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Tamron: Das nächste Objektiv für Fuji X ist da

Tamron hat das inzwischen dritte Objektive für spiegellose APS-C-Kameras von Fujifilm präsentiert, das 150-500mm f/5-6.7.

Drittes XF-Objektiv von Tamron

Tamron macht aktuell gleich an mehreren Fronten auf sich aufmerksam. Nach der Präsentation des ersten eigenen Z-Objektivs und der Enthüllung eines weiteren Z-Objektivs mit Nikon Logo hat das Unternehmen nun nämlich ein weiteres Objektiv für Fuji X-H2, X-T4 und Co. präsentiert – das Tamron 150-500mm f/5-6.7 Di III VC VXD.

Grundsätzlich ist die Präsentation eines neuen Tele-Objektivs für Fuji X keine Überraschung, schließlich hatte Tamron selbst schon durchblicken lassen, dass an einem solchen Objektiv gearbeitet wird und wir hatten erst vor einigen Tagen darüber berichtet, dass dieses Objektiv noch im Jahr 2022 erscheinen soll. Das 150-500mm f/5-6.7 ist nach dem 18-300mm und dem 17-70mm das inzwischen dritte Tamron Objektiv für das XF-Bajonett.

Details zum 150-500mm f/5-6.7

Das Tamron 150-500mm f/5-6.7 bringt ein Gewicht von rund 1,7 Kilogramm auf die Waage, die Abmessungen liegen bei 21 x 9,3 cm. Das Objektiv ist also weder ein Leichtgewicht noch besonders kompakt, auf der anderen Seite haben wir es aber natürlich auch mit einer großen Brennweite und dementsprechend einer aufwendigen optischen Konstruktion zu tun. Konkret finden hier 25 Linsen in 16 Gruppen Platz, darunter befinden sich wie immer zahlreiche Speziallinsen.

Die Naheinstellgrenze des 150-500mm liegt bei 60 cm, das Filtergewinde misst 82 mm. Abgerundet werden die wichtigsten Merkmale durch einen schnellen Autofokus, einen optischen Bildstabilisator, ein wetterfestes Gehäuse sowie einen Mechanismus zur Fixierung der aktuellen Brennweite.

Preis und Verfügbarkeit

Das Tamron 150-500mm f/5-6.7 soll quasi ab sofort im Handel erhältlich sein. Der Preis liegt bei 1.579 Euro, damit ist die XF-Variante minimal teurer als die im Jahr 2021 vorgestellte E-Mount-Version (1.499 Euro).

Tamron 150-500mm für Fuji X jetzt vorbestellen bei: Calumet | Foto Koch | Foto Erhardt

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Maratony

Weiß jemand, ob die Fujifilm Telekonverter mit AF funktionieren?

alex

Nein, das Tamron ist nicht TC tauglich.

Rawbert

Bietet Tamron nicht einen TC an? Ist aber auf jeden Fall mit dem Fuji-TC inkompatibel.

alex

Ja aber für das alte 150-600mm G2 für DSLRs. Soweit ich weiß ist das 150-500mm für DSLMs aber wie das Sigma 150-600 DG DN nicht TC tauglich. Finde ich aber so nicht schlimm, bei solchen Supertelezooms wäre mir der Qualitätsverlust dadurch eh zu hoch.

alex

Der Einführungspreis ist mir zu teuer. Vlt was für den Black Friday.

Maratony

Definitely

X9000000

Wird bestimmt schnell nach unten gehen, ist glaube öfter so bei Neuen Tamron Objektiven.

alex

Denke ich auch, Tamron Objektive sind in der Regel nicht ganz so preisstabil verglichen mit anderen Marken.

Ralle Art

Genau, deshalb ist es besser Rabin Nikon umzulabeln. Mit fünf Jahren Garantie ist es dann viel wertbeständiger.

Cat

Das 150-500 mm sollte bei Vielen das Fuji 100-400 mm ablösen, optisch wird das gelingen.
Nur ist das Tamron relativ schwer, die Zoom Feststellung viel zu locker u zu nervig, der erreichbare Abbildungsmassstab im Tele nicht so beeindruckend und die Lichtstärke ohnehin nicht. Ich vermute die Fujikonverter werden nicht passen/funktionieren – sie machen auch bei diesem Zoom optisch keinen Sinn.
Klar ist es erheblich preiswerter als das Canon 100-500 mm L – aber das ist auch ein sehr leichtes Ausnahmeobjektiv.
Ich bin gespannt wie sich sein AF-Motor an einer neuen Fujikamera schlägt.

