie nicht. Smartphones sind Alleskönner und können alles ein bisschen, aber nichts perfekt. Das hast du leider noch nicht verstanden.

      „Nichts da mit nur Match, wenn man hineinzoomt.“

      Doch, denn wie ich erklärt habe, zoom der digitale Zoom nur in das Bild hinein. Einen mechanischen Zoom gibt es nicht. Das ist so, wie wenn ich aus meinem 24MP Bild aus meiner Kamera einen Ausschnitt verwende.

      “ Es ist ja nicht nur die Kamera selbst, die Szenen mit hoher Dynamik mit natürlichen Farben aufnehmen können (ohne KI). “

      Aha, dann schau dir mal RAW Fotos aus Smartphones an, wenn es möglich ist. Dann siehtst du, was die Kamera ohne Software wirklich leistet. Du wirst erschrecken. leider bieten viele Hersteller gar nicht die Möglichkeit bei ihren Smartphones in RAW aufzunehmen, denn sie wissen schon warum es besser ist es nicht anzubieten.

      „Diese Geräte haben dazu auch noch ein exzellentes Bildbearbeitungsprogramm an Bord. Man muss das wirklich gesehen haben, in welch hoher Qualität die Bildbearbeitung auf dem Smartphone werkelt.
      Weißabgleich, Belichtung, Sättigung, Kontrast und so weiter “

      Uih wow, das sind ungefähr 5% von dem, was ich mit einem richtigen Bearbeitungsprogramm am PC machen kann.

      Wahnsinn, so viel Unwissenheit habe ich selten gesehen und so viel Unwahrheiten habe ich selten auf einem Haufen gelesen.

      Wenn jemand meint, dass die Smartphones ein super Kameraersatz sind, dann soll er das denken und soll Spaß damit haben. Aber dann sollen diese Leute bitte nicht so einen Quatsch von sich geben, weil sie keine Ahnung vom Fotografieren haben.

      • Im ersten Satz soll es heißen: ….das Marketing der Smartphone Hersteller.

        So ein kleines Textfeld und im Nachhinein kann man nicht editieren :-/

      • @ Tom

        Zitat:
        „Eine Handykamera wird NIE, ich betone noch einmal NIE!!!, eine wirkliche Kamera ersetzen.“

        Genau !
        Deswegen kauft ja auch kaum noch jemand „wirkliche Kameras“.

        Wer ist denn eigentlich der Adressat Ihrer Weisheiten?

      • Sagen Sie mal Tom, was machen Sie hier eigentlich? Was veranlasst Sie, dies zu schreiben?
        Vor allem zeigen Sie mit dem Geschriebenen, dass Sie überhaupt nicht wissen, wovon Sie reden. Beispiel RAW. Niemals können Sie so perfekt arbeiten, wie die Kamerasoftware. Außer natürlich bei „wirklichen Kameras“, bei denen die Kameratechnik und Software mittlerweile mindestens 7 Jahre technologisch im Rückstand ist.

        Ich weiß, was DLRs und DSLMs können. Ich habe den Müll zu Hause und mir das gründlich angeschaut, was mit den Herstellereigenen RAW-Konvertern Canon Digital Professional, Nikon Capture NX-D oder Lightroom zu erreichen ist. Sony hat ja noch nicht mal einen. Da läuft das über Capture One.

        Es interessiert doch niemanden, was man so alles Tolles mit einer „wirklichen Kamera“ und am PC machen kann. Meinen Sie, die Smartphone-Fotografen wissen das nicht? In welcher Welt leben Sie?

        Was meinen Sie denn, wieviel Zeit jemand für Bildbearbeitung hat, der 40 Stunden pro Woche + Arbeitsweg einer Berufstätigkeit außerhalb der Fotografie nachgeht? Und was meinen Sie wohl, warum professionelle Fotografen Kameras bevorzugen, die verwendbare JPGs ausspucken? Weil die ach so viel Zeit für RAW-Bearbeitung haben?

        Interessant ist einzig, was man selbst erreichen will und welches Werkzeug das bringt. Und wenn es moderne Smartphonekameras bringen, dann gibt es keinen Grund, sich bei AMAZON oder anderen VERSAND-Händlern eine große Kamera zu kaufen.

        Sie werden halt damit leben müssen, dass es viele dumme Menschen gibt, die die Entscheidung nach dem eigenen Bedarf treffen und Sie gewiss nicht um Erlaubnis bitten.

        Meine nächste Kamera wird vermutlich ein Huawei P40 Pro+ sein.

      • @ Sabrina

        „Genau !
        Deswegen kauft ja auch kaum noch jemand „wirkliche Kameras“.“

        Falsch. Die Leute, die sich nicht Fotografie auseinandersetzen wollen, kaufen keine Kameras mehr. Die, die bloß auf einen Knopf drücken möchten, nutzen das Smartphone.

        „Wer ist denn eigentlich der Adressat Ihrer Weisheiten?“

        Einfach mal googlen. Es gibt etliche Berichte oder Videos dazu.
        Übrigens bin ich Fotograf, aber gut, Sie werden da sicherlich mehr Ahnung vom Fotografieren haben (Achtung Ironie).

        „Sagen Sie mal Tom, was machen Sie hier eigentlich? Was veranlasst Sie, dies zu schreiben?“

        Das frage ich mich bei Ihren Kommentaren. Sie haben keine Ahnung, aber stellen ein Smartphone als das Nonplusultra hin, was es nicht ist. Jeder, der sich mit Fotografie auskennt, wird das bestätigen. Ich frage Sie, was Sie dazu veranlasst zu schreiben, dass Kameras überflüssig sind? Nur weil das für Sie gilt, gilt das nicht allgemein.

