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Die besten Kamera-Smartphones 2023 im Überblick (Q4-Update)

Neue Kamera-Smartphones im 3. Quartal

Technische Daten in Tabellenform

SmartphoneKameraMPBlendeFläche
Nothing Phone (2)Hauptkamera50f/1.881/1,56″
Weitwinkel50 f/2.21/2,76″
Samsung Galaxy Z Fold 5Hauptkamera50f/1.81/1,57″
Weitwinkel12f/2.2
Tele/Periskop (3x)10f/2.4
Samsung Galaxy Z Flip 5Hauptkamera12f/1.8
Weitwinkel12f/2.2
Huawei Mate 60 Pro+Hauptkamera48f/1.4-4
Weitwinkel48f/2.2
Tele/Periskop (3,5x)48f/3
Sony Xperia 5 VHauptkamera48f/1.91/1,35″
Weitwinkel12f/2.2
Apple iPhone 15 Pro MaxHauptkamera48f/1.781/1,3″
Weitwinkel12f/2.2
Tele/Periskop (5x)12f/2.8
Xiaomi 13T (Pro)Hauptkamera50f/1.91/1,28″
Weitwinkel13f/2.21/3,06″
Tele/Periskop (2x)50f/1.91/2,88″

Diese Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit. Falls ihr Fehler findet, freuen wir uns über einen Kommentar von euch!

Nothing Phone (2)

Ich will dieses Format der regelmäßigen Updates aus der Welt der Smartphones nicht nur für bedingungsloses Abgefeiere von Technik nutzen, sondern die Gelegenheit auch nutzen, wenn Potential verschenkt wurde. Der zweite Streich des jungen Smartphone-Herstellers macht leider wenig anders zu seinem Vorgänger.

Das Nothing Phone (2) ist daher mit dem exakt gleichen Set aus 50-MP-Sensoren mit 1/1,56 Zoll für die Hauptkamera und 1/2,76 Zoll für den Weitwinkel ausgestattet. Bei einem Smartphone dieser Preisklasse ist es wenig verwunderlich, dass ein Teleobjektiv nicht mehr ins Budget gepasst hat. Auch die Auflösung entspricht wohl dem besten Kompromiss aus Pixel-Binning und Pixel-Größe. Etwas mehr Sensorfläche hätte es aber doch sein können, um in schlechten Lichtverhältnissen ein wortwörtlich besseres Bild abgeben zu können.

Samsung Galaxy Z Fold/Flip 5

Mit dem Galaxy Z Fold 5 und Z Flip 5 hat Samsung im alljährlichen Rhythmus wieder seine Foldables aktualisiert. Doch bei den Kameras sind die Änderungen nur mit der Lupe zu erkennen. Auch im teuersten Smartphone des Herstellers, das Galaxy Z Fold 5 kostet rund 1.800 Euro, ist weiterhin ein verbesserungswürdiger Verbund aus 50-MP-Hauptkamera, 10-MP-Tele (3x) und 12-MP-Ultraweitwinkel zu finden. Immerhin sollen die Kameras bessere Bilder liefern, was an einem neuen Bildverarbeitungsprozessor liegt. Trotzdem ist es schade, dass Samsung den Platz im Gehäuse nicht für bessere Kamera-Hardware nutzt, zumal das Format für Fans mobiler Bildbearbeitung dank Stifteingabe besonders spannend erscheint.

Auch das Z Flip 5 wartet mit dem gleichen Paket aus Hauptkamera und Ultraweitwinkel mit 12 MP auf, was bei einem Preis um die 900 Euro einfach nicht mehr zeitgemäß wirkt. Ich finde es nachhaltig ärgerlich, dass Samsung experimentierfreudige Kunden, die zudem gutes Geld für den noch ungewöhnlichen Formfaktor bezahlen, mit nicht konkurrenzfähigen Kameras bestraft.

Huawei Mate 60 Pro+

Huawei hat mit dem Mate 60 Pro+ mal wieder gezeigt, dass Kameras in der Identität seiner Smartphones eine übergeordnete Rolle spielen, wenngleich technisch nicht alles ausgereizt wurde, was man hätte verbauen können.

