Canon Kameras

Canons Vollformat-DSLM soll mit „sehr guter Lösung für EF-Objektive“ kommen

Canons kommende spiegellose Vollformatkamera soll mit einer „sehr guten Lösung für EF-Objektive“ auf den Markt kommen. Doch was genau verrät uns das?

Die Objektive werden entscheidend sein

Im Prinzip ist es nebensächlich, ob die spiegellosen Vollformatkameras von Canon und Nikon nun 100 Euro mehr oder weniger kosten, im Oktober 2018 oder im Januar 2019 erhältlich sein oder mit etwas mehr oder weniger Megapixeln auf den Markt kommen werden. Für den einzelnen Kunden mögen solche „Kleinigkeiten“ natürlich durchaus entscheidend sein. Doch objektiv betrachtet gibt es Dinge, die deutlich mehr Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg der Vollformat-DSLMs von Canon und Nikon haben werden.

Da wären zum Beispiel die Objektive. Für viele Bestandskunden wird es von entscheidender Bedeutung sein, ob sie ihre alten Objektive, in die sie im Laufe der Jahre viel Geld investiert haben, auch weiterhin mit den neuen DSLMs benutzen können. Dass das irgendwie möglich sein wird, ist klar – doch werden die Spiegellosen von Canon mit EF-Bajonett auf den Markt kommen? Oder wird es „nur“ einen Adapter geben? Falls ja, wie gut funktioniert dieser Adapter in der Praxis?

„Sehr gute Lösung“ für EF-Objektive

Nach wie vor gibt es keine bestätigten Informationen dazu, mit welchem Bajonett die spiegellose Vollformatkamera von Canon auf den Markt kommen wird. Doch nun hat sich zumindest die Quelle, die auch bekanntgegeben hat, dass Canon an zwei Vollformat-DSLMs arbeitet, zum Thema geäußert. Sie sagt nämlich, dass es die kommende DSLM mit einer „sehr guten Lösung für EF-Objektive“ auf den Markt kommen wird.

Was verrät uns das? Streng betrachtet eigentlich nichts, denn die Aussage kann so oder so ausgelegt werden. Ein EF-Bajonett wäre natürlich eine „gute Lösung“ für Besitzer von EF-Objektiven, gleichzeitig könnte aber auch ein erstklassiger Adapter als „gute Lösung“ bezeichnet werden.

Ich persönlich würde allerdings dazu tendieren, die Aussage (die keineswegs zu 100 Prozent verlässlich ist) so zu interpretieren, dass die kommende Vollformat-DSLM von Canon nicht mit einem EF-Bajonett vorgestellt werden wird. Die Quelle spricht von einer „sehr guten Lösung“, die es geben wird. Eine Lösung braucht man eigentlich nur dann, wenn ein Problem existiert. Und wenn die DSLM mit einem EF-Bajonett auf den Markt kommen würde, würde es ja gar kein Problem für Besitzer von EF-Objektiven geben. Ich würde aufgrund dieser Aussage und der Formulierung mit der guten Lösung also eher vermuten, dass Canon eine Adapterlösung für EF-Objektive anbieten wird.

Wie beurteilt ihr die Aussage?


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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

57 Kommentare

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  • Ich sehe das genauso. Gegen einen Adapter spricht eigentlich nichts, bisher war die Umsetzung nur mangelhaft. Ein Adapter von Canon für Canon sollte eigentlich ohne Einschränkungen funktionierten.

    Wäre ein EF-Anschluss mit kurzem Abstand zum Sensor denkbar? Dann würde aus einem 100mm vielleicht ein „120mm“ oder „80mm“ werden, aber man könnte es nativ ran schrauben.

    • Das funktioniert optisch nicht, ein Objektiv ist immer auf eine Entfernung zum Sensor gerechnet bei der es auf unendlich fokussiert, um näher zu fokussieren muss entweder die ganze Optik einen grösseren Abstand haben oder einzelne Linsen verschoben werden. Wenn du nun eine SLR Optik plötzlich mit einem Auflagemaß von ca. 20mm statt ca 44mm an eine Kamera setzt, bist du im Hyperfocalen Bereich, du fokussierst sozusagen weiter weg als unendlich. Ein Bayonett muss immer das gleiche Auflagemaß haben sonst macht das wenig Sinn (ja es gibt historisch Ausnahmen, aber Systembayonette hatten schon immer ein festes Auflagemaß)

      • @Itimon
        Du warst schneller fertig mit Deinem Komentar 🙁 , so dass er vor meinem steht, wo ich genau denselben Fehler vom Emanuel kläre. Ich hab‘ nur länger gebraucht, da ich noch mehr geschrieben habe.

    • @Emanuel

      Deinen zweiten Absatz solltest Du löschen (geht leider hier nicht), denn mit dem Abstand zum Sensor (Auflagemaass) hat die Brennweite nichts zu tun, sondern nur mit der Entfernungseinstellung. Näher am Sensor als mit dem richtigen Auflagemaass wird ein Objektiv unbrauchbar, da nichts mehr scharf abgebildet wird; es wird ein Zwischenring bzw. Adapter benötigt!

