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Sony: Neue Kamera im Februar, kommt die A7 IV?

Sony möchte angeblich im Februar 2020 eine neue Kamera vorstellen. Es wird spekuliert, ob es sich um die Sony A7 IV handelt.

Interessanter Start ins neue Jahr

Also über einen lahmen Jahresstart können wir uns akutell wirklich nicht beschweren. Zwei neue Kameras und zwei neue Objektive von Nikon sowie die EOS-1D X Mark III von Canon wurden bereits vorgestellt. Außerdem erwarten uns in Kürze drei neue Kameras von Fujifilm, zudem wird gemunkelt, dass Canon im Februar eine neue EOS R präsentieren möchte – und nun kommt auch noch Sony ins Spiel.

Auch Sony plant aktuell nämlich eine Präsentation im Zeitraum der CP+ 2020, die Ende Februar in Japan stattfinden wird. Das haben zwei verlässliche Quellen gegenüber Sonyalpharumors bestätigt. Die Quellen sprechen davon, dass Sony bei dieser Präsentation mindestens eine neue Kamera präsentieren möchte, auch die Vorstellung von neuen Objektiven scheint möglich zu sein. insgesamt möchte Sony in diesem Jahr ja angeblich sechs neue E-Mount Objektive auf den Markt bringen.

Bringt Sony die A7 IV?

Sonyalpharumors vermutet, dass es sich bei der neuen Kamera um die Sony A7 IV handeln könnte, da die aktuelle A7 III vor exakt zwei Jahren ebenfalls im Rahmen der CP+ vorgestellt wurde. Bestätigt wurde die Präsentation der A7 IV allerdings noch nicht, es ist eine reine Vermutung.

Doch wie viele naheliegende Möglichkeiten gibt es eigentlich? Den APS-C-Bereich hat Sony erst im letzten Jahr erneuert, gleiches gilt für die Sony A9 II und die A7r IV, auch diese wurden 2019 vorgestellt. Bleiben noch die Sony A7s III und die Sony A7 IV. Mit der Präsentation der A7s III rechnet man derzeit eher bei der NAB Show 2020 – die Präsentation der A7 IV ist also gar nicht so unwahrscheinlich.

„Notwendig“ wäre die Vorstellung der A7 IV im Grunde noch nicht, da die A7 III auch heute noch eine erstklassige Kamera ist. Aber vom Gefühl her tendieren die Hersteller derzeit zu etwas kürzeren Produktzyklen, um mit ihren Kameras immer auf dem neusten Stand zu sein und nicht ins Hintertreffen zu geraten. Nach rund 1 1/2 Jahren kommt jetzt schon die Fuji X-T4 und auch die Canon EOS R soll schon nach weniger als zwei Jahren einen Nachfolger erhalten. Da könnte es auch im Interesse von Sony sein, die vielleicht wichtigste Kamera im Lineup – die A7 III – nach zwei Jahren zu erneuern.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

21 Kommentare

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  • Denke es wird A7S IV. Denn hier muss Sony eigentlich reagieren.
    Sonst läuft Panasonic zuweit auf und davon.
    A7IV wäre für mich sehr schade….., habe gerade ne A7III käuflich erworben und würde mich dann doch etwas grämen 🙂

  • Eine A7s?, dann mit 8K. Könnte noch ein Weilchen dauern.
    Außerdem die S1H wird doch eher von einem anderen Anwenderkreis erstanden.
    Eine A7 IV auf dem neuesten Stand und in deren Folge eine moderater bepreiste A7 III, bringt neue Kunden.

  • Sony steht doch bei der A7III gar nicht unter Zugzwang, die verkauft sich doch wie geschnitten Brot. Sollte die A7IV tatsächlich kommen wäre das eher ein Vorteil für Canons mögliche RII, die eher später kommt. Man wüsste dann was man abliefern müsste um mit Sony gleichzuziehen oder besser zu sein. Aber im Olympiajahr in Japan scheinen alle irgendwie durchzudrehen, als wäre es die letzte Möglichkeit Kameras zu verkaufen.

    • Wieso hält sich eigentlich das Gerücht so hartnäckig, dass ein Hersteller in kurzer Zeit auf etwas reagieren könnte. Es gibt Entwicklung und Planung die bereits alles besiegeln und da kann man nicht auf irgendetwas noch groß Einfluss nehmen, vor allem nicht bei Konzernen und erst recht nicht wenn es sich um Wochen oder selbst Monate bis zur Veröffentlichung dauert. (Vorproduziert werden muss dann ja auch noch usw usf.)

      • @Jenlein
        Natürlich muss man lange vorausplanen und ein entsprechendes Konzept erarbeitet haben aber heutzutage können Hersteller wesentlich schneller auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren als noch vor 20Jahren. Heute werden Teile mittels Software in 3D am PC entwickelt und innert kürzester Zeit hat man entsprechende Komponenten. Früher dauerte es fast ein Jahr um ein simples Plastikteil zu konstruieren und zu produzieren. Des Weiteren sind softwaremässige Anpassungen innert weniger Wochen erledigt. Hier hält sich also kein Gerücht, sondern die Zeiten haben sich in der Produktion tatsächlich geändert!

