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Sony: Präsentation von neuem Zoom-Objektiv bereits in Kürze?

Sony scheint im Januar 2023 ein neues Zoom-Objektiv vorstellen zu wollen, zu dem es in den letzten Wochen bereits Gerüchte gab.

Sony 20-70mm f/4 G kommt wohl im Januar

Im Gegensatz zu Panasonic wird Sony auf der CES 2023 in Las Vegas wohl nicht mit Foto-Neuheiten auf sich aufmerksam machen, dennoch scheint das Unternehmen im Januar ein erstes neues Produkt präsentieren zu wollen. Dabei soll es um das neue Sony 20-70mm f/4.0 G gehen, zu dem es im Dezember bereits Gerüchte gab. Informationen von Sonyalpharumors zufolge könnte die Präsentation des neuen Objektivs rund um den 17. Januar 2023 über die Bühne gehen.

Auch Informationen zum Preis des neuen 20-70mm f/4 G sind bereits durchgesickert und falls sich die Angaben zum Preis am Ende bewahrheiten, dürfte man diesen durchaus als stattlich bezeichnen – er soll nämlich bei rund 1.600 Euro liegen. Das wäre jede Menge Geld für ein f/4 Zoom und im Vergleich zum Sony Zeiss 24-70mm f/4, das derzeit für rund 640 Euro erworben werden kann, wäre der Aufpreis gewaltig.

Auf der anderen Seite sind die zusätzlichen Millimeter im Weitwinkelbereich aber ein starkes Argument, zudem soll sich beispielsweise auch die Bildqualität im Vergleich zum Zeiss Objektiv deutlich verbessert haben. Schlussendlich sollte man wie immer die offiziellen Informationen und erste Testberichte abwarten, bevor man zu einem vorschnellen Urteil kommt.

Weitere Sony Neuheiten in den nächsten Wochen

Mit neuen Kameras und sonstigen Objektiv-Neuheiten aus dem Hause Sony rechnet man bei der Präsentation am 17. Januar 2023 derzeit nicht. Schon im Februar könnte Gerüchte zufolge aber die nächste Sony Präsentation folgen, bei der das neue 16-35mm f/2.8 II GM und möglicherweise auch schon eine neue Sony Kamera enthüllt werden könnten. Ganz oben auf der Liste stehen dürfte dabei die Sony A9 III, doch auch eine Neuheit im APS-C-Bereich würde uns grundsätzlich nicht überraschen. Schließlich scheint vor allem Canon im APS-C-Bereich in den kommenden Monaten eine oder mehrere Neuheiten geplant zu haben und da möchte Sony unter Umständen mit eigenen Neuheiten dagegenhalten.

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Gogl

Bei 1.600 für das 20-70 f4 bin ich aus dem Spiel, da stimmt für mich die Relation nicht mehr (und das sage ich als jemand der als Hobbyfotograf eine @1 gekauft hat)

alex

Für 1600€ kauft man sich besser ein Sigma 16-28 2,8 + Tamron 28-75 2,8.

Cat

Der Vergleich hinkt aber schwer.
Klar kann man wechseln – aber hier braucht man das nicht und Sony ist eben heute (neben einigen Perlen v Leica) der Objektivkonstrukteur unserer Zeit.
Sigma u Tamron reichen, sind aber eine andere Klasse 😉

pixeldix

Die meisten die teure Objektive brauchen beherrschen keine Bildbearbeitung sonst würden sie nicht die teueren Objektive kaufen! ,o))))

Michael

Naja, man kann es auch anders sehen. Die Bildbearbeitung ist für mich viel eher ein notwendiges Übel und verbringe viele lieber die Zeit draußen im Freien (ob mit oder ohne Kamera) und reduziere die Zeit am PC für die Bildbearbeitung auf ein Minimum. Daher ist mir ein Objektiv bzw Kamera, die die Qualität ohne zeitintensive Bildbearbeitung liefert und mir dadurch mehr Freiheit gibt, dass Geld vllt. auch wert.

Mithilfe von Software Programmen kann so vieles machen, so kann man aus vielen Objektiven und Kameras, die günstiger sind und Nachteile mit sich bringen, natürlich Top Produkte machen.
Alleine die Topaz Programme sind echt krass. Aber ich setze z.B. Topaz DeNoise nur bei wirklichen hohen ISO und Motiven ein, die es wert sind, da es viel Zeit kostet.

Die Kostenersparnis der günstigen Objektive erkauft man sich daher mit seiner eigenen Zeit. Gerade bei Berufsfotografen, die dann tatsächlich auch Arbeitsstunden berechnen (müssten) ist das günstige Objektiv dann sogar schnell teuerer, wenn der Arbeitslohn mit einberechnet wird…

Cat

So sehe ich das auch!

Rolf Carl

Wusste gar nicht, dass die Teuerung schon bei 100% angelangt ist.

Cat

Für Videographen sind immer Preise bis 20.000€ machbar – da ist selbst ein Zoom für rund 2000€ preiswert.
Das ist, scheint mir, kaum für Lichtmaler im Stehbild gedacht.

Rüdiger

“Lichtmaler im Stehbild” gefällt mir 🙂

Peter T.

Ein Zoom ab 20 mm finde ich genial, 70 mm am oberen Ende in Kombi mit f4 und das ganze für kolportierte 1.600,— ist wieder weniger genial. …bin schon gespannt, was das Ding kann. Wenn’s richtig, richtig gut ist, schiele ich neidisch rüber zu Sony.

