Objektive

Umfrage: Festbrennweite oder Zoomobjektiv?

Beide haben ihre Vorzüge, doch welche Art von Objektiv nutzt ihr am Ende des Tages häufiger: Festbrennweite oder Zoomobjektiv?

Umfragewoche und Black Week bald zu Ende

Nicht nur die Black Week 2022 neigt so ganz langsam dem Ende entgegen (einige Deals enden heute um Mitternacht), auch in unserer diesjährigen Umfragewoche sind wir inzwischen beim sechsten von insgesamt sieben Themen angekommen. Hier nochmal die Übersicht der bisherigen Umfragen:

Zoomobjektiv oder Festbrennweite?

Bei der heutigen Umfrage möchte ich nochmal einen Vorschlag aus der Community aufgreifen, nämlich den von Alfred Proksch. Es geht um die Frage, ob ihr häufiger mit Zoomobjektiven oder mit Festbrennweiten fotografiert.

Natürlich lässt sich die jeweilige Nutzungsdauer nur grob schätzen, deshalb bin ich mal in 10er-Schritten vorgegangen, so sollten wir einen akzeptablen Überblick erhalten. Smartphones sollen bei dieser Umfrage nicht berücksichtigt werden:

Wie häufig fotografiert ihr mit Festbrennweiten, wie häufig mit Zoomobjektiven?

Zoomobjektive bieten eine größere Flexibilität, Festbrennweiten oft die höhere Lichtstärke, die bessere Bildqualität und/oder den niedrigeren Preis. Es gibt also gute Argumente für beide Arten von Objektiven. Hinterlasst gerne einen Kommentar, wie eure Verteilung ungefähr aussieht – und warum.

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Alfred Proksch

Kinder = Smartphone, Grillen, Kaffee Tisch = Smartphone, Familienfeiern = Zoom, Events = Zoom, – Urlaub, Sachaufnahmen, Landschaft, Straßenfotografie = Festbrennweiten.

Ergänzend erwähnt mit unterschiedlichen Sensorformaten um deren Vorteile zu den jeweiligen Motiv Situationen nutzen.

J.Friedrich

🤣👍 hast wohl, ausser SP, nix übrig für die, Zitat A.Proksch, “buckelige Verwandschaft”.– da reicht’s schon wenn die Sonntags zu Kaffee u Kuchen erscheinen und auch noch zum Grillen bleiben … 👍🤣 Das gefällt mir! (Geht mir – mit selbstgemachter u fremdunterstützter Riesenverwandschaft – manchmal ähnlich ;-)) Sehr schön!

Alfred Proksch

Sag es nicht weiter!

Rawbert

Gerade beim Kinder fotografieren nervt das SP, da ich bei suboptimalen Licht fast immer Bewegungsunschärfe mit drin habe. War damals für mich ein Grund, mich wieder mit richtigen Kameras zu beschäftigen.

joe

Ich freue mich über besuche meiner Verwandtschaft und besuche auch diese gerne. Sind halt nette Leute – so wie ich!!!

Rolf Carl

Makrofotografie = Festbrennweite, Waldfotografie = Festbrennweite, Rest (Landschaft, Tiere) = Zoom.

Rolf Carl

Habe übrigens 20% Festbrennweite, 80% Zoom gestimmt. Sollte es etwa treffen.

joe

Rolf – Makro geht auch – zumindest bei Canon – mit Zoom, da die Nahdistanzen bei den RF-Objektiven extrem gering sind. 100-500 bei 500mm 1,10m. Und somit muss man gerade bei schreckhaften Insekten nicht so nahe ran. Die Makros mit dem RF 100Mkaro werden auch nicht besser, man kann aber natürlich im Bedarfsfall näher ran und hat dann eine bessere Vergrößerung.

Rolf Carl

joe, Libellen fotografiere ich häufig auch mit dem Telezoom, ist dann halt nicht 1:1. Bei anderen Motiven brauche ich aber oft den maximalen Massstab, deshalb sind bei mir Makros unverzichtbar.

Mirko

besitze genau noch ein Zoom

Trainspotter_TGB

besitze genau noch ein Objektiv (Sony E 16-55 F2.8 G) und ich kauf’ auch nix mehr. Hab’ fertig! 👍 😀

K.W.

Ja, dem stimme ich zu.

Peter T.

Ein Dilemma. Ein weiß, dass die Ergebnisse mit Festbrennweiten meist besser sind als mit Zooms. Trotzdem mache ich 90 % meiner Bilder mit Zooms, aus Bequemlichkeit. Ich muss raus aus meiner Komfortzone!