Das teuerste Modell der neusten Flaggschiffreihe des chinesischen Herstellers trumpft meines Wissens nach zum ersten Mal in der Huawei-Historie mit einem 1-Zoll-Sensor auf. Der Sony IMX989 mit 50 MP ist auch in vielen Produkten der Konkurrenz zu finden, spannend ist aber die variable Blende zwischen f/1.4 und f/4. Huawei kombiniert die Hauptkamera mit einer Tele-Linse mit 3,5-facher Vergrößerung und 48-MP-Sensor sowie einem 12-MP-Weitwinkel.

Ob und wann das Huawei Mate 60 Pro+ in Deutschland erscheint, ist ungewiss. Zudem sind die Geräte des Herstellers seit der Verbannung von Google-Diensten für deutsche Kunden ohnehin uninteressanter geworden.

Sony Xperia 5 V

Neben der Xperia-1-Reihe unterhält Sony mit den Xperia-5-Modellen eine zumindest etwas günstigere Smartphone-Reihe. Entsprechend können auch die Kameras nicht unbedingt mit anderen hier aufgeführten Smartphones mithalten. Nichtsdestotrotz ist umso spannender, für welche Kamera-Kombination sich Sony im Xperia 5 V entscheidet.

Im Vergleich zum Flaggschiff streicht Sony freundlicherweise nur die Tele-Kamera, belässt die anderen beiden aber auf dem Niveau des teureren Xperia 1 V. So basiert die Hauptkamera auf dem neu entwickelten Exmor-T-Sensor mit 1/1,35 Zoll und 48 MP und wird mit f/1.9-Blende und 24mm-Objektiv kombiniert. Der Ultraweitwinkel bietet immerhin 12 MP sowie f/2.2 und 16mm, ist mit 1/2,5 Zoll aber deutlich kleiner.

Apple iPhone 15 Pro Max

Die diesjährigen iPhones dürfte angesichts der verbauten Kameras nicht nur eines der spannendsten Smartphones in diesem Quartal, sogar gleich des ganzen Jahres 2023 sein. Fans handlicherer Smartphones könnten sich ärgern, denn Apple spendiert die besten iPhone-Kameras lediglich dem Max-Modell. Die im letzten Jahr angetesteten 48 MP sind wieder nur in der Hauptkamera zu finden, das Tele-Objektiv hat jedoch fünffach statt nur dreifache Vergrößerung im iPhone 15 Pro.

Dank geschickter Anpassungen der Kamera-App kann Apple den digitalen Crop so verkaufen, dass aus drei physischen Objektiven plötzlich sieben digitale werden. Falls Apple an dem Konzept in den nächsten Jahren festhält und sich diese iPhone-Technik stärker durchgesetzt hat, könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen, dass Smartphone-Fotos vielfältigere Looks als derzeit haben.

Auch wenn das iPhone 15 Pro Max bereits einige Dinge anders macht als die vorhergehenden Modelle, hat sich Apple einen großen Sprung noch nicht getraut: eine noch höhere Brennweite beim Tele-Objektiv. Das erste iPhone mit einem höheren Vergrößerungsfaktor als fünffach erwarten wir daher erst im nächsten Jahr beim iPhone 16.

Xiaomi 13T (Pro)

Das Xiaomi 13T (Pro) markiert den Abschluss des dritten Quartals in der Reihe der interessantesten Kamera-Smartphones 2023. Wie auch schon diverse vorherige Modelle von Xiaomi profitiert das 13T Pro von der Leica-Kooperation und stellt so das günstigste Smartphone mit dem Branding aus Wetzlar dar. Dabei macht es zumindest bezogen auf die Kameras keinen Unterschied, ob ihr zum 13T oder 13T pro greift.

Die Kameras machen auf dem Papier keinen allzu schlechten Eindruck, im Vergleich zum Xiaomi 13 Pro oder gar 13 Ultra leisten die Kameras aber deutlich weniger. Abzüge gibt es etwa für den kleineren Hauptsensor mit 50 MP und den niedrigeren Vergrößerungsfaktor beim Tele. Wem das egal ist, freut sich über softwareseitigen Leica-Touch durch Filter und Foto-Stile.


Inhaltsverzeichnis:


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Max Headroom

Wird beim Xiaomi 13 Ultra der 1″-Sensor wirklich voll ausgelesen oder nur objektivbedingt ein Teil der Sensorfläche und somit nicht mehr als bei den Mitbewerbern? Kann mir eine Vollauslesung bei der Bauweise irgendwie nicht vorstellen..