Maratony

Für mich wird dadurch eher das Fuji 150-600mm interessanter. Aber da fehlen mir noch die breiten Tests. Aber irgendwie juckt mich das Tamron überhaupt nicht.

alex

Mich juckt das Fuji irgendwie nicht so, obwohl ich genauso ein Objektiv suche. Aber das Teil ist genau so groß wie das Sony 200-600, dafür 2/3 Blenden lichtschwächer (obwohl es im Gegensatz zum Sony ja nur einen APS-C Sensor ausleuchten muss) und gut 500€ teurer.

Maratony

Ja ich weiß, das stört mich auch. Aber ich musste jetzt schauen, glaube aber, dass es auch ein halbes Kilo weniger wiegt.
Ob es das wert ist, daß muss jeder selbst entscheiden.
Coll wäre mal ein direkter Vergleich zwischen beiden.

Alfred Proksch

Letztlich habe ich tatsächlich ein starkes Tele vermisst weil ich in den slowenischen Bergen einen Bär gegenüber am Hang gesehen habe – näher ran wollte ich nun wirklich nicht weil er sich an seinem „erlegten“ Schaf gütlich tat.

Ansonsten stellt sich bei meinen Motiven eher die Frage ob ich für 2-3x im Jahr ständig das Fuji GF4/250mm R LM OIS WR für 3.300 Euro mit seinem Gewicht von 1,400 Gramm mitschleppen soll. Bei 100 Megapixeln wären Bildausschnitte kein Problem.

In diesen Momenten denke ich immer an die Ornithologen die an meinem Haus mit ihren teuren langen Tüten schwer beladen zu ihrem Hobby gehen.

Das Tamron 150-500mm f/5-6.7 für das Fuji X-System ist ein Angebot. Sinkt der VK noch etwas ist es ein erwägenswertes Objektiv. Kommt darauf an wie intensiv und wie oft es genutzt wird.

Cat

Super-Tele Zoom Objektive jenseits 400 mm Brennweite:
Platin:
Olympus 4.5-5.6/100-500 mm
Canon 4.5-7.1/100-500 mm

Gold:
Sigma 5-6.3/150-600 mm
Sony 5.6-6.3/200-600 mm
FujiFilm 5.6-8.0/150-600 mm
Tamron 5.6-6.7/150-500 mm

Die sichtbaren Unterschiede bei längsten Brennweiten sind optisch sicherlich eher marginal, dafür sind Unterschiede in Elektronik, Bauart und Mechanik erheblich. Einiges ist schwer oder lang oder lichtschwach. Und alle verwenden unterschiedliche IS & AF-Antriebe und Steuerung.
Olympus und Canon liefern die besten Kompromisse bei nur ⅔ Blende mehr Lichtausbeute ist Olympus mehr als doppelt so teuer und rund 600g schwerer und 10 cm länger. Beide verfügen über die Klassenbeste Bildstabilisierung und können mit 1.4x oder 2.0x Konverter zusätzlich eingesetzt werden. Das verlorene Licht fängt Canon durch größere Sensoren wieder ein.
Nikon und Sony könnten in absehbarer Zeit hier wieder Entfernung wett machen.
Keine ältere Telekonstruktion kommt da nah heran, nur das Nikon 5.6/200-500 mm ist optisch dicht, wenn man auf etwas AF-Speed verzichten kann und mehr als 2 Kilo schleppen mag.
Von den Fotosystemen sind daher Canon, Sony und vielleicht sogar OM-1 klare Gewinner.

Alfred Proksch

Servus Cat

Wenn ich an längere Brennweiten, Bezahlbarkeit, Leistung, Gewicht denke finde ich den Gedanken an Olympus (MFT im Ganzen) sehr interessant. Irgendwie für mich insgesamt gesehen Platin !!

Den Einwand aus der Vollformat Ecke von wegen „Cropping“ lasse ich nicht gelten denn aus einem 40 Megapixel Sensor bleiben ebenfalls „NUR“ 20 MP übrig.

Der Hinweis auf Nachteile älterer Konstruktionen ist absolut richtig, besonders dann wenn man den IBIS/IOS Faktor von MFT mit berücksichtigt. Ich sehe da vor allen Dingen echte Vorteile in der Praxis. Vollformatler mögen bitte den letzten Satz ignorieren weil er für sie zu „hart“ ist.

Cat

Und mit GFX und 250 mm bist du auch ganz schnell unterhalb 20 MP verbleibender Auflösung… wenn es Richtung 500-800 mm vergleichbarer Brennweite geht.
Für lange Telefotografie sind eben 1.5x bis 2x kleinere Bildsensoren als Vollformat immer im Vorteil. Und viele überschätzen 45-50 MP und erst recht 20-24 MP am vollen Format.

Alfred Proksch

Völlig richtig – alles gesagt.