      Ansonsten finde ich die Interpretation von Mark genau passend: Mit einem EF-Bajonett brauchte es keine „Lösung“, sondern nur bei der Verwendung eines Bajonetts mit kleinerem Auflagemaass!
      Welche bereits vorhandenen Bajonette wären geeignet?
      1. Alle, die für KB-Format geeignet sind,
      2. und zusätzlich ein soviel kleineres Auflagemaass haben, dass ein Adapter mit Elektronik Platz hat; das dürften nur wenige sein; ich schätze grob, dass die Dicke des Adapters (= Differenz der Auflagemaasse) mindestens 15 mm sein müsste. Damit kämen KB-Format-Bajonette ab 29 mm abwärts infrage.
      Dies wären nur wenige, denn die historischen würde bestimmt keiner aus der Mottenkiste holen wollen:
      – Contax G (Kyocera) : 29 mm,
      – Leica M39/L39 : 28,8 mm,
      – Konika KM : 28 mm
      – Nikonos : 28 mm,
      – Leica M : 27,8 mm,
      – Minolta M : 27,8 mm.

      Es blieben also;
      – Sony E : 18 mm,
      – Fuji GFX : 26,7 mm,
      – Leica SL : 19 mm.

      Welches der drei realistischen könnte es sinnvollerweise sein?
      „Dreimal dürft ihr raten!“ 🙂

      • dass Canon sich an irgendeinem anderen Standard beteiligt kann man getrost ins Land der Wunschträume beamen!
        Canon ist seit 30 Jahren der Branchenprimus, ist einer der Konzerne mit weltweit den meisten Patentanmeldungen und wird sich von einer kleinen Firma wie Sony weder das Bajonett diktieren lassen noch sonst irgend etwas.
        Bitte immer die Verhältnisse im Blick behalten, noch ist Sony ein kleinerer Foto-Nischenhersteller der das meiste Geld in Werbung steckt.
        Canon sollte sich nur endlich einmal bekennen, hat DSLR noch ausreichend Entwicklungspotential – das man das weiterhin bedient mit Kameras und Objektiven oder nicht.
        Das Problem ist dabei, gerade die professionellen Fotoanwendungen profitieren am meisten von DSLM-Technik und das Weglassen von Mechanik und Sucherprisma führt zu deutlichen Produktionsgewinnen.

        Deshalb wird man uns 3-4 Jahre vormachen, das mit Adapter ja alles geht, bis dann endlich neue Objektive da sind und das Sterben bei DSLR beginnt.

      • Hallo Cat,

        dass Canon nicht gern ein Sony-Bajonett einsetzen wird, glaube ich auch! Canon wird es wohl nicht tun. Aber Sony ist die größere Firma (ca. doppelt so viel Umsatz wie Canon), nur die Fotoabteilung bei Canon macht wohl mehr Umsatz als die von Sony. Nikon halte ich langsam für einen Übernahmekandidaten, zum Vorteil sowohl für Sony als auch für Nikon.

        Weißt Du wieviel Sony und Canon in (Foto-)Werbung stecken? Sag es uns bitte.

        Du sagst es: DSLM wird immer stärker die DSLR verdrängen. Sony hat das früher erkannt und umgesetzt, daher gehe ich davon aus, dass dies insbesondere Nikon trifft und Canon jetzt Schwierigkeiten beim Aufholen bereitet. Ausserdem hat Sony allen DSLR-Herstellern gezeigt, dass die Mechanik der DSLR überflüssig ist, wenn man DSLT kann. Die A99 II ist hervorragend, die macht kein anderer so schnell nach.

  • Das könnte doch ein Hinweis darauf sein, dass Canon das EF-Bajonett in den kommenden DSLM’s beibehält und nur das Auflagemaß automatisch an das jeweilige EF-Objektiv anpasst (ähnlich dem ausfahrbaren Kompaktkameraobjektiv). Auf diesem Wege wäre übrigens auch ein Autofokus für MF-Objektive realisierbar (zumindest bei Herstellern mit unverändertem Bajonett wie Nikon oder Pentax) – das wäre doch mal eine Innovation 😉

  • In der Geschichte der Fotografie gab es nie einen „erstklassigen“ Adapter, der die Funktionen uneingeschränkt weiterleiten konnte.
    Ich habe zuletzt viele aktuelle Adapter ausprobiert um teure, sehr leistungsstarke Objektive von Canon an Canon EOS M – an Sony und an mFT zu adaptieren.
    Das Ergebnis ist auch mit teuren Adaptern und erst recht mit dem hauseigenen Canon Adapter stets unbefriedigend.
    Die AF-Motoren arbeiten nicht einwandfrei mit dem Sensor-AF zusammen und selbst wenn sie es tun – 70-300 mm IS II an Sony Alpha 7III mit Sigma MC11 – dann entstehen spürbare Einschränkungen – z.B. im Nahbereich, beim ersten Ansprechen und bei Ansetzen des Adapters.
    Der muss jedes Mal exakt positioniert werden, sonst tut sich gar nichts, da sind nicht selten mehrere Versuche notwendig. Eine professionelle Lösung kann das nicht sein.
    Die alte Weisheit – „Adapter sind eine Krücke“ gilt bis heute, auch für Metabones und Co.
    Deshalb wir werden mit Adaptern vertröstet und müssen am Ende für höhere Ansprüche ja doch neue, speziell angepasste Objektive kaufen.
    Und da kommt dann der Vorteil von Sony oder Fuji oder mFT voll zum tragen – Sony und mFT haben die Adapter-Problem-Phase ja weitestgehend hinter sich und bieten jetzt Objektive.
    Canon und Nikon-Nutzer haben sie erst vor sich.
    Adapter sind ok, wenn man manuell fokussieren will – sonst nicht.

