Plötzlich steht ein möglicher Eigentümerwechsel bei Leica im Raum. Ebenfalls Thema sind diese Woche neue Rollei-Objektive und die angeblich ersten Bilder des neuen Nikon-Teles! Die Woche geschafft, auf zum Rückblick!
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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 05
Rollei bringt zwei neue Festbrennweiten
Los geht’s diese Woche mit den neuen Rollei-Objektiven für Sony und Nikon! Lange Zeit gab’s im Onlineshop von Rollei lediglich Objektive von Viltrox, mit dem 85mm f/1.8 brachte Rollei im Sommer 2025 dann aber ein Objektiv mit eigenem Branding heraus.
Zu diesem gesellen sich jetzt das Rollei AF 24mm f/1.8 und das 35mm f/1.8, beide gibt’s mit Bajonett für den Sony E-Mount und für den Nikon Z-Mount. Sehr nett: Beide Objektive verfügen über Metallgehäuse, dasselbe Filtergewinde mit 62 mm Durchmesser und haben USB-C-Anschlüsse für Firmware-Updates. So wie’s aussieht basieren beide Objektive zudem auf den entsprechenden Modellen von 7Artisans, Rollei hat aber die Vergütung und das Design verbessert.


Das 24mm-Rollei ist aus 14 Elementen in 11 Gruppen aufgebaut, die Blende verfügt über 11 Lamellen und fokussiert wird über einen STM-Motor. Dabei liegt die Naheinstellgrenze bei 32 Zentimetern und das Gewicht bei 480 Gramm.
Nur 10 Gramm schwerer ist dann das 35mm f/1.8 – aufgebaut ist es aus 11 Elementen in 8 Gruppen ebenfalls mit einer “elf-lamelligen”-Blende, die Naheinstellgrenze liegt bei 40 Zentimetern.
Klingt nach typischen Einsteiger-Festbrennweiten, was gar nicht negativ gemeint ist. Preislich starten wir mit einem Einführungspreis von nur 299 Euro, der irgendwann allerdings als UVP auf 349 Euro steigt. Erste Reviews, die ich gesehen hab, sehen positiv aus – sucht Ihr noch nach günstigen Festbrennweiten, solltet Ihr Euch die Rollei-Linsen echt mal anschauen!
Angeblich erste Bilder des 120-300mm f/2.8 TC von Nikon geleakt
Bevor’s gleich um Leica geht, will ich einmal noch kurz auf das neue Teleobjektiv von Nikon zu sprechen kommen. Denn das 120-300mm f/2.8 TC ist nun angeblich auf ersten Bildern aufgetaucht.

Angeblich sage ich, weil die Bilder einerseits noch nicht bestätigt wurden – andererseits ähnelt das gezeigte Objektiv noch sehr stark dem Nikon Z 400mm f/2.8 TC VR S. Kann also durchaus sein, dass man hier mit Photoshop einfach das Label geändert hat. Falls nicht, würde das neue 120-300 zumindest große Teile des Gehäuse des 400mm übernehmen.
Was das 120-300 aber auf jeden Fall besonders machen wird: Nikon plant wohl, einen 1,4-fach Telekonverter in das Gehäuse einbauen. Da bin ich ja mal wirklich gespannt drauf.
Das ist das Leica 35mm f/1.2 Noctilux-M
Jetzt aber zu Leica – starten wir mit der positiveren der beiden News – und zwar dem neuen 35mm f/1.2 Noctilux-M, das – wie der Name bereits verrät – für das Leica-M-Bajonett erscheint. Im Grunde genommen bestätigen sich die Gerüchte von letzter Folge – das Objektiv ist trotz der großen Anfangsblende von f/1.2 erstaunlich handlich. Genau ist es 50.,2 mm lang, misst 65mm im Durchmesser und wiegt dank mit seinem Metallgehäuse 416 Gramm. Eine Gegenlichtblende ist fest integriert, ihr könnt aber trotzdem Filter mit 49mm Durchmesser draufschrauben.

Interessant: Leica setzt auf eine neue Fertigungstechnologie namens “Precision Glass Molding”. Die äspherischen Glaselemente werden dabei in Wetzlar gefertigt und das mit einer Fertigungstoleranz von nur drei Nanometern pro Millimeter Durchmesser. Das soll für eine noch schärfere Abbildung, weniger Aberrationen, einen besseren Mikrokontrast und ein natürlicheres Bokeh ermöglichen. Dabei sind drei der 10 Linsen äspherisch, insgesamt sind sie in 10 Gruppen angeordnet.