Marco

Das hätte doch Wellen geschlagen, wenn Xiaomi seit dem MI 11 ULTRA nicht den vollen Sensor ausliest. Und Leica hätte da doch auch nicht mitgemacht.

Pia

Richtig gute Übersicht! Freue mich jedes Mal über ein Update, bei dem man alles auf einen Blick sieht. 👍

Wunderbar fänd ich, wenn du oder ihr auch noch die KB-Äquivalenten Brennweiten zu den Kameras schreiben könntet! Aber nur so als Kirsche auf der Sahne. 😋

Henry333

Finde ich toll das mal jemand die relevantesten Kamera-Phones zusammen fasst. Eine sehr schöne Übersicht. Danke.
Ich würde mich dem Wunsch nach KB-Äquivalenten Brennweiten anschliessen.
Zusätzlich zu den Zoll-maßen würde ich mir noch die Größenangaben der Sensoren in mm x mm wünschen, Vielleicht geht das ja nur mir so aber mit Angaben wie 1/2,74″ oder 1/1,56″ kann ich mich partout nicht anfreunden.

Kemajl

Hää und das sollen wir jetzt glauben
Wo ist denn das Google pixel 7 und 7 Pro

Fredman

Sorry,aber so ganz stimmt es ja nicht,das einem die Entscheidung abgenommen wird,was das OnePlus 11 betrifft!
Trotz Verkaufsverbot in Deutschland,ist es bei diversen Händlern doch zu bekommen z.b.Amazon!

joe

Die Handys sind ja inzwischen für alle alltäglichen Sachen ausgezeichnet geeignet, selbst die Bilder die mir meine Frau gestern aus Barcelona geschickt hat, fotografiert mit dem Samsung S7 sind auf Handygrösse perfekt. Meine Älteste hat das S23, da kann man das meiste sogar auf Monitorgrösse aufblasen ohne grosse Schwächen. Dennoch, fotografiere ich mit meinem S21 Ultra nur Dinge die spontan oder nicht wichtig sind. Aber wirklich notwendig ist das nicht mehr, ausser man hat den Anspruch auf Perfektion.

Sabrina

12 Mpx Auflösung bei Smartphones ist heutzutage der Mindeststandard.
Die meisten Monitore sind nach wie vor nicht 4K sondern nur Full HD, also 1920×1080 Pixel, also ca. 2 Mpx.
Da ist der Nutzen des Auflösungsvorteils der großen Kameras fraglich. Eine Graukarte am Bildrand platzieren kann man auch bei Smartphones.

ccc

Toller Artikel. Ich würde mir wünschen, dass die derzeitigen Flagship-Phones von Apple und Google – zum Vergleich und als Referenz – in die Liste/Tabelle aufgenommen werden. Egal wenn sie schon 2022 erschienen sind.
Wünsche mir auch die Sensorgröße in mm und KB-Brennweitenäquivalente.

VaMiWa

Was mir persönlich am Xiaomi 13 Ultra gefällt ist, dass man auch für Fotografen an ein Set, bestehend aus Handgriff mit Auslöser sowie Schraubfilter, gedacht hat. Diese Kooperation hat in der Tat Früchte getragen. Bildvergleiche mit Samsung und Apple unterscheiden sich nicht sehr viel zeigt aber doch, dass die Leica Linsen und Software gute Arbeit leisten. Mir wären auch schönere Farben beim Xiaomi aufgefallen, aber im Endeffekt entscheidet der Preis und die Ideologie, wie man zu dem Chinesenzeugs steht.

Sabrina

Ich sehe hier nur die Smartphones eines knappen Trimesters, aber nicht die eines Jahres.

Mark Göpferich

Der Artikel beschäftigt sich mit den Neuheiten, die im Kalenderjahr 2023 vorgestellt wurden. Die nächste Aktualisierung erfolgt nach dem 2. Quartal 2023.

Alfred Proksch

Erst einmal ein großes Dankeschön an euer Team. Selbst wenn es einen persönlich weniger tangiert, interessant sind solche Informationen immer.

Für mich sind die Dinger in erster Linie das Kommunikationsmittel schlecht hin. Daran ändern die verbauten Kameramodule nichts. Für alles was auf Displays und Monitoren passiert sind Smartphones schon heute mehr als ausreichend. Schneller und aktueller geht es nicht!

Auf der aktuellen französischen Radrundfahrt habe ich kein modernes „Klapprad“ gesehen !! Warum nicht, die fahren doch auch ?!?

