Kameras

GoPro und DJI stellen gleichzeitig neue Actioncams vor: Hero 11 Black und Osmo Action 3

DJI und GoPro haben heute die jüngsten Generationen ihrer Actioncams präsentiert. Dabei hat ein Hersteller mehr Änderungen vorgenommen als der andere.

Actioncams im Doppelpack – bestimmt kein Zufall

Der Hersteller GoPro hat wie erwartet heute die neuste Generation seiner Actioncams enthüllt: die Hero 11 Black. Was wir bei der Präsentation zu Gesicht bekommen, wurde schon durch vorherige Leaks offenbart. Entsprechend klein halten sich die Überraschungen. Nicht so ganz auf dem Schirm hatte ich aber, dass GoPros wahrscheinlich größter Konkurrent in diesem Feld, DJI, sich ebenfalls den heutigen Mittwoch zur Vorstellung eines neuen Produkts ausgesucht hatte. Die DJI Osmo Action geht damit in die dritte Runde.

GoPro Hero 11 Black erhält größeren Sensor

Fangen wir mit der GoPro Hero 11 Black an, bei der sich auf den ersten Blick im Vergleich zu Hero 10 Black von letztem Jahr nichts getan hat. Die Änderung liegt vor allem beim gewachsenen 1/1,9-Zoll-Sensor, der zudem nun 27 statt 23 MP mitbringt und 10-Bit-Farben unterstützt. In einem „Vollformat“-Modus wird der komplette Sensor mit 5,3K-Auflösung und im 8:7-Verhältnis ausgelesen. Die maximale Bildfrequenz liegt weiterhin bei 60 fps in 5K oder 120 fps in 4K.

Mini-Variante ohne Display

Während Apple der Mini-Variante beim iPhone 14 nach zwei Generationen schon wieder den Laufpass gegeben hat, führt GoPro genau diese bei der Black 11 ein. Die GoPro Hero Black 11 Mini ist spiritueller Nachfolge der „Session“-Reihe und kommt mit dem gleichen, größeren Sensor des Geschwistermodells, verzichtet aber auf die Bildschirme.

GoPro dreht euch für 449,98 Euro noch ein Abo an

Ab sofort kann die GoPro Hero Black 11 über die offizielle Webseite bestellt werden. Der Hersteller veranschlagt 449,98 Euro inklusive einem GoPro-Jahresabo (kostenloser Austausch, Rabatte und mehr). Die Hero Black 11 Mini soll am 25. Oktober in den Handel gehen und wird dann inklusive Abo 349,98 Euro kosten.

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DJI Osmo Action 3 geht neuen Weg

Auch wenn sich DJI eigentlich auf Drohnen spezialisiert hat und dort gerade mit der neuen Mini 3 Pro ziemlich abliefert, macht der chinesische Hersteller auch am Boden eine gute Figur. Während GoPro an seiner bekannten Rezeptur nichts geändert hat, stellt DJI mit der Osmo Action 3 alles auf den Kopf. Die vor einem Jahr gestartete Action 2 ging mit ihrer modularen Bauweise einen ähnlichen Weg wie Insta360, die Action 3 ähnelt allerdings wieder dem Design von GoPro. Das äußert sich unter anderem durch den großen Bildschirm auf der Rück- und einem kleineren auf der Vorderseite. In diesem Fall sind jedoch beide berührungsempfindlich – laut DJI die weltweit erste Actioncam mit dieser Funktion.

Neuer Akku für Minusgrade

Im Inneren sind ein 1/1,7-Zoll-Sensor für Aufnahmen mit bis zu 4K-Auflösung bei 120 fps. Auch die DJI-eigenen Stabilisierungen sind bei höchster Auflösung möglich. Die neue „Extreme Battery“ mit 1.770 mAh soll in 50 Minuten Ladezeit einen Betrieb von bis zu 160 Minuten erlauben und hält wohl auch Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius stand.

DJI Osmo Action für 359 Euro

In der „Standard-Combo“ inklusive „Extreme“-Akku, Schutzrahmen und weiterem Zubehör kostet die Osmo Action 3 359 Euro und kann ab sofort über den offiziellen Onlineshop bestellt werden. Zwar ist die Action 3 nicht mehr so modular wie ihr Vorgänger, aber kann mit zahlreichen Accessoires natürlich trotzdem auf den ganz individuellen Anwendungsfall angepasst werden.

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via: Engadget | The Verge | GoPro

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Alfred Proksch

Aus gesundheitlichen Gründen darf ich nicht mehr Gleitschirm fliegen. Damals hätte ich gerne so etwas gehabt.

Eine Osmo Action 3 kann beim Ski fahren wahrscheinlich ihre Stärken ausspielen (siehe Werbefilm) und preiswert ist das Teil auch noch.

In Italien verwende ich ein elektrisches e-Motocross. Darauf die Action 3 montiert und schon hätte ich meine „Fahrkünste“ gespeichert. Da muss ich auch keine Ängste bei einem Sturz haben das teures Equipment in die Brüche geht.

Peter Hoffmann

Die beiden Hersteller schenken sich aber auch nichts … @Alfred: stimmt, bin ja selbst schon ein bisschen älter und erinnere mich, wie verzweifelt im analogen Zeitalter Sportler mit ihren Kompaktkameras am Gestänge des Gleitschirms und mit Fernauslösern experimentiert haben!

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