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Canon-Objektiv kann nach hinten schauen, Leaks zur Z9 II interessanter als gedacht und Viltrox-News (Wochenrückblick)

Canons neues Objektiv kann nach hinten schauen, die Z9 II ist den neuesten Gerüchten zufolge wirklich leistungsstark und Viltrox bringt das erste AF-Objektiv für den L-Mount. Die Woche ist geschafft, auf zum Wochenrückblick!

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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 06

Neue Specs zur Z9 II sehen vielversprechend aus

Den Anfang macht diese Woche mal die Z9 II von Nikon. Ich hab ja schon viele Gerüchte-Phasen für Kameras begleitet und irgendwie ist keine so “unbeständig” wie die der Z9 II.

Erst sollte die Kamera im Jahr 2025 kommen, dann Anfang 2026 – denn plötzlich eher im Jahr 2027 und nur als kleines Update. Und jetzt sind im Netz angebliche Spezifikationen der Kamera aufgetaucht. Und die reden jetzt plötzlich von wirklich deutlichen Upgrades.

So soll die Z9 II einen neuen Stacked-Sensor mit 46 Megapixeln bekommen, der eine 3,5 mal höhere Geschwindigkeit als der Sensor der Z9 bieten soll. Die Blitzsynchronisationszeit sinkt dadurch auf nur 1/720 Sekunde. Unter anderem wird das durch einen neuen EXPEED-Prozessor möglich, sodass locker flockig 60 RAWs pro Sekunde drin seien sollen. Im DX-Format – also ungefähr einem APS-C-Crop – steigt die Serienbildgeschwindigkeit dann auf 120 Bilder pro Sekunde.

Der Autofokus soll nochmal zuverlässiger werden, es soll neue LUTs geben sowie eine Unterstützung für 12-Bit R3D NE RAW-Videos – also ein Format vom aufgekauften Hersteller RED sowie Videos in 8,3 K bei 60 Bildern pro Sekunde in 3:2 Open Gate.

Und – zu guter Letzt – soll ISO 32 für eine “Bildqualität auf Mittelformat-Niveau” sorgen – so zumindest die nicht bestätigten Informationen.

Heißt: Das Z9-II-Hype-Barometer geht wohl deutlich wieder nach oben!

Viltrox äußert sich nach Nikon-Klage

Noch eine kurze Nikon-News, aber diesmal zusammen mit Viltrox – Ihr erinnert Euch vielleicht an die Klage seitens Nikon gegen den Verkauf des Telekonverters von Viltrox? Falls nicht, könnt Ihr das hier noch einmal nachlesen.

Viltrox hat sich nun ebenfalls gegenüber PetaPixel geäußert und zeigt sich äußerst gelassen. Dabei betont Viltrox ausdrücklich, dass der Geschäftsbetrieb und die Produktplanung wie geplant weiterlaufen. Das dürfte vorerst also auch für Produkte mit Z-Mount gelten.

Obwohl das Statement lang ist – zu lang, um es hier nochmal reinzukopieren – gibt es aber wieder keinen direkten Bezug auf die Klage von Nikon. Lediglich betont Viltrox, dass man “überzeugt davon ist, dass ein vielfältiges und innovatives Ökosystem letztendlich Kreativen, Endnutzern und der gesamten Branche zugutekommt.”

Hattet Ihr also vor, Euch Viltrox-Produkte für den Z-Mount zu kaufen, steht dem weiterhin nix im Wege. Alles Weitere klären wir in einer späteren Folge, zumindest wenn’s hier nochmal neue Entwicklungen gibt!

Viltrox bringt erstes Objektiv für den L-Mount

Aus dem Hause Viltrox gab’s noch eine weitere Meldung, von der ich Euch erzählen will! Denn der Hersteller hat nun ihr erstes L-Mount-Objektiv mit Autofokus vorgestellt, nachdem man im letzten September Teil der L-Mount-Allianz geworden ist.