        „Beispiel RAW. Niemals können Sie so perfekt arbeiten, wie die Kamerasoftware.“

        Autsch! Was soll man da eigentlich noch sagen. Natürlich nicht. RAWs sind die Rohdateien, aber die zeigen, was eine Kamera (oder in Ihrem Fall ein Smartphone) leisten kann.
        Wenn Sie die RAWs eines Smartphones sehen würden, würden Sie erschrecken und dann würden Sie sehen, was die Software alles übernimmt.

        „Ich weiß, was DLRs und DSLMs können. Ich habe den Müll zu Hause und mir das gründlich angeschaut, was mit den Herstellereigenen RAW-Konvertern Canon Digital Professional, Nikon Capture NX-D oder Lightroom zu erreichen ist. Sony hat ja noch nicht mal einen. Da läuft das über Capture One. “

        Ohje, hören Sie lieber auf. Je mehr Sätze Sie schreiben, desto mehr Unwahrheiten verbreiten Sie. Sie haben sich mit all dem anscheinend gar nicht richtig auseinandergesetzt.
        Wozu RAW Konverter? Es gibt etliche Programme, u.A. auch Lightroom, die direkt mit allen Kamera RAWs arbeiten. Da ist es absolut egal, ob ein Hersteller einen Konverter anbietet oder nicht.

        „Es interessiert doch niemanden, was man so alles Tolles mit einer „wirklichen Kamera“ und am PC machen kann. Meinen Sie, die Smartphone-Fotografen wissen das nicht? In welcher Welt leben Sie?“

        Also jetzt weiß ich nicht, was Sie eigentlich wollen. Jetzt kann man mit wirklichen Kameras doch Tolles machen? Ich dachte die Smartphones sind besser? Entscheiden Sie sich mal.

        „Und was meinen Sie wohl, warum professionelle Fotografen Kameras bevorzugen, die verwendbare JPGs ausspucken? Weil die ach so viel Zeit für RAW-Bearbeitung haben?“

        Und weiter geht es. Sie machen sich auch die Welt so, dass es für Sie passt, oder? Die einzigen professionellen Fotografen, die vielleicht JPEGs bevorzugen, sind Sportfotografen und Paparazzi (weil die ihre Bilder sofort übermittlen um ihr Bild vor allen anderen einzureichen) und vielleicht noch Wildlife Fotografen. Ich kenne keinen People-, Landschafts-, Architektur-, Hochzeits-… Fotografen, der JPEGs bevorzugt.

        „Interessant ist einzig, was man selbst erreichen will und welches Werkzeug das bringt. Und wenn es moderne Smartphonekameras bringen, dann gibt es keinen Grund, sich bei AMAZON oder anderen VERSAND-Händlern eine große Kamera zu kaufen.“

        Das trifft auf Sie zu und wenn Sie damit zufrieden sind, ist das ihr Ding. Das macht aber Smartphones nicht zu einem Kameraersatz, wie Sie anfangs geschrieben haben.

        An Ihren Kommentaren erkennt man, dass Sie mit der eigentlichen Fotografie nie zurecht kamen. Sie haben sich damit nie richtig auseinandergesetzt und jetzt sind sie mit Ihrem Smartphone glücklich, weil Sie nur auf einen Knopf drücken müssen. Das ist auch Ihr Recht, aber das gibt Ihnen nicht das Recht Unwahrheiten zu verbreiten.

    • zeig mir auch nur ein ordentliches nachtfoto mit deinem smartphonedingens. einen ordentlichen schärfeverlauf. warum sich keiner mehr kameras kauft? weil 90% der smartphonefotografen einfach keine ahnung haben. toms beispiel mit den 108mp… ich musste so lachen weil ich genau so ein gespräch mit ner hausmuddi letzten sommer hatte. wenn natürlich das technische grundverständnis fehlt um zu verstehen warum man bei einem digitalen zoom keine 108mp mehr hat, kann man sich auch den mund fusslig reden.
      du hast ja recht das ein smartphone in vielen situationen mithalten kann solange es um die darstellung auf nem handy oder tablet geht, was ja heutzutage eh relevanter ist. desto trotz wird auch ein 108mp smartphone nicht an meine 24mp apsc rankommen.

      • …: das Problem ist aber, dass sich kaum noch einer dafür interessiert, ob sie technisch an APS-C heran kommen. Wenn man eben keine Ahnung hat, stellt sich diese Frage doch gar nicht. Der ordentliche Schärfeverlauf ist bereits geregelt, auch optisch, und das mit den Nachtaufnahmen demnächst. Und das aus freier Hand.

    • @Sabrina: Genau so sind meine Erfahrungen . Einfach unglaublich, diese Dinger. Und mit ein, zwei speziellen Apps für Langzeitbelichtungen oder kompletter manueller Bedienung und die Post geht ab. Und das schreibt einer, der LEICA mag.

  • Sigma sollte sich nicht zu sehr verzetteln ! Vielleicht wäre es auch mal gut eine vernüftige eigene DSLM auf den Markt zu bringen! Ich nutze eine a6400 und bin mit meinen Sigmas voll zufrieden! Lg an alle !

  • Es ist wie im richtigen Leben. Der Markt wird von einem Virus heimgesucht. Dieser nennt sich nicht Corona, sondern Smartphone. Was diese Dinger inzwischen zu Leisten im Stande sind ist mehr als eine Fussnote wert. Und für die meisten User reicht diese Qualität. Da muss man als Amateur kein kiloschweres Gerödel mehr mit sich rumschleppen müssen. Auch der Konsum von Bildern hat sich geändert. Sie wollen schnell im Format 10×15 oder 13×18 in die Welt gepostet und nicht mehr in ein Album geklebt werden. Oma und Opa erfreuen sich derzeit in der Quarantäne an Bildern ihrer Enkelkinder. Ob die Hersteller solcher Systeme noch lange überleben werden, bleibt abzuwarten. Die stellen sich doch selbst mit ihren abverlangten Preise ins Abseits. Nein, diese Ära wird zu Ende gehen. Und dieses Coronavirus wirkt noch katalytisch dazu. Man kann es bedauern, aber sie machen auch nichts dagegen.