    • In vielen Industriebereichen in die ich entweder Einblick habe dauert eine neue Kollektion, Produktwechsel etc. durch die Bank weg noch heute immer mindestens ein Jahr. Der Wasserkopf eines Konzerns hat seine Entscheidungsprozesse und Tests… auch 2020. (mag sein das es ausgerechnet bei Technik völlig anders ist … obwohl ich die Produkte bei denen ich Einblick habe, deutlich einfacher gestrickt sind)

  • Was kommt eigentlich, wenn alle Hersteller ihr Kameaportfolio komplett haben?
    Ojektive, über Objektive?
    Oder was?
    Eine Nikon F2 hatte dereinst eine Laufzeit von 10 Jahren.

  • 6K, 8K warum nicht 16K oder wie wärs gar mit 32K? Es gibt noch nicht mal eine halbwegs vernünftige Anzahl von 4K Inhalten und die Leute reden über 8K? Sollte es die A7s werden, dann ist wichtig, dass sie sehr gute „lowlight“ Eigenschaften besitzt, 4K bis 120 und mindestens 4:2:2 colour sampling, viel mehr neues braucht sie nicht.

      • @Ben
        ich habe einen 55″FHD TV und einen 65″4K TV im Arbeits- bzw. Fernsehzimmer, da sich die Interessen (Fussball/Dokumentationen vs. Filme und Sonstigem) auseinander entwickelt haben. Wenn du mir aus 2,50m Entfernung den Unterschied sagen kannst, dann bist du wirklich gut. Und der FHD TV ist von 2013, der 4K TV von 2018! Dir ist auch klar, dass ausser BBC One alle anderen Sender nur HD senden und falls du den entsprechenden TV hast das nur hochskaliert wird. Gutes FHD ist von gutem 4k wirklich nur aus nächster Distanz zu erkennen und wer sitzt schon 50cm vor seinem Bildschirm. Das was man im Laden sieht wird man zu Hause niemals bekommen. Das mit den eigenen Inhalten ist schon richtig, aber da muss man schon Hardcore-Filmer sein um wenigstens einmal wöchentlich in den Genuss von z.B. 8K TVs zu kommen und zu profitieren. Nicht zu vergessen, die Investitionen in entsprechenden Kameras, Speicherkarten, PCs, Schnittprogramme, etc. Meine jüngste Tochter war letztes Jahr für 4 Wochen im Rahmen eines Kurzpraktikums beim Schweizer Fernsehen und konnte bei einigen Reportagen und Dokumentationen mitarbeiten. Einen 5 minütigen Beitrag zu schneiden und zu vertonen dauert ca. 8 bis 10 Stunden für FHD bzw. 4K-Filmmaterial. Diesen Aufwand treiben wohl die wenigsten Privatpersonen. Mich erinnert das stark an Autos, die 400km/h schnell sind und in der Rush-Hour statt auf der Rennstrecke bewegt werden. Oder im Zeitalter der CO2 Reduktion an Windräder in der Nordsee, die viel Strom erzeugen, aber den keiner Verwenden kann, weil die entsprechenden Speichermöglichkeiten und Leitungen fehlen. Man baut halt lieber das Dach zuerst und dann den Keller!

      • joe,

        so einen ähnlichen Kommentar habe ich hier auch schon geschrieben. Und beim Fernsehen ist es so, dass zuerst mal die Nachrichten- und Sportsendungen in 4K kommen, und der ganze Rest (noch) nicht.

        Übrigens gibt es weltweit auch nur etwas über 90 Kinofilme, die bis jetzt in echtem 4K gedreht wurden. Aber als ich mal schrieb, dass 4K erst am Kommen ist, wurde ich ja von einigen hier niedergemacht. Leider reicht es aber nicht, wenn nur die Kamera 4K kann, und alles andere ist Jahre hinterher.

        Das ganze 4K-Zeugs in den Kameras ist meiner Meinung nach nur Maketinggelaber.

      • @Rolf
        Du hast absolut Recht, 4K kommt als erstes im Sport. Leider komme ich als SC Freiburg Fan nicht in den Genuss von 4K, da meistens nur Bayern gegen… oder Dortmund gegen… in 4K gesendet wird. Total sinnfrei ist 4K ja nicht, aber die Anwendungen sind heute noch sehr limitiert. Ich filme zwar auch in 4K, aber nur dann, wenn ich – was bei Canon möglich ist – Einzelbilder mit 8MP entnehmen will.

      • Ich habe Ende letztes Jahres auf 4K 65″ gewechselt und ich sehe einen deutlichen Unterschied zu davor. 4K ist schon lange in der Welt angekommen. Bloß beim Fernsehen noch nicht. ( Wer schaut den noch TV?)

        8K halte ich auch übertrieben, aber 4K ist schon eine Steigerung zur normalen Blu Ray.
        Selbst Youtube ist voll von täglichen neuen 4K Inhalten.

  • Eine A7IV wäre für mich unnötig, solange sie keine richtige Touchmenübedienung und ein voll variables dreh/schwenkbares Display hat. Auf beides wird man noch länger bei Sony warten müssen – wenn`s überhaupt mal kommt. Für Fotozwecke – und auch sonst – reicht mir die A7III völlig aus. Sie wird nicht schlechter, wenn eine neuere kommt. Fazit: Entspannt bleiben – ich bin zufrieden und brauche den Nachfolger wirklich nicht – meine 3er ist gut genug.