Heißt: Für Panasonic, Leica und die Sigma BF gibt es jetzt das 16mm f/1.8 L – optisch ist es dasselbe Objektiv wie die Varianten für den Sony E-Mount und für den Z Mount, das im Jahr 2024 erschienen ist. Heißt: 15 Elemente in 12 Gruppen mit drei asphärischen Linsen und vier ED-Elementen. 

Was ich nach wie vor stark finde ist, dass die Frontlinse nicht allzu stark gekrümmt ist. So lassen sich noch immer Filter mit 77-mm-Gewinde aufschrauben, was gerade beim Filmen sehr praktisch ist! Gefertigt ist das Objektiv aus Metall und wiegt 550 Gramm inklusive Wasser und Staubschutz. Preislich liegen wir hier bei 570 Euro!

Bringt Sigma ein 85mm f/1.2 für Sony?

Es gibt ein paar widersprüchliche Meldungen zu neuen Objektiven von Sigma!

So hatte der Leaker Andrea Pizzini erst behauptet, dass Sigma laut zuverlässiger Quelle in Kürze ein 85mm f/1.2 mit Autofokus für Sonys spiegelloses Vollformat auf den Markt bringen wird. Und das wäre tatsächlich das erste 85mm f/1.2 für den E-Mount. Ein entsprechendes 50mm-Objektiv hat Sigma letztes Jahr schon auf den Markt gebracht.

Kurz nach dem Leak behaupteten dann gleich zwei Quellen, dass kein 85mm f/1.2 kommen soll. Stattdessen arbeitet Sigma wohl an der Präsentation von zwei neuen E-Mount-Linsen.

Was am Ende stimmt, erfahren wir aber wohl schon in Kürze. Wahrscheinlich nämlich, dass Sigma die Präsentation noch im Vorfeld der CP+ 2026 in Japan veranstalten wird. Und die findet schon ab dem 26. Februar statt.

Ebenfalls interessant: Neben Sigma will wohl auch VIltrox ein 85mm f/1.2 für den E-Mount bringen. Das neue LAB-Objektiv soll im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen.

Zwei Canon-Objektive vorgestellt

Zum Ende dieser Folge lüften wir noch das Geheimnis zu den interessanten Canon-Objektiven aus der Einleitung. Die da wären: 

Das RF 7-14mm f/2.8 – 3.5L Fisheye STM und das RF 14mm f/1.4L VCM – also zwei neue Ultraweitwinkel-Objektive für das RF-Vollformat.

Starten wir mit dem Fisheye-Objektiv – in gewisser Weise löst es das 8-15mm f/4L USM für den EF-Mount – also für DSLRs – ab und zeigt dabei, welche technischen Möglichkeiten sich in den letzten 16 Jahren eröffnet haben.

Denn nicht nur ist das Objektiv noch einmal weitwinkliger und deutlich lichtstärker als das alte Fisheye – es ist mit 476 Gramm auch deutlich leichter als das 540 g schwere EF-Objektiv. Der Bildwinkel vergrößert sich nun auf 190 Grad und wer jetzt ganz aufmerksam zugehört hat, wird merken:

Das 7-14mm Fisheye kann nach hinten schauen. Der Zoombereich bringt dann ein kreisrundes 190-Grad-Fisheye oder ein formatfüllendes 180-Grad-Fisheye bei 14 mm. Bilder seht Ihr gerade eingeblendet und ein paar Dinge will ich noch erwähnen:

Das Objektiv ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt und bietet ein Drop-in-Filter-System, da vorne keine Rundfilter draufpassen. Preislich finde ich ein so kurioses Objektiv mit 1.799 Euro dann sogar moderat!

Teurer wird’s beim 14 mm f/1.4 L VCM – und damit dem mittlerweile schon sechsten Mitglied der VCM-Reihe, wie Canon seine Objektive nennt, die besonders gut für Video- UND Fotografie geeignet sind.

14 mm f/1.4 ist dabei eine Neuheit für Canon, möglich wird durch eine besonders aufwendige optische Konstruktion. 18 Elemente kommen dabei in 13 Gruppen zum Einsatz, die Anzahl der Blendenlamellen liegt bei 11 und die Naheinstellgrenze bei 24 Zentimetern.