    • Otto-Normalverbraucher hatte früher Billigkameras, das hat mit der Digitalisierung zunächst zu einem riesen Verkaufsboom geführt, der durch das SP mehr und mehr zurückgedrängt wurde, da diese nun nahezu gleichgute Bilder – wenn nicht bessere Bilder noch einfacher herstellen können und inzwischen auch sehr gut filmen. Die obere Mittelklasse und Topklasse war allerdings noch nie so gross wie heute und ist auch von dem Schrumpfen (noch) nicht betroffen. Das Problem das ich sehe ist, dass sich nun alle aktuellen Hersteller in diesem Markt drängen und erfolgreich sein wollen und das wird nicht gelingen, daher denke ich, dass es eine Bereinigung geben wird, die wegen Corona etwas beschleunigt werden könnte.

    • Die Ära wird nicht zu Ende gehen. Wenn, dann schrumpft der Markt ziemlich. Leute, die professionell arbeiten möchten, werde nie ein Smartphone nutzen. DSLRs gibt es auch noch, obwohl „Experten“ vor ein paar Jahren meinten, dass die Sparte komplett wegfallen wird.

      Ich würde nie mit so einem flachen, dämlichen Smartphone, das mir das komplette Denken abnimmt, fotografieren. Wo das Smartphone 1000€ kostet und nach 2 Jahren kann man es entsorgen, weil der Akku oder sonst was den Geist aufgibt. Ich hatte einmal ein S7, also ein etwas teureres Smartphone. Nach einem Jahr war der Akku hinüber und wurde auf Garantie getauscht. Nach einem weiteren Jahr war der Akku wieder hinüber. Das Fotografieren war damit und ist mit heutigen Smartphones einfach grausam. Man kann kaum etwas selbst einstellen. Ich kann keine Belichtungszeit einstellen, keine Blende. Ich kann nur zwischen Brennweiten wählen und kann die ISO hochschrauben. Fokussieren geht mit einem Kreis, den ich beliebig verschieben kann. Möchte ich auf etwas Kleineres fokussieren, ist das ein ziemliches Gefummel, bis es mit dem Finger endlich mal klappt. Zoomen ist auch einfach grausam und Bilder, in die man hineingezoomt hat, braucht man nicht einmal in 10×15 ausdrucken.

      Wer Bilder nur für Instagram braucht, wird mit dem Handy glücklicher. Ich brauche Knöpfe, einen Griff, eine tolle Bedienung und die Möglichkeit alles in bester Qualität zu fotografieren. Ich hänge mir auch immer wieder gerne Bilder an die Wand, drücke sie größer für Kunden aus oder klebe sie immer noch in ein Fotoalbum. Bilder auf dem Handy gehen einfach in der Masse unter und geraten in Vergessenheit. Fotoalben nehme ich heute immer noch und blätter sie durch. Ebenso schaue ich auch immer wieder gerne Bilder an der Wand an und freue mich, dass es von mir gemacht wurde.

      • @ Tom: “ dann schrumpft der Markt ziemlich“ Genau da aber könnte das Problem in der Zukunft liegen. Und ob Profis den Bock fett machen können, steht auch noch in den Sternen. Dann werden Nikon, Canon und Co. nur noch Preise verlangen können, wie es heute Leica bereits tut. Das Profis diese Gerätschaften benötigen steht außer Frage. Aber es dürften nur sehr wenige „Profikameras“ unter den Amateuren verbreitet sein. Eher die abgespeckten Versionen, die es ja noch zu „normalen“ Preisen zu erstehen gibt. Jede 500€ teuere konventionelle Kamera ist einem 1000€ SP haushoch überlegen. Die Frage ist nur, ob dies die Masse ebenso sieht und überhaupt interessiert. Auch der Konsum von Fotos hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Vielleicht nicht unbedingt zum Vorteil, aber das ist unsere Sichtweise. Für andere dagegen schon. Leider kann heute ein modernes SP 80% der Aufnahmebedingungen locker bewerkstelligen. Was noch fehlt ist eine ordentliche Low-Light-Performance und der Telebereich. HUAWEI hat aber auch hier die Grenzen bereits nach vorne verschoben. Es ist nur eine Frage der Zeit bis man ganz normal Nachtaufnahmen aus freier Hand machen kann, wofür man früher 20 Sekunden oder länger belichtet hat. Und das mit einer Dynamik, einer natürlicher Schärfe, Rauscharm bis frei, bewerkstelligen kann. Natürlich ist das für mich, der seit genau 50 Jahren Fotografiert in gewisser Weise ein Graus, aber die Entwicklung geht weiter. Es ist schön, das wir die alten Handwerkstechniken noch beherrschen und unsere Freude auch genau daraus ziehen. Und ja, es ist wirklich schön, seine selbst gemachten Fotos an der Wand zu sehen. Ich nur gespannt, wie die konventionelle Fotoindustrie auf diese Herausforderung reagiert. Derzeit erkenne ich aber keinen richtigen Plan bei denen. Nur hohe Preise dürfte zu wenig sein und mit der kleinsten VF-Kamera zu werben, die wenn sie Gebrauchsfähig sein soll noch unhandlicher ist als ein Smartphone, da braucht man erst gar nicht ins Rennen damit zu gehen. Die Sigma-Kamera wird in spätestens zwei Jahren wieder vom Markt genommen werden. Und Apple und Co. werden aber schon wieder nebenbei 200 Millionen Kameras unter die Leute gebracht haben.