  • Dem stimme ich zu, diese Aussage klingt nach einer Adapterlösung. Damit könnte ich persönlich mit leben, wenn der Adapter einwandfrei funktioniert und keine Funktionseinschränkungen mit sich bringt.

    Eine Adapterlösung impliziert aber auch, dass für die neuen DSLMs eigentlich andere Objektive als die derzeitigen EF-Objektive vorgesehen sind. Wenn Canon die derzeitige M-Objektive und den bereits existierenden Adapter aus dieser Reihe vorsehen würde, hätte die Quelle vermutlich auch sich dazu geäussert oder dies angedeutet. Aber vermutlich geht das sowieso nicht, da die M-Objektive und der bestehende Adapter nur für APS-C gerechnet sind. So sieht es danach aus, dass Canon eine dritte Objektivreihe auflegt, was auch die Erklärung dafür sein könnte, dass man sich beim M-Objektivangebot bisher sehr zurückhaltend gezeigt hat.

    • @ Cat @Thomas

      Ja klar, Adapter waren immer nur ein „Hilfsmittel“. Damit sie gut funktionieren, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein, da habt Ihr recht:
      1.
      muss die Mechanik (Passgenauigkeit, Toleranzen) extrem gut sein,
      2.
      die elektrischen Kontakte müssen immer gut funktionieren, z.B. auch wenn ungünstige Umweltbedingungen (Regen/Feuchtigkeit, Schmutz/Rauch, Sand, Salz, …) herrschen,
      3.
      das Booten /Einschalten mit dem Ansetzen muss einwandfrei und schnell ablaufen,
      4.
      Elektronik (Hardware) und Software müssen absolut kompatibel mit beiden Standards (Kamera und Objektiv) sein,
      5.
      die Elektronik muss extrem schnell sein, damit man keine Verzögerungen (Autofokus) hat.

      Ob das technisch immer zu schaffen ist, ist die groosse Frage. Wenn bei Canon von einer „sehr guten Lösung“ für eine neue Kamera spricht, könnte dies Werbepropaganda sein, um Kunden heiß zu machen, vielleicht haben Sie aber auch inzwischen eine wirklich „sehr“ gute Adapterlösung entwickelt. Das müssen wir abwarten.

      Vielleicht erleben wir alle eine groosse Überraschung (spekulativ!):
      Fall A.
      Canon und Nikon überwinden ihre Hemmungen und nehmen das Sony-E-Bajonett, Sony überwindet seine Hemmung und gibt das E-Bajonett und die kompletten Daten und Protokolle frei und alle Kunden freuen sich über die neue Freiheit (siehe mFT).
      Fall B.
      Oder Canon und Nikon nutzen jeweils ein anderes Bajonett:
      zB Canon das Leica-SL- und Nikon das Fuji-GFX-Bajonett, dann haben wir die drei Anbieter mit jeweils konkurrierenden Objektiv- und Adaptersystemen.

  • Mit Adaptern

    arbeite ich schon ein Fotografen Leben lang. Ob es um Großformat Objektive an den Fachkameras ging oder ob Mittelformat Objektive an ein TS Balgen Gerät angepasst werden mussten, immer hat es „Adapter“ gebraucht. Mechanisch war das nie ein Thema.

    In Zeiten ohne Zentralverschluss und Blendenring am Objektiv sind die Probleme im wahrsten Sinn des Wortes vor-„programmiert“.

    Seit es Post Focus und Scheibchenweise Tiefenschärfe gibt haben sich viele Gerätschaften in die Vitrine verabschiedet. Ich bin ehrlich gesagt froh das das so ist. Weitere Dinge wie eine automatische Augen Fokussierung im Serienmodus erleichtern die Arbeit sehr.

    Das Adapter diese guten Neuerungen beeinträchtigen können ist zu vermuten. Helfen könnte nur ein Haus eigenes System des jeweiligen Herstellers. Also erst mal abwarten welche EF Objektive wie unterstützt werden.

    Meine Befürchtung ist das sich, will man ohne Einschränkungen arbeiten, „aktuelle“ neue Objektive erforderlich sind. Den Schritt werde ich sicher nicht mitmachen. Da sehe ich lieber völlig entspannt durch meinen bisherigen Spiegelkasten.

  • Hallo!

    Mal ganz laienhaft gefragt:

    Wie wär es einerseits, wenn man 2 Versionen anbieten würde –
    eine mit dem bisherigen EF-Mount,
    und eine mit Sony E-Mount?

    Oder (noch abwägiger!) wenn man mit verschieden „Mount-Platten“ arbeitet, wie bei Profi- Digital Cinema Kameras…?

    Wie gesagt: laienhafte Frage…

    LG grug

    • @grug

      Danke das einmal jemand die alte Idee (früher bei den Großformat Objektiven Usus) mit den „Mount-Platten“ erwähnt. In dem Moment wo die Hersteller ihre eigenen Ansteuerungscodes freigeben, würde genau das sofort zum Wohle der Nutzer passieren. Da haben die Kamerahersteller aber nichts davon.