Fokussiert wird natürlich manuell, erstmals erlaubt Leica in der Serie aber eine Naheinstellgrenze von nur 50 Zentimetern. Etwas ernüchternd: Klassische Kameras mit Messsucher sind nach wie vor auf 70 Zentimeter begrenzt. Für den Bereich zwischen 50 und 70 Zentimetern braucht man Live-View oder den Visoflex 2.
Egal mit welcher Kamera: Das neue 35mm f/1.2 kostet 8.950 Euro – ist Euch das zu teuer, könnt Ihr Euch einmal das Voigtländer Nokton 35mm f/1.2 Aspherical IV für den Leica-M-Mount anschauen: Das ist mit 300 g etwas leichter und mit 1.100 Euro deutlich günstiger.
Möglicher Eigentümerwechsel bei Leica
Das Magazin Bloomberg berichtet, dass der Finanzinvestor Blackstone, der seit 2011 rund 45 Prozent der Leica Camera AG hält, den Verkauf einer kontrollierenden Beteiligung. Und das zusammen mit dem Mehrheitseigner Andreas Kaufmann – die Unternehmensbewertung liegt dabei bei rund einer Milliarde Euro.
Als mögliche Käufer stehen aktuell der global agierende Investmentfonds HSG – also die ehemals als Sequoia Capital China bekannte HongShan Capital Group sowie der nordeuropäische Private-Equity-Investor Altor Equity Partners im Raum.
Die chinesische Investementgruppe war in der Vergangenheit bereits an Alibaba und dem TikTok-Mutterkonzern ByteDance beteiligt, während Altor mit über 11 Milliarden Euro Kapital vor allem an mittelständischen Unternehmen in Nordeuropa und dem DACH-Raum investiert.
Obwohl sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium befinden, sorgen die Informationen für Unruhe unter den Leica-Fans. Schließlich geht es bei Leica eben nicht primär um Massenmarkt und große Absatzzahlen, sondern um manuelles Arbeiten, eine eigene Bildsprache und Wertigkeit. Und obwohl Objektive wie das eben vorgestellte Noctilux fast 9.000 Euro kosten und dementsprechend “nischig” sind, erzielte Leica mit 596 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2024/2025 das vierte Rekordjahr in Folge.
Das liegt neben typischen Leica-Produkten wie der Q3 oder der SL3 sicher auch an neuen Einflüssen wie der Xiaomi-Partnerschaft, den Leica-Projektoren oder den eigenen Armbanduhren. Und die haben die Leica-Essenz meiner Meinung nach auch alle noch ganz gut behalten können.
Aber was weiß ich schon … Wie seht Ihr das? Bereitet Euch eine mögliche Übernahme Bauchschmerzen oder blick Ihr dem positiv entgegen? Schreibt’s mir in die Kommentare!
Nikon Jahresvorschau 2026
Okay, ich will diese Rückblick gerne nochmal mit einer kleinen Vorschau für einen Hersteller beenden. Was erwarten wir im Jahr 2026 von Nikon?
Erstmal müssen wir feststellen, dass Nikon mit der Z5 II und der ZR im Jahr 2025 schon zwei Produkte gelauncht hat, auf die viele Kamerafans gewartet haben.
Langweilig wird’s aber in 2026 trotzdem nicht, die wohl interessanteste Neuankündigung wird dabei die Nikon Z9 II sein. Lange Zeit lang stand hier eine Einführung Anfang 2026 im Raum, zuletzt hatte sich die Seite Nikonrumors diesbezüglich aber skeptisch geäußert. Aktuell steht eher der Herbst 2026 oder sogar Anfang 2027 im Raum.
Im Vollformat-Bereich sieht es auch sonst eher schlecht aus in 2026. Zur Z7 III gibt es noch immer keine konkreten Hinweise, die Z8 überzeugt technologisch ebenfalls noch und Gerüchte zu einer Nachfolgerin der Retro-Vollformatkamera Zf gibt’s auch nicht.
Interessanter wird’s da meiner Meinung nach im APS-C-Bereich: Für den Sommer erwarten wir die Z30 II, da die Z30 zu diesem Zeitpunkt ziemlich genau vier Jahre auf dem Markt sein wird. Erste Gerüchte lassen dabei andeuten, dass sich Nikon dabei weiterhin auf die Fotografie konzentrieren würde – eine “Mini-ZR” soll die Z30 II nämlich nicht werden.