Dürfte in etwa ähnlich Smartphone und DSLM sein!

lichtbetrieb

Aktuell habe ich Android den Rücken gekehrt und bin mit dem IPhone im Apple Lager. Ich habe aber erst heute zu meinem besten Kumpel gesagt (er hat ein Pixel 6 Pro), wenn das IPhone 15 (Pro) nicht auch auf 1“ oder zumindest in die Nähe kommt, dann überlege ich ernsthaft wieder auf Android zurück zugehen.

Rene Stämpfli

Ich finde die Zusammenfassung sehr gut und informativ. Was ich mir wünschen würde, sind RAW Aufnahmen der jeweiligen Kameras, die in den Grenzbereichen der Leistungsfähigkeit der Kamera aufgenommen wurde.

Rüdiger

Echte RAW Bilder aus Smartphones sind fast nicht zu bekommen. Meins liefert welche (Huawei P30 Pro), aber ich habe schnell eingesehen, dass die kaum zu gebrauchen sind.

Michael7

So ungern ich das zugeben muss. Fotoapparate sind heute im Alltag und Urlaub überflüssig. Ich habe heute zufällig die selben Fotos gemacht wie meine Frau. Also S10 mit KI gegen VF Dslm. Im „lumierie de carriere“ s10 im Nachtmodus hat die selbe Qualität wie Dslm bei Iso 40000 oder 25800. Bei Tageslicht auf Chateau Baux dasselbe. Die S10 Bilder sind am Laptop nicht zu unterscheiden von den Bildern der Dslm bei Iso 100. Ich fotografiere trotzdem weiter mit der Kamera, weil es Spaß macht. Es waren bisher kaum noch Menschen mit Kameras unterwegs. Kann sich jeder denken warum. Schönen Abend und immer gutes Licht.

rene_z.

Frauen sind hierbei mehr auf Zack, als die Männer.

Während Monsieur sich noch durch Menschenmengen durchmummelt, höfliche Fragen stellt und Instax/Selphy-Bildchen verteilt, hat Madame schon alles Erdenkliche(„Wichtige“) im farblich passend-eleganten, en voguen Smartphone-Handschmeichler-Kästle, schminkt sich KI-unterstützt oder wütet schon knuspernd unter den Canapés, gelegentlich ein Schlückchen Prosecco frizzante runterbrizzelnd.

Die Aussage: „Quelle belle et intéressante journée!“…, lässt auch nicht lange auf sich warten.
„Je suis désolé, quoi…?“, kann da der schweißdurchtränkte Ehemann bloß noch schwächelnd stammeln…, bevor ihm die Kamera-Ösen um die Ohren fliegen und die teure Kamera den Elchtest vollführt… 😉

Michael7

Beim Samsung S10 sind die Brennweiten 13mm, 26mm und 52mm umgerechnet auf KB. Wird bei nachfolgenden s Modellen nicht viel anders sein.

Norbert L.

Prima der Vergleich, finde gut dass ihr über „Fotohandys“ berichtet.
Beim Xiaomi 13 Ultra steht zwei mal „Tele/Periskop (2x)“, das eine ist doch (10x), oder? Ich meine die Liste „Neue Kamera-Smartphones im 2. Quartal“
.

Kniwis

Warum kommt so selten bis nie etwas von ZTE Axon 30 bzw. 40 Ultra oder dem Verwandten Nubia Z 50 etc. , die haben Superkameraausstattungen…?!

rene_z.

Aufwändige, sehr gute Übersicht.
Eventuell könnte man noch stark verkürzt darunter anführen, was sonst noch technisch in den Geräten schlummert.

Schließlich will man ja keine Katze im Sack kaufen, sondern ein verlässliches, elegantes, technisch en vogues, gutes Smartphone. 🙂

rene_z.

Habt bestimmt auch so genug zu tun.
Danke für’s Feedback!
Ein gut’s Nächtle und eine erfolgreiche, gute Woche!

Peter

Danke für die Übersicht. Was noch sinnvoll in der Tabelle wäre: wie lange sind Updates garantiert.

RaniT

@ „photografix-magazin“-Redaktion

Warum fehlen bei „Sony Xperia 1 V“ die Bildsensor-Größen?
Sony hat sie doch veröffentlicht.

Tom

Zoll ist eine Flächeninhalt? Man lernt nie aus…

Sabrina

Mal sehen was die neuen iphones können.