      Diese Idee kann vielleicht ein cleverer Drittanbieter umsetzen der selbst keine Objektive im Portfolio hat. Oder China wird wach und wittert ein Geschäft.

    • Dieses Prinzip eines Universaladapters (statt groosser Platte) ist mechanisch schon einmal entwickelt worden: Adaptall-2 von Tamron. So etwas fehlt inzwischen am Markt: sehr gute Objektive, die über entsprechende Adapter und einen Universalanschluss an jedes Herstellersystem angeschlossen werden können.
      Herstellerübergreifende Technik ist für Kunden wünschenswert! Das bedeutet Freiheit!

    • @grug,
      Canon wird niemals E-Mount von Sony übernehmen. Die Objektive sollen ja auch verkauft werden, da liegt der Verdienst. Das Gehäuse wird nur einmal verkauft, von den Objektiven hat man mehrere.

      • …hab‘s ja auch nur in den Rsum geworfen, weil ja von einer „sehr guten Lösung“ die Rede war – wobei sich die Frage stellt: „sehr gut für wen?“

        Für den Endanender wär das durchaus eine sehr gute Lösung, für meinen Geschmack…

  • Ja, dass ist das große „Dilemma“ der beiden großen Kamerahersteller CANON und NIKON, die beide ein Angebot von Retrofokus-Objektive im Programm haben! Aber auch die bekannten Fremdhersteller, wie z.B. ZEISS, TAMRON, SIGMA etc. müssen ihr Objektiv-Programm auf neue Füße stellen. SIGMA und SAMYANG haben das ganz einfach gemacht, in dem sie den Objektiv-Tubus einfach verlängert haben, ohne eine optische Änderung! Geht auch, macht die Objektive aber nur länger!

  • Ob Adapter oder mit EF ist doch egal. Ich habe der 5D MK IV die M5 und verwende den EF Adapter, das funktioniert tadellos. Wichtig ist nur, dass das Topmodell mindestens so gut ist wie die A7rIII, das reicht!

    • @Joe
      das kann ich nicht bestätigen – dass EF Objektive am EFM Bajonett ohne Verzögerung und schnell ansprechend im gesamten Bereich funktionieren.
      Aber M5, M50 und Co sind ja bisher auch nur „Spielzeug“ und der AF den anderen DSLMs weit unterlegen.

      • Also ich habe damit wirklich kein Problem, ich habe nicht die hundertstel Sekunden gemessen aber Du darfst natürlich nicht 5D Mk IV mit M5 vergleichen, sondern M-Objektiv mit EF-Objektiv an der M5. Wo ich tatsächlich eine kleine Verzögerung wahrnehme ist bei Fremdobjektiven, aber nicht bei original Canon L-Objektiven.

      • Cat
        Und nicht die Eos M mit der M5 verwechseln, das sind Welten, habe meine M gerade in den Elektromüll geworfen, die ist wirklich eine Katastrophe mit M und mit EF-Objektiven.

      • @Joe
        Ich verwechsle da nichts.
        ich habe eine rote M und behalte die auch, sie ist technisch lahm, hatte aber wenigstens eigenständige Ideen und das Finish ist klasse – also in den Müll gehört die für mich nicht.

        Ich habe EF Objektive an M5 und M50 ausprobiert – für mich unbrauchbar.
        Jedem Canon und Nikon nutzen sollte klar werden – alle AF Objektive sind nicht mehr wie gewohnt weiter nutzbar an DSLM-Kameras – dazu brauchen sie neue Motorentechnik – die Canon ja bereits bei EOSM Objektiven und 70-300 mm USM IS II eingeführt hat.
        Mir geht es um teure L Objektive – die einfach ihr AF-Potential an keiner M-Kamera ausschöpfen können und das vermutlich auch nie werden – weil da zwei verschiedene Autofokus-Welten aufeinander prallen – um es ganz einfach auszudrücken.

  • Es spricht nichts dagegen einen Adapter zu fertigen, welcher EF Objektive ohne Einschränkungen an einer Canon Spiegellosen nutzbar macht. Wenn man jetzt als Beispiel adaptierloesungen für Canon Objektive an Sony Kameras heranzieht, vergleicht man Apfel mit Birnen. Das kann man tun, sollte dann aber auch Unterschiede finden. Das ein Grossteil der im Moment erhältlichen Adapter nicht die ideale Lösung sind, ist eher ein Komplexes Softwareproblem.

    • @Mario
      es gibt ja bereits seit Jahren einen Canon-Adapter um EOS Objektive an einer EOS-M Kamera zu verwenden – die Einschränkungen werden schnell offensichtlich.
      Eins USM Objektiv, das an einer EOS 5D hervorragend schnellen AF findet, kann das nicht an einer EOS M
      und das lässt sich auch nicht ändern, weil die USM-Motoren im Objektiv bisher nicht so reibungslos und schnell mit dem Sensor-AF einer EOS-M zusammen arbeiten können.

      • @cat
        die meinungen gehen da weit auseinander wie gut oder schlecht die adapterloesung von ef objektiven an eos-m ist. ich konnte ganz gute erfahrungen machen, benoetige aber auch keinen super schnellen af. canon hat zudem den vorteil fuers eigene system einen adapter zu konstruieren, das gibt die moeglichkeit die software der kamera dafuer anzupassen. ich denke da wird schon was gehen.