Dementsprechend wäre Platz für eine Art “Nikon ZR C” – also ein Schwestermodell der ZR mit APS-C-Sensor, zu dem es aber noch nicht so wirkliche Gerüchte gibt. Schauen wir uns den Release Kalender der Vergangenheit an, wäre es zudem langsam aber sicher Zeit für eine Z fc II, also eine Nachfolgerin der Retro–APS-C-Kamera von Nikon. Denn die ist bereits im Juni 2021 vorgestellt worden.
Wenn ich grad über Nikon und APS-C schreibe, denkt Ihr vielleicht auch direkt an die Z90. Zu der möglichen inoffiziellen Nachfolgerin der Nikon D500 gab es zuletzt wieder einige Gerüchte, die aber allesamt aus eher unglaubwürdigen Quellen stammten. Mark schreibt dazu in seiner Vorschau noch: “Wenn Nikon Interesse hätte, ein echtes APS-C-Flaggschiff auf den Markt zu bringen, hätten sie es längst tun können. Die Einführung des Z-Bajonetts liegt inzwischen schließlich acht Jahre zurück.”
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- Adobe integriert Photoshop, Express und Acrobat in ChatGPT 11.12.2025
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Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“.


Warum soll ich bezüglich Leica „Bauchschmerzen“ bekommen? Bisher hat Leica (siehe Geschäftszahlen) regelmäßig Rekordgewinne eingefahren. Herr Kaufmann hat bisher mit seinen Entscheidungen richtig gelegen.
Was er benötigt ist „mehr“ Kapital um z.B. den eigenen kostspieligen neuen Sensor zu finanzieren. Von diesem könnten die L-Allianz Partner Panasonic sowie Sigma ebenfalls profitieren. Mich würde es nicht wundern wenn im Hintergrund der Panasonic Konzern mit von der Partie ist.
Es werden NUR Anteile und NICHT Leica selbst verkauft. Der bisherige Investor hätte Leica „Schwierigkeiten“ machen können, hätte er das gewollt. Nun werden neue seriöse Investoren gesucht, das ist im Grunde die Ausgangslage. Anteile kann man „splitten“ – vielleicht ist es das was Herrn Kaufmann vorschwebt, nämlich ähnlich wie seinerzeit als der Börsengang rückabgewickelt wurde – ungestörte Selbständigkeit zu erreichen.
Hm,
so ganz verstehe ich das alles nicht, lass mich aber gerne aufschlauen…
Zitat:
“Finanzinvestor Blackstone, der seit 2011 rund 45 Prozent an der Leica Camera AG hält, gemeinsam mit Mehrheitseigner Andreas Kaufmann den Verkauf einer kontrollierenden Beteiligung.”
Wenn Blackstone die rund 45 Prozent an die Chinesen verkauft wandert das Geld ja zu Blackstone und nicht zu A. Kaufmann und schon gar nicht zu Leica.
Also kein neues Kapital für Leica!?
Was bedeutet kontrollierende Beteiligung?
Falls nur 2 beteiligt sind, dann doch der wer die Mehrheit hält oder?
Verkauft Andreas Kaufmann auch Anteile, nur dann könnte dieses Geld zusätzlich, falls er will, zu Leica fließen.
Und wenn ja wie viel?
Falls mehr als 5%, hat auf jedenfall der Chinese die Kontrolle…
Also alles andere als schön!
Falls eine Finanzspritze notwendig wäre, was man an den Zahlen von Leica eigentlich nicht wirklich erkennen kann, wäre doch eine Kreditaufnahme doch der vernünftigere Weg ohne die Gefahr die Kontrolle abgeben zu müssen oder?
Hallo Conny, sind zwar etwas viele Fragen, aber ich fange mal an: So wie es aussieht, möchte A. Kaufmann die Aktienmehrheit abgeben. Da gibt es mehrere Gründe, ich vermute, dass kein Nachfolger in Sicht ist, und er Leica in guten Händen wissen will. Er hält momentan die konrollierende Beteiligung (55%), dafür muss man 50% plus eine Aktie besitzen. Es können aber auch mehrere Aktionäre sein, die zusammen die Mehrheit haben und per Vertrag vereinbaren, jeweils gleich abzustimmen. Aus dem Bericht geht aber nicht hervor, wer denn jetzt wieviele Aktien verkaufen möchte. Am einfachsten wäre es, wenn A. Kaufmann das ganze Paket verkaufen würde, dann hätte der neue Investor gleich die Mehrheit (kontrollierende Beteiligung). Denkbar wäre auch, dass beide jetzigen Eigentümer Anteile abgeben, sodass der neue Investor 50+% hätte. Oder aber, einer der beiden Eigentümer hat zusammen mit dem neuen Investor die Mehrheit, das müsste dann aber wie oben beschrieben vertraglich abgesichert werden. Wenn A. Kaufmann Aktien verkauft, erhält er den vereinbarten Preis dafür. Da fliesst kein Geld zu Leica, nur der Aktionär ist ein anderer. Um das Aktienkapital von Leica zu erhöhen, müssten neue Aktien herausgegeben werden. Das erfordert aber einen Beschluss der GV und eine Eintragung im Handelsregister. Das… Weiterlesen »
Hallo Rolf,
danke für Deine Antwort.