Carsten Klatt

Die Zeiten, in denen Zooms schlechter als Festbrennweiten waren, sind vorbei! Da muss man sich mal frei im Kopf machen. Natürlich gibt es schlechte Zooms, genauso wie es schlechte Festbrennweiten gibt. Bei den Zooms hat es aber in den letzten Jahren eine wahnsinnige Entwicklung gegeben.

J.Friedrich

Stimmt, aber die Entwicklung ist auch nicht an Festbrennweiten vorbei gegangen ;-). Da hab ich einige im neuesten RF Portfolio wo ich dies immer noch sehe/vergleichen kann. Trotz eben auch genialer, neuester Zooms aus RF. Hinzu kommt, dass die “steigende Pixeldichte” bei vielen Kameras auch nach immer mehr/besser verlangt und schlussendlich die interne Software “korrigiert ohne Ende” … Und dann bleibt immer noch die Anfangsöffnung die eine bis drei Blenden schneller ist, plus Bokehmöglichkeiten. Der Abstand hat sich sicher verkleinert, dies ist klar und faktisch, eliminiert hat er sich keineswegs.

J.Friedrich

Bei mir 70/30 Fest zu Zoom – oder anders: wenn möglich/sinnvoll u planbar immer feinstes “Fest” für nicht planbar, gerne dann den sehr guten “2.8er Trio-Rest” …

Rawbert

Ich hab genauso abgestimmt.

J.Friedrich

👍😉 Wir sind und bleiben eine aussterbende Minderheit – elitär halt 🤣

Christof Abt

Ja, die Festbrennweiten sind immer noch besser, aber wo sieht man diesen Qualitätsunterschied?

J.Friedrich

Also, wenn sich dein Hauptmotiv stets mittig (oder im erweiterten Zentrum) arrangiert wiederfindet, dann siehst Du im Regelfall keinen Unterschied, da gebe ich Dir recht. Punkt.

Versuch Dir mal folgende (gaaanz unwahrscheinliche) Situation vorzustellen: sagen wir 28mm FF Weitwinkel, Nonne in Kathedrale, willst bisserl mit 4.0 Freistellen, fokussierst Nonne und hälst Fokuspunkt, die Nonne soll aber unten rechts in die Ecke, Rest Kathedrale. Festbrennweite 1.7 28mm abgeblendet 2 Blenden auf 4.0 und 90% Schärfeleistung in Ecke/Rand, Zoom Offenblende 4.0 ggf. 70% Schärfeleistung bei bereits schwächerem Ausgangswert – also ich sehe das, “der Nonne fehlt’s an knackiger Schärfe”. Gilt aber für Beispiele mit Mönchen genauso 😉

Olli

Stimme ich 100 Prozent zu! Qualitätsmäßig hat es einen Riesensprung gegeben. Früher ne Menge Festbrennweiten für meine Fujis genutzt. Heute habe ich fast ausschließlich das Tamron 17-70/2.8 drauf und bin happy. Mein 80er-Macro ist inzwischen meine letzte und einzige Festbrennweite.

Markus B.

Ja, stimmt. Aber es gibt keine Zooms, die durchgehend mehr als Blende F2.0 bieten (z.B. Canon RF 28-70). Insofern haben Festbrennweiten für lichtstarke Objektive auch weiterhin ihre Berechtigung. Wenn ich maximale Freistellung oder maximale Lichtstärke benötige, dann muss ich zwingend eine FB benutzen. Sicherlich hat sich hier in den letzten Jahren die Situation zugunsten der Zooms gewandelt, da man inzwischen mit guten VF-Kameras in ganz neue ISO-Bereiche vordringen kann ohne sichtbar an Bildqualität einzubüssen. Dennoch haben lichtstarke Zooms exorbitante Preise und sind aufgrund Gewicht/Grösse nicht wirklich für Street-Fotogafie geeignet.

Rolf Carl

Sigma hat 2 f1.8 Zooms.

J.Friedrich

Ergänze: APS: plus eine Blende u. MFT: plus knapp 2 Blenden, wenn es um die Freistellung geht und dann wird es auch meist schwer u teuer (siehe 2x PanaLeica je € 2.000,–) bei “moderaterer” Offen-Leistung. Ich hab ja auch den 2,8er Drilling und das 100-500 – insofern für mich auch alles Top in Ordnung. Wenn jetzt das RF 135er 1.8 zu mir kommt bin ich mir sicher, dass der Unterschied nicht nur messbar ausfällt obwohl ich das extrem gute RF 2,8 70-200 habe.