      • @mario
        ich weiß nichts davon, dass da Meinungen auseinander gehen.
        Für mich zählen nur Fakten die überprüfbar sind_
        wenn ich mein Canon 100-400 mm oder 2,8/300 mm an eine EOS M adaptiere – dann geht mein AF zu fuß.
        Klar es wird noch automatisch fokussiert, aber das ist eben kein Vergleich zur DSLR, es ruckelt und pumpt und sucht…
        Wie gesagt, wer da manuell arbeiten will oder mit Steinzeit-AF froh ist – bitte gerne.
        Es wird immer Menschen geben, denen die reine „Funktion“ ausreicht und es wird immer welche geben, die Limits brechen wollen und denen das Schnellste und Beste gerade gut genug ist.
        Da muss man nicht diskutieren – sondern ausprobieren und für sich entscheiden wo man seine Grenzen setzt.
        Es gibt ja auch reichlich menschen die „behaupten“ Sony habe den schnellsten – wenn immer Kollegen und ich das ausprobieren – wir kürzlich mit der 7III – zeigt sich ein anderes Bild.
        Menschen neigen dazu sich alles schön zu reden.

      • Cat,
        nochmals, die Eos M ist eine Katastrophe, aber nicht die M5, ich benutze sie regelmässig und nahezu ausschliesslich mit EF -Objektiven, das funktioniert wirklich einwandfrei – natürlich nicht so schnell wie bei einer 5D Mk IV, aber die ist auch 3 Euro teurer. Aber der Unterschied M zu EF ist wirklich vernachlässigbar, so fern es sich um original Canon Objektive handelt.

      • wenn man einen wirklich signifikanten unterschied beim adaptieren von ef canon objektiven an einer m5 tatsaechlich feststellen kann liegt dies nur mittelbar am adapter. letztentlich spielen da einige faktoren eine rolle. ein wichtiger faktor ist hierbei sicher der af der kamera. der adapter ermoeglich ja nur das notwendige auflagemass und die datenuebertragung. also wie soll hier der adapter reglementierent auf den af wirken?

  • Ich denke ein Adapter kann hier sehr gut funktionieren.
    Die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv muss nicht durch den Adapter übersetzt werden.
    Die Kamera kann das Objektiv direkt ansprechen.
    Der Adapter muss nur das Auflagemas anpassen.

    Ich bin gespannt auf was rausläuft.

  • Ich denke das die Canon DSLM ein eigenes Bajonett bekommen, damit Canon so eine neue Objektivserie auflegen kann um zukünftig die EF abzulösen. Deshalb wird es für den Übergang wohl einen Adapter geben.

  • Warum Adapterlösung? Ganz klar, die meisten Canon Besitzer werden den teuren EF-Park nicht verkaufen und passende Objektive sind noch nicht da. In wie weit sich das überhaupt lohnt, gute Frage. Die DSLM wird wahrscheinlich hauptsächlich als Zweitkamera da sein, die meisten gewerblichen Fotografen setzen weiterhin auf DSLR. Das wissen die Canon Direktoren auch und wollen keine Kunden verlieren. Und sie wissen, dass das spiegellose Geschäft schon von 3 anderen gemacht wird, Fuji, Sony, MFT. In Wirklichkeit ist die DSLM bei Canon und bei Nikon ein Versuch, falls es nicht angenommen wird, wird wohl das Ganze wieder eingestampft, ohne teure Linsenentwicklung. Fuji, Sony, MFT sind einen teuren und eisenharten Weg gegangen. Ohne würde es das Programm gar nicht geben.

    • @Martin
      also das halte ich für eine sehr vage Vermutung.
      Dass DSLM die DSLR-Technik besonders im professionellen Bereich praktisch in jeder Disziplin in den Schatten stellt – Ausnahme Prismensucher – sollte doch eigentlich inzwischen bei jedem angekommen sein.
      DSLR wird bleiben, für eine Minderheit, die Sicher und Mechanik lieben.
      Aber das da Canon und Nikon nur DSLM versuchen – also das ist Nonsence – die wissen genau, nur da liegt die kurzfristige Zukunft – und danach kommt die nächste Evolution – elektronische Verschlüsse auf dem Sensor usw.
      Gewerbliche Fotografen haben längst auch eine DSLM. Die DSLR wird bald zur Zweitkamera.
      DAS Problem sind die Objektive – denn es führt, wie mFT, Sony, Leica, Zeiss sehr eindrucksvoll zeigen – kein weg daran vorbei – hochauflösende DSLM-Kameras müssen mit ganz neuen Objektiven ausgestattet werden, neue Linsenberechnung ohne Retrofokus – neue AF-Motoren – Motorzoom für Filmer – noch engere Toleranzen – noch höhere Randauflösungen etc.
      Das da etwas nicht angenommen wird, steht ausser Frage.
      Aber die Lüge – dass die Objektive weiter verwendet werden können – wird erste einmal ein paar Jahre durch die Fotowelt wabern, bis jedem klar wird, dass letztlich heute fast jedes bahnbrechend neue Gehäuse (neuer Sensor) auch neue Objektive braucht. Die Menschen, die mit alten Objektiven rumschrauben, wollen entweder eine bestimmte Bildsprache, haben kein Geld, wollen keins ausgeben oder haben keinen Vergleich, was neue Objektive an neues Kameras wirklich leisten können.
      Wer Top-Leistung (technisch) will, erreicht die keineswegs mit dem Kauf einer neuen Kamera und durch Nutzung alter Objektive. Seit Sensoren mehr als 6 MP auflösen ist das endgültig vorbei.
      Ausprobieren – hilft.