Mit 578 Gramm passt es dann noch ganz gut in die Reihe der anderen VCM-Objektive – dafür ist die Gegenlichtblende fest verbaut und wir haben hier KEIN klassisches Filtergewinde an der Frontlinse. Filter werden hier direkt am Bajonett eingesetzt, das ist aber keineswegs untypisch für ein 14 mm f/1.4.

Ende Februar geht’s los – die UVP liegt bei 2.499 Euro!



Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“.

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Stefan Zimmermann

Das 14 mm f/1.4 L VCM scheint nicht schlecht zu sein, und die Schärfe in den Ecken wirkt tatsächlich sehr gut. Aktuell ist es allerdings schwer, echte RAWs als Download zu finden. Die ganzen Hampelmänner auf YouTube, die mir 20 Minuten irgendwas erzählen wollen, aber keinen Download ihrer Original-RAWs anbieten, sind einfach unnötig. Ich kann Bildqualität selbst beurteilen – ich muss mir das nicht vorkauen lassen. Ein Beispiel: Jemand hat sein „tolles“ Sternenfoto auf YouTube präsentiert – natürlich im Influencer-Style – und ich sehe auf den ersten Blick, dass er keine Ahnung hat: Belichtungszeit viel zu lang, alle Sterne verschmiert. Sowas schaue ich mir nicht mehr an. Bei DPReview gibt es zwar Samples, aber die wurden scheinbar so ausgewählt, dass man die Ecken nie wirklich prüfen kann. Und die Fotos auf der Canon-Website? Die hätte man früher als Briefmarke verschickt. Was soll das bitte in Zeiten von 30 oder 60 Megapixeln? Was man aber überall gut erkennen kann: Die Vignettierung ist bei f/1.4 ist nicht wenig. Mir persönlich wäre das für Nachtaufnahmen zu viel – ich würde das Objektiv eher als „f/1.8-Linse“ nutzen und damit die Vignette abmildern. Die f/1.4 hätte man sich meiner Meinung nach sparen können, sieht aber… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Es dauert nicht mehr lange bis zur großen japanischen Fotomesse.

Von dieser erwarte ich mir Infos zum zukünftigen Trend bezüglich NEUER echter Technologien. KI kontrollierte Software super Sonderfunktionen gehen mir am verlängerten Rücken vorbei. Technische elektronische Image Nabelschau mit Hilfe der Boliden aus jedem Lager? Muss sich der Anwender nicht antun weil schon heute jede Mittelklasse DSLM bereits mehr zu bieten hat als der Hobbyist je verwenden oder brauchen wird.

Ehrlich über mein persönliches Foto Verhalten reflektierend – jede Menge digitale Bilddateien befinden sich unsichtbar gelagert auf mehreren Festplatten – gut sortiert, katalogisiert gammeln sie dort vor sich hin.

Um sie mit der ihnen zustehenden Aufmerksamkeit betrachten oder bearbeiten zu können legen wir noch einmal richtig viel Geld für Rechner plus Monitor auf die Theke. Dazu vielleicht noch jährliche Abo-Beträge für die dafür nötige Software. Die Kosten für den Datenverkehr mit der Cloud sind noch nicht mit eingerechnet.

Am Ende sehe meine Bessere Hälfte und ich uns mit Vergnügen die gedruckten Urlaub Familienalben an – ganz ohne Strom bei normalen Tageslicht. Hat sich anscheinend nicht viel verändert wenn man es von dieser Seite betrachtet.

Mirko

Alfred was werden wir auf den großen Messen hören,
🎼🎵🎶 Flieger grüß mir noch mehr Auflösung, grüß mir noch mehr Schärfe und grüß mir den neuen Super-AF …🎶🎵
Ich bin ja mehr der Fan von den kleinen Nebendarstellern 🎥
https://jonasraskphotography.com/2026/02/06/the-11873-a-review-of-the-light-lens-lab-35-mm-f-1-4-double-aspherical/

Alfred Proksch

Danke für den Link Mirko – genau das IST BILDERMACHEN – genau dafür liefern uns Fuji/Leica Kameras und wir Fotografen finden jede Menge Charakter-Objektive die zu unserer Art des Bilder machen passen !!!