J.Friedrich

Bei meinem Canon-Dealer wären als “L” sicher 2.200,– fällig und als “STM” für 1.000,– wäre es dann (Gott bewahre ;-)) f4,5-7,1irgendwas. Da es kein “Master” ist, ist es schon happig, aber der Brennweitenbereich erfordert schon Aufwand in Verbindung mit durchgängig f4, wenn ich zumindest ansatzweise Vignettierung u Verzeichnung sowie eine vernünftige Auflösung für Sony 40-60MP nicht nur im direkten Zentrum liefern will. In Kombi mit einem f4 70-200mm u 2 Gehäusen durchaus Reportage tauglich, wenn man nicht unbedingt f2,8 als allerschnellste Variante u eine bessere Freistellung benötigt. Wenn BQ exzellent – ist der Preis okay.

pixeldix

Ich habe genau zwei Festbrennweiten 35mm und 85mm damit mit Fotografie ich alles meine anderen Brennweiten sind von ADOBE !

Rolf Carl

Für das Geld, das du bei Adobe verbrennst, könntest du dir noch ein paar zusätzliche Objektive kaufen.

pixeldix

Das sind gerade mal 80,00 Euro im Jahr !

Alfred Proksch

Halbwahrheiten halten sich besonders hartnäckig! In der Hobbyisten Szene herrscht bis auf wenige Ausnahmen die Meinung vor das Lichtstärke mit Qualität gleichzusetzen ist.

Was für ein gewaltiger Irrtum. Ich könnte jetzt Seitenlang über Beispiele referieren den Objektiv Bau im allgemeinen erläutern, mich über optische Glassorten und Vergütungen auslassen – es nützt nichts.

Wenn das Sony 20-70mm f/4.0 G hervorragende Eigenschaften bieten sollte ist der dafür geforderte Preis gerechtfertigt. Wir werden es durch ein seriöses Messverfahren auf der optischen Bank erfahren.

Ob andere Hersteller ihre durchschnittlichen Gläser billiger anbieten (weil Objektive BQ entscheidend sind) ist mir ehrlich gesagt egal. Gilt für alle Systeme nicht nur für Sony.

Trainspotter_TGB

Sehe ich auch so. Beim Objektivkauf der Holy Trinity sollte man keine Abstriche machen! Also lieber auf das Sony 24-70mm f/2.8 GM sparen, anstatt vorschnell das Sony 20-70mm f/4.0 G nehmen. Denn die f/2.8 wird man sehr schnell vermissen. Auch beim Wiederverkauf auf eBay erzielen die Sony GM Gläser entsprechend höhere Preise.

Alfred Proksch

Eben weil es genügend Menschen gibt die sich nicht wirklich informieren sondern auf dubiose „Empfehlungen“ von Möchtegernspezialisten im Netz verlassen kann ich nur wiederholen – Es nützt nichts wenn ich mich aufrege. Lichtstärke ist kein Kriterium für beste Bildqualität.

J.Friedrich

Hab mich schon gewundert, dass Du solange “gezögert” hast … musste echt “Schmunzeln” als ich die “falsche” Bestätigung gelesen habe. Reg Dich nicht auf :-). Wer kein “schnelles Bokeh-Max.”, z.b. für Landschaft/Architektur aber auch Porträt braucht, der ist fast immer mit kontrastoptimalen & knackscharfen Festbrennweiten bei f2,8-3,5 (TS setzt bzgl. BQ wg. grösserem Bildkreis natürlich noch einen drauf) und bei Zooms mit 4,0 (meist) bereits ab Anfangsöffnung top bedient hinsichtlich BQ. Die Grundlagen dazu kann man nachlesen 😉 – machen halt nur Wenige – oder sich in Magazinen die MTF’s anschauen, “da werden Sie geholfen”. P.S. @Alle: ich arbeite ausschließlich mit aufgesetzter Streulichtblende “unten” ist mein Name aufgeklebt, “oben” klebt für mich sichtbar, für jede Optik einzeln getestet “die optimale Blende” 1,2-2,0 steht da nicht wirklich, sondern je nach Optik 2,5-5,6 😉

Alfred Proksch

Servus J.Friedrich

Danke, Danke für das nächste uralte „Reizthema“ Sonnenblende versus STREULICHTBLENDE plus die sehr wichtige optimale Blende für jedes einzelne Objektiv.

Besonders bei diffusen Beleuchtungsverhältnissen streut das Licht von fast allen Seiten in die optischen Gläser – ich glaube es jedes mal kaum wenn ich die Fotografen ohne „Sonnenblende“ Bilder machen sehe. Was die an Kontrast und Pastellfarben verschenken wenn sie ohne Streulicht blende arbeiten ist ihnen nicht bewusst. Lieber verlassen sie sich auf den fremden internen JPEG Algorithmus ihrer Kamera – der wird es schon richten.

Wer ganz genau arbeiten möchte sollte die optimale Blende seiner Objektive kennen weil er so die Objektiv Korrektur seiner Kamera unterstützen kann.

Aber wem erzähle ich das? Viele sind der Meinung das „Bildbearbeitung“ einfacher und schneller geht – was soll bearbeitet werden wenn etwas nicht vorhanden ist weil es schon bei der Aufnahme „vernichtet“ wurde?

J.Friedrich

👍 Auf den Punkt. Punkt.👍

Marcel

Ich lasse die Sonnenblende oft absichtlich weg. Wenn du mich also sehen würdest, hättest du einen falschen Eindruck 😉

Marcel

Von einem neuen 85mm hört man leider nichts mehr… Schade!
Bei den UVPs der hier genannten Objektive, wäre ich aber eh raus 😀