      • @ Cat
        …. haben kein Geld, wollen keins ausgeben ….
        hallo cat, das schreibe ich ja dauernd, besonders die Sonnys A7-R3 haben das noch nicht verstanden.
        Sie schimpfen auf Canon/Nikon und sind nun endlich zu Ihrem Gott gefunden.
        Bedenken halt nur nicht, das sie jetzt mit 42 MP herumlaufen, die jedoch neues Glas verlangt.
        Das ist jedoch bei Sony sehr teuer, ich behaupte mal, weit überteuert.
        Natürlich macht Sony alles, aber auch alles richtig, soviel abschöpfen, wie der Markt bereits ist, zu geben.
        Ich möchte nicht wissen, wieviele von den neuen Sony-Besitzern mit altem/billigem Glas herumlaufen.
        Wer nach Sony wechselt, ist bereit, mindestens 10.000 Euro auf den Tisch zu legen.Mit einem Teleobjektiv kommen noch mal etliche Tausender dazu.
        Wer das Geld nicht hat, ist bei dem falschen Modell.
        Ich habe ja die Frage zu beantworten gehabt. Aber nach etwas denken, kam ich zu dem Ergebnis, Nein und tausend mal Nein. Die Preistreiberei der Sony Objektive mach ich nicht mit.
        Ist der Markt erst einmal gesättigt, fallen auch die Objektivpreise bei Sony wieder.
        Das Niveau ist ja höher als bei Nikon, bei gutem Glas natürlich.

        Jetzt lassen Sie mal Canon eine DSLM mit 50 MP und schnellem AF/guter Dynamik herausbringen.
        Dann ist das Geschrei der Überläufer aber groß.
        Viele wollten nämlich nur die 42 MP von Sony abgreifen. Canon hat mit der MK4 ja nur 30.
        Das ist zu wenig.
        Plötzlich waren diese Canon zu klobig, zu schwer usw, usw….
        Ich glaube, das nennt sich Haben-Wollen-Virus

  • Leider kann ich mich nicht mehr so richtig an den vielversprechenden Slogan von Canon‘s HP erinnern… 2018 wird großartig oder so. Was kam, eine M50 und 3 Einsteiger DSLRKameras, laut Canonrumors erwartet man für 2018 auch keine höherwertige DSLR Kamera, …..irgendwie muss man aber die Anwender bei Laune halten….ob nun 2018,2019 oder gar 2020 egal, Leute wir bringen was versprochen 👍

    • Heute ist der 19 April 2018, 109 Tage sind vergangen, noch hat Canon 256 Tage Zeit. Wie sagte schon mein Vater selig: „erst weinen wenn es weh tut! “ Warten wir mal den 31.12. ab ob die „Casandra“ Mirko recht hat.

      • Joe,
        nicht die „Casandra“ Mirko….sondern CanonRumors 😉 Nicht ICH sage da kommt 2018 nichts großartiges mehr sonders Canons Gerüchte Fan Gemeinde Seite….von mir aus kann Canon bringen was sie immer auch wollen nur an „pro“ Objektive für das APS Format wird es eh nichts mehr…..von daher war und ist Canon für mich total uninteressant

      • @ Mirko,
        dann zitiere Canon Rumors und schreib es nicht so hin als wär’s von Dir. Bei einer Doktor- oder Seminararbeit wäre das eine ungenügende Note und somit „Nicht Bestanden“. Da sind schon einige Politiker darüber gestolpert. Im Übrigen darfst Du kaufen was Du willst und egal wofür Du dich entscheidest – Du wirst keinen Fehler machen – das ist alles nur Geschmacksache und persönliche Sympathie. Dass es keine Pro Objektive für die M’s gibt stimmt übrigens so auch nicht. Erstens sind die vorhandenen M-Objektive viel besser als ihr Ruf (ich habe für meine M5 vier davon) und Canon macht – allerdings besser – nichts anderes was Sony auch gemacht hat und macht, nämlich eine hervorragende Adapterlösung für alle EF und somit für alle L-Objektive. Anscheinend ist es nicht das Gleiche wenn zwei das selbe tun, bei Sony ist es intelligent und bei Canon ist es mal wieder Unfähigkeit.

      • Joe,
        ich zitiere mich mal,
        „laut Canonrumors erwartet man für 2018 auch keine höherwertige DSLR Kamera,“
        Wie wäre es mal mit gründlichen Lesen ?
        Desweiteren schreibe ich auch nicht das Canon EF-S bzw EF-M Objektive schlecht sind sondern lichtschwach und eben nicht „pro“

    • Guten Abend Mirko …
      Basic – Instant hat es schon mal vorgerechnet … 20 Canon-Systemkameras seit 2015 – da sind doch 4 in diesem Jahr schon großartig.
      Fuji seit 2015 nur 12 …
      Sony seit 2015 nur 11 …
      Wie kannst Du da behaupten das Canon seine Nutzer nicht bei Laune hält?
      Da siehts bei unseren Herstellern doch eher mager mit Neuvorstellungen aus …
      Viele Grüsse … Gustav