Mirko

Wie war das, hochwertige Sachen kauft man zB. bei Calumet und verrückte Sachen eben in China. Hatte heute meinen 16€ teueren “Zerstör Das Bild Filter” mal mit zum einkaufen. Nie wieder German Schmier Technik bei langen Verschlusszeiten und Unterwäschemodel Glory H. wollte auch unbedingt ein Foddo 📷 Zum Schluss kam noch dieser Spinner mit seinen Porsche, es waren bestimmt 300 Sachen in einer 30 Zone und ich dann noch mit Fuji AF 😂

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J.Friedrich

Funktioniert bei jedem “Porsche” – und auch gaaaaanz ohne Filter – Tremor einschalten, Stabi aus und plus >1/2 Sekunde 😉😂

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Mirko

…auf welchen Trabant-Treffen warst Du denn 😂✌️ Natürlich geht es auch ohne Filter nur benötigt man keine langen Belichtungszeiten mehr und der Stabi kann an bleiben, ach habe ja keinen 😂

J.Friedrich

😂 – Bin extra nur rechts 75km/h auf der Autobahn gefahren, als der Trabbi mit knallhart-knatternden 80 Sachen an mir vorbeizitterte … lg 😉

Mirko

…alter Schwede, Respekt! Mir fehlt einfach der Mut dazu bei diesen Geschwindigkeiten mit der Kamera zu fotografieren 📷 Naja bin auch kein Standmann sonder der Sandmann 😉😎

J.Friedrich

Det gick otroligt snaaaaabbt med den Trabbibiturbo – wie wir ollen 🎅😈🎅schwedischen Sandmännchen sagen.

Mirko

was hast Du mit schwedischen am Hut, häufige Urlaubsbesuche ?

J.Friedrich

Jepp, dort ‘ne Stuga u in DK gearbeitet 😉

Mirko

Sehr schön 👍 in welcher Region liegt denn die Stuga ? Meine Tochter und ihr Freund wollen wohl auch nach Schweden auswandern. 🇸🇪

J.Friedrich

Super und mindestens das Zweitbeste was sie machen können – noch besser ist DK, meiner Meinung nach, Sjaelland, dann hast Du’s mild und die Nähe nach Schweden und zur deutschen Heimat und die Sprache ist ja auch einen Ticken einfacher und universeller im Skandiraum (gem. meinem Empfinden) … Die Stuga liegt hinter Karlskrona, also noch weit im Süden, eben nahe DK …

Mirko

…nee die Dänen nuscheln so, das fängt ja schon in Skåne an 😂 Meine Tante lebt ja in Malmö und waren somit häufig in Südschweden unterwegs. Dann hatte ich mich auf eine Stelle in Halmstad beworben aber das “Vorstellungsgespräch” fand in Stockholm statt. Nach zwei Wochen, es war ein Freitag, kam der Anruf aus Schweden ob ich nicht Lust auf Stockholm hätte und Montag schon anfangen könnte 😂 …ja so sind die Schweden 🇸🇪 Zwei Wochen später lebte ich dann in Stockholm ….

J.Friedrich

👍 – wärst Du nur dort und ich in DK geblieben – es ginge unseren Familien heute besser – ich spreche nicht vom Wirtschaftlichen, sondern hinsichtlich Lebenswelten – LG

Mirko

Wohl war, naja zumindest bekomme ich zukünftig für 10 Jahre Arbeit die Rente aus Schweden 🇸🇪

J.Friedrich

👍🇸🇪👍

J.Friedrich

Zum Kalenderwettbewerb: “7 x tolle Fotos, 7x viel Gefühl … ich gönn’s jedem/jeder” hatte ich geschrieben – tja, die Anal-ysten haben’s sitzend, mit textlich dampfender Bewertungs-Presswurst geschafft, dass mein schöner neutraler Kommentar, nicht aber die Reinheit der 7 Landschaften, im finsteren Orkus verlustig gegangen ist – schade eigentlich!