Meine Fragen waren eher rhetorisch oder besser gesagt sokratisch gemeint.
Deshalb quasi zu einzelnen Fragen auch gleich die zugehörige Antwort als Frage 😉
Ich sehe dass prinzipiell genauso wie Du!
Wandert die Aktienmehrheit zu den Chinesen, haben die das sagen, ohne dass zuerst mal ein einziger Taler zu Leica wandern muss PUNKT.
Es bleibt auf jeden Fall spannend was wirklich daraus wird.
“Wandert die Aktienmehrheit zu den Chinesen, haben die das sagen, ohne dass zuerst mal ein einziger Taler zu Leica wandern muss PUNKT.”
Genau, es kann eine Kapitalerhöhung geben, muss aber nicht. Nur durch einen Besitzerwechsel geht gar kein Geld zu Leica, sondern von Aktionär zu Aktionär. Was mit Leica weiter geschieht, entscheidet dann der oder die Aktionäre, die die Mehrheit haben.
Alfred, da ist einiges nicht so stimmig, was du schreibst:
Leica braucht nicht mehr Kapital. Neue Sensoren werden aus einem Teil der Gewinne finanziert, diese werden bei jedem seriösen Unternehmen regelmässig wieder investiert. Wer auch noch davon profitiert und mit von der Partie ist, ist reine Spekulation.
“Es werden NUR Anteile und NICHT Leica selbst verkauft” Was heisst nur? Es werden mehr als 50% der Anteile verkauft, was nichts anderes heisst, als dass jemand anders nachher das Sagen hat. Das heisst im Klartext also schon, dass Leica verkauft wird und einen neuen Besitzer hat.
Stimmt, Aktien kann man splitten, aber was das noch mit A. Kaufmann zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen. Beim Splitten bleibt das Aktienkapital genau gleich gross. Aktien werden gesplittet, weil z.B. der Kurs zu hoch ist, das macht aber nur Sinn, wenn sie an der Börse gehandelt werden. Das heisst nichts anderes, als dass z.B. der Kurs nur noch 25 statt 50 Euro ist, dafür aber doppelt so viele Aktien im Umlauf sind. Der Wert des Unternehmens bleibt exakt gleich.
Anscheinend habe ich mich nicht genügend schlau gemacht. Denn wenn es tatsächlich so ist wie Conny und du die Situation beschreibt sehe ich den Kern der Marke nämlich die Ideologie die z.B. hinter einem M-System steht bedroht. Mal sehen wie die Sache tatsächlich ausgeht, Überraschungen sind nie ausgeschlossen.
Ja, man muss abwarten, zuerst muss der Deal zustande kommen. Da Leica nicht an der Börse kotiert ist, kann A. Kaufmann bestimmen, ob und wer die Aktienmehrheit bekommen soll. Was danach geschieht, kann er aber nicht mehr beeinflussen. Es kann sein, dass der neue Investor Leica weiterlaufen lässt wie bisher, oder dass er andere Pläne hat. Die Zukunft wird es zeigen. Wenn es zu einem Deal kommt, werden wir es genug früh erfahren. Es lohnt sich nicht, weiter darüber zu sinnieren, denn meistens kommt es sowieso anders als man denkt.
Alfred nur keine Angst, habe gehört Leica soll ein Volkseigener Betrieb werden 😂
… sind doch alle Aktiengesellschften VEBs …
… )(;:-)) …
Ich glaube die “Wismut Aue” war bis zum Schluss eine AG….naja mit Uran aus East Germany ließ sich gut Geld verdienen😂
Was sonst noch an „wichtigen“ Meldungen eingegangen ist? Spätestens in der Zeit vom 26. Februar bis 1. März 2026 auf der japanischen CP+ (Camera & Photo Imaging Show) werden wir Konsumenten „aufgeklärt“ welche Produkte unbedingt zur Bild/Video Produktion nötig sind.
Bis dahin müssen wir uns mit Gerüchten oder mit seltsamen Ranking Listen, Firmware Updates, ausverkaufter Neuware, Lieferzeiten sowie Software Neuigkeiten begnügen.