Rolf Carl

Auch wenn es APS-C ist, “ungenügend” freistellt und schwer und teuer ist, bleibt es ein f1.8 Zoom, deshalb war die Aussage oben falsch. Und die Leistung bei Offenblende ist topp beim 18-35, und wenn man auch in der äussersten Ecke noch feinste Details möchte, blendet man einfach auf 5.6 ab, dann ist wirklich alles granatenscharf.

Glaube ich dir gerne, dass du mit den Drillingen zufrieden bist, das sind dann aber auch nicht gerade Leichtgewichte.

J.Friedrich

👍 Genau so ist es, ist auch okay, dass Du auf oben hinweist.

Und ja ich bin sehr zufrieden mit dem 2,8 Zoom-Trio, auf alle Fälle, aber Volumen/Gewicht sind mit ein Grund warum ich die beiden (bzw. mittlerweile drei) Arbeitsponys 1.8/2.0 35/85 Macro und neu das 1.8 24er so mag – von 1:2 Details bis Street, Indoor/Lowlight u Porträt mit (sehr) guter Freistellung. Die sind nicht die Schnellsten, nicht die absoluten Überflieger, nicht die Allerallerschärfsten in den Ecken, aber leicht, klein, universell und dezent bis zum Abwinken. Preis/Leistung ist Top. Ich hab ja das unstabilisierte gigantisch scharfe 1.2 Hochleistungsturnierpferd 85mm und das stabilisierte 2.0 Arbeits-Zwergpony 85mm – wenn ich mich entscheiden müsste – ich gestehe, ganz klar das flexible 2.0er. Bin gespannt wenn der 1 Kilo 1.8-Brummer mit 135mm Ende Januar kommt, ob gemischte Gefühle oder total im Glück — Mir fehlt dann nur noch … Nix mehr (hoffe ich – die Schatulle ist auch aktuell leer) 😉

Rolf Carl

Bei deiner Ausrüstung wundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass die Schatulle leer ist. Auf jeden Fall bist du gut aufgestellt und brauchst eigentlich nichts mehr. Jetzt hoffe ich nur noch, dass deine Kamera mit den Objektiven mithalten kann. Ist es die R5?

J.Friedrich

Sag mal, Du liest aber schon mit oder? Ich bin der A1/A2 Fineart-Selfprinter, welcher lästert über >40MP bei FF, bin also der mit 2xR6,R3,(und R7 als TeleKonverter :-))… die Optiken liefern bei mir definitiv was Sie können müssen und sollen bis in die Ecken … 😉

Rolf Carl

Klar lese ich mit, verliere aber manchmal den Überblick. Das mit dem Fineart habe ich mitbekommen. Leider habe ich einen Canon Drucker, der nach 3 Jahren regelmässig einen Fehlercode anzeigt, deshalb ist mir Canon nicht so sympathisch.

Okay, dann hast du also wie ich nur die 2. Garde. So wie ich das einschätze, könntest du aber mit deinem Objektivpark locker mit joe mithalten, deshalb habe ich gleich an eine R5 gedacht. Die mehr MP müsstest du ja nicht brauchen, bezahlen aber natürlich schon.

J.Friedrich

Geht nix über Epson Pro 3880 für A2+ ;-). Wobei der neue Canon Pro 1000 schon Klasse ist. Das mit der “2. Garde” sehe ich überhaupt nicht so, wenn man genau weiß was man will/braucht. Mein Fokus u meine Sujets, sowie meine Arbeitsweise sind da ausschlaggebend. Die neuen R6ii und meine R3 mit 24MP ist da genau mein benötigtes Maximum. 20-24(<30)MP, LowLight u DR, dass ist exakt was ich brauche. Lieber 2 R6ii mit 48MP ;-), als eine R5-45MP die ich nicht brauche 😉

Rolf Carl

So gute Drucker habe ich nicht, es ist ein günstiger Pixma. Wenn ich Karten oder Fotos brauche, lasse ich sie lieber von Profis drucken.

Ich sehe es wie du, ich brauche die MP auch nicht unbedingt. Vielleicht noch 45 MP, aber dann ist für meine Bedürfnisse schluss. Es hängt übrigens ein Leinwandbild hinter mir an der Wand, 100 x 150 cm, aufgenommen mit 16 MP APS-C und knackscharf bis in die äusserste Ecke.