Stefan Zimmermann

Ja, schade @J.Friedrich

Wie wenige Einzelne die Community belasten, ist einfach traurig. Einige können bei einem Voting nicht neutral bleiben und provozieren so lange, bis der Kommentarbereich gesperrt wird. Selbst wunderbare Kommentare wie deiner gehen so verloren. Diese Menschen schwächen die Gemeinschaft und rauben der Mehrheit die Freude, die eigentlich allen gehören sollte. Ich wünschte mir manchmal eine Ignore-Funktion, um den Dunst weniger Einzelner nicht ständig miterleben zu müssen.
Es ist einfach frustrierend, dass immer wieder dieselben Muster auftreten. Man wünscht sich einfach Fairness und Respekt.
Grüße

J.Friedrich

“…die Freude, die eigentlich allen gehören sollte…” – schöner und treffender kann man’s nicht sagen – Dir auch einen schönen Sonntagsgruß mit Freude!

Mirko

…was war denn da schon wieder los?

Leonhard

Lieber J.F., hier ist meinereiner nun teilweise Deiner Meinung! Recht hast Du, wenn Du einige Kommentatoren kritisierst, welche durch einen blumigen Schreibstil viele Kommentarstränge in die Ecke bringen, weil es eben unqualifiziert wird. Trotzdem ist meinereiner der Meinung, dass man bei Bewertungsthemen erst einmal die Kommentare zumindest so lange weg lässt, bis ein möglichst neutrales Abstimmungsergebnis vorliegt, auch bei Wahlen bekommt man ja die Prognosen des Tages erst nach 18 Uhr zu sehen, eben um die Wahl nicht zu manipulieren. Auch sollten wir bei Kritik nicht eine weitere Gruppe vergessen, diese sogenannten Wissenschaftler, welche sich eine Wissenschaft erfunden haben, weil die eigenen analytischen Fähigkeiten im Prinzip nur für einen Handlangerjob auf dem Bau reichen dürften. Zumal, meinereiner hatte ja auch einen Kommentar abgelassen, dessen Löschung ich sehr beweine, wenn ich die Zeit dazu finde. Aufregen müssen wir uns eh nicht, da ja der Vorauswahl-Elite schon der “kunsthistorische Hintergrund” fehlt (übersetzt meinereiner mit dem “Wissen der Ahnungslosigkeit”, jedenfalls im Bereich Bilder mit Digitalkameras) und mein Rat an alle: Man sollte mal die Schärfe aus den Kommentaren raus lassen, nachwürzen kann jeder Leser ja selber, aber, man muss auch nicht immer alles so unheimlich wichtig nehmen, wobei man am Besten gleich bei… Weiterlesen »

J.Friedrich

Hallo und Guten Morgen mein lieber Leonhard! – du sagst: “…man bei Bewertungsthemen erst einmal die Kommentare zumindest so lange weg lässt, bis ein möglichst neutrales Abstimmungsergebnis vorliegt.” – ja, dies wäre durchaus ein Ansatz, wenn nicht Stefans korrekter Einwand dann sogar potenziert greifen würde – nach Schließen der “Wahllokale”, um in Deinem Bild zu bleiben, sind die “Diskussionen und Urteile” nämlich oftmals noch enthemmter, schärfer, übler und kategorischer, denn “das Ergebnis” stützt oder steht eben im “krassen Widerspruch zur eigenen “Befähigungs-Stimme”, die man anderen meist abspricht – ich finde es gut, dass Mark es erst’mal versucht hat und ich finde gut, dass er seinen Erkenntniszugewinn in ein stringentes Handeln-“Zack-Aus” übersetzt hat – Dir wünsche ich, wie immer freundschaftlich motiviert gute weitere Genesung und einen schönen Sonntag LG

Leonhard

Danke für die lieben Wünsche, werter Freund, werde mich bemühen, allerdings ist der Spruch “nichts hält ewig” nun mal eine Tatsache, mit welcher man genau so leben können muss wie mit den Bildern anderer Leute.