    • Hatte noch vergessen hinzuzufügen:
      Wenn schon in 100 Tagen 4 neue Canons kamen dann können wir uns in den restlichen 250 Tagen auf 6 neue gefasst machen – wie versprochen – oder?
      Wird doch wohl ein großartiges Jahr …
      Gute Nacht …

      • @ Gustav

        als Landwirt musst Du natürlich zählen können, musst ja wissen wie viel Vieh im Stall oder auf der Wiese steht. Aber ich denke Du wirst nicht sagen ich habe 300 Tiere, sondern wohl eher: ich habe 43 Schafe, 94 Kühe, 67 Schweine, 92 Hühner, 3 Katzen und einen Hund.
        So ist es auch bei Kameras. Da gibt es was für Einsteiger, für engagierte Hobbyfotografen und für Profis. Also für jede Zielgruppe das was sie will oder braucht. Ist halt so wie bei deinen Tieren. Wirst dem Hund ja kein Gras füttern und der Kuh keinen Knochen in den Trog werfen, denke ich mal. Wenn man das auseinanderhält ist die Frequenz bei Sony um ein Vielfaches höher. Ich weiss natürlich, dass Du das auch ohne meinen Kommentar gewusst hast, aber du halt auch ein kleiner Spassvogel wie ich.
        Dass Canon zur Zeit eher für Einsteiger und den etwas fortgeschrittenen Fotografen bringt ist eine Überbrückungsstrategie bis sie die Sensorlücke zu Sony geschlossen haben und das ist durchaus nicht dumm und ich denke – wie Mark auch, dass auf der Photokina was Grosses vorgestellt wird, das man dann an Weihnachten haben kann. Im Übrigen – wenn canon was vorstellt kann man es auch haben, sowas wie bei der D850 oder jetzt bei der Sony A7 III, dass die Ware nicht oder nicht ausreichend vorhanden ist, gibt es bei Canon nicht.
        Übrigens – auch bei einer anderen Firma stimmt diese Strategie, Werbung und Produktverfügbarkeit, bei Coca Cola, obwohl ich deren Produkte nicht kaufe und auch nicht gut finde aber Ihre Marketingstrategie ist perfekt und ich nenne sie als das positive Beispiel für perfektes Marketing. Aktuelles Beispiel: in England kommt eine Zuckersteuer auf Softdrinks, das zuckerreduzierte Produkt von Coca Cola ist schon auf dem Markt, so macht man das!

      • Hallo Joe …
        Heute war ein stressiger Tag, habe die ganze Zeit auf den Schleppern gesessen und unserem Sohn geholfen.
        Langsam merke ich schon mein Alter in den Knochen aber mein Geist und Humor ist noch der Alte wie Du wohl ein klein wenig entrüstet gelesen haben musst und so nicht stehen lassen konntest …
        Aber zum provozieren taugt die Tabelle – oder?
        Jedenfalls habe ich einen netten Hinweis erhalten es nicht zu weit zu treiben und daran zu denken nicht mein Alleinstellungsmerkmal hier als einziger bodenständiger sachlicher Landwirt mit der Verbreitung solcher nichtssagender Aufstellungen aufs Spiel zu setzen …
        Natürlich hast Du recht mit Deinen Ausführungen und Canon wird auch sicherlich liefern.
        Eigentlich geht es mich auch gar nichts an da ich sowieso auf meine alten Tage bei Sony bleibe und auch keine Unsummen mehr investieren werde aber für interessantes neues von anderen Herstellern zu erfahren bin ich ja auch auf dieser Seite.
        Übrigens ist die A7-3 schon lieferbar – aber mit unterschiedlichen Kits in anderer Lieferzeit – da sollte man schauen wie man sie kaufen möchte …
        Etwas vermisse ich meine A7 schon – vor allem bei Landschaft – die Farben gefielen mir besser als bei der A 6500 – aber erstmal warte ich ab mit einem Ersatz und möchte nichts unüberlegtes tun.
        Viele viele Bilder entstehen bei mir mit der RX 100 die ich fast immer unkompliziert bei mir habe und die mit etwas Sorgfalt DSLR-Qualität liefert – sie ist ein stabiles tolles Teil – absolut zu empfehlen!!
        Alles Gute … Gustav

  • Das Gesamtpaket

    ist entscheidend. Dazu passt ein Adapter einfach nicht. Wie schon erwähnt worden ist, neue Sensoren, neue Signalverarbeitung brauchen zur Höchstleistung neue Objektive. Wenn möglich gleich mit einem neuen Bajonett.

    Dagegen spricht ein riesiger Objektiv Park bei der Kundschaft. Die möchte man nicht in Arme der Konkurrenz treiben. Ein neues Bajonett ist mit einem Systemwechsel gleichzusetzen.

    Abgerundet wird ein System durch die Verfügbarkeit der einzelnen Produkte. Zuzüglich kommt noch ob der Großhandel dazu bereit ist die nötigen Dienstleistungen (z.B. Rent Service) zu übernehmen. Werden die für das Image gebrauchten Profis das System annehmen?

    Eine neue Kamera alleine, noch dazu mit Adapter, wird das nicht erreichen. Denkbar wäre ein harter Schnitt mit einem parallel dazu aufgestellten drittem System. Damit könnte ich mich als Kunde eher abfinden. Die Ungewissheit, welche meiner alten Objektive funktionieren mit Adapter welche sind ungeeignet für meine Arbeit mit der Spiegellosen, ist nervend.