      • ….fangen wir doch mal ganz unten an:
        warum fotografieren Menschen überhaupt und was fotografieren sie? Da wird bestimmt jeder seinen eigenen Ansatz haben. Sabrina hat eigentlich viele Argumente für das SP geliefert. Da muss man auch gar nicht versuchen, Gegenargumente anzuführen. Für viele Menschen ist es das immer-dabei-Kommunikationsmittel, welches auf einfache Art alles liefert, was man braucht. Und das in einer erstaunlichen Qualität. Da hilft es auch nicht, den viel strapazierten Begriff „Profi“ immer wieder ins Feld zu führen. Es gibt zur Zeit zwar jede Menge Leute, die versuchen, mit der Fotografie Geld zu verdienen, aber Profis sehe ich kaum noch. Und Bilder, die heute mit einer Kamera gemacht werden, gehen genauso in der Masse unter wie die Handyfotos…

      • @ Charlie

        „Dann werden Nikon, Canon und Co. nur noch Preise verlangen können, wie es heute Leica bereits tut. “

        Das ist absoluter Schwachsinn. Leica ist eine Luxusmarke. Sie verlangen diese Preise, weil sie sich bewusst auf den Liebhaber Markt konzentriert haben, weil sie in Deutschland produzieren und weil sie hohe Qualität abliefern. Die Preise haben nichts damit zu tun, dass der Kamera Markt kleiner wird.

        Ein gutes Beispiel wäre eher Pentax. Früher eine bekannte und große Kamera Marke, heute eher nur noch ein kleiner Hersteller. Vor gefühlt 5-8 Jahren haben „Experten“ bereits gesagt, dass Pentax pleite gehen würde. Oh Wunder, es gibt sie immer noch. Warum? Weil Ricoh sich nicht nur auf den Kamera Markt konzentriert. Ricoh schleift die Marke einfach mit, die großen Umsätze holen sie woanders ein. So könnte es in Zukunft auch bei den anderen Herstellern sein bzw. im Prinzip ist es da auch so. Canon hat etliche weitere Geschäftsfelder, Sony auch, Panasonic auch und Olympus auch. Nur bei Nikon könnte es etwas enger werden. Die großen Hersteller werden in Zukunft vielleicht einfach nicht mehr die Masse an Kameras anbieten, sondern nur noch die Profigeräte.

        Andere Denkweise: Stell dir mal vor, die Kamerahersteller würde die Software der Handys in die Kameras implementieren. Dann würde alles wieder anders aussehen. Deine Schwarzmalerei bzgl. der Verdrängung von Kameras durch Handys, ist aber absolut an den Haaren herbeigezogen. Smartphones haben bisher nur die kleinen Digicams verdrängt, denn das ist die Qualität, die Smartphones liefern können.

        „Auch der Konsum von Fotos hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Vielleicht nicht unbedingt zum Vorteil, aber das ist unsere Sichtweise. Für andere dagegen schon. “

        Ja, der Großteil lebt nur noch bei Instagram. Aber abwarten, auch das wird irgendwann langweilig. Nicht umsonst erleben die Sofortbildkameras wie Instax einen Boom. Warum? Weil die Leute die Bilder sofort haben. Sie können sie in Alben kleben, an den Kühlschrank hängen oder sonstwo hinhängen. Und warum machen sie das? Weil sie die Bilder dann immer wieder sehen und sich daran erinnern. Auf dem Handy blätter man nach Monaten vielleicht die Bilder durch, um sie mal wieder zu löschen. Das war es dann.

        „Es ist nur eine Frage der Zeit bis man ganz normal Nachtaufnahmen aus freier Hand machen kann, wofür man früher 20 Sekunden oder länger belichtet hat. Und das mit einer Dynamik, einer natürlicher Schärfe, Rauscharm bis frei, bewerkstelligen kann. “

        Wie soll ein derart kleiner Sensor einen guten Dynamikumfang erreichen? Rein Physikalisch ist das nicht möglich. Mit dem Bokeh könnten sie es noch hinbekommen, dass es natürlicher wirkt, aber die Bilder aus den Smartphones sehen ja jetzt schon absolut künstlich aus. Wenn die Software noch mehr reinpfuscht, hat das bad nichts mehr mit Fotografieren, sondern eher mit Kunst zu tun. Denn dann „malt“ die Software das Bild so, wie sie denkt, aber nicht wie es war.

        Also wie gesagt: Ich bin der Meinung, dass der Markt entweder etwas schrumpfen wird, oder die Kamerahersteller implementieren die KI in neue Kameras, die speziell für die Smartphone Zielgruppe sind, und dadurch sind dann wirklich gute Bilder mit nur einem Knopfdruck möglich, die weitaus bessere Qualität liefern können, als ein Smartphone.

        Für mich ist ein Smartphone ein Alleskönner, der nichts perfekt kann.
        Man könnte auf den Smartphones auch Powerpoint, Excel, Word etc. nutzen, aber wer macht das? Die Bedienung etc. ist am PC einfach deutlich angenehmer.
        Man könnte auf dem Smartphone Filme und Serien schauen, aber auch das macht der Großteil nicht – ok, der Großteil der Millennials vielleicht.
        Viele da draußen lassen sich aber eben von Influenzern und Marketing absolut verar*****.
        Bestes Beispiel hierzu ist das Galaxy S20, das in der TV Werbung mit einem gigantischen Zoom beworben wird. Jeder, der sich auskennt, kann nur müde lächeln. Ich habe aber schon etliche Leute gehört, die das atemberaubend fanden.

        Ein lustiges Video dazu gibt es übrigens bei Youtube auch von Alexibexi (ich mag seine Art, weil er kein Blatt vor den Mund nimmt :D): Ab Minute 4:03
        https://youtu.be/3A_zV851OPo?t=243

      • In dem Video, das ich von Alexibexi gepostet habe, wird genau das, was ich ewig lange und ausführlich erklärt habe in ein paar Minuten erklärt und er fasst es perfekt zusammen, wozu Smartphones geeignet sind 😉

        Vermutlcih wollen das aber all die, die meinen Smartphones würden Kameras verdrängen, nicht hören, wie schon von mir hier auch nicht.