J.Friedrich

😉 Ich lasse ja auch vom PRO-fi 3880 drucken, z.B. auf meinem (B&W) Favoriten Hahnemühle Museum Etching 350g/m2 oder Pure Baryta von Capture-X (relativ günstiger) … 2880x1440Dots/Inch im Maximum druckbar (der Canon macht noch mehr). Klar: Günstig ist das nicht, aber meine “DuKa” wollte ich nicht ganz aufgeben ;-). Auch 10×15-Cards mit RAG Baryta 315g haben schon was. Klar, 9 Tinten (neu) bestücken macht rd. € 500,–. Bin auch froh, daß die lange halten und immer max. 2-3 auf einmal dem Ende entgegen sehen … und das mit 16MP auf 100×150 ist ja immer genau der Punkt von dem ich spreche.

Rolf Carl

Donnerwetter! Wusste gar nicht, dass du eine eigene Druckerei hast. Bei 315g/m2 kann man ja auch nicht mehr von Papier sprechen, das ist schon Halbkarton. Deine Drucke sind sicher einiges edler als die, die ich jeweils in DE anfertigen lasse. Eigentlich sehe ich da nur noch ein Problem: Können deine Fotos mit dieser Druckqualität überhaupt mithalten?

J.Friedrich

Nö ;-), können die Bilderchen definitiv nicht. Aber wenn ich schon ein scheixx Fotograf bin und scheixx Fotos mache – dann doch wenigstens auf feinstem, edlem baumwollsaugfähigem und kartonstarken Klopapier ausgedruckt! Allerdings: Einzelblatt, nicht von der Rolle! Man(n) gönnt sich ja sonst nix …

K.W.

Nicht unbedingt. Man muss halt um die Eigenschaften von Brennweiten, Abstand zum Objekt und Abstand zum Hintergrund wissen. Da muss es nicht unbedingt teuer werden. Ein Standort oder Perspektivwechsel können von nöten sein.

Burkhard Ullrich

Diese beiden habe ich auch, nutze sie jetzt mit Adapter an der R7. Vorher verrichten die beiden ihre Arbeit an der EOS 7D Mark II.

Rolf Carl

Ich habe nur das 18-35, das 50-100 war mir zu schwer, aber die Bildqualität ist kaum zu toppen. Ich brauche es an der D500. Wie ist das bei dir mit dem Adapter, hast du keine Einbussen?

Arne

Genau meine Kombi! Ich bin am überlegen, ob ich das 50-100er brauch, es ist halt wirklich ein ziemlicher Brocken 🙁

Rolf Carl

Kommt halt drauf an, was du sonst noch hast und was du fotografierst. Ich habe in diesem Bereich auch noch das Sigma Art 24-105 f4, das ich dann z.B. auf Bergtouren mitnehme. Dann lasse ich das 18-35 aber zu Hause. Eigentlich war ich auch am 50-100er interessiert, habe es aber auf Grund des hohen Gewichtes wieder verworfen. Schärfer als das 24-105 wäre es aber auf jeden Fall.

lichtbetrieb

Schwer es so genau festzumachen. Aktuell habe ich aber Bock auf FB, vor allem weil ich das 85er noch recht neu habe, dadurch ist es bei fast jeder Gelegenheit drauf. 🙂 privat fotografiere ich immer mehr mit Festbrennweiten, weswegen ich mich für die 60/40 Variante zugunsten des Zooms entschieden habe. Gerade bei Aufträgen ist bei mir mindestens auf einer Kamera immer ein Zoom.

Chris

Mit dem Sony 24-105mm decke ich den Großteil meiner Aufnahmen ab. Seit 1 Jahr nutze ich das Samyang 14 mm AF 2.8, wenn ich Gebäude fotografiere oder besondere Landschaften…sagenhafte Quali! Bleibt noch das Tamron 28mm Macro für die Food-Fotografie 😉 That’s it.

Chrischan

Ca. 90% meiner Bilder entstehen mit einem Zoomobjektiv. In meiner Fototasche / Fotorucksack befindet sich fast immer die “holy Trinity” von Tamron für Sony E-Mount (17-28, 28-75 und 70-180 alle mit f2.8), mit der ich bis auf einige wenige Ausnahmen fast alles aus den Bereichen Landschaft, Architektur und Porträt fotografiere. Auf Reisen und bei bei Tagesausflügen bin ich mit dieser Ausstattung sehr flexibel und das Gewicht hält sich auch sehr in Grenzen. Für die Tierfotografie in freier Wildbahn und im Zoo verwende ich dazu noch das Sony 100-400 GM, ggf. mit 1,4-fachem Telekonverter. Als Hobbyknipser bin ich mit der Bildqualität der drei Tamron-Zooms sehr zufrieden, eventuell auftretende Bildfehler (chrom. Aberrationen, Vignettierung und Verzeichnung) lassen sich gut in der Nachbearbeitung korrigieren.