Carsten Klatt

Es bleibt wie es ist. Das rückständigste Smartphone, macht immer noch ungeschlagen die besten Bilder. In meinem Kollegenkreis habe ich immer die neusten Xiaomi und Samsung Flagschiffe. Wenn ich deren aktuelle Bilder mit denen des IPhone Max vergleiche, liegen da immer noch Welten dazwischen. Insbesondere den Hype um Xiaomi kann ich nicht nachvollziehen. Die Kooperation mit Leica heist noch lange nicht, das es ein iPhone in der Bildqualität übertrifft. Apple weis das und lässt sich daher zeit mit fotografischen Revolutionen.

Alfred Proksch

Smartphones sind mittlerweile die schnellste direkte und jedem zugängliche Informationsquelle. Über den Wahrheitsgehalt der Informationen sagt das nichts aus.

Es geht hier um die im SP verbauten Fotomodule und um die verwendete Software. Da die Bilder/Videos mittlerweile recht ordentlich und für den Gebrauch auf Displays und Monitoren mehr als ausreichend sind stellen sich mir mehrere Fragen.

Warum möchten DSLM Hersteller im Massenmarkt „geschenkter“ Fotogeräte mitmischen? Warum werden KI Funktionen wie diverse Autofokus Modi und analog Film Simulationen implementiert? Warum stellt die Kamera Industrie keine eigene PC „Entwicklungssoftware“ für ihre Geräte bereit – dort wären solche Dinge viel besser aufgehoben?

Smartphones Fotomodule/Software/Apps sind wie man zugeben muss genau auf den USER zugeschnitten. Brauchen Muttis mehr um den Rest der Menschheit mit Bildern/Videos des Wunderkindes zu nerven? NEIN!

Vielleicht noch einen Gedanken an die versteckten Kosten eines digitalen Gerätes verschwenden? https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/cloud-energieverbrauch-strom-digitalisierung-1.5529289

Maurice Imhof

Ab 1 Zoll Sensor wird’s für die Fotografie erst interessannt. Von dem her muss man warten bis die Handy Firmen die kleinen Sensoren bis zum geht nicht mehr ausgereitzt haben (siehe Apple auch bei der Auflösung..12MP…24 MP..48 MP). Dann werden langsam alle auf einen 1 Zoll Chip umsteigen. Auch Apple. Bei dieser Firma dauerts leider immer ein wenig länger. Man will ja schliesslich Moneten machen.

Alfred Proksch

Das Smartphones etwas mit Fotografie zu schaffen haben ist mir neu! Sie machen Bilder und Videos – das war es auch schon. Wie der Name sagt – der Fotograf macht die Fotos.

Das SP ist ein multifunktionales mit vielen Unzulänglichkeiten und Kompromissen belastetes Gerät. Sich mit der Technik/Software des Fotomoduls zu beschäftigen mag ja ganz nett sein – das SP muss in seiner Gesamtheit bewertet werden – dann kommt wohl jeder zur Feststellung das es ohne nicht geht – Punkt.

Die Abhängigkeit von Gas/Energie ist dagegen Kinderkram – nur wird das geflissentlich und gerne „übersehen“! Hauptsache man kann damit Bildchen und krätzige Videos machen die keiner wirklich benötigt.

Max Headroom

Sorry, aber nein. Die Kamera eines Smartphone ist genau so eine Kamera, wie die „richtigen“ es sind. Wie Du sagtest: Der Fotograf oder die Fotografin macht das Foto. Und man kann mit einem Smartphone gut fotografieren und mit einer Vollformat-DSLM dilettantisch knipsen….

Alfred Proksch

Bei den über 1,2 Billionen Bildern/Videos die jährlich weltweit in der Energie fressenden Cloud landen sind sicher auch recht gute bis ausgezeichnete Werke dabei.

Die Hauptaufgabe von Smartphones ist nicht das Foto/Video Modul – es sind viel mehr alle Funktionen mit denen Geld verdient und Abhängigkeiten geschaffen werden können.

Die „geschenkte“ Kamera ist nur eine der Funktionen die so schön ablenken.