  • @Mirko, Fleischwolf
    Da ich gestern und heute 3 Beiträge und geschrieben habe, die beim Abschicken zu einer „Forbidden“ Seite geführt haben und auch durch Rückwärtsschalten des Browsers dann nicht mehr vorhanden waren, habe ich nun genug davon und werde momentan hier nicht weiter schreiben. Sorry, aber so vergeht mir die Lust mich zu engagieren und zu schreiben.

    • Thomas,
      kann ich verstehen da ich diese Fehlermeldung auch schon mehrmals hatte und wenn ich zB mit dem IPhone die Seite besuche sehe ich unter fast jeden Kommentar „Werbung“ und ist somit total unübersichtlich geworden speziell wenn man antworten möchte.

    • Thomas,

      ich bewundere dein Engagement in dieser Sache, und ich hätte jeden Satz und jedes Argument von dir unterschreiben können. Aber mir persönlich wäre es ehrlich gesagt zu blöde, mich mit Ignoranten und Leuten, die das Virus immer noch verharmlosen und sich von den Massnahmen beeinträchtigt fühlen, überhaupt weiter zu unterhalten. Gegen mangelnde Empathie und kognitive Resistenz ist leider immer noch kein Kraut gewachsen. Vielleicht ist bei diesen Leuten das Virus einfach noch zu weit weg, damit sie dessen Gefährlichkeit überhaupt erkennen zu können. Man kann natürlich einfach die Augen davor schliessen, was in der Lombardei und anderen Corona-Hotspots momentan passiert und die italienische Schlamperei im Gesundheitswesen als hauptsächlichen Grund für dieses Schlamassel benennen. Die Bayern, die diese Region verhöhnen, werden dann wieder die ersten sein, die den Gardasee einnehmen, wenn diese Sache ausgestanden ist ( Gell, Mirko und Alfred).

      Vielleicht sollten Leute wie Mirko, Alfred, joe und Matthias sich mal mehr mit Politik als mit Fotografie beschäftigen und in Berlin Einsitz nehmen, um die deutsche Nation auf den Pfad der Tugend zurückzuführen und ihre ultimativen „Weitsichten“ einzubringen.

      Aber eine Bitte hätte ich noch: Haltet euch möglichst weit fern von der Schweiz, da können wir solches Gedankengut nicht brauchen.

      • the return of Rolf Carl.
        Das Thema Berlin hat sich bei mir Ende WW II erledigt.
        Aber zum Thema Schweiz habe ich noch 2 Fragen:
        ab welchem Jahr waren Frauen bei Euch wahlberechtigt und welches Gedankengut steckte dahinter?

      • Matthias,
        vermutlich ist Rolf nur gefrustet da er momentan nicht zu seinen geliebten EDEKA nach Deutschland kommt

      • Fleischwolf,
        die Frage habe ich immer an Rolf Carl gestellt. Natürlich ist mir der Zeitpunkt bekannt. Mich interessiert nur, welche Begründung Rolf dazu liefert. Denke mal, er bewegt sich da auf sehr dünnem Eis. Ganz gleich, was er schreibt…

      • Matthias,
        Der Link von mir war nicht ernst gemeint. Ich denke aber, dass die Schweizer trotz des verspäteten Wahlrechts über einen gesunden Menschenverstand verfügen und richtige Entscheidungen treffen können.
        Genauso wie wir Deutschen tolerant sein können, obwohl wir Homosexuelle bis in die 90er verfolgt haben oder empathisch, obwohl wir zig Millionen Menschen industriell umgebracht haben.
        Wie du schon sagst: ganz gleich, was er schreibt… du wirst es dir schon so drehen, wie du es brauchst.

      • Fleischwolf,
        es wird nur interessant sein, mit wem er sich anlegt. Mit den Frauen oder den schweizer Honoratioren. Aber lassen wir das. Ich erwarte sowieso keine Antwort…

    • Danke für Euer Verständnis und danke Dir Rolf, für Deine anerkennende Worte.

      Nur noch eines hier von mir zum Thema. Mein Anliegen ist es, durch Argumente und Verdeutlichen der Zustände in den Spitälern und den einzelnen Ländern sowie dessen, was an Pandemieverlauf erwartet werden kann, Verständnis für die Beschränkungen zu erzeugen. Ich glaube nicht, dass sich Mirko, Alfred, Matthias oder joe nicht an derzeitigen Bestimmungen halten. Sie haben halt Zweifel, ob das alles so sein muss und wie lange dies noch einem zugemutet werden darf? Zweifel aufgrund eines Vergleichs mit Influenza ist naheliegend und wenn man sich nicht näher damit beschäftigt hat, ist der Unterschied auch nicht ohne weiteres erkennbar. Es ist beispielsweise nicht erkennbar, dass die 25´000 Influenzatote aus dem Jahr 2018 auf Basis von ca nur 1´500 tatsächlich nachgewiesenen Influenzatoten aufgrund der Übersterblichkeit „hochgerechnet“ und geschätzt wurden. Diese 1´500 Tote aufgrund von Covid-19 wird man in Deutschland sehr bald haben und zwar innerhalb von etwas mehr als 4 Wochen und nicht wie bei Influenza innerhalb einer Grippesaison von etwas mehr als 6 Monaten. Alleine dieser Unterschied macht deutlich, wie komprimierter Sars-CoV-2 die Gesundheitssysteme der einzelnen Länder beansprucht und überbeanspruchen kann.

      Das Thema ist zu ernst, als dass man darüber in Streit geraten sollte. Gerade als Schweizer, dessen eigenes politisches System ganz stark auf Konsens in der gesamten Gesellschaft und Parteienlandschaft beruht, sollte man auch hier für Verständnis und Konsens bemüht sein.

      Ich hoffe, dieser Post kommt durch!

      • @Thomas Müller

        Ja, Du hast es wirklich verstanden! Es geht mir – und ich denke den anderen zitierten auch – darum, dass man einmal darüber nachdenken sollte, ob es nicht auch anders ginge und welche Konsequenzen, diese Art der Herangehensweise hat. Wir sind ja keine Dummbeutel die nicht auf zwei zählen können und schon gar nicht der Virologe Prof. Dr. Streeck, der sehr sachlich hinterfragt und auch bejaht, dass es wesentlich bessere Möglichkeiten gegeben hätte als totaler Shutdown. Rolf will das nicht sehen, und er kann es auch nicht, da er ursprünglich aus einem sehr engen Gebirgstal kommt, da ist der Horizont nicht so weit.

      • Thomas,
        genau so sieht es aus, ich halte mich an die aufgelegten Regeln. Ansonsten kann man sagen gibt es zwei Gruppen A) die Befürworter B) die Zweifler
        China und (Nord) Italien haben zwei Gemeinsamkeiten nämlich eine hohe Luftverschmutzung und die Bevölkerung dort ist stark vorbelastet, Italien gehört diesbezüglich leider zu den Spitzenreiter Europas.
        Ansonsten ist auch noch die Influenza in Deutschland unterwegs, bisher knapp 182.000 infizierte Personen und 377 bestätigte Todesfälle und wenn sich jetzt einer auch noch zusätzlich mit Sars-Cov-2 infiziert und dadurch ablebt an was ist er dann gestorben, an Influenza oder Sars-Cov-2 ???
        Deswegen sagen auch einige Experten es ist falsch von „Corona Toten“ zu sprechen da die meisten nicht durch sondern mit Corona gestorben sind.
        Hoffen wir mal das es bald vorbei ist ….

      • Mirko,
        die von Dir genannten Zahlen des RKI zur Influenza wurden ab der 40. KW 2019 bis jetzt gezählt. Die der Corona-Fälle sind gegen Mitte-Ende Februar 2020 erst in nennenswertem Umfang aufgetreten. Das alleine macht schon den entscheidenden Unterschied aus. Ganz zu schweigen von der – wie es sich immer mehr zeigt – viel höheren Infektionsgefahr aufgrund der Eigenschaften des Virus. Du kannst noch so viel zur Grippe schreiben, diese entscheidenden Unterschiede, die Sars-CoV-2 für das Gesundheitssystem so gefährlich machen – bekommst Du nicht wegdiskutiert.

        Selbst diese „einige Experten“, meiner Kenntnis nach nur Prof Hockert und Bhakdi, der eine, ein Unternehmensberater der pharmazeutischen Industrie, der andere ein im Ruhestand befindlicher Prof, beide wohl ohne nähere aktuelle Kenntnisse über das Virus aus eigener beruflicher Tätigkeit und dem klinischen Bild von Covid19, behaupten meiner Kenntnis nach nicht, dass DIE MEISTEN nicht wegen sondern mit Sars-CoV-2 gestorben seien. Sie kritisieren lediglich, dass dies in den Statistiken nicht unterschieden wird. Das können die beiden auch nicht, denn keiner von den beiden wird eine Leichenschau von auch nur einem der Toten durchgeführt haben. Ich bezweifle auch, dass die beiden in nennenswerten Umfang in Patientenakten Einblick haben. Hinzu kommt dann auch, dass die Gesundheitsämter mit ihren Statistiken, damit auch das RKI und die Regierungen in Deutschland und in anderen Ländern sehr wohl berücksichtigen und immer wieder angeben, dass oftmals Vorerkrankungen bei den Toten bestanden und die Kombination aus solchen Vorerkrankungen zusammen mit einer Sars-CoV-2 Infektion besonders gefährlich sind. Allerdings ist eine Vorerkrankung bei weitem nicht zwingend erforderlich, um an Covid-19 zu sterben. Genau das was Du und die beiden selbsternannten Sars-CoV-2 Experten aus dem Kreis der Wissenschaftler kritisieren, ist in den Zahlen berücksichtigt und sogar einer DER Günde, weshalb es solche Beschränkungen gibt. Nämlich um ua die Risikogruppe potentieller Betroffener zu schützen, die bereits eine Vorerkrankung haben.

        Was die Luftverschmutzung angeht, ja in einigen Gebieten in denen es viele Tote gibt ist die Luftverschmutzung hoch. Allerdings gilt dies bei weitem nicht in den gesamten Gebieten, sondern immer nur für einige Städte in diesen Gebieten, wie beispielsweise der Lombardei. Trotzdem sterben auch viele Personen in Dörfern der Lombardei. Ebenso ist die Zahl der Toten in Wuhan viel höher, als dem ebenfalls von starker Luftverschmutzung betroffenen Bejing in China. Genau das lässt sehr stark daran zweifeln, dass tatsächlich eine entscheidende alleinige Kausalität zwischen der Luftverschmutzung und der Schwere des Verlaufs der Pandemie besteht. Wieso sind dann auch Männer von Covid-19 stärker betroffen als Frauen? Wieso ist in Frankreich die Region Grand-Est so stark betroffen? Wieso existiert auf den Balearen, die nun sicherlich keine hohe Luftverschmutzung durch die Industrie hat, mit die höchste Rate an Covid-19-Intensivpatienten? Möglicherweise spielt ja auch die Vorschädigung der Lunge durch Rauchen eine viel höhere Rolle und es ist nicht so einfach zu argumentieren, dass das was in Norditalien passiert bei uns nicht möglich sei, weil wir nicht so hohe Luftverschmutzungen haben. Im Tessin haben wir übrigens auch keine hohe Luftverschmutzung, trotzdem existieren dort hohe Fallzahlen und viele Intensivpatienten. In sehr stark gebeutelten Kalifornien existieren mit die schärfsten Gesetze dieser Welt zur Vermeidung einer Luftverschmutzung, trotzdem wird gerade auch Kalifornien sehr stark von Sars-CoV-2 gebeutelt.

        Die von diesen beiden Experten genannten einfachen Erklärungsversuche, mehr sind sie wirklich nicht, sind eher beschämend für ihre Prof-Titel als dass sie hilfreich sind. Denn es ist selbst für Laien sehr einfach diese Erklärungsversuche zusammen zu schiessen. Eine Vorschädigung der Lunge durch Luftverschmutzung kann das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 erhöhen. Die weltweiten Zahlen zeigen aber, eine geringere Luftverschmutzung ist aber bei weitem kein Grund dafür davon auszugehen, dass ein schwerer Verlauf der Pandemie nicht stattfinden wird.

  • Dienstleistung und nicht Kameras verkaufen

    ich habe gerade eine Weiterbildung hinter mir, wo der Trainer (Einführung der Industrie 4.0 ) eingehend erklärt hat.
    Am Beispiel Uber kann man es gut verdeutlichen. Uber verkauft die Mobilität und tritt als Dienstleister auf.
    In der Robotik verkauft Kuka Schweisspunkte und keine Roboter mehr.
    Es geht hier nicht um die noch stärkere Automatisierung im Herstellungsprozess mit mehr Automationsseinsatz oder mehr smarten und vernetzten Anlagen.

    Wie würde eine „Industrie 4.0“ Lösung in der Photokamera Branche aussehen?
    Wäre das eine Chance für die Hersteller?

    Da die Photobranche an einer Sackgasse angekommen ist, ist das Photographieren „neu-Denken“ angebracht.

    Die Kamerahersteller hatten schon die Smartphone-Entwicklung unterschätzt.
    Jetzt sind sie drauf und drann auch noch die Industrie 4.0 Entwicklung zu verschlafen in dem sie auf die uralten Konzepte noch setzen.
    Technik liefern fertig.

    Aber so einfach ist das nicht mehr.

    Die Hersteller könnten Lösungen liefern und nicht nur ein Gerät.

    Hier würde ich vorschlagen, dass man sich auf die Bedürfnisse der Kunden konzentriert und nicht auf die Wünsche der Nostalgiker.

    Was wünschen sich die verschiedenen Kunden? (Profi, Semiprofi, Hobbyfotograf und Schnappschuss Fotograf)
    Wie kann man das Realisieren?

    • Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn Du erklärt hättest, wie Industrie 4.0 in der Fotobranche deiner Meinung nach aussehen müsste. Habe, ehrlich gesagt, nur Bahnhof verstanden.

    • Vor einigen Tagen las ich, das die junge Generation auf schnellere Kommunikation setzt. Also auch im Austausch von Fotos. Das wirkt natürlich sehr Oberflächlich, aber ist nun mal so. Genau das bedienen die Smartphones. Apple, GOOGLE oder HUAWEI sind bereits Jahre voraus. Wenn gewisse technische Dinge auch noch gelöst werden dann Gnade Gott der etablierten Branche. Egal wer.

      • Man setzt schon seit Jahren auf schnellere Kommunikation. Das fing mit dem Internet (PC) an und SPs haben es noch einmal drastisch beschleunigt. Es bestreitet auch niemand, das sie tief bei den Systemkameras wildern. Solange aber diese „gewissen technischen Dinge“ nicht gelöst sind und es Menschen gibt, die bewusst fotografieren statt knipsen wollen, werden auch klassische Kameras weiter existieren. Letztendlich werden beide nur eine Zwischenlösung sein, deswegen interessiert mich Nihats Meinung zu Industrie 4.0 ja auch so. Von der Gnade Gottes sollte sich aber niemand abhängig machen, der hat jetzt schon verloren.

      • Und was ist das Resultat dieser schnellen Kommunikation? Eine riesige Flut and Infos und Eindrücken, die keiner mehr verarbeitet bzw. die eigentlich niemanden interessieren. Deswegen schaut diese Generation Bilder gar nicht mehr genau an und bei Artikel, Berichten etc. werden meist nur Überschriften gelesen. Bei Instagram wischen sie die Bilder einfach durch, ohne das sie sich die Bilder genauer anschauen. Dann noch schnell ein oberflächliches „Like“ dagelassen, weil das ja eh alle machen. Und weiter zum nächsten Post.

        Das ist leider eine sehr oberflächliche Generation, aber was soll man machen.
        Ich werde es auch in Zukunft so handhaben, wie ich es schon immer gemacht habe.
        Sich herausfordern, sich Zeit nehmen, überlegt rangehen und sich dann über das Ergebnis freuen. Selbst wenn man Stunden unterwegs ist und man hat nur ein tolles Bild dabei, ist das besser, als wenn man in 30 Minuten 20 Bilder knipst, die man dann nie mehr anschaut.
        Das wird die jüngere Generation vermutlich nicht verstehen und dabei bin ich selbst noch gar nicht so alt.

      • Ja, die Kommunikation wird In der Tat immer schneller. Ich glaube, dass viele von uns – unabhängig vom Alter – mittlerweile von dieser oberflächlichen Art der Kommunikation überfordert sind bzw. die Nase voll haben. Das gilt sowohl im Privaten wie auch im Berufsalltag. Da werden dutzende Mails hin und hergeschrieben statt einfach mal kurz den Hörer in die Hand zu nehmen. Das ist oft oberflächliche Kommunikation ohne Qualität, die insbesondere im Berufsalltag selten zur schnellen Lösungsfindung beiträgt. Warum soll ich meinen Freunden jeden Tag dutzende belanglose Apps schicken? Ein gutes Gespräch bei Bier oder Wein oder am Telefon hat eine ganz andere Qualität. In gleicher Weise sehe ich das Thema bei der Fotografie. Nikon, Canon, Fuji und Co haben schon verloren, wenn sie versuchen den grossen digitalen Trends und Anbieter wie Apple, Huawei, Instagram und Facebook hinterherzulaufen. Das macht keinen Sinn. Dieser Kampf ist verloren. Sie sollten vielmehr Wert auf ein nachhaltiges und hochwertiges Produkt- und Fotografieerlebnis legen ohne das Thema Digitalisierung zu ignorieren. Für mich ist die klassische Fotografie ein Nischenmarkt, in dem sich einige Profis und immer noch viele Amateure tummeln. Die Kunden sind schon lange nicht mehr die Knipser, die zuhause eine Kamera im Schrank hatten, um Familienfotos zu machen. Dieses Massensegement hat sich längst in Richtung Handy verabschiedet und diese Kunden wird man auch nicht mehr zurückholen. Es macht keinen Sinn die Grossen der IT-Branche einholen zu wollen. Schaut man sich z.B. Fuji an, dann funktioniert doch z.B. Das Thema Retrodesign, klassische Filmsimulationen und Sofortdruck in einem Nischenmarkt sehr gut. Leica hat es ebenfalls geschafft sich in einem kleinen Premiumsegment zu profilieren. Und für ambitionierte Amateure und Liebhaber der Fotografie wird es sicherlich auch zukünftig neue Produkte und Dienstleistungen geben. Ich glaube nicht, dass der Markt tot ist. Lediglich das Massensegment ist weggebrochen und hier wird es eine Konsolidierung geben müssen.

      • @Markus B

        Sehe ich auch so. Aber trotzdem ist mir ausgefallen, dass dies besonders auf Jüngere zutrifft. Klar, auch Ältere verhalten sich so, aber die Jüngeren sind ja so aufgewachsen.

        Meins ist es nicht und wird es auch nie werden. Es ist eh schon alles so schnelllebig und stressig.

      • Also schnellere Kommunikation ist nicht der wesentliche Bestandteil von Industrie 4.0 für die Fotoindustrie. Sie soll Lösungen anbieten? Aber das tut sie doch, zumindest Canon, bietet diverse Sensoren für bestimmte Überwachungstätigkeiten an, Personen, Stadien, Produktionsprozesse usw., sowie Speichermöglichkeit und Sicherung von Daten und Kamerasysteme für automatisiertes Filmen und Fotografieren, des Weiteren arbeiten sie an Geräten zur Optimierung von virtuel reality. Sony ist einer der Hauptlieferanten von Sensoren für Smartphones und für andere Kamera Hersteller. Das Kamerageschäft ist bei beiden nur ein Geschäftszweig von vielen und nicht der Grösste.
        Ich will als Fotograf übrigens immer noch selber bestimmen wie ich fotografiere und wie ich das Bild danach bearbeite. Wenn man das nicht mehr will oder kann, kaufe ich mir Software die mir automatisch den Himmel austauscht (bin gespannt wann automatischer Personenaustausch möglich wird) oder man kauft ein Smartphone.

      • Wir sind die Oma-Opa Generation. Meine bessere Hälfte hatte nie etwas mit meinem digitalen „Zeugs“ zu tun. Vor zwei Jahren hat sie unter Protest ihr erstes Smartphone bekommen.

        Mittlerweile musste ein neues besseres her weil ihr die Kommunikation wichtig ist. Gerade in Virus Zeiten ist schnelles Teilen ein MUSS. Mal eben ein ihr wichtiges Thema googeln, eine Bestellung machen usw. sind für sie zum Standard geworden.

        Schade finde ich das Sigma die Kamera Idee „fp“ nicht konsequenter umgesetzt hat. Modulare Bauweise könnte es vielen Kunden recht machen. Wechselbare Sucher und Displays hat Sigma vernachlässigt! Es fehlen damit die für den Kunden wichtigen Komfort Merkmale.

  • >Photographieren neu Denken<
    einige meinten ja, ich sei der Lösung schuldig, die hinter dem Begriff Industrie 4.0 für die Photbranche stecken könnte.

    Ein Vorschlag von mir wäre:
    Das Photographieren von der Kamera und dem Equipment lösen und ein Abo-Modell wählen.
    Sigma geht z.B. mit Adobe eine Vereinbarung ein und bietet einen Abo-Bundle für Adobe LR + x und die dazugehörende Kamera Equipment + Webspace für Bilder + LTE, 5G, Wifi, GPS Modul an.

    Man zahlt also monatlich einen Betrag X an Adobe od. Sigma und bekommt für die Laufzeit das Equipment + Software + Tutorial/Handbuch etc. gestellt, kann alles bzw. eine Auswahl von der Kamera bzw. Smartphone App auf seinen Webspace hochladen lassen.

    Vorteil Hersteller:
    Er kann sich auf hochwertige modulare Kameras konzentrieren die er leicht updaten kann, schont dabei Ressourcen
    Vorteil Kunde: Sein Equipment veraltet nicht, er investiert nicht in sinnlos in Technik die in 5jahren kaum noch was Wert ist. Er leiht sich einfach das aus was er gerade benötigt.

    ist nur mal so ein Planbeispiel zum Thema – Photographieren neu denken.
    Wenn die Kamerahersteller weiter schlafen, übernimmt das ein Startup od. eine Investorgruppe und setzt sich clever wie zB. Uber zwischen Kunden und Produzenten/Hersteller.

  • Es gibt kaum L Mount Objektive, da wundert man sich das man keinen Marktanteil hat. Es gibt keine Immerdrauf mit großem Brennweitenbereich und keine Teleobjektive, weder von Sigma noch von Panasonic oder Leica. Auf der Lmount Website ist noch nicht ein einziges Objektiv angepriesen, ich wart schon vergebens auf Zoom und Teleobjektive.

  • Objektive mit L-Mount sind m.E. nur schwer zu finden…
    Ich will keine schwere Ausrüstung schleppen und trotzdem brauchbare Fotos machen (v.a. auf Reisen). Deshalb habe ich mir eine LEICA CL mit dem einen oder anderen LEICA-Objektiv zugelegt.
    Ich hätte mir längst das eine oder andere SIGMA-Objektiv dazu gekauft. Es gibt bei SIGMA aber so gut wie keine Tele-Zooms für APS-C (= DC-Objektive). Und der Sigma Anschluss-Konverter MC-21 funktioniert nicht an der CL, weil LEICA keine „Fremd“-Konverter akzeptiert.