Von den scharfen Kommentaren hat meinereiner wohl nichts mehr mit bekommen, war wohl zu früh draussen aus dem Lesesaal, sage aber klar und deutlich, dass auch hier meist der Spruch “die kleinsten Marschierer machen mit dem Maul die größten Schlachten” zutrifft.

Meinereiner macht es meist so: Gefällt mir ein Bild, dann lobe ich, gefällt mir ein Bild nicht, halte ich die Schnauze, weil: “Was Du nicht willst, dass man es Dir tut, dass füg auch keinem Anderen zu!”

J.Friedrich

Leonhard und @all – auf euch ist halt Verlass – Wer die Wahl hat, hat die Qual – frei entscheiden können ist dabei schon die halbe Miete – im Leben wie im Netz. LG@all

Alfred Proksch

Ausnahmsweise habe ich mich hinreißen lassen einen Kommentar abzusondern. Ein Bild hatte mich „berührt“ – zack und schon ist meine Begründung nicht mehr lesbar.

Andererseits kann ich verstehen warum Photografix diesen Schritt durchgeführt hat. Selbst wohlwollende Äußerungen zu einzelnen Werken würden die weiteren Stimmabgaben vielleicht indirekt beeinflussen.

Was glaubt ihr was abgehen wird wenn die schlussendliche Bewertung der Kalenderbilder stattgefunden hat. Auf die hässlichen Tiraden der üblichen verdächtigen „freue“ ich mich schon im Voraus.

Traurig finde ich das es einer kleinen Minderheit gelingt der Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen. Es ist egal ob mir jemand in den „Heizungskeller“ gesetzt wird oder eine Geschäftsreise wegen ideologisch verblendeter festgeklebter Idioten nicht stattfinden kann, der dadurch entstandene finanzielle „Schaden“ bleibt an der Mehrheit hängen.

Uns Lesern kurzfristig die Freude an Fotos zu nehmen ist bereits gelungen – sie haben gewonnen – JUHU !!

Mirko

Alfred,
sind doch bald Kommunalwahlen in Bayern 😉 Werde aber nicht abstimmen da ich alle Kandidaten gut finde 😎

Alfred Proksch

Mirko

Es müssen die wohl gesonnenen „Bazis“ (für die Nordlichter = positive Schlitzohren) ans Ruder kommen weil sonst geht nichts voran, ein klein wenig in die eigene Tasche der große Rest für die Allgemeinheit – oder so ähnlich! „Amigos“ müssen zusammenhalten – eine Hand wäscht die andere usw……. Frei nach der Devise: „Rom (Berlin) ist weit“.

Bezüglich der Kommentar „Abschaltung“ – die voraus eilende Selbstzensur geht in Ordnung wenn es der Fairness dient. Nur wird das im Nachgang wenig an der Kritik für die Bild auswählenden Personen ändern. Als erstes wird ihnen die Befähigung abgesprochen – darauf folgend kommt die persönliche Verunglimpfung – ist immer das selbe Muster.

Mittlerweile ist die Freude an Fotos wieder in den Vordergrund getreten – dürfen auch gerne die von anderen Fotografen sein!

Leonhard

Hab es ja leider nicht mehr gelesen, lieber Alfred, was denn für eine Kritik an den “bildauswählenden Personen”?

Falls Du damit jetzt das Team um Mark meinst, welche Hellseher haben denn da kritisiert?

Wir kennen alle nicht die Grundgesamtheit der eingesendeten Bilder, aber dann wird an der Auswahl Kritik geübt? Also dafür muss man keinen an der Klatsche haben, aber erleichtert die Sache doch ungemein. Klar, sollte es das eigene Bild nicht geschafft haben, dann kann so was nur an Schiebung oder “keine Ahnung” liegen, denn keiner kann die eigenen Bilder besser bewerten als der Fotokünstler selber.

Rolf Carl

Leonhard, egal wer wie, was oder warum antwortet, die Antwort wird sowieso gelöscht. Also besser nichts mehr fragen, Kommentare zu diesem Thema sind unerwünscht.