Cat

Wir können es auch anders herum drehen, wer keine schweren, langen, lichtstarken Supertele schleppen und bezahlen möchte, für den sind MFT 20 MP und Halbformat mit 33-40 MP die geeigneten Systeme.
Bis Fuji kein Zoom wie jetzt das Tamron hatte, war vieles verloren. Denn 150-600 mm ist mit 32 cm sehr lang, mit 1600g nicht sehr leicht und mit 2,40 m Naheinstellung eher schwach (wie auch Sony mit vergleichbarer 200-600 mm Konstruktion). Also um vom 40 MP Sensor zu profitieren, braucht es ein lichtstärkeres Zoom um das Bildrauschen jenseits 3200 ISO zu unterdrücken. Wir sind immer bei der alten Frage: Was ist wichtiger, Brennweite oder Lichtstärke- und die entscheidet sich an jedem Motiv u in jeder Lichtsituation neu!

Alfred Proksch

Noch eine Überlegung….

Jetzt mal böse bemerkt – für den Bär am Gegenhang hätten mir die 400mm einer LUMIX FZ1000 II Bridge Kamera für knapp 700 Euro locker gereicht. Die Sony RX10 IV mit ihren 600mm für 1.700 Euro noch mehr.

Für die 2-3x im Jahr wo ich so etwas gebrauchen könnte wäre es OK – damit mache ich sicher keine Bilder für ein Hochglanzmagazin – für den Bildschirm und zum „teilen“ oder auch fürs kleinere Poster reicht es allemal – mehr will ich gar nicht.

1.580,- soll das Tamron 150-500mm f/5-6.7 für die Fuji kosten. Mit Sicherheit ist das Ding am Fuji APS-C Sensor um eine ganze Ecke besser – ob der Bär das auch so sieht kann ich nicht sagen.

joe

Alfred, ich gehe anders an die Sache ran. Du bist schon gut, aber ich will besser werden, immer besser. Das gelingt manchmal, manchmal nicht. Früher reichte mir das Sigma 150-600 und ich war begeistert, jetzt schaue ich diese Bilder an und vergleiche sie mit dem was ich mit dem EF100-400 und vor allem dem RF100-500 fotografiert habe, da liegt für den Laien nicht allzu viel dazwischen, für mich eine ganze Menge. Den Bär am Gegenhang würde ich gar nicht fotografieren, wenn er nicht so abgebildet wird wie ich mir das vorstelle. Nur um sagen zu können, ich habe einen Bären gesehen, mache ich keine Fotos mehr, ich möchte ausdrucksstarke Bilder des Bären! Knipsen kann ich mit dem Handy, aber ich will fotografieren!

Alfred Proksch

Joe womit Du richtig liegst.

Für mich ist lange Brennweite hauptsächlich für Tier/Sport gedacht, beides mache ich wie gesagt 2-3 mal im Jahr eher aus Zufall.

Alles über 300mm „verdichtet“ mir zu sehr! Alles unter 16mm ist für mich „Komik“. Ab und an sind von den wenigen Könnern unglaublich gute Bilder von den beiden oberen/unteren Varianten zu sehen – alle Achtung!

Richtig ist das bessere Bilder immer mit der fotografierenden Person verbunden sind. Ab einem gewissen Punkt spielt die selbstverständlich perfekte Kamera/Objektiv Technik keine Rolle – es ist das periphere Wissen rund um die Gestaltung was den kleinen Unterschied ausmacht. Genau so wie der geschulte Umgang mit dem Bildbearbeitungsprogramm wichtiger denn je geworden ist.

Für mich habe ich z.B. festgestellt: wenn ich nicht gut drauf bin sieht man das den routiniert gemachten Bildern an – technisch, gestalterisch gut – aber es fehlen ihnen die Emotionen des Fotografen.

Cat

Ausdrucksstark fotografieren, gelingt aber meistens erst, wenn du beinahe täglich oder mindestens wöchentlich mit einer vertrauten Kamera und einem Spitzenobjektiv unterwegs und immer klickbereit bist. Und dann kann es sogar ein Smartphone sein – auch damit wirst du immer besser und mit 100-500 mm genauso. In der Fotografie machen nur Übung und Ausrüstung -welche auch immer- griffbereit haben den Meister.
Das ist einer der Gründe warum ich so erpicht auf die leichtesten Hochleistungsobjektive u Kameras bin – Gewicht zählt – weil man sie nur dann dabei hat und nutzt. Es bringt auch nichts alle Motivgebiete abdecken zu wollen, man wird nur in 1-2 wirklich gut werden. Landschaften könnt ihr alle viel besser als ich. Aber bei schnellen kleinen Säugetieren und Portraits sieht das dann wieder anders aus.

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