Max Headroom

Wieso ist die Kamera „geschenkt“? Flagship-Smartphones sind auch wegen der hochwertigeren Sensoren und Software-Engines hochpreisiger. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass man mehr Ahnung von Fotografie haben muss, wenn man mit einem Smartphone gute Fotos machen will als mit einer DSLM… Fehler werden beim Smartphone nämlich kaum verziehen… und in Zukunft wird Fotografie und Videografie mit mobile Devices eine größere Rollen spielen… Das ist eben der Lauf der Dinge…

Sabrina

Wenn man sich die Fotos auf den Webseiten der Online Medien anschaut, da sehen einige so aus wie aus dem Smartphone – Samsung bunt, aber keine ausgefressenen Lichter, dafür manchmal etwas HDR-flau. Kann man aber in der Bildbearbeitung besser korrigieren als ausgefressene Lichter und ins Rauschen abgesoffene Schatten.

Conny

Da was Du schreibst solltest Du mit belastbaren Fakten untermauern den eigentlich ist das völliger Quatsch was Du da immer behauptet!

Wie macht denn nochmal ein SP ein HDR Foto?

Und ja eine moderne DSLM Kamera kann es deutlich besser was Auflösung und Qualität angeht!

Sabrina

Geld verdienen . Wie war das doch gleich mit dem Abo für Lightroom?
Die Kamera ist die Hauptfunktion. Telefon ist deaktiviert.

Gabi

Ich sehe es wie Alfred und muss mich erklären. Meine Hauptkamera ist eine Rolleiflex von 1939 mit einem Zeiss Tessar, dessen Konstruktion immer noch Verwendung findet. Damit ist Fotografie möglich. Die Fotofunktion in meinem iPod Touch empfinde ich als wirklich toll, die 1 Zoll Sensoren meiner RX100 und LX15 sind super, aber für Fotografien verwende ich stets meine Rolleiflex und ab und an meine Leica R7.

ccc

Wann das hier ein Herbst-Update ist, wo ist dann Pixel 8 und Pixel 8 Pro, die derzeit auf YouTube und diversen Tech-Websites in aller Munde sind?
🙂

ccc

Sehe gerade, dass die hierzulande erst im Oktober also Q4 erschienen sind……

Alfred Proksch

Noch sehe ich kein passendes Smartphone für mich, denn die Objektive lassen sich nicht wechseln.

J.Friedrich

Moin moin Alfred, mal abgesehen von der prinzipiellen Sensorproblematik und meiner reduzierten Anwendung eines Handys (S21) genau wie bei Dir (Setting doku, Doku, Standortdoku, Notbehelf, Video usw.) – was willst Du denn bei 3(-5) einzelnen 50MP- Sensoren, bestückt mit 3(-5) Festbrennweiten von z.B. 20-80mmFFeq noch „wechseln“ – Du kannst damit „stufenlos“ mit >=12MP von z.B. 20-150mm „optisch crop-zoomen bei ‚vollen‘ 12MP“.

Sabrina

Das ist sehr interessant.
Aber zur Beurteiluing benötigt man direkte Vergleichsaufnahmen bei guten einfachen und bei schwierigen Lichtbedingungen. Da muss dann auch alles geprüft werden, Mal ein paar Sachen auf die Schnelle:

  • wie zum Beispiel auch Chromatische Aberrationen und Lens flares. Manche zur Zeit sehr aggressiv beworbene Kameras scheitern da und liefern Geisterbilder, die nicht auf Fusionsartefakte sondern auf Reflexionen in den Objektiven zurückzuführen sind.
  • Da hat ich auch schon das nächste angesprochen: Fusionsartefakte bzw. unzureichendes Deghosting. Da erscheinen Motive, die sich bewegen, doppelt.
  • Überschärfung der Fotos / Individuelle Möglichkeiten der Einstellung der Schärfe, wie es beispielsweise Nikon bei seinen Kameras geboten hat.
  • Steilheit der Kontrastkurve (zu stark / zu schwach)
  • Natürlichkeit des Mikrokontrastes / Klarheit
  • Korrektur von Objektiv-Verzeichnungen
  • Weißabgleich
  • Umgang mit kleinen Spitzlichtern tags und nachts (auch da ist jene Marke, die momentan sehr aggressiv ihre Geräte loben lässt, nicht am besten).
  • Helligkeit (jene Marke immer zu dunkel)

Andere:

  • mir sind die Lautstärke-Schritte bei meinen Samsungs zu hoch. Es gibt nur zu leise und zu laut. Nicht gut für die Ohren.

Wer die Preise eines teuren technischen Geräts aufruft, muss dann natürlich auch entsprechend gewissenhaft geprüft werden.

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