    Wir werden sehen ob sich „Gemurkse“ oder die klare Linie durchsetzt.

    • Ich sehe das auch so! Die ganzen schönen, neuen Top-Kameras mit der hohen Auflösung, dem hervorragendem Rauschverhalten, dem flotten AF und der hohen Serienbildgeschwindigkeit etc. machen doch nur Sinn, wenn das die Objektive auch hergeben.

      Wenn ich die Reifen von vor 25 Jahren auf einen modernen Rennwagen schraube, fahre ich auch nur hinterher.

      Wenn man nicht auch in neue Objektive investiert, kann man in vielen Fällen auch gleich die alte Kamera behalten. Die modernste Technik haben zu wollen, kostet immer viel Geld. Und wenn man eh investieren muss, ist doch ein neues Bajonett die viel bessere Lösung als ein Adapter.

    • Eine gute Lösung für Canon wäre eine Kammera für die EF Objektive und eine weitere für das neuen Objektive-Bajonett.
      Canon hat diese Lösung doch für die Profi- Camcorder ein Modell mit EF Objektve und ein weiteres für Videobjektive
      So kann sich der Altkunde die Kammera mit dem alten Bajonett kaufen und der Neukunde mit dem neuen Bajonett kaufen.
      So sind alle zufrieden.
      Wäre doch super

  • Hallo,
    habe den Blog hier erst kürzlich entdeckt und bisher erst wenige Beiträge betrachtet.
    Aber kurze Zwischenfrage, geht es hier nur um Technik oder auch um Fotografie?
    Ist ein wenig, wie wenn man einen Food-Blog betrachtet, bei den nur über Töpfe geredet wird…
    Grüße
    Fiwi

    • Hallo Fiwi, es geht hier tatsächlich primär um Technik und aktuelle sowie zukünftige Kamera-Neuheiten. Gelegentlich kommt auch mal ein Artikel allgemein über Fotografie, aber verhältnismäßig in letzter Zeit eher selten. Um bei deinem Beispiel zu bleiben sind wir also eher ein Topf-Blog als ein Food-Blog 😉

      Liebe Grüße, Mark

  • Auf jeden Fall ist es spannend zu beobachten, wie sich die Canonier freuen. Was soll es werden ?
    Ein Adapter ?
    Auf jeden Fall hat Canon doch eine tolle Lösung versprochen. So müßten doch alle zufrieden werden.
    Vor allem sollte doch die Nervosität nicht da sein.
    Canon weiß, was seine Jünger brauchen. Und genau das bringen sie. Nur abwarten.
    Das hatte ich seinerzeit mit der D850 auch getan, einfach nur warten.
    Das ist so, wie in einem Western, wenn der Zug nicht gleich kommt, und die Revolverhelden dann eben in der Sonne schmoren müßen. Warten,
    Ich lege mich meinerseits wie Gustav etwas zurück und beobachte erst einmal, was Canon hier bringen wird.

    • Hallo Volker …
      Ich mache grade Kaffeepause und lese „Kanonier“ … tolle Umschreibung der Canonianer – so hießen früher die Männer die mit der Lunte die Kanone entzünden mussten und beim Knall den Rachen aufreißen mussten damit ihr Trommelfell nicht platzte.
      Hoffentlich ziehen wir Preußen nicht allzu sehr ihren Zorn auf uns aber wir beide können uns ja auch entspannt zurücklehnen und das Gewusele um uns herum beobachten und auf den großen lauten Knall von Canon warten … oder?
      Lassen wir also die Kanoniere in der Sonne liegen und noch in Ruhe eine Zigarette rauchen ehe sie beim Herannahen ihrer Sehnsüchte ihre Pistolen abschießen und dann ihre Sparschweine schlachten müssen !!
      Hoffentlich wirds auch ein zufriedenstellender Knall und nicht nur ein kleiner Puff …
      Meine Verehrung … Gustav

      • Hallo Gustav,

        es geht nicht mehr sehr lange, dann machen die Handy Nutzer Witzchen und Spässe über die Sony, Nikon, Fuji, Panasonic und Canonuser.. Wir müssen alle sehr tapfer sein, sogar die Selbstherrlichen Sonybesitzer, den in fünf bis 10Jahren sind wir die, die noch – sinnbildlich – mit der Kutsche reisen und die anderen habe schon lange den Zug und das Auto entdeckt. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, wir Canonnutzer sind demütig und leidensfähig.

  • Mich erinnert die Aussage der „sehr guten Lösung“ an den Adapter, den OLYMPUS zu seiner OMD EM1 dazu schenkte, damit man die FT Objektive am mFT System weiter verwenden konnte.
    Der SIGMA MC-11 beweißt ja auch ie gut das funktionieren kann mit EF Linsen an SONY´s FE-Mount.
    Ich bin der Überzeugung, dass Nikon UND Canon die angekündigten, GEKRÜMMTEN Sensoren mit ihren neuen, spiegellosen Systemen auf den Markt bringen werden, die neue Bajonette und somit auch Objektive ERFORDERLICH machen. Und alle die darauf einsteigen dürfen wieder schön blechen!
    Hoffentlich haben die zwei „Grosskotze“ die Rechnung nicht ohne den Wirt gemacht!