100carat

Fotografie: 80% Festbrennweiten, 20% Zoom, Film 50% Festbrennweiten, 50% Zooms.

klaus

Als Leica-M-Knipser natürlich Festbrennweiten. Das ist wie mit einem Oldtimer über die Schweizer Alpen zu gondeln. Ansonsten je nach Anwendungsgebiet und Aufnahmeort auch gerne lichtstarke Zoom´s an der NIKON oder der LUMIX.

Thorsten

Bei mir ist die Verteilung ca 50:50.
Festbrennweiten sind nicht nur lichtstärker, sondern besitzen auch das schönere Bokeh und sind weniger gegenlichtempfindlich, zudem erzeugen sie oft schönere Blendensterne, die hängen zwar hauptsächlich von der Form der Blende ab, aber auch vom optischen Aufbau.
Außerdem ist jede Festbrennweite für sich kleiner und leichter, als ein Zoom.
Von der Bildqualiät her nimmt es sich heute nichts mehr, wenn man nicht gerade Pixelpeeper ist.
Mit einem Zoom ist man natürlich flexibler und nicht immer kann man seine Füsse für die Gestaltung nutzen.
Bei mir hängt es stark von der Anwendung ab und ob ich bestimmte Effekte erreichen möchte, ob ich ein Zoom oder eine Festbrennweite vorziehe.

Alex (der andere)

Außerdem ist jede Festbrennweite für sich kleiner und leichter, als ein Zoom.

Das ist schlicht falsch. Es grüßt mein 600er f4. Kein 600er Foto-Zoom dieses Planeten ist so groß / schwer oder gar größer / schwerer als diese Linse. Und auch bei den kleineren kenne ich genug Ausnahmen von der Regel. Das RF 70-200 f4 z.B. ist super klein – besitze ich zwar nicht, aber mir fällt grad kein Vollformat-200er mind. f4 ein, welches kleiner als diese Linse ist.

Ansonsten aber volle Zustimmung. Nutze Zooms und Festbrennweiten gleichermaßen, je nach Einsatzgebiet und vor allem: Je nach Anspruch. Dass die Festbrennweiten nochmal ein plus in BQ bringen (gleiche Serie mal angenommen) ist nur logisch. Dafür ist man weniger Flexibel. Gerade auf Reisen nehme ich daher lieber 1-2 Zooms und vielleicht eine FB mit. Das reicht vollkommen.

Thorsten

Dann sind die Festbrennweiten auch lichtstaerker, wenn sie ebenso gross sind.

Pixeldix

Bei mir ist es so, bin ich auf Reise habe ich meistens ein Zoom. Gehe ich gezielt fotografieren dann kommt die Festbrennweite zu Einsatz . Mit freundlichen Grüßen 🙋‍♂️

Ingo

Durch das kleinere Sensorformat muß ich häufig Festbrennweiten nutzen, um die Lichtstärke und den Bildlook an das Kleinbild anpassen zu können. Und es erhöht auch die Konzentration, nicht durch eine sich ständig ändernde Variable (Brennweite) vom eigentlichen Motiv abgelenkt zu werden.
Klar, ein zweiter Body mit einer kürzeren oder längeren Brennweite ist natürlich dann schon notwendig.

Nicolas K.

100% Festbrennweite, ich fotografiere ständig in der Dunkelheit und da ist jedes bisserl extra Licht hilfreich. Nutze derzeit ein 24er und ein 50er.

Alfred Proksch

Weil wir bei Umfragen sind!

Das Studio „LICHT“ möchte ich zur Zeit gerne in Richtung LED verändern. Hat jemand Erfahrungen damit? Am Aufnahmetisch ist das alles keine große Sache weil vom Stativ sind die Belichtungszeiten nicht störend.

Mir fehlen hilfreiche Tipps wenn z.B. mehrere Personen oder Porträts fotografiert werden und vielleicht noch Zubehör vor dem Licht montiert ist. Gibt es einen Hersteller mit ordentlich Dampf in der Leuchte?

100carat

Wieviel Lux brauchst Du, Alfred? Schau Dir mal Aputure LS 1200d Pro (sie führen auch entsprechende 300 und 600 W-Versionen) oder das angekündigte, aber noch nicht lieferbare Godox Knowled MG1200Bi. Mehr Dampf brauchst Du ganz sicher nicht. Für mehere Personen noch schöne 180 bis 200 cm große Softboxen – aber die wirst Du wahrscheinlich ohnehin schon im Portfolio haben.

Alfred Proksch

Vielen Dank 100carat.

Macrotec kannte ich noch gar nicht. Genau so etwas für die Hauptlichter muss her. Warum? Weil sich das Licht in jeder Hinsicht genau an die Situation anpassen lässt! Reflektoren sind reichlich vorhanden.

Nochmals besten Dank für deine Info!

100carat

Sehr gerne, Alfred. Die Marken führt aber nicht nur Marcotec, das Du wahrscheinlich gegoogelt hast. Bei Aputure kannst Du über einen Bowens Adapter vorhandene Softboxen verwenden. Das Godox Knowled MG1200Bi wird über einen gänzlich neuen, von Godox entwickelten Anschluß verfügen. Ob dieser sich gegen einen Bowens Adapter austauschen lässt, kann ich Dir allerdings noch nicht sagen. Mein Leuchten-“Sortiment” stammt von zwei anderen Herstellern, heute würde ich aber zu den Dir genannten greifen, weil die mehr Licht bereitstellen. Gerade für meine größten Softboxen würde ich mir das wünschen. Wobei es allerdings zumindest zu meinen flexiblen Flächenleuchten immer noch nichts Vergleichbares von anderen Herstellern zu halbwegs vernünftigen Preisen gibt.

joe

Gute Zooms sind heute nicht mehr schlechter als Festbrennweiten. Verwende Festbrennweiten nur, wenn ich ausschliesslich mit Offenblende fotografieren oder leicht unterwegs sein will.

JahJah

Nutze 28-75 2.8 + 70-180 2.8 und ein 150-500 alles von Tamron (Sony E).
Festbrennweite ist bisher nicht geplant, die Tamrons sind Spitzenklasse.

Markus Gaide

Ich nutze stand Jetzt nur Zooms VF sowie APSC es gibt momentan auch nur eine FB die mich wirklich reizt zu kaufen: Richtig ein Super Teele aber da werde ich noch ne ganze Zeit sparen müssen.

Janis

Echt schwierig, aber für mich zählt bei der Umfrage die große Kamera und da ist es doch meistens eine FBW entweder indoor 50mm f1,4 oder outdoor meist 35mm f1,8, manch mal Sterne mit 20mm oder ein Makro mit der 70er.
Wird es die kleinere ist auch eher der Zoom dabei – dann ist meist die Handlichkeit im Vordergrund.

Rizzi

Ich nutze die G-Master Zooms von Sony in 2.8er Lichtstärke. Deutlich entspannter als Festbrennweite, gerade bei spontaner Fotografie ohne fixe Motive. Man hat einfach mehr Möglichkeiten, ein Bild zu komponieren, was einem mit einer Festbrennweite vielleicht gar nicht ins Auge gefallen wäre.

Alfred Proksch

GUT muss es sein – das Objektiv – egal ob Festbrennweite oder Zoom!

Spezielle Objektive Tilt/Shift oder die für die Fachkamera haben keinen AF, müssen adaptiert werden. Meine Rodenstock Dinger würde ich als exzellent bezeichnen weil keine Kamera interne Korrektursoftware greift und die Ergebnisse trotzdem erstklassig sind.

Dem DSLM Fotografen kann egal sein warum seine Dateien gut aussehen. Wer weiß wo man genau hinsehen muss sieht die Korrekturen trotzdem. Bei den hochwertigen Festbrennweiten etwas weniger als bei hochwertigen Zooms. Sei es darum – man kann sagen die aktuellen Produkte haben sich stark verbessert. Muss auch sein weil sie zu den höher auflösenden Sensoren passen müssen.

Persönlich würde ich eher ein preiswertes Gehäuse nehmen und lieber in sehr gute Objektive investieren als mich mit Kit Dingern abzufinden.

K.W.

Hab für 100% Zoom gestimmt. Sind alle Zuikos mit durchgehend f2,8.
Die Teile sind schon klasse. Man muss aber um Dinge wie Brennweite, Abstand zum Objekt und Abstand zum Hintergrund